Podcaster
Episoden
05.04.2026
1 Stunde 17 Minuten
Aufgezeichnet in einer Zeit, in der das Thema sexualisierter Gewalt gegen Frauen mit großer Wucht in die Öffentlichkeit bricht, widmet sich diese Folge genau dem: Was passiert gerade mit uns? Was macht es mit Menschen, wenn sie hinschauen, und was, wenn sie wegschauen? Wie finden wir einen Weg, der weder in Lähmung noch in blindem Aktionismus endet? Und mit welcher Haltung begegnen wir Betroffenen – im persönlichen wie im professionellen Kontakt?
Prof. Dr. Judith Mangelsdorf, Professorin für Positive Psychologie und Expertin für posttraumatisches Wachstum, bringt sowohl wissenschaftliche Tiefe als auch persönliche Offenheit in dieses Gespräch.
Wir sprechen über den Unterschied zwischen Aushalten und Halten, über fundamentale Fähigkeiten im Angesicht des Schmerzes, über Charakterstärken als innere Ressource, die uns niemand nehmen kann – und darüber, warum gelebte Werte eine andere Kraft entfalten als nur gedachte.
Ein Gespräch für alle, die sich fragen, wie sie in dieser Zeit bei sich bleiben – und wie sie von dort aus einen echten Unterschied machen können.
Prof. Dr. Judith Mangelsdorf, Professorin für Positive Psychologie und Expertin für posttraumatisches Wachstum, bringt sowohl wissenschaftliche Tiefe als auch persönliche Offenheit in dieses Gespräch.
Wir sprechen über den Unterschied zwischen Aushalten und Halten, über fundamentale Fähigkeiten im Angesicht des Schmerzes, über Charakterstärken als innere Ressource, die uns niemand nehmen kann – und darüber, warum gelebte Werte eine andere Kraft entfalten als nur gedachte.
Ein Gespräch für alle, die sich fragen, wie sie in dieser Zeit bei sich bleiben – und wie sie von dort aus einen echten Unterschied machen können.
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01.03.2026
1 Stunde 44 Minuten
Dieses Gespräch mit dem Begründer der heutigen Existenzanalyse ist persönlich und fachlich zugleich. Im ersten Teil gibt Alfried Längle berührende Einblicke in seine eigenen Beweggründe und Erfahrungen und zeigt, aus welcher inneren Auseinandersetzung die Existenzanalyse gewachsen ist. Wer aufmerksam zuhört, begegnet hier bereits ihrer Haltung und ihrem Menschenbild.
Im zweiten Teil vertiefen wir das Verständnis des Personseins – jener inneren Instanz, die uns prüfen und hinspüren lässt, ob etwas wirklich stimmig ist, und die uns hilft, unser Leben an unserem eigenen Sein und in Freiheit und Verantwortung auszurichten.
Ausgehend von der existenzanalytischen Grundhaltung erfahren wir: Wir sind uns selbst gegeben und anvertraut. Dieses Leben ist unser eigenes und fragt nach einer persönlichen Stellungnahme.
Ein Gespräch, das dazu einlädt, dem eigenen Personsein nachzuspüren und sich zu fragen: „Wie geht es mir eigentlich mit mir?"
Im zweiten Teil vertiefen wir das Verständnis des Personseins – jener inneren Instanz, die uns prüfen und hinspüren lässt, ob etwas wirklich stimmig ist, und die uns hilft, unser Leben an unserem eigenen Sein und in Freiheit und Verantwortung auszurichten.
Ausgehend von der existenzanalytischen Grundhaltung erfahren wir: Wir sind uns selbst gegeben und anvertraut. Dieses Leben ist unser eigenes und fragt nach einer persönlichen Stellungnahme.
Ein Gespräch, das dazu einlädt, dem eigenen Personsein nachzuspüren und sich zu fragen: „Wie geht es mir eigentlich mit mir?"
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01.02.2026
1 Stunde 8 Minuten
Was geschieht, wenn wir lernen, den Atem als Zugang zu unserem Innersten zu nutzen? Wenn das Denken in den Hintergrund tritt und Wahrnehmen, Erleben und Körperbewusstsein in den Vordergrund rücken? Und wir uns dem zuwenden, was sich im Inneren regt und Ausdruck sucht?Das holotrope Atmen eröffnet Erfahrungsräume, die über das gewohnte Ich-Erleben hinausreichen. Dabei können tief sitzende Blockaden, seelische Verletzungen sowie biografische, körperliche und existenzielle Themen ins Bewusstsein treten und verarbeitet werden – ebenso wie Erfahrungen von Verbundenheit und Weite. Für viele Menschen entsteht daraus eine neue innere Orientierung und ein vertieftes Vertrauen in das, was sie innerlich führt.In dieser Folge spricht Dr. Sylvester Walch über seine langjährige Arbeit mit dem holotropen Atmen. Er ist seit über 40 Jahren Psychotherapeut und begleitet Menschen seit mehr als drei Jahrzehnten in veränderten Bewusstseinszuständen. In seinem Ansatz verbindet er psychotherapeutische Erfahrung mit spiritueller Begleitung und transpersonaler Psychologie. Wir sprechen über die Kraft erweiterter Bewusstseinszustände, über den Körper als unverzichtbaren Zugang zum Erleben und darüber, warum gerade das Einbeziehen dieser Dimensionen therapeutische Prozesse vertiefen kann. Sylvester Walch plädiert für eine offene, nicht-dogmatische Spiritualität und findet Worte für Erfahrungen, die sich oft nur schwer fassen lassen. Ein Gespräch über das Vertrauen in innere Prozesse, über die Autorität des eigenen Erlebens und über einen Weg, der Menschen helfen kann, dem Wesentlichen in sich selbst zu näher zu kommen. Mehr erfahren unter walchnet.de
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04.01.2026
60 Minuten
Sexualität begleitet unser Leben von Anfang an und ist dennoch oft mit Scham, Unsicherheit und Tabus belegt. Wie können wir über Sexualität sprechen, ohne sie zu bewerten oder zu funktionalisieren? Und was bedeutet es, Sexualität aus existenzanalytischer Perspektive zu verstehen?
In dieser Folge spreche ich mit Ingo Zirks, Körpertherapeut, Existenzanalytiker und Sexualtherapeut. Aus seiner langjährigen Praxis heraus hat er eine existenzanalytisch fundierte Sexualtherapie entwickelt, die den Menschen in seiner Ganzheit ernst nimmt – leiblich, emotional und existenziell.
Wir nähern uns dem Thema behutsam: dem Einstieg in Sexualität, den gesellschaftlichen und persönlichen Tabus, und der Frage, wie Sexualität sich über die gesamte Lebensspanne hinweg wandelt. Ingo gibt Einblick, wie die vier Grundmotivationen der Existenzanalyse helfen können, sexuelle Themen besser zu verstehen, als Ausdruck von Lebendigkeit, Beziehung und Selbstsein.
Ein ganz offenes Gespräch über ein zutiefst menschliches Thema. Eine Folge, die dazu einlädt, Sexualität als Teil der eigenen Existenz wahrzunehmen und dem eigenen Erleben mit mehr Offenheit zu begegnen.
Passende Buchempfehlung: "Anwendungsgebiete der Existenzanalyse" - von Ingo Zirks, Markus Angermayr & Susanne Pointner
https://psychosozial-verlag.de/programm/2000/2900/3415-detail
In dieser Folge spreche ich mit Ingo Zirks, Körpertherapeut, Existenzanalytiker und Sexualtherapeut. Aus seiner langjährigen Praxis heraus hat er eine existenzanalytisch fundierte Sexualtherapie entwickelt, die den Menschen in seiner Ganzheit ernst nimmt – leiblich, emotional und existenziell.
Wir nähern uns dem Thema behutsam: dem Einstieg in Sexualität, den gesellschaftlichen und persönlichen Tabus, und der Frage, wie Sexualität sich über die gesamte Lebensspanne hinweg wandelt. Ingo gibt Einblick, wie die vier Grundmotivationen der Existenzanalyse helfen können, sexuelle Themen besser zu verstehen, als Ausdruck von Lebendigkeit, Beziehung und Selbstsein.
Ein ganz offenes Gespräch über ein zutiefst menschliches Thema. Eine Folge, die dazu einlädt, Sexualität als Teil der eigenen Existenz wahrzunehmen und dem eigenen Erleben mit mehr Offenheit zu begegnen.
Passende Buchempfehlung: "Anwendungsgebiete der Existenzanalyse" - von Ingo Zirks, Markus Angermayr & Susanne Pointner
https://psychosozial-verlag.de/programm/2000/2900/3415-detail
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09.12.2025
1 Stunde 35 Minuten
Wie nähern wir uns einem Menschen so, dass echte Begegnung möglich wird? Diese Frage begleitet Prof. Dr. Jürgen Kriz seit Jahrzehnten, als Wissenschaftler, Psychotherapeut und leidenschaftlicher Beobachter des Menschseins.
Kriz, Emeritus für Psychotherapie und klinische Psychologie und eine prägende Stimme der Humanistischen Psychotherapie, verbindet analytische Klarheit mit großer Demut gegenüber der Komplexität menschlichen Daseins. Mit seiner Personzentrierten Systemtheorie zeigt Kriz, wie sehr menschliche Entwicklung von Beziehung, Resonanz und Kontext geprägt ist – und dass wir einen Menschen nur verstehen können, wenn wir ihn in seiner momentanen Lebendigkeit wahrnehmen.
In dieser Folge sprechen wir darüber, was es heißt, einem Menschen wirklich zu begegnen: jenseits von Methode, Technik oder Diagnose. Es geht um die Kunst des Nicht-Wissens, um Resonanz und Einlassen, um das feine Wahrnehmen dessen, was im Gegenüber lebendig ist und darum, wie therapeutische Präsenz entstehen kann.
Kriz gibt Einblick in seine Haltung und seine Erfahrungen. So entsteht ein Gespräch voller Denkanstöße, Wärme und Respekt vor der Einzigartigkeit jedes Menschen. Für alle, die spüren möchten, was echte Begegnung ausmacht und was sie möglich werden lässt.
Ein Podcast der GLE D 2025
Kriz, Emeritus für Psychotherapie und klinische Psychologie und eine prägende Stimme der Humanistischen Psychotherapie, verbindet analytische Klarheit mit großer Demut gegenüber der Komplexität menschlichen Daseins. Mit seiner Personzentrierten Systemtheorie zeigt Kriz, wie sehr menschliche Entwicklung von Beziehung, Resonanz und Kontext geprägt ist – und dass wir einen Menschen nur verstehen können, wenn wir ihn in seiner momentanen Lebendigkeit wahrnehmen.
In dieser Folge sprechen wir darüber, was es heißt, einem Menschen wirklich zu begegnen: jenseits von Methode, Technik oder Diagnose. Es geht um die Kunst des Nicht-Wissens, um Resonanz und Einlassen, um das feine Wahrnehmen dessen, was im Gegenüber lebendig ist und darum, wie therapeutische Präsenz entstehen kann.
Kriz gibt Einblick in seine Haltung und seine Erfahrungen. So entsteht ein Gespräch voller Denkanstöße, Wärme und Respekt vor der Einzigartigkeit jedes Menschen. Für alle, die spüren möchten, was echte Begegnung ausmacht und was sie möglich werden lässt.
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Über diesen Podcast
„Fragend verbunden“ ist ein Interviewpodcast der Gesellschaft für
Logotherapie und Existenzanalyse in Deutschland. Wir fragen danach,
was ein sinnvolles Leben ausmacht, wie wir mit den großen
Herausforderungen des Daseins umgehen und was es wirklich heißt,
Mensch zu sein – in Freiheit, Verantwortung und Beziehung. Der
Podcast richtet sich sowohl an Fachpersonen und alle, die es werden
wollen, als auch an Menschen, die ihr Leben weiter gestalten und
mit existenziellen Fragen wachsen möchten. Fragen, Ideen und Kritik
gerne an: stefanie.schissler@gle-d.de Mehr Informationen: GLE-D.de
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