Der Podcast der ZHdK
Podcaster
Episoden
13.03.2026
43 Minuten
Maschinen entscheiden mit, was wir sehen, hören und für möglich halten. Sie strukturieren unseren Alltag und unsere Vorstellungen von Zukunft. Doch wie viel Macht geben wir ihnen ab? In dieser Folge diskutiert Eva Pauline Bossow mit Christopher Salter, Professor und Leiter des Immersive Arts Space der ZHdK und Nils Röller, Professor für Kultur- und Medientheorie im Departement Fine Arts. Sie verstehen Maschinen als kulturelle, historische und körperliche Systeme, in die wir tief verstrickt sind. Es geht um Wahrnehmung statt Kreativität, um Kunst als Ort des Zweifelns, um die Spuren des Kalten Kriegs in heutigen Technologien – und um die Frage, wie künstlerische Ausbildung mit Maschinen umgehen kann, ohne sich von ihnen bestimmen zu lassen. Eine Folge über Kreativität, Abhängigkeiten und die Notwendigkeit, Räume für offene Diskussionen zu schaffen.
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06.02.2026
45 Minuten
Was macht uns klüger, kreativer, handlungsfähiger: Rückzug oder Reibung, Isolation oder Kollaboration? In dieser Folge sprechen Florian Dombois, Leiter Forschungsschwerpunkt Transdisziplinarität, und Jörg Scheller, Professor für Kunstgeschichte, mit Eva Pauline Bossow über den hartnäckigen Mythos des Individuums in den Künsten. Sie loten aus, was in der Gruppe möglich wird, was der Einzelne nicht erreicht – und was Gruppen zugleich verhindern können, besonders dann, wenn Teams zur neuen absoluten Arbeitsform stilisiert werden. Ein Gespräch darüber, warum künstlerische Arbeit heute beides braucht: das Alleinsein und das Gegenüber, die Irritation und den Austausch.
Georgia O'Keeffe: https://www.christies.com/en/lot/lot-4931903
Forschungsprojekt SNF: https://blog.zhdk.ch/smallpeace/
Marcel Duchamp: "The Creative Act", https://sites.evergreen.edu/politicalshakespeares/wp-content/uploads/sites/226/2015/12/Duchamp-The-Creative-Act.pdf
Fluxus, https://de.wikipedia.org/wiki/Fluxus
Joseph Beuys & Henning Christiansen: "Ich versuche dich freizulassen (machen)", 27.2.1969, https://www.tate.org.uk/research/tate-papers/31/joseph-beuys-henning-christiansen
Petrarca: Die Besteigung des Mt. Ventoux, https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Besteigung_des_Mont_Ventoux
Infragestellung des Fortschritts z.B. Vanessa Machado de Oliveira: "Hospicing Modernity", https://www.northatlanticbooks.com/shop/hospicing-modernity/
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Georgia O'Keeffe: https://www.christies.com/en/lot/lot-4931903
Forschungsprojekt SNF: https://blog.zhdk.ch/smallpeace/
Marcel Duchamp: "The Creative Act", https://sites.evergreen.edu/politicalshakespeares/wp-content/uploads/sites/226/2015/12/Duchamp-The-Creative-Act.pdf
Fluxus, https://de.wikipedia.org/wiki/Fluxus
Joseph Beuys & Henning Christiansen: "Ich versuche dich freizulassen (machen)", 27.2.1969, https://www.tate.org.uk/research/tate-papers/31/joseph-beuys-henning-christiansen
Petrarca: Die Besteigung des Mt. Ventoux, https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Besteigung_des_Mont_Ventoux
Infragestellung des Fortschritts z.B. Vanessa Machado de Oliveira: "Hospicing Modernity", https://www.northatlanticbooks.com/shop/hospicing-modernity/
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11.12.2025
34 Minuten
Wie entsteht sozialer Zusammenhang in einer Gesellschaft, die sich als divers versteht – und was kann Design dazu beitragen? Sehr viel, sagen die ZHdK-Professorinnen Katharina Tietze und Sophia Prinz. Denn Design ist nicht nur Gestaltung, sondern eine soziale Praxis. Im Gespräch mit Kunstlicht-Host Jörg Scheller zeigen sie, wie Design soziale Räume öffnet, Konflikte sichtbar macht und neue Formen des Zusammenhalts ermöglicht – kritisch, inklusiv und mit Mut zum Unkontrollierbaren. Eine Folge über Übergänge, Verantwortung und die Kraft ästhetischer Erfahrung.
Produktion: Soë Oeschger
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20.11.2025
43 Minuten
In dieser Folge sprechen Ruth Frischknecht (Fachdidaktik Schulmusik) und Miriam Schmidt-Wetzel (Fachdidaktik Kunst und Design) darüber, warum Streit nicht das Ende, sondern der Anfang von Verständigung sein kann. Warum wir Ambiguität aushalten und Unklarheiten gemeinsam verhandeln müssen. Und was das alles mit Künsten und Schulunterricht zu tun hat. Im Zentrum steht das Konzept der „Trading Zone“ – ein Raum, in dem Menschen aus unterschiedlichen Disziplinen zusammenkommen, ihre Sprachen, Methoden und Perspektiven austauschen und so etwas Neues schaffen. Ein inspirierendes Gespräch über das Aushandeln von Differenzen, das gemeinsame Denken in der Vielfalt – und darüber, warum künstlerisches Arbeiten weit mehr ist als ein ästhetischer Luxus: Es ist ein Werkzeug gesellschaftlicher Veränderung.
Produktion: Soë Oeschger
Galison, Peter (1997). Image and logic: A material culture of microphysics. University of Chicago Press.
https://press.uchicago.edu/ucp/books/book/chicago/I/bo3710110.html
https://sticken-programmieren.ch/
https://atelierschule.ch/
https://www.kanti-baden.ch/
https://collaeb.org/
Bauer, T., (2023). Die Vereindeutigung der Welt. Über den Verlust an Mehrdeutigkeit und Vielfalt. Reclam
Bregman, R. (2017). Utopien für Realisten. Die Zeit ist reif für eine 15-Stunden-Woche, offene Grenzen und das bedingungslose Grundeinkommen. rororo
Brunner, G., Lietzmann, C., Schmid, S., Tress, J. (2021). Mastery & Mystery. Musikunterricht zwischen Lehrgang und offenem Konzept. Helbling
Hope, C., Devenish, L., (2020). The New Virtuosity: A Manifesto For Contemporary Sonic Practice.https://www.cathope.com/thenewvirtuositymanifesto
Kertz-Welzel, A., (2022). Rethinking Music Education & Social Change. Oxford University Press
Reichenbach, R. (2017). Tausch und Täuschung : Bildungskolumne. Merkur
Rolle, C. (2014). Ästhetischer Streit als Medium des Musikunterrichts zur Bedeutung des
Argumentierenden Sprechens über Musik für ästhetische Bildung. In: Art Education Research 09/2014. ZHdK
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Produktion: Soë Oeschger
Galison, Peter (1997). Image and logic: A material culture of microphysics. University of Chicago Press.
https://press.uchicago.edu/ucp/books/book/chicago/I/bo3710110.html
https://sticken-programmieren.ch/
https://atelierschule.ch/
https://www.kanti-baden.ch/
https://collaeb.org/
Bauer, T., (2023). Die Vereindeutigung der Welt. Über den Verlust an Mehrdeutigkeit und Vielfalt. Reclam
Bregman, R. (2017). Utopien für Realisten. Die Zeit ist reif für eine 15-Stunden-Woche, offene Grenzen und das bedingungslose Grundeinkommen. rororo
Brunner, G., Lietzmann, C., Schmid, S., Tress, J. (2021). Mastery & Mystery. Musikunterricht zwischen Lehrgang und offenem Konzept. Helbling
Hope, C., Devenish, L., (2020). The New Virtuosity: A Manifesto For Contemporary Sonic Practice.https://www.cathope.com/thenewvirtuositymanifesto
Kertz-Welzel, A., (2022). Rethinking Music Education & Social Change. Oxford University Press
Reichenbach, R. (2017). Tausch und Täuschung : Bildungskolumne. Merkur
Rolle, C. (2014). Ästhetischer Streit als Medium des Musikunterrichts zur Bedeutung des
Argumentierenden Sprechens über Musik für ästhetische Bildung. In: Art Education Research 09/2014. ZHdK
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06.11.2025
41 Minuten
Muss man sich immer einig sein, um Gemeinsinn zu erleben? Und kann Social Media überhaupt ein Ort des Gemeinsinns sein – oder ist es längst zur Ähnlichkeitsmaschine geworden, die Empörung, Wettbewerb und Abgrenzung befeuert? Roland Meyer, Professor für Digitale Kulturen und Künste, und Judith Siegmund, Professorin für Philosophische Ästhetik, sprechen über das Spannungsfeld zwischen Ich und Wir, Empathie und Algorithmus, Unterschied und Zusammenhalt. Sie fragen: Wie kann ein Gemeinsinn entstehen, der nicht auf Ähnlichkeit beruht, sondern auf der Anerkennung von Differenz? Und warum sind gerade die Künste Orte, an denen sich das Gemeinsame sinnlich, wahrnehmbar und immer wieder neu erzeugt? Ein Gespräch über Fantasie, Widerspruch – und das fragile Wir im digitalen Zeitalter.
Produktion: Soë Oeschger
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Über diesen Podcast
«Kunstlicht» ist nah dran an aktuell diskutierten Themen. Es geht
um Triggerwarnungen, Debattenkultur oder was genau Cancel Culture
bedeutet. In «Kunstlicht» beleuchten wir gesellschaftliche
Fragen, immer unter der Prämisse, dass Kunst Zugänge zur Welt
vermittelt, die nicht so ohne weiteres formalisierbar, planbar,
standardisierbar, domestizierbar sind. Deshalb bildet Kunst ein
Risiko.
Diesem Risiko stellen sich unsere Hosts mit Eloquenz und Lust an
der Debatte. Eva Pauline Bossow kennt das Dreieck
Kreativwirtschaft, öffentliche Kulturinstitutionen und
Privatwirtschaft aus unterschiedlichen Positionen und ist heute
als Beirätin und Beraterin aktiv. Jörg Scheller ist Professor im
Departement Fine Arts, unterrichtet Kunstgeschichte und ist
leidenschaftlicher Bodybuilder und Heavy-Metal Musiker.
Ergänzt werden ihre Positionen durch spannende Gäste.
SCHREIBT UNS eure Fragen, Inputs und Anekdoten an
zhdk.kommunikation@zhdk.ch
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