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Beschreibung
vor 1 Monat
Der Körper ist immer dabei. Er trägt uns, atmet mit uns,
speichert, was wir erlebt haben. Und doch fragen wir ihn selten,
wie es ihm eigentlich geht.
Markus Angermayr ist existenzanalytischer Körperpsychotherapeut,
Supervisor und Ausbilder in Österreich und bringt in dieser Folge
etwas mit, das sich beim Zuhören spürbar überträgt: eine Haltung
des Lauschens. Denn der Körper spricht, leise und in seiner
eigenen Sprache. Unsere Aufgabe ist es, dafür empfänglich zu
werden.
Wir sprechen darüber, was es bedeutet, den Körper wirklich in
therapeutische und beratende Prozesse einzuladen. Über das
Leibgedächtnis, das weiter zurückreicht als unsere bewusste
Erinnerung. Über ungelebte Erfahrungen, die im Körper verdichtet
warten. Über Berührung als erste Sprache des Menschen und
darüber, was möglich wird, wenn wir beginnen, auf das zu hören,
was sich körperlich regt und Ausdruck sucht.
Die Folge ist dabei ausgesprochen praxisnah. Markus Angermayr
gibt lebendige Einblicke in seine Arbeit und macht spürbar, wie
körperorientiertes Vorgehen im therapeutischen Alltag konkret
aussieht und wirkt.
In der körperorientierten Sitzung, so Markus Angermayr, hat der
Körper die Deutungshoheit. Ein Satz, der vielleicht
kontraintuitiv klingt – und der doch auf etwas sehr Wesentliches
verweist.
Ein Gespräch, das dazu einlädt innezuhalten, hinzuspüren und dem
zu begegnen, was der Körper schon lange sagen möchte.
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