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  3. Gefühlserben – der Podcast Podcast

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23 Minuten
Wenn wir umziehen wollen, aber nicht wissen wohin. Wenn wir kündigen möchten, aber keine Alternative haben. Wenn wir eine Beziehung beenden könnten, aber nicht sicher sind, ob es nicht doch noch eine Chance gibt – in solchen Momenten hadern wir nicht nur mit den Optionen, sondern vor allem mit uns selbst. Diese Folge von „Gefühlserben“ fragt, woran wir gute Entscheidungen erkennen, warum Intuition dabei hilft und wie tief unsere eigene Entscheidungsfähigkeit von geerbten Mustern geprägt sein kann.

 

Themen in dieser Folge:

Vier Kriterien für eine gute Entscheidung – und woran eine schlechte sich schon im Moment des Entscheidens erkennen lässt

Warum die klassische Pro-Contra-Liste oft keine Entscheidungshilfe ist

Der Unterschied zwischen Bauchgefühl, Angst und Intuition – und weshalb Angst uns oft gerade vor den richtigen Schritten warnt

Wie geerbte Angst früherer Generationen bis heute die Berufswahl bestimmen kann

Was Prokrastination von echtem Innehalten unterscheidet

Und am Ende geht es um eine persönliche Entscheidung von mir, die diesen Podcast betrifft …
55 Minuten
In der 74. Folge von „Gefühlserben“ spreche ich mit Leonard Gabriel Heygster über Glück, Zufriedenheit und die Frage, ob sich Wohlbefinden planen lässt.

Leo hat in seinem Podcast „Humans are happy“ über fünf Jahre hinweg mehr als 200 Gespräche mit Wissenschaftler:innen, Therapeut:innen und Vordenker:innen geführt. In seinem Buch „Humans are happy – Die Wissenschaft des Wohlbefindens“ bündelt er diese Erkenntnisse zu einem Kompass für ein gelingendes Leben.

Im Zentrum des Gesprächs steht auch Leos persönlicher Weg: von einem rationalen, distanzierten Zugang zum Thema Glück hin zu der überraschenden Einsicht, dass er von seinen Gefühlen abgeschnitten war – und wie er selbst den Zugang dazu bekommen hat.

Im Gespräch geht es um

den Unterschied zwischen Glück und Zufriedenheit,

die Frage, ob sich Wohlbefinden planen lässt,

Heilung, Verbundenheit und Selbstfürsorge,

den Einfluss persönlicher Erfahrungen auf unser Glücksempfinden,

die Bedeutung von Gefühlen für ein gelingendes Leben.
22 Minuten
Ein Testament mit überraschendem Inhalt, ein Elternhaus mit ungeklärter Zukunft, ein Konto mit seltsamen Bewegungen – und mittendrin Geschwister, die sich nicht mehr nur über Zahlen streiten, sondern über etwas viel Älteres: wer in der Familie gesehen wurde und wer nicht. 

Der Tod der Eltern lässt die alte Ordnung noch einmal aufleben, und er macht sie endgültig. In dieser dritten und abschließenden Folge der Reihe über Geschwisterkonflikte geht es darum, warum ausgerechnet der Erbstreit zum Existenzkampf werden kann – und wie ein Weg zueinander trotzdem möglich bleibt.

Und das sind einige der Themen:

Warum der Erbstreit so oft zum Schauplatz alter, nie geklärter Kränkungen wird und was Melvin Lerners "Belief in a Just World" damit zu tun hat.

Wie unterschiedlich Gerechtigkeit verstanden werden kann und warum genau das den Streit so schwer lösbar macht.

Typische Eskalationsstufen: von stillem Aufrechnen über den Missbrauch von Vollmachten bis hin zu angezweifelter Testierfähigkeit.

Wege aus dem Konflikt: kleine Schritte, Erbmediation und die Erkenntnis, dass Heilung nicht zwingend an Versöhnung hängt.

Für Eltern heute gilt dabei besonders: Ein klar formuliertes Testament und offene Worte über die eigenen Beweggründe können verhindern, dass aus Trauer auch noch Streit wird. Und zum Schluss wird es persönlich: Ich teile eine eigene Erfahrung, die zeigt, dass eine Geschichte nicht dort enden muss, wo sie am meisten wehtut.
22 Minuten
Zwischen Befreiung, Schutz und Strafe: der Bruch unter Geschwistern

 

Ein Kontaktabbruch zwischen Geschwistern kommt selten aus dem Nichts – und er ist nicht immer nur ein Verlust, er kann auch eine Erleichterung bedeuten. In dieser Folge geht es um die Vorgeschichte des Bruchs, dessen Wurzeln fast immer in der Kindheit liegen, um seine häufigsten Auslöser und um einen Umgang damit, der nicht auf Versöhnung um jeden Preis zielt.

 

Die Themen in dieser zweiten Folge der Reihe über Geschwisterkonflikte:

Die Stille vor dem Bruch: Warum Kontaktabbruch fast nie plötzlich passiert, sondern das Ende eines langen Weges aus verschwiegenen Themen und ignorierten Wunden ist.

Zwei Gesichter eines Bruchs: Weshalb dieselbe Stille für die einen zutiefst schmerzhaft ist und für andere der erste befreite Atemzug seit Jahren.

Die klassischen Wendepunkte: Welche Lebensereignisse einen schwelenden Konflikt zum offenen Bruch werden lassen.

Heilung ohne Versöhnung: Ein Weg, mit einem Kontaktabbruch zu leben, der nicht davon abhängt, dass der andere sich ändert oder zurückkommt.

Für Eltern mitgedacht: Was es für den eigenen Erziehungsalltag bedeutet, wenn Kinder lernen dürfen, Konflikte auszutragen statt sie herunterzuschlucken und warum genau das Geschwisterbeziehungen stärkt statt zu gefährden.
22 Minuten
Geschwisterbeziehungen gehören zu den prägendsten und zugleich kompliziertesten Bindungen unseres Lebens. Sie begleiten uns oft ein Leben lang und sind doch häufig von Konkurrenz, Neid und Verletzungen geprägt. Warum ist das so? Liegt es wirklich an den Geschwistern selbst oder reichen die Wurzeln viel tiefer?

In dieser ersten Folge einer dreiteiligen Reihe über Geschwisterkonflikte geht es um diese Dynamiken in der Tiefe, darum, wie stark familiäre Rollen, unbewusste Erwartungen und elterliche Muster diese Beziehungen prägen.

Die Themen dieser 1. Folge zu Geschwisterkonflikten:

Warum Konkurrenz zwischen Geschwistern oft viel früher beginnt, als wir vermuten.

Welche unbewussten Rollen Kinder in ihren Familien übernehmen und wie sie ein Leben lang nachwirken können.

Weshalb Neid und Eifersucht häufig Ausdruck tieferer familiärer Dynamiken sind und nicht einfach Charaktereigenschaften.

Welche ersten Schritte helfen können, alte Geschwisterkonflikte mit neuen Augen zu betrachten und sich aus belastenden Mustern zu lösen.

Übrigens: Diese Folge wendet sich auch an Eltern, die vermeiden möchten, Konkurrenz, Vergleiche oder Rivalität zwischen ihren Kindern ungewollt zu verstärken
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Über diesen Podcast

Wie zeigt sich unser Gefühlserbe in unseren Partnerschaften, in unseren Karrieren, in unserem Lebensgefühl – und welche Erklärungen liefert uns die Wissenschaft?  Davon erzähle ich in diesem Podcast. Es geht um Themen wie Traumata, Narzissmus, Glaubenssätze und transgenerationale Übertragungen, aber auch um die Stärken und Fähigkeiten, mit denen wir sie überwinden und heilen können. Ich bin Coach und Workshopleiter und arbeite seit vielen Jahren mit Menschen, die sich oft selbst nicht verstehen. Manchmal liegt die Ursache ihrer Probleme weit in der Vergangenheit. Deswegen lade ich euch ein auf eine Expedition in das emotionale Erbe, das unsere Familien uns hinterlassen haben. Ob es uns nützt oder schadet, unterstützt oder blockiert.   Wir schauen zurück – und gewinnen einen klareren Blick in unsere Zukunft. Damit wir sie freier, entspannter und erfolgreicher gestalten können. 
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„Gefühlserben – der Podcast“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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