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Louise Nevelson: "Royal Tide IV" und seine Geschwister" - Sakrales aus dem Trümmerhaufen (1959-1963)
04.04.2026
14 Minuten
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New York City sei, so konstatierte es Louise Nevelson einst, die größte Collage der Welt. Für die Künstlerin offenbarte sich die Metropole nicht als bloßes Raster aus Stahl und Beton, sondern als ein unerschöpflicher Fundus aus Fragmenten und ausrangierten Relikten der menschlichen Zivilisation – ein gewaltiges Archiv des Vergessenen, das auf seine Überführung in eine neue Ordnung harrt. Aus diesen hölzernen Überresten, bestehend aus Setzkästen, Tischbeinen und urbanen Trümmern, formte Nevelson Werke, denen trotz ihrer materiellen Herkunft kein Geruch von Abfall anhaftet. Vielmehr wohnt ihnen der Geist der Architektur, der Geschichte und einer beinahe sakralen (religiös-feierlichen) Anmutung inne. Im Zentrum dieser Betrachtung steht das Werk „Royal Tide IV“ (Königliche Gezeiten IV) aus den Jahren 1959/60, heute ein Schlüsselwerk der Sammlung des Museum Ludwig in Köln. Nevelson transformiert hier das Prinzip der Assemblage (einem gestalterischen Verfahren, bei dem verschiedene Objekte zu einem Ganzen zusammengefügt werden) in eine monolithische (wie aus einem Guss wirkende), golden strahlende Wand. Es entsteht ein begehbares Ereignis, in dem das Prinzip des „e pluribus unum“ (aus vielen eines) eine Brücke zum Göttlichen schlägt. Die zwischen 1959 und 1963 entstandene, fünfteilige „Royal Tide“-Serie markiert dabei einen entscheidenden Wendepunkt im Schaffen der Künstlerin: Es ist der Moment, in dem Nevelson das Licht selbst zum werkgestaltenden Material erhebt und sich konsequent der Farbe Gold zuwendet. Während die einzelnen „Geschwisterwerke“ heute über internationale Spitzenmuseen wie das Whitney Museum in New York oder das Louisiana Museum bei Kopenhagen verteilt sind, bietet die raumgreifende Wand in Köln eine einzigartige Gelegenheit, die Spannung zwischen urbaner Fragmentierung und herrscherlicher Ordnung zu ergründen. Wie gelingt es der Künstlerin, durch die Nivellierung (Ebnung/Vereinheitlichung) materieller Unterschiede eine derart physische und zugleich transzendente (die Erfahrungswelt überschreitende) Raumwirkung zu erzeugen?-----Unterstützt vom "Bund Deutscher Kunsterzieher e.V. (BDK) - Landesverband Niedersachsen". Heute noch Mitglied werden über: https://bdk-online.info/-----#zeigmal! #kunst #tutorial #kunstgeschichte #bildung #abitur #schule #bdk #bildanalyse #epochenüberblick #kunstunterricht #kunstunterricht #kunstlehrer #kunstlehrer #gymnasium #bildung #LouiseNevelson #RoyalTide #KöniglicheGezeiten #MuseumLudwigKöln #Assemblage #Bildhauerei #ModerneKunst #Objektkunst #newyorkart #FraueninderKunst
New York City sei, so konstatierte es Louise Nevelson einst, die größte Collage der Welt. Für die Künstlerin offenbarte sich die Metropole nicht als bloßes Raster aus Stahl und Beton, sondern als ein unerschöpflicher Fundus aus Fragmenten und ausrangierten Relikten der menschlichen Zivilisation – ein gewaltiges Archiv des Vergessenen, das auf seine Überführung in eine neue Ordnung harrt. Aus diesen hölzernen Überresten, bestehend aus Setzkästen, Tischbeinen und urbanen Trümmern, formte Nevelson Werke, denen trotz ihrer materiellen Herkunft kein Geruch von Abfall anhaftet. Vielmehr wohnt ihnen der Geist der Architektur, der Geschichte und einer beinahe sakralen (religiös-feierlichen) Anmutung inne. Im Zentrum dieser Betrachtung steht das Werk „Royal Tide IV“ (Königliche Gezeiten IV) aus den Jahren 1959/60, heute ein Schlüsselwerk der Sammlung des Museum Ludwig in Köln. Nevelson transformiert hier das Prinzip der Assemblage (einem gestalterischen Verfahren, bei dem verschiedene Objekte zu einem Ganzen zusammengefügt werden) in eine monolithische (wie aus einem Guss wirkende), golden strahlende Wand. Es entsteht ein begehbares Ereignis, in dem das Prinzip des „e pluribus unum“ (aus vielen eines) eine Brücke zum Göttlichen schlägt. Die zwischen 1959 und 1963 entstandene, fünfteilige „Royal Tide“-Serie markiert dabei einen entscheidenden Wendepunkt im Schaffen der Künstlerin: Es ist der Moment, in dem Nevelson das Licht selbst zum werkgestaltenden Material erhebt und sich konsequent der Farbe Gold zuwendet. Während die einzelnen „Geschwisterwerke“ heute über internationale Spitzenmuseen wie das Whitney Museum in New York oder das Louisiana Museum bei Kopenhagen verteilt sind, bietet die raumgreifende Wand in Köln eine einzigartige Gelegenheit, die Spannung zwischen urbaner Fragmentierung und herrscherlicher Ordnung zu ergründen. Wie gelingt es der Künstlerin, durch die Nivellierung (Ebnung/Vereinheitlichung) materieller Unterschiede eine derart physische und zugleich transzendente (die Erfahrungswelt überschreitende) Raumwirkung zu erzeugen?-----Unterstützt vom "Bund Deutscher Kunsterzieher e.V. (BDK) - Landesverband Niedersachsen". Heute noch Mitglied werden über: https://bdk-online.info/-----#zeigmal! #kunst #tutorial #kunstgeschichte #bildung #abitur #schule #bdk #bildanalyse #epochenüberblick #kunstunterricht #kunstunterricht #kunstlehrer #kunstlehrer #gymnasium #bildung #LouiseNevelson #RoyalTide #KöniglicheGezeiten #MuseumLudwigKöln #Assemblage #Bildhauerei #ModerneKunst #Objektkunst #newyorkart #FraueninderKunst
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04.04.2026
17 Minuten
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„Jeder Mensch ist ein Künstler“ – mit diesem radikalen Diktum seiner Anthropologischen Kunsttheorie forderte Joseph Beuys das traditionelle Kunstverständnis der Nachkriegszeit heraus wie kaum ein anderer. In Anglerweste und Filzhut stilisierte er sich zur charismatischen Identifikationsfigur, die zwischen den Rollen des visionären Schamanen und des provokanten Scharlatans oszillierte. Während seine Materialsemantik aus Fett und Filz auf einem historisch widerlegten, jedoch künstlerisch konstitutiven Gründungsmythos einer Rettung durch Tataren fußt, offenbart sein Werk bei tieferer Analyse eine komplexe spirituelle Dimension. Die vorliegende Untersuchung widmet sich der Frage, wie Beuys die christliche Heilslehre transformiert, um die schöpferische Freiheit des Individuums als Heilmittel für eine materialistisch erstarrte Gesellschaft zu positionieren.Zentral für das Verständnis seines Schaffens ist der „erweiterte Kunstbegriff“, der die „Soziale Plastik“ als visionäres Ziel formuliert: Die Gestaltung der gesellschaftlichen Umwelt durch die Kreativität jedes Einzelnen. Dieser Gedanke manifestiert sich nicht nur in seinen politisch-ökologischen Großprojekten wie den „7000 Eichen“ zur documenta 7, sondern bereits früh in seinen kleinteiligen, spröden Assemblagen. Das 1962/63 entstandene Werk „Kreuzigung“, das sich heute in der Staatsgalerie Stuttgart befindet, entzieht sich durch seine Materialität aus Bauholz, Glasflaschen, Elektrokabeln und Zeitungsausschnitten jeder herkömmlichen Erwartung an sakrale Kunst. In einer detaillierten Analyse wird deutlich, wie Beuys die ikonografischen Topoi der Kreuzigungsgruppe – Maria, Johannes und die Schächer – in ein energetisches System übersetzt, in dem das Kreuz als Transformator spiritueller Kräfte fungiert.Dabei zeigt die Betrachtung, dass die vermeintlich banalen Alltagsmaterialien in ihrer Dualität und Fragilität eine tiefe existenzielle Bedeutung transportieren. Die Verwendung des griechischen Kreuzes, das Assoziationen zum Roten Kreuz weckt, verweist auf den Prozess der Heilung und der „Durchwärmung“ des Menschen. Beuys löst das Symbol von seiner rein konfessionellen Einbindung und macht es zum Zeichen einer notwendigen Metamorphose: Das Sterben des alten, rationalistischen Ichs als Voraussetzung für die Auferstehung in einer neuen, kreativen Existenzform. So erweist sich die „Kreuzigung“ als Schlüsselwerk, welches die Brücke schlägt zwischen dem schamanischen Ritus der Heilung und dem gesellschaftspolitischen Aufbruch der Postmoderne.
#zeigmal! #kunst #tutorial #kunstgeschichte #bildung #abitur #schule #bdk #bildanalyse #epochenüberblick #kunstunterricht #kunstunterricht #kunstlehrer #kunstlehrer #gymnasium #bildung #JosephBeuys #SozialePlastik #AbiturKunst #StaatsgalerieStuttgart #Beuys #Kreuzigung
„Jeder Mensch ist ein Künstler“ – mit diesem radikalen Diktum seiner Anthropologischen Kunsttheorie forderte Joseph Beuys das traditionelle Kunstverständnis der Nachkriegszeit heraus wie kaum ein anderer. In Anglerweste und Filzhut stilisierte er sich zur charismatischen Identifikationsfigur, die zwischen den Rollen des visionären Schamanen und des provokanten Scharlatans oszillierte. Während seine Materialsemantik aus Fett und Filz auf einem historisch widerlegten, jedoch künstlerisch konstitutiven Gründungsmythos einer Rettung durch Tataren fußt, offenbart sein Werk bei tieferer Analyse eine komplexe spirituelle Dimension. Die vorliegende Untersuchung widmet sich der Frage, wie Beuys die christliche Heilslehre transformiert, um die schöpferische Freiheit des Individuums als Heilmittel für eine materialistisch erstarrte Gesellschaft zu positionieren.Zentral für das Verständnis seines Schaffens ist der „erweiterte Kunstbegriff“, der die „Soziale Plastik“ als visionäres Ziel formuliert: Die Gestaltung der gesellschaftlichen Umwelt durch die Kreativität jedes Einzelnen. Dieser Gedanke manifestiert sich nicht nur in seinen politisch-ökologischen Großprojekten wie den „7000 Eichen“ zur documenta 7, sondern bereits früh in seinen kleinteiligen, spröden Assemblagen. Das 1962/63 entstandene Werk „Kreuzigung“, das sich heute in der Staatsgalerie Stuttgart befindet, entzieht sich durch seine Materialität aus Bauholz, Glasflaschen, Elektrokabeln und Zeitungsausschnitten jeder herkömmlichen Erwartung an sakrale Kunst. In einer detaillierten Analyse wird deutlich, wie Beuys die ikonografischen Topoi der Kreuzigungsgruppe – Maria, Johannes und die Schächer – in ein energetisches System übersetzt, in dem das Kreuz als Transformator spiritueller Kräfte fungiert.Dabei zeigt die Betrachtung, dass die vermeintlich banalen Alltagsmaterialien in ihrer Dualität und Fragilität eine tiefe existenzielle Bedeutung transportieren. Die Verwendung des griechischen Kreuzes, das Assoziationen zum Roten Kreuz weckt, verweist auf den Prozess der Heilung und der „Durchwärmung“ des Menschen. Beuys löst das Symbol von seiner rein konfessionellen Einbindung und macht es zum Zeichen einer notwendigen Metamorphose: Das Sterben des alten, rationalistischen Ichs als Voraussetzung für die Auferstehung in einer neuen, kreativen Existenzform. So erweist sich die „Kreuzigung“ als Schlüsselwerk, welches die Brücke schlägt zwischen dem schamanischen Ritus der Heilung und dem gesellschaftspolitischen Aufbruch der Postmoderne.
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13.02.2026
11 Minuten
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Inmitten der Erschütterungen des Ersten Weltkriegs schuf Pablo Picasso mit seiner „Violine“ (1915) ein Werk, das die traditionelle Bildhauerei grundlegend infrage stellte. Diese Analyse beleuchtet, wie Picasso das Prinzip der Collage in die dritte Dimension übertrug und aus einfachem Weißblech und Draht ein Instrument formte, das nicht mehr klingen will, sondern die visuelle Sprache der Moderne neu definiert. Wir untersuchen die Materialsemantik des industriellen Blechs, die Dekonstruktion der Form im synthetischen Kubismus und den historischen Kontext eines fragmentierten Europas. Das Video bietet eine detaillierte kunstwissenschaftliche Einordnung dieser Assemblage, die den Weg von der klassischen Skulptur hin zur Objektkunst des 20. Jahrhunderts ebnete.Keywords:Pablo Picasso, Violine 1915, Synthetischer Kubismus, Assemblage, Objektkunst, Bildanalyse, Kunstgeschichte, Avantgarde, Dreidimensionalität, Materialästhetik, Erster Weltkrieg Kunst.-----Unterstützt vom "Bund Deutscher Kunsterzieher e.V. (BDK) - Landesverband Niedersachsen". Heute noch Mitglied werden! -----Quellen:- Anfam, David. Abstract Expressionism. London: Thames & Hudson, 1990.- Daix, Pierre. Picasso: Die kubistischen Jahre 1907–1916. München: Hirmer, 1979.- Deutschlandfunk. „Der klassische Kubist.“ Zuletzt aktualisiert 2011. Zugriff am 28. Januar 2026. https://www.deutschlandfunk.de/der-klassische-kubist-100.html.- Golding, John. Cubism: A History and an Analysis, 1907–1914. London: Faber & Faber, 1959.- Musée national Picasso-Paris. „Violon, 1915 – Pablo Picasso.“ Zugriff am 28. Januar 2026. https://www.museepicassoparis.fr/fr/violon.- Rubin, William. Picasso and Braque: Pioneering Cubism. New York: The Museum of Modern Art, 1989.- Rubin, William. Picasso and Sculpture. New York: The Museum of Modern Art, 1967.- Spies, Werner. Picasso: Das plastische Werk. Stuttgart: Hatje Cantz, 2005.- Walther, Ingo F., Hrsg. Picasso. Köln: Taschen, 2000.-----#zeigmal! #kunst #tutorial #bildung #abitur #schule #bdk #kunstunterricht #kunstunterricht #kunstlehrer #kunstlehrer #gymnasium #bildung #Kunstgeschichte #Picasso #Kubismus #Bildanalyse #Assemblage #ModerneKunst #ZeigMal #Kunstunterricht #Plastik #Skulptur #Kunstwissen
Inmitten der Erschütterungen des Ersten Weltkriegs schuf Pablo Picasso mit seiner „Violine“ (1915) ein Werk, das die traditionelle Bildhauerei grundlegend infrage stellte. Diese Analyse beleuchtet, wie Picasso das Prinzip der Collage in die dritte Dimension übertrug und aus einfachem Weißblech und Draht ein Instrument formte, das nicht mehr klingen will, sondern die visuelle Sprache der Moderne neu definiert. Wir untersuchen die Materialsemantik des industriellen Blechs, die Dekonstruktion der Form im synthetischen Kubismus und den historischen Kontext eines fragmentierten Europas. Das Video bietet eine detaillierte kunstwissenschaftliche Einordnung dieser Assemblage, die den Weg von der klassischen Skulptur hin zur Objektkunst des 20. Jahrhunderts ebnete.Keywords:Pablo Picasso, Violine 1915, Synthetischer Kubismus, Assemblage, Objektkunst, Bildanalyse, Kunstgeschichte, Avantgarde, Dreidimensionalität, Materialästhetik, Erster Weltkrieg Kunst.-----Unterstützt vom "Bund Deutscher Kunsterzieher e.V. (BDK) - Landesverband Niedersachsen". Heute noch Mitglied werden! -----Quellen:- Anfam, David. Abstract Expressionism. London: Thames & Hudson, 1990.- Daix, Pierre. Picasso: Die kubistischen Jahre 1907–1916. München: Hirmer, 1979.- Deutschlandfunk. „Der klassische Kubist.“ Zuletzt aktualisiert 2011. Zugriff am 28. Januar 2026. https://www.deutschlandfunk.de/der-klassische-kubist-100.html.- Golding, John. Cubism: A History and an Analysis, 1907–1914. London: Faber & Faber, 1959.- Musée national Picasso-Paris. „Violon, 1915 – Pablo Picasso.“ Zugriff am 28. Januar 2026. https://www.museepicassoparis.fr/fr/violon.- Rubin, William. Picasso and Braque: Pioneering Cubism. New York: The Museum of Modern Art, 1989.- Rubin, William. Picasso and Sculpture. New York: The Museum of Modern Art, 1967.- Spies, Werner. Picasso: Das plastische Werk. Stuttgart: Hatje Cantz, 2005.- Walther, Ingo F., Hrsg. Picasso. Köln: Taschen, 2000.-----#zeigmal! #kunst #tutorial #bildung #abitur #schule #bdk #kunstunterricht #kunstunterricht #kunstlehrer #kunstlehrer #gymnasium #bildung #Kunstgeschichte #Picasso #Kubismus #Bildanalyse #Assemblage #ModerneKunst #ZeigMal #Kunstunterricht #Plastik #Skulptur #Kunstwissen
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27.01.2026
8 Minuten
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Diese kunsthistorische Analyse untersucht die zwischen 1950 und 1953 entstandene „Woman“-Reihe als einen zentralen Werkkomplex der amerikanischen Nachkriegskunst. Die Untersuchung thematisiert de Koonings bewusste Abkehr von der reinen Abstraktion und die damit verbundene Rückkehr zur Figuration. Das Video kontextualisiert die Serie innerhalb der kunsttheoretischen Debatten der 1950er-Jahre, insbesondere im Hinblick auf die Positionen von Clement Greenberg. Es erfolgt eine detaillierte formale Analyse von „Woman I“ unter Berücksichtigung von Farbauftrag, Duktus und Materialsemantik. Abschließend wird die kunsthistorische Rezeption sowie der Einfluss auf die nachfolgende „New Figuration“ beleuchtet.#WillemDeKooning #Kunstgeschichte #AbstrakterExpressionismus #Bildanalyse #ActionPainting #ModerneKunst #Malerei #zeigmal! #kunst #tutorial #kunstgeschichte #bildung #abitur #schule #bdk #kunstunterricht #kunstunterricht #kunstlehrer #kunstlehrer #gymnasium #bildung
Diese kunsthistorische Analyse untersucht die zwischen 1950 und 1953 entstandene „Woman“-Reihe als einen zentralen Werkkomplex der amerikanischen Nachkriegskunst. Die Untersuchung thematisiert de Koonings bewusste Abkehr von der reinen Abstraktion und die damit verbundene Rückkehr zur Figuration. Das Video kontextualisiert die Serie innerhalb der kunsttheoretischen Debatten der 1950er-Jahre, insbesondere im Hinblick auf die Positionen von Clement Greenberg. Es erfolgt eine detaillierte formale Analyse von „Woman I“ unter Berücksichtigung von Farbauftrag, Duktus und Materialsemantik. Abschließend wird die kunsthistorische Rezeption sowie der Einfluss auf die nachfolgende „New Figuration“ beleuchtet.#WillemDeKooning #Kunstgeschichte #AbstrakterExpressionismus #Bildanalyse #ActionPainting #ModerneKunst #Malerei #zeigmal! #kunst #tutorial #kunstgeschichte #bildung #abitur #schule #bdk #kunstunterricht #kunstunterricht #kunstlehrer #kunstlehrer #gymnasium #bildung
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03.01.2026
7 Minuten
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Diesmal geht es um James McNeill Whistlers Meisterwerk „Nocturne in Black and Gold – The Falling Rocket“ und den historischen Prozess gegen John Ruskin. Untersucht wird, wie dieses Werk die Autonomie der Kunst definierte, den Tonalismus prägte und den Weg für die Moderne ebnete. Die Darstellung beleuchtet die radikale Maltechnik sowie das Prinzip „Art for Art’s Sake“ in einem der kontroversesten Momente der Kunstgeschichte.-----Unterstützt vom "Bund Deutscher Kunsterzieher e.V. (BDK) - Landesverband Niedersachsen". Heute noch Mitglied werden über: https://bdk-online.info/-----#zeigmal! #kunst #tutorial #kunstgeschichte #bildung #abitur #schule #bdk #kunstunterricht #kunstunterricht #kunstlehrer #kunstlehrer #gymnasium #bildung #Whistler #Abstraktion #Tonalism #ArtHistory #ZeigMal #johnruskin #ruskin #art #arthistory #malerei #gemälde
Diesmal geht es um James McNeill Whistlers Meisterwerk „Nocturne in Black and Gold – The Falling Rocket“ und den historischen Prozess gegen John Ruskin. Untersucht wird, wie dieses Werk die Autonomie der Kunst definierte, den Tonalismus prägte und den Weg für die Moderne ebnete. Die Darstellung beleuchtet die radikale Maltechnik sowie das Prinzip „Art for Art’s Sake“ in einem der kontroversesten Momente der Kunstgeschichte.-----Unterstützt vom "Bund Deutscher Kunsterzieher e.V. (BDK) - Landesverband Niedersachsen". Heute noch Mitglied werden über: https://bdk-online.info/-----#zeigmal! #kunst #tutorial #kunstgeschichte #bildung #abitur #schule #bdk #kunstunterricht #kunstunterricht #kunstlehrer #kunstlehrer #gymnasium #bildung #Whistler #Abstraktion #Tonalism #ArtHistory #ZeigMal #johnruskin #ruskin #art #arthistory #malerei #gemälde
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Über diesen Podcast
Dieser Podcast widmet sich Epochen, Stilrichtungen, Künstler*innen
der Kunstgeschichte. Immer wieder mal erkläre ich auch einige
Grundbegriffe. Mit Bildern gibt's das Ganze auf meinem
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