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In dieser Podcast-Folge sprechen wir mit Solveig Hansen, Rasmus Bisanz und Gabi Meihswinkel von der Uni Bremen. Sie haben dort in einem spannenden Projekt – dem „SKILL Innovation Lab ‚Wie geht Wissenschaft?‘“ – gearbeitet, dessen Ziel es war, mit Studierenden und Lehrenden gemeinsam multimediale Lern-Lehr-Pfade für das wissenschaftliche Arbeiten im Fach Gesundheitswissenschaften/Public Health zu entwickeln. Zur Unterstützung der Arbeit des InnoLabs haben Tyll und Katharina im Herbst 2023 den Workshop „Unconditional Teaching: Beziehungsreiche und machtsensible Hochschullehre“ für die Mitglieder des InnoLabs geleitet. In diesem Podcast sprechen wir nach Ende des Projekts über Solveigs, Rasmus’ und Gabis Erfahrungen im InnoLab und mit dem Unconditional Teaching-Konzept, und auch darüber, wie ihre Arbeit weiter nachwirkt.
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In dieser Podcast-Folge sprechen wir mit Lea Hildermeier und Leonie Dührkoop, mit denen wir in verschiedenen Lehr-Lern- und Hochschul-Kontexten schon seit Langem zusammenarbeiten. Beide studieren an der Universität Bielefeld und haben im Sommersemester 2023 gemeinsam ein studentisches Seminar zum Thema “‘Do you like Scary Movies?’ Horror on the Screen” unterrichtet. Wir sprechen mit Leonie und Lea über ihre Erfahrungen mit ihrem Seminar, ihre Zusammenarbeit bei der Planung und Lehre, über das Format studentischer Seminare und die strukturellen Bedingungen dafür und über die Vorteile von Team Teaching. Die Idee, gemeinsam ein Seminar zu unterrichten, entstand aus Leonies und Leas Beschäftigung mit dem Thema Horrorfilm, das schon länger ein Forschungsthema von Leonie ist und an dem beide zusammen weitergearbeitet haben, bis sich aus ihren Überlegungen eine Kursstruktur ergeben hat. Nach Abschluss ihres Seminars sind Lea und Leonie auf uns zugekommen mit der schönen Idee, ihre Erfahrungen in einer Podcast-Folge gemeinsam zu reflektieren und über ihren Prozess zu sprechen. Mit dieser Podcast-Folge möchten wir die Möglichkeiten und Vorteile studentischer Lehre, aber auch von Team Teaching sichtbar machen. Wir hoffen, dass unser Gespräch Studierende ermutigen kann, ihre akademischen Interessen zu verfolgen und eigene Lehr-Expertise zu sammeln, aber auch Lehrende dazu, Studierende in ihren (Lehr-)Projekten zu unterstützen und zu empowern.
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In this podcast episode we talk to Sophia Brauner, a former student of ours who is currently completing her graduate studies at Western Washington University in the United States and who teaches academic writing to undergraduate students. We talk about the notion of academic writing as as a means of expression and communication of ideas and how Sophia in her classes uses the creation of podcast projects to teach students be more creative, flexible and willing to take risks in their approach to writing. Sophia puts forth strong and inspiring criticisms of language correctness and standard grammar as criteria for evaluating student writing – criticisms that are virtually unheard of in our German system. She gives us wonderful insights into how the broader, de-centered notions of what ‘writing’, ‘research’, and ‘knowledge’ can be in her writing classes follow an anti-racist tradition of scholarship and liberate students to find their own voices rather than imitating others. Lastly, we talk about the ubiquitous problems of grading and how Sophia uses ‘labor contracts’ to grade her students’ work not in terms of ‘merit’ but purely in terms of completion, which functions as another way to encourage creativity and risk in learning instead of reading the teacher’s mind in trying to get everything perfect.
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In dieser Folge des Unconditional Teaching Podcast haben wir Leonie Ackermann zu Gast. Leonie hat viele Jahre lang Studierende in der Hochschulpolitik vertreten und für mehr Mitbestimmung gekämpft. Im August 2022 hat Leonie einen Kommentar zu unserem Diskussionspapier „Ressource anstatt Hürde sein: Wie Lehrende soziale Barrieren abbauen und Teilhabe fördern durch Unconditional Teaching“ (2022) geschrieben, der den Ausgangspunkt für unser Gespräch bildet. Unser Hauptthema ist ein Phänomen, das Leonie Default Distrust nennt: das studentische Grundmisstrauen gegenüber Lehrenden, das es selbst wohlmeinenden Lehrenden oft schwer macht, mit ihren Studierenden über Status-Barrieren hinweg zu kommunizieren. Wir besprechen zunächst die Gründe für dieses studentische Grundmisstrauen und benennen kritisch die negativen Effekte auf Studierende, die strukturelle Machtgefälle, Deprivilegierung, Prüfungsfokussierung und das daraus resultierende Misstrauen von Lehrendenseite haben. Wir sprechen darüber, wie Hochschule sich verändern muss, um sich als Institution das Vertrauen von Studierenden zu verdienen – indem sie Studierende zum Beispiel konsequent in politische Entscheidungsprozesse einbezieht und ihnen nicht nur Scheinpartizipation ermöglicht, aber auch indem sie ihre Prüfungskultur ändert. Letztlich diskutieren wir, wie Lehrende bessere Allies für Studierende sein können, wie sie sich mit Studierenden verbünden und ihre eigenen Privilegien nutzen können, um Studierenden zu unterstützen.
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In dieser Folge des Unconditional Teaching Podcast sprechen Katharina und Tyll mit Andrea Klein. Andrea ist Dozentin für wissenschaftliches Arbeiten, Coach und Autorin. Im zweiten Teil sprechen wir über Entwicklungsorientierung statt Defizitorientierung; darüber, wann wir, also Andrea, Tyll und Katharina, Freude in der Lehre erleben; welche institutionellen Bedingungen uns das noch leichter machen würden; und warum Lehrende untereinander mehr darüber sprechen sollten, was in ihrer Lehre gut läuft.
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Über diesen Podcast

DE: Das Projekt Unconditional Teaching, gegründet von Jessica Koch, Tyll Zybura und Katharina Pietsch, möchte einen Beitrag zu einem Umdenken in der Hochschullehre leisten. Ziel unserer Gespräche in diesem Podcast ist es, alternative Lehr- und Lernpraktiken zu teilen: Praktiken, von denen wir hoffen, dass sie die toxischen und schädlichen Auswirkungen institutioneller Macht abschwächen, untergraben und vielleicht sogar heilen können und stattdessen Raum für bessere, gesündere Lehr- und Lernumgebungen und bessere Beziehungen zwischen Lehrenden und Lernenden schaffen. EN: Unconditional Teaching, created by Jessica Koch, Tyll Zybura and Katharina Pietsch, is a project of healing and a contribution to a growing number of calls for a reform of teaching practices in higher education. The aim of our conversations in this podcast is the positive framing and chronicling of alternative practices of teaching and learning: practices that we hope can mitigate, subvert, and maybe even heal the toxic and damaging effects of institutional power and instead make room for better, more wholesome teaching and learning environments and improved teacher-student relationships.
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„Unconditional Teaching Podcast“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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