Meditationsszene Schweiz

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Stille, Erschütterung und Engagement mit Dapel Rahel Gertsch
03.04.2026
1 Stunde 53 Minuten
Dapel Rahel Gertsch, geboren 1980, ist buddhistische Dharma- und Meditationslehrerin. Sie begann ihre Praxis im Meditationszentrum Beatenberg bei Fred von Allmen. 2005, nach einer Begegnung mit dem Dalai Lama, gab sie ihren Beruf als Primarlehrerin auf und reiste mit einem One-Way-Ticket nach Indien. 2008 wurde sie zur Nonne ordiniert. Über 15 Jahre lebte sie in der Gemeinschaft «Dharmadatta», die sie mitgegründet hatte – in Indien, Mexiko und den USA. Nach einer tiefen Erschütterung in ihrer Tradition und einer Erkrankung an Long Covid kehrte sie 2024 in die Schweiz zurück. 2026 legte sie die Robe ab. Heute lehrt sie mit Fokus auf Ökodharma. Zu ihren Quellen zählen Joanna Macy und David Loy. Das Meditationszentrum Beatenberg bleibt ihre spirituelle Heimat.


Im Gespräch erzählt Dapel von einer Reise, die im Schulzimmer begann und in die radikale Hingabe eines klösterlichen Lebens führte. Sie beschreibt den Weg zur Ordination, das Leben ohne Privatsphäre und die Kraft, die sie über viele Jahre trug. Ein zentrales Thema ist der Bruch des Vertrauens: Wie geht man um mit Missbrauch in der eigenen Linie? Wie zerbricht ein Ideal – und was bleibt? Wir sprechen über das Loslassen der Robe, der Rolle und der Gesundheit. Und darüber, wie gerade Krankheit und Krisen zu einer tieferen Praxis führen können. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Ökodharma: Wie können buddhistische Methoden uns helfen, der Klimakrise mit Präsenz statt Ohnmacht zu begegnen?


Wir sprechen über:


🪑 Der Einstieg im Beatenberg – Fred von Allmen und die Freiheit der Stille Vom Dadaismus zum Dharma – Kunst, Präsenz und der Ruf der Meditation Die Praxis der Grünen Tara – Archetypen und die Kraft der Visualisierung ️ One-Way-Ticket nach Indien – Unterweisungen beim Dalai Lama und Ordination Leben in der Gemeinschaft «Dharmadatta» – Zwischen Indien, Mexiko und den USA ️ Machtmissbrauch und Erschütterung – Wenn das Fundament der Tradition wackelt Long Covid als Lehrmeister – Pacing, Körperweisheit und radikales Vereinfachen Das Ablegen der Robe – Identität, Abschied und ein neuer Weg im Alltag Ökodharma – Handeln ohne Anhaften am Ergebnis in Zeiten der Polykrise


Ein Gespräch über den Mut zur Veränderung, die Integration von Schattenseiten und die Suche nach einem Dharma, der sich mitten in den Herausforderungen unserer Welt verkörpert.


Weitere Informationen: https://www.bodhibaum.ch





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Inhalt


00:00:00 Intro 00:02:09 Wer ist Dapel Rahel Gertsch? 00:05:05 Was bedeutet der Name «Dapel»? 00:06:48 Erster Kontakt mit Meditation 00:14:02 Sylvia Wetzel und feministische Traditionen 00:22:07 Die Begegnung mit dem Dalai Lama als Wendepunkt 00:28:44 Entscheidung zur Ordination als buddhistische Nonne 00:36:23 15 Jahre Gemeinschaft Dharmadatta 00:49:08 Von Indien nach Mexiko: Dharma auf Spanisch 00:54:05 Wie Sprache und Kultur die Lehre verändern 00:58:59 Weiterzug in die USA 01:00:59 Erschütterung, Krise und Long Covid 01:16:15 Verlassen der Gemeinschaft und Rückkehr in die Schweiz 01:21:13 Ablegen der Robe nach 18 Jahren 01:28:28 ÖkoDharma: Von Ohnmacht zu weisem Mut 01:47:40 Infos und Angebote von Dapel
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Zen zwischen Disziplin und Loslassen mit Philipp Funk
06.03.2026
1 Stunde 58 Minuten
Philipp Funk ist Zen-Mönch und Zen-Lehrer in der Sōtō-Zen-Tradition. Er praktiziert Zazen seit 1996 und wurde 2001 formell ordiniert. Geprägt wurde sein Weg durch seinen Lehrer Missen Michel Bovay, einen engen Schüler von Taisen Deshimaru. Gemeinsam mit Weggefährt*innen gründete Philipp 2012 das Mushin Zen Dojo Zürich, das er bis heute mitverantwortet. Neben seiner Zen-Praxis arbeitet er im Bereich Kommunikation und Marketing und verantwortet an der ZHAW die Online- und Social-Media-Kommunikation im Departement Gesundheit. Dort initiierte er auch das Format Zen @ Work. Seine Praxis vertiefte er unter anderem in mehrmonatigen Aufenthalten in japanischen Ausbildungstempeln der Sōtō-Tradition.


Im Gespräch sprechen wir über Zen als konsequent praxisorientierten Weg: Zen ist Zazen – Sitzen ohne Ziel, ohne Absicht, ohne Versprechen. Philipp beschreibt, wie er aus einer Phase der Orientierungslosigkeit heraus «von null auf Sesshin» in ein Winterlager in Frankreich einstieg und warum ihn gerade diese Einfachheit, Strenge und Gemeinschaft nachhaltig geprägt haben. Ein zentrales Thema ist Mushotoku, die Absichtslosigkeit: Wie kann Praxis ohne Absicht sein, wenn man sich doch immer wieder bewusst aufs Kissen setzt?


Wir sprechen über die Meister-Schüler-Beziehung im Zen, über Vertrauen, Projektionen und das notwendige Nein-Sagen – ebenso über Krankheit, Sterben und Abschied am Beispiel seines Lehrers. Weitere Themen sind Zen-Training in Japan, Verantwortung nach der Dharma-Übertragung (Shihō) sowie die Frage, wie sich Zen jenseits von Esoterik, Selbstoptimierung und Heilsversprechen im Alltag verkörpert.


Wir sprechen über:


🪑 Zen ist Zazen – Praxis statt Philosophie Einstieg in Zen – Krise, Suche und der Sprung ins Sesshin️ Mushotoku – Ziellosigkeit und Motivation im Spannungsfeld Sangha – Gemeinschaft, Verantwortung und Alltagspraxis‍ Meister–Schüler-Beziehung – Nähe, Reibung und Emanzipation️ Krankheit & Tod – Begleitung des Lehrers und Abschied Pilgerschaft auf zwei Rädern – langsames Loslassen des Lehrers️ Zen in Japan – Ausbildungstempel, Rituale und Grenzerfahrungen Dharma-Übertragung (Shihō) – Verantwortung ohne Rezept Zen & Kunst – Begegnungen mit Musik und Improvisation


Ein Gespräch über Zen ohne Verklärung – über Sitzen, Loslassen und die Frage, wie Praxis trägt, wenn nichts erreicht werden will.


Weitere Informationen:


 ⁠https://www.zen-zurich.ch⁠ ⁠https://www.youtube.com/@myosanfunk⁠





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Inhalt:


00:00:00 Intro 00:02:11 Biografischer Hintergrund von Philipp Funk 00:05:12 Was bedeutet «Zen ist Zazen»? 00:12:20 Erste Sesshin: Einstieg ins Zen ohne Vorerfahrung 00:20:05 Bodai Shin – was trägt über Jahre in der Praxis? 00:23:22 Die Bedeutung der Lehrer-Schüler-Beziehung im Zen 00:26:56 Absichtslosigkeit im Zen: Deshimaru und Mushotoku 00:35:26 Missen Michel Bovay: Lehrer, Mensch, Wegbegleiter 00:52:28 Den Lehrer durch Krankheit begleiten 00:56:07 Abschied, Übergang und Veloweltreise 00:59:55 Leben und Praxis im japanischen Ausbildungstempel 01:17:01 Erweckung im Zen – und ihre Wirkung im Alltag 01:23:49 Einsicht und Alltagspraxis 01:28:28 Dharmaübertragung: Bedeutung und Verantwortung 01:46:31 Zen, Musik und künstlerische Praxis 01:54:20 Hinweise zu Philipps Arbeit und Angeboten





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Pflege, Einsicht und Herzqualitäten mit Ingeborg Mösching
06.02.2026
1 Stunde 34 Minuten
Ingeborg Mösching (*1953) ist Meditationslehrerin, MBSR-Lehrerin und ehemalige Pflegefachfrau. Über viele Jahre arbeitete sie mit schwerkranken und sterbenden Menschen und integrierte Achtsamkeit später auch in klinische Kontexte, unter anderem am Universitätsspital Basel. Ihre Meditationspraxis begann 1986 in der christlichen Zen-Tradition und vertiefte sich später in Vipassana und den Herzqualitäten (Brahma-Vihāras). Prägend waren lange Schweigeretreats – unter anderem an der Insight Meditation Society und im Kloster Shwe Oo Min in Myanmar – sowie die Schulung und Autorisierung durch Fred von Allmen.


Im Gespräch sprechen wir über Pflege als Schulungsraum, über lange Retreats und das Üben von Gleichmut im Angesicht von Leid. Ingeborg beschreibt eindrücklich, was sie unter «Nicht-Einsteigen» versteht – ein praktisches Loslassen von Identifikation, ohne Verdrängen. Es geht um Einsicht als gelebte Erfahrung, um Herzqualitäten jenseits von Idealisierung und um eine Meditationspraxis, die nicht auf aussergewöhnliche Zustände zielt, sondern im Alltag trägt.


Wir sprechen über:


 Kindheit & Sinnsuche – frühe Grundfragen, religiöse Prägung und innere Zuflucht


 Krise als Wendepunkt – Trennung, Überforderung und die ersten Retreat-Erfahrungen


🩺 Pflege als Praxisfeld – Nähe zu Leid, Sterben und Mitgefühl im Alltag


 Lange Retreats – Monate im Schweigen, alte Muster und tiefere Einsicht


 «Nicht einsteigen» – Gefühle halten, ohne Identifikation oder Verdrängen


🪷 Herzqualitäten (Brahma-Viharas) – Metta, Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut


️ Gleichmut – Kapazität für Unangenehmes jenseits von Gleichgültigkeit


 Sayadaw U Tejaniya – Geistzustand, rechte Haltung und entspannte Praxis


 Praxis im Alltag – Rolltreppe, Ungeduld und die Erinnerung an die Absicht


‍ Linie und Ethik – Autorisierung, Verantwortung und Demut im Unterrichten


 Körper, Trauma und Nervensystem – Somatic Experiencing als Ergänzung


🩹 Schmerz & Einsicht – Neuroplastizität, Konditionierung und Anatta


Ein Gespräch über Praxis ohne Heilsversprechen – und darüber, wie sich Vertrauen, Freude und Verantwortung über Jahrzehnte vertiefen können.


Weitere Informationen zu Ingeborg Mösching:


 https://www.ingeborgmoesching.ch





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Inhalt:


00:00:00 Intro


00:02:21 Biografischer Hintergrund


00:05:08 Frühe existenzielle Fragen


00:15:03 Einstieg in Zen- und Vipassana-Meditation


00:20:25 Lange Retreats und Praxisintensität


00:21:28 Warum lange Retreats?


00:24:48 Konditionierungen und meditative Einsicht


00:30:05 Erleuchtung und Befreiung vom Leiden


00:32:24 Herzqualitäten, Gleichmut und Abgrenzung


00:38:07 Brahmaviharas und Geisteskultivierung


00:45:18 Praxis im Stil von Sayadaw U Tejaniya


00:55:47 Kontinuität der Praxis im Alltag


01:01:23 Geburt und Tod als Erfahrungsräume


01:04:46 Tod als Teil der Praxis


01:11:25 Ausbildung zur Dharma-Lehrerin


01:14:35 Lehrerlaubnis, Linie und Verantwortung


01:18:47 MBSR, Somatic Experiencing und Integration


01:23:46 Veränderung der Praxis über die Jahre


01:30:49 Angebote von Ingeborg Mösching
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Spiritualität, Psychotherapie und Stabilität mit Ulla Schoch
02.01.2026
1 Stunde 37 Minuten
Ulla Schoch ist  Psychotherapeutin, klinische Psychologin und Ritualbegleiterin. Sie hat viele Jahre in psychiatrischen Institutionen gearbeitet und führt heute eine eigene Praxis in Zürich. Neben ihrer therapeutischen Tätigkeit hat sie sich intensiv mit spirituellen Traditionen auseinandergesetzt – von christlicher Mystik über den kaschmirischen Shivaismus bis hin zum tibetischen Buddhismus und Zen in der Sōtō-Tradition. Ein zentrales Leitmotiv ihres Weges ist Krishnamurtis Satz: «Truth is a pathless land.»


Im Gespräch spricht Ulla offen und persönlich über ihren spirituellen Werdegang, über die lange Trennung von Therapie und Spiritualität in ihrem Berufsleben und über die Frage, wie Meditation, Selbsterkenntnis und psychische Stabilität zusammenhängen. Sie erzählt von prägenden Jahren in Indien, vom Verlust ihres Mannes, von der Bedeutung von Struktur und Praxis im Alltag – und davon, warum Spiritualität ohne psychologische Arbeit aus ihrer Sicht riskant sein kann.


Ein differenziertes, ehrliches Gespräch über Meditation jenseits von Wellness, über Leid, Verantwortung und Reife – und über die Notwendigkeit, spirituelle Praxis und psychotherapeutische Arbeit zusammenzudenken.


Wir sprechen über:


Spirituelle Biografie – christliche Prägung, Suche, Brüche und Übergänge


️ Indien & kaschmirischer Shivaismus – gegenstandslose Meditation, Sanskrit und das göttliche Prinzip


Buddhismus als Praxis – Leid als Ausgangspunkt, Anwendbarkeit im klinischen Alltag


🪷 Zen & Lehrerfrage – Zugehörigkeit, Praxisgemeinschaft und menschliche Meister


Therapie & Selbsterkenntnis – Veränderung, Struktur und emotionale Stabilität


️ Risiken der Meditation – Überforderung, Retreats und die Bedeutung von Begleitung


️ Ritual & Alltag – Struktur, Rhythmen, kleine Anker und gelebte Praxis


Astrologie & I Ging – Zyklen, Demut und der Umgang mit dem Nicht-Wissen


Entwicklung ohne Ziel – Geduld, Unvollkommenheit und lebenslange Praxis


🤍 Integration – warum Meditation Psychotherapie nicht ersetzt, sondern ergänzt


Ein Gespräch über Wachheit ohne Heilsversprechen, über spirituelle Praxis mit Bodenhaftung – und darüber, was es heisst, mit dem eigenen Leben zu leben, ohne es lösen zu wollen.


 Weitere Informationen zu Ulla Schoch:


 https://www.praxisfuertherapie.ch





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Inhalt


00:00:00 Intro


00:02:04 Biografische Hintergründe und beruflicher Weg


00:04:45 Krishnamurti und das Prinzip des weglosen Pfades


00:06:29 Christliche Prägung als spirituelle Grundlage


00:09:57 Indien, Hinduismus und kaschmirischer Shivaismus


00:19:15 Körper, Seele und psychische Struktur


00:26:43 Partnerschaft, Verlust und Trauererfahrung


00:32:26 Buddhismus und kognitive Verhaltenstherapie


00:35:01 Übergang vom tibetischen Buddhismus zum Zen


00:41:42 Einflüsse von Brad Warner und Zen-Praxis


00:48:03 Emotionale Prozesse in der Meditation


00:56:52 Zen-Praxis und die Erfahrung des Ziellosen


00:58:39 Akzeptanz und Leben mit dem Gegebenen


01:00:28 Alltagsaktivitäten und meditative Qualität


01:01:37 Gemeinschaft und Praxisumfeld


01:03:49 Wiedereintritt in die reformierte Kirche


01:05:37 Pluralität und Grenzen kirchlicher Angebote


01:07:42 Astrologie, I-Ging und zyklische Perspektiven


01:15:43 Rituale, Rhythmen und alltägliche Verankerung


01:20:17 Spiritualität im Alltag und innere Praxis


01:34:36 Weiterführende Informationen zu Ulla
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Zen, Aikido und Ritual Groove mit Nik Bärtsch
05.12.2025
1 Stunde 48 Minuten
Nik Bärtsch ist Pianist, Komponist, Produzent, Aikidoka und Autor – und ein Künstler, der Musik, Bewegung und Bewusstsein zu einem kohärenten Weg verbindet. Aufgewachsen in Zürich, geprägt von Rhythmus, Minimalismus, Zen und japanischer Ästhetik, entwickelte er seinen eigenen Stil: Ritual Groove Music oder Zen-Funk. Mit seinen Ensembles Mobile und Ronin erforscht er seit Jahrzehnten die Verbindung von Präzision, Flow und gemeinschaftlicher Präsenz.


Im Gespräch erzählt Nik, wie Rhythmus sein Fundament wurde, wie Lehrer, Zen und Aikido seine Kunst formten – und warum Musik für ihn nie Selbstzweck, sondern ein Dienst an der Gemeinschaft ist. Wir sprechen über Kindheit, Körper, Kultur, Training – und darüber, wie Fehler, Disziplin und Hingabe zu Klarheit führen.





Wir sprechen über:


Frühe Prägung – Rhythmus als Ursprung, Klavier als Maschine und Universum


Bildung & Wendepunkte – Scheitern, Förderung, strenge Lehrer und der Weg ins Konservatorium


Japanische Ästhetik & Zen – Kurosawa, Sesshins und Präsenz als Haltung


️ Aikido & Körperpraxis – Balance geben statt Balance verlieren


Modulmusik – klare Strukturen, offene Form, Minimalismus, Groove und Ritual


Mobile & Ronin – Zenfunk, Ensemblegeist, kollektive Energie


️ 36-Stunden-Rituale – Musik als gemeinschaftliche Praxis jenseits von Eventlogik


Philosophie des Spielens – Präzision statt Perfektion, Fehler als Impuls


Forschung am MIT – Bewegung, Intention, Effortless Mastery


️ Körper & Atem – Hara, Gewicht, Geschmeidigkeit und Klangqualität


Training im Alltag – Meditation, Bewegung und Präsenz als Lebensgrundlage


️ Stress & Verantwortung – Reisen, Organisation, Risiko und Gemeinschaft


Musik als Beitrag – Hingabe als Weg, Resonanz als Wirkung





Ein waches, offenes Gespräch über Kunst als Praxis, über Klarheit im Tun und über die Kraft gemeinsamer Präsenz – und darüber, warum Musik erst in der Gemeinschaft wirklich entsteht.





Weitere Informationen zu Nik Bärtsch:


https://www.nikbaertsch.com 





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Inhalt


00:00:00 Intro


00:02:43 Biografie


00:04:52 Musik in der Kindheit


00:06:47 Boogie-Woogie und erste Kompositionen


00:10:57 Vom ruppigen Quartier ins Gymnasium


00:23:32 Japan, Ästhetik und spiritueller Anker


00:32:27 Studium am Konservatorium


00:40:41 Vertiefung der Meditation


00:48:07 Gründung von Mobile und Ronin


00:52:39 Modulmusik erklärt


00:59:55 Intellekt und unmittelbare Energie


01:02:37 Was passiert beim Spielen?


01:07:13 Zugang zum Aikido


01:11:55 36-Stunden-Konzerte


01:19:04 Musik und Meditation – Parallelen


01:21:51 Fehlerkultur: Präzision statt Perfektion


01:26:34 Bewegung, Klang und Intention


01:33:55 Meditation und Kampfkunst im Alltag


01:36:49 Herausforderungen im Musikerberuf


01:40:27 Soll Musik die Welt verbessern?


01:46:38 Persönlicher Kontakt und Community



























































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Über diesen Podcast

Stressreduktion - oder Erleuchtung? Etwas mehr innere Ruhe - oder tiefgreifende Erkenntnis? In diesem Podcast führe ich Gespräche mit Menschen, die schon lange meditieren, die Meditation unterrichten oder in ihren Beruf einbauen. Wer sind sie? Wie sind sie zur Meditation gekommen? Und was zeichnet ihre Praxis aus? Viele der Gäste haben einen buddhistischen Hintergrund - weil ich mit diesen Meditationstraditionen am besten vertraut bin. Der Blick in andere Formen ist aber sehr bereichernd und wichtig für mich. Website mit weiteren Infos: www.meditationsszene.ch
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