Podcaster
Episoden
12.02.2026
1 Minute
In "Anabelas Kitchen" in Berlin ist der Name Programm. Hier steht
die Portugiesin Anabela Campos-Neves in ihrer winzigen Küche. Und
vermählt, was ihr beim Einkaufen an guten Produkten in die Hände
fällt, mit den Aromen ihrer Kindheit.
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29.01.2026
1 Stunde 4 Minuten
In ihrem Kreuzberger Restaurant "NaNum" trifft Clemens auf die
Köchin und Keramikerin Jinok Kom-Eicken, die nach ihrer Karriere
als Opernsängerin an den Herd gefunden hat - als Autodidaktin und
in einem Alter, in dem andere schon an Rente denken.
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08.01.2026
58 Minuten
Zum Auftakt des "Dry January" trifft Clemens Jennie Kießling in
ihrem "Mindful Drinking Club". Der Concept-Store in Berlin bietet
prickelnde und stille Wein-Alternativen, sogenannte Proxies, sowie
alkoholfreie Aperitifs, Destillate und servierfertige Cocktails.
Doch wonach schmeckt Achtsamkeit im Glas? Zum Beispiel nach
Zitronenmelisse, Weidenröschen und Waldmeister. Zutaten, die in
Jennies letzter Flasche des spritzig-schäumenden Proxie „ENG“ nach
der ursprünglichen Rezeptur „01“ weiterleben. Damit bringen die
Macherinnen von Villbrygg die Essenz einer norwegischen
Wildblumenwiese direkt ins Glas. Clemens, sonst überzeugter
Weintrinker, staunt über die erstaunliche Frische und die feinen
Tannine. Weil Jennie täglich Kunden und Gastronomen berät, kreist
das Gespräch schnell um den gesellschaftlichen Wandel rund ums
Trinken. Jennie beobachtet, dass die Akzeptanz für Null Promille
stetig wächst, auch wenn mancher Wirt damit noch etwas Nachhilfe
braucht. Ihr Tipp: Schon beim Aperitif sollten Gastgeber und Bars
alkoholfreie Alternativen anbieten. Das setze den Ton für den Abend
– und schaffe ein Klima, in dem sich alle willkommen fühlen. Egal,
was sie im Glas haben. Für Jennie ist achtsames Trinken keine
Verzichtsübung, sondern Genusskultur. Auch darum sind ihr
eigenständige Getränke-Kreationen lieber als entalkoholisierte
Weine, die – da sind sich Clemens und sie einig – leider noch zu
oft schmecken, als sei eine Dampfwalze darübergerollt. Und
obendrein selten nachhaltig produziert sind. Zum Schluss gibt
Jennie noch ein paar inspirierende Tipps für alkoholfreie
Ergänzungen des heimischen Barschranks. Ein
bewußtseins-erweiterndes Gespräch zum Jahresbeginn. Mit
Leichtigkeit, Neugier – und völlig ohne Promille
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11.12.2025
1 Stunde 16 Minuten
Die 50. Folge von „Die letzte Flasche“ wird gefeiert – mit einem
besonderen Jubiläums-Gast: Wein- und Genussjournalist Ulrich Amling
vom Tagesspiegel. Gemeinsam mit Clemens blickt er zurück auf
fünfzig Folgen voller Genussmomente – und auf die großen Fragen des
Kulinarik-Jahres 2025: Warum Wein plötzlich ein Kulturkampfthema
ist, wie Gastronomen mit immer launischeren Gästen umgehen und was
gutes Essen heute eigentlich bedeuten sollte. Ulrich hat eine
letzte Flasche "Scheurebe Alte Reben 2018" im Gepäck, die er in der
Corona-Zeit als Lohn für schweißtreibende Arbeitseinsätze in den
Steillagen des fränkischen Weinguts "Am Stein" erhalten hat. Die
beiden philosophieren über die Bewertungsmaßstäbe für
Gastrokritiken, rätseln über den ersten alkoholfreien
100-Euro-Wein, und verabschieden sich von einer Berliner
Delikatessen-Institution nach 97 Jahren. Für die Zukunft wünschen
sie sich mehr Restaurants mit schmackiger Bistro-Küche, statt
langatmiger Menüfolgen und überteuerter Weinkarten. Zum Schluss
verrät Ulrich noch, dass er an die Renaissance der deutschen Küche
glaubt, welche Restaurants er aktuell empfiehlt, und welcher
Lieblingsmensch für ihn am ersten Weihnachtstag den Kochlöffel
schwingt.
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27.11.2025
51 Minuten
In Folge 49 trifft Clemens Simone Adams, eine der spannendsten
Winzerinnen Rheinhessens, die auf dem Familienweingut in Ingelheim
eine ganz eigene Handschrift entwickelt hat. Simone ist eine Frau
mit Mut und Ideen, die sich nicht scheut, eigene Wege zu gehen –
mit viel Gefühl fürs Terroir bringt sie berührende Burgunder-Weine
auf die Flasche, die dank des Kalkbodens eine unverwechselbare
Frische ausstrahlen. Besonders freut sich Clemens über Simones
Spätburgunder aus der Premium-Lage „Pares“ – 2020 ist ihr erster
Jahrgang aus diesem lange vernachlässigten Filetstück, das sie mit
den besten deutschen Pinot-Noir-Klonen neu bestockt hat. Dass
Simone heute kompromisslos und leidenschaftlich Winzerin ist, war
nicht vorhersehbar: Eigentlich wollte sie Jura in Berlin studieren,
hat dann aber in Geisenheim promoviert und stand plötzlich nach dem
Tod ihres Vaters 2010 vor der Entscheidung, das Familienweingut
weiterzuführen. Simone beschreibt sich selbst als „zäh“ – halbe
Sachen gibt es für sie nicht. Ihr größtes Ziel: Die Reben in eine
natürliche Balance bringen – ohne Dogmen, mit Blick aufs
Wesentliche. Biodynamische Prinzipien sind ihr wichtig, aber noch
wichtiger ist, dass die Reben produzieren dürfen, was sie wollen
und können. Bei ihren Lagenweinen setzt sie auf
Ganztraubenpressung. So holt sie noch mehr Herkunftscharakter über
die Rappen in den Keller – das Ergebnis sind elegante, komplexe und
trotzdem strahlend frische Weine. Simone verrät auch, warum ihre
Weine regelmäßig beim VOX-Dating-Format "First Dates" zu sehen
sind, warum sie in ihrer neuen Sektcuvée mit Frühburgunder
experimentiert und welche anderen Ingelheimer Weine sie besonders
schätzt.
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Über diesen Podcast
Jeder kennt sie, jeder hat sie: Die letzte Flasche! Eine, die noch
im Keller herumgeistert oder im Weinregal verstaubt. Fast
vergessen, aber aus bestimmten Gründen doch verwahrt. Weil Sie ein
Geschenk einer lieben Person war, die "gute Flasche" zum Abitur,
ein Erbstück oder die letzte Flasche aus einem legendären Jahrgang.
Hier bekommen diese letzten Flaschen ihren großen Auftritt! Im
Gespräch mit Clemens Hoffmann, Journalist aus Berlin mit einer
großen Leidenschaft für gutes Essen und guten Wein, verkosten die
Gäste ihre letzte Flasche, erzählen die Geschichte dahinter und
sprechen über ihre Leidenschaft für den Genuss. Viel Spaß beim
Hören und Genießen!
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