Goethe | Der Podcast

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Natur ... und Geist
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Episoden

Goethe und der Mann, der das Ultraviolett entdeckte
02.04.2026
1 Stunde 1 Minute
In dieser Folge erklärt uns Thomas, was Goethe mit der Entdeckung des Ultraviolett zu tun hat:  Am 22. Februar 1801 entdeckte der Pharmazeut Johann Wilhelm Ritter in Jena das ultraviolette Licht - eine unsichtbare Strahlung jenseits des violetten Spektralbereichs. Ritter, ein experimentierfreudiger Forscher, der sich mit Galvanismus, Elektrizität und Optik beschäftigte, nutzte lichtempfindliche Silbersalze (wie Silberchlorid), um die Existenz dieser Strahlung nachzuweisen. Er platzierte diese Substanzen hinter einem Prisma, wo das Sonnenlicht in seine Spektralfarben zerlegt wurde. Während das sichtbare Licht nur eine schwache Schwärzung der Silbersalze verursachte, reagierte der unsichtbare Bereich jenseits des Violetts intensiv - ein Beweis für die Existenz des Ultravioletts. Für Marcus ist Ritter ein weiteres typisches Beispiel für die Wissenschaftler in dieser Zeit als die Geheimnisse der Welt noch ohne große Gerätschaften zu entdecken waren.


Ritters Entdeckung war eng mit der vorherigen Entdeckung des Infrarotsdurch William Herschel (1800) verbunden. Herschel hatte nachgewiesen, dass das Sonnenspektrum über das rote Licht hinaus eine unsichtbare, wärmende Strahlung enthält. Ritter folgerte aus dem Prinzip der Polarität - einem zentralen Konzept der romantischen Naturphilosophie, das Goethe prägte - dass es auf der anderen Seite des Spektrums ebenfalls unsichtbare Strahlung geben müsse. Seine Experimente bestätigten dies.


Goethe und Ritter kannten sich persönlich und standen im Austausch. Ritter besuchte Goethe bereits einen Tag nach seiner Entdeckung in Weimar, um ihm das Experiment vorzuführen. Goethe, der sich intensiv mit Farbenlehre und Optik beschäftigte, reagierte mit einem langen Brief an Ritter, in dem er weitere Experimente vorschlug. Obwohl Goethe das Ultraviolett nicht direkt in seinen Werken thematisierte, beeinflusste die Entdeckung seine naturphilosophischen Überlegungen.


Ritters Arbeit war jedoch nicht unumstritten. Seine exzessiven Selbstexperimente mit Elektrizität und seine Nähe zur Naturphilosophie der Romantik - etwa seine Beschäftigung mit Wünschelruten - führten zu wissenschaftlicher Isolation. Zudem zwangen ihn finanzielle Probleme und Gläubiger zur Flucht aus Jena. Später zog er nach München, wo er weiterhin experimentierte, aber zunehmend als unseriös galt.


Trotz seines frühen Todes mit nur 33 Jahren hinterließ Ritter ein umfangreiches Werk. Seine Entdeckung des Ultravioletts markiert einen Meilenstein in der Geschichte der Optik und Fotografie, da sie die Grundlage für das Verständnis des elektromagnetischen Spektrums legte.


Links (mainly Wikipedia)


Johann Wilhelm Ritter Ultraviolettstrahlung Wilhelm Herschel Infrarotstrahlung Thomas Johann Seebeck Chronologie der Fotografie Friedrich Wilhelm Heinrich von Trebra


Leseempfehlung: Olaf L. Müller: Ultraviolett, Schriften der Goethe-Gesellschaft, Bd. 80, Wallstein Verlag, 2021 Leseempfehlung: Thomas Schmuck: Anschauung der Erde. Goethes geowissenschaftliches Arbeiten und Sammeln. Verlag Sandstein Kultur, 2026


Mit Musik von Nicholas Cangiano, Laure Chan, Davide Sammarchi, Aguava via Audiio. Idee, Technik und Produktion: Marcus Anhäuser Podcast-Tipp: Ausgesuchte Wissen(schaft)sPodcasts gibts auf Wisspod.de Marcus auf Mastodon: @MAnhaeuser@mastodon.social Bluesky: @anhaeuser.bsky.social Threads: @marcus.anhaeuser@threads.net Facebook: https://www.facebook.com/marcus.anhauser.3 Instagram: https://www.instagram.com/marcus.anhaeuser/ Thomas bei der Klassik Stiftung in Weimar. Marcus bei Riffreporter. Weitere Podcasts von/mit Marcus Anhäuser: RiffReporter Podcast - tiefer eintauchen in die Themen BücherRausch – der Podcast der Städtischen Bibliotheken Dresden IGeL-Podcast – Der Gesundheits-Podcast des IGeL-Monitors. Das Transkript wurde automatisch erstellt und enthält wahrscheinlich Fehler.
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Goethes Ameise in Goethes Bernstein, 40 Mio. Jahre alt
15.02.2026
56 Minuten
Es ist eine kleine Sensation: Plötzlich berichten Medien weltweit über einen kleinen Teil von Goethes naturwissenschaftlicher Sammlung. Thomas hat mit einem Team der Uni Jena und des Phyletischen Museums eine vierzig Millionen Jahre alte Ameise in einem der Bernsteine Goethes entdeckt. Ist es eine neue Art? Das Team macht Röntgen-Aufnahmen in unglaublicher Feinheit. Thomas Kollege Bernd Bock, Präparator am Phyletischen Museum Jena, erzählt als Gast in der aktuellen Folge, wie die Ameise am DESY in Hamburg mit Synchrotron-Strahlung gescannt wird, und die Forscher*innen sogar ein 3D-Modell der Ameise erstellen. Die Pläne dazu kann sich jeder und jede herunterladen und selbst mit einem 3D-Drucker ausdrucken. Thomas erklärt Interessantes zu Goethes Bernsteinsammlung, und dass sie größer ist als lange bekannt war. Marcus ist natürlich hellauf begeistert von der Entdeckung, aber auch dem Aufwand, den Forschung betreibt, um auch nur kleinste Puzzlestücke für das Wissen der Welt zu entdecken. Jetzt sucht das Team Spezialisten, die sich mit Kriebel- und Trauermücken auskennen, denn diese finden sich auch im Bernstein, aber für eine genauere Analyse fehlen den Jenaern die genauen Kenntnisse. Die Folge erscheint etwas später als gedacht, weil die Drei ungewöhnlich viele Hürden zu nehmen hatten, bis die Aufnahme im Kasten war. Links:


Fachartikel in Scientific Reports, Boudinot et al. (2026) Discovery of Goethe’s amber ant: its phylogenetic and evolutionary implications Pressemitteilung der Uni Jena, Sehr gut erhaltene Ameise in Goethes Bernstein Pressemitteilung des DESY, Die Bernstein-Beamline und die Goethe-Ameise 3D-Modelle der Ameise, der Kriebelmücke und der Trauermücke Heinrich Goeppert Christian Gottlob von Voigt Bernstein Synchrotronstrahlung Drüsenameise Ctenobethylus goepperti (engl.) Phyletisches Museum Jena, Ausstellung Electro Mundi – Bernsteinwelten (noch bis 28.2.2026)





Mit Musik von Gas Lab, Slowdrip, Ted Taforo, KapKapMoode, Edward Cross, Akolo via Audiio. Idee, Technik und Produktion: Marcus Anhäuser Podcast-Tipp: Ausgesuchte Wissen(schaft)sPodcasts gibts auf Wisspod.de Bernhard Bock Kontakteintrag auf der Mitarbeiterseite des Institut für Zoologie und Evolutionsforschung Marcus auf Mastodon: @MAnhaeuser@mastodon.social Bluesky: @anhaeuser.bsky.social Threads: @marcus.anhaeuser@threads.net Facebook: https://www.facebook.com/marcus.anhauser.3 Instagram: https://www.instagram.com/marcus.anhaeuser/ Thomas bei der Klassik Stiftung in Weimar. Marcus bei Riffreporter. Weitere Podcasts von/mit Marcus Anhäuser: RiffReporter Podcast - tiefer eintauchen in die Themen BücherRausch – der Podcast der Städtischen Bibliotheken Dresden IGeL-Podcast – Der Gesundheits-Podcast des IGeL-Monitors. Das Transkript wurde automatisch erstellt und enthält wahrscheinlich Fehler.
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5000 Objekte und Fingerabdrücke in Goethes Mikroskop
11.01.2026
1 Stunde 17 Minuten
Besuch in Weimar! In Episode 19 besucht Marcus Thomas im Goethe-Haus am Frauenplan 1 in Weimar. Thomas führt uns exklusiv durch Goethes naturwissenschaftliches Kabinett - ein faszinierender Raum voller Überraschungen: rund fünftausend Objekte zwischen Kuriositäten und Versuchsresten. Thomas stellt zunächst die Schränke mit Objekten aus dem organischen Reich vor, darunter Menschenschädel, phrenologische Modelle, Vogelskelette, Muscheln, Algen und ein prachtvolles Herbarium. Es folgt die anorganisch-technische Hälfte  mit Elektrisiermaschinen, Glaskolben und Apparaturen zur Farbenlehre. Höhepunkte sind  etwa eine phrenologische „Kopfkarte“, ein Fingerabdruck in Goethes Mikroskop, Georg Forsters Rindenstücke aus Tahiti, Goethes handschriftliche Notiz zur Pflanzenmetamorphose, eine Kux-Aktie mit Goethes Unterschrift, aber es gibt auch ein 3D-Modell der prähistorischen Ameise Ctenobethylus goepperti, die in Bernstein eingeschlossen in Goethes Sammlung entdeckt wurde. Ein original Gemälde von Ernst Haeckels Sohn Walter illustriert Goethes Theorie farbiger Schatten. Es gibt sogar Fensterschmuck, mit dem sich Goethe und seine Konsorten über Newton lustig machten. Links (mainly Wikipedia):


August von Goethe Georg Forster Fritz von Stein, "Das Erziehungsprojekt “Fritz von Stein”" von Yvonne Pietsch Walter Haeckel, Sohn von Ernst Haeckel Christian Gottlob von Voigt Timo Mappes Christiane Nüsslein-Volhard Kux


Lesetipp: "Die Sammlung als Ort der Erziehung" (PDF) von Valérie Kobi, Beitrag zum Anteil von Goethes Sohn August an der naturwissenschaftlichen Sammlung


Mit Musik von Tambala, Mad Keys, Joshua Naranjo, Arms and Sleepers, No Mindless Scroll, Faux Tales, The Departures, Primo Levi via Audiio. Idee, Technik und Produktion: Marcus Anhäuser Podcast-Tipp: Ausgesuchte Wissen(schaft)sPodcasts gibts auf Wisspod.de Marcus auf Mastodon: @MAnhaeuser@mastodon.social Bluesky: @anhaeuser.bsky.social Threads: @marcus.anhaeuser@threads.net Facebook: https://www.facebook.com/marcus.anhauser.3 Instagram: https://www.instagram.com/marcus.anhaeuser/ Thomas bei der Klassik Stiftung in Weimar. Marcus bei Riffreporter. Weitere Podcasts von/mit Marcus Anhäuser: RiffReporter Podcast - tiefer eintauchen in die Themen BücherRausch – der Podcast der Städtischen Bibliotheken Dresden IGeL-Podcast – Der Gesundheits-Podcast des IGeL-Monitors. Das Transkript wurde automatisch erstellt und enthält wahrscheinlich Fehler.
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Howards Wolken und Goethes Kreislauf
30.11.2025
1 Stunde 5 Minuten
In Podcast-Episode 18 dreht sich alles um Goethes  Interesse an Wolken. Thomas und Marcus beleuchten, wie Goethe sich nicht nur als Dichter und Forscher mit meteorologischen Phänomenen beschäftigte. Ausgehend von Goethes Wolkentagebüchern und seiner Faszination für das Flüchtige und schwer Fassbare der Wolken, nähern sie sich der Begeisterung Goethes für diese so wandelbaren Objekte, die das Gegenteil von Steinen und Mineralien sind, die Goethe ja intensiv gesammelt hat. Besonderen Einfluss auf Goethe hatte der englische Apotheker Luke Howard, der 1803 eine Systematik der Wolkenformen entwickelte und dessen deutsche Übersetzung Goethe viele Jahre später auf einen Hinweis des Herzogs Carl August studierte. Goethe war von Howards Ansatz so begeistert, dass er ihm eine Gedicht-Trilogie widmete, einen Briefwechsel initiierte und sogar eine wichtige Wolkenkategorie beisteuerte. Marcus und Thomas lesen aus Goethes "Howards Ehrengedächtnis" und Thomas macht klar, dass es eben nicht nur ein Gedicht war, das Goethe für Howard verfasst hatte, sondern eine Trilogie. Dann erläutert er, wie Goethe Howards System in sein eigenes Denken über Metamorphose und Naturkreisläufe integrierte und wie die Benennung und Ordnung der Wolken für Goethe ein Weg war, Natur zu verstehen, ohne ihre Schönheit zu zerstören. Links (mainly Wikipedia):


Luke Howard deutsche Übersetzung (1815) von Gilbert: Versuch einer Naturgeschichte und Physik der Wolken von Lukas Howard Klassifikation der Wolken Carl August (Sachsen-Weimar-Eisenach) Johann Christian Hüttner (engl. Wikipedia) Gedichttrilogie: Atmosphäre, Howards Ehrengedächtnis, Wohl zu merken! Ludwig Wittgensteins Tractatus logico-philosophicus mit einem Abschnitt zur Leiter Cyanometer Goethes Wetterglas ("Barometer") als PDF Fulgurit (Blitzröhre) Wilhelm Wesselhöft Ferdinand de Saussure Versuch einer Witterungslehre





Lesetipp: Goethe und die Wolken von Franz Ossing


Mit Musik von Arms and Sleepers, Sé Bastian, Raphael Novarina via Audiio. Idee, Technik und Produktion: Marcus Anhäuser Podcast-Tipp: Ausgesuchte Wissen(schaft)sPodcasts gibts auf Wisspod.de Marcus auf Mastodon: @MAnhaeuser@mastodon.social Bluesky: @anhaeuser.bsky.social Threads: @marcus.anhaeuser@threads.net Facebook: https://www.facebook.com/marcus.anhauser.3 Instagram: https://www.instagram.com/marcus.anhaeuser/ Thomas bei der Klassik Stiftung in Weimar. Marcus bei Riffreporter. Weitere Podcasts von/mit Marcus Anhäuser: RiffReporter Podcast - tiefer eintauchen in die Themen BücherRausch – der Podcast der Städtischen Bibliotheken Dresden IGeL-Podcast – Der Gesundheits-Podcast des IGeL-Monitors. Das Transkript wurde automatisch erstellt und enthält wahrscheinlich Fehler.
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Goethes Hexen-Einmaleins und Jenas Sternwarte in Schillers Garten
06.10.2025
1 Stunde 12 Minuten
In der 17. Folge des Goethe-Podcasts Natur und Geist begrüßen Marcus und Thomas erstmals einen Gast: Florian Freistetter, Astronom, Autor und Podcaster, bekannt für seinen erfolgreichen Wissenschafts-Podcast Sternengeschichten. Freistetter, der selbst in Jena lebte, bringt frische Perspektiven auf Goethes Verbindung zur Stadt und zur Wissenschaft. Die Drei widmen sich zunächst Goethes „Hexen-Einmaleins“, das Marcus vorliest. Florian erläutert, wie Goethe darin mathematische und mystische Elemente verbindet – ein weiteres Beispiel für Goethes vielseitiges Interesse an Naturwissenschaft und Dichtung. Sie besprechen die Gründung der Sternwarte in Jena, die Goethe veranlasst hatte und verfolgen ihre weitere Entwicklung. Thomas verweist auf das Kometenjahr 1811 und den Kometenwein, der besonders gut war. Abgerundet wird die Folge mit persönlichen Anekdoten, etwa über Goethes Beziehung zu Jena und die Bedeutung des Herzogs Karl August von Sachsen-Weimar-Eisenach, der persönlich sehr an der Naturwissenschaft interessiert war und sie deshalb förderte. Schließlich erfahren wir, das Florian so viele Meteoriten hat wie Goethe, und einer davon ganz besonders persönlich ist. Links (mainly Wikipedia):


Hexeneinmaleins Athanasius Kircher Christopher Marlowe Christoph Martin Wieland Friedrich Wilhelm Bessel Christiaan Huygens Volkssternwarte Urania Jena Schillers Gartenhaus Erhard Weigel Ernst Abbe Carl Zeiß Ceres Titius-Bode-Reihe L’Aigle (Meteorit) Ensisheim (Meteorit) Georg Glaeser





Florians Kolumnentext über das Hexeneinmaleins: Goethes magische Zahl Florians Blogtext über Goethe und der Mond: Johann Wolfgang von Goethe und der Mond Florians Buchtipp: Andrea Wulf: Fabelhafte Rebellen Thomas' Buchtipp: Gerhard Müller: Vom Regieren zum Gestalten: Goethe und die Universität Jena Mit Musik von Vian Izak, Jacob Montague, Redmond, Alex Velte, Kiabits, Diet Lemon, Toonorth via Audiio Idee, Technik und Produktion: Marcus Anhäuser Florian auf Instagram: https://www.instagram.com/astrodicticum Freistetters Formelwelt: https://www.spektrum.de/kolumne/freistetters-formelwelt Homepage: https://www.florian-freistetter.at Podcast Sternengeschichten: https://sternengeschichten.podigee.io/ Podcast Das Universum: https://dasuniversum.podigee.io/ Podcast Das Klima: https://dasklima.podigee.io/ Bei Hanser: https://www.hanser-literaturverlage.de/personen/florian-freistetter

Blog: https://astrodicticum-simplex.at/ alt hier: https://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex Ausgesuchte Wissen(schaft)sPodcasts gibts auf Wisspod.de Marcus auf Mastodon: @MAnhaeuser@mastodon.social Bluesky: @anhaeuser.bsky.social Threads: @marcus.anhaeuser@threads.net Facebook: https://www.facebook.com/marcus.anhauser.3 Instagram: https://www.instagram.com/marcus.anhaeuser/ Thomas bei der Klassik Stiftung in Weimar. Marcus bei Riffreporter. Weitere Podcasts von/mit Marcus Anhäuser: RiffReporter Podcast - tiefer eintauchen in die Themen BücherRausch – der Podcast der Städtischen Bibliotheken Dresden IGeL-Podcast – Der Gesundheits-Podcast des IGeL-Monitors. Das Transkript wurde automatisch erstellt und enthält wahrscheinlich Fehler.
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Über diesen Podcast

Goethe ist weltberühmt. Doch die meisten von Euch denken bei dem Namen wahrscheinlich nur an den Dichterfürsten, dessen Faust oder Werther ihr in der Schule gelesen oder dessen Gedichte ihr auswendig gelernt habt. In diesem Podcast lernt Ihr Johann Wolfgang von Goethe von einer ganz anderen Seite kennen.  Marcus Anhäuser, Wissenschaftsjournalist, und Thomas Schmuck, Wissenschaftshistoriker, stellen Euch den Naturforscher Goethe vor. Der sammelte Steine und Fossilien und versuchte die Gesetze der Natur zu ergründen. Er stellte sogar eine eigene Theorie der Farben und des Lichts auf, mit der er Newton widerlegen wollte. Lauscht den Gesprächen über Goethe den Naturforscher, sein Leben und seine Zeit, als die Naturwissenschaften entstanden, wie wir sie heute kennen. Marcus Anhäuser ist freier Wissenschaftsjournalist und lebt in Dresden. Thomas Schmuck arbeitet als Wissenschaftshistoriker bei der Klassik Stiftung in Weimar und ist verantwortlich für die naturwissenschaftliche Sammlung Goethes. Idee und Produktion: Marcus Anhäuser, Dresden Cover: Marcus Anhäuser

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