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43 Minuten
In Folge 25 sprechen Marcus und Thomas über Goethe und das Meer. Anlass ist eine Ausgabe der Zeitschrift mare, die sich diesem Thema mit einer Titelgeschichte und einem Interview widmet und auch Objekte aus Goethes naturwissenschaftlicher Sammlung zeigt.

Obwohl Goethe viel unterwegs war, kannte er nur das Mittelmeer. Während seiner Italienreise von 1786 bis 1788 fuhr er von Sizilien zurück nach Neapel und erlebte eine bedrohliche Situation: Wegen Windstille wurde das Schiff in Richtung Küste getrieben. Das Meer beeindruckte Goethe nicht nur durch solche Erfahrungen, sondern auch durch seine Tierwelt. Bei Strandspaziergängen und auf Fischmärkten entdeckte er zahlreiche Lebewesen, die sein naturwissenschaftliches Interesse weckten.

In Goethes Sammlung finden sich entsprechend viele Objekte aus dem Meer: Krebse, Schnecken, Muscheln, Seesterne, Seeigel und Meeresfische. Einige Stücke stammen möglicherweise von seinen Reisen, andere wurden ihm geschenkt, etwa von der jungen Prinzessin Augusta von Sachsen-Weimer Eisenach. Darunter sind tropische Meeresschnecken, Algen von weit entfernten Küsten und ein Stück Schiffsholz, das von Bohrmuscheln zerfressen wurde. Woher viele dieser Objekte genau kamen und wer sie Goethe übergab, lässt sich heute allerdings nicht mehr feststellen. Einen systematischen Katalog seiner Sammlungen legte Goethe selbst nicht an.

Auch in seinem literarischen Werk spielt das Meer eine Rolle. In „Faust II“ erscheint es einerseits als Schauplatz mythologischer Vorgänge, andererseits als Naturgewalt, die Faust durch den Bau von Dämmen zurückdrängen will. Thomas und Marcus beleuchten außerdem Goethes Neptunismus, seine Vorstellung, dass die Erde ursprünglich von einem Ur-Ozean bedeckt gewesen sei und Gesteine aus diesem Wasser entstanden seien.

Besonders ausführlich widmen sich die beiden den Gedichten „Meeresstille“ und „Glückliche Fahrt“. Sie gehören zusammen und schildern den Übergang von tödlicher Windstille zu einer glücklichen Wendung, als der Wind wieder einsetzt. Damit setzt Goethe seine Reiseerfahrungen während der Rückfahrt von Sizilien nach Neapel in lyrische Form um. In der Zeitschrift mare ist Thomas mit einem Interview vertreten, Anlass für die Titelgeschichte, war eine kleine Meeres-Ausstellung im Goethe-Haus.

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Augusta von Sachsen-Weimar-Eisenach

Johann Christian Schuchardt

Margrit Wyder (Kurzbio auf der mare-Seite)

weitere Informationen: 

Thomas Schmuck: Anschauung der Erde. Goethes geowissenschaftliches Arbeiten und Sammeln. Verlag Sandstein Kultur, 2026

mare-Ausgabe 178, Webseite der Ausgabe

Margrit Wyder, Helmut Hahn (Hrsgb.): Bewegliche Ordnung, Goethes Naturforschung, Wallstein Verlag, 2026

Goethes Laboratorium, Dauerausstellung der Friedrich-Schiller-Universität Jena zu Goethes Naturforschung im alten Inspektorhaus des Botanischen Gartens, kuriert von Margrit Wyder und Helmut Hühn.

Musik diesmal keine, dafür Meeresrauschen und Möwengeschrei.

Idee, Technik und Produktion: Marcus Anhäuser

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Das Transkript wurde automatisch erstellt und enthält wahrscheinlich Fehler. Die Zusammenfassung wurde auch mit Hilfe von KI erstellt, aber überarbeitet.
1 Stunde 9 Minuten
Die 24. Folge des Goethe-Podcasts „Natur und Geist“ widmet sich einem Buch, dass es überraschenderweise bisher nicht gab: Das neue Buch von Thomas Schmuck über Goethes geowissenschaftliche Sammlung mit dem Titel: „Anschauung der Erde. Goethes geowissenschaftliches Arbeiten und Sammeln“. Im Gespräch mit Marcus erklärt Thomas nicht nur den Inhalt des Buches, sondern auch, wie ein solches wissenschaftshistorisches Werk entsteht und warum es so lange gedauert hat, Goethes umfangreiche geowissenschaftliche Sammlung in dieser Form zu untersuchen. Die Sammlung umfasst mehr als 18.000 Objekte und macht den größten Teil von Goethes naturwissenschaftlichen Beständen aus.

Thomas  erzählt, wie er sich seit 2015 immer tiefer in die Sammlung eingearbeitet hat und welche Fragen sich dabei ergeben: Warum hat Goethe seine Gesteine, Mineralien und Fossilien auf bestimmte Weise geordnet? Was verraten die Schränke und Etiketten über seine wissenschaftliche Arbeitsweise? Und wie lässt sich aus einzelnen Objekten, Beschriftungen und Ordnungen ein Netzwerk von Wissenschaftlern, Sammlern und Korrespondenten rekonstruieren? 

Marcus und Thomas stellen  die beiden großen Teile des Buches vor: Zunächst geht es um wissenschaftliche Theorien, Methoden und Ordnungssysteme, anschließend um ausgewählte Objektgruppen. Im Mittelpunkt stehen unter anderem Erze und Metalle, Bernstein, Torf, Meteoriten, Fossilien, Belemniten, Pflanzenfossilien und Goethes Flugsaurier. Dabei wird deutlich, wie eng Sammeln, Beobachten und wissenschaftliche Erkenntnis miteinander verbunden waren. Besonders anschaulich ist die Geschichte von Goethes Mineralienschrank, dessen Anordnung sogar Verbindungen zu „Faust II“ erkennen lässt. 

Thomas erzählt auch, wie er recherchiert hat, was Goethe tatsächlich wusste? Welche Themen mussten aus Platzgründen entfallen? Und warum verzichtet Thomas bewusst darauf, Bezüge zu Goethes literarischem Werk zu ziehen und auf ein abschließendes Fazit? Stattdessen lässt er Goethe selbst in einem seiner letzten Briefe zu Wort kommen. Diese Folge ist ein Gespräch über ein ungewöhnliches Buchprojekt, über jahrelange Forschungsarbeit und über Goethe als Naturforscher – mit vielen überraschenden Einblicken in die Sammlung, die als eine Art unbekanntes Werk Goethes verstanden werden kann.

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Friedrich Wilhelm Heinrich von Trebra

Kaspar Maria von Sternberg

Adolf Traugott von Gersdorff

August von Herder

Informationen zum Buch: 

Thomas Schmuck: Anschauung der Erde. Goethes geowissenschaftliches Arbeiten und Sammeln. Verlag Sandstein Kultur, 2026

Buchreihe Parerga und Paratexte

Mit Musik von King Chino, Mad Keys, Nishnu, Tambala, Kitrano, Kevin Bean via Audiio

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1 Stunde
In Folge 23 stellen Thomas und Marcus einen weiteren Unterstützer Goethes vor: Frédéric Soret (1795-1865), ein Schweizer Privatgelehrter, wurde 1822 als Erzieher des späteren Großherzogs Carl Alexander nach Weimar berufen. Dort entwickelte sich eine enge Beziehung zu Goethe, die bis zu dessen Tod 1832 andauerte. Sorets Buch „Zehn Jahre bei Goethe“ (1836) gilt als eine der wichtigsten Quellen für Goethes Spätwerk und Alltag.

Soret unterstützte Goethe in mehreren wissenschaftlichen Disziplinen. In der Mineralogie half er bei der Klassifizierung von Goethes Sammlung, erstellte einen Katalog und veröffentlichte ihn in dessen Zeitschrift „Zur Naturwissenschaft überhaupt“. Zudem lieferte er neue Mineralien für Goethes Studien.

In der Botanik arbeitete Soret an einer überarbeiteten, zweisprachigen Ausgabe von Goethes „Metamorphose der Pflanzen“ (1790). Er übersetzte den Text ins Französische und unterstützte bei der finalen Fassung. Ein weiteres Projekt war die Übersetzung eines Kapitels aus Candolles „Organographie végétale“, das Goethe in seine botanischen Studien einbezog.

Zwischen Goethe und Soret entstand ein reger Briefwechsel mit 106 erhaltenen Briefen Goethes. Die Korrespondenz zeigt Goethes wissenschaftliche Neugier und persönliche Reflexionen, etwa über den Tod:

Darin findet sich Goethes Betrachtungen über sich selbst als „Kollektivwesen“ - ein Sammelbecken für Ideen und Beiträge anderer. Soret dokumentierte diese Haltung und Goethes Spätwerk.

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Links (mainly Wikipedia)

Frédéric Soret

Carl Alexander (Sachsen-Weimar-Eisenach)

Edikt von Nantes

René Just Haüy

Étienne Dumont

Honoré Gabriel de Riqueti, comte de Mirabeau

Carl Friedrich Philipp von Martius

Kaspar Maria von Sternberg

Friedrich Wilhelm Riemer

Hermann Uhde

Carl Friedrich Zelter

Andreas Streicher

Numismatik

Leseempfehlung: 

Frédéric Soret: Zehn Jahre bei Goethe: Erinnerungen an Weimars klassische Zeit 1822-1832, Link zu ZVAB

Thomas Schmuck: Anschauung der Erde. Goethes geowissenschaftliches Arbeiten und Sammeln. Verlag Sandstein Kultur, 2026

Mit Musik von Beat Soup, Francesco Siano, Nsee, Ben Laver, Eben Vogel, Daniel Irambona, Jacobus Marcello via Audiio

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1 Stunde 33 Minuten
August von Goethe (1789-1830), der einzige überlebende Sohn Johann Wolfgang von Goethes, führte ein Leben im Schatten seines berühmten Vaters. Geboren als uneheliches Kind aus der Beziehung zu Christiane Vulpius, wurde er erst durch die spätere Heirat seiner Eltern 1806 hoffähig. Seine Kindheit war geprägt von der Nähe zur Naturwissenschaft: Bereits mit fünf Jahren begleitete er seinen Vater ins Ilmenauer Bergwerk, sammelte Fossilien und Mineralien und wurde später zu einem wichtigen Helfer Goethes in geowissenschaftlichen Fragen. 

August verwaltete den Fossilienteil der Goetheschen Sammlung, verfasste 1813 ein Verzeichnis der 300 Fossilien und beschriftete viele Stücke selbst - erkennbar an seiner charakteristischen Handschrift. Er unterstützte den Vater in Verwaltung, Finanzen und Verhandlungen, etwa beim Verkauf der "Ausgabe letzter Hand" (60.000 Reichstaler), und vertrat ihn bei Hofe. Doch trotz dieser engen Zusammenarbeit blieb August ein unerkannter Diener: Goethe lobte ihn selten, erkannte seine Leistungen kaum an und kontrollierte ihn selbst auf Reisen durch geforderte Tagebücher. 

Tragisch war Augusts Privatleben: Eine unglückliche Ehe mit Ottilie von Pogwisch, die ihn zeitlebens ignorierte und eine obsessive Affäre mit dem Offizier Ferdinand Heinke führte, und die mangelnde Anerkennung trieben ihn in den Alkohol. und auf Reisen, von denen er sich eine Befreiung erhoffte. Die große Italienreise, die auch schon sein Vater und Großvater durchgeführt hatten, brachte den frühen Tod 1830 mit nur 40 Jahren. Literarisch hinterließ er kaum Spuren - einzig fiktive Texte und Reiseberichte (z. B. nach Berlin und Italien) sind erhalten. Thomas sieht Hinweise für eine Legasthenie, die August das Schreiben erschwerte. 

Einzig in der Naturwissenschaft fanden Vater und Sohn Gleichwertigkeit. Goethe behandelte August hier als ebenbürtigen Partner - ein seltener Moment der Anerkennung. Augusts eigene Sammlung (u. a. Vogelkästen, Skelette) wurde später in die Goethesche Sammlung integriert. 

August war ein Gehilfe, der zwischen Pflicht, Alkohol und dem Druck, den Goethes Namen zu tragen, zerbrach. Sein Schicksal spiegelt die Kehrseite des Genies: ein Leben im Dienst des Ruhms anderer.

Links (mainly Wikipedia)

Friedrich Wilhelm Heinrich von Trebra

August von Goethe

Johann Peter Eckermann

Christiane von Goethe (geb. Vulpius)

Ottilie von Goethe (geb. von Pogwisch)

Ferdinand Heinke

Johann Caspar Goethe

Leseempfehlung: 

Thomas Schmuck: Anschauung der Erde. Goethes geowissenschaftliches Arbeiten und Sammeln. Verlag Sandstein Kultur, 2026

Stephan Oswald: Im Schatten des Vaters. August von Goethe. Beck, München (Beck) 2023, ISBN 978-3-406-79139-0.

Mit Musik von Gas Lab via Audiio und Tranceless, Shelftop Speech, Grimmail, Celos Marinos, Flitless, Comma von BlueDotSessions.

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Zum Crowdfunding der RiffReporter geht es hier lang auf die Seite von Startnext.

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1 Stunde 1 Minute
In dieser Folge erklärt uns Thomas, was Goethe mit der Entdeckung des Ultraviolett zu tun hat:  Am 22. Februar 1801 entdeckte der Pharmazeut Johann Wilhelm Ritter in Jena das ultraviolette Licht - eine unsichtbare Strahlung jenseits des violetten Spektralbereichs. Ritter, ein experimentierfreudiger Forscher, der sich mit Galvanismus, Elektrizität und Optik beschäftigte, nutzte lichtempfindliche Silbersalze (wie Silberchlorid), um die Existenz dieser Strahlung nachzuweisen. Er platzierte diese Substanzen hinter einem Prisma, wo das Sonnenlicht in seine Spektralfarben zerlegt wurde. Während das sichtbare Licht nur eine schwache Schwärzung der Silbersalze verursachte, reagierte der unsichtbare Bereich jenseits des Violetts intensiv - ein Beweis für die Existenz des Ultravioletts. Für Marcus ist Ritter ein weiteres typisches Beispiel für die Wissenschaftler in dieser Zeit als die Geheimnisse der Welt noch ohne große Gerätschaften zu entdecken waren.

Ritters Entdeckung war eng mit der vorherigen Entdeckung des Infrarotsdurch William Herschel (1800) verbunden. Herschel hatte nachgewiesen, dass das Sonnenspektrum über das rote Licht hinaus eine unsichtbare, wärmende Strahlung enthält. Ritter folgerte aus dem Prinzip der Polarität - einem zentralen Konzept der romantischen Naturphilosophie, das Goethe prägte - dass es auf der anderen Seite des Spektrums ebenfalls unsichtbare Strahlung geben müsse. Seine Experimente bestätigten dies.

Goethe und Ritter kannten sich persönlich und standen im Austausch. Ritter besuchte Goethe bereits einen Tag nach seiner Entdeckung in Weimar, um ihm womöglich das Experiment vorzuführen. Goethe, der sich intensiv mit Farbenlehre und Optik beschäftigte, reagierte auf den Besuch mit einem langen Brief an Ritter, in dem er weitere Experimente vorschlug. Obwohl Goethe das Ultraviolett nicht direkt in seinen Werken thematisierte, beeinflusste die Entdeckung seine naturphilosophischen Überlegungen.

Ritters Arbeit war jedoch nicht unumstritten. Seine exzessiven Selbstexperimente mit Elektrizität und seine Nähe zur Naturphilosophie der Romantik - etwa seine Beschäftigung mit Wünschelruten - führten zu wissenschaftlicher Isolation. Zudem zwangen ihn finanzielle Probleme und Gläubiger zur Flucht aus Jena. Später zog er nach München, wo er weiterhin experimentierte, aber zunehmend als unseriös galt.

Trotz seines frühen Todes mit nur 33 Jahren hinterließ Ritter ein umfangreiches Werk. Seine Entdeckung des Ultravioletts markiert einen Meilenstein in der Geschichte der Optik und Fotografie, da sie die Grundlage für das Verständnis des elektromagnetischen Spektrums legte.

Links (mainly Wikipedia)

Johann Wilhelm Ritter

Ultraviolettstrahlung

Wilhelm Herschel

Infrarotstrahlung

Thomas Johann Seebeck

Chronologie der Fotografie

Friedrich Wilhelm Heinrich von Trebra

Leseempfehlung: Olaf L. Müller: Ultraviolett, Schriften der Goethe-Gesellschaft, Bd. 80, Wallstein Verlag, 2021

Leseempfehlung: Thomas Schmuck: Anschauung der Erde. Goethes geowissenschaftliches Arbeiten und Sammeln. Verlag Sandstein Kultur, 2026

Mit Musik von Nicholas Cangiano, Laure Chan, Davide Sammarchi, Aguava via Audiio.

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Tipp der Redaktion

'Goethe | Der Podcast' beleuchtet den weltberühmten Dichter von einer völlig unbekannten Seite: als leidenschaftlichen Naturforscher, der Steine sammelte, Wolken klassifizierte und Newton mit einer eigenen Lichttheorie herausfordern wollte. Marcus Anhäuser und Thomas Schmuck führen in entspannten, tief recherchierten Gesprächen durch eine Epoche, in der die Naturwissenschaften gerade erst entstanden — mit Geschichten über Ultraviolett, prähistorische Ameisen in Bernstein und Sternwarten in Schillers Garten. Wer glaubt, Goethe zu kennen, wird angenehm überrascht.
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Über diesen Podcast

Goethe ist weltberühmt. Doch die meisten von Euch denken bei dem Namen wahrscheinlich nur an den Dichterfürsten, dessen Faust oder Werther ihr in der Schule gelesen oder dessen Gedichte ihr auswendig gelernt habt. In diesem Podcast lernt Ihr Johann Wolfgang von Goethe von einer ganz anderen Seite kennen.  Marcus Anhäuser, Wissenschaftsjournalist, und Thomas Schmuck, Wissenschaftshistoriker, stellen Euch den Naturforscher Goethe vor. Der sammelte Steine und Fossilien und versuchte die Gesetze der Natur zu ergründen. Er stellte sogar eine eigene Theorie der Farben und des Lichts auf, mit der er Newton widerlegen wollte. Lauscht den Gesprächen über Goethe den Naturforscher, sein Leben und seine Zeit, als die Naturwissenschaften entstanden, wie wir sie heute kennen. Marcus Anhäuser ist freier Wissenschaftsjournalist und lebt in Dresden. Thomas Schmuck arbeitet als Wissenschaftshistoriker bei der Klassik Stiftung in Weimar und ist verantwortlich für die naturwissenschaftliche Sammlung Goethes. Idee und Produktion: Marcus Anhäuser, Dresden Cover: Marcus Anhäuser
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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