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Episoden
18.05.2026
31 Minuten
Sichere dir deinen Platz für die Buchpremiere von „Der Customer-Code“ am 26. Mai in Frankfurt -> https://www.odonovan.de/buchpremiere
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In dieser Folge spreche ich wieder mit Prof. Dr. Dr. Oliver Hoffmann. Und wir zoomen raus.
Es geht um größere Zusammenhänge. Gesellschaft, Gesundheit, Konsum und die Frage, ob unser aktuelles Betriebssystem überhaupt noch passt.
Wir starten mit Entscheidungsmüdigkeit. Entscheidungen kosten Energie. Und je mehr wir treffen, desto schlechter werden sie. Daraus entsteht Inkonsequenz. Kleine Abweichungen, die sich summieren und Organisationen ausbremsen.
Eine mögliche Antwort darauf ist radikal. Weniger Entscheidungen. Oder bessere. Zum Beispiel mit Unterstützung von KI. Und genau da wird es spannend. Denn wenn Entscheidungen wegfallen, gerät ein zentrales Selbstverständnis von Management ins Wanken.
Wir schauen auch auf die Gesellschaft. Auf ein System, das viel in Reparatur investiert, aber wenig in die Ursachen. Und auf eine Realität, in der wir wissen, was uns schadet und trotzdem nichts ändern.
Das führt uns zum Thema Konsum. Warum er unser System antreibt. Und warum wir Dinge kaufen, die wir nicht brauchen, um Bedürfnisse zu bedienen, die wir nicht verstehen.
Für mich bleibt eine klare Erkenntnis:
Wir lernen langsam. Und meistens erst, wenn wir es selbst erleben.
Deshalb beginnt Veränderung nicht im System.
Sondern bei uns selbst.
Viel spaß beim hören.
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So erreicht Ihr Prof. Dr. Dr. Oliver Hoffmann:
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/prof-dr-dr-oliver-hoffmann/
Homepage: https://thetaeos.com/
Bücher: https://thetaeos.com/b%C3%BCcher
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Und so erreicht Ihr mich:
Homepage: https://www.odonovan.de/
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/holgerheinze/
Buch: https://shop.haufe.de/prod/dramafreie-arbeitswelt
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In dieser Folge spreche ich wieder mit Prof. Dr. Dr. Oliver Hoffmann. Und wir zoomen raus.
Es geht um größere Zusammenhänge. Gesellschaft, Gesundheit, Konsum und die Frage, ob unser aktuelles Betriebssystem überhaupt noch passt.
Wir starten mit Entscheidungsmüdigkeit. Entscheidungen kosten Energie. Und je mehr wir treffen, desto schlechter werden sie. Daraus entsteht Inkonsequenz. Kleine Abweichungen, die sich summieren und Organisationen ausbremsen.
Eine mögliche Antwort darauf ist radikal. Weniger Entscheidungen. Oder bessere. Zum Beispiel mit Unterstützung von KI. Und genau da wird es spannend. Denn wenn Entscheidungen wegfallen, gerät ein zentrales Selbstverständnis von Management ins Wanken.
Wir schauen auch auf die Gesellschaft. Auf ein System, das viel in Reparatur investiert, aber wenig in die Ursachen. Und auf eine Realität, in der wir wissen, was uns schadet und trotzdem nichts ändern.
Das führt uns zum Thema Konsum. Warum er unser System antreibt. Und warum wir Dinge kaufen, die wir nicht brauchen, um Bedürfnisse zu bedienen, die wir nicht verstehen.
Für mich bleibt eine klare Erkenntnis:
Wir lernen langsam. Und meistens erst, wenn wir es selbst erleben.
Deshalb beginnt Veränderung nicht im System.
Sondern bei uns selbst.
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11.05.2026
44 Minuten
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In dieser Folge spreche ich mit Oliver Hoffmann über ein Missverständnis, das ich in vielen Organisationen gerade sehe.
Wir reden viel über Empathie, psychologische Sicherheit und positives Denken. Und verlieren dabei oft aus dem Blick, worum es eigentlich geht: Wertschöpfung.
Oliver bringt eine klare These mit. Zu viel Empathie kann schaden. Sie verlängert Diskussionen, verwässert Entscheidungen und lenkt vom Ergebnis ab. Was es stattdessen braucht, ist eine zweite Fähigkeit: Ekpathie. Also die Fähigkeit, bewusst Distanz zu halten und nicht alles zu übernehmen.
Ein zentraler Teil unseres Gesprächs dreht sich um das, was Oliver „negative Psychologie“ nennt. Ein bewusst provokativer Begriff.
Es geht darum, Emotionen wie Angst, Wut oder Aggression nicht als Störung zu sehen, sondern als Signal. Als Hinweis darauf, dass etwas wichtig ist oder schiefläuft.
Genau diese Emotionen werden in vielen Organisationen unterdrückt. Sie gelten als unprofessionell. Und genau das wird zum Problem. Denn ungelöste Konflikte verschwinden nicht. Sie werden teurer.
Wir sprechen darüber, warum Unternehmen nicht nur kognitive Leistung einkaufen, sondern auch emotionale. Und warum es ein Fehler ist, diesen Teil auszublenden.
Zum Schluss geht es um KI. Und auch hier zeigt sich: Die Herausforderung ist nicht die Technologie. Sondern unsere Fähigkeit, mit ihr umzugehen.
Für mich bleibt eine klare Erkenntnis:
Emotionen sind keine Störung. Sie sind Teil der Wertschöpfung.
Viel spaß beim hören.
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Oliver bringt eine klare These mit. Zu viel Empathie kann schaden. Sie verlängert Diskussionen, verwässert Entscheidungen und lenkt vom Ergebnis ab. Was es stattdessen braucht, ist eine zweite Fähigkeit: Ekpathie. Also die Fähigkeit, bewusst Distanz zu halten und nicht alles zu übernehmen.
Ein zentraler Teil unseres Gesprächs dreht sich um das, was Oliver „negative Psychologie“ nennt. Ein bewusst provokativer Begriff.
Es geht darum, Emotionen wie Angst, Wut oder Aggression nicht als Störung zu sehen, sondern als Signal. Als Hinweis darauf, dass etwas wichtig ist oder schiefläuft.
Genau diese Emotionen werden in vielen Organisationen unterdrückt. Sie gelten als unprofessionell. Und genau das wird zum Problem. Denn ungelöste Konflikte verschwinden nicht. Sie werden teurer.
Wir sprechen darüber, warum Unternehmen nicht nur kognitive Leistung einkaufen, sondern auch emotionale. Und warum es ein Fehler ist, diesen Teil auszublenden.
Zum Schluss geht es um KI. Und auch hier zeigt sich: Die Herausforderung ist nicht die Technologie. Sondern unsere Fähigkeit, mit ihr umzugehen.
Für mich bleibt eine klare Erkenntnis:
Emotionen sind keine Störung. Sie sind Teil der Wertschöpfung.
Viel spaß beim hören.
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04.05.2026
21 Minuten
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In dieser Frag-Holgi-Folge geht es um eine Frage, die ich ständig höre. Im Coaching, in Teams, in Mails:
Ist das eigentlich eine Holschuld oder eine Bringschuld?
Und ich sage direkt vorweg: Die Frage führt fast immer in die falsche Richtung.
Denn so sachlich sie klingt, steckt dahinter oft etwas ganz anderes. Eine Schuldfrage. Wer ist verantwortlich, dass etwas nicht funktioniert hat? Wer hätte liefern müssen? Wer hätte nachfragen müssen?
Und genau da verlassen wir die Sachebene.
Wir sprechen dann nicht mehr über das Ergebnis. Sondern über Positionen, Zuständigkeiten und Selbstentlastung. Ich will nachweisen, dass ich es nicht war.
Das Problem: Das bringt uns keinen Schritt weiter.
Ich teile in der Folge eine andere Perspektive. Weg von Schuld. Hin zu Wirksamkeit.
Was ist nötig, damit wir unser Ziel erreichen?
Und plötzlich wird es ganz praktisch.
Dann geht es nicht mehr darum, wer etwas hätte tun müssen. Sondern darum, was jetzt getan werden kann.
Ich bringe Beispiele aus dem Alltag. Von der berühmten „Wurst auf dem Einkaufszettel“ bis hin zu schlechten Briefings im Job. Und es wird schnell klar: Kommunikation scheitert selten an Holschuld oder Bringschuld. Sie scheitert daran, dass niemand wirklich sicherstellt, dass das, was gemeint war, auch verstanden wurde.
Ein Gedanke, der für mich zentral ist:
Verantwortung heißt nicht Zuständigkeit. Verantwortung heißt, eine Antwort geben zu können.
Und das bedeutet manchmal, Dinge doppelt zu erklären. Nachzufragen. Dinge zu tun, die formal nicht „mein Job“ sind.
Ich weiß, das triggert sofort die Frage: Soll ich jetzt alles machen?
Nein.
Aber wenn dein Ziel ist, ein Ergebnis zu erreichen, dann hilft es nicht, auf Zuständigkeiten zu warten, die offensichtlich nicht greifen.
Am Ende bleibt für mich eine einfache Entscheidung:
Will ich recht haben?
Oder will ich wirksam sein?
Beides gleichzeitig geht selten.
Und genau deshalb lohnt es sich, beim nächsten Mal innezuhalten, wenn du dich fragst: Holschuld oder Bringschuld?
Vielleicht ist das gar nicht die Frage, die dich wirklich weiterbringt.
Viel spaß beim hören.
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Und so erreicht Ihr mich:
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Ist das eigentlich eine Holschuld oder eine Bringschuld?
Und ich sage direkt vorweg: Die Frage führt fast immer in die falsche Richtung.
Denn so sachlich sie klingt, steckt dahinter oft etwas ganz anderes. Eine Schuldfrage. Wer ist verantwortlich, dass etwas nicht funktioniert hat? Wer hätte liefern müssen? Wer hätte nachfragen müssen?
Und genau da verlassen wir die Sachebene.
Wir sprechen dann nicht mehr über das Ergebnis. Sondern über Positionen, Zuständigkeiten und Selbstentlastung. Ich will nachweisen, dass ich es nicht war.
Das Problem: Das bringt uns keinen Schritt weiter.
Ich teile in der Folge eine andere Perspektive. Weg von Schuld. Hin zu Wirksamkeit.
Was ist nötig, damit wir unser Ziel erreichen?
Und plötzlich wird es ganz praktisch.
Dann geht es nicht mehr darum, wer etwas hätte tun müssen. Sondern darum, was jetzt getan werden kann.
Ich bringe Beispiele aus dem Alltag. Von der berühmten „Wurst auf dem Einkaufszettel“ bis hin zu schlechten Briefings im Job. Und es wird schnell klar: Kommunikation scheitert selten an Holschuld oder Bringschuld. Sie scheitert daran, dass niemand wirklich sicherstellt, dass das, was gemeint war, auch verstanden wurde.
Ein Gedanke, der für mich zentral ist:
Verantwortung heißt nicht Zuständigkeit. Verantwortung heißt, eine Antwort geben zu können.
Und das bedeutet manchmal, Dinge doppelt zu erklären. Nachzufragen. Dinge zu tun, die formal nicht „mein Job“ sind.
Ich weiß, das triggert sofort die Frage: Soll ich jetzt alles machen?
Nein.
Aber wenn dein Ziel ist, ein Ergebnis zu erreichen, dann hilft es nicht, auf Zuständigkeiten zu warten, die offensichtlich nicht greifen.
Am Ende bleibt für mich eine einfache Entscheidung:
Will ich recht haben?
Oder will ich wirksam sein?
Beides gleichzeitig geht selten.
Und genau deshalb lohnt es sich, beim nächsten Mal innezuhalten, wenn du dich fragst: Holschuld oder Bringschuld?
Vielleicht ist das gar nicht die Frage, die dich wirklich weiterbringt.
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27.04.2026
59 Minuten
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In dieser Folge spreche ich mit Anne M. Schüller über Narrative. Also die Geschichten, die wir uns über Arbeit, Unternehmen und Zukunft erzählen.
Und schnell wird klar: Genau da liegt ein großes Problem.
Wir bewegen uns in einer Welt voller negativer Geschichten. Meckern bekommt Aufmerksamkeit. Und Algorithmen verstärken genau das.
Das wirkt. Auf unser Denken. Auf unser Handeln. Und am Ende auf das, was wirklich entsteht.
Wir sprechen darüber, warum Narrative mehr sind als Storytelling. Sie prägen Kultur. Entscheidungen. Und Veränderung.
Ein zentraler Punkt ist für mich die Unterscheidung zwischen Vorderbühne und Hinterbühne. Offiziell wird oft eine schöne Geschichte erzählt. Aber auf der Hinterbühne zeigt sich, was wirklich los ist.
Und genau dort entscheidet sich, ob Veränderung gelingt.
Wir schauen darauf, warum viele Organisationen in negativen Schleifen festhängen. Und was es braucht, um da rauszukommen.
Mehr echtes Zuhören. Mehr ehrliche Geschichten. Und Führung, die Zukunft nicht nur plant, sondern verständlich und greifbar macht.
Denn am Ende gilt:
Menschen folgen nicht Zahlen.
Sie folgen Geschichten.
Und genau diese Geschichten entscheiden darüber, wie unsere Zukunft aussieht.
Viel spaß beim hören.
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So erreicht Ihr Anne M. Schüller:
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/anne-schueller/
Homepage: https://www.anneschueller.de/
Bücher: https://www.anneschueller.de/meine-buecher.html
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Und so erreicht Ihr mich:
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In dieser Folge spreche ich mit Anne M. Schüller über Narrative. Also die Geschichten, die wir uns über Arbeit, Unternehmen und Zukunft erzählen.
Und schnell wird klar: Genau da liegt ein großes Problem.
Wir bewegen uns in einer Welt voller negativer Geschichten. Meckern bekommt Aufmerksamkeit. Und Algorithmen verstärken genau das.
Das wirkt. Auf unser Denken. Auf unser Handeln. Und am Ende auf das, was wirklich entsteht.
Wir sprechen darüber, warum Narrative mehr sind als Storytelling. Sie prägen Kultur. Entscheidungen. Und Veränderung.
Ein zentraler Punkt ist für mich die Unterscheidung zwischen Vorderbühne und Hinterbühne. Offiziell wird oft eine schöne Geschichte erzählt. Aber auf der Hinterbühne zeigt sich, was wirklich los ist.
Und genau dort entscheidet sich, ob Veränderung gelingt.
Wir schauen darauf, warum viele Organisationen in negativen Schleifen festhängen. Und was es braucht, um da rauszukommen.
Mehr echtes Zuhören. Mehr ehrliche Geschichten. Und Führung, die Zukunft nicht nur plant, sondern verständlich und greifbar macht.
Denn am Ende gilt:
Menschen folgen nicht Zahlen.
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20.04.2026
1 Stunde 1 Minute
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In dieser Folge spreche ich mit Kathrin Fischer über ein Thema, das auf den ersten Blick harmlos wirkt. Und auf den zweiten ziemlich unbequem wird.
Achtsamkeit.
Oder genauer gesagt: die Ideologie der Achtsamkeit.
Kathrin hat ein Buch geschrieben mit dem Titel „Achtsam geht die Welt zugrunde“. Und wir steigen direkt ein in die Frage, warum ausgerechnet etwas, das so positiv besetzt ist, zum Problem werden kann.
Wir sprechen darüber, warum Achtsamkeit oft nicht dort ansetzt, wo die eigentlichen Ursachen liegen. Sondern beim Individuum. Beim Einzelnen. Bei dir.
Du hast Stress? Dann meditiere.
Du bist erschöpft? Dann arbeite an dir.
Du kommst mit deinem Job nicht klar? Dann brauchst du mehr Resilienz.
Und genau da wird es kritisch.
Denn viele Probleme, über die wir reden, sind keine persönlichen Probleme. Es sind systemische. Schlechte Führung. Kaputte Strukturen. Überlastete Systeme. Und trotzdem wird die Verantwortung immer wieder zurück ins Individuum geschoben.
Wir sprechen darüber, warum das nicht nur unfair ist, sondern auch gefährlich.
Weil es uns den Zugang zu etwas nimmt, das wir eigentlich dringend brauchen: unsere Gefühle.
Wut. Frustration. Ärger.
All das sind keine Störungen. Das sind Signale. Und oft auch der Anfang von Veränderung.
Wenn wir lernen, diese Gefühle wegzuatmen, statt sie ernst zu nehmen, dann passiert etwas Entscheidendes: Wir hören auf, das System zu hinterfragen. Und fangen an, uns selbst zu optimieren.
Ein zentraler Gedanke aus dem Gespräch ist für mich:
Wir schauen fast nur noch auf uns selbst. Und kaum noch auf die Welt.
Wir fragen: Was stimmt mit mir nicht?
Statt zu fragen: Was stimmt hier eigentlich nicht?
Und genau das macht Achtsamkeit, in ihrer heutigen Form, zu einer Ideologie.
Zu einer Antwort auf alles. Egal ob sie passt oder nicht.
Wir sprechen auch darüber, warum das so gut funktioniert.
Warum Achtsamkeit anschlussfähig ist für Coaching, Führung und LinkedIn.
Und warum sie gleichzeitig Kritik leiser macht.
Am Ende bleibt für mich keine einfache Lösung.
Aber ein Perspektivwechsel:
Vielleicht bin ich nicht das Problem.
Vielleicht ist meine Reaktion sogar ziemlich gesund.
Und vielleicht beginnt Veränderung genau da, wo ich aufhöre, alles bei mir selbst zu suchen und anfange, die Welt wieder mit in den Blick zu nehmen.
Viel spaß beim hören.
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So erreicht Ihr Kathrin Fischer:
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/kathrin-fischer-05825286/
Homepage: https://kathrinwandafischer.de/
Bücher: https://kathrinwandafischer.de/buecher
Podcast: https://kathrinwandafischer.de/podcast
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Und so erreicht Ihr mich:
Homepage: https://www.odonovan.de/
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/holgerheinze/
Buch: https://shop.haufe.de/prod/dramafreie-arbeitswelt
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In dieser Folge spreche ich mit Kathrin Fischer über ein Thema, das auf den ersten Blick harmlos wirkt. Und auf den zweiten ziemlich unbequem wird.
Achtsamkeit.
Oder genauer gesagt: die Ideologie der Achtsamkeit.
Kathrin hat ein Buch geschrieben mit dem Titel „Achtsam geht die Welt zugrunde“. Und wir steigen direkt ein in die Frage, warum ausgerechnet etwas, das so positiv besetzt ist, zum Problem werden kann.
Wir sprechen darüber, warum Achtsamkeit oft nicht dort ansetzt, wo die eigentlichen Ursachen liegen. Sondern beim Individuum. Beim Einzelnen. Bei dir.
Du hast Stress? Dann meditiere.
Du bist erschöpft? Dann arbeite an dir.
Du kommst mit deinem Job nicht klar? Dann brauchst du mehr Resilienz.
Und genau da wird es kritisch.
Denn viele Probleme, über die wir reden, sind keine persönlichen Probleme. Es sind systemische. Schlechte Führung. Kaputte Strukturen. Überlastete Systeme. Und trotzdem wird die Verantwortung immer wieder zurück ins Individuum geschoben.
Wir sprechen darüber, warum das nicht nur unfair ist, sondern auch gefährlich.
Weil es uns den Zugang zu etwas nimmt, das wir eigentlich dringend brauchen: unsere Gefühle.
Wut. Frustration. Ärger.
All das sind keine Störungen. Das sind Signale. Und oft auch der Anfang von Veränderung.
Wenn wir lernen, diese Gefühle wegzuatmen, statt sie ernst zu nehmen, dann passiert etwas Entscheidendes: Wir hören auf, das System zu hinterfragen. Und fangen an, uns selbst zu optimieren.
Ein zentraler Gedanke aus dem Gespräch ist für mich:
Wir schauen fast nur noch auf uns selbst. Und kaum noch auf die Welt.
Wir fragen: Was stimmt mit mir nicht?
Statt zu fragen: Was stimmt hier eigentlich nicht?
Und genau das macht Achtsamkeit, in ihrer heutigen Form, zu einer Ideologie.
Zu einer Antwort auf alles. Egal ob sie passt oder nicht.
Wir sprechen auch darüber, warum das so gut funktioniert.
Warum Achtsamkeit anschlussfähig ist für Coaching, Führung und LinkedIn.
Und warum sie gleichzeitig Kritik leiser macht.
Am Ende bleibt für mich keine einfache Lösung.
Aber ein Perspektivwechsel:
Vielleicht bin ich nicht das Problem.
Vielleicht ist meine Reaktion sogar ziemlich gesund.
Und vielleicht beginnt Veränderung genau da, wo ich aufhöre, alles bei mir selbst zu suchen und anfange, die Welt wieder mit in den Blick zu nehmen.
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Über diesen Podcast
"Veränderungsstabil" ist ein Podcast für Führungskräfte,
Organisations- und Personalentwickler*innen sowie
Unternehmer*innen, die in einer volatilen, unsicheren und komplexen
Welt erfolgreich und gesund bleiben wollen. Holger bringt komplexe
Zusammenhänge unterhaltsam und umsetzbar auf den Punkt. Ob mit
Gästen oder in Soloepisoden, ich höre mir einfach gerne die
endlosen Beispiele aus dem echten Leben an, die mir zeigen: Ich bin
nicht allein, andere haben die selben Herausforderungen und es gibt
Hoffnung - jenseits von Systemtheorie und naivem Trendgehopse." -
Petra Mustermann Neue Folgen erscheinen wöchentlich auf Plattformen
wie Apple Podcasts, Spotify und Amazon. Weitere Infos unter:
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