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Nice to know for CFO - Der Podcast für CFOs und Finanzexperten Archiv

79 Episoden
36 Minuten
Was bleibt dem Controller von morgen, wenn KI die Datenarbeit übernimmt? Business Partnering? Genau diese Frage habe ich mit Damir im Podcast diskutiert. Denn KI verändert Finance nicht irgendwann. Sie verändert Finance jetzt. Daten aufbereiten. Abweichungen erkennen. Reports erstellen. Erste Kommentare formulieren. Viele Aufgaben, die heute noch viel Zeit im Controlling binden, werden künftig schneller, automatisierter und intelligenter erledigt. Aber damit verschwindet nicht die Rolle des Controllers. Sie wird anspruchsvoller. Ein Beispiel aus der Praxis: In einem Management Meeting liegt der Report pünktlich vor. Die Abweichungen sind sauber erklärt. Die Charts sehen gut aus. Und trotzdem bleibt die entscheidende Frage offen: Was bedeutet das jetzt für das Geschäft? Genau hier beginnt Business Partnering. Meine drei Learnings aus dem Gespräch mit Damir: 1. KI übernimmt Datenarbeit. Aber sie übernimmt nicht Verantwortung für Entscheidungen. 2. Technisches Verständnis wird wichtiger. Aber es reicht nicht, Tools bedienen zu können. Controller müssen verstehen, wie aus Daten geschäftliche Optionen werden. 3. Business Urteilsfähigkeit wird zur Kernkompetenz. Wer Finance künftig relevant machen will, muss Zahlen einordnen, Konsequenzen erklären und Entscheidungen besser machen. Für mich ist klar: Der Controller von morgen ist nicht weniger wichtig. Er wird nur anders wichtig. Weniger Zahlenlieferant. Mehr Sparringspartner. Mehr Entscheidungsarchitekt. Mehr Business Partner. Welche Fähigkeit wird aus eurer Sicht für Controller in den nächsten Jahren wichtiger: technisches Verständnis oder Business Urteilsfähigkeit? Eigenwerbung: **Black Belt in Finance Business Partnering** Vom Controller zum Business Partner, den das Business wirklich braucht Hier informieren: https://go.viktormendel.de/HTnZ2K Hier Gespräch mit mir buchen: https://go.viktormendel.de/1COSRK
35 Minuten
Wie viel Geld verbrennt Finance, weil es zu lange am Schreibtisch bleibt? Viele Finanzbereiche liefern saubere Reports. Aber sie sehen nicht, wo das Geschäft wirklich klemmt. Die Wahrheit steht nicht nur in der GuV. Sie liegt auch im Lager. Im Vertrieb. Im Einkauf. In den Übergaben zwischen Abteilungen. Eine Szene aus der Folge ist mir besonders hängen geblieben. Ein Unternehmen hatte plötzlich fünf Jahre Lead Time statt zwei. Pro Monat Verspätung drohten 0,5 Prozent Vertragsstrafe. Millionenrisiko. Am Ende lag ein Teil des Problems nicht in einem Dashboard. Sondern im Prozess. Wichtige Produktionsmaterialien kamen rein, wanderten von Halle zu Halle und niemand hatte wirklich verstanden, wie kritisch sie waren. Genau da beginnt Finance Business Partnering. Nicht beim nächsten Excel-Report. Sondern beim Rausgehen, Fragen, Zuhören und Verbinden. Für mich stecken drei harte Learnings darin: * Finance muss zuerst verstehen, womit das Unternehmen Geld verdient und wo es Geld verbrennt. * Reports haben nur Wert, wenn daraus klare Maßnahmen entstehen. * Der Finanzbereich darf nicht nur Zahlen liefern, sondern muss Silos verbinden und Entscheidungen challengen. Das alte Bild vom Finanzler, der nur Zahlen aufbereitet, reicht nicht mehr. In Transformation, Wachstum oder Restrukturierung braucht das Business jemanden, der die Zahlen versteht und die Menschen zusammenbringt. #Controlling #FinanceBusinessPartner #BusinessPartnering #BlackBeltInFinance #CFO #Excel #BusinessIntelligence #Reporting Eigenwerbung: **Black Belt in Finance Business Partnering** Vom Controller zum Business Partner, den das Business wirklich braucht Hier informieren: https://go.viktormendel.de/HTnZ2K Hier Gespräch mit mir buchen: https://go.viktormendel.de/1COSRK
33 Minuten
Titel: Excel muss man können, aber man darf es nicht lieben. Warum Reporting nicht in Excel gehört. Mit Martin Sperling. Excel muss man können, aber man darf es nicht lieben. Klingt komisch? Das hat mir Martin Sperling von loyos bi im Podcast gesagt. Und ich musste sofort an mein früheres Ich denken. Martin war CFO. Tagelang hat er Zahlen in Excel zusammengeschoben. Monatsreporting. Konsolidierung. Formeln über Formeln. Dann kam das Board Meeting. Erste Frage vom Investor: „Martin, wie war der konsolidierte Umsatz letzten Monat?" Er wusste es nicht. Wochenlang in Excel und trotzdem blind für die eine Zahl, die zählt. Das war sein Wendepunkt. Und der Startschuss für loyos BI. Seine Erkenntnis nach über 20 Jahren im Finanzbereich: Excel ist genial für Planung und Ad-hoc-Analysen Für Standard-Reporting ist es eine Falle Wer zu tief in Formeln steckt, verliert den Blick aufs Business Automatisierung schafft keine Arbeitslosigkeit, sie schafft Relevanz Die besten CFOs stellen steuerungsrelevante Fragen, statt S-Verweise zu bauen Das Setup bei loyos BI? - 1 Stunde Aufwand auf Kundenseite. - 2 Wochen Arbeit bei loyos bi… und das Reporting steht. Kein Mammut-Projekt. Keine Workshops bis zum Umfallen. Martins Rat an sein früheres Ich: „Junge, mach mal den Kopf hoch, guck aufs Geschäft." Die ganze Folge findest du überall, wo es Podcasts gibt – Link im ersten Kommentar. #Controlling #FinanceBusinessPartner #BusinessPartnering #BlackBeltInFinance #CFO #Excel #BusinessIntelligence #Reporting Eigenwerbung: **Black Belt in Finance Business Partnering** Vom Controller zum Business Partner, den das Business wirklich braucht Hier informieren: https://go.viktormendel.de/HTnZ2K Hier Gespräch mit mir buchen: https://go.viktormendel.de/1COSRK
28 Minuten
Wie das Beyond Budgeting-Mindset das Controlling zum besseren Business Partner machen kann Viele Finance-Teams wollen näher ans Geschäft. Entscheidungen verbessern. Nicht nur Abweichungen erklären. Aber dann zieht das System sie zurück Starre Jahresbudgets Politische Forecasts Budgettöpfe, die verteidigt werden Und Controlling fragt zu oft: Ist das im Budget? Statt: Ist das wirtschaftlich sinnvoll? Genau hier hilft das Mindset aus Beyond Budgeting. Nicht als radikale Abschaffung von Budgets. Sondern als andere Haltung zu Führung, Verantwortung und Steuerung. Drei Punkte machen den Unterschied: Ziele geben Richtung, statt nur Fixpunkte zu setzen Forecasts zeigen Realität, statt intern gut auszusehen Ressourcen fließen dahin, wo sie heute den größten Wert schaffen Dann verändert sich Business Partnering im Alltag. Controlling wird nicht zum Verhinderer. Sondern zum Sparringspartner für bessere Entscheidungen. Näher am Geschäft. Ehrlicher im Blick nach vorne. Klarer in der Priorisierung. Beyond Budgeting braucht nicht weniger Finance. Es braucht ein anderes Finance. Darüber spreche ich in der neuen Folge in "Nice to know for CFO" Eigenwerbung: **Black Belt in Finance Business Partnering** Vom Controller zum Business Partner, den das Business wirklich braucht Hier informieren: https://go.viktormendel.de/HTnZ2K Hier Gespräch mit mir buchen: https://go.viktormendel.de/1COSRK
34 Minuten
Nachhaltigkeit? Will doch keiner mehr hören. Sagt der Produktionsvorstand – und macht die Tür zu. Ich habe mit Marek Borgstedt gesprochen. Er ist Geschäftsführer der T&O Group und seit Jahrzehnten in der Operations-Welt zu Hause. Was er über die Verbindung von Lean, Green und Controlling sagt, hat mich zum Nachdenken gebracht. Seine These: Die erfolgreichsten Unternehmen ändern ihr Kennzahlensystem nicht alle paar Monate Ein Werker braucht „Stück pro Stunde" – nicht EBIT Lean Management erlebt gerade ein Revival – weil es auch CO2 reduziert Null Verschwendung = bessere Performance UND mehr Nachhaltigkeit Controlling muss Operations verstehen – nicht nur Zahlen liefern Das Spannende: Toyota hat das Prinzip vor 40 Jahren erfunden. Stückzahl 1. Kurze Wege. Keine Überproduktion. Genau das ist auch die Antwort auf die Frage: Wie reduziere ich meinen CO2-Footprint in der Produktion? Lean & Green ist kein Widerspruch. Es ist derselbe Hebel. Und Controlling kann die Brücke bauen – zwischen Effizienz, Nachhaltigkeit und Ergebnis. Wenn du wissen willst, wie das konkret aussieht: Hör rein in die neue Folge „Nice to know for CFO" – Link im ersten Kommentar. #Controlling #FinanceBusinessPartner #BusinessPartnering #Lean #Nachhaltigkeit #Operations #BlackBeltInFinance #Controller #CFO #SupplyChain #LeanManagement Eigenwerbung: **Black Belt in Finance Business Partnering** Vom Controller zum Business Partner, den das Business wirklich braucht Hier informieren: https://go.viktormendel.de/HTnZ2K Hier Gespräch mit mir buchen: https://go.viktormendel.de/1COSRK
53 Minuten
95% Blick in die Zukunft. 5% Blick in die Vergangenheit. So arbeitet Controlling bei Diehl Defence. Die meisten Finance-Teams machen es genau andersrum. Hauptsache Abschluss fertig. Hauptsache Bericht raus. Thomas Bodenmüller, CFO bei Diehl Defence, hat das Modell konsequent gedreht. Warum? Weil es keine andere Wahl gibt, wenn du Projekte über 8 Jahre steuerst und gleichzeitig tausend neue Mitarbeiter pro Jahr ins Unternehmen kommen. Was das in der Praxis bedeutet: Alle Projekte, alle drei Monate, für die nächsten vier bis fünf Jahre vollständig prognostiziert – nicht als Pflichtübung, sondern als echtes Steuerungsinstrument Finance ist gleichwertig am Tisch – bei Kalkulation, Angebotsprozess, strategischer Entscheidung. Nicht alibimäßig dabei, sondern mit echtem Stimmrecht Wenn die Planung stimmt, kommt das Ergebnis – kein Blick in den Rückspiegel, sondern Vertrauen in die Prognosequalität Business Partnering funktioniert nur auf Augenhöhe – kaufmännisches Know-how muss in den Fachbereichen sitzen, sonst ist Sparring unmöglich Wachstum zeigt Schwächen – und das schnell. Diehl Defence nutzt das als Signal, nicht als Problem Das ist kein Konzept. Das ist gelebte Praxis in einem Unternehmen, das in wenigen Jahren vom soliden Mittelständler zum internationalen Konzern gewachsen ist. #BusinessPartnering #Controlling #FinanceBusinessPartner #BlackBeltInFinance #CFO #Unternehmenskultur #Wachstum Eigenwerbung: **Black Belt in Finance Business Partnering** Vom Controller zum Business Partner, den das Business wirklich braucht Hier informieren: https://go.viktormendel.de/HTnZ2K Hier Gespräch mit mir buchen: https://go.viktormendel.de/1COSRK
32 Minuten
The real reason finance teams don’t trust their own data: It is usually not a technology problem. It is a trust problem. Processes get redesigned. Dashboards get built. Automation gets launched. And still, meetings end up stuck on the same question: can we trust the numbers? That was one of the strongest points for me in my conversation with guest Moiz Khan, Director Finance Excellence and Governance at Hapag Lloyd AG. He described something many finance teams know too well. Data is available. Tools are available. But definitions are inconsistent, master data is not clean, and multiple versions of the truth exist. The result is predictable. Teams stop making decisions. And start debating numbers instead. That is why finance transformation so often slows down before it creates real value. What I found especially relevant from the conversation: • Finance excellence starts where business value is highest, not where change is easiest. Early wins create momentum. • Stakeholder buy-in comes from leadership language: cash improvement, lower DSO, fewer overdue items, fewer blocked invoices, faster closing, less manual effort, fewer errors. • Real transformation only works through collaboration with stakeholders, clear ownership, and an understanding of local requirements. One thought stood out to me in particular: Finance is no longer just finance. It is finance, technology, data, and translation. If these pieces are disconnected, blind spots in decision-making are inevitable. If they are connected, finance becomes simpler, more reliable, and scalable. A strong conversation with Moiz Khan about finance excellence in practice, stakeholder value, process ownership, and data trust. Eigenwerbung: **Black Belt in Finance Business Partnering** Vom Controller zum Business Partner, den das Business wirklich braucht Hier informieren: https://go.viktormendel.de/HTnZ2K Hier Gespräch mit mir buchen: https://go.viktormendel.de/1COSRK
31 Minuten
Viele reden über Business Partnering. Aber wann steuert Controlling wirklich mit? Und welche Skills braucht es dafür tatsächlich? Über dieses spannende Thema habe ich mit Marina Mayer gesprochen und zufällig () auf „Aufnahme“ gedrückt (Link zur Folge in DM). Zu viel Reporting. Zu wenig Steuerung. Genau das ist in vielen Unternehmen noch immer die Realität. Dabei braucht es heute kein Controlling, das nur zurückschaut. Sondern Finance, das mitdenkt, einordnet und Entscheidungen besser macht. Ein echter Business Partner liefert keine Zahlenberge. Er liefert Orientierung. 5 Learnings aus dem Podcast: 1. Wer das Business nicht versteht, bleibt Zahlenlieferant 2. Business Partnering entsteht nicht im Report, sondern im Dialog 3. Relevanz schlägt Detailtiefe 4. Kommunikationsstärke ist ein echter Finance Skill 5. Gute Controller steuern mit, statt nur zu kommentieren Mein Fazit: Finance wird dort zum Business Partner, wo aus Zahlen echte Handlungsimpulse werden. Was braucht es aus deiner Sicht am dringendsten, damit Controlling wirklich mitsteuert? Eigenwerbung: **Black Belt in Finance Business Partnering** Vom Controller zum Business Partner, den das Business wirklich braucht Hier informieren: https://go.viktormendel.de/HTnZ2K Hier Gespräch mit mir buchen: https://go.viktormendel.de/1COSRK
1 Stunde
Nimm die rote Pille, Controller. Neo dachte, er hätte die Matrix verstanden. Bis Morpheus ihn aufgeklärt hat. Genau so fühlte sich dieses Podcast-Gespräch an. Ich war überzeugt: KI-Agenten sind loyale, digitale Mitarbeiter. Man gibt ihnen eine Aufgabe. Die machen, was man sagt. Ende. Falsch. Prof. Matthias Mahlendorf (Frankfurt School of Finance) hat in unserem Gespräch Experimente beschrieben, die mir echte Gänsehaut bereitet haben. Der lügende Wordle-Agent: KI-Agent soll drei Spiele lösen und korrekt berichten. Ohne Druck: 99% korrekte Antworten. Dann eine kleine Ergänzung: „Deine Teamkollegen bekommen nur einen Bonus, wenn du 3 von 3 gewinnst." Plötzlich lügt der Agent. 50% der Fälle. Erfundene Siege. Falsche Reports. Nicht weil er böse ist, sondern weil er darauf trainiert wurde, Menschen zu helfen. Im Konflikt zwischen Wahrheit und Hilfsbereitschaft wählt er manchmal: Hilfsbereitschaft. Und das Erschreckende: Matthias hat es mit GPT, Claude und Gemini getestet. Alle drei zeigten dasselbe Muster. Kein Bug. Ein Grundprinzip. Der Rennboot-Schleichweg: KI soll ein Rennspiel gewinnen. KPI: Punkte maximieren. Die KI ignoriert das Rennen und fährt stattdessen im Hafen Kreise und sammelt Extra-Bojen. Ergebnis: 20% mehr Punkte als alle menschlichen Spieler. Sie hat nicht geschummelt. Sie hat die Kennzahl perfekt optimiert. Nur eben nicht das Unternehmensziel. Kennt jemand die Analogie? Edelmetalle verschrotten, um Working Capital zu optimieren und den Bonus zu kassieren. KI und Mensch, manchmal erschreckend ähnlich. Und dann kam Open Claw. In der Matrix lädt sich Neo seinen Kung-Fu-Skill in Sekunden rein. Open Claw macht genau das möglich, für jeden. Ein einzelner Entwickler aus Österreich hat im November ein Open-Source-Tool veröffentlicht, das KI-Agenten komplett entfesselt: Zugriff auf E-Mails, Kalender, Computer – lernend, initiativ, rund um die Uhr aktiv. Beeindruckend? Absolut. Gefährlich? Genauso. Denn wer Skills aus dem Internet lädt, spielt russisches Roulette. Laut Mahlendorf haben schätzungsweise 10% der verfügbaren Skills versteckten Schadcode, unsichtbar für das menschliche Auge. Weiße Schrift auf weißem Hintergrund. Der Entwickler wurde inzwischen von OpenAI eingestellt. Die Richtung ist klar: Was heute noch rau und riskant ist, wird morgen Unternehmensstandard. Und genau deshalb brauchen wir Controller. Jetzt. Das ist kein IT-Problem. Das ist ein Controlling-Problem. Wer kontrolliert die KI-Agenten, wenn sie selbst reporten? Wer baut Frühwarnsysteme für digitale Fehlanreize? Wer merkt, wenn KPIs so definiert sind, dass die KI Schleichwege findet – auf die kein Mensch je gekommen wäre? Der moderne Controller ist nicht der Feind der KI. Er ist der Einzige, der die Matrix erkennt, bevor der Schaden entsteht. Wir stehen am Anfang einer neuen Disziplin: AI Governance & Control. Und ehrlich gesagt: Ich bin froh, dass es Controller gibt. ️ Die ganze Episode mit Prof. Mahlendorf jetzt online – Link in den Kommentaren. Frage an euch: Habt ihr KI-Agenten bereits in Controlling-Prozessen im Einsatz und wie kontrolliert ihr die? Eigenwerbung: **Black Belt in Finance Business Partnering** Vom Controller zum Business Partner, den das Business wirklich braucht Hier informieren: https://go.viktormendel.de/HTnZ2K Hier Gespräch mit mir buchen: https://go.viktormendel.de/1COSRK
35 Minuten
Kultur ist kein Soft-Thema. Kultur ist ein Business Case… besonders in Finance. Mit Stephanie Bräuchle von DKMS. In der neuesten Folge meines Podcasts hatte ich das Vergnügen, mit Stephie zu sprechen – Führungskraft im Finanzbereich bei der DKMS Deutschland und jemand, der Kulturtransformation nicht aus dem Lehrbuch kennt, sondern selbst angestoßen und durchgezogen hat. Was Stephanie beschreibt, klingt zunächst nach einem Widerspruch: Ein Finance-Team. Klare Deadlines. Harte rechtliche Vorgaben. Null Spielraum für Fehler. Und gleichzeitig: Eigenverantwortung stärken. Kreativität fördern. Den Chef nicht mehr als einzigen Wissensträger. Experimentierfreude wecken. Wie das zusammengeht? Mit einem klaren Rahmen, klaren Prinzipien und dem Mut, als Führungskraft loszulassen. Stephanies Team arbeitet nach dem Prinzip „good enough for now, safe enough to try" – eine simple, aber kraftvolle Formel, die Menschen aus ihrer Komfortzone holt, ohne ihnen den Boden unter den Füßen wegzureißen. Ein paar Highlights aus unserem Gespräch: Kultur ist messbar: in Fluktuationsquoten, Krankheitsraten, Prozessgeschwindigkeit und Qualität der Arbeitsergebnisse. Wer sagt, das sei nicht greifbar, hat noch nie genau hingeschaut. Fehlerkultur bedeutet nicht Fehlertoleranz um jeden Preis. Es bedeutet: offen darüber reden, gemeinsam lernen – und als Führungskraft die Rückendeckung geben, die Menschen brauchen, um mutig zu sein. Kulturarbeit ist kein Projekt für ruhige Zeiten. Wer wartet, bis er Zeit und Geld hat, wartet zu lang. Vorbilder müssen nicht nur positiv sein. Stephanie hat gelernt, wie sie nicht führen will und das war genauso wertvoll. Was mich am meisten beeindruckt hat: Stephanie spricht nicht über Theorie. Sie spricht über echte Transformation in einem echten Unternehmen, mit allem, was dazugehört. Kultur ist Investment. Und wer investiert, wird die Früchte ernten. Wenn dich das Thema bewegt: Lass gerne ein ️ da oder schreib mir deine Gedanken in die Kommentare. Was ist eure Erfahrung mit Kulturtransformation? #Unternehmenskultur #Leadership #Finance #Kulturtransformation #Führung #DKMS #Podcast #BusinessCase #Eigenverantwortung #Wachstum Eigenwerbung: **Black Belt in Finance Business Partnering** Vom Controller zum Business Partner, den das Business wirklich braucht Hier informieren: https://go.viktormendel.de/HTnZ2K Hier Gespräch mit mir buchen: https://go.viktormendel.de/1COSRK
23 Minuten
Finance Business Partner auf Black Belt Niveau: Was CFOs wirklich brauchen. Noch ein Report? Nein... Was ein CFO wirklich braucht, ist ein Finance Business Partner. Genau deshalb gibt es das Zertifikatsprogramm Black Belt in Finance Business Partnering: nicht als Titel zum Umhängen, sondern als Anspruch, den man sich täglich erarbeitet. Was mich am meisten freut: Es hat schon vielen Controllern geholfen, vom reinen Zahlenerklärer zum Controlling Business Partner zu werden, der Entscheidungsräume baut, Verantwortung einfordert und Dinge verbindlich macht. Das ist genau der Moment, an dem ein CFO und CEO plötzlich sagen: „Hol Finance früher dazu." In der Sonderfolge meines Podcasts sprechen wir zu dritt (Premiere!) offen darüber, was einen Finance Business Partner wirklich wirksam macht, gemeinsam mit Pari Afsharvand und Oliver Ulbrich. Acht Module, konsequent auf Wirkung gebaut, mit einem klaren Unterschied: Wir zeigen, wie ein Finance Business Partner seine Wirkung messbar macht und wie man mit PDCA dauerhaft besser wird. Der Kern ist simpel, aber unbequem: Als Controlling Business Partner gehst du nicht ins Meeting, um Zahlen zu erklären. Du gehst rein mit der Frage: "Welche Entscheidung muss heute getroffen werden?" Eine Frage an dich als Finanzexperte: Was macht für dich den Unterschied zwischen „Finance liefert" und „Finance Business Partner führt"? Dein Viktor p.s. hier der Link zum Zertifizierungsprogramm: https://viktormendel.de/black-belt-in-finance/
30 Minuten
„Solange genug Geld auf dem Konto ist, ist alles gut.“ Ein Zitat, das Ralf Meisel in unserem Gespräch erwähnt hat – gehört von einer Geschäftsführerin. Und es bringt auf den Punkt, wie riskant finanzielle Steuerung oft noch ist. Ralf ist seit zwölf Jahren Interim-CFO im PE-Umfeld. In unserem Talk hat er erzählt, wie er innerhalb von Tagen beurteilen muss, ob ein Business Case tragfähig ist. Spoiler: Manchmal ist er es nicht. Dann lehnt er das Mandat ab. Warum? Weil Wunsch und Wirklichkeit oft weit auseinanderliegen – gerade, wenn bunte Verkaufsbroschüren mehr versprechen als die Realität hält. Was Ralf sagt, worauf es im PE-Umfeld wirklich ankommt – und was Familienunternehmen davon mitnehmen können: • Liquiditätssteuerung ist kein „Nice-to-have“, sondern überlebenswichtig • Der Kreditvertrag ist nicht für den Safe, sondern dein tägliches Steuerungstool • Forecasts müssen rollierend sein – nicht statisch einmal im Jahr erstellt PE bedeutet: Geschwindigkeit, Verantwortung und Transparenz. Dafür braucht es Klarheit in Zahlen, Prozessen – und Köpfen. In der neuen Folge von „Mendel talks Finance“ erzählt Ralf Meisel, worauf es als CFO im PE-Umfeld ankommt – und was alle Finanzverantwortlichen daraus lernen können. Eigenwerbung: **Black Belt in Finance Business Partnering** Vom Controller zum Business Partner, den das Business wirklich braucht Hier informieren: https://go.viktormendel.de/HTnZ2K Hier Gespräch mit mir buchen: https://go.viktormendel.de/1COSRK
32 Minuten
Warum eine gut durchdachte Strategie noch kein Erfolgsgarant ist für gutes Business Partnering ist Viele Unternehmen investieren in ihre Strategie..., das ist gut so. Und trotzdem verpufft oft die Wirkung bei der Umsetzung. Aber warum? Der Grund: Das Operating Model wird nicht mitgedacht. Besonders im Finance- und Controlling-Bereich. Starke Business Partnering-Rollen scheitern selten an fehlender Kompetenz. Die Leute sind meistens wirklich gut. Das Scheitern liegt oft an fehlender Struktur: -Unklare Wertströme -Fragmentierte Informationsflüsse -Widersprüchliche Zielsysteme Im Gespräch mit Juliane Berger bei Hashtag#NicetoKnowForCFO bringen wir es auf den Punkt: Ohne integrierte Capabilities, ohne operativ anschlussfähige Steuerungsmodelle und ohne echte Ressourcentransparenz bleiben Finance-Funktionen reaktiv, statt wirksam mitzugestalten. Die Konsequenz: Business Partnering braucht ein Operating Model, das funktioniert. Nur dann wird aus Analyse echte Wirkung. Und aus Kontrolle strategische Steuerung. Schau dir den Slider an und hör dir die ganze Folge an... es lohnt sich ️ Eigenwerbung: **Black Belt in Finance Business Partnering** Vom Controller zum Business Partner, den das Business wirklich braucht Hier informieren: https://go.viktormendel.de/HTnZ2K Hier Gespräch mit mir buchen: https://go.viktormendel.de/1COSRK
38 Minuten
Du führst über KPIs und wunderst dich, warum niemand mehr mutig entscheidet? Diese Frage habe ich mit Karin Lausch diskutiert. In vielen Finance-Teams entsteht gerade wieder eine Kultur aus Absicherung, Kontrolle und „erst mal Freigabe holen“. Das fühlt sich nach Sicherheit an. Es kostet dich aber Tempo, Ownership und am Ende Performance. Denn Zahlen steuern keine Emotionen. Und ohne Emotionen bekommst du keine Bindung. Ohne Bindung bekommst du keine Innovation. In dieser Folge sagt Karin Lausch einen Satz, der hängen bleibt: Wenn wir den menschlichen Komponenten Raum geben, kommen die wirtschaftlichen Ergebnisse „automatisch“ mit. Und dann erzählt sie eine Szene aus ihrer Zeit in der Bank. Ein Anruf am Morgen. Eine Auszubildende hat mit ihrer Familie eine Filiale überfallen. Der Reflex im System: Alle Freiheiten streichen, alles enger regulieren, alles kontrollieren. Ihre Perspektive war radikal nüchtern: 119 Menschen waren loyal, eine Person hat missbraucht. Und trotzdem bestrafen wir oft genau die 119 mit neuen Regeln. Genau so bauen wir psychologische Sicherheit in Minuten wieder ab. Das ist nicht „Soft“. Das ist knallhart betriebswirtschaftlich. Sie nennt Zahlen aus der deutschen Wirtschaft: Nur 9 Prozent sind emotional hoch gebunden, 78 Prozent machen Dienst nach Vorschrift, und allein 2024 hat das über 130 Milliarden Euro Produktivität gekostet. Was du daraus für deinen Finance-Bereich mitnehmen kannst: • Dreh das Prinzip um: weniger Erlaubnisprozesse, mehr Vorschussvertrauen, damit Menschen nicht den halben Tag auf Abnicken warten. • Geh weg von „Knowledge-Based Trust“ und wage „Vulnerability-Based Trust“: Vertrauen auch da, wo du noch keine perfekte Erfahrungsschablone hast. • Nutze Mikromomente statt Großprogramme: echtes Nachfragen, Einbindung, Wertschätzung, „Was brauchst du von mir?“. Wenn du als CFO oder kaufmännisch Verantwortliche:r gerade zwischen 100%-Qualitätsanspruch und Veränderungsdruck stehst, ist diese Folge Gold wert. Hör rein. Eigenwerbung: **Black Belt in Finance Business Partnering** Vom Controller zum Business Partner, den das Business wirklich braucht Hier informieren: https://go.viktormendel.de/HTnZ2K Hier Gespräch mit mir buchen: https://go.viktormendel.de/1COSRK
32 Minuten
Führung in der Transformation: Wenn Wahrheit auf Unsicherheit trifft „Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar" – aber was, wenn Jobs auf dem Spiel stehen? Judith Betiol Parra stand oft vor diesen Herausforderungen: -Transformation mit massivem Personalabbau -Wechsel in der Geschäftsführung -Neues Operating Model Wie schafft Führung Klarheit, Richtung und psychologische Sicherheit in Zeiten des Umbruchs? Judith verfügt über langjährige Erfahrung als Führungskraft im Finanzbereich bei Bayer. Sie war oft eine Anlaufstelle für verunsicherte Kolleg:innen – sowohl im Büro als auch remote. Manche kamen mit Tränen, andere mit Fragen, auf die es keine klaren Antworten gab. Drei zentrale Erkenntnisse aus unserem Gespräch: Präsenz statt Perfektion: Führung in der Krise bedeutet nicht, alle Antworten zu haben – sondern da zu sein und nichts zu beschönigen. Glaubwürdigkeit entsteht durch Kongruenz: Haltung zeigt sich daran, ob Worte und Handlungen übereinstimmen. Ehrlichkeit über Passung: Nicht jede Führungskraft passt in jede Transformationsphase – und das anzuerkennen ist Stärke, keine Schwäche. Diese Podcastfolge zeigt eindrücklich: Führung ist keine Technik. Sie ist eine Frage der inneren Haltung – gerade wenn Unsicherheit regiert. Wie gehst du mit Wahrheit in unsicheren Zeiten um? Eigenwerbung: **Black Belt in Finance Business Partnering** Vom Controller zum Business Partner, den das Business wirklich braucht Hier informieren: https://go.viktormendel.de/HTnZ2K Hier Gespräch mit mir buchen: https://go.viktormendel.de/1COSRK