Podcaster
Episoden
05.06.2026
1 Stunde 43 Minuten
Jürg Fassbind ist Organisationsberater, Coach und diplomierter Ritualfachmann. Aufgewachsen in einem dichten katholischen Festkalender in Schwyz, fand er über Umwege – Beinahe-Burnout, Suchphase, christliche Mystik, Lassalle-Haus – zu einer Praxis, die Meditation, Alltag und Ritualarbeit verbindet. Seit 2016 ist er selbstständig. Im September 2025 erschien sein Buch «Rituale in Teams und Organisationen – Innehalten, Verbinden, Transformieren» im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht.
Wir sprechen darüber, wie ein einziges Ritual während der 9/11-Anschläge Jürg für immer überzeugt hat, dass Rituale in Organisationen wirken – und was seither seinen Weg geprägt hat.
Wir sprechen über:
️ Ritual vs. Routine – warum Intention alles verändert 🫀 Körper, Seele, Herz – warum ein Ritual nicht im Kopf gemacht werden kann 9/11 in Wien – wie ein Ritual eine ganze Gruppe verwandelte Übergangsrituale – Ankommen, Abschliessen, Neubeginn in Teams ️ Manipulation – wo die Grenze liegt, wenn Führungspersonen Rituale einsetzen Veränderung braucht Irritation – warum Transformation unbequem sein muss Organisationen im Jahresrhythmus – warum Herbst und Winter auch sein dürfen Stille als verbindendes Element – Erfahrungen aus den Sommerwochen mit Niklaus Brantschen Alltag als Praxis – Gehmeditation, Schwellen und Innehalten vor dem Rotlicht Das Buch – Entstehung und was Jürg damit bewegen möchte
Ein Gespräch über die Kraft des Innehaltens – und darüber, wie kleine, bewusste Gesten mitten im Alltag etwas Wesentliches berühren können.
Weitere Informationen:
www.juergfassbind.ch www.fachschule-rituale.ch www.ritualverband.ch www.pilgerkapellehaggenegg.ch
Dieser Podcast ist ein Herzensprojekt.
Du als Teil der Community machst ihn möglich. Ich freue mich über ein Like, einen Kommentar oder eine Weiterleitung.
Wenn du einen Beitrag zu den Produktionskosten leisten möchtest, kannst du das ganz einfach über Twint auf 078 600 95 60 tun – weitere Infos findest du auf meiner Website: www.meditationsszene.ch Herzlichen Dank!
Inhalt
00:00:00 Intro
00:01:59 Wer ist Jürg Fassbind?
00:04:36 Aufgewachsen in einer Welt voller Rituale
00:06:51 Der Hühnerhautmoment als Ministrant
00:11:01 Die spirituelle Suche beginnt
00:15:47 Warum Geschichte – und nicht Theologie?
00:20:04 Meditation, Beruf und die Rückkehr zum Katholizismus
00:30:23 11. September 2001: Rituale in der Krise
00:35:33 Rituale im Business – geht das überhaupt?
00:38:48 Vom Manager zum diplomierten Ritualfachmann
00:46:06 Was ist eigentlich ein Ritual?
00:53:44 Ein Ritual bei einer Trennung – ein konkretes Beispiel
00:57:25 Rituale in Organisationen
01:01:33 Die unsichtbaren Rituale in Unternehmen
01:03:42 Das Rad der Balance: Frühling, Sommer, Herbst, Winter
01:07:57 Rituelle Interventionen und Change-Rituale – was ist der Unterschied?
01:16:43 Was das Buchschreiben mit Jürg gemacht hat
01:19:58 Heikle Begriffe: weglassen oder stehen lassen?
01:25:22 Zusammenarbeit mit Zen-Meister Niklaus Brantschen
01:32:00 Jürgs eigene Morgenpraxis
01:34:35 Rituale im öffentlichen Raum – das neue Herzensprojekt
01:40:16 Jürgs Angebot und wie ihr ihn erreicht
Wir sprechen darüber, wie ein einziges Ritual während der 9/11-Anschläge Jürg für immer überzeugt hat, dass Rituale in Organisationen wirken – und was seither seinen Weg geprägt hat.
Wir sprechen über:
️ Ritual vs. Routine – warum Intention alles verändert 🫀 Körper, Seele, Herz – warum ein Ritual nicht im Kopf gemacht werden kann 9/11 in Wien – wie ein Ritual eine ganze Gruppe verwandelte Übergangsrituale – Ankommen, Abschliessen, Neubeginn in Teams ️ Manipulation – wo die Grenze liegt, wenn Führungspersonen Rituale einsetzen Veränderung braucht Irritation – warum Transformation unbequem sein muss Organisationen im Jahresrhythmus – warum Herbst und Winter auch sein dürfen Stille als verbindendes Element – Erfahrungen aus den Sommerwochen mit Niklaus Brantschen Alltag als Praxis – Gehmeditation, Schwellen und Innehalten vor dem Rotlicht Das Buch – Entstehung und was Jürg damit bewegen möchte
Ein Gespräch über die Kraft des Innehaltens – und darüber, wie kleine, bewusste Gesten mitten im Alltag etwas Wesentliches berühren können.
Weitere Informationen:
www.juergfassbind.ch www.fachschule-rituale.ch www.ritualverband.ch www.pilgerkapellehaggenegg.ch
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Inhalt
00:00:00 Intro
00:01:59 Wer ist Jürg Fassbind?
00:04:36 Aufgewachsen in einer Welt voller Rituale
00:06:51 Der Hühnerhautmoment als Ministrant
00:11:01 Die spirituelle Suche beginnt
00:15:47 Warum Geschichte – und nicht Theologie?
00:20:04 Meditation, Beruf und die Rückkehr zum Katholizismus
00:30:23 11. September 2001: Rituale in der Krise
00:35:33 Rituale im Business – geht das überhaupt?
00:38:48 Vom Manager zum diplomierten Ritualfachmann
00:46:06 Was ist eigentlich ein Ritual?
00:53:44 Ein Ritual bei einer Trennung – ein konkretes Beispiel
00:57:25 Rituale in Organisationen
01:01:33 Die unsichtbaren Rituale in Unternehmen
01:03:42 Das Rad der Balance: Frühling, Sommer, Herbst, Winter
01:07:57 Rituelle Interventionen und Change-Rituale – was ist der Unterschied?
01:16:43 Was das Buchschreiben mit Jürg gemacht hat
01:19:58 Heikle Begriffe: weglassen oder stehen lassen?
01:25:22 Zusammenarbeit mit Zen-Meister Niklaus Brantschen
01:32:00 Jürgs eigene Morgenpraxis
01:34:35 Rituale im öffentlichen Raum – das neue Herzensprojekt
01:40:16 Jürgs Angebot und wie ihr ihn erreicht
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01.05.2026
1 Stunde 37 Minuten
Philip Trumpler, geboren 1972 in Zürich, machte eine kaufmännische Lehre – und brach dann aus allem aus. Mit 19 erlebte er seine ersten Astralreisen und verbrachte Zeit als Laie im ältesten Kloster des Bergs Athos. Danach reiste er nach Westafrika, wo er in Ghana und Gabun in spiritistische und initiatorische Traditionen eingeweiht wurde. Es folgten Mexiko, der peruanische Amazonas und nach weiteren Stationen schliesslich der Himalaya, wo er mit 39 seinen Guru fand und in Kriya Yoga initiiert wurde. Heute lebt er auf Madagaskar, wo er in den Stamm der Mikea aufgenommen wurde – einer der letzten Jäger-und-Sammler-Gemeinschaften der Insel.
Im Gespräch erzählt Philip von einem Leben zwischen den Welten. Er beschreibt, wie er als Kind Geister sah, wie man ihm sagte, das gebe es nicht – und wie er diesen Faden mit 19 wieder aufnahm. Was alle Stationen verbindet, ist eine beharrliche Neugier: Philip will nicht glauben, sondern sehen. Und was er sieht, ist so weit ausserhalb des Normalen, dass er es selbst kaum fassen kann – ohne aber daran zu zweifeln.
Wir sprechen über:
Kindheit und Vergessen – Geister sehen und schweigen lernen
Astralreisen und der Himmel – Engelwesen, Lichtfrequenzen und Rückkehr
Megisti Lavra – Askese, Herzgebet und der direkte Zugang
Poltergeist und Geisterkontakt – wenn Dosis nichts mehr bedeutet
Ghana und die Ashanti – Spiritismus, Hilfsgeister und eine Meerjungfrau
Gabun und der Mbiri-Kult – Iboga und die Begegnung im Ahnenland
Die Huichol in Mexiko – Zufall, Zugehörigkeit und die Pilgerfahrt nach Wirikuta
Die Shipibo im Amazonas – Diäta, Ayahuasca und Chips aus einer verzauberten Welt
️ Der Himalaya – ein Heiliger erscheint im Schnee und gibt die Diksha
Kriya Yoga – derselbe Raum, andere Werkzeuge
Die Mikea auf Madagaskar – aufgenommen als «der weisse Mikea»
Cultural Appropriation – was verlorenging und was bleibt
Die Erfahrungen, die Philip beschreibt, liegen weit ausserhalb meines Erfahrungshorizonts. Ich begegne ihnen so, wie ich allen Erfahrungen im Podcast zu begegnen versuche: neugierig, ohne Vorurteil – und ohne Bestätigung.
Dieser Podcast ist ein Herzensprojekt.
Du als Teil der Community machst ihn möglich. Ich freue mich über ein Like, einen Kommentar oder eine Weiterleitung.
Wenn du einen Beitrag zu den Produktionskosten leisten möchtest, kannst du das ganz einfach über Twint auf 078 600 95 60 tun – weitere Infos findest du auf meiner Website: www.meditationsszene.ch Herzlichen Dank!
Inhalt
00:00:00 Intro
00:01:58 Philip Trumpler – Biografie
00:03:05 Als Kind Geister gesehen – und vergessen
00:08:39 Askese im ältesten Kloster des Bergs Athos
00:12:03 Ein Poltergeist in der Stereoanlage
00:18:58 Ghana – Initiation bei den Ashanti
00:27:41 Geister haben Charaktere, Macken und Grenzen
00:31:37 Gabun – vier Tage Iboga-Initiation beim Mbiri-Kult
00:40:22 Was eine Einweihung an Pflichten mitbringt
00:42:54 Geister können Gutes tun – und Böses
00:45:30 Mexiko – gestrandet bei den Huichol
00:54:49 Den Tod kennen – aus eigener Erfahrung
00:56:52 Die Pilgerfahrt nach Wirikuta
00:59:54 Peru – Ayahuasca, Diäta und Chips aus einer verzauberten Welt
01:12:21 Himalaya – ein Heiliger erscheint im Schnee
01:21:03 Meditation und Psychedelika – derselbe Raum, andere Werkzeuge
01:25:41 Madagaskar – aufgenommen als weisser Mikea
01:30:43 Cultural Appropriation – was verlorenging und was bleibt
Im Gespräch erzählt Philip von einem Leben zwischen den Welten. Er beschreibt, wie er als Kind Geister sah, wie man ihm sagte, das gebe es nicht – und wie er diesen Faden mit 19 wieder aufnahm. Was alle Stationen verbindet, ist eine beharrliche Neugier: Philip will nicht glauben, sondern sehen. Und was er sieht, ist so weit ausserhalb des Normalen, dass er es selbst kaum fassen kann – ohne aber daran zu zweifeln.
Wir sprechen über:
Kindheit und Vergessen – Geister sehen und schweigen lernen
Astralreisen und der Himmel – Engelwesen, Lichtfrequenzen und Rückkehr
Megisti Lavra – Askese, Herzgebet und der direkte Zugang
Poltergeist und Geisterkontakt – wenn Dosis nichts mehr bedeutet
Ghana und die Ashanti – Spiritismus, Hilfsgeister und eine Meerjungfrau
Gabun und der Mbiri-Kult – Iboga und die Begegnung im Ahnenland
Die Huichol in Mexiko – Zufall, Zugehörigkeit und die Pilgerfahrt nach Wirikuta
Die Shipibo im Amazonas – Diäta, Ayahuasca und Chips aus einer verzauberten Welt
️ Der Himalaya – ein Heiliger erscheint im Schnee und gibt die Diksha
Kriya Yoga – derselbe Raum, andere Werkzeuge
Die Mikea auf Madagaskar – aufgenommen als «der weisse Mikea»
Cultural Appropriation – was verlorenging und was bleibt
Die Erfahrungen, die Philip beschreibt, liegen weit ausserhalb meines Erfahrungshorizonts. Ich begegne ihnen so, wie ich allen Erfahrungen im Podcast zu begegnen versuche: neugierig, ohne Vorurteil – und ohne Bestätigung.
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Inhalt
00:00:00 Intro
00:01:58 Philip Trumpler – Biografie
00:03:05 Als Kind Geister gesehen – und vergessen
00:08:39 Askese im ältesten Kloster des Bergs Athos
00:12:03 Ein Poltergeist in der Stereoanlage
00:18:58 Ghana – Initiation bei den Ashanti
00:27:41 Geister haben Charaktere, Macken und Grenzen
00:31:37 Gabun – vier Tage Iboga-Initiation beim Mbiri-Kult
00:40:22 Was eine Einweihung an Pflichten mitbringt
00:42:54 Geister können Gutes tun – und Böses
00:45:30 Mexiko – gestrandet bei den Huichol
00:54:49 Den Tod kennen – aus eigener Erfahrung
00:56:52 Die Pilgerfahrt nach Wirikuta
00:59:54 Peru – Ayahuasca, Diäta und Chips aus einer verzauberten Welt
01:12:21 Himalaya – ein Heiliger erscheint im Schnee
01:21:03 Meditation und Psychedelika – derselbe Raum, andere Werkzeuge
01:25:41 Madagaskar – aufgenommen als weisser Mikea
01:30:43 Cultural Appropriation – was verlorenging und was bleibt
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03.04.2026
1 Stunde 53 Minuten
Dapel Rahel Gertsch, geboren 1980, ist buddhistische Dharma- und Meditationslehrerin. Sie begann ihre Praxis im Meditationszentrum Beatenberg bei Fred von Allmen. 2006, nach einer Begegnung mit dem Dalai Lama, gab sie ihren Beruf als Primarlehrerin auf und reiste mit einem One-Way-Ticket nach Indien. 2008 wurde sie zur Nonne ordiniert. Über 15 Jahre lebte sie in der Gemeinschaft «Dharmadatta», die sie mitgegründet hatte – in Indien, Mexiko und den USA. Nach einer tiefen Erschütterung in ihrer Tradition und einer Erkrankung an Long Covid kehrte sie 2024 in die Schweiz zurück. 2026 legte sie die Robe ab. Heute lehrt sie mit Fokus auf Ökodharma. Zu ihren Quellen zählen Joanna Macy und David Loy. Das Meditationszentrum Beatenberg bleibt ihre spirituelle Heimat.
Im Gespräch erzählt Dapel von einer Reise, die im Schulzimmer begann und in die radikale Hingabe eines klösterlichen Lebens führte. Sie beschreibt den Weg zur Ordination, das Leben ohne Privatsphäre und die Kraft, die sie über viele Jahre trug. Ein zentrales Thema ist der Bruch des Vertrauens: Wie geht man um mit Missbrauch in der eigenen Linie? Wie zerbricht ein Ideal – und was bleibt? Wir sprechen über das Loslassen der Robe, der Rolle und der Gesundheit. Und darüber, wie gerade Krankheit und Krisen zu einer tieferen Praxis führen können. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Ökodharma: Wie können buddhistische Methoden uns helfen, der Klimakrise mit Präsenz statt Ohnmacht zu begegnen?
Wir sprechen über:
🪑 Der Einstieg im Beatenberg – Fred von Allmen und die Freiheit der Stille Vom Dadaismus zum Dharma – Kunst, Präsenz und der Ruf der Meditation Die Praxis der Grünen Tara – Archetypen und die Kraft der Visualisierung ️ One-Way-Ticket nach Indien – Unterweisungen beim Dalai Lama und Ordination Leben in der Gemeinschaft «Dharmadatta» – Zwischen Indien, Mexiko und den USA ️ Machtmissbrauch und Erschütterung – Wenn das Fundament der Tradition wackelt Long Covid als Lehrmeister – Pacing, Körperweisheit und radikales Vereinfachen Das Ablegen der Robe – Identität, Abschied und ein neuer Weg im Alltag Ökodharma – Handeln ohne Anhaften am Ergebnis in Zeiten der Polykrise
Ein Gespräch über den Mut zur Veränderung, die Integration von Schattenseiten und die Suche nach einem Dharma, der sich mitten in den Herausforderungen unserer Welt verkörpert.
Weitere Informationen: https://www.bodhibaum.ch
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Inhalt
00:00:00 Intro 00:02:09 Wer ist Dapel Rahel Gertsch? 00:05:05 Was bedeutet der Name «Dapel»? 00:06:48 Erster Kontakt mit Meditation 00:14:02 Sylvia Wetzel und feministische Traditionen 00:22:07 Die Begegnung mit dem Dalai Lama als Wendepunkt 00:28:44 Entscheidung zur Ordination als buddhistische Nonne 00:36:23 15 Jahre Gemeinschaft Dharmadatta 00:49:08 Von Indien nach Mexiko: Dharma auf Spanisch 00:54:05 Wie Sprache und Kultur die Lehre verändern 00:58:59 Weiterzug in die USA 01:00:59 Erschütterung, Krise und Long Covid 01:16:15 Verlassen der Gemeinschaft und Rückkehr in die Schweiz 01:21:13 Ablegen der Robe nach 18 Jahren 01:28:28 ÖkoDharma: Von Ohnmacht zu weisem Mut 01:47:40 Infos und Angebote von Dapel
Im Gespräch erzählt Dapel von einer Reise, die im Schulzimmer begann und in die radikale Hingabe eines klösterlichen Lebens führte. Sie beschreibt den Weg zur Ordination, das Leben ohne Privatsphäre und die Kraft, die sie über viele Jahre trug. Ein zentrales Thema ist der Bruch des Vertrauens: Wie geht man um mit Missbrauch in der eigenen Linie? Wie zerbricht ein Ideal – und was bleibt? Wir sprechen über das Loslassen der Robe, der Rolle und der Gesundheit. Und darüber, wie gerade Krankheit und Krisen zu einer tieferen Praxis führen können. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Ökodharma: Wie können buddhistische Methoden uns helfen, der Klimakrise mit Präsenz statt Ohnmacht zu begegnen?
Wir sprechen über:
🪑 Der Einstieg im Beatenberg – Fred von Allmen und die Freiheit der Stille Vom Dadaismus zum Dharma – Kunst, Präsenz und der Ruf der Meditation Die Praxis der Grünen Tara – Archetypen und die Kraft der Visualisierung ️ One-Way-Ticket nach Indien – Unterweisungen beim Dalai Lama und Ordination Leben in der Gemeinschaft «Dharmadatta» – Zwischen Indien, Mexiko und den USA ️ Machtmissbrauch und Erschütterung – Wenn das Fundament der Tradition wackelt Long Covid als Lehrmeister – Pacing, Körperweisheit und radikales Vereinfachen Das Ablegen der Robe – Identität, Abschied und ein neuer Weg im Alltag Ökodharma – Handeln ohne Anhaften am Ergebnis in Zeiten der Polykrise
Ein Gespräch über den Mut zur Veränderung, die Integration von Schattenseiten und die Suche nach einem Dharma, der sich mitten in den Herausforderungen unserer Welt verkörpert.
Weitere Informationen: https://www.bodhibaum.ch
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Inhalt
00:00:00 Intro 00:02:09 Wer ist Dapel Rahel Gertsch? 00:05:05 Was bedeutet der Name «Dapel»? 00:06:48 Erster Kontakt mit Meditation 00:14:02 Sylvia Wetzel und feministische Traditionen 00:22:07 Die Begegnung mit dem Dalai Lama als Wendepunkt 00:28:44 Entscheidung zur Ordination als buddhistische Nonne 00:36:23 15 Jahre Gemeinschaft Dharmadatta 00:49:08 Von Indien nach Mexiko: Dharma auf Spanisch 00:54:05 Wie Sprache und Kultur die Lehre verändern 00:58:59 Weiterzug in die USA 01:00:59 Erschütterung, Krise und Long Covid 01:16:15 Verlassen der Gemeinschaft und Rückkehr in die Schweiz 01:21:13 Ablegen der Robe nach 18 Jahren 01:28:28 ÖkoDharma: Von Ohnmacht zu weisem Mut 01:47:40 Infos und Angebote von Dapel
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06.03.2026
1 Stunde 58 Minuten
Philipp Funk ist Zen-Mönch und Zen-Lehrer in der Sōtō-Zen-Tradition. Er praktiziert Zazen seit 1996 und wurde 2001 formell ordiniert. Geprägt wurde sein Weg durch seinen Lehrer Missen Michel Bovay, einen engen Schüler von Taisen Deshimaru. Gemeinsam mit Weggefährt*innen gründete Philipp 2012 das Mushin Zen Dojo Zürich, das er bis heute mitverantwortet. Neben seiner Zen-Praxis arbeitet er im Bereich Kommunikation und Marketing und verantwortet an der ZHAW die Online- und Social-Media-Kommunikation im Departement Gesundheit. Dort initiierte er auch das Format Zen @ Work. Seine Praxis vertiefte er unter anderem in mehrmonatigen Aufenthalten in japanischen Ausbildungstempeln der Sōtō-Tradition.
Im Gespräch sprechen wir über Zen als konsequent praxisorientierten Weg: Zen ist Zazen – Sitzen ohne Ziel, ohne Absicht, ohne Versprechen. Philipp beschreibt, wie er aus einer Phase der Orientierungslosigkeit heraus «von null auf Sesshin» in ein Winterlager in Frankreich einstieg und warum ihn gerade diese Einfachheit, Strenge und Gemeinschaft nachhaltig geprägt haben. Ein zentrales Thema ist Mushotoku, die Absichtslosigkeit: Wie kann Praxis ohne Absicht sein, wenn man sich doch immer wieder bewusst aufs Kissen setzt?
Wir sprechen über die Meister-Schüler-Beziehung im Zen, über Vertrauen, Projektionen und das notwendige Nein-Sagen – ebenso über Krankheit, Sterben und Abschied am Beispiel seines Lehrers. Weitere Themen sind Zen-Training in Japan, Verantwortung nach der Dharma-Übertragung (Shihō) sowie die Frage, wie sich Zen jenseits von Esoterik, Selbstoptimierung und Heilsversprechen im Alltag verkörpert.
Wir sprechen über:
🪑 Zen ist Zazen – Praxis statt Philosophie Einstieg in Zen – Krise, Suche und der Sprung ins Sesshin️ Mushotoku – Ziellosigkeit und Motivation im Spannungsfeld Sangha – Gemeinschaft, Verantwortung und Alltagspraxis Meister–Schüler-Beziehung – Nähe, Reibung und Emanzipation️ Krankheit & Tod – Begleitung des Lehrers und Abschied Pilgerschaft auf zwei Rädern – langsames Loslassen des Lehrers️ Zen in Japan – Ausbildungstempel, Rituale und Grenzerfahrungen Dharma-Übertragung (Shihō) – Verantwortung ohne Rezept Zen & Kunst – Begegnungen mit Musik und Improvisation
Ein Gespräch über Zen ohne Verklärung – über Sitzen, Loslassen und die Frage, wie Praxis trägt, wenn nichts erreicht werden will.
Weitere Informationen:
https://www.zen-zurich.ch https://www.youtube.com/@myosanfunk
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Inhalt:
00:00:00 Intro 00:02:11 Biografischer Hintergrund von Philipp Funk 00:05:12 Was bedeutet «Zen ist Zazen»? 00:12:20 Erste Sesshin: Einstieg ins Zen ohne Vorerfahrung 00:20:05 Bodai Shin – was trägt über Jahre in der Praxis? 00:23:22 Die Bedeutung der Lehrer-Schüler-Beziehung im Zen 00:26:56 Absichtslosigkeit im Zen: Deshimaru und Mushotoku 00:35:26 Missen Michel Bovay: Lehrer, Mensch, Wegbegleiter 00:52:28 Den Lehrer durch Krankheit begleiten 00:56:07 Abschied, Übergang und Veloweltreise 00:59:55 Leben und Praxis im japanischen Ausbildungstempel 01:17:01 Erweckung im Zen – und ihre Wirkung im Alltag 01:23:49 Einsicht und Alltagspraxis 01:28:28 Dharmaübertragung: Bedeutung und Verantwortung 01:46:31 Zen, Musik und künstlerische Praxis 01:54:20 Hinweise zu Philipps Arbeit und Angeboten
Im Gespräch sprechen wir über Zen als konsequent praxisorientierten Weg: Zen ist Zazen – Sitzen ohne Ziel, ohne Absicht, ohne Versprechen. Philipp beschreibt, wie er aus einer Phase der Orientierungslosigkeit heraus «von null auf Sesshin» in ein Winterlager in Frankreich einstieg und warum ihn gerade diese Einfachheit, Strenge und Gemeinschaft nachhaltig geprägt haben. Ein zentrales Thema ist Mushotoku, die Absichtslosigkeit: Wie kann Praxis ohne Absicht sein, wenn man sich doch immer wieder bewusst aufs Kissen setzt?
Wir sprechen über die Meister-Schüler-Beziehung im Zen, über Vertrauen, Projektionen und das notwendige Nein-Sagen – ebenso über Krankheit, Sterben und Abschied am Beispiel seines Lehrers. Weitere Themen sind Zen-Training in Japan, Verantwortung nach der Dharma-Übertragung (Shihō) sowie die Frage, wie sich Zen jenseits von Esoterik, Selbstoptimierung und Heilsversprechen im Alltag verkörpert.
Wir sprechen über:
🪑 Zen ist Zazen – Praxis statt Philosophie Einstieg in Zen – Krise, Suche und der Sprung ins Sesshin️ Mushotoku – Ziellosigkeit und Motivation im Spannungsfeld Sangha – Gemeinschaft, Verantwortung und Alltagspraxis Meister–Schüler-Beziehung – Nähe, Reibung und Emanzipation️ Krankheit & Tod – Begleitung des Lehrers und Abschied Pilgerschaft auf zwei Rädern – langsames Loslassen des Lehrers️ Zen in Japan – Ausbildungstempel, Rituale und Grenzerfahrungen Dharma-Übertragung (Shihō) – Verantwortung ohne Rezept Zen & Kunst – Begegnungen mit Musik und Improvisation
Ein Gespräch über Zen ohne Verklärung – über Sitzen, Loslassen und die Frage, wie Praxis trägt, wenn nichts erreicht werden will.
Weitere Informationen:
https://www.zen-zurich.ch https://www.youtube.com/@myosanfunk
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Inhalt:
00:00:00 Intro 00:02:11 Biografischer Hintergrund von Philipp Funk 00:05:12 Was bedeutet «Zen ist Zazen»? 00:12:20 Erste Sesshin: Einstieg ins Zen ohne Vorerfahrung 00:20:05 Bodai Shin – was trägt über Jahre in der Praxis? 00:23:22 Die Bedeutung der Lehrer-Schüler-Beziehung im Zen 00:26:56 Absichtslosigkeit im Zen: Deshimaru und Mushotoku 00:35:26 Missen Michel Bovay: Lehrer, Mensch, Wegbegleiter 00:52:28 Den Lehrer durch Krankheit begleiten 00:56:07 Abschied, Übergang und Veloweltreise 00:59:55 Leben und Praxis im japanischen Ausbildungstempel 01:17:01 Erweckung im Zen – und ihre Wirkung im Alltag 01:23:49 Einsicht und Alltagspraxis 01:28:28 Dharmaübertragung: Bedeutung und Verantwortung 01:46:31 Zen, Musik und künstlerische Praxis 01:54:20 Hinweise zu Philipps Arbeit und Angeboten
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06.02.2026
1 Stunde 34 Minuten
Ingeborg Mösching (*1953) ist Meditationslehrerin, MBSR-Lehrerin und ehemalige Pflegefachfrau. Über viele Jahre arbeitete sie mit schwerkranken und sterbenden Menschen und integrierte Achtsamkeit später auch in klinische Kontexte, unter anderem am Universitätsspital Basel. Ihre Meditationspraxis begann 1986 in der christlichen Zen-Tradition und vertiefte sich später in Vipassana und den Herzqualitäten (Brahma-Vihāras). Prägend waren lange Schweigeretreats – unter anderem an der Insight Meditation Society und im Kloster Shwe Oo Min in Myanmar – sowie die Schulung und Autorisierung durch Fred von Allmen.
Im Gespräch sprechen wir über Pflege als Schulungsraum, über lange Retreats und das Üben von Gleichmut im Angesicht von Leid. Ingeborg beschreibt eindrücklich, was sie unter «Nicht-Einsteigen» versteht – ein praktisches Loslassen von Identifikation, ohne Verdrängen. Es geht um Einsicht als gelebte Erfahrung, um Herzqualitäten jenseits von Idealisierung und um eine Meditationspraxis, die nicht auf aussergewöhnliche Zustände zielt, sondern im Alltag trägt.
Wir sprechen über:
Kindheit & Sinnsuche – frühe Grundfragen, religiöse Prägung und innere Zuflucht
Krise als Wendepunkt – Trennung, Überforderung und die ersten Retreat-Erfahrungen
🩺 Pflege als Praxisfeld – Nähe zu Leid, Sterben und Mitgefühl im Alltag
Lange Retreats – Monate im Schweigen, alte Muster und tiefere Einsicht
«Nicht einsteigen» – Gefühle halten, ohne Identifikation oder Verdrängen
🪷 Herzqualitäten (Brahma-Viharas) – Metta, Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut
️ Gleichmut – Kapazität für Unangenehmes jenseits von Gleichgültigkeit
Sayadaw U Tejaniya – Geistzustand, rechte Haltung und entspannte Praxis
Praxis im Alltag – Rolltreppe, Ungeduld und die Erinnerung an die Absicht
Linie und Ethik – Autorisierung, Verantwortung und Demut im Unterrichten
Körper, Trauma und Nervensystem – Somatic Experiencing als Ergänzung
🩹 Schmerz & Einsicht – Neuroplastizität, Konditionierung und Anatta
Ein Gespräch über Praxis ohne Heilsversprechen – und darüber, wie sich Vertrauen, Freude und Verantwortung über Jahrzehnte vertiefen können.
Weitere Informationen zu Ingeborg Mösching:
https://www.ingeborgmoesching.ch
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Inhalt:
00:00:00 Intro
00:02:21 Biografischer Hintergrund
00:05:08 Frühe existenzielle Fragen
00:15:03 Einstieg in Zen- und Vipassana-Meditation
00:20:25 Lange Retreats und Praxisintensität
00:21:28 Warum lange Retreats?
00:24:48 Konditionierungen und meditative Einsicht
00:30:05 Erleuchtung und Befreiung vom Leiden
00:32:24 Herzqualitäten, Gleichmut und Abgrenzung
00:38:07 Brahmaviharas und Geisteskultivierung
00:45:18 Praxis im Stil von Sayadaw U Tejaniya
00:55:47 Kontinuität der Praxis im Alltag
01:01:23 Geburt und Tod als Erfahrungsräume
01:04:46 Tod als Teil der Praxis
01:11:25 Ausbildung zur Dharma-Lehrerin
01:14:35 Lehrerlaubnis, Linie und Verantwortung
01:18:47 MBSR, Somatic Experiencing und Integration
01:23:46 Veränderung der Praxis über die Jahre
01:30:49 Angebote von Ingeborg Mösching
Im Gespräch sprechen wir über Pflege als Schulungsraum, über lange Retreats und das Üben von Gleichmut im Angesicht von Leid. Ingeborg beschreibt eindrücklich, was sie unter «Nicht-Einsteigen» versteht – ein praktisches Loslassen von Identifikation, ohne Verdrängen. Es geht um Einsicht als gelebte Erfahrung, um Herzqualitäten jenseits von Idealisierung und um eine Meditationspraxis, die nicht auf aussergewöhnliche Zustände zielt, sondern im Alltag trägt.
Wir sprechen über:
Kindheit & Sinnsuche – frühe Grundfragen, religiöse Prägung und innere Zuflucht
Krise als Wendepunkt – Trennung, Überforderung und die ersten Retreat-Erfahrungen
🩺 Pflege als Praxisfeld – Nähe zu Leid, Sterben und Mitgefühl im Alltag
Lange Retreats – Monate im Schweigen, alte Muster und tiefere Einsicht
«Nicht einsteigen» – Gefühle halten, ohne Identifikation oder Verdrängen
🪷 Herzqualitäten (Brahma-Viharas) – Metta, Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut
️ Gleichmut – Kapazität für Unangenehmes jenseits von Gleichgültigkeit
Sayadaw U Tejaniya – Geistzustand, rechte Haltung und entspannte Praxis
Praxis im Alltag – Rolltreppe, Ungeduld und die Erinnerung an die Absicht
Linie und Ethik – Autorisierung, Verantwortung und Demut im Unterrichten
Körper, Trauma und Nervensystem – Somatic Experiencing als Ergänzung
🩹 Schmerz & Einsicht – Neuroplastizität, Konditionierung und Anatta
Ein Gespräch über Praxis ohne Heilsversprechen – und darüber, wie sich Vertrauen, Freude und Verantwortung über Jahrzehnte vertiefen können.
Weitere Informationen zu Ingeborg Mösching:
https://www.ingeborgmoesching.ch
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Inhalt:
00:00:00 Intro
00:02:21 Biografischer Hintergrund
00:05:08 Frühe existenzielle Fragen
00:15:03 Einstieg in Zen- und Vipassana-Meditation
00:20:25 Lange Retreats und Praxisintensität
00:21:28 Warum lange Retreats?
00:24:48 Konditionierungen und meditative Einsicht
00:30:05 Erleuchtung und Befreiung vom Leiden
00:32:24 Herzqualitäten, Gleichmut und Abgrenzung
00:38:07 Brahmaviharas und Geisteskultivierung
00:45:18 Praxis im Stil von Sayadaw U Tejaniya
00:55:47 Kontinuität der Praxis im Alltag
01:01:23 Geburt und Tod als Erfahrungsräume
01:04:46 Tod als Teil der Praxis
01:11:25 Ausbildung zur Dharma-Lehrerin
01:14:35 Lehrerlaubnis, Linie und Verantwortung
01:18:47 MBSR, Somatic Experiencing und Integration
01:23:46 Veränderung der Praxis über die Jahre
01:30:49 Angebote von Ingeborg Mösching
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Über diesen Podcast
Stressreduktion - oder Erleuchtung? Etwas mehr innere Ruhe - oder
tiefgreifende Erkenntnis? In diesem Podcast führe ich Gespräche mit
Menschen, die schon lange meditieren, die Meditation unterrichten
oder in ihren Beruf einbauen. Wer sind sie? Wie sind sie zur
Meditation gekommen? Und was zeichnet ihre Praxis aus? Viele der
Gäste haben einen buddhistischen Hintergrund - weil ich mit diesen
Meditationstraditionen am besten vertraut bin. Der Blick in andere
Formen ist aber sehr bereichernd und wichtig für mich. Website mit
weiteren Infos: www.meditationsszene.ch
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