OU meets UYD
Podcaster
Episoden
21.09.2024
29 Minuten
Die zwei alten weißen Männer sind zurück. Dank der deutschen Bahn etwas später als erwartet, aber das wiederum war ja eigentlich zu erwarten. Dafür diesmal vor Live Publikum und in Person nebeneinander. Die Dynamik ist schon etwas anders, vor allem da die beiden dann trotz des gesetzten Alters den Podcast im Stehen machen.
Nach der „kreativen Pause“ und Urlauben haben die beiden natürlich jede Mengen Gesprächsbedarf.
Denn Oliver war im Urlaub fleißig auf Social Media unterwegs. Böser Fehler. Denn statt seine Geschichten zu lesen, dass er das Bargeld vergessen hat oder lieber Frühstück im Camper am Strand als im 5 Sterne Hotel genießt, hatte die Community etwas anderes im Sinn.
In bestem Whataboutism erging sich social Media in einen Sturm der Entrüstung über den Sinn von Bargeld und warum Oliver dies abschaffen will. (Was er gar nicht will).
Oder ob sein Gehalt denn nicht für eine echte Butter ausreichen würde, weil Margarine ja so ungesund ist. Der Strand und der Punkt den er eigentlich machen wollte gingen unter. Aber gut so angelt man eben auch mal rote Heringe.
Während Oliver dies im rechtsfreien Social Media trieb, machte Christian für die Podcast Brause das Experiment im echten Leben und ging mit einem „FCK AFD“ Shirt durch die Nürnberger Innenstand spazieren. Das kann ziemlich gemischt an. Während Oliver also Sneaker shoppen war musste Christian sich von einer Nazioma anpöbeln und seltsam anblicken lassen. Dafür wurden die beiden dann auf der Klaragassenkirchweih als Entschädigung auf Energy Drink und Dosenwerfen eingeladen.
Also ein versöhnliches Ende.
Das schlägt sich auch im Ton der Folge wieder. Denn SoMe ist nicht nur böse. Es ist vor allem das was du draus machst. Denn ohne LinkedIn gäbe es kein Klartext und viele andere tolle Bekanntschaften. Also mal ein bisschen Arbeit in die Feedhygiene stecken.
Weil das Gespräch sonst komplett ausgeartet wäre hat der Wirt Kalli die beiden dann auch einfach abmoderiert.
Profile und Links:
Zum LinkedIn-Profil von Christian: https://www.linkedin.com/in/christian-krug/
Zum LinkedIn-Profil von Oliver: https://www.linkedin.com/in/oliverulbrich/
Zur Podcastbrause: https://podcast-brause.de/
Zum Afterwork: https://afterwork-nuernberg.de/
Zu Christians T-Shirt: https://unfckyourdata-shop.de/
Timestamps:
00:00 Intro
02:20 Urlaubsanekdoten und Shitstorms
09:00 Bargeld vs. Kartenzahlung: Eine Diskussion
13:00 Öffentliche Meinungen und persönliche Angriffe
19:52 Die Rolle von Social Media in der Meinungsbildung
28:11 Positive Aspekte von Social Media und Abschluss
Nach der „kreativen Pause“ und Urlauben haben die beiden natürlich jede Mengen Gesprächsbedarf.
Denn Oliver war im Urlaub fleißig auf Social Media unterwegs. Böser Fehler. Denn statt seine Geschichten zu lesen, dass er das Bargeld vergessen hat oder lieber Frühstück im Camper am Strand als im 5 Sterne Hotel genießt, hatte die Community etwas anderes im Sinn.
In bestem Whataboutism erging sich social Media in einen Sturm der Entrüstung über den Sinn von Bargeld und warum Oliver dies abschaffen will. (Was er gar nicht will).
Oder ob sein Gehalt denn nicht für eine echte Butter ausreichen würde, weil Margarine ja so ungesund ist. Der Strand und der Punkt den er eigentlich machen wollte gingen unter. Aber gut so angelt man eben auch mal rote Heringe.
Während Oliver dies im rechtsfreien Social Media trieb, machte Christian für die Podcast Brause das Experiment im echten Leben und ging mit einem „FCK AFD“ Shirt durch die Nürnberger Innenstand spazieren. Das kann ziemlich gemischt an. Während Oliver also Sneaker shoppen war musste Christian sich von einer Nazioma anpöbeln und seltsam anblicken lassen. Dafür wurden die beiden dann auf der Klaragassenkirchweih als Entschädigung auf Energy Drink und Dosenwerfen eingeladen.
Also ein versöhnliches Ende.
Das schlägt sich auch im Ton der Folge wieder. Denn SoMe ist nicht nur böse. Es ist vor allem das was du draus machst. Denn ohne LinkedIn gäbe es kein Klartext und viele andere tolle Bekanntschaften. Also mal ein bisschen Arbeit in die Feedhygiene stecken.
Weil das Gespräch sonst komplett ausgeartet wäre hat der Wirt Kalli die beiden dann auch einfach abmoderiert.
Profile und Links:
Zum LinkedIn-Profil von Christian: https://www.linkedin.com/in/christian-krug/
Zum LinkedIn-Profil von Oliver: https://www.linkedin.com/in/oliverulbrich/
Zur Podcastbrause: https://podcast-brause.de/
Zum Afterwork: https://afterwork-nuernberg.de/
Zu Christians T-Shirt: https://unfckyourdata-shop.de/
Timestamps:
00:00 Intro
02:20 Urlaubsanekdoten und Shitstorms
09:00 Bargeld vs. Kartenzahlung: Eine Diskussion
13:00 Öffentliche Meinungen und persönliche Angriffe
19:52 Die Rolle von Social Media in der Meinungsbildung
28:11 Positive Aspekte von Social Media und Abschluss
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27.01.2024
47 Minuten
Olivers Zug kam zu spät. Das bedeutet: Tomatensuppe in der Bahn statt Sushi mit den Kollegen. Aber ist dieses allseits beliebte Bahn-Bashing überhaupt noch Mode?
Zahlt die Automobilindustrie den Streik der GDL? Wegen der Mietwagen? Für Oliver auf jeden Fall ein Grund, um mal kurz zu schreien.
Christian hat früher gerne Roadtrips gemacht. Aber zu Magic Grand Prixs – das sind so Kartenspiele und da gibt’s halt Wettbewerber. Ist das nun das Pokemon der alten Leute? Nur, wenn Du Excel auch als BI-Tool siehst. Und was hat Werner damit zu tun?
Der Kaiser sagt... da fährt man dann mal nach Paris.
Ja, das klingt verwirrend. Aber so ist es auch mit dem Thema der Folge der beiden selbst ernannten semi-alten Cis-Männer Christian Krug und Oliver Ulbrich: Es geht um Buzzwords. Bei denen weiß man oft nicht genau, was sie bedeuten und warum sie plötzlich so an Bedeutung gewinnen. Aber früher hat man den Gottesdienst ja auch auf Latein gehalten.
Was macht man nun mit so Buzzwords? Ist es der Sinn, dass sie nicht jeder versteht?
Fangen wir vorne an:
Was ist Business Intelligence? Gibt es da auch hunderte von Definitionen? Lass uns erstmal darüber sprechen, was SAP dazu sagt und wie Christian das sieht.
Und was ist ein BI-Tool?
Wir bekommen auch endlich mal raus, was Data Mining ist – eine langersehnte Definition.
Und Analytics? Frontend oder Backend?
Wenn Du zu viele Buzzwords verwendest, dann verlierst Du die Leute. Du musst sie abholen. Dafür musst Du das tun, was die beiden schon in vielen Folgen Klartext predigen: Kommunizieren und miteinander arbeiten. Nicht gegeneinander. Vor allem nicht IT vs. Data kämpfen lassen. Sonst macht die Data-Abteilung etwas, was die Fachabteilung gar nicht braucht.
Und dann kommt noch ein ganz neues Buzzword dazu, nämlich Delta Lakes! Spoiler: Hat irgendwas mit Aufladen zu tun. Ist Oliver dann der Poolboy im Delta Lake?
Da gibt’s auch noch Self Service. Die Ausrede der IT, dass sie keine Zeit und keine Lust hat, den Data Bereich aufzubauen. Ist das jetzt zu böse?
Und natürlich geht’s in dieser Folge auch mal wieder um AI. Schließlich ist ja alles, was wir machen, Artificial Intelligence, sobald eine „wenn–dann“-Funktion drinsteckt. Wird damit auch zum Kassenschlager, denn Menschen kaufen gerade alles, an dem AI steht.
Und am Ende geht’s noch um TikTok, das Google der Gen Z.
Da gibt’s nette Kochrezepte, aber auch viel Fakes und halt AI – ein schwieriges Erziehungsthema. Ist das nun eine Form von Data Literacy?
Der ganze LinkedIn-Content, der mit Künstlicher Intelligenz erstellt wurde, ist es auf jeden Fall nicht!
Wenn Du was nicht verstanden hast, dann frag nach.
Klartext eben.
Profile und Links:
Zum LinkedIn-Profil von Christian: https://www.linkedin.com/in/christian-krug/
Zum LinkedIn-Profil von Oliver: https://www.linkedin.com/in/oliverulbrich/
Timestamps:
00:00:00 Im Zentralsender
00:03:54 Ein Komplott der Autoindustrie
00:06:01 Magic Grand Prix
00:10:43 Buzzwords und Devices
00:14:05 Business Intelligence
00:18:16 Was ist Data Mining?
00:21:46 Noch mehr Buzzwords
00:22:55 Das Haus am See
00:27:36 Delta Lakes – was ganz Neues
00:31:44 Self Service
00:33:08 Trendwort AI
00:34:40 TikTok statt Google
00:36:55 Data Literacy
00:38:13 Schmutz durch KI
Zahlt die Automobilindustrie den Streik der GDL? Wegen der Mietwagen? Für Oliver auf jeden Fall ein Grund, um mal kurz zu schreien.
Christian hat früher gerne Roadtrips gemacht. Aber zu Magic Grand Prixs – das sind so Kartenspiele und da gibt’s halt Wettbewerber. Ist das nun das Pokemon der alten Leute? Nur, wenn Du Excel auch als BI-Tool siehst. Und was hat Werner damit zu tun?
Der Kaiser sagt... da fährt man dann mal nach Paris.
Ja, das klingt verwirrend. Aber so ist es auch mit dem Thema der Folge der beiden selbst ernannten semi-alten Cis-Männer Christian Krug und Oliver Ulbrich: Es geht um Buzzwords. Bei denen weiß man oft nicht genau, was sie bedeuten und warum sie plötzlich so an Bedeutung gewinnen. Aber früher hat man den Gottesdienst ja auch auf Latein gehalten.
Was macht man nun mit so Buzzwords? Ist es der Sinn, dass sie nicht jeder versteht?
Fangen wir vorne an:
Was ist Business Intelligence? Gibt es da auch hunderte von Definitionen? Lass uns erstmal darüber sprechen, was SAP dazu sagt und wie Christian das sieht.
Und was ist ein BI-Tool?
Wir bekommen auch endlich mal raus, was Data Mining ist – eine langersehnte Definition.
Und Analytics? Frontend oder Backend?
Wenn Du zu viele Buzzwords verwendest, dann verlierst Du die Leute. Du musst sie abholen. Dafür musst Du das tun, was die beiden schon in vielen Folgen Klartext predigen: Kommunizieren und miteinander arbeiten. Nicht gegeneinander. Vor allem nicht IT vs. Data kämpfen lassen. Sonst macht die Data-Abteilung etwas, was die Fachabteilung gar nicht braucht.
Und dann kommt noch ein ganz neues Buzzword dazu, nämlich Delta Lakes! Spoiler: Hat irgendwas mit Aufladen zu tun. Ist Oliver dann der Poolboy im Delta Lake?
Da gibt’s auch noch Self Service. Die Ausrede der IT, dass sie keine Zeit und keine Lust hat, den Data Bereich aufzubauen. Ist das jetzt zu böse?
Und natürlich geht’s in dieser Folge auch mal wieder um AI. Schließlich ist ja alles, was wir machen, Artificial Intelligence, sobald eine „wenn–dann“-Funktion drinsteckt. Wird damit auch zum Kassenschlager, denn Menschen kaufen gerade alles, an dem AI steht.
Und am Ende geht’s noch um TikTok, das Google der Gen Z.
Da gibt’s nette Kochrezepte, aber auch viel Fakes und halt AI – ein schwieriges Erziehungsthema. Ist das nun eine Form von Data Literacy?
Der ganze LinkedIn-Content, der mit Künstlicher Intelligenz erstellt wurde, ist es auf jeden Fall nicht!
Wenn Du was nicht verstanden hast, dann frag nach.
Klartext eben.
Profile und Links:
Zum LinkedIn-Profil von Christian: https://www.linkedin.com/in/christian-krug/
Zum LinkedIn-Profil von Oliver: https://www.linkedin.com/in/oliverulbrich/
Timestamps:
00:00:00 Im Zentralsender
00:03:54 Ein Komplott der Autoindustrie
00:06:01 Magic Grand Prix
00:10:43 Buzzwords und Devices
00:14:05 Business Intelligence
00:18:16 Was ist Data Mining?
00:21:46 Noch mehr Buzzwords
00:22:55 Das Haus am See
00:27:36 Delta Lakes – was ganz Neues
00:31:44 Self Service
00:33:08 Trendwort AI
00:34:40 TikTok statt Google
00:36:55 Data Literacy
00:38:13 Schmutz durch KI
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13.01.2024
47 Minuten
Eine Folge,
in der das Wort, um das es geht, wirklich schwierig auszusprechen ist. Wir
können die Versprecher also mitzählen. Es geht nämlich um das große A – und wir
erwachsenen Menschen wissen: Das ist die Authentizität!
Fangen wir
aber vorne an: Christian hat heute tatsächlich mal ein Lowlight. Er war seit
zwei Monaten nicht mehr beim Friseur. Oliver war aber kurz vor Weihnachten – so
sollte das ja auch sein – Seiten auf Kontostand!
Doch was
heißt authentisch sein eigentlich? Authentizität geht auch gerade stark durch
LinkedIn. Doch ist es dann authentisch, Bilder mit der Familie zu posten und
darüber zu sinnieren, dass man beim Lesen eines Buches mit den Kindern auf eine
Idee gekommen ist, die man im Business-Kontext auch nutzen kann? Sorry, not
sorry, aber das ist halt Bullshit. Das regt Oliver so auf, dass er richtig
ausflippt.
Wichtig ist
der Unterschied zwischen Respektlosigkeit und Authentizität. Wenn Du mit
Jogginghose auf eine Hochzeit geht, dann ist das faul, nicht authentisch. Und
es ist respektlos, denn Du versaust die Hochzeitsbilder. Und wenn Du merkst:
Das ist einfach nicht Deine Show! – dann geh halt nicht hin.
Authentisch
sein sollte man auch bei Altherrenwitzen. Onkel Heinz darf unterm
Weihnachtsbaum keine rassistischen Witze machen. Das hat nicht den
kabarettistischen Kontext, den es haben müsste, um „okay“ zu sein – und Deine
Aufgabe ist es, da die Klappe aufzumachen, ungefiltert zu sein und für Deine
Meinung aufzustehen.
Eine fast
politische Folge, es geht nämlich auch noch um Gérard Depardieu. Und dem was zu
verzeihen, weil es halt Gérard ist, ist genauso uncool wie die Jogginghose auf
der Hochzeit.
Doch kann man
zu 100% authentisch sein? Nicht, wenn Du Teil der Gesellschaft sein möchtest.
Dann musst Du halt alleine auf einen Berg ziehen als Selbstversorger.
Ist alles
eine Gratwanderung – auch wie sehr provozieren gerade en vogue ist.
Am Ende
ordnen sich die beiden die zwei selbst ernannten semi-alten Cis-Männer
Christian Krug und Oliver Ulbrich auch noch selbst auf einer
Authentizitäts-Skala ein. Eine Frage bleibt offen: Privat bist Du immer nochmal
anders als im Business... wie authentisch ist das dann?
Klartext
eben.
Profile und Links:
Zum
LinkedIn-Profil von Christian: https://www.linkedin.com/in/christian-krug/
Zum
LinkedIn-Profil von Oliver: https://www.linkedin.com/in/oliverulbrich/
Timestamps:
00:00:00 Der
versöhnliche Nord-Onkel
00:03:58 Das
große A-Wort
00:07:55
Authentisch ist keine Faulheit
00:09:50
Werteverständnis
00:12:30
Authentizität auf LinkedIn
00:17:44 Tut
halt auch weh
00:18:44
Humor ist erlaubt?!
00:21:37
Nicht Deine Show
00:23:09
Schalt halt um
00:24:35 Mit
den Konsequenzen leben
00:27:19 Nein
ist ein vollständiger Satz
00:30:21
Angst vor Feedback
00:31:58 Ist
Oliver authentisch?
00:34:27 Ist
Christian authentisch?
00:36:42
Privat vs geschäftlich
00:43:57
Politik auf LinkedIn
00:45:32
Chino-Hosen
in der das Wort, um das es geht, wirklich schwierig auszusprechen ist. Wir
können die Versprecher also mitzählen. Es geht nämlich um das große A – und wir
erwachsenen Menschen wissen: Das ist die Authentizität!
Fangen wir
aber vorne an: Christian hat heute tatsächlich mal ein Lowlight. Er war seit
zwei Monaten nicht mehr beim Friseur. Oliver war aber kurz vor Weihnachten – so
sollte das ja auch sein – Seiten auf Kontostand!
Doch was
heißt authentisch sein eigentlich? Authentizität geht auch gerade stark durch
LinkedIn. Doch ist es dann authentisch, Bilder mit der Familie zu posten und
darüber zu sinnieren, dass man beim Lesen eines Buches mit den Kindern auf eine
Idee gekommen ist, die man im Business-Kontext auch nutzen kann? Sorry, not
sorry, aber das ist halt Bullshit. Das regt Oliver so auf, dass er richtig
ausflippt.
Wichtig ist
der Unterschied zwischen Respektlosigkeit und Authentizität. Wenn Du mit
Jogginghose auf eine Hochzeit geht, dann ist das faul, nicht authentisch. Und
es ist respektlos, denn Du versaust die Hochzeitsbilder. Und wenn Du merkst:
Das ist einfach nicht Deine Show! – dann geh halt nicht hin.
Authentisch
sein sollte man auch bei Altherrenwitzen. Onkel Heinz darf unterm
Weihnachtsbaum keine rassistischen Witze machen. Das hat nicht den
kabarettistischen Kontext, den es haben müsste, um „okay“ zu sein – und Deine
Aufgabe ist es, da die Klappe aufzumachen, ungefiltert zu sein und für Deine
Meinung aufzustehen.
Eine fast
politische Folge, es geht nämlich auch noch um Gérard Depardieu. Und dem was zu
verzeihen, weil es halt Gérard ist, ist genauso uncool wie die Jogginghose auf
der Hochzeit.
Doch kann man
zu 100% authentisch sein? Nicht, wenn Du Teil der Gesellschaft sein möchtest.
Dann musst Du halt alleine auf einen Berg ziehen als Selbstversorger.
Ist alles
eine Gratwanderung – auch wie sehr provozieren gerade en vogue ist.
Am Ende
ordnen sich die beiden die zwei selbst ernannten semi-alten Cis-Männer
Christian Krug und Oliver Ulbrich auch noch selbst auf einer
Authentizitäts-Skala ein. Eine Frage bleibt offen: Privat bist Du immer nochmal
anders als im Business... wie authentisch ist das dann?
Klartext
eben.
Profile und Links:
Zum
LinkedIn-Profil von Christian: https://www.linkedin.com/in/christian-krug/
Zum
LinkedIn-Profil von Oliver: https://www.linkedin.com/in/oliverulbrich/
Timestamps:
00:00:00 Der
versöhnliche Nord-Onkel
00:03:58 Das
große A-Wort
00:07:55
Authentisch ist keine Faulheit
00:09:50
Werteverständnis
00:12:30
Authentizität auf LinkedIn
00:17:44 Tut
halt auch weh
00:18:44
Humor ist erlaubt?!
00:21:37
Nicht Deine Show
00:23:09
Schalt halt um
00:24:35 Mit
den Konsequenzen leben
00:27:19 Nein
ist ein vollständiger Satz
00:30:21
Angst vor Feedback
00:31:58 Ist
Oliver authentisch?
00:34:27 Ist
Christian authentisch?
00:36:42
Privat vs geschäftlich
00:43:57
Politik auf LinkedIn
00:45:32
Chino-Hosen
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Remote-Work | Konzerte | Inklusion | Cultural Fit | Missverständnisse | Umziehen | Arbeiterwohnungen
30.12.2023
47 Minuten
Jetzt klären wir hier mal die Rollen! Eigentlich ist dieser Podcast nämlich eine Therapie-Session. Oliver Ulbrich kümmert sich um den Pflegefall Christian Krug – oder so ähnlich?!
Christian hat wieder ein Highlight vorbereitet. Langsam sollte Oliver auch mal was Positives erzählen, der hat ja nur Lowlights... vielleicht schafft er es ja in der nächsten Folge!
Christian ist auf jeden Fall sehr glücklich, dass er endlich wieder auf Konzerte gehen kann und dadurch auch mal andere Leute trifft, als sonst in seinem Berater-Alltag. Und um’s Leute treffen geht es auch in der Folge, nämlich um Remote Work vs. Office-Work.
Ja, was ist denn nun? Viele Unternehmen schreien danach, die Leute wieder ins Unternehmen zu bekommen und wollen das Home Office wieder verkürzen oder ganz abschaffen. Viele Mitarbeitende wollen aber gerne weiter zuhause arbeiten.
Im Endeffekt argumentiert jeder so, wie es passt, oder nicht? So auch Oliver und Christian.
Denn Oliver findet das total schön, remote zu beraten, mag es aber auch, einmal im Monat gemeinsam zusammenzukommen und sich „in echt“ zu sehen. Er ist Fan des hybriden Modells.
Außerdem echt cool: Du musst beim Einstellen nicht mehr darüber nachdenken, wo derjenige herkommt und bist dadurch viel flexibler. Christians Lösung dafür: Unternehmenswohnungen, so wie es früher auch Arbeiterwohnungen neben der Fabrik gab.
Warum eigentlich nicht? Irgendwie müssen Unternehmen ja innovativ werden, um Fachkräfte zu kriegen! Oliver haut da mit der Realismus-Keule gegen: Er ist Teilzeit-Alleinerziehend und würde für den Job auf keinen Fall mehr umziehen.
Christian findet das übrigens super, wieder beim Kunden vor Ort zu sein und sieht sehr viele Vorteile. Die persönliche Kommunikation ist wichtig und er sieht, dass in Meetings viele ihre Business-Maske aufhaben – beim Mittagessen ohne Chef sieht das dann wieder ganz anders aus. Und wenn alle an ihre eigenen Kaffeemaschinen gehen, dann kriegt man den Austausch halt nicht so hin.
Aber die Lebensrealität passt oft nicht mehr. Kinder, Pflege... Dazu kommt der Cultural Fit: Du kannst nicht alle ins Büro zwingen und wenn Du welche zwingst, dann wird die Stimmung im Team schlechter.
Sei vor allem nicht verlogen: Ist die Stelle remote ausgeschrieben und im Vorstellungsgespräch wird sie zu 3 Tagen Präsenz-Arbeit, ist das unfair.
Remote-Work ist halt auch noch inklusiver, weil es für Menschen, die eine Behinderung haben, ein riesiger Kraftakt ist, ins Büro zu kommen.
Viele Diskussionen, aber die Frage ist: Sind wir Rudeltiere? Und was hat das Saarland damit zu tun?
Klartext eben.
Profile und Links:
Zum LinkedIn-Profil von Christian: https://www.linkedin.com/in/christian-krug/
Zum LinkedIn-Profil von Oliver: https://www.linkedin.com/in/oliverulbrich/
Timestamps:
00:00:00 Rollenverteilung
00:01:47 Christians Highlight
00:04:02 Remote oder ins Office?
00:09:45 Christian will zum Menschen
00:13:55 Missverständnisse im Digitalen
00:18:26 Brauchen wir ein Rudel?
00:24:02 Lebensrealität
00:28:22 Das von Bayern besetzte Franken
00:28:56 Wohnungen als Benefit
00:31:09 Das Saarland
00:32:24 Wie sieht die Zukunft aus?
00:40:49 Umziehen geht nicht immer
Christian hat wieder ein Highlight vorbereitet. Langsam sollte Oliver auch mal was Positives erzählen, der hat ja nur Lowlights... vielleicht schafft er es ja in der nächsten Folge!
Christian ist auf jeden Fall sehr glücklich, dass er endlich wieder auf Konzerte gehen kann und dadurch auch mal andere Leute trifft, als sonst in seinem Berater-Alltag. Und um’s Leute treffen geht es auch in der Folge, nämlich um Remote Work vs. Office-Work.
Ja, was ist denn nun? Viele Unternehmen schreien danach, die Leute wieder ins Unternehmen zu bekommen und wollen das Home Office wieder verkürzen oder ganz abschaffen. Viele Mitarbeitende wollen aber gerne weiter zuhause arbeiten.
Im Endeffekt argumentiert jeder so, wie es passt, oder nicht? So auch Oliver und Christian.
Denn Oliver findet das total schön, remote zu beraten, mag es aber auch, einmal im Monat gemeinsam zusammenzukommen und sich „in echt“ zu sehen. Er ist Fan des hybriden Modells.
Außerdem echt cool: Du musst beim Einstellen nicht mehr darüber nachdenken, wo derjenige herkommt und bist dadurch viel flexibler. Christians Lösung dafür: Unternehmenswohnungen, so wie es früher auch Arbeiterwohnungen neben der Fabrik gab.
Warum eigentlich nicht? Irgendwie müssen Unternehmen ja innovativ werden, um Fachkräfte zu kriegen! Oliver haut da mit der Realismus-Keule gegen: Er ist Teilzeit-Alleinerziehend und würde für den Job auf keinen Fall mehr umziehen.
Christian findet das übrigens super, wieder beim Kunden vor Ort zu sein und sieht sehr viele Vorteile. Die persönliche Kommunikation ist wichtig und er sieht, dass in Meetings viele ihre Business-Maske aufhaben – beim Mittagessen ohne Chef sieht das dann wieder ganz anders aus. Und wenn alle an ihre eigenen Kaffeemaschinen gehen, dann kriegt man den Austausch halt nicht so hin.
Aber die Lebensrealität passt oft nicht mehr. Kinder, Pflege... Dazu kommt der Cultural Fit: Du kannst nicht alle ins Büro zwingen und wenn Du welche zwingst, dann wird die Stimmung im Team schlechter.
Sei vor allem nicht verlogen: Ist die Stelle remote ausgeschrieben und im Vorstellungsgespräch wird sie zu 3 Tagen Präsenz-Arbeit, ist das unfair.
Remote-Work ist halt auch noch inklusiver, weil es für Menschen, die eine Behinderung haben, ein riesiger Kraftakt ist, ins Büro zu kommen.
Viele Diskussionen, aber die Frage ist: Sind wir Rudeltiere? Und was hat das Saarland damit zu tun?
Klartext eben.
Profile und Links:
Zum LinkedIn-Profil von Christian: https://www.linkedin.com/in/christian-krug/
Zum LinkedIn-Profil von Oliver: https://www.linkedin.com/in/oliverulbrich/
Timestamps:
00:00:00 Rollenverteilung
00:01:47 Christians Highlight
00:04:02 Remote oder ins Office?
00:09:45 Christian will zum Menschen
00:13:55 Missverständnisse im Digitalen
00:18:26 Brauchen wir ein Rudel?
00:24:02 Lebensrealität
00:28:22 Das von Bayern besetzte Franken
00:28:56 Wohnungen als Benefit
00:31:09 Das Saarland
00:32:24 Wie sieht die Zukunft aus?
00:40:49 Umziehen geht nicht immer
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16.12.2023
39 Minuten
Die Folge beginnt mit... Schweigen. Warum? Weil Oliver schon wieder ein Lowlight hat. Denn: Er hat keinen Bock mehr auf LinkedIn. Nachdem wir den Trend der Morgenroutinen durchexerziert haben, in denen alle User sich gegenseitig erzählt haben, dass sie um 5.30 Uhr aufstehen, danach Bio Fairtrade Grüntee mit Quellwasser trinken und dann zum Yoga gehen, überbietet man sich jetzt in Hooks und Provokationen. Immer kontrovers und dann die Leute in den Kommentaren anschnauzen, dass sie sich nicht aufregen sollen – ist ja schließlich alles Ironie. Aber aus Spaß sexistisch sein? Das holt Oliver mal so gar nicht ab.
Jetzt macht sich Oliver aber erstmal ein Räucherstäbchen an, denn es geht in die neue Folge von Klartext. Oliver Ulbrich und Christian Krug, die zwei selbst ernannten semi-alten Cis-Männer diskutieren diesmal über Work Life Balance. Das Räucherstäbchen reicht aber nicht, um Ruhe in die hitzige Diskussion der beiden Männer zu kriegen, die sind sich da nämlich gar nicht einig.
Die Frage: Muss man einen Ausgleich für seinen Job haben, wenn man ihn gerne macht?
Man muss halt schauen, wie man seine Zeit einteilt. Der Tag hat nur 24 Stunden und bei 8 Stunden Schlaf und 8 Stunden Arbeit, hast Du dann noch 8 Stunden für Familie und Freunde. Oder Du schläfst halt schneller. Gibt’s da nicht ein Webinar oder eine Whatsapp-Gruppe von irgendeinem Coach für?
Und arbeitet man überhaupt 8 Stunden? Oliver kann das gar nicht so richtig sagen, schließlich wacht er manchmal mit der zündenden Idee auf. Die Arbeitszeit abzugrenzen wird dann schwierig.
Wie wir dann zum Thema Unternehmensnachfolge kommen... ist ja auch egal, wir sind auf jeden Fall da. Und auch hier ist Christian wieder im Rant-Modus, denn Nachfolger:in werden ist das Einfachste, was Du tun kannst. Ab dem Moment, in dem Du laufen kannst, kannst Du Dich darauf vorbereiten. Schwierig wird es dann, den Laden noch 10 Jahre zu halten und sich an neue Umstände anzupassen!
Am Ende wird es dann doch wieder versöhnlich, wichtig ist nämlich immer die Visualisierung. Oder es liegt an Olivers Tasse mit Grüntee, in der vielleicht doch Rotwein ist...
Weitere wichtige Learnings des Podcasts:
Kurzarm-Hemden dürfen nur Busfahrer tragen.
In der Data-Bubble gilt manchmal „jeder gegen jeden“.
Und wenn Du nicht in eine reiche Familie reingeboren bist, dann musst Du halt Dein Mindset ändern.
Profile und Links:
Zum LinkedIn-Profil von Christian: https://www.linkedin.com/in/christian-krug/
Zum LinkedIn-Profil von Oliver: https://www.linkedin.com/in/oliverulbrich/
Timestamps:
00:00:00 Hooks auf LinkedIn
00:03:12 Der Algorithmus
00:04:03 Reiche Eltern
00:05:48 Work Life Balance
00:07:18 Feinde in der Data-Welt
00:08:02 Muss man sich von der Arbeit erholen?
00:16:49 Unzufriedenheit mit dem Job
00:21:12 Unternehmens-Nachfolge
00:25:40 Versöhnlichkeit zur Work Life Balance
Jetzt macht sich Oliver aber erstmal ein Räucherstäbchen an, denn es geht in die neue Folge von Klartext. Oliver Ulbrich und Christian Krug, die zwei selbst ernannten semi-alten Cis-Männer diskutieren diesmal über Work Life Balance. Das Räucherstäbchen reicht aber nicht, um Ruhe in die hitzige Diskussion der beiden Männer zu kriegen, die sind sich da nämlich gar nicht einig.
Die Frage: Muss man einen Ausgleich für seinen Job haben, wenn man ihn gerne macht?
Man muss halt schauen, wie man seine Zeit einteilt. Der Tag hat nur 24 Stunden und bei 8 Stunden Schlaf und 8 Stunden Arbeit, hast Du dann noch 8 Stunden für Familie und Freunde. Oder Du schläfst halt schneller. Gibt’s da nicht ein Webinar oder eine Whatsapp-Gruppe von irgendeinem Coach für?
Und arbeitet man überhaupt 8 Stunden? Oliver kann das gar nicht so richtig sagen, schließlich wacht er manchmal mit der zündenden Idee auf. Die Arbeitszeit abzugrenzen wird dann schwierig.
Wie wir dann zum Thema Unternehmensnachfolge kommen... ist ja auch egal, wir sind auf jeden Fall da. Und auch hier ist Christian wieder im Rant-Modus, denn Nachfolger:in werden ist das Einfachste, was Du tun kannst. Ab dem Moment, in dem Du laufen kannst, kannst Du Dich darauf vorbereiten. Schwierig wird es dann, den Laden noch 10 Jahre zu halten und sich an neue Umstände anzupassen!
Am Ende wird es dann doch wieder versöhnlich, wichtig ist nämlich immer die Visualisierung. Oder es liegt an Olivers Tasse mit Grüntee, in der vielleicht doch Rotwein ist...
Weitere wichtige Learnings des Podcasts:
Kurzarm-Hemden dürfen nur Busfahrer tragen.
In der Data-Bubble gilt manchmal „jeder gegen jeden“.
Und wenn Du nicht in eine reiche Familie reingeboren bist, dann musst Du halt Dein Mindset ändern.
Profile und Links:
Zum LinkedIn-Profil von Christian: https://www.linkedin.com/in/christian-krug/
Zum LinkedIn-Profil von Oliver: https://www.linkedin.com/in/oliverulbrich/
Timestamps:
00:00:00 Hooks auf LinkedIn
00:03:12 Der Algorithmus
00:04:03 Reiche Eltern
00:05:48 Work Life Balance
00:07:18 Feinde in der Data-Welt
00:08:02 Muss man sich von der Arbeit erholen?
00:16:49 Unzufriedenheit mit dem Job
00:21:12 Unternehmens-Nachfolge
00:25:40 Versöhnlichkeit zur Work Life Balance
Mehr
Über diesen Podcast
Klartext. Von zwei semi-alten, weißen cis-Männern. Oliver Ulbrich
und Christian Krug unterhalten sich zu Themen von denen sie nicht
immer Ahnung, aber in jedem Fall eine Meinung haben. Über das
Leben, den Berateralltag und den ganzen Rest. Manchmal jugendfrei,
ab und zu nicht. Aber immer ehrlich und direkt. Klartext eben.
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