Podcaster
Episoden
12.07.2026
1 Stunde 23 Minuten
Zwischen Erstarrung und Aktionismus, zwischen Rückzug und Kampf; was braucht es, um in einer Zeit der Extreme nicht zu erstarren, sondern lebendig und präsent zu bleiben? Gibt es einen dritten Ort, einen inneren Mittelpunkt, von dem aus echte Wahl erst möglich wird?
Kirk Schneider ist lizenzierter Psychologe und eine der prägendsten Stimmen der zeitgenössischen Existenziell-Humanistischen Psychotherapie in den USA, international bestens vernetzt und auch unserer Gesellschaft eng verbunden. Anlass des Gesprächs ist sein neues Buch „The Vibrant Center: A New Consciousness for Our Broken Age".
Wir sprechen über sein Konzept des Vibrant Center, das auf drei Säulen ruht: Präsenz, Offenheit für Erfahrung und Unterscheidungsvermögen – aus denen heraus wir eher antworten als bloß reagieren können. Es geht um den „polarisierten Geist" unserer Zeit, darüber, warum Angst und Verletzlichkeit nicht vermieden, sondern als Teil eines volleren Lebens willkommen geheißen werden sollten.
Von der Kindererziehung über echte Begegnung bis zu Bridge-Building-Dialogen: Ein Gespräch darüber, wie wir in helfenden Berufen über die eigene Praxis hinauswirken können – und wie wir unserem eigenen lebendigen Zentrum näherkommen.
(Hinweis: Das Gespräch wurde auf Englisch geführt.)
Corps of Depth Healers: https://www.corpsofdepthhealers.com
Buch "The Vibrant Center": https://universityprofessorspress.com/product/the-vibrant-center/
Kirk Schneider ist lizenzierter Psychologe und eine der prägendsten Stimmen der zeitgenössischen Existenziell-Humanistischen Psychotherapie in den USA, international bestens vernetzt und auch unserer Gesellschaft eng verbunden. Anlass des Gesprächs ist sein neues Buch „The Vibrant Center: A New Consciousness for Our Broken Age".
Wir sprechen über sein Konzept des Vibrant Center, das auf drei Säulen ruht: Präsenz, Offenheit für Erfahrung und Unterscheidungsvermögen – aus denen heraus wir eher antworten als bloß reagieren können. Es geht um den „polarisierten Geist" unserer Zeit, darüber, warum Angst und Verletzlichkeit nicht vermieden, sondern als Teil eines volleren Lebens willkommen geheißen werden sollten.
Von der Kindererziehung über echte Begegnung bis zu Bridge-Building-Dialogen: Ein Gespräch darüber, wie wir in helfenden Berufen über die eigene Praxis hinauswirken können – und wie wir unserem eigenen lebendigen Zentrum näherkommen.
(Hinweis: Das Gespräch wurde auf Englisch geführt.)
Corps of Depth Healers: https://www.corpsofdepthhealers.com
Buch "The Vibrant Center": https://universityprofessorspress.com/product/the-vibrant-center/
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07.06.2026
1 Stunde 21 Minuten
Selbstmitgefühl wird oft in eine Schublade gesteckt: Persönlichkeitsentwicklung, ein nettes Konzept für die leichten Momente. Dabei geht es um etwas weitaus Grundlegenderes – und das ist vielleicht genau das, was diese Folge für uns so spannend macht.
Dr. Christine Brähler ist klinische Psychologin, Psychotherapeutin, Forscherin und Pionierin in der mitgefühlsbasierten Psychotherapie, auch für die Arbeit mit komplexen psychischen Erkrankungen. Zudem hat sie das Mindful Self-Compassion Programm im deutschsprachigen Raum mitgeprägt. Ihr Anliegen ist dabei weniger die Methode als die Haltung dahinter.
Wir sprechen darüber, was Selbstmitgefühl wirklich bedeutet, jenseits von Wellnesskonzepten und Interventionen. Über den Unterschied zwischen Mitleid und Mitgefühl, und warum gerade dieser Unterschied darüber entscheidet, ob wir als Therapeut*innen und Beratende wirklich in Kontakt bleiben können. Dabei betrachten wir auch die Verbindungspunkte zur Existenzanalyse und zum IFS, also die Arbeit mit Anteilen als Möglichkeit, sich selbst besser zu verstehen. Schließlich geht es um das, was eine integrative Sichtweise auf Psychotherapie heute leisten kann.
Ein Gespräch, das auch dazu einlädt zu fragen: Wie gehe ich eigentlich mit mir selbst um, und was wird dadurch für meine Arbeit möglich?
Alle Infos und Angebote unter:
Dr. Christine Brähler
Dr. Christine Brähler ist klinische Psychologin, Psychotherapeutin, Forscherin und Pionierin in der mitgefühlsbasierten Psychotherapie, auch für die Arbeit mit komplexen psychischen Erkrankungen. Zudem hat sie das Mindful Self-Compassion Programm im deutschsprachigen Raum mitgeprägt. Ihr Anliegen ist dabei weniger die Methode als die Haltung dahinter.
Wir sprechen darüber, was Selbstmitgefühl wirklich bedeutet, jenseits von Wellnesskonzepten und Interventionen. Über den Unterschied zwischen Mitleid und Mitgefühl, und warum gerade dieser Unterschied darüber entscheidet, ob wir als Therapeut*innen und Beratende wirklich in Kontakt bleiben können. Dabei betrachten wir auch die Verbindungspunkte zur Existenzanalyse und zum IFS, also die Arbeit mit Anteilen als Möglichkeit, sich selbst besser zu verstehen. Schließlich geht es um das, was eine integrative Sichtweise auf Psychotherapie heute leisten kann.
Ein Gespräch, das auch dazu einlädt zu fragen: Wie gehe ich eigentlich mit mir selbst um, und was wird dadurch für meine Arbeit möglich?
Alle Infos und Angebote unter:
Dr. Christine Brähler
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05.04.2026
1 Stunde 17 Minuten
Aufgezeichnet in einer Zeit, in der das Thema sexualisierter Gewalt gegen Frauen mit großer Wucht in die Öffentlichkeit bricht, widmet sich diese Folge genau dem: Was passiert gerade mit uns? Was macht es mit Menschen, wenn sie hinschauen, und was, wenn sie wegschauen? Wie finden wir einen Weg, der weder in Lähmung noch in blindem Aktionismus endet? Und mit welcher Haltung begegnen wir Betroffenen – im persönlichen wie im professionellen Kontakt?
Prof. Dr. Judith Mangelsdorf, Professorin für Positive Psychologie und Expertin für posttraumatisches Wachstum, bringt sowohl wissenschaftliche Tiefe als auch persönliche Offenheit in dieses Gespräch.
Wir sprechen über den Unterschied zwischen Aushalten und Halten, über fundamentale Fähigkeiten im Angesicht des Schmerzes, über Charakterstärken als innere Ressource, die uns niemand nehmen kann – und darüber, warum gelebte Werte eine andere Kraft entfalten als nur gedachte.
Ein Gespräch für alle, die sich fragen, wie sie in dieser Zeit bei sich bleiben – und wie sie von dort aus einen echten Unterschied machen können.
Prof. Dr. Judith Mangelsdorf, Professorin für Positive Psychologie und Expertin für posttraumatisches Wachstum, bringt sowohl wissenschaftliche Tiefe als auch persönliche Offenheit in dieses Gespräch.
Wir sprechen über den Unterschied zwischen Aushalten und Halten, über fundamentale Fähigkeiten im Angesicht des Schmerzes, über Charakterstärken als innere Ressource, die uns niemand nehmen kann – und darüber, warum gelebte Werte eine andere Kraft entfalten als nur gedachte.
Ein Gespräch für alle, die sich fragen, wie sie in dieser Zeit bei sich bleiben – und wie sie von dort aus einen echten Unterschied machen können.
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05.04.2026
1 Stunde 8 Minuten
Der Körper ist immer dabei. Er trägt uns, atmet mit uns, speichert, was wir erlebt haben. Und doch fragen wir ihn selten, wie es ihm eigentlich geht. Markus Angermayr ist existenzanalytischer Körperpsychotherapeut, Supervisor und Ausbilder in Österreich und bringt in dieser Folge etwas mit, das sich beim Zuhören spürbar überträgt: eine Haltung des Lauschens. Denn der Körper spricht, leise und in seiner eigenen Sprache. Unsere Aufgabe ist es, dafür empfänglich zu werden. Wir sprechen darüber, was es bedeutet, den Körper wirklich in therapeutische und beratende Prozesse einzuladen. Über das Leibgedächtnis, das weiter zurückreicht als unsere bewusste Erinnerung. Über ungelebte Erfahrungen, die im Körper verdichtet warten. Über Berührung als erste Sprache des Menschen und darüber, was möglich wird, wenn wir beginnen, auf das zu hören, was sich körperlich regt und Ausdruck sucht. Die Folge ist dabei ausgesprochen praxisnah. Markus Angermayr gibt lebendige Einblicke in seine Arbeit und macht spürbar, wie körperorientiertes Vorgehen im therapeutischen Alltag konkret aussieht und wirkt. In der körperorientierten Sitzung, so Markus Angermayr, hat der Körper die Deutungshoheit. Ein Satz, der vielleicht kontraintuitiv klingt – und der doch auf etwas sehr Wesentliches verweist. Ein Gespräch, das dazu einlädt innezuhalten, hinzuspüren und dem zu begegnen, was der Körper schon lange sagen möchte.
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01.03.2026
1 Stunde 44 Minuten
Dieses Gespräch mit dem Begründer der heutigen Existenzanalyse ist persönlich und fachlich zugleich. Im ersten Teil gibt Alfried Längle berührende Einblicke in seine eigenen Beweggründe und Erfahrungen und zeigt, aus welcher inneren Auseinandersetzung die Existenzanalyse gewachsen ist. Wer aufmerksam zuhört, begegnet hier bereits ihrer Haltung und ihrem Menschenbild.
Im zweiten Teil vertiefen wir das Verständnis des Personseins – jener inneren Instanz, die uns prüfen und hinspüren lässt, ob etwas wirklich stimmig ist, und die uns hilft, unser Leben an unserem eigenen Sein und in Freiheit und Verantwortung auszurichten.
Ausgehend von der existenzanalytischen Grundhaltung erfahren wir: Wir sind uns selbst gegeben und anvertraut. Dieses Leben ist unser eigenes und fragt nach einer persönlichen Stellungnahme.
Ein Gespräch, das dazu einlädt, dem eigenen Personsein nachzuspüren und sich zu fragen: „Wie geht es mir eigentlich mit mir?"
Im zweiten Teil vertiefen wir das Verständnis des Personseins – jener inneren Instanz, die uns prüfen und hinspüren lässt, ob etwas wirklich stimmig ist, und die uns hilft, unser Leben an unserem eigenen Sein und in Freiheit und Verantwortung auszurichten.
Ausgehend von der existenzanalytischen Grundhaltung erfahren wir: Wir sind uns selbst gegeben und anvertraut. Dieses Leben ist unser eigenes und fragt nach einer persönlichen Stellungnahme.
Ein Gespräch, das dazu einlädt, dem eigenen Personsein nachzuspüren und sich zu fragen: „Wie geht es mir eigentlich mit mir?"
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Über diesen Podcast
„Fragend verbunden“ ist ein Interviewpodcast der Gesellschaft für
Logotherapie und Existenzanalyse in Deutschland. Wir fragen danach,
was ein sinnvolles Leben ausmacht, wie wir mit den großen
Herausforderungen des Daseins umgehen und was es wirklich heißt,
Mensch zu sein – in Freiheit, Verantwortung und Beziehung. Der
Podcast richtet sich sowohl an Fachpersonen und alle, die es werden
wollen, als auch an Menschen, die ihr Leben weiter gestalten und
mit existenziellen Fragen wachsen möchten. Fragen, Ideen und Kritik
gerne an: stefanie.schissler@gle-d.de Mehr Informationen: GLE-D.de
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