Episoden

Das Museum Osterburg – zwischen Enteignung und Kunsthandel in der DDR
22.04.2026
39 Minuten
Der Podcast „#Museumslauschen 2.0“ des Museumsverbandes Sachsen-Anhalt ist zurück mit neuen Themen aus der Museumslandschaft Sachsen-Anhalts. Die neue Staffel dreht sich um das Thema Provenienzforschung und natürlich stellen die Museen ihr Haus, ihre Sammlungsgeschichte und Neuigkeiten vor. In dieser Folge besuchen wir das Museum Osterburg und sprechen mit Museumsleiter Florian Fischer und Provenienzforscherin Dr. Claudia Brandt. Florian Fischer nimmt uns mit zur Museumsgründung einmal 1935 und einmal 1954. Besonders eindrucksvoll: Er berichtet, wie das Museum in der DDR nicht nur im enteigneten Wohn- und Geschäftshaus der Handelsfirma Carl Christoph Bode eingerichtet wurde, sondern auch Hausrat und Dokumente als Museumsgut übernahm. Außerdem erklärt Dr. Claudia Brandt, was die Quellen zur Geschichte des Museums über den Umgang mit unrechtmäßig erworbenen Objekten aus der Bodenreform und Verkäufen Anfang der 1960er Jahre an den Volkseigenen Handel „Moderne Kunst“ verraten. Das Interview führten Dr. Annette Müller-Spreitz (Koordinierungsstelle Provenienzforschung) und Alexander Goll (Referent eCulture). Museumslauschen ist ein Projekt des Museumsverbandes Sachsen-Anhalt in Kooperation mit den vorgestellten Museen. Das Format wird gefördert vom Land Sachsen-Anhalt. Das Provenienzforschungsprojekt wurde vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste gefördert.
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Besuch aus Togo – Martin Edjabou’s Begegnung mit dem Museum Burg Querfurt
08.04.2026
27 Minuten
Der Podcast „#Museumslauschen 2.0“ des Museumsverbandes Sachsen-Anhalt ist zurück mit neuen Themen aus der Museumslandschaft Sachsen-Anhalts. Die neue Staffel dreht sich um das Thema Provenienzforschung und diese Folge ergänzt Folge 2 zu den kolonialen Kontexten mit einem Gastinterview: Das Museum Burg Querfurt ist seit Herbst 2021 durch Kontakte nach Liberia und nach Togo im Zuge des Provenienzforschungsprojektes zu Hans Schomburgk auf dem Weg, den Dialog zu intensivieren. Dr. Aqtime Gnouléléng “Martin” Edjabou, Germanist an der Université de Kara in Togo, besuchte im Sommer 2023 erstmals als ein Vertreter einer Herkunftsgesellschaft das Museum. Er verschaffte sich einen Eindruck von den Zeugnissen aus seiner Heimat Togo und deren Aneignungsgeschichte. Im Mittelpunkt der Ideen für mögliche Kooperationen steht die Vision einer gemeinsamen Erschließung und Vermittlung geteilter Wissensbestände. Das Interview führten Dr. Annette Müller-Spreitz (Koordinierungsstelle Provenienzforschung) und Alexander Goll (Referent eCulture). Museumslauschen ist ein Projekt des Museumsverbandes Sachsen-Anhalt in Kooperation mit den vorgestellten Museen. Das Format wird gefördert vom Land Sachsen-Anhalt. Das Provenienzforschungsprojekt wurde vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste gefördert.
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Die Schenkung Hans Schomburgks ans Museum Burg Querfurt
25.03.2026
37 Minuten
Der Podcast „#Museumslauschen 2.0“ des Museumsverbandes Sachsen-Anhalt ist zurück mit neuen Themen aus der Museumslandschaft Sachsen-Anhalts. Die neue Staffel dreht sich um das Thema Provenienzforschung und natürlich stellen die Museen ihr Haus, ihre Sammlungsgeschichte und Neuigkeiten vor. Hans Schomburgk (1880–1967) schenkte im Jahr 1959 der Stadt Querfurt 49 ethnografische Gegenstände aus Afrika. Die 2019 einsetzende Provenienzforschung zu kolonialen Kontexten in Deutschland öffnete auch den Blick des Museums Burg Querfurt für die Frage nach der Herkunft des Schomburgk-Bestands. Jan Stenzel, Museologe am Museum Burg Querfurt, berichtet vom Provenienzforschungsprojekt gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für Länderkunde Leipzig. Er erzählt von Schomburgks Aufenthalten in Afrika im Zeitraum von 1897 bis 1958, seinem Auftreten und dem Schomburgk-Nachlass seiner Enkelin Jutta Niemann. All das bietet Anhaltspunkte für die Erforschung der Erwerbsumstände unter kolonialen Verhältnissen.
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Die Erwerbungen für Schloss Moritzburg Zeitz – Ein Picasso auf verschlungenen Wegen
11.03.2026
46 Minuten
Der Podcast „Museumslauschen 2.0“ des Museumsverbandes Sachsen-Anhalt ist zurück mit neuen Themen aus der Museumslandschaft Sachsen-Anhalts. Die neue Staffel dreht sich um das Thema Provenienzforschung und natürlich stellen die Museen ihr Haus, ihre Sammlungsgeschichte und Neuigkeiten vor. Den Beginn macht das Museum Schloss Moritzburg Zeitz. Museumsleiterin Christine Otto und Provenienzforscherin Anne Paschen berichten anhand von drei Fallbeispielen aus der Graphiksammlung über die Geschichte hinter den Objekten. Anne Paschen erzählt von überraschenden Funden, Herausforderungen bei der Recherche und steigt in die Verwicklungen des Kunsthandels ein. Während der Recherche erlangte sie interessante Erkenntnisse, die sie im Podcast teilt. Das Interview führten Dr. Annette Müller-Spreitz (Koordinierungsstelle Provenienzforschung) und Alexander Goll (Referent eCulture). Museumslauschen ist ein Projekt des Museumsverbandes Sachsen-Anhalt in Kooperation mit den vorgestellten Museen. Das Format wird gefördert vom Land Sachsen-Anhalt. Das Provenienzforschungsprojekt wurde vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste gefördert.
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Eine Schatzkammer voll ausgestopfter Vögel - Heineanum Halberstadt
29.07.2025
17 Minuten
Was uns der Gesang der Vögel über unsere Welt erzählt, erklärt Euch Rüdiger Becker im Heineanum Halberstadt. Wo sich neue Stimmen in den Vogelchor Sachsen-Anhalts einreihen und viele andere verstummen, lässt sich der Einfluss des Menschen auf Klima und Natur ablesen.
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Über diesen Podcast

Die Museumslandschaft in Sachsen-Anhalt ist vielfältig und reich. Wir wollen sie erkunden und spannende Perspektiven auf die Inhalte entwickeln. Deswegen legen wir geräuschvoll los: Mit der Staffel Hören startet #Museumslauschen2.0, die Fortsetzung von #museumslauschen! Der Podcast wird gefördert vom Land Sachsen-Anhalt und produziert vom Projekt eCulture im Museumsverband Sachsen-Anhalt e.V.

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