Kretschmanns Erbe - der Podcast zur Landtagswahl 2026
Der Podcast zur Landtagswahl 2026
Podcaster
Episoden
03.02.2026
46 Minuten
Cem Özdemir ist der prominenteste Politiker der Grünen – und der
wichtigste Hoffnungsträger der Partei, die trotz
Umfrage-Rückstand noch gewinnen möchte.
In der zweiten Folge von „Kretschmanns Erbe“ analysieren
Politikwissenschaftler Professor Felix Hörisch und
RNZ-Politikredakteur Sören Sgries, warum die Grünen alles auf Cem
Özdemir setzen, wie seine politische Biografie ihn geprägt hat
und welche strukturellen Nachteile seine Kandidatur mit sich
bringt.
Die Folge zeigt:
Wie seine Aufstiegsgeschichte vom Sohn türkischer Einwanderer zum
Bundesminister seine politische Rolle prägt.
Warum der Griff nach dem Ministerpräsidentenamt auch für Özdemir
persönlich die „letzte Chance“ sein könnte.
Weshalb die Grünen den Wahlkampf stark auf seine Person
zuspitzen.
Und warum das neben dem fehlenden Amtsbonus seine größte Schwäche
sein könnte.
Zum Abschluss liefert die Politikwissenschaft die entscheidenden
Fakten für den Stammtisch: Welche Faktoren entscheiden eigentlich
darüber, ob ein Politiker im Wahlkampf bekannt oder beliebt wird?
Was bringt eine Krawatte auf dem Wahlplakat?
Eine fundierte Einordnung der grünen Schlüsselperson im Rennen um
die Staatskanzlei – und der zweite Teil der Podcast-Reihe über
Macht, Nachfolge und politische Strategien zur Landtagswahl am 8.
März 2026 in Baden-Württemberg.
Redaktion: Sören S. Sgries
Produktion: Marcel Schreiner
Grafik: Lisa Hellmuth
Ihr habt Tipps, Anregungen und Kritik? Dann schreibt uns an
podcast@rnz.de!
Literatur zur Folge:
Henkel-Waidhofer, J.& Henkel, P. (2025): Cem Özdemir. Brücken
bauen. Paderborn: Bonifatius Verlag.
Özdemir, C. (1997): Ich bin Inländer. Ein anatolischer Schwabe im
Bundestag. München: dtv Verlagsgesellschaft.
Rosar, U., Althans, R. & Junghänel, L. (2024):
Kandidierenden-Attraktivität und Wahlerfolg – Eine Untersuchung
zu parteispezifischen Unterschieden in der Wirksamkeit der
physischen Attraktivität von Direktkandidierenden bei den
Bundestagswahlen 2005 bis 2021. Z Vgl Polit Wiss 18, 531–566
(2024). https://doi.org/10.1007/s12286-025-00629-y
Hohmann, D. (2023): Mobilisierung in Deutschland: Zur Wirkung von
sozialen Online-Netzwerken und Haustürbesuchen auf die
Wahlbeteiligung. http://dx.doi.org/10.17169/refubium-37015
Jäckle, S. & Metz, T. (2016): Brille, Blazer oder Bart? Das
Aussehen als Determinante des Wahlerfolgs von
Bundestags-Direktkandidaten. Politische Vierteljahresschrift,
57(2), 217–246. https://doi.org/10.5771/0032-3470-2016-2-217
Mechtel, M. (2014): It’s the occupation, stupid! Explaining
candidates’ success in low-information elections. European
Journal of Political Economy, 33, 53–70.
https://doi.org/10.1016/j.ejpoleco.2013.11.008
Faas, T. & Hohmann, D. (2014): Mobilisierung bei Nebenwahlen:
Ein Feldexperiment zu Mobilisierungspotenzialen von Wahlkämpfen
anlässlich der Kommunalwahl 2014 in Rheinland-Pfalz.
Projektbericht, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Institut
für Politikwissenschaft.
http://methoden.politik.uni-mainz.de/files/2014/12/Kommunalwahlen_Projektbericht.pdf
https://www.zeit.de/politik/2025-10/cem-oezdemir-interviewpodcast-alles-gesagt
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27.01.2026
41 Minuten
15 Jahre Kretschmann – Ausnahmeerscheinung, Landesvater,
Pragmatiker. Doch was bleibt wirklich von seiner Amtszeit?
Eine Ära endet: 15 Jahre lang hat Winfried Kretschmann in
Baden-Württemberg regiert – länger als jeder andere
Ministerpräsident des Landes. Als erster grüner Regierungschef in
Deutschland gilt er als politische Ausnahmeerscheinung. Doch was
bleibt wirklich von seiner Amtszeit?
In der ersten Folge von „Kretschmanns Erbe“ analysieren
Politikwissenschaftler Professor Felix Hörisch und
RNZ-Politikredakteur Sören Sgries, wie Kretschmann an die Macht
kam, wie sich sein Politikstil verändert hat und warum seine
Regierungszeit weniger von einschneidenden Reformen als von einem
Wandel der politischen Kultur geprägt war.
Die Folge zeigt:
Warum der Machtwechsel 2011 eher Ergebnis einer
Ausnahmesituation war.
Weshalb der große Reformimpuls auf die erste Legislaturperiode
begrenzt blieb.
Wie Kretschmann sich vom grünen Reformer zum landesväterlichen
Pragmatiker entwickelte.
Und warum sein größter strategischer Fehler die fehlende Regelung
der Amtsnachfolge sein könnte.
Zum Abschluss liefert die Politikwissenschaft die entscheidenden
Fakten für den Stammtisch: Wie stark ist der Amtsbonus wirklich –
und was bedeutet es für die Landtagswahl 2026, dass erstmals kein
amtierender Ministerpräsident antritt?
Eine fundierte Bestandsaufnahme der Kretschmann-Ära – und der
Auftakt zu einer Podcast-Reihe über die Zukunft der Landespolitik
in Baden-Württemberg.
Redaktion: Sören S. Sgries
Produktion: Marcel Schreiner
Grafik: Lisa Hellmuth
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Literatur zur Folge:
Hörisch, F. & Wurster, S. (Hrsg.) (2017): Das grün-rote
Experiment in Baden-Württemberg: Eine Bilanz der Landesregierung
Kretschmann 2011–2016. Wiesbaden: Springer Fachmedien.
Hörisch, F. & Wurster, S. (Hrsg.) (2021): Kiwi im
Südwesten: Eine Bilanz der zweiten Regierung Kretschmann
2016–2021. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH.
Seitzer, D. (2025): Winfried Kretschmann. Im Herzen grün –
Die Biografie. Hamburg: Rowohlt Verlag.
Kretschmann, W. (2018): Worauf wir uns verlassen wollen. Für
eine neue Idee des Konservativen. Frankfurt a.M.: S. Fischer
Verlag.
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22.01.2026
4 Minuten
Im neuen RNZ-Podcast „Kretschmanns Erbe“ schauen Sören Sgries und
Prof. Felix Hörisch analytisch auf die 15-jährige „Ära
Kretschmann“ und mögliche Nachfolger.
Vor der baden-württembergischen Landtagswahl am 8. März 2026 ist
unter den Regierungsparteien im Südwesten ein Wettstreit darum
entbrannt, wer wohl der würdigste „Erbfolger“ des grünen
Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann sei. Cem Özdemir, der
60-jährige Grünen-Spitzenkandidat mit Berliner
Regierungserfahrung? Oder doch Manuel Hagel, der 37-Jährige, dem
in den vergangenen zehn Jahren ein rasanter Aufstieg in der
Landes-CDU gelang, die er nun zurück an die Macht, in den
Chefsessel in der Villa Reitzenstein führen möchte?
Im neuen RNZ-Podcast „Kretschmanns Erbe“ schauen Politikredakteur
Sören Sgries und Prof. Felix Hörisch, Politikwissenschaftler an
der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit in Mannheim,
analytisch auf die 15-jährige „Ära Kretschmann“. Sie stellen die
aktuellen Spitzenkandidaten ausführlich vor und diskutieren deren
Stärken und Schwächen. Und natürlich kommen auch die
Oppositionsparteien nicht zu kurz.
Als Bonus gibt es in jeder Folge Erhellendes aus der
politikwissenschaftlichen Forschung. Welche Rolle spielt der
Amtsbonus? Wie wird man bekannt im Land? Wem vertrauten Wähler am
meisten? Welche Effekte haben Auftritte in TV-Duellen?
Redaktion: Sören S. Sgries
Produktion: Marcel Schreiner
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03.08.2022
53 Minuten
„Wir haben uns nicht gesucht, doch wir haben uns gefunden“: So
äußerte sich CDU-Landeschef Thomas Strobl als 2016 die erste
grün-schwarze Koalition in Baden-Württemberg feststand. Eine
„Liebesheirat“ war das, anders als die grün-roten Jahre zuvor,
sicherlich nicht. Aber was war Grün-Schwarz dann? Eine
„Komplementärkoalition“, wie die Beteiligten gerne behaupten?
Eine „Kiwi-Koalition“, in der die Grünen dominierten? Die
Politikprofessoren Felix Hörisch und Stefan Wurster ziehen in der
19. Folge des RNZ-Podcasts zur Landespolitik einen
wissenschaftlichen „Schlussstrich“ unter das erste grün-schwarze
Kabinett unter Winfried Kretschmann – und wagen im Gespräch mit
Politikredakteur Sören Sgries auch einen Ausblick darauf, was das
für die Wiederauflage dieser Koalition seit dem Frühjahr 2021
bedeuten könnte.
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02.08.2022
1 Stunde 1 Minute
Privat teilen Lena Schwelling (29) und Pascal Haggenmüller (33)
eine große Leidenschaft: das Wandern. Gemeinsam in den Alpen
waren sie allerdings noch nicht. Dafür sind sie seit Dezember
2021 politische „Kletterpartner“, auf der Suche nach neuen
Gipfeln – nämlich als neu gewählte Landesvorsitzende der
Südwest-Grünen. In der aktuellen Podcast-Folge sprechen sie mit
RNZ-Politikredakteur Sören Sgries über die Gratwanderung, die es
bedeutet, eine sich zunehmend verjüngende Partei für eine
breitere Wählerschaft attraktiv zu halten. Darüber, warum die
Grünen keinesfalls nur „Unistadt-Partei“ bleiben dürfen, sondern
den ländlichen Raum erobern müssen. Über die Schwierigkeit, auf
allen Ebenen – von Stuttgart bis Berlin - „Realpolitik“ machen zu
müssen. Und über eine Südwest-FDP, die doch nicht mehr so
unbedingt als Regierungspartner taugt, wie gerade jüngere Grüne
es noch im Frühjahr 2021 gehofft hatten.
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Über diesen Podcast
Vor der baden-württembergischen Landtagswahl am 8. März 2026 ist
unter den Regierungsparteien im Südwesten ein Wettstreit darum
entbrannt, wer wohl der würdigste „Erbfolger“ des grünen
Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann sei. Im neuen RNZ-Podcast
„Kretschmanns Erbe“ schauen Politikredakteur Sören Sgries und Prof.
Felix Hörisch, Politikwissenschaftler an der Hochschule der
Bundesagentur für Arbeit in Mannheim, analytisch auf die 15-jährige
„Ära Kretschmann“. Sie stellen die aktuellen Spitzenkandidaten
ausführlich vor und diskutieren deren Stärken und Schwächen. Und
natürlich kommen auch die Oppositionsparteien nicht zu kurz. Ihr
habt Tipps, Anregungen und Kritik? Dann schreibt uns an
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