Problemhundetraining
In diesem Podcast lernst du, wie du aus deinem Problemhund endlich den entspannte Begleiter machst, den du dir schon lange wünschst.
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12.08.2026
27 Minuten
In Folge #113 ging es um Rocky. Eine Hündin, die ihre Halter zu Hause angegriffen hat. Nicht draußen, nicht an der Leine, nicht bei fremden Hunden. Zu Hause.
Die Halter hatten sich damals selbst eine Frist gesetzt: Ändert sich bis dahin nichts Grundlegendes, zieht Rocky dauerhaft zu einer Trainerin.
Die Frist ist abgelaufen. Rocky ist umgezogen.
In dieser Folge sitzt diese Trainerin bei mir. Tatiana. Wir sprechen darüber, was sie bei Rocky sieht, was sie im Alltag steuert, ohne dass es von außen jemand bemerkt — und was in den ersten Wochen nicht funktioniert hat.
Dann gehen wir zurück an den Anfang. Denn Tatiana ist nicht als fertige Hundetrainerin bei mir aufgetaucht. Sie kam mit ihrem eigenen Hund ins Intensivprogramm, weil es nicht lief. Genau an dem Punkt, an dem die meisten stehen, die diesen Podcast hören.
Eins vorweg: Das hier ist keine Aufforderung, seinen Hund abzugeben. Die allermeisten Hunde bleiben bei ihren Menschen. Rocky ist die Ausnahme.
Aber sie zeigt, was entsteht, wenn jemand aufhört, Symptome zu behandeln. Wenn du beim Zuhören denkst: Das will ich können. Hunde lesen. Situationen einschätzen, bevor sie kippen. Handlungsfähig bleiben, wenn es ernst wird.
Dann schau dir die Trainerausbildung an. Tatiana ist nicht die Ausnahme. Sie ist das, was entsteht, wenn jemand seiner Berufung folgt.
Klarheitsgespräch buchen: https://soneedosoruth.typeform.com/kg-trainer?utm_source=podcast&utm_content=f119
Die Halter hatten sich damals selbst eine Frist gesetzt: Ändert sich bis dahin nichts Grundlegendes, zieht Rocky dauerhaft zu einer Trainerin.
Die Frist ist abgelaufen. Rocky ist umgezogen.
In dieser Folge sitzt diese Trainerin bei mir. Tatiana. Wir sprechen darüber, was sie bei Rocky sieht, was sie im Alltag steuert, ohne dass es von außen jemand bemerkt — und was in den ersten Wochen nicht funktioniert hat.
Dann gehen wir zurück an den Anfang. Denn Tatiana ist nicht als fertige Hundetrainerin bei mir aufgetaucht. Sie kam mit ihrem eigenen Hund ins Intensivprogramm, weil es nicht lief. Genau an dem Punkt, an dem die meisten stehen, die diesen Podcast hören.
Eins vorweg: Das hier ist keine Aufforderung, seinen Hund abzugeben. Die allermeisten Hunde bleiben bei ihren Menschen. Rocky ist die Ausnahme.
Aber sie zeigt, was entsteht, wenn jemand aufhört, Symptome zu behandeln. Wenn du beim Zuhören denkst: Das will ich können. Hunde lesen. Situationen einschätzen, bevor sie kippen. Handlungsfähig bleiben, wenn es ernst wird.
Dann schau dir die Trainerausbildung an. Tatiana ist nicht die Ausnahme. Sie ist das, was entsteht, wenn jemand seiner Berufung folgt.
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29.07.2026
25 Minuten
Dein Hund attackiert Menschen. Er geht auf andere Hunde los. Er sucht sich in stressigen Momenten selbst einen Weg — statt sich bei dir Rückhalt zu holen.
Das ist kein Trainingsfehler. Das ist ein Bindungsproblem.
Diese Folge geht zurück zur Bindungsforschung: was ein Kind braucht, um Vertrauen in seine Bezugspersonen aufzubauen — und warum viele von uns genau das nicht bekommen haben. Invalidierte Gefühle. Emotional nicht verfügbare Eltern. Bezugspersonen, die selbst nicht reguliert waren und deshalb keine Stabilität geben konnten.
Und dann die Übertragung: warum das, was uns als Kind gefehlt hat, heute entscheidet, wie wir auf das Verhalten unseres Hundes reagieren. Mentalisieren statt Persönlich-Nehmen. Grenzen setzen, ohne aus der Verbindung zu gehen.
Und die unbequeme Frage, die kaum jemand sich stellt: Welches eigene Grundbedürfnis soll der Hund eigentlich stillen — und was passiert mit ihm, wenn er das nicht kann? Ein sicherer Hafen muss nicht perfekt sein. Er muss verlässlich sein.
Du erkennst dich und deinen Hund in dieser Folge wieder? Im Klarheitsgespräch schauen wir uns eure Situation gemeinsam an: https://calendly.com/problemhundetraining/klarheitsgespraech
Das ist kein Trainingsfehler. Das ist ein Bindungsproblem.
Diese Folge geht zurück zur Bindungsforschung: was ein Kind braucht, um Vertrauen in seine Bezugspersonen aufzubauen — und warum viele von uns genau das nicht bekommen haben. Invalidierte Gefühle. Emotional nicht verfügbare Eltern. Bezugspersonen, die selbst nicht reguliert waren und deshalb keine Stabilität geben konnten.
Und dann die Übertragung: warum das, was uns als Kind gefehlt hat, heute entscheidet, wie wir auf das Verhalten unseres Hundes reagieren. Mentalisieren statt Persönlich-Nehmen. Grenzen setzen, ohne aus der Verbindung zu gehen.
Und die unbequeme Frage, die kaum jemand sich stellt: Welches eigene Grundbedürfnis soll der Hund eigentlich stillen — und was passiert mit ihm, wenn er das nicht kann? Ein sicherer Hafen muss nicht perfekt sein. Er muss verlässlich sein.
Du erkennst dich und deinen Hund in dieser Folge wieder? Im Klarheitsgespräch schauen wir uns eure Situation gemeinsam an: https://calendly.com/problemhundetraining/klarheitsgespraech
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15.07.2026
38 Minuten
Jahrelang habe ich mich strikt gegen ein Wort gewehrt: Tierschützerin.
In dieser Folge erzähle ich, warum — und warum ich das jetzt nicht mehr kann.
Anderthalb Wochen ist die Türkei-Reise her, und die Bilder lassen mich nicht los: Kitir, der aus einem Kellerloch geholt wurde und um sich gebissen hat, läuft heute frei neben mir auf dem Pferd her. Salva kämpft noch mit seiner Angst. Und mein eigener Hund kam sediert bei mir an, weil der Transport zu gefährlich gewesen wäre — heute läuft er ohne Maulkorb.
In dieser Folge spreche ich offen über den Punkt, an dem sich für mich gerade alles verdichtet: die Kindheitsgeschichte, die diese Arbeit in mir aktiviert hat, warum "Jane Goodall der Hunde" mich all die Jahre verfolgt hat, und warum ich Ausbildung nicht für weniger wichtig halte als direkte Hilfe am Hund. In dieser Folge:
Die Geschichte von Kitir, Salva und meinem eigenen Hund Warum ich "Tierschützerin" jahrelang abgelehnt habe — und was sich geändert hat Der Kindheitsmoment, der alles ausgelöst hat Ein neues Projekt: Fernbetreuung für Tierschützer per Video Warum ich Menschen ausbilde, die dasselbe Feuer tragen wie ich Wenn du beim Hören denkst "die spricht von mir" — meld dich zum kostenfreien Klarheitsgespräch: https://soneedosoruth.typeform.com/kg-trainer?utmsource=podcast&utmcontent=f117
In dieser Folge erzähle ich, warum — und warum ich das jetzt nicht mehr kann.
Anderthalb Wochen ist die Türkei-Reise her, und die Bilder lassen mich nicht los: Kitir, der aus einem Kellerloch geholt wurde und um sich gebissen hat, läuft heute frei neben mir auf dem Pferd her. Salva kämpft noch mit seiner Angst. Und mein eigener Hund kam sediert bei mir an, weil der Transport zu gefährlich gewesen wäre — heute läuft er ohne Maulkorb.
In dieser Folge spreche ich offen über den Punkt, an dem sich für mich gerade alles verdichtet: die Kindheitsgeschichte, die diese Arbeit in mir aktiviert hat, warum "Jane Goodall der Hunde" mich all die Jahre verfolgt hat, und warum ich Ausbildung nicht für weniger wichtig halte als direkte Hilfe am Hund. In dieser Folge:
Die Geschichte von Kitir, Salva und meinem eigenen Hund Warum ich "Tierschützerin" jahrelang abgelehnt habe — und was sich geändert hat Der Kindheitsmoment, der alles ausgelöst hat Ein neues Projekt: Fernbetreuung für Tierschützer per Video Warum ich Menschen ausbilde, die dasselbe Feuer tragen wie ich Wenn du beim Hören denkst "die spricht von mir" — meld dich zum kostenfreien Klarheitsgespräch: https://soneedosoruth.typeform.com/kg-trainer?utmsource=podcast&utmcontent=f117
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01.07.2026
1 Minute
Ein Herdenschutzhund, der Stahl durchbeißt, ist für die meisten ein abgeschlossener Fall. Salva war das nicht. Er war vor allem zwei Dinge: hochintelligent und zu Tode verängstigt.
Ich wurde in die Türkei gerufen. Drei Wochen, ein privates Shelter, drei Stockwerke voller Hunde, die niemand auf dem Schirm hatte. Gekommen bin ich für Kitir. Geblieben bin ich auch wegen Salva — dem Herdenschutzhund, der so ängstlich war, dass er bei einem Menschen im Raum nie freiwillig rausgekommen wäre.
In dieser Folge erzähle ich, wie die ersten Tage mit so einem Hund wirklich aussehen. Warum der erste Schritt nicht Training ist, sondern beobachten. Warum Vertrauen vor allem anderen kommt. Und warum es nach 16 Jahren immer noch kein Rezept gibt, das ich dir in die Hand drücken kann.
Einen Satz sage ich, den viele nicht hören wollen: „Er hat Schlimmes erlebt, ich gebe ihm einfach Zeit." Das ist kein Mitgefühl. Es ist der häufigste Fehler. In genau dieser Zeit baut der Hund das Verhalten aus, das du eigentlich loswerden willst.
Wenn du nicht nur Symptome deckeln, sondern lernen willst, wo das Problem wirklich liegt: Ich bilde Trainer aus, die genau das können. Die nächste Gruppe startet im September. Hier kannst du dir ein kostenfreies Klarheitsgespräch buchen und heraus finden, ob das dein Weg ist: https://calendly.com/problemhundetraining/klarheitsgesprach-trainer?utm_source=podcast&utm_medium=shownotesf116
Ich wurde in die Türkei gerufen. Drei Wochen, ein privates Shelter, drei Stockwerke voller Hunde, die niemand auf dem Schirm hatte. Gekommen bin ich für Kitir. Geblieben bin ich auch wegen Salva — dem Herdenschutzhund, der so ängstlich war, dass er bei einem Menschen im Raum nie freiwillig rausgekommen wäre.
In dieser Folge erzähle ich, wie die ersten Tage mit so einem Hund wirklich aussehen. Warum der erste Schritt nicht Training ist, sondern beobachten. Warum Vertrauen vor allem anderen kommt. Und warum es nach 16 Jahren immer noch kein Rezept gibt, das ich dir in die Hand drücken kann.
Einen Satz sage ich, den viele nicht hören wollen: „Er hat Schlimmes erlebt, ich gebe ihm einfach Zeit." Das ist kein Mitgefühl. Es ist der häufigste Fehler. In genau dieser Zeit baut der Hund das Verhalten aus, das du eigentlich loswerden willst.
Wenn du nicht nur Symptome deckeln, sondern lernen willst, wo das Problem wirklich liegt: Ich bilde Trainer aus, die genau das können. Die nächste Gruppe startet im September. Hier kannst du dir ein kostenfreies Klarheitsgespräch buchen und heraus finden, ob das dein Weg ist: https://calendly.com/problemhundetraining/klarheitsgesprach-trainer?utm_source=podcast&utm_medium=shownotesf116
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17.06.2026
22 Minuten
Ein Hund in der Türkei. An den kaum jemand rankommt. Mehrere Trainer wurden angefragt — ich war die Einzige, die Ja gesagt hat.
In dieser Folge erzähle ich dir, was mich morgen in den Flieger steigen lässt. Und warum genau diese Hunde es mir seit jeher angetan haben.
Es gibt Hunde, bei denen alle aufgehört haben zu suchen. Nicht weil diese Hunde das verdienen. Sondern weil das System, das ihnen helfen sollte, nicht für sie gebaut wurde.
In der Türkei ist das gerade besonders real. Seit Juli 2024 erlaubt ein Gesetz die Tötung von Straßentieren unter vage definierten Umständen — krank oder aggressiv, das reicht. Auf dem Papier klingt das nach Regulierung. In der Realität sind es vier Millionen Straßenhunde und dreihundert Tierheime mit hunderttausend Plätzen. Das ist kein Engpass. Das ist ein System, das nicht funktionieren kann.
In diesem Kontext hat mich ein Tierschutzverein gerufen. Wegen eines bestimmten Hundes. Einer, der nur ein oder zwei Menschen an sich ranlässt. Der so wie er ist keine Chance auf Vermittlung hat.
Ich fliege morgen. Ehrenamtlich. Fast drei Wochen.
In dieser Folge erzähle ich dir:
was in der Türkei gerade passiert und in welchem Kontext dieser Hund lebt die Geschichte von meinem Hund Sidney — der sediert bei mir ankam, weil der Transport sonst zu gefährlich gewesen wäre, und der heute ohne Maulkorb auf meinem Sofa liegt warum ausgerechnet die Hunde, die das Vertrauen in Menschen verloren haben, es mir seit jeher angetan haben und was es bedeutet, sich dieses Vertrauen Schritt für Schritt zu erarbeiten und warum guter Wille ohne Kompetenz einem solchen Hund das Leben kosten kann Ich weiß nicht, was mich erwartet. Ich weiß nicht, was mit diesem Hund möglich ist. Aber ich weiß, warum ich da hinfahre. Und das reicht. Wenn du beim Hören irgendwo dachtest: das ist es, genau das ist der Grund, warum ich das auch machen will — dann ist das kein Zufall. Ich bilde Menschen aus, die genau diesen Weg gehen wollen. Nicht für die einfachen Fälle. Für die schwierigen. In anderthalb Jahren, 36 Praxistagen, unter meiner Supervision. Wenn du wissen willst, ob dieser Weg zu dir passt, buch dir ein Gespräch bei uns, dass keine Fragen offen lässt: https://soneedosoruth.typeform.com/kg-trainer?utm_source=podcast&utm_content=f115
In dieser Folge erzähle ich dir, was mich morgen in den Flieger steigen lässt. Und warum genau diese Hunde es mir seit jeher angetan haben.
Es gibt Hunde, bei denen alle aufgehört haben zu suchen. Nicht weil diese Hunde das verdienen. Sondern weil das System, das ihnen helfen sollte, nicht für sie gebaut wurde.
In der Türkei ist das gerade besonders real. Seit Juli 2024 erlaubt ein Gesetz die Tötung von Straßentieren unter vage definierten Umständen — krank oder aggressiv, das reicht. Auf dem Papier klingt das nach Regulierung. In der Realität sind es vier Millionen Straßenhunde und dreihundert Tierheime mit hunderttausend Plätzen. Das ist kein Engpass. Das ist ein System, das nicht funktionieren kann.
In diesem Kontext hat mich ein Tierschutzverein gerufen. Wegen eines bestimmten Hundes. Einer, der nur ein oder zwei Menschen an sich ranlässt. Der so wie er ist keine Chance auf Vermittlung hat.
Ich fliege morgen. Ehrenamtlich. Fast drei Wochen.
In dieser Folge erzähle ich dir:
was in der Türkei gerade passiert und in welchem Kontext dieser Hund lebt die Geschichte von meinem Hund Sidney — der sediert bei mir ankam, weil der Transport sonst zu gefährlich gewesen wäre, und der heute ohne Maulkorb auf meinem Sofa liegt warum ausgerechnet die Hunde, die das Vertrauen in Menschen verloren haben, es mir seit jeher angetan haben und was es bedeutet, sich dieses Vertrauen Schritt für Schritt zu erarbeiten und warum guter Wille ohne Kompetenz einem solchen Hund das Leben kosten kann Ich weiß nicht, was mich erwartet. Ich weiß nicht, was mit diesem Hund möglich ist. Aber ich weiß, warum ich da hinfahre. Und das reicht. Wenn du beim Hören irgendwo dachtest: das ist es, genau das ist der Grund, warum ich das auch machen will — dann ist das kein Zufall. Ich bilde Menschen aus, die genau diesen Weg gehen wollen. Nicht für die einfachen Fälle. Für die schwierigen. In anderthalb Jahren, 36 Praxistagen, unter meiner Supervision. Wenn du wissen willst, ob dieser Weg zu dir passt, buch dir ein Gespräch bei uns, dass keine Fragen offen lässt: https://soneedosoruth.typeform.com/kg-trainer?utm_source=podcast&utm_content=f115
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