Goethes Ameise in Goethes Bernstein, 40 Mio. Jahre alt

Goethes Ameise in Goethes Bernstein, 40 Mio. Jahre alt

Wie Thomas und ein Team aus Jena das Insekt entdeckten und erforschten.
56 Minuten

Beschreibung

vor 5 Tagen

Es ist eine kleine Sensation: Plötzlich berichten Medien weltweit
über einen kleinen Teil von Goethes naturwissenschaftlicher
Sammlung. Thomas hat mit einem Team der Uni Jena und des
Phyletischen Museums eine vierzig Millionen Jahre alte Ameise in
einem der Bernsteine Goethes entdeckt. Ist es eine neue Art? Das
Team macht Röntgen-Aufnahmen in unglaublicher Feinheit. Thomas
Kollege Bernd Bock, Präparator am Phyletischen Museum Jena,
erzählt als Gast in der aktuellen Folge, wie die Ameise am DESY
in Hamburg mit Synchrotron-Strahlung gescannt wird, und die
Forscher*innen sogar ein 3D-Modell der Ameise erstellen. Die
Pläne dazu kann sich jeder und jede herunterladen und selbst mit
einem 3D-Drucker ausdrucken. Thomas erklärt Interessantes zu
Goethes Bernsteinsammlung, und dass sie größer ist als lange
bekannt war. Marcus ist natürlich hellauf begeistert von der
Entdeckung, aber auch dem Aufwand, den Forschung betreibt, um
auch nur kleinste Puzzlestücke für das Wissen der Welt zu
entdecken. Jetzt sucht das Team Spezialisten, die sich mit
Kriebel- und Trauermücken auskennen, denn diese finden sich auch
im Bernstein, aber für eine genauere Analyse, fehlen den Jenaern
die genauen Kenntnisse. Die Folge erscheint etwas später als
gedacht, weil die Drei ungewöhnlich viele Hürden zu nehmen
hatten, bis die Aufnahme im Kasten war.

Links:


Fachartikel in Scientific Reports, Boudinot et al. (2026)
Discovery of Goethe’s amber ant: its phylogenetic and
evolutionary implications

Pressemitteilung der Uni Jena, Sehr gut erhaltene Ameise in
Goethes Bernstein

Pressemitteilung des DESY, Die Bernstein-Beamline und die
Goethe-Ameise

3D-Modelle der Ameise, der Kriebelmücke und der Trauermücke

Heinrich Goeppert

Christian Gottlob von Voigt

Bernstein

Synchrotronstrahlung

Drüsenameise

Ctenobethylus goepperti (engl.)

Phyletisches Museum Jena, Ausstellung Electro Mundi –
Bernsteinwelten (noch bis 28.2.2026)






Mit Musik von Gas Lab, Slowdrip, Ted Taforo, KapKapMoode, Edward
Cross, Akolo via Audiio.

Idee, Technik und Produktion: Marcus Anhäuser

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Bernhard Bock
Kontakteintrag auf der Mitarbeiterseite des Institut für Zoologie
und Evolutionsforschung

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Thomas bei der Klassik Stiftung in Weimar.
Marcus bei Riffreporter.

Weitere Podcasts von/mit Marcus Anhäuser:
RiffReporter Podcast - tiefer eintauchen in die Themen
BücherRausch – der Podcast der Städtischen Bibliotheken
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Das Transkript wurde automatisch erstellt und enthält
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