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168 Episoden
1 Minute
Auf dein Wort hin…
Diese Worte haben mich in der letzten Zeit viel beschäftigt.
Was bedeutet „auf dein Wort hin…? Auf Gottes Wort, auf Jesu Wort hin…
Was löst das bei euch aus?
Ich möchte Euch einladen, sich damit mal auseinanderzusetzen. Es ist total spannend.
Ich bin hängengeblieben beim Betrachten der Geschichte vom Sinkenden Petrus.
Die Jünger sind allein im Boot, ein heftiger Sturm kommt auf.
Und da kommt Jesus den Jüngern in ihrer Angst, Lebensnot, auf dem Wasser entgegen. Sie sehen ein Gespenst, sie schreien, aber sogleich redet Er mit ihnen und sagt: Fürchtet euch nicht!
Mitten im Sturm, in der existenziellen Angst auch in unserer, wenn Gegenwind, alte Muster auftauchen, ist Er da und sagt:
Seid getrost, ich bin`s; fürchtet euch nicht! Ihr braucht keine Angst zu haben.
Petrus, und das kann ich so gut verstehen: braucht einen Beweis, dass es wirklich der HERR ist und sagt: Herr, bist du es, so befiehl mir, zu dir zu kommen auf dem Wasser.
Jesus sagt: Komm und Petrus steigt aus dem Boot und geht Jesus entgegen.
Raus aus dem Gewohnten, rein in das Unmögliche. Im Vertrauen. Mutig.
Geht es euch auch so? Mit Jesus im Blick, mit Seinem Wort in meinem Herzen kann ich gehen. Sicher, zielgerichtet, furchtlos.
Und da kommt ein starker Gegenwind.
Als Petrus Jesus aus dem Blick verliert, auf den Wind sieht, beginnt er zu sinken und schreit.
Gerade noch in Sicherheit und Gottvertrauen: ich schaue nur kurz weg, verliere Sein Wort aus meinem Herzen, verliere Sein Angesehen Sein, Ihn aus meinem Blick …. Und schon schwanke ich, (alte) Ängste und Befürchtungen überkommen mich, ich verliere an Halt, Orientierung.
Auch ich darf schreien!!!
Als Petrus schrie, streckte Jesus ihm sogleich die Hand entgegen und hielt ihn fest!
Genau da, mitten im Sturm und in meiner Angst streckt Jesus auch mir die Hand entgegen und hält mich fest.
Auf das Wort Jesu hin hat Petrus Vertrauensschritte gewagt – immer wieder – trotz aller Ängste.
Auf Jesu Wort hin.
Auf Jesu Wort hin, das es in vielen Situationen durchzubuchstabieren gilt, ist es ein fester Grund, auf dem wir stehen, bestehen, neue Schritte wagen können.
(Wie heißt es in Psalm 33,4: Gottes Wort ist wahrhaftig und was er zusagt, das hält er gewiss.)
Ich wünsche uns die Erfahrung, sich immer wieder auf diesen Boden zu stellen:
Sei getrost.
Ich bin bei dir!
Das wünscht
Isabel Prinzessin zu Löwenstein, Heidelberg
Diese Worte haben mich in der letzten Zeit viel beschäftigt.
Was bedeutet „auf dein Wort hin…? Auf Gottes Wort, auf Jesu Wort hin…
Was löst das bei euch aus?
Ich möchte Euch einladen, sich damit mal auseinanderzusetzen. Es ist total spannend.
Ich bin hängengeblieben beim Betrachten der Geschichte vom Sinkenden Petrus.
Die Jünger sind allein im Boot, ein heftiger Sturm kommt auf.
Und da kommt Jesus den Jüngern in ihrer Angst, Lebensnot, auf dem Wasser entgegen. Sie sehen ein Gespenst, sie schreien, aber sogleich redet Er mit ihnen und sagt: Fürchtet euch nicht!
Mitten im Sturm, in der existenziellen Angst auch in unserer, wenn Gegenwind, alte Muster auftauchen, ist Er da und sagt:
Seid getrost, ich bin`s; fürchtet euch nicht! Ihr braucht keine Angst zu haben.
Petrus, und das kann ich so gut verstehen: braucht einen Beweis, dass es wirklich der HERR ist und sagt: Herr, bist du es, so befiehl mir, zu dir zu kommen auf dem Wasser.
Jesus sagt: Komm und Petrus steigt aus dem Boot und geht Jesus entgegen.
Raus aus dem Gewohnten, rein in das Unmögliche. Im Vertrauen. Mutig.
Geht es euch auch so? Mit Jesus im Blick, mit Seinem Wort in meinem Herzen kann ich gehen. Sicher, zielgerichtet, furchtlos.
Und da kommt ein starker Gegenwind.
Als Petrus Jesus aus dem Blick verliert, auf den Wind sieht, beginnt er zu sinken und schreit.
Gerade noch in Sicherheit und Gottvertrauen: ich schaue nur kurz weg, verliere Sein Wort aus meinem Herzen, verliere Sein Angesehen Sein, Ihn aus meinem Blick …. Und schon schwanke ich, (alte) Ängste und Befürchtungen überkommen mich, ich verliere an Halt, Orientierung.
Auch ich darf schreien!!!
Als Petrus schrie, streckte Jesus ihm sogleich die Hand entgegen und hielt ihn fest!
Genau da, mitten im Sturm und in meiner Angst streckt Jesus auch mir die Hand entgegen und hält mich fest.
Auf das Wort Jesu hin hat Petrus Vertrauensschritte gewagt – immer wieder – trotz aller Ängste.
Auf Jesu Wort hin.
Auf Jesu Wort hin, das es in vielen Situationen durchzubuchstabieren gilt, ist es ein fester Grund, auf dem wir stehen, bestehen, neue Schritte wagen können.
(Wie heißt es in Psalm 33,4: Gottes Wort ist wahrhaftig und was er zusagt, das hält er gewiss.)
Ich wünsche uns die Erfahrung, sich immer wieder auf diesen Boden zu stellen:
Sei getrost.
Ich bin bei dir!
Das wünscht
Isabel Prinzessin zu Löwenstein, Heidelberg
1 Minute
Anfang und Ende unseres Lebens sind ein spannendes und geheimnisvolles Erleben – nicht voraussehbar, wie es werden wird. Es ist ein Geschehen – für jeden neu, ganz individuell, einmalig – jeder hat da seine eigene Geschichte, sein eigenes Erleben.
Eine bewegende Zeit liegt hinter mir – vor 5 Wochen durfte ich meine Mama in ihren letzten Lebenstagen begleiten.
Eine große Herausforderung – wahrzunehmen, wie immer mehr Funktionen zurückgehen, weil der Körper kraftloser und das Leben weniger wird!
Gleichzeitig auch ein ganz kostbares Geschenk, diese letzten Tage miterleben zu dürfen!
Das Geschenk, das ich bei meiner Mama erlebte, lag in dem tiefen Frieden, der von ihr ausging und der auch im Zimmer spürbar war!
Da war kein Auflehnen, keine innere Unruhe zu spüren – es sah aus wie ein „in sich ruhen“ und ein wirkliches versöhnt sein mit dem Leben.
So ein Friede entsteht nicht von heute auf morgen! Dieser Friede hat sich entwickelt aus einer engen Herzensbeziehung mit Jesus. Er ist vermutlich auch durch viele Höhen und Tiefen gegangen und konnte letztendlich im Inneren reifen!
Da frage ich mich: wie ist es um meinen Frieden bestellt?
Die Sehnsucht nach Frieden ist groß – das spüre ich auch bei den Menschen um mich herum.
Gott sei Dank darf ich in einem Land leben, in dem gerade kein Krieg herrscht.
Aber bedeutet das schon FRIEDE??
Empfinde ich wirklich Frieden mit den Menschen, von denen ich umgeben bin?
Und was ist mit meinem inneren Frieden? Ist er nicht noch viel wichtiger?
In Psalm 34 lese ich: „Suche Frieden und jage ihm nach!“ – also geht es doch um ein aktives Suchen! Der Friede fällt mir nicht einfach so vor die Füße!
Ich muss mich um ihn bemühen – vielleicht immer wieder neu!
Jesus hat durch seinen Tod am Kreuz den Weg zum Vater frei gemacht. Durch IHN können wir diese ganz persönliche Herzensbeziehung mit Gott haben.
Das ist „Frieden mit Gott“, der gleichzeitig unser eigenes Herz mit Frieden füllt!
Jesus - der Friedefürst – bietet uns diesen Frieden ganz persönlich an: „ICH gebe euch Frieden, den die Welt nicht geben kann!“
Danach möchte ich mich immer wieder neu ausstrecken, wenn ich den Frieden in mir nicht mehr so spüren kann.
Ja, dieser Friede Gottes, der meine Vorstellungskraft übersteigt, soll mein Herz und meine Gedanken in Jesus Christus bewahren!
Der Friede Gottes sei mit uns allen.
Herzliche Grüße von Ute Wolf
Eine bewegende Zeit liegt hinter mir – vor 5 Wochen durfte ich meine Mama in ihren letzten Lebenstagen begleiten.
Eine große Herausforderung – wahrzunehmen, wie immer mehr Funktionen zurückgehen, weil der Körper kraftloser und das Leben weniger wird!
Gleichzeitig auch ein ganz kostbares Geschenk, diese letzten Tage miterleben zu dürfen!
Das Geschenk, das ich bei meiner Mama erlebte, lag in dem tiefen Frieden, der von ihr ausging und der auch im Zimmer spürbar war!
Da war kein Auflehnen, keine innere Unruhe zu spüren – es sah aus wie ein „in sich ruhen“ und ein wirkliches versöhnt sein mit dem Leben.
So ein Friede entsteht nicht von heute auf morgen! Dieser Friede hat sich entwickelt aus einer engen Herzensbeziehung mit Jesus. Er ist vermutlich auch durch viele Höhen und Tiefen gegangen und konnte letztendlich im Inneren reifen!
Da frage ich mich: wie ist es um meinen Frieden bestellt?
Die Sehnsucht nach Frieden ist groß – das spüre ich auch bei den Menschen um mich herum.
Gott sei Dank darf ich in einem Land leben, in dem gerade kein Krieg herrscht.
Aber bedeutet das schon FRIEDE??
Empfinde ich wirklich Frieden mit den Menschen, von denen ich umgeben bin?
Und was ist mit meinem inneren Frieden? Ist er nicht noch viel wichtiger?
In Psalm 34 lese ich: „Suche Frieden und jage ihm nach!“ – also geht es doch um ein aktives Suchen! Der Friede fällt mir nicht einfach so vor die Füße!
Ich muss mich um ihn bemühen – vielleicht immer wieder neu!
Jesus hat durch seinen Tod am Kreuz den Weg zum Vater frei gemacht. Durch IHN können wir diese ganz persönliche Herzensbeziehung mit Gott haben.
Das ist „Frieden mit Gott“, der gleichzeitig unser eigenes Herz mit Frieden füllt!
Jesus - der Friedefürst – bietet uns diesen Frieden ganz persönlich an: „ICH gebe euch Frieden, den die Welt nicht geben kann!“
Danach möchte ich mich immer wieder neu ausstrecken, wenn ich den Frieden in mir nicht mehr so spüren kann.
Ja, dieser Friede Gottes, der meine Vorstellungskraft übersteigt, soll mein Herz und meine Gedanken in Jesus Christus bewahren!
Der Friede Gottes sei mit uns allen.
Herzliche Grüße von Ute Wolf
1 Minute
Ja, wie ist das Himmelreich? Schon das Wort lässt mich stolpern.
Ich stell mir vor, wie ich durch die Fußgängerzone laufe, Leute anspreche und sie bitte diesen Satz zu beenden… Was wohl dabei rauskäme?
Dieser Halbsatz ist der Untertitel eines unserer Kurse, in den ich gerade zur Vorbereitung eintauche: Dem Leben auf der Spur.
Ich merke, wie fremd das alles klingt - zumindest, wenn ich mir die Menschen in den Fußgängerzonen vorstelle, die Menschen bei uns im Ort, diejenigen, die nicht regelmäßig in Gottesdiensten sind oder in der Bibel lesen.
Mit Himmel können wir alle noch was anfangen. Oder?
Welche Bilder tauchen da bei dir auf? Welche Begriffe?
Weite - Blau - Luft - Atmen -Hoffnung
Ewigkeit? Leben?
Aber mit einem Reich?
Und doch spricht Jesus so viel davon - das ist sein zentrales Thema - das Himmelreich - oder vielleicht vertrauter: Reich Gottes.
Ein Reich, in dem Gott der Chef ist, der Bestimmer…
Wie geht es mir damit?
Entspannt sich mein Körper bei diesem Gedanken? Verkrampft er sich?
Je nachdem, wie mir von Gott erzählt wurde,
je nachdem, wie ich Gott erlebt habe
und je nachdem, wie mir die Bewohner seines Reiches begegnet sind,
reagiere ich anders auf diesen Begriff.
Ich merke, wie bei mir ein Aufatmen durch den Körper geht und ein Strahlen sich über mein Gesicht ausbreitet. Auch wenn ich Gott hier auf Erden an vielen Stellen nicht verstehe, er unbegreifbar für mich ist, auch verborgen in seinem Dasein und Tun - so ist ganz tief innen in mir verankert, dass es bei Gott GUT ist. Bei ihm bin ich - und sind wir, bist du - geborgen. ER ist mein Zufluchtsort. Wenn er da ist, brauche ich keine Angst zu haben. Wenn SEIN REICH - das HIMMELREICH einmal vollständig da ist - nicht nur in Bereichen auf dieser Erde, sondern überall, dann ist alles gut. Dann atmen alle auf. Gerade auch die, die jetzt ächzen und leiden.
Dann haben alle das LEBEN gefunden, gutes Leben, vollkommenes Leben.
Wie wir es in diesem Kurs, in dem ich gerade „schwimme“ tun, so lade ich euch ein Spuren dieses Lebens zu entdecken, indem ihr die Gleichnisse Jesu wirken lasst und sie für euch in der Bibel lest: in Lukas 15 vom Verlorenen Sohn - aber auch die vielen anderen Gleichnisse, z.B. in Mattähaus 13.
Nicht alle sind leicht verdaulich - aber mit allen gibt uns Jesus einen Vorgeschmack von diesem Himmelreich, um das es ihm ging.
Viel Freude beim Entdecken!
Eine gesegnete Woche,
Damaris Friedrich
Ich stell mir vor, wie ich durch die Fußgängerzone laufe, Leute anspreche und sie bitte diesen Satz zu beenden… Was wohl dabei rauskäme?
Dieser Halbsatz ist der Untertitel eines unserer Kurse, in den ich gerade zur Vorbereitung eintauche: Dem Leben auf der Spur.
Ich merke, wie fremd das alles klingt - zumindest, wenn ich mir die Menschen in den Fußgängerzonen vorstelle, die Menschen bei uns im Ort, diejenigen, die nicht regelmäßig in Gottesdiensten sind oder in der Bibel lesen.
Mit Himmel können wir alle noch was anfangen. Oder?
Welche Bilder tauchen da bei dir auf? Welche Begriffe?
Weite - Blau - Luft - Atmen -Hoffnung
Ewigkeit? Leben?
Aber mit einem Reich?
Und doch spricht Jesus so viel davon - das ist sein zentrales Thema - das Himmelreich - oder vielleicht vertrauter: Reich Gottes.
Ein Reich, in dem Gott der Chef ist, der Bestimmer…
Wie geht es mir damit?
Entspannt sich mein Körper bei diesem Gedanken? Verkrampft er sich?
Je nachdem, wie mir von Gott erzählt wurde,
je nachdem, wie ich Gott erlebt habe
und je nachdem, wie mir die Bewohner seines Reiches begegnet sind,
reagiere ich anders auf diesen Begriff.
Ich merke, wie bei mir ein Aufatmen durch den Körper geht und ein Strahlen sich über mein Gesicht ausbreitet. Auch wenn ich Gott hier auf Erden an vielen Stellen nicht verstehe, er unbegreifbar für mich ist, auch verborgen in seinem Dasein und Tun - so ist ganz tief innen in mir verankert, dass es bei Gott GUT ist. Bei ihm bin ich - und sind wir, bist du - geborgen. ER ist mein Zufluchtsort. Wenn er da ist, brauche ich keine Angst zu haben. Wenn SEIN REICH - das HIMMELREICH einmal vollständig da ist - nicht nur in Bereichen auf dieser Erde, sondern überall, dann ist alles gut. Dann atmen alle auf. Gerade auch die, die jetzt ächzen und leiden.
Dann haben alle das LEBEN gefunden, gutes Leben, vollkommenes Leben.
Wie wir es in diesem Kurs, in dem ich gerade „schwimme“ tun, so lade ich euch ein Spuren dieses Lebens zu entdecken, indem ihr die Gleichnisse Jesu wirken lasst und sie für euch in der Bibel lest: in Lukas 15 vom Verlorenen Sohn - aber auch die vielen anderen Gleichnisse, z.B. in Mattähaus 13.
Nicht alle sind leicht verdaulich - aber mit allen gibt uns Jesus einen Vorgeschmack von diesem Himmelreich, um das es ihm ging.
Viel Freude beim Entdecken!
Eine gesegnete Woche,
Damaris Friedrich
1 Minute
Auch wenn wir uns nun schon in schnellen Schritten der Passionszeit nähern, klingt in mir Weihnachten und die Adventszeit nach.
Mich beschäftigt immer noch eine Zeile des Adventslieds Die Nacht ist vorgedrungen.
Dort heißt es „Gott will im Dunkel wohnen und hat es doch erhellt.“
In diesem kurzen Satz steckt für mich ganz viel vom Wesen Gottes drin:
Gott will im Dunkel wohnen bedeutet für mich, Gott will genau da sein, wo es dunkel ist, wo sich Dunkelheit in unserem Herzen breit macht, wo ich mich allein und hilflos fühle. Dunkelheit bedeutet, dass ich nichts sehen kann, dass mir die Orientierung fehlt. Ich kann das farbenfrohe nicht erkennen und wo es dunkel ist, fehlt das wärmende Licht der Sonne. Oft bleibt einem in der Dunkelheit nichts, als abzuwarten und auszuhalten. Dunkelheit bedrückt und greift nach einem. Dunkelheit gehört zum Leben, jeder ist ihr auf die eine oder andere Weise ausgesetzt.
Genau das ist der Ort, an dem Gott wohnen will. Er nimmt sich des Schwachen, des Hilfsbedürftigen, des Bedrohten, den Traurigen an. Es heißt eben nicht: Gott will im Palast wohnen oder Gott will bei den Siegreichen wohnen oder Gott will bei den Stärksten wohnen.
Und die zweite Satzhälfte lautet: „und hat es doch erhellt.“
Dort, wo Gott ist, kann es nicht dunkel bleiben. Gott hat gar keine andere Möglichkeit, als zu erhellen. Das ist sein Wesen. Und obwohl er sich ganz gezielt in unsere Dunkelheit begibt und dort wohnen will, d.h. sich dort dauerhaft aufhalten, sich dort breit machen, sich dort einrichten will, kann dann die Dunkelheit nicht dunkel bleiben.
Und wie in den Berichten vom Leben Jesu, beginnt dort wo Gott Wohnung nimmt Hoffnung zu wachsen, Freude erwärmt das Herz, lang gehegte Wünsche werden erfüllt, es zeigen sich neue Wege, Wunder sind möglich. Manchmal kleine Wunder mit sanften Berührungen, manchmal spektakuläre Lösungen langer Dunkelheitsphasen.
Dieser Satz „Gott will im Dunkel wohnen und hat es doch erhellt“ scheint sich für mich durch die die ganze Bibel zu ziehen.
Und auch wenn Gott zürnt und sich zurückzieht, dauerhaft geht das nicht. Es ist ein zu wesentlicher Anteil an ihm, der sich ganz gezielt in die Dunkelheit begeben will und wenn Gott ins Dunkel kommt – so kann die Dunkelheit nicht dunkel bleiben – denn in seiner Gegenwart wird es hell.
Eine gesegnete Woche wünscht Christine Sommer
Mich beschäftigt immer noch eine Zeile des Adventslieds Die Nacht ist vorgedrungen.
Dort heißt es „Gott will im Dunkel wohnen und hat es doch erhellt.“
In diesem kurzen Satz steckt für mich ganz viel vom Wesen Gottes drin:
Gott will im Dunkel wohnen bedeutet für mich, Gott will genau da sein, wo es dunkel ist, wo sich Dunkelheit in unserem Herzen breit macht, wo ich mich allein und hilflos fühle. Dunkelheit bedeutet, dass ich nichts sehen kann, dass mir die Orientierung fehlt. Ich kann das farbenfrohe nicht erkennen und wo es dunkel ist, fehlt das wärmende Licht der Sonne. Oft bleibt einem in der Dunkelheit nichts, als abzuwarten und auszuhalten. Dunkelheit bedrückt und greift nach einem. Dunkelheit gehört zum Leben, jeder ist ihr auf die eine oder andere Weise ausgesetzt.
Genau das ist der Ort, an dem Gott wohnen will. Er nimmt sich des Schwachen, des Hilfsbedürftigen, des Bedrohten, den Traurigen an. Es heißt eben nicht: Gott will im Palast wohnen oder Gott will bei den Siegreichen wohnen oder Gott will bei den Stärksten wohnen.
Und die zweite Satzhälfte lautet: „und hat es doch erhellt.“
Dort, wo Gott ist, kann es nicht dunkel bleiben. Gott hat gar keine andere Möglichkeit, als zu erhellen. Das ist sein Wesen. Und obwohl er sich ganz gezielt in unsere Dunkelheit begibt und dort wohnen will, d.h. sich dort dauerhaft aufhalten, sich dort breit machen, sich dort einrichten will, kann dann die Dunkelheit nicht dunkel bleiben.
Und wie in den Berichten vom Leben Jesu, beginnt dort wo Gott Wohnung nimmt Hoffnung zu wachsen, Freude erwärmt das Herz, lang gehegte Wünsche werden erfüllt, es zeigen sich neue Wege, Wunder sind möglich. Manchmal kleine Wunder mit sanften Berührungen, manchmal spektakuläre Lösungen langer Dunkelheitsphasen.
Dieser Satz „Gott will im Dunkel wohnen und hat es doch erhellt“ scheint sich für mich durch die die ganze Bibel zu ziehen.
Und auch wenn Gott zürnt und sich zurückzieht, dauerhaft geht das nicht. Es ist ein zu wesentlicher Anteil an ihm, der sich ganz gezielt in die Dunkelheit begeben will und wenn Gott ins Dunkel kommt – so kann die Dunkelheit nicht dunkel bleiben – denn in seiner Gegenwart wird es hell.
Eine gesegnete Woche wünscht Christine Sommer
1 Minute
In diesem Jahr wünsche ich mir und allen, denen ich begegne:
DURCHHALTEKRAFT – NERVENSTÄRKE – HERZENSWÄRME
Die drei Worte sind mir zugefallen. Es sind so anstrengende Zeiten, in denen wir leben. So vieles ist einfach nur schrecklich und kaum auszuhalten. Der gefährliche Rechtsruck in unserem Land. Die Willkür der Mächtigen, denen das Recht der Stärke wichtiger ist als die Stärke des Rechts. Das unsägliche Leiden der Menschen in der Ukraine und im Gaza, im Iran und in Syrien, im Sudan und in vielen anderen Teilen der Welt.
Und die Herausforderungen an uns: Die nötigen Abschiede und erforderlichen Umbrüche angehen. Verabschieden vom selbstverständlichen Wohlstand und von gesicherter Sicherheit.
Dazu brauchen wir eben:
DURCHHALTEKRAFT – NERVENSTÄRKE – HERZENSWÄRME
Die drei Wünsche für mich und andere sind mir zugefallen. Wenn ich sie jemandem persönlich zuspreche, schauen mich die einen erstaunt an, andere sagen: Das kann ich unterschreiben. Das brauchen wir.
Woher kommen sie aber? : DURCHHALTEKRAFT – NERVENSTÄRKE – HERZENSWÄRME
Da will ich mich an den großen Zusagen Gottes festhalten und mit dem Heiligen Geist rechnen. Dazu drei Worte zum Heiligen Geist. Diese drei Worte will ich mehrmals am Tag im bewussten Einatmen und Ausatmen in mir sprechen:
Zuerst: „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird,
und werdet meine Zeugen sein.“ (Apostelgeschichte 1, Vers 8)
Das ist die Quelle der Durchhaltekraft. Gottes Auftrag und Verheißung.
Und für die Nervenstärke will ich als Zweites die Verheißung in Anspruch nehmen:
„Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht,
sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ (2. Timotheus 1, Vers 7)
Bei allem, was wir planen und tun, ist entscheidend, dass uns die Liebe Gottes trägt und durchdringt. Da halte ich mich zum Dritten an das Wort:
„Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.“ (Römer 5, Vers 8)
Mit dem Heiligen Geist will ich rechnen, mit seinem Wirken und mit seinem langen Atem.
Von ihm erwarte ich: DURCHHALTEKRAFT – NERVENSTÄRKE – HERZENSWÄRME
Ich will sie mir täglich schenken lassen und in Anspruch nehmen.
Von Herzen grüße ich, Ihr und Euer Hans-Martin Steffe, Linkenheim-Hochstetten
DURCHHALTEKRAFT – NERVENSTÄRKE – HERZENSWÄRME
Die drei Worte sind mir zugefallen. Es sind so anstrengende Zeiten, in denen wir leben. So vieles ist einfach nur schrecklich und kaum auszuhalten. Der gefährliche Rechtsruck in unserem Land. Die Willkür der Mächtigen, denen das Recht der Stärke wichtiger ist als die Stärke des Rechts. Das unsägliche Leiden der Menschen in der Ukraine und im Gaza, im Iran und in Syrien, im Sudan und in vielen anderen Teilen der Welt.
Und die Herausforderungen an uns: Die nötigen Abschiede und erforderlichen Umbrüche angehen. Verabschieden vom selbstverständlichen Wohlstand und von gesicherter Sicherheit.
Dazu brauchen wir eben:
DURCHHALTEKRAFT – NERVENSTÄRKE – HERZENSWÄRME
Die drei Wünsche für mich und andere sind mir zugefallen. Wenn ich sie jemandem persönlich zuspreche, schauen mich die einen erstaunt an, andere sagen: Das kann ich unterschreiben. Das brauchen wir.
Woher kommen sie aber? : DURCHHALTEKRAFT – NERVENSTÄRKE – HERZENSWÄRME
Da will ich mich an den großen Zusagen Gottes festhalten und mit dem Heiligen Geist rechnen. Dazu drei Worte zum Heiligen Geist. Diese drei Worte will ich mehrmals am Tag im bewussten Einatmen und Ausatmen in mir sprechen:
Zuerst: „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird,
und werdet meine Zeugen sein.“ (Apostelgeschichte 1, Vers 8)
Das ist die Quelle der Durchhaltekraft. Gottes Auftrag und Verheißung.
Und für die Nervenstärke will ich als Zweites die Verheißung in Anspruch nehmen:
„Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht,
sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ (2. Timotheus 1, Vers 7)
Bei allem, was wir planen und tun, ist entscheidend, dass uns die Liebe Gottes trägt und durchdringt. Da halte ich mich zum Dritten an das Wort:
„Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.“ (Römer 5, Vers 8)
Mit dem Heiligen Geist will ich rechnen, mit seinem Wirken und mit seinem langen Atem.
Von ihm erwarte ich: DURCHHALTEKRAFT – NERVENSTÄRKE – HERZENSWÄRME
Ich will sie mir täglich schenken lassen und in Anspruch nehmen.
Von Herzen grüße ich, Ihr und Euer Hans-Martin Steffe, Linkenheim-Hochstetten
1 Minute
Ich bin beim Vorbereiten eines Kurses und es geht mir wie immer beim Vorbereiten: Ich spüre die starke Botschaft dieses Kurses mit jeder Faser und es durchströmt mich große Dankbarkeit und Freude. Diese Worte sind zu schwach, um das Gefühl auszudrücken. Ich spüre und erinnere mich an einschneidende Erlebnisse und wie diese Botschaft mich berührt und verändert hat und mich zu der Person reifen ließ, die ich nun bin. Große Dankbarkeit Gott gegenüber, der mich so geleitet und herausgefordert hat, dass die Potentiale, die in mir schlummerten, sich entfalten konnten. Und ER tut es immer noch.
Es geht um Gleichnisse, in denen Jesus über das Himmelreich spricht. „Das Himmelreich gleicht einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und auf seinen Acker säte; es ist das kleinste unter allen Samenkörnern; wenn es aber gewachsen ist, so ist es größer als alle Sträucher und wird ein Baum, so dass die Vögel unter dem Himmel kommen und wohnen in seinen Zweigen.“
Nur zwei Verse und doch steckt so viel Wahrheit darin. Das Samenkorn – zunächst unspektakulär solange ich es in der Hand behalte. Erst, wenn es in die Erde gelegt wird und Feuchtigkeit bekommt, geschieht das Eigentliche. Frieder Gutscher besingt es in seinem Lied vom Weizenkorn:
„Aufgerissen ist der Boden aufgewühlt und ohne Pracht. Tief hinein fällt dort die Saat ins Dunkel einer langen Nacht. Doch sie kündet neue Hoffnung umschlossen von der schweren Erde einer kalten Winterlandschaft keimt ein leiser Ruf “es werde“.
In der Erde verborgen, wächst ein Same sacht, wächst ein neuer Morgen mitten in der Nacht.
Harte Schichten weichen auf, von der Feuchtigkeit durchdrungen quillt der Same langsam auf, geschieht die Reifung, bis ein Keim das Korn aufbricht, sich verwurzelt im Erdboden und sich ausstreckt hin zum Licht von der Sonne angezogen.
Neues Leben bricht hervor, schafft sich eine Bahn, entfaltet einen Lebensraum, fängt zu blühen an.“
In diesem Lied wird der Prozess der Erweiterung meiner von mir selbst so enggesteckten Grenzen treffend beschrieben. Von einer übergroßen Verantwortung in der Ursprungsfamilie geprägt, war die Angst vor Versagen und Scheitern so groß, dass ich ohne Gottes Eingreifen lieber auf die sichere Karte gesetzt hätte und das Samenkorn in der Hand behalten hätte. Der Prozess des Aufweichens und Erweiterns der Grenzen ist nicht schmerz- und angstfrei. Aber die Sehnsucht, zur Bestimmung zu kommen, zum Leben zu kommen, ist größer. Gott sei Dank!
Es grüßt in die neue Woche hinein
Ihre und eure Traudel Krause
Es geht um Gleichnisse, in denen Jesus über das Himmelreich spricht. „Das Himmelreich gleicht einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und auf seinen Acker säte; es ist das kleinste unter allen Samenkörnern; wenn es aber gewachsen ist, so ist es größer als alle Sträucher und wird ein Baum, so dass die Vögel unter dem Himmel kommen und wohnen in seinen Zweigen.“
Nur zwei Verse und doch steckt so viel Wahrheit darin. Das Samenkorn – zunächst unspektakulär solange ich es in der Hand behalte. Erst, wenn es in die Erde gelegt wird und Feuchtigkeit bekommt, geschieht das Eigentliche. Frieder Gutscher besingt es in seinem Lied vom Weizenkorn:
„Aufgerissen ist der Boden aufgewühlt und ohne Pracht. Tief hinein fällt dort die Saat ins Dunkel einer langen Nacht. Doch sie kündet neue Hoffnung umschlossen von der schweren Erde einer kalten Winterlandschaft keimt ein leiser Ruf “es werde“.
In der Erde verborgen, wächst ein Same sacht, wächst ein neuer Morgen mitten in der Nacht.
Harte Schichten weichen auf, von der Feuchtigkeit durchdrungen quillt der Same langsam auf, geschieht die Reifung, bis ein Keim das Korn aufbricht, sich verwurzelt im Erdboden und sich ausstreckt hin zum Licht von der Sonne angezogen.
Neues Leben bricht hervor, schafft sich eine Bahn, entfaltet einen Lebensraum, fängt zu blühen an.“
In diesem Lied wird der Prozess der Erweiterung meiner von mir selbst so enggesteckten Grenzen treffend beschrieben. Von einer übergroßen Verantwortung in der Ursprungsfamilie geprägt, war die Angst vor Versagen und Scheitern so groß, dass ich ohne Gottes Eingreifen lieber auf die sichere Karte gesetzt hätte und das Samenkorn in der Hand behalten hätte. Der Prozess des Aufweichens und Erweiterns der Grenzen ist nicht schmerz- und angstfrei. Aber die Sehnsucht, zur Bestimmung zu kommen, zum Leben zu kommen, ist größer. Gott sei Dank!
Es grüßt in die neue Woche hinein
Ihre und eure Traudel Krause
1 Minute
Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu. Offenb. 21,5,
so lautet die Jahreslosung für das Jahr 2026.
Ich möchte euch einladen, diesen Satz immer wieder neu vor euch her zu sprechen und immer wieder die Worte unterschiedlich zu betonen.
Wie geht es euch damit?
Was für Gefühle kommen in euch auf?
Ich spüre da eine Spannung zwischen Himmel und Erde: Freude, Entlastung, Sehnsucht.
Gleichzeitig auch den Zweifel, das Mißtrauen: „das ist doch eine Vertröstung, schöne Aussicht, aber wie sieht es hier und heute aus.
Wie soll das werden in all dem Unfrieden, dem Leid, Schmerz, der Ungerechtigkeiten.
Das klingt ja beinahe paradiesisch.
GOTT spricht: siehe ich mache alles neu!
Gott hat uns Menschen als Krönung der Schöpfung geschaffen, Freude, Frieden und Liebe in uns hineingelegt.
Das gerät so schnell aus dem Blickfeld, weil sich so vieles draufgelegt hat, z. B. Ängste, Mißtrauen, schlimme Erfahrungen, die Welt- und Lebensrealitäten um uns herum.
Weil die Freude vielleicht gar nicht ankommt, sie genommen wird von mir selber und anderen? Und vieles mehr.
Gott spricht: siehe, ich mache alles NEU!......DIESE Worte sind wahrhaftig und gewiß, so heißt es am Ende des Verses.
Hier berührt mich die Dringlichkeit und Innigkeit dieser Worte. Da spüre ich eine große Sehnsucht Gottes, ER wirbt um das Vertrauen und öffnet somit den Blick in die himmlischen Möglichkeiten, die es wohl auch schon im Hier und Jetzt zu entdecken gibt? Immer wieder neu?
Vielleicht kennt ihr das auch?
Wenn ich mich für eine neue Haltung, Blickrichtung entscheide, dann entdecke ich durch Gemeinschaft und Einigkeit mit Jesus wie die Seele heil, die Sichtweise neu wird.
- Wenn ich z. B. einen Bibeltext zum wiederholten Male lese und mich plötzlich ein Wort ganz tief trifft.
- Wenn sich die Möglichkeit eröffnet, auf jemanden zugehen zu können, was zu klären, zu vergeben
- Wenn ich Sicherheit verspüre, wo mich früher Ängste beherrschten.
- Oder ich spüre große Entlastung beim Abladen aller meiner Besorgnisse, erfahreEntscheidungshilfen.
- Mut und Lebensfreude wachsen,
- Das erfüllt mit Dankbarkeit, Friede und Freude, was wiederum Ausstrahlung hat auf Menschen, die sich gerade danach sehnen.
Gott spricht: Siehe, ICH mache alles neu
Das ist eine ungeheure Entlastung:
- Es ist die Zusage, die Verheißung, dass es allein SEIN Werk ist.
Ja, ER ist es, der uns liebt, Freude, Friede, Einheit und Gemeinschaft von Anbeginn des Seins schenkte, schenkt im Hier und Jetzt und immer neu schenken wird bis in alle Ewigkeit.
In dieser freudigen Zuversicht grüße ich von Herzen, Isabel Prinzessin zu Löwenstein, Heidelberg
so lautet die Jahreslosung für das Jahr 2026.
Ich möchte euch einladen, diesen Satz immer wieder neu vor euch her zu sprechen und immer wieder die Worte unterschiedlich zu betonen.
Wie geht es euch damit?
Was für Gefühle kommen in euch auf?
Ich spüre da eine Spannung zwischen Himmel und Erde: Freude, Entlastung, Sehnsucht.
Gleichzeitig auch den Zweifel, das Mißtrauen: „das ist doch eine Vertröstung, schöne Aussicht, aber wie sieht es hier und heute aus.
Wie soll das werden in all dem Unfrieden, dem Leid, Schmerz, der Ungerechtigkeiten.
Das klingt ja beinahe paradiesisch.
GOTT spricht: siehe ich mache alles neu!
Gott hat uns Menschen als Krönung der Schöpfung geschaffen, Freude, Frieden und Liebe in uns hineingelegt.
Das gerät so schnell aus dem Blickfeld, weil sich so vieles draufgelegt hat, z. B. Ängste, Mißtrauen, schlimme Erfahrungen, die Welt- und Lebensrealitäten um uns herum.
Weil die Freude vielleicht gar nicht ankommt, sie genommen wird von mir selber und anderen? Und vieles mehr.
Gott spricht: siehe, ich mache alles NEU!......DIESE Worte sind wahrhaftig und gewiß, so heißt es am Ende des Verses.
Hier berührt mich die Dringlichkeit und Innigkeit dieser Worte. Da spüre ich eine große Sehnsucht Gottes, ER wirbt um das Vertrauen und öffnet somit den Blick in die himmlischen Möglichkeiten, die es wohl auch schon im Hier und Jetzt zu entdecken gibt? Immer wieder neu?
Vielleicht kennt ihr das auch?
Wenn ich mich für eine neue Haltung, Blickrichtung entscheide, dann entdecke ich durch Gemeinschaft und Einigkeit mit Jesus wie die Seele heil, die Sichtweise neu wird.
- Wenn ich z. B. einen Bibeltext zum wiederholten Male lese und mich plötzlich ein Wort ganz tief trifft.
- Wenn sich die Möglichkeit eröffnet, auf jemanden zugehen zu können, was zu klären, zu vergeben
- Wenn ich Sicherheit verspüre, wo mich früher Ängste beherrschten.
- Oder ich spüre große Entlastung beim Abladen aller meiner Besorgnisse, erfahreEntscheidungshilfen.
- Mut und Lebensfreude wachsen,
- Das erfüllt mit Dankbarkeit, Friede und Freude, was wiederum Ausstrahlung hat auf Menschen, die sich gerade danach sehnen.
Gott spricht: Siehe, ICH mache alles neu
Das ist eine ungeheure Entlastung:
- Es ist die Zusage, die Verheißung, dass es allein SEIN Werk ist.
Ja, ER ist es, der uns liebt, Freude, Friede, Einheit und Gemeinschaft von Anbeginn des Seins schenkte, schenkt im Hier und Jetzt und immer neu schenken wird bis in alle Ewigkeit.
In dieser freudigen Zuversicht grüße ich von Herzen, Isabel Prinzessin zu Löwenstein, Heidelberg
1 Minute
Wer bin ich, was macht mich aus?
Ist es meine Familie, ist es mein Haus?
Mein Stil, mein Gewicht, meine Hobbys, meine Schuh,
Muss ich was verändern, gehör ich sonst nicht dazu?
Wie definiere ich mich?
Über Freunde, über Geld?
Manchmal hab ich den Eindruck,
Ich passe nicht in diese Welt.
Ist es wichtig mit welchen Leuten ich mich umgebe?
Welche Kontakte ich im Alltag pflege.
Mich interessiert, was andere über mich denken,
Wie sie mich sehen und kann mich nicht ablenken
Von dem, wie ich denke, dass ich zu sein scheine,
Und von der Person, die ich gerne wäre.
Doch gibt Gott mir nicht so viel mehr Wert
als alle Menschen,
In dem er sagt, dass er mich geschaffen hat.
Und bin ich nicht geworden irgendwie,
Sondern liebevoll, mit viel Fantasie.
Einzigartig hat er mich erdacht
Und gesagt, dass ich sehr gut gemacht
bin für diese Welt.
Geliebte Tochter nennt er mich,
Sagt mir, dass ihm an mir was liegt,
Nicht an dem wie ich mich geb,
Oder für wen ich mich ausgeb.
Warum ist der Gedanke vom Kollegen,
der vielleicht gar nicht so gemeint,
So viel mehr wert, als die guten Worte
Die Jesus über mich vereint.
Ich will das lernen,
Ich will es in meinem Herz verankern,
Das ich nicht klammere an meinen Gedanken
über mich,
Die mich bedrängen
und mir die Luft rauben,
Sondern will hinsehn
zu dem, der mir meinen Wert geben will,
Wenn ich doch nur mal werde still
Und aufhöre mich schlecht zu machen
Und aufsehe zum Schöpfer der Welt,
Dem ich nicht egal bin,
Der sich um mich müht
Und mir gern immer wieder sagt,
Wie sehr er mich liebt.
Ist es meine Familie, ist es mein Haus?
Mein Stil, mein Gewicht, meine Hobbys, meine Schuh,
Muss ich was verändern, gehör ich sonst nicht dazu?
Wie definiere ich mich?
Über Freunde, über Geld?
Manchmal hab ich den Eindruck,
Ich passe nicht in diese Welt.
Ist es wichtig mit welchen Leuten ich mich umgebe?
Welche Kontakte ich im Alltag pflege.
Mich interessiert, was andere über mich denken,
Wie sie mich sehen und kann mich nicht ablenken
Von dem, wie ich denke, dass ich zu sein scheine,
Und von der Person, die ich gerne wäre.
Doch gibt Gott mir nicht so viel mehr Wert
als alle Menschen,
In dem er sagt, dass er mich geschaffen hat.
Und bin ich nicht geworden irgendwie,
Sondern liebevoll, mit viel Fantasie.
Einzigartig hat er mich erdacht
Und gesagt, dass ich sehr gut gemacht
bin für diese Welt.
Geliebte Tochter nennt er mich,
Sagt mir, dass ihm an mir was liegt,
Nicht an dem wie ich mich geb,
Oder für wen ich mich ausgeb.
Warum ist der Gedanke vom Kollegen,
der vielleicht gar nicht so gemeint,
So viel mehr wert, als die guten Worte
Die Jesus über mich vereint.
Ich will das lernen,
Ich will es in meinem Herz verankern,
Das ich nicht klammere an meinen Gedanken
über mich,
Die mich bedrängen
und mir die Luft rauben,
Sondern will hinsehn
zu dem, der mir meinen Wert geben will,
Wenn ich doch nur mal werde still
Und aufhöre mich schlecht zu machen
Und aufsehe zum Schöpfer der Welt,
Dem ich nicht egal bin,
Der sich um mich müht
Und mir gern immer wieder sagt,
Wie sehr er mich liebt.
1 Minute
Schon wieder ist Weihnachten. Schon wieder dieselbe Geschichte vom Jesus-Kind in der Krippe! Manchen ist das eine große Freude! Endlich wieder die geliebten Weihnachtslieder singen. Für manchen eher langweilig - denn sie können das Krippenspiel an Weihnachten nicht mehr sehen!
Kann man denn nach so vielen Jahren mit derselben Geschichte noch was Neues entdecken?
In einem Adventsgottesdienst habe ich neue Gedanken entdeckt, obwohl ich diese Geschichte wirklich schon lange kenne! Dort kamen die Personen aus der Geschichte selbst zu Wort. Eine Person war König Herodes, der sagte:
Ein neuer König der Juden in meinem Herrschaftsgebiet! Das geht doch nicht…
Mein Herrschaftsgebiet… das ließ mich aufhorchen!
Was sind denn meine Herrschaftsgebiete? Da, wo ich regiere, ich bestimme, mir nicht reinreden lasse… sowohl in Lebensentscheidungen, Erfahrungen, mancher Ansicht als auch da, wo ich mit anderen zusammen unterwegs bin und meine es zu wissen, wie es geht.
Da hinein kommt ein neuer König.
Da hinein will Jesus kommen - nicht als Kind -sondern als König, als Regierender. Als der mit der Macht, der macht, was er als richtig weiß. Ein anderer König, wie ihn die Welt kennt.
Aber das geht doch nicht! Mein Herrschaftsgebiet. Ich muss doch ich bleiben! Ich bin doch nicht nur eine Krippe!
Es gibt Herrschaftsgebiete in mir, da kann Jesus als König regieren. Und dann gibt es welche, bei denen es mir schwerfällt.
Immer wieder erinnert uns Gott daran, dass ER sich in uns hineingeben möchte, dass ER uns formen möchte - in der Bibel werden Bilder von uns als Gefäß, Ton oder als Tempel des Geistes gemalt.
Ich bete gern ein Gebet der Lebensliturgien - gerade auch im Hinblick auf das neue Jahr, das vor uns liegt:
Oh Heiliger Geist, komm in mein Leben und erfülle mich!
Ich für mich bin nichts weiter als ein leeres, zerbrechliches Gefäß:
Erfülle mich, auf dass ich ein Leben aus deiner Kraft lebe.
Ein Leben voller Güte und Wahrheit,
ein Leben voller Schönheit und Liebe,
ein Leben voller Weisheit, Geduld und Stärke.
Aber vor allem: Lass Christus in mir Gestalt gewinnen!
Hilf den Thron in meinem Herzen räumen
und mache Christus zu meinem Herrn und König,
auf dass wir eine Einheit werden:
er in mir und ich in ihm.
Heute, 2026 und in allen Tagen.
Amen
Eine gesegnete Weihnachts- und Neujahrszeit wünscht Damaris mit dem Stufen.aufs.Ohr-Team - bis zum 7. Januar
Kann man denn nach so vielen Jahren mit derselben Geschichte noch was Neues entdecken?
In einem Adventsgottesdienst habe ich neue Gedanken entdeckt, obwohl ich diese Geschichte wirklich schon lange kenne! Dort kamen die Personen aus der Geschichte selbst zu Wort. Eine Person war König Herodes, der sagte:
Ein neuer König der Juden in meinem Herrschaftsgebiet! Das geht doch nicht…
Mein Herrschaftsgebiet… das ließ mich aufhorchen!
Was sind denn meine Herrschaftsgebiete? Da, wo ich regiere, ich bestimme, mir nicht reinreden lasse… sowohl in Lebensentscheidungen, Erfahrungen, mancher Ansicht als auch da, wo ich mit anderen zusammen unterwegs bin und meine es zu wissen, wie es geht.
Da hinein kommt ein neuer König.
Da hinein will Jesus kommen - nicht als Kind -sondern als König, als Regierender. Als der mit der Macht, der macht, was er als richtig weiß. Ein anderer König, wie ihn die Welt kennt.
Aber das geht doch nicht! Mein Herrschaftsgebiet. Ich muss doch ich bleiben! Ich bin doch nicht nur eine Krippe!
Es gibt Herrschaftsgebiete in mir, da kann Jesus als König regieren. Und dann gibt es welche, bei denen es mir schwerfällt.
Immer wieder erinnert uns Gott daran, dass ER sich in uns hineingeben möchte, dass ER uns formen möchte - in der Bibel werden Bilder von uns als Gefäß, Ton oder als Tempel des Geistes gemalt.
Ich bete gern ein Gebet der Lebensliturgien - gerade auch im Hinblick auf das neue Jahr, das vor uns liegt:
Oh Heiliger Geist, komm in mein Leben und erfülle mich!
Ich für mich bin nichts weiter als ein leeres, zerbrechliches Gefäß:
Erfülle mich, auf dass ich ein Leben aus deiner Kraft lebe.
Ein Leben voller Güte und Wahrheit,
ein Leben voller Schönheit und Liebe,
ein Leben voller Weisheit, Geduld und Stärke.
Aber vor allem: Lass Christus in mir Gestalt gewinnen!
Hilf den Thron in meinem Herzen räumen
und mache Christus zu meinem Herrn und König,
auf dass wir eine Einheit werden:
er in mir und ich in ihm.
Heute, 2026 und in allen Tagen.
Amen
Eine gesegnete Weihnachts- und Neujahrszeit wünscht Damaris mit dem Stufen.aufs.Ohr-Team - bis zum 7. Januar
1 Minute
Es muss nicht Weihnachten sein, um Weihnachtliches zu erleben. Es sind die Momente, wo Himmel und Erde sich berühren.
Ein solcher Moment geschah im Oktober dieses Jahres.
Ich habe eine Freundin, die in einem Seniorenheim lebt.
Ihre tiefe Trauer war, dass ihr einziger Sohn sich über viele Jahre nicht mehr gemeldet hat:
Beziehung abgebrochen. Ohne Erklärung. Schweigen. Keine Möglichkeit zu fragen, keine Möglichkeit zu klären, keine Möglichkeit miteinander ins Gespräch zu kommen.
Ohnmächtig und allein fühlte sie sich, denn auch der Ehemann ist schon einige Jahre nicht mehr an ihrer Seite.
Vor ein paar Wochen stattete ich dieser Freundin einen Besuch ab. Es ging ihr körperlich und seelisch nicht gut. Wir hatten einige Lebensmittel dabei und auch Dinge fürs Herz, in der Hoffnung, dass diese ihr guttun.
Als wir aus dem Auto stiegen, noch ganz mit uns beschäftigt, drehte ich mich um. Und wen sah ich? Den Sohn meiner Freundin. Mir verschlug es die Sprache. Ich wußte nicht, ob ich lachen oder weinen sollte.
Erst vor 40 Minuten habe er sich angekündigt, sagte er, er würde einen kurzen Besuch machen.
Um die beiden allein zu lassen, wäre ich am liebsten gleich umgedreht. Aber er lehnte diese Idee ab. Er bat, noch 20 Minuten mit dem Hund zu gehen, dann wäre es gut, wir kämen dazu.
Nur staunend, mit klopfendem Herzen und betend, über das Unfassbare redend machten wir unseren Spaziergang.
Nach 20 Minuten kehrten wir in das Seniorenheim zurück und da begegnete uns meine Freundin mit ihrem Rollator, strahlend, neben ihr ihr Sohn.
Er verabschiedete sich liebevoll, sie fragte, ob er denn wiederkomme. Er sagte, ja, er komme wieder, würde sich jetzt wieder um sie kümmern.
Als er gegangen war, fielen wir uns vor Glück und Dankbarkeit weinend in die Arme. Bei Gott ist kein Ding unmöglich.
Ich fragte sie, wie denn die Begrüßung gewesen sei?
Er habe geklopft, sie habe geöffnet und da habe sie nur einfach die Arme weit aufgemacht und er habe sie so genannt, wie er sie immer nannte. Alles war gut. Ein unfassbarer Glücksmoment.
Keine Vorwürfe, Fragen, Klagen, nur in die Arme nehmen und das Geschenk staunend und Gott dankend, annehmen.
Das haben wir dann gefeiert mit Mitgebrachtem, Nützlichem und Schönem, es war uns weihnachtlich zumute.
Wir staunten über die Regie, das Zeitmaß, die barmherzige Liebe Gottes, die wir leibhaftig erleben durften.
Vielleicht kennt auch ihr solche Momente zum Aufschreiben, Weitersagen, oder einfach im Herzen beglückt bewahren?
In diesem Sinne: eine gesegnete Adventszeit und weihnachtliche Momente im ganzen Jahr, wünscht
Isabel Prinzessin zu Löwenstein, Heidelberg
Ein solcher Moment geschah im Oktober dieses Jahres.
Ich habe eine Freundin, die in einem Seniorenheim lebt.
Ihre tiefe Trauer war, dass ihr einziger Sohn sich über viele Jahre nicht mehr gemeldet hat:
Beziehung abgebrochen. Ohne Erklärung. Schweigen. Keine Möglichkeit zu fragen, keine Möglichkeit zu klären, keine Möglichkeit miteinander ins Gespräch zu kommen.
Ohnmächtig und allein fühlte sie sich, denn auch der Ehemann ist schon einige Jahre nicht mehr an ihrer Seite.
Vor ein paar Wochen stattete ich dieser Freundin einen Besuch ab. Es ging ihr körperlich und seelisch nicht gut. Wir hatten einige Lebensmittel dabei und auch Dinge fürs Herz, in der Hoffnung, dass diese ihr guttun.
Als wir aus dem Auto stiegen, noch ganz mit uns beschäftigt, drehte ich mich um. Und wen sah ich? Den Sohn meiner Freundin. Mir verschlug es die Sprache. Ich wußte nicht, ob ich lachen oder weinen sollte.
Erst vor 40 Minuten habe er sich angekündigt, sagte er, er würde einen kurzen Besuch machen.
Um die beiden allein zu lassen, wäre ich am liebsten gleich umgedreht. Aber er lehnte diese Idee ab. Er bat, noch 20 Minuten mit dem Hund zu gehen, dann wäre es gut, wir kämen dazu.
Nur staunend, mit klopfendem Herzen und betend, über das Unfassbare redend machten wir unseren Spaziergang.
Nach 20 Minuten kehrten wir in das Seniorenheim zurück und da begegnete uns meine Freundin mit ihrem Rollator, strahlend, neben ihr ihr Sohn.
Er verabschiedete sich liebevoll, sie fragte, ob er denn wiederkomme. Er sagte, ja, er komme wieder, würde sich jetzt wieder um sie kümmern.
Als er gegangen war, fielen wir uns vor Glück und Dankbarkeit weinend in die Arme. Bei Gott ist kein Ding unmöglich.
Ich fragte sie, wie denn die Begrüßung gewesen sei?
Er habe geklopft, sie habe geöffnet und da habe sie nur einfach die Arme weit aufgemacht und er habe sie so genannt, wie er sie immer nannte. Alles war gut. Ein unfassbarer Glücksmoment.
Keine Vorwürfe, Fragen, Klagen, nur in die Arme nehmen und das Geschenk staunend und Gott dankend, annehmen.
Das haben wir dann gefeiert mit Mitgebrachtem, Nützlichem und Schönem, es war uns weihnachtlich zumute.
Wir staunten über die Regie, das Zeitmaß, die barmherzige Liebe Gottes, die wir leibhaftig erleben durften.
Vielleicht kennt auch ihr solche Momente zum Aufschreiben, Weitersagen, oder einfach im Herzen beglückt bewahren?
In diesem Sinne: eine gesegnete Adventszeit und weihnachtliche Momente im ganzen Jahr, wünscht
Isabel Prinzessin zu Löwenstein, Heidelberg
1 Minute
„Wir wollen in den Adventsliedern baden“, hat unser Gemeindepfarrer am ersten Advent seine Predigt begonnen. Das hat meine Frau und mich bestärkt in unserem Vorhaben: In diesem Advent werden wir vermehrt Adventslieder singen.
Wir wollen in den Adventsliedern baden. Vor allem unsere vier Lieblingsadventslieder jeden Tag singen. Sie stammen alle aus schweren Zeiten. Aus der Zeit des Dreißigjährigen Kriegs oder kurz danach und aus der dunklen Zeit des Nationalsozialismus im Vorfeld des Zweiten Weltkriegs. Wir lernen diese Lieder auswendig, damit sie sich in uns verwurzeln können. Dabei entdecken wir, welche Botschaft sie für uns gerade heute haben und wie sehr wir sie brauchen, damit wir weder resignieren noch die Augen verschließen angesichts so vieler Probleme in unserer Zeit.
Die Adventslieder aus schweren Zeiten haben sich bewährt. Sie haben die vor uns durchgetragen. Wir wollen uns an sie halten, uns aufrichten und ermutigen lassen.
In unserer Zeit der Gottvergessenheit Gott anbeten und loben und ihm vertrauen.
Mit dem Hoffnungslied beginnen wir den anbrechenden Tag, wenn die Nacht langsam weicht. Es ist das Lied von Jochen Klepper:
„Die Nacht ist vorgedrungen, der Tag ist nicht mehr fern.
So sei nun Lob gesungen dem hellen Morgenstern.“
Die ganze Not der Welt im Kleinen und im Großen sehen wir aufgenommen im Klage- und Bittlied von Friedrich Spee. Er war katholischer Pfarrer und Bekämpfer der Stigmatisierung von Frauen als Hexen zur Zeit des Dreißigjährigen Kriegs. Sein Lied:
„O Heiland, reiß die Himmel auf, herab, herab vom Himmel Lauf,
reiß ab vom Himmel Tor und Tür, reiß ab, wo Schloss und Riegel für.“
Das uns allerliebste Adventslied ist im Schatten des Dreißigjährigen Kriegs von Paul Gerhardt gedichtet worden. Es ist ein Trostlied. Trost als Herzensstärkung. Ein Mutmachlied. Eine tiefe Glaubensvergewisserung. Ein Sehnsuchtslied nach Jesus:
„Wie soll ich dich empfangen und wie begegn ich dir,
o aller Welt Verlangen, o meiner Seelen Zier.“
Und dann das bekannteste Adventslied, ein Anbetungs- und Loblied. Wir singen es auch mit unseren Enkelkindern mit Armbewegungen:
„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit,
es kommt der Herr der Herrlichkeit.“
Die alten Adventslieder entdecke ich als Gebetsschule für Klagen und Bitten, hoffnungsstark und trostmächtig und als Anstoß zum Lob Gottes, zum Durchhalten Tag für Tag.
Ich lade Sie und Euch ein, in den alten Adventsliedern zu baden,
Mit adventlichem Gruß, Hans-Martin Steffe, Linkenheim-Hochstetten
Wir wollen in den Adventsliedern baden. Vor allem unsere vier Lieblingsadventslieder jeden Tag singen. Sie stammen alle aus schweren Zeiten. Aus der Zeit des Dreißigjährigen Kriegs oder kurz danach und aus der dunklen Zeit des Nationalsozialismus im Vorfeld des Zweiten Weltkriegs. Wir lernen diese Lieder auswendig, damit sie sich in uns verwurzeln können. Dabei entdecken wir, welche Botschaft sie für uns gerade heute haben und wie sehr wir sie brauchen, damit wir weder resignieren noch die Augen verschließen angesichts so vieler Probleme in unserer Zeit.
Die Adventslieder aus schweren Zeiten haben sich bewährt. Sie haben die vor uns durchgetragen. Wir wollen uns an sie halten, uns aufrichten und ermutigen lassen.
In unserer Zeit der Gottvergessenheit Gott anbeten und loben und ihm vertrauen.
Mit dem Hoffnungslied beginnen wir den anbrechenden Tag, wenn die Nacht langsam weicht. Es ist das Lied von Jochen Klepper:
„Die Nacht ist vorgedrungen, der Tag ist nicht mehr fern.
So sei nun Lob gesungen dem hellen Morgenstern.“
Die ganze Not der Welt im Kleinen und im Großen sehen wir aufgenommen im Klage- und Bittlied von Friedrich Spee. Er war katholischer Pfarrer und Bekämpfer der Stigmatisierung von Frauen als Hexen zur Zeit des Dreißigjährigen Kriegs. Sein Lied:
„O Heiland, reiß die Himmel auf, herab, herab vom Himmel Lauf,
reiß ab vom Himmel Tor und Tür, reiß ab, wo Schloss und Riegel für.“
Das uns allerliebste Adventslied ist im Schatten des Dreißigjährigen Kriegs von Paul Gerhardt gedichtet worden. Es ist ein Trostlied. Trost als Herzensstärkung. Ein Mutmachlied. Eine tiefe Glaubensvergewisserung. Ein Sehnsuchtslied nach Jesus:
„Wie soll ich dich empfangen und wie begegn ich dir,
o aller Welt Verlangen, o meiner Seelen Zier.“
Und dann das bekannteste Adventslied, ein Anbetungs- und Loblied. Wir singen es auch mit unseren Enkelkindern mit Armbewegungen:
„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit,
es kommt der Herr der Herrlichkeit.“
Die alten Adventslieder entdecke ich als Gebetsschule für Klagen und Bitten, hoffnungsstark und trostmächtig und als Anstoß zum Lob Gottes, zum Durchhalten Tag für Tag.
Ich lade Sie und Euch ein, in den alten Adventsliedern zu baden,
Mit adventlichem Gruß, Hans-Martin Steffe, Linkenheim-Hochstetten
3 Minuten
Stellt Euch vor, Ihr seid irgendwo eingeladen. Was braucht es, dass Ihr Euch dort wohl fühlt?
Schön ist, wenn man schon mit einem freundlichen Lächeln empfangen wird.
Und ich fühle mich willkommen, wenn ich merke, dass man sich auf meinen Besuch eingestellt hat. Ich brauche das Gefühl, nicht in einem unpassenden Moment hereinzuplatzen, sondern dass man sich gerade jetzt freut, dass ich da bin.
Die i-Tüpfelchen sind, wenn ein für mich vorgesehener Platz hergerichtet ist, wenn ich den Eindruck habe, man hat sich vorher Gedanken gemacht, was mir gefallen könnte. Wenn es jemand aber zu sehr übertreibt mit den Vorbereitungen, merke ich, dass mir das unangenehm wird. Ich möchte, dass der andere sich auf mich freut und nicht auf dem Zahnfleisch daherkommt, weil er sich so verausgabt hat.
Und was wünschen wir uns dann, während wir da sind? Dass der Andere Zeit für uns hat. Dass er nicht gestresst ist, weil jetzt Besuch da ist. Dass wir Zeit miteinander verbringen, ins Gespräch kommen können. Dass weder Arbeiten noch das Handy Vorrang hat, vor der gemeinsamen Zeit.
Wir sind im Advent. Die Zeit, in der wir uns auf das Ankommen von Jesus auf die Erde vorbereiten und uns daran erinnern, was es bedeutet, dass er auf die Erde gekommen ist.
Die Zeit ist oft geprägt davon, dass wir uns bereit machen auf Besuche und besucht werden, auf schöne Stunden mit Advents- und Weihnachtsfeiern.
Aber die Frage ist doch, wie muss ich mich vorbereiten, dass sich Jesus bei mir wohl fühlt. Gibt es da noch was aufzuräumen, dass ihn stören könnte? Freue ich mich wirklich darauf Zeit mit ihm zu verbringen, oder habe ich viel zu viel Stress, um Zeit für diesen speziellen Besuch zu haben? Wann habe ich ihn zum letzten Mal bewusst eingeladen? Was bringt ihm Freude?
Und wenn ich dann Zeit mit ihm habe, können wir uns wirklich begegnen oder fülle ich die Zeit mit Geschäftigkeiten, mit christlichen Diensten, statt ganz mit ihm zu sein.
Nutzen wir doch die Adventszeit uns Gedanken zu machen, was es braucht, dass Jesus sich bei uns wohl fühlt.
Ein Adventslied beginnt: „wie soll ich dich empfangen und wie begegn ich dir“ und später im Vers „damit was Dich ergötze, mir kund und wissend sei“.
Ich hoffe, Ihr freut Euch mit mir auf diesen speziellen Besuch, der jedem von uns begegnen will. Ich wünsche Euch eine gesegnete Adventszeit
Eure Christine Sommer
Schön ist, wenn man schon mit einem freundlichen Lächeln empfangen wird.
Und ich fühle mich willkommen, wenn ich merke, dass man sich auf meinen Besuch eingestellt hat. Ich brauche das Gefühl, nicht in einem unpassenden Moment hereinzuplatzen, sondern dass man sich gerade jetzt freut, dass ich da bin.
Die i-Tüpfelchen sind, wenn ein für mich vorgesehener Platz hergerichtet ist, wenn ich den Eindruck habe, man hat sich vorher Gedanken gemacht, was mir gefallen könnte. Wenn es jemand aber zu sehr übertreibt mit den Vorbereitungen, merke ich, dass mir das unangenehm wird. Ich möchte, dass der andere sich auf mich freut und nicht auf dem Zahnfleisch daherkommt, weil er sich so verausgabt hat.
Und was wünschen wir uns dann, während wir da sind? Dass der Andere Zeit für uns hat. Dass er nicht gestresst ist, weil jetzt Besuch da ist. Dass wir Zeit miteinander verbringen, ins Gespräch kommen können. Dass weder Arbeiten noch das Handy Vorrang hat, vor der gemeinsamen Zeit.
Wir sind im Advent. Die Zeit, in der wir uns auf das Ankommen von Jesus auf die Erde vorbereiten und uns daran erinnern, was es bedeutet, dass er auf die Erde gekommen ist.
Die Zeit ist oft geprägt davon, dass wir uns bereit machen auf Besuche und besucht werden, auf schöne Stunden mit Advents- und Weihnachtsfeiern.
Aber die Frage ist doch, wie muss ich mich vorbereiten, dass sich Jesus bei mir wohl fühlt. Gibt es da noch was aufzuräumen, dass ihn stören könnte? Freue ich mich wirklich darauf Zeit mit ihm zu verbringen, oder habe ich viel zu viel Stress, um Zeit für diesen speziellen Besuch zu haben? Wann habe ich ihn zum letzten Mal bewusst eingeladen? Was bringt ihm Freude?
Und wenn ich dann Zeit mit ihm habe, können wir uns wirklich begegnen oder fülle ich die Zeit mit Geschäftigkeiten, mit christlichen Diensten, statt ganz mit ihm zu sein.
Nutzen wir doch die Adventszeit uns Gedanken zu machen, was es braucht, dass Jesus sich bei uns wohl fühlt.
Ein Adventslied beginnt: „wie soll ich dich empfangen und wie begegn ich dir“ und später im Vers „damit was Dich ergötze, mir kund und wissend sei“.
Ich hoffe, Ihr freut Euch mit mir auf diesen speziellen Besuch, der jedem von uns begegnen will. Ich wünsche Euch eine gesegnete Adventszeit
Eure Christine Sommer
3 Minuten
Wir sind mittendrin im „Stufen des Lebens“-Kurs „Ob Vertrauen sich lohnt?“- es geht um die Abrahamsgeschichte!
Ich bleibe hängen an dem Geschehen, das uns in 1.Mose 22 beschrieben wird.
Gott fordert Abraham heraus mit dem Auftrag, seinen einzigen und geliebten Sohn Isaak als Brandopfer darzubringen.
Das beschäftigt mich! Wie kann Gott von Abraham so etwas grausames verlangen??
Das passt so gar nicht in mein Gottesbild und wirft Fragen auf!
Will Gott ihn hier prüfen? Will Gott sehen, wie es um das Vertrauen von Abraham bestellt ist?
Abraham selbst fragt nicht nach! Im Laufe seines Lebens hatte er mehrmals die Stimme Gottes gehört. Sie war ihm also vertraut. Diese Stimme hatte ihn herausgerufen in Neues Land und ihn aufgefangen, wenn er ins Zweifeln kam.
Der Stimme folgend macht Abraham sich auf den Weg – nichtwissend, was kommen wird! Wie sollte er Gott hier verstehen?
Diesen schweren Weg konnte er nur im VERTRAUEN gehen, dass Gott irgendeine Lösung für ihn haben würde. Schließlich war Isaak der verheißene Sohn, auf den er so lange warten musste.
Als Isaak seinen Vater fragte, wo denn das Lamm zum Opfern sei, antwortet dieser: „Gott wird sich das Opferlamm ausersehen!“ Für mich klingt das nicht nur wie ein vertröstender Spruch – eher nach Erfahrung: Gott wird dafür sorgen!
Das muss eine tiefe Überzeugung Abrahams gewesen sein, denn den Knechten, die unten am Berg zurückblieben, sagt Abraham: „Isaak und ich wollen Gott anbeten und dann zu euch zurückkehren!“
Da denke ich an Hebräer 11,2: „Der Glaube ist ein Festhalten an dem, worauf man hofft – ein Überzeugt sein von Dingen, die man nicht sieht!“
Gott gebietet Abraham in letzter Minute Einhalt! Er will keine Menschenopfer und schickt Abraham einen Schafbock zum Opfern.
Gott sah Abrahams großes Vertrauen und dass er bereit war, sein Liebstes Gott zurückzugeben!
Ein Brandopfer im Alten Testament drückte immer auch die Hingabe an Gott aus!
Wie können wir uns Gott hingeben??
Was könnte ich Gott – sinnbildlich - auf den Altar legen?
Vielleicht meine Zeit – meine Begabungen – meine selbstgeschmiedeten Pläne?
Gott braucht kein Opfer von uns!! Das größte Opfer hat ER uns selbst gegeben:
Jesus - seinen einzigen und geliebten Sohn!
Mit IHM schenkt Gott uns seine Liebe! Ein größeres Geschenk gibt es nicht!
Da kann ich nur DANKE sagen und Gott anbeten!
SHALOM und herzliche Grüße von Ute Wolf
Ich bleibe hängen an dem Geschehen, das uns in 1.Mose 22 beschrieben wird.
Gott fordert Abraham heraus mit dem Auftrag, seinen einzigen und geliebten Sohn Isaak als Brandopfer darzubringen.
Das beschäftigt mich! Wie kann Gott von Abraham so etwas grausames verlangen??
Das passt so gar nicht in mein Gottesbild und wirft Fragen auf!
Will Gott ihn hier prüfen? Will Gott sehen, wie es um das Vertrauen von Abraham bestellt ist?
Abraham selbst fragt nicht nach! Im Laufe seines Lebens hatte er mehrmals die Stimme Gottes gehört. Sie war ihm also vertraut. Diese Stimme hatte ihn herausgerufen in Neues Land und ihn aufgefangen, wenn er ins Zweifeln kam.
Der Stimme folgend macht Abraham sich auf den Weg – nichtwissend, was kommen wird! Wie sollte er Gott hier verstehen?
Diesen schweren Weg konnte er nur im VERTRAUEN gehen, dass Gott irgendeine Lösung für ihn haben würde. Schließlich war Isaak der verheißene Sohn, auf den er so lange warten musste.
Als Isaak seinen Vater fragte, wo denn das Lamm zum Opfern sei, antwortet dieser: „Gott wird sich das Opferlamm ausersehen!“ Für mich klingt das nicht nur wie ein vertröstender Spruch – eher nach Erfahrung: Gott wird dafür sorgen!
Das muss eine tiefe Überzeugung Abrahams gewesen sein, denn den Knechten, die unten am Berg zurückblieben, sagt Abraham: „Isaak und ich wollen Gott anbeten und dann zu euch zurückkehren!“
Da denke ich an Hebräer 11,2: „Der Glaube ist ein Festhalten an dem, worauf man hofft – ein Überzeugt sein von Dingen, die man nicht sieht!“
Gott gebietet Abraham in letzter Minute Einhalt! Er will keine Menschenopfer und schickt Abraham einen Schafbock zum Opfern.
Gott sah Abrahams großes Vertrauen und dass er bereit war, sein Liebstes Gott zurückzugeben!
Ein Brandopfer im Alten Testament drückte immer auch die Hingabe an Gott aus!
Wie können wir uns Gott hingeben??
Was könnte ich Gott – sinnbildlich - auf den Altar legen?
Vielleicht meine Zeit – meine Begabungen – meine selbstgeschmiedeten Pläne?
Gott braucht kein Opfer von uns!! Das größte Opfer hat ER uns selbst gegeben:
Jesus - seinen einzigen und geliebten Sohn!
Mit IHM schenkt Gott uns seine Liebe! Ein größeres Geschenk gibt es nicht!
Da kann ich nur DANKE sagen und Gott anbeten!
SHALOM und herzliche Grüße von Ute Wolf
3 Minuten
Durch die Lebensliturgien - eine App zu Tageszeitengebeten - höre ich immer wieder dieselben Bibeltexte. Das tut mir gut. So war vor einigen Tagen eine der Auferstehungsgeschichten aus Matthäus 28 dran - die Marias, die nach dem Grab sehen wollen. Ein Erdbeben erschüttert die Erde und ein Engel des Herrn erscheint und er sagt zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten. Er ist nicht hier. Er ist auferstanden, wie er es gesagt hat… Kurz darauf eilen die Frauen davon, wollen es den Jüngern erzählen und da begegnet ihnen Jesus, der sagt: Fürchtet euch nicht!
In den Kursen fragen wir oft: Was habt ihr noch im Ohr? Woran seid ihr hängengeblieben?
Ich blieb bei dem Satzteil hängen: Ich weiß, ihr sucht Jesus…
Ich suche Jesus. Ich komme mit vielen Fragen, Gedanken, Sorgen um diese Welt, um Menschen, um mich und habe beim Hören ganz tief gespürt, wie dieser Satz in mir auf Resonanz trifft: Ihr sucht Jesus. Du suchst Jesus. Den Gekreuzigten.
In meinem Kopf kreisen die Gedanken über unsere Gesellschaft, unser Miteinander im Alltag, in Gemeinden, in Familie und Freundschaften und ich empfinde mich so hilflos - weiß nicht was ich tun soll, was ich lassen kann - wo ich nach mir schauen soll und wo ich mich selbst zurücknehmen soll und für andere da sein…
Meine Möglichkeiten und meine Grenzen - in dieser schnellen, so bedürftigen und empfindsamen Welt. Wie damit umgehen?
Und in all dem höre ich den Satz: Ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten.
Ein tiefer Atemzug geht durch meinen Körper. JA. Ich suche Jesus. JA. Ich brauche Jesus, den Gekreuzigten in dieser Welt - der aus Liebe alles für diese Welt gegeben hat, auch für mich. Ich spüre es, merke, wie mein Herz weich wird, mein Körper entspannt.
Wo bist du Jesus?
Den Frauen begegnet der auferstandene Jesus. Der Jesus, der den Tod, das Chaos, das Egoistische, das Ungute überwunden hat.
Und auch dieser sagt zu Ihnen, wie der Engel: Fürchtet Euch nicht!
Fürchte dich nicht! Das spricht auch Jesus mir zu. Fürchte dich nicht. Ich bin bei dir. Ich helfe dir. Schritt für Schritt. Suche mich. Bleib bei mir. Fürchte dich nicht!
Eine gesegnete Woche wünscht Damaris Friedrich
In den Kursen fragen wir oft: Was habt ihr noch im Ohr? Woran seid ihr hängengeblieben?
Ich blieb bei dem Satzteil hängen: Ich weiß, ihr sucht Jesus…
Ich suche Jesus. Ich komme mit vielen Fragen, Gedanken, Sorgen um diese Welt, um Menschen, um mich und habe beim Hören ganz tief gespürt, wie dieser Satz in mir auf Resonanz trifft: Ihr sucht Jesus. Du suchst Jesus. Den Gekreuzigten.
In meinem Kopf kreisen die Gedanken über unsere Gesellschaft, unser Miteinander im Alltag, in Gemeinden, in Familie und Freundschaften und ich empfinde mich so hilflos - weiß nicht was ich tun soll, was ich lassen kann - wo ich nach mir schauen soll und wo ich mich selbst zurücknehmen soll und für andere da sein…
Meine Möglichkeiten und meine Grenzen - in dieser schnellen, so bedürftigen und empfindsamen Welt. Wie damit umgehen?
Und in all dem höre ich den Satz: Ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten.
Ein tiefer Atemzug geht durch meinen Körper. JA. Ich suche Jesus. JA. Ich brauche Jesus, den Gekreuzigten in dieser Welt - der aus Liebe alles für diese Welt gegeben hat, auch für mich. Ich spüre es, merke, wie mein Herz weich wird, mein Körper entspannt.
Wo bist du Jesus?
Den Frauen begegnet der auferstandene Jesus. Der Jesus, der den Tod, das Chaos, das Egoistische, das Ungute überwunden hat.
Und auch dieser sagt zu Ihnen, wie der Engel: Fürchtet Euch nicht!
Fürchte dich nicht! Das spricht auch Jesus mir zu. Fürchte dich nicht. Ich bin bei dir. Ich helfe dir. Schritt für Schritt. Suche mich. Bleib bei mir. Fürchte dich nicht!
Eine gesegnete Woche wünscht Damaris Friedrich
3 Minuten
Eine Geschichte aus dem zweiten Kapitel des Markusevangeliums beschäftigt mich. Da kommen einige Menschen, vier davon tragen einen Gelähmten auf einer Trage. Sie wissen sicher nicht die genaue Diagnose. Aber sie sind sich ganz sicher, dass dieser Jesus helfen kann.
Als sie am Ziel ankommen ist alles überfüllt. Bis vor die Tür stehen die Menschenmassen, so dass kein Durchkommen ist. Warten? Umdrehen und wieder nach Hause gehen? Auf garkeinen Fall. Die Freunde werden kreativ und auch ein bisschen unverschämt. Sie steigen aufs Flachdach und graben ein Loch in die Decke und lassen den Kranken auf seiner Trage hinunter.
Ob es passt während der Predigt? Das ist ihnen egal. Ihr kranker Freund hat jetzt absolute Priorität. Und als Jesus ihrenGlauben sah, den stellvertretenden Glauben der Freunde, spricht er den Kranken an:
„Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben“.
Niemand hatte das geahnt, dass dieser Satz kommen würde. Sieht Jesus nicht, dass der Gelähmte geheilt werden soll? Ich denke Jesus wusste es, aber er sieht tiefer. Er sieht die krankmachende Fessel, alles was sich zwischen Gott und ihn geschoben hatte. Jesus meint sicher nicht, dass die Sünde die Ursache für die Krankheit ist. Das klärt er an anderer Stelle. Aber er sieht, dass Vergebung für diesen Menschen die oberste Priorität hat. Die Beziehung zu Gott wird für Zeit und Ewigkeit wiederhergestellt.
Mein Fokus ist, dass dieser Mensch Freunde hat, vier davon tragen ihn zu Jesus. Sie steigen aufs Dach, räumen alle Hindernisse weg, gehen sozusagen durch die Wand.
Immer wieder erlebe ich, wie wir Menschen vor Jesus bringen können. Wie wir sie stellvertretend im Gebet tragen können. Ich erlebe, dass solch ein Gebet entscheidend ist und oftmals den Durchbruch bringt. Ich erlebe, dass Jesus unseren Glauben sieht.
Der Gelähmte steht am Ende der Geschichte tatsächlich auf. Und ich denke, jetzt kommt es auf sein eigenes Vertrauen an. Unsere Aufgabe ist es stellvertretend einzutreten.
Sicher bin auch ich selbst einmal diejenige, die vor Jesus getragen werden muss, weil ich wie gelähmt bin. Weil ich keinen Plan mehr habe, wie es weitergehen könnte. Ich bin dankbar, dass ich weiß, dass auch ich solch kreative Freundinnen und Freunde habe.
Ich wünsche uns Mut, Kreativität, Beharrlichkeit und Weisheit.
Eine gesegnete Woche wünscht
Traudel Krause
Als sie am Ziel ankommen ist alles überfüllt. Bis vor die Tür stehen die Menschenmassen, so dass kein Durchkommen ist. Warten? Umdrehen und wieder nach Hause gehen? Auf garkeinen Fall. Die Freunde werden kreativ und auch ein bisschen unverschämt. Sie steigen aufs Flachdach und graben ein Loch in die Decke und lassen den Kranken auf seiner Trage hinunter.
Ob es passt während der Predigt? Das ist ihnen egal. Ihr kranker Freund hat jetzt absolute Priorität. Und als Jesus ihrenGlauben sah, den stellvertretenden Glauben der Freunde, spricht er den Kranken an:
„Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben“.
Niemand hatte das geahnt, dass dieser Satz kommen würde. Sieht Jesus nicht, dass der Gelähmte geheilt werden soll? Ich denke Jesus wusste es, aber er sieht tiefer. Er sieht die krankmachende Fessel, alles was sich zwischen Gott und ihn geschoben hatte. Jesus meint sicher nicht, dass die Sünde die Ursache für die Krankheit ist. Das klärt er an anderer Stelle. Aber er sieht, dass Vergebung für diesen Menschen die oberste Priorität hat. Die Beziehung zu Gott wird für Zeit und Ewigkeit wiederhergestellt.
Mein Fokus ist, dass dieser Mensch Freunde hat, vier davon tragen ihn zu Jesus. Sie steigen aufs Dach, räumen alle Hindernisse weg, gehen sozusagen durch die Wand.
Immer wieder erlebe ich, wie wir Menschen vor Jesus bringen können. Wie wir sie stellvertretend im Gebet tragen können. Ich erlebe, dass solch ein Gebet entscheidend ist und oftmals den Durchbruch bringt. Ich erlebe, dass Jesus unseren Glauben sieht.
Der Gelähmte steht am Ende der Geschichte tatsächlich auf. Und ich denke, jetzt kommt es auf sein eigenes Vertrauen an. Unsere Aufgabe ist es stellvertretend einzutreten.
Sicher bin auch ich selbst einmal diejenige, die vor Jesus getragen werden muss, weil ich wie gelähmt bin. Weil ich keinen Plan mehr habe, wie es weitergehen könnte. Ich bin dankbar, dass ich weiß, dass auch ich solch kreative Freundinnen und Freunde habe.
Ich wünsche uns Mut, Kreativität, Beharrlichkeit und Weisheit.
Eine gesegnete Woche wünscht
Traudel Krause