Ohne Amtsbonus: Cem Özdemir

Ohne Amtsbonus: Cem Özdemir

Cem Özdemir ist der prominenteste Politiker der Grünen – und der wichtigste Hoffnungsträger der Partei, die trotz Umfrage-Rückstand noch gewinnen möchte.
46 Minuten

Beschreibung

vor 2 Wochen

Cem Özdemir ist der prominenteste Politiker der Grünen – und der
wichtigste Hoffnungsträger der Partei, die trotz
Umfrage-Rückstand noch gewinnen möchte.


In der zweiten Folge von „Kretschmanns Erbe“ analysieren
Politikwissenschaftler Professor Felix Hörisch und
RNZ-Politikredakteur Sören Sgries, warum die Grünen alles auf Cem
Özdemir setzen, wie seine politische Biografie ihn geprägt hat
und welche strukturellen Nachteile seine Kandidatur mit sich
bringt. 


Die Folge zeigt:

Wie seine Aufstiegsgeschichte vom Sohn türkischer Einwanderer zum
Bundesminister seine politische Rolle prägt.
Warum der Griff nach dem Ministerpräsidentenamt auch für Özdemir
persönlich die „letzte Chance“ sein könnte.
Weshalb die Grünen den Wahlkampf stark auf seine Person
zuspitzen.
Und warum das neben dem fehlenden Amtsbonus seine größte Schwäche
sein könnte.
Zum Abschluss liefert die Politikwissenschaft die entscheidenden
Fakten für den Stammtisch: Welche Faktoren entscheiden eigentlich
darüber, ob ein Politiker im Wahlkampf bekannt oder beliebt wird?
Was bringt eine Krawatte auf dem Wahlplakat?

Eine fundierte Einordnung der grünen Schlüsselperson im Rennen um
die Staatskanzlei – und der zweite Teil der Podcast-Reihe über
Macht, Nachfolge und politische Strategien zur Landtagswahl am 8.
März 2026 in Baden-Württemberg.


Redaktion: Sören S. Sgries


Produktion: Marcel Schreiner


Grafik: Lisa Hellmuth


Ihr habt Tipps, Anregungen und Kritik? Dann schreibt uns an
podcast@rnz.de!


Literatur zur Folge:


Henkel-Waidhofer, J.& Henkel, P. (2025): Cem Özdemir. Brücken
bauen. Paderborn: Bonifatius Verlag.


Özdemir, C. (1997): Ich bin Inländer. Ein anatolischer Schwabe im
Bundestag. München: dtv Verlagsgesellschaft.


Rosar, U., Althans, R. & Junghänel, L. (2024):
Kandidierenden-Attraktivität und Wahlerfolg – Eine Untersuchung
zu parteispezifischen Unterschieden in der Wirksamkeit der
physischen Attraktivität von Direktkandidierenden bei den
Bundestagswahlen 2005 bis 2021. Z Vgl Polit Wiss 18, 531–566
(2024). https://doi.org/10.1007/s12286-025-00629-y


Hohmann, D. (2023): Mobilisierung in Deutschland: Zur Wirkung von
sozialen Online-Netzwerken und Haustürbesuchen auf die
Wahlbeteiligung. http://dx.doi.org/10.17169/refubium-37015


Jäckle, S. & Metz, T. (2016): Brille, Blazer oder Bart? Das
Aussehen als Determinante des Wahlerfolgs von
Bundestags-Direktkandidaten. Politische Vierteljahresschrift,
57(2), 217–246. https://doi.org/10.5771/0032-3470-2016-2-217


Mechtel, M. (2014): It’s the occupation, stupid! Explaining
candidates’ success in low-information elections. European
Journal of Political Economy, 33, 53–70.
https://doi.org/10.1016/j.ejpoleco.2013.11.008


Faas, T. & Hohmann, D. (2014): Mobilisierung bei Nebenwahlen:
Ein Feldexperiment zu Mobilisierungspotenzialen von Wahlkämpfen
anlässlich der Kommunalwahl 2014 in Rheinland-Pfalz.
Projektbericht, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Institut
für Politikwissenschaft.
http://methoden.politik.uni-mainz.de/files/2014/12/Kommunalwahlen_Projektbericht.pdf


https://www.zeit.de/politik/2025-10/cem-oezdemir-interviewpodcast-alles-gesagt

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