Podcaster
Episoden
18.01.2026
49 Minuten
Nachdem es im ersten Teil um die persönliche Zukunft ging, geht es
in diesem Teil um unser Land und unsere Gesellschaft: Was kommt da
auf uns zu? Die kaum noch aufrecht zu erhaltende
Umlagen-finanzierte Rente, das überteuerte Gesundheitssystem,
schlecht ausgestattete und unterfinanzierte Bildungseinrichtungen,
die wachsende Staatsverschuldung, und die weltumspannenden
Klimaveränderungen. Ein Teil dieser und anderer Probleme ist
insofern hausgemacht, als wir uns mit der Lösung Jahrzehnte lang
nicht beschäftigen wollten. Jetzt müssen wir rückblickend erkennen:
Wir hätten viele unserer Sorgen möglicherweise gar nicht, wenn wir
gestern etwas sorgfältiger an morgen gedacht hätten. Aber es fällt
dem Menschen bekanntermaßen schwer über den Tellerrand blicken,
solange der Teller noch einigermaßen voll ist. Den Grund dafür
finden wir im Gehirn. Aber wie bekommen wir dennoch die Zukunft
wieder stärker in den Blick? Was würde eine echte Aufbruchstimmung
in unserem Land erzeugen? Und was sollte die Politik aus
psychologischer Sicht leisten, um Menschen in Bewegung zu bringen?
In dieser Folge entführe ich Sie zunächst in den Weltraum und werde
Ihnen einen der bedrückendsten Romane der Neuzeit vorstellen.
Danach werden wir mit einer Zeitmaschine verreisen, und wir werden
das Gehirn dabei beobachten, wenn es über die Zukunft nachdenkt.
Gönnen Sie sich mit mir in einem Hotel ein Zimmer mit einer ganz
besonderen Aussicht. Fahren Sie mit mir Fahrrad in Paris, besuchen
Sie mit mir eine mittelalterliche Kathedrale sowie ein paar
Almhütten, und werden Sie Zeuge weltweiter Visionen von einem
besseren Morgen, die uns allen Mut machen können. Seien Sie
willkommen auf dem zweiten Teil unsere Reise in die Zukunft.
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06.01.2026
50 Minuten
Die Zukunft kommt. Meist jedoch ganz anders, als man denkt, hofft
oder erwartet. In unsicheren Zeiten macht sie vielen Angst. Sie
fragen sich: Was kommt da auf uns zu? Je unsicherer die Zeiten
sind, desto mehr wünschen sich Menschen deshalb, die Zukunft
vorhersehen zu können. Stattdessen wäre es viel wichtiger, sich
angemessen auf sie vorzubereiten. Aber wie gelingt das am besten?
Kann man das, was kommt, überhaupt kontrollieren, oder sollte man
alles ganz entspannt auf sich zukommen lassen? Wie gelingt eine
gute Vorbereitung auf das Unbekannte? Die Lebensbiographieforschung
findet klare Antworten, wie ein Leben in Zukunft am besten gelingt.
Seien Sie willkommen auf dem Fluss der Zeit, der uns in die Zukunft
führt. Wir werden auf einem wilden Fluss fahren, ein paar dichte
Nebelfelder durchqueren und dabei verschiedene Naturvölker
besuchen. Wir werden außerdem in stoischer Gelassenheit mehrmals
heiraten, etwas Astro-TV schauen, den guten Ötzi über die Alpen
begleiten, eine geheimnisvolle Botschaft in einem Ring
entschlüsseln, mit Marc Aurel in einem Fluss baden, und etwas ganz
Entscheidendes von einem Eichhörnchen lernen. Kommen Sie mit auf
die Reise...?
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30.11.2025
45 Minuten
Das schwermütige Gefühl, einen Menschen für immer verloren zu haben
und um ihn zu trauern, kennen die meisten von uns, und doch kann
man es oft nur schwer in Worte fassen. Was ist die Trauer
eigentlich? Und was passiert da mit uns? Oft gelingt es Poeten und
Künstlern diesen schmerzvollen Zustand viel treffsicherer zu
beschreiben als uns Wissenschaftlern und Therapeuten. So hilft hier
vielleicht der Satz des Schriftstellers Victor Hugo, der einmal
wunderschön schrieb: „Trauer ist das Glück, tief geliebt zu haben“.
Aber wo geht die Liebe hin, wenn die Person nicht mehr da ist? Wie
gelingt es uns, den Schmerz über den Verlust eines Menschen zu
verwinden? Und was kann man tun, wenn man sich von dem
Schicksalsschlag nicht erholt? In dieser Folge werde ich Ihnen
etwas über die Trauer erzählen. Ich werde Ihnen außerdem ein paar
wunderschöne Lieder, Filme und einen Roman empfehlen, die Ihnen das
Abschied nehmen etwas leichter machen könnten, falls Sie sich
gerade in einer solchen Phase befinden. Und ein paar therapeutische
Tipps bekommen Sie auch, falls Ihre Trauer einmal besonders
kompliziert verlaufen sollte. Zum Abschluss möchte ich Ihnen
zeigen, wie wir die Trauer in Liebe verwandeln können, um sie
denjenigen Menschen zu schenken, die an unserer Seite sind. Seien
Sie herzlich willkommen zu dieser Folge.
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31.10.2025
51 Minuten
Mehr als 200 Millionen Menschen weltweit nutzen täglich generative
Sprachmodelle. Sie geben nicht nur Antworten auf einfache Fragen,
sondern erschaffen Texte, Bilder, Musik und vieles mehr. Sie machen
für uns Hausaufgaben, erstellen PowerPoint Präsentationen und
schreiben Liebesgedichte und Grabreden. Sie rechnen für uns
mathematische Aufgabe, setzen Lebensläufe auf, komponieren Musik
und beraten therapeutisch. Der Ihnen allen bekannte Prototyp
ChatGPT ist gerade einmal 3 Jahre auf der Welt, aber wir vertrauen
dem digitalen Kleinkind schon jetzt wie einem uns intellektuell
überlegenen alten Weisen. Bei aller Begeisterung für eine solche
Technologie und den allgemeinen Vorzügen der Künstlichen
Intelligenz für unsere Gesellschaft interessiert mich der Mensch
dahinter: Ohne Zweifel machen Chatbots viele Arbeitsprozesse
einfach, schnell und bequem. Was aber macht es darüber hinaus mit
auf unsere Fähigkeit, kritisch zu denken, komplexe Dinge zu
entscheiden oder kreativ zu sein, wenn wir alles das weitgehend
abgeben? Platt gesprochen: Holt ChatGPT das Beste aus uns heraus,
oder macht es uns langfristig möglicherweise dumm? In dieser Folge
möchte ich dieser Frage einmal nachgehen. Dazu werden wir zunächst
das Geschenk eines ägyptischen Gottes in Empfang nehmen, die
Französische Revolution in 5 Minuten durchleben, und unser
Gedächtnis ins Internet hochladen. Wir blicken in ein Gehirn, das
ChatGPT nutzt, wir werden mit der Hilfe eines künstlich
intelligenten Roboters aus einem brennenden Haus fliehen, und wir
unterhalten uns mit meiner Oma über das Sockenstopfen. Und am
Schluss gehen wir ein weiteres Mal ins Kino. Seien Sie herzlich
willkommen zu dieser Folge, die Sie wahrscheinlich das eine oder
andere Mal den Atem stocken lässt.
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30.09.2025
46 Minuten
Was macht Sie glücklich? Sicher haben Sie sich die Frage schon
gestellt, denn Menschen beschäftigen sich heutzutage viel mit ihrem
Glück. In den Buchhandlungen füllen Ratgeber mittlerweile
meterweise die Regale. Jeder ist heute selbst seines „Glückes
Schmied“. Und dennoch nimmt das Glück in der Bevölkerung
interessanterweise nicht wesentlich zu. Mehr Beschäftigung mit
Glück bedeutet also noch lange nicht, mehr Glück zu empfinden.
Vielmehr ist es umgekehrt: Es sind diejenigen Menschen häufig am
unglücklichsten, die dem Glück am engagiertesten hinterherlaufen.
Aber wie finden wir nun Glücksmomente, ohne krampfhaft nach ihnen
zu suchen? In dieser Folge werden wir gemeinsam fündig: Wir werden
zunächst ein paar Paketdienste im Gehirn miteinander vergleichen,
die uns das Glück liefern. Wir testen im Hörsaal die Gravitation
mit einem Ball testen. Wir schauen einem Surfer dabei zu, wie auf
eine Riesenwelle wartet und sein Leben verpasst. Wir verlieben uns
in einen Welpen. Wir genießen ein Violinkonzert an einer
U-Bahn-Station genießen. Und wenn Sie genau hinschauen, werden Sie
rein zufällig einen Geldschein in einem Versuchslabor finden, denn
der Weg zum Glück führt über unsere Aufmerksamkeit! Seien Sie
willkommen zu dieser Folge!
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Tipp der Redaktion
In 'Gehirn gehört' entführt der Neurologe Prof. Dr. Volker Busch die Zuhörer in die faszinierende Welt von Geist und Gehirn. Der Podcast behandelt eine Vielzahl von Themen rund um Gesundheit, Wohlbefinden und persönliche Entwicklung, immer mit einer humorvollen und spannenden Note. Hörer erhalten wertvolle Einsichten und praxisnahe Tipps für ein gesundes und erfülltes Leben.
Über diesen Podcast
Prof. Dr. Volker Busch - Wissenschaftler, Neurologe, Psychiater,
Psychotherapeut, Bestseller-Autor und mehrfach ausgezeichneter
Keynote Speaker - nimmt Sie mit in die Welt von Geist und Gehirn –
humorvoll, spannend, persönlich.
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