Das Museum Osterburg – zwischen Enteignung und Kunsthandel in der DDR

Das Museum Osterburg – zwischen Enteignung und Kunsthandel in der DDR

vor 1 Tag
Entziehungskontext: SBZ/DDR
39 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Tag
Der Podcast „#Museumslauschen 2.0“ des Museumsverbandes
Sachsen-Anhalt ist zurück mit neuen Themen aus der
Museumslandschaft Sachsen-Anhalts. Die neue Staffel dreht sich um
das Thema Provenienzforschung und natürlich stellen die Museen ihr
Haus, ihre Sammlungsgeschichte und Neuigkeiten vor. In dieser Folge
besuchen wir das Museum Osterburg und sprechen mit
Museumsleiter Florian Fischer und Provenienzforscherin Dr.
Claudia Brandt. Florian Fischer nimmt uns mit zur Museumsgründung
einmal 1935 und einmal 1954. Besonders eindrucksvoll: Er berichtet,
wie das Museum in der DDR nicht nur im enteigneten Wohn- und
Geschäftshaus der Handelsfirma Carl Christoph Bode eingerichtet
wurde, sondern auch Hausrat und Dokumente als Museumsgut übernahm.
Außerdem erklärt Dr. Claudia Brandt, was die Quellen zur
Geschichte des Museums über den Umgang mit unrechtmäßig
erworbenen Objekten aus der Bodenreform und Verkäufen
Anfang der 1960er Jahre an den Volkseigenen Handel „Moderne Kunst“
verraten. Das Interview führten Dr. Annette Müller-Spreitz
(Koordinierungsstelle Provenienzforschung) und Alexander Goll
(Referent eCulture). Museumslauschen ist ein Projekt des
Museumsverbandes Sachsen-Anhalt in Kooperation mit den
vorgestellten Museen. Das Format wird gefördert vom Land
Sachsen-Anhalt. Das Provenienzforschungsprojekt wurde vom Deutschen
Zentrum Kulturgutverluste gefördert.

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