Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. Kernsanierung - ein Podcast zu Paarung und Nestbau Podcast

Episoden

1 Stunde 15 Minuten
Husten, Hochzeitstag & Weltfrieden – oder: Warum Brandschutzplatten womöglich die Menschheit retten, Paartherapie das Streiten schöner macht und man über Marokko nach Grönland kommt. Heute hustet Antje Euch einen. Also wirklich. Und wer empfindlich auf Husten, Räuspern oder sonstige bronchiale Geräuschkulissen reagiert, sei an dieser Stelle ausdrücklich gewarnt: Vor allem die Outtakes am Ende dieser Folge könnten herausfordernd werden. Ansonsten wird angestoßen. Mit Sekt. Auf den Tag der Deutschen Einheit. Und auf den Hochzeitstag von Antje und Jens. Den beide vollkommen vergessen hatten. Romantik können sie. Offenbar nur nicht immer am richtigen Datum. Vielleicht ist das nach all den gemeinsamen Jahren aber auch schon eine besonders fortgeschrittene Form ehelicher Verbundenheit: gleichzeitig denselben Hochzeitstag vergessen. Von dort ist es dann – wie so oft bei Antje und Jens – gedanklich nicht weit bis zu deutlich größeren Zusammenhängen. Denn es geht um Nadelöhre. Um Situationen, in denen plötzlich alles gleichzeitig durch dieselbe viel zu kleine Öffnung möchte. Termine. Entscheidungen. Handwerker. Material. Nerven. Und möglicherweise das gesamte Universum. Antje wäre allerdings nicht Antje, wenn aus einer schnöden Baustellensituation nicht irgendwann eine größere Theorie würde. Also landet sie beim Gesetz der Resonanz und bei der Frage, ob das, was man aussendet, möglicherweise auch Auswirkungen auf das hat, was einem auf einer Kernsanierung so begegnet. Und plötzlich sind da Brandschutzplatten. Womit wir beim Weltfrieden wären. Denn möglicherweise leisten die Brandschutzplatten von Antje und Jens einen bislang vollkommen unterschätzten Beitrag dazu. Noch ist die wissenschaftliche Datenlage dünn. Aber irgendwo muss man ja anfangen. Neues gibt es außerdem aus der Paartherapie. Dort lernen Antje und Jens inzwischen nicht etwa, weniger zu streiten. Nein. Sie lernen, kunstvoller zu streiten. Bewusster. Konstruktiver. Mit Technik. Man könnte sagen: Streit als Kulturtechnik. Für die Beziehung hoffentlich hilfreich. Für diesen Podcast auf jeden Fall ein Gewinn. Denn selbstverständlich gibt es parallel weiterhin jene kleinen echten Fights des Alltags, die sich jeder therapeutischen Veredelung widersetzen. Zum Beispiel den jüngsten Konflikt um das künftige Badezimmer. Antje möchte Platz. Luft. Bewegungsfreiheit. Vielleicht sogar die Möglichkeit, sich morgens im eigenen Badezimmer umzudrehen, ohne dabei zwangsläufig körperlichen Kontakt zu einem anderen Menschen aufnehmen zu müssen. Jens hingegen scheint einem deutlich kompakteren Raumkonzept zugeneigt. Einem Badezimmer also, in dem man sich beim morgendlichen Ritual ungefähr Arsch an Arsch aneinander vorbeischieben kann. Warum Fläche verschwenden, wenn man Nähe haben kann? So unterschiedlich können Visionen vom gemeinsamen Wohnen sein. Und weil Kernsanierung selten lange ausschließlich Kernsanierung bleibt, geht es zwischendurch auch noch auf Reisen. Zumindest in Antjes Unterbewusstsein. Dort begleitet sie nämlich Jugendliche nach Grönland. Mit Zwischenstopp in Marokko. Geografisch vielleicht nicht die naheliegendste Route. Aber Träume sind bekanntlich nicht verpflichtet, sich an Flugpläne, Klimazonen oder sonstige weltliche Logik zu halten. Warum Antjes Unterbewusstsein beschlossen hat, eine Jugendfahrt über Nordafrika in die Arktis zu organisieren, bleibt vermutlich eines jener Rätsel, die auch dieser Podcast nicht abschließend klären wird. Und überhaupt ist diese Folge wieder ein ziemlich wilder Ritt. Über Stock und Stein. Durch Paartherapie und Badezimmergrundrisse. Durch Bronchien und Resonanzfelder. Vorbei an Hochzeitstagen, die niemand auf dem Schirm hatte. Und mitten hinein ins Dachlattenchaos einer Kernsanierung, die längst viel mehr ist als einfach nur ein Hausumbau.

Sommer-Quickie

1 Stunde 3 Minuten
Sommer-Quickie Entzündung, Erderwärmung & Erkenntnis – oder: Was Jens’ Körper, Mutter Erde und die Prämenopause möglicherweise gemeinsam haben. In dieser Folge startet Jens mit einer Entzündung. Warum? Weiß keiner so genau. Vielleicht dachte sein Körper einfach: Da kommt was – da mach ich mal was draus. Und weil Antje und Jens gedanklich selten lange bei einem einzelnen Organismus bleiben, dauert es nicht lange, bis aus Jens’ persönlichem Entzündungsgeschehen eine globale Theorie wird. Denn auch Mutter Erde scheint gerade ordentlich Temperatur zu haben. Vielleicht Prämenopause. Vielleicht aber auch einfach Homo-sapiens-Virus. Da kann man schon mal Fieber bekommen, wenn man versucht, so etwas wieder loszuwerden. Zum Glück leben Antje und Jens in Vorpommern, und dort geht die Welt bekanntlich hundert Jahre später unter. Es bleibt also noch ein bisschen Zeit. Zeit zum Beispiel für ein kühles Bier. Zumindest für Antje. Jens schaut derweil antibiotikabedingt neidisch zu und übt sich in Verzicht, während die beiden wie gewohnt vom körperlichen Ausnahmezustand direkt in den behördlichen wechseln. Denn in dieser Folge erfahren wir auch, wie Antje und Jens plötzlich im NDR gelandet sind. Dort waren die beiden kürzlich in einem Beitrag zum Thema Bürokratie zu hören – und dürfen Ausschnitte daraus nun sogar im Podcast spielen. Dabei offenbart sich eine bislang wenig bekannte Schwäche Antjes: Sie kann erstaunlich gut und erstaunlich viel reden. Nur offenbar nicht dann, wenn die ganze Welt zuhört. Jens dagegen scheint im langen Ringen mit Behörden inzwischen einen Zustand erreicht zu haben, der irgendwo zwischen Altersweisheit, Erschöpfung und buddhistischer Resignation liegt. Seine vorläufige Erkenntnis: „Wir können die Welt verändern, aber nicht die Ämter.“ Antje ist sich noch nicht ganz sicher, ob sie das beruhigend oder zutiefst deprimierend finden soll. Und dann sind sie endlich da: die seit gefühlt mehreren Folgen angekündigten Hiobsbotschaften. Na ja. Zumindest ein Teil davon. Man muss Katastrophen schließlich dosieren, wenn man noch länger etwas von seinem Podcast haben möchte. Zwischendurch geht es gedanklich nach Berlin zum Holzmarkt 25, bevor Antje und Jens sich wieder den erfreulicheren Seiten ihrer tatsächlichen Baustelle widmen. Denn während sie mit Ämtern gelegentlich fremdeln, lieben sie ihre Handwerker dafür umso mehr. Allen voran die Hollies und die Blohmies – längst keine schnöden Gewerke mehr, sondern eigentlich schon Boybands des denkmalgeschützten Bauwesens. Fehlen nur noch Fanclub, Tourshirt und Kreischalarm vor dem Gerüst. Und als wäre das alles noch nicht genug Erkenntnis für einen Sommer-Quickie, wird nebenbei auch noch ein bislang sträflich unterschlagenes Kapitel europäischer Wirtschaftsgeschichte aufgedeckt: IKEA kommt nämlich ursprünglich aus Loitz. Wusstet Ihr nicht? Tja. Dann wird es höchste Zeit. Was also Jens’ Entzündung mit dem Zustand des Planeten zu tun hat, warum Antje nicht kann, wenn alle zuhören, wie weit Jens’ behördliche Erleuchtung tatsächlich trägt, was es nun endlich mit den Hiobsbotschaften auf sich hat und weshalb die Geschichte des schwedischen Möbelhauses möglicherweise komplett neu geschrieben werden muss … … erfahrt Ihr in dieser Folge von: Kernsanierung – Ein Haus, zwei Menschen und sehr viele Geschichten. Stichwort „Werbung da Markennennung“ In der Sendung werden Personen oder Marken genannt sowie Tipps zu Produkten, Orten und Veranstaltungen gegeben. Dafür erhalten wir kein Geld. Erwähnt in dieser Folge Holzmarkt Berlin Holzmarktstraße 25 10243 Berlin https://www.holzmarkt.com/ NDR - Antje und Jens waren in einem Beitrag zum Thema Bürokratie zu hören. Ausschnitte daraus dürfen mit freundlicher Genehmigung des NDR auch in dieser Podcastfolge verwendet werden. https://www.ndr.de/ Und sonst so?! Die Webseite von Antje und Jens – weiterhin irgendwo zwischen Vision und Verputz: https://mangelwirtschaft-loitz6.godaddysites.com https://instagram.com/kernsanierung_podcast

Sommerslipper

1 Stunde 25 Minuten
Sommerslipper Jens hat Antjes altes Kinderbett wieder flottgemacht. Und jetzt ist es im Gartenhüttchen schon ganz schön gemütlich – mit Kerzen, Kissen und Co. Ein kleiner, nahezu romantischer Rückzugsort, während das Haus nebenan wirklich und wahrhaftig zu einer einzigen Baustelle geworden ist. Also wirklich: Baustelle. Während draußen gesägt, gehämmert und vermutlich auch irgendwo geflucht wird, sinnieren Antje und Jens über die wichtigen Fragen des Lebens: Sprechen Vögel eigentlich in Dialekten? Und wie ist das bei Fledermäusen? Klingt eine französische Fledermaus anders als eine deutsche? Gibt es regionale Ultraschallfärbungen? Einen vorpommerschen Fledermausdialekt? Und verstehen die sich überhaupt alle untereinander? Außerdem gibt es Neues aus dem Bauamt. Wie steht es eigentlich um den Billigkeitsantrag? Formal ist alles korrekt. Alles hat seine Ordnung. Alles ist vermutlich exakt so, wie es laut Aktenlage sein soll. Und trotzdem fühlt es sich für Antje und Jens nicht schön an. Also fragen sich die beiden einmal mehr: Wie steht es eigentlich um das menschliche Miteinander im Behördenkosmos? Kann ein Vorgang formal korrekt bearbeitet werden und eine Behörde dabei trotzdem menschlich, zugewandt und berührbar bleiben? Natürlich folgt darauf ein kleiner philosophischer Exkurs von Antje zur Lage der Nation. Denn wenn man schon einmal über einen Verwaltungsakt spricht, kann man auch gleich die gesellschaftlichen Grundfesten mitverhandeln. Zwischendurch kommt es noch zu einem ChatGPT-Battle. Antje beweist Jens, dass ihre KI intelligenter ist als die von Jens. Oder zumindest besser recherchiert. Oder einfach mehr Angst vor Antje hat. Dann aber kommen die beiden endlich zu etwas Schönem: Vor Kurzem wurden im Haus bemalte Bretter entdeckt. Richtig schöne bemalte Bretter. Jens ist ganz aufgeregt. Irgendwo zwischen Glimmer, Glück und leichtem Lallen. Denn eine weitere Erkenntnis dieser Folge lautet: Podcasten mit alkoholfreiem Bier funktioniert bei Weitem nicht so gut wie mit Rotwein und Weißweinschorle. Wissenschaftlich ist das vermutlich noch nicht abschließend belegt. Im direkten Feldversuch von Antje und Jens zeichnet sich jedoch eine ziemlich eindeutige Tendenz ab. Warum am Ende trotzdem alles ganz anders war, als man zunächst denkt, weshalb die Folge eigentlich „Sommerslipper“ heißt und warum es auch dieses Mal mit den angekündigten Hiobsbotschaften nichts wird … … das alles und noch viel mehr erfahrt Ihr in dieser Folge von: Kernsanierung – Ein Haus, zwei Menschen und sehr viele Geschichten. Stichwort „Werbung da Markennennung“ In der Sendung werden Personen oder Marken genannt sowie Tipps zu Produkten, Orten und Veranstaltungen gegeben. Dafür erhalten wir kein Geld. Erwähnt in dieser Folge Tipp von Antje: Besuch in der Weserburg in Bremen Die Weserburg Museum für moderne Kunst in Bremen ist eines der größten deutschen Museen für Gegenwartskunst. Sie liegt auf der Teerhof-Insel und zeigt in vier ehemaligen Kaffeelagern internationale Kunst von den 1960er-Jahren bis heute. Das Museum ist dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. https://weserburg.de/ HeimaRt HeimaRt Restaurant Marktstraße 161 17121 Loitz Echt. Regional. Besonders. Tradition – alt und neu entdeckt. https://www.heimart-genusserleben.com/ Und sonst so?! Die Webseite von Antje und Jens – weiterhin irgendwo zwischen Vision und Verputz: https://mangelwirtschaft-loitz6.godaddysites.com Danke an die Förderer und Unterstützer dieser Kernsanierung Ein besonders dicker Dank geht an die Architektin von Antje und Jens: https://www.architektin-suermann.de/ Liebe Anne, danke für Expertise, Geduld und vermutlich auch stabile Nerven. Ebenso herzlichen Dank an: Landesamt für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern https://www.kulturwerte-mv.de/Landesdenkmalpflege/ Deutsche Stiftung Denkmalschutz https://www.denkmalschutz.de/

Irrläufer

51 Minuten
Zwischen DDR-Müll, Amtsphantasien & der beruhigenden Erkenntnis, dass der nördliche Sternenhimmel manchmal für ein paar Euro zu haben ist. Diese Folge beginnt, wie gute Kernsanierung eben beginnt: Nicht mit Überblick. Nicht mit einem Plan. Und ganz sicher nicht mit einer belastbaren Finanzierungsstrategie. Sondern mit einem Irrläufer. Oder mehreren. Antje und Jens gehen rein. Zwischen die Häuser. Zwischen den Müll. Zwischen das, was da eben so lagert, wenn ein Haus nicht einfach nur Haus ist, sondern über Jahrzehnte hinweg auch Archiv, Ablage, Zwischenwelt und möglicherweise Endlager für Matratzen, Flaschen und russische Geschichtsbücher war. Noch aus DDR-Zeiten. Noch ziemlich da. Noch nicht Gold. Denn leider entdeckt Jens auch diesmal nicht den lange erhofften Schatz, der den beiden finanziell den Allerwertesten retten würde. Stattdessen: Schutt. Staub. Spuren. Und die leise Frage, ob dieses Haus vielleicht schon 1797 als Messy-Haus geplant und gebaut wurde. Antje findet: Dafür spricht einiges. Vor allem die besondere Statik. Dann lernen wir etwas, das in keiner Bauakte steht, aber vermutlich dringend dokumentiert werden müsste: den berühmten Jenser Vorschluck. Was das ist? Warum das passiert? Ob Jens damit zum Arzt muss? Ob es vielleicht etwas Ernstes ist? Hört Ihr in der Folge. Wir können an dieser Stelle nur sagen: Es wird körperlich. Es wird rätselhaft. Es wird sehr Kernsanierung. Außerdem gibt es Neues aus’m Amt. Im Zusammenhang mit dem Totalabgang der beiden ist nämlich ein behördlicher Irrläufer aufgetaucht. Und weil man in diesem Podcast aus einem Verwaltungsvorgang grundsätzlich auch eine Weltverschwörung bauen kann, fragt Jens sich irgendwann, ob es das Statistische Amt Mecklenburg-Vorpommern überhaupt gibt. Also wirklich. Existiert es? Oder ist es nur eine Idee? Eine Projektionsfläche? Ein bürokratisches Hologramm mit Briefkopf? Die beiden entwickeln daraufhin eine neue Verschwörungstheorie, die wiederum Antje gedanklich direkt zu ihrem neuen Buch führt, das Jens ihr geschenkt hat: „Witches, Bitches, It-Girls“ von Rebekka Endler. Darin geht es unter anderem um die Erfindung des BMI. Und dessen Ursprung liegt, wie sich herausstellt, eigentlich in den Sternen. Ja. Richtig gelesen. Von DDR-Müll über Behördenpost zum Body-Mass-Index und dann direkt ins Universum. Kernsanierung eben. Die angekündigten Hiobsbotschaften werden übrigens noch einmal verschoben. Das ist natürlich kein Ausweichen. Das ist Dramaturgie. Ein ordentlicher Spannungsbogen muss schließlich auch mal gepflegt werden. Dafür gibt es kleine, frische Einblicke in den bisherigen Paartherapieverlauf. Antje ist dabei ganz ruhig in ihrer Rechthaberei, weil sie tief in sich weiß, dass es so ist. Sie. Hat. Recht. Also natürlich nicht immer. Also vielleicht. Also schon. Aber liebevoll. Und dann ist da plötzlich auch Stolz. Antje ist stolz auf Jens. Jens ist stolz auf Antje. Und irgendwo zwischen Baustelle, Beziehung und Bauakte flackert kurz etwas auf, das man Hoffnung nennen könnte. Oder zumindest: therapeutisch betreute Ko-Regulation mit Schuttanteil. Gedankensprung. Es geht direkt weiter mit dem Kunstkaufverbot. Das hält ungefähr so lange, wie Kunstkaufverbote eben halten, wenn irgendwo ein toller Flohmarkt in Greifswald stattfindet. Also: nicht besonders lange. Antje und Jens haben zugeschlagen. Und sich einfach mal für ein paar Euro den nördlichen Sternenhimmel gekauft. Den ganzen nördlichen Sternenhimmel. Schnapper. Geil. Zum krönenden Abschluss gibt es dann noch ein kleines Konzert. Aber Achtung: Triggerwarnung. Es ist ohrenbetäubend. Nichts für Menschen mit empfindlichen Ohren, Hörgeräten, Tinnitus oder einer grundsätzlich friedlichen Beziehung zur Akustik. Und dann gibt es noch ein paar Outtakes. Und dann… in der nächsten Folge… dann aber wirklich… endlich… die Hiobsbotschaften. Vielleicht.
1 Stunde 6 Minuten
Zwischen Federvieh, Fördermitteln & der Erkenntnis, dass Baustellenromantik manchmal flatterhafter ist als gedacht. Diese Folge beginnt, wie gute Kernsanierung eben beginnt: Nicht mit Struktur. Sondern mit… Vögeln. Welche genau? Nun. Das bleibt stellenweise interpretationswürdig. Fest steht: Es wird gezwitschert, sinniert, abgeschweift – und wie immer gelingt es Antje und Jens mühelos, von einem scheinbar harmlosen Thema in die großen Fragen des Lebens abzubiegen. Naturbeobachtung, Symbolik, Wahnsinn: Alles dabei. Während draußen möglicherweise tatsächlich gefiedertes Leben existiert, kämpfen sich drinnen zwei Menschen weiterhin durch die echte Wildnis: Baustelle. Behörden. Beziehungsdynamiken. Es geht um Dach, Dreck, Denkmal und vermutlich auch darum, wer wann wie welche Entscheidung getroffen hat – oder zumindest hätte treffen sollen. Wie immer oszilliert diese Folge elegant zwischen: – handfester Sanierung – philosophischem Höhenflug – latentem Chaos – und sehr spezifischen Alltagsbeobachtungen, die plötzlich erstaunlich universell wirken. Natürlich bleibt auch Raum für: kleine Abschweifungen, große Gefühle und jene Momente, in denen man sich fragt, ob Kernsanierung eigentlich noch Bauprojekt oder längst spirituelle Prüfung ist. Zwischendurch: Wissenswertes, Absurdes und vermutlich mindestens ein Gedanke, bei dem man kurz innehält und denkt: „Moment… Wie sind wir jetzt eigentlich hier gelandet?“ Die Antwort: Wie immer über Umwege. Und genau deshalb lieben wir es. Denn auch in „Irgendwas mit Vögeln“ zeigt sich wieder: Dieser Podcast ist weit mehr als Hausumbau. Er ist: – Beziehungsarchäologie – Denkmalpflege mit Mikrofon – humoristische Selbstrettung – und die vielleicht charmanteste Dauerbaustelle Norddeutschlands. Also: Reinhören, mitflattern, kurz geistig abheben und gemeinsam feststellen: Manchmal geht es eben gar nicht nur um Vögel. 🪶 Sondern um alles, was dazwischen liegt. Stichwort „Werbung da Markennennung“ In der Sendung werden Personen oder Marken genannt sowie Tipps zu Produkten, Orten und Veranstaltungen gegeben. Dafür erhalten wir kein Geld. Und sonst so?! Die Webseite von Antje und Jens – weiterhin irgendwo zwischen Vision und Verputz: https://mangelwirtschaft-loitz6.godaddysites.com Danke an die Förderer und Unterstützer dieser Kernsanierung: Ein besonders dicker Dank geht an die Architektin von Antje und Jens: https://www.architektin-suermann.de/ Liebe Anne, danke für Expertise, Geduld und vermutlich auch stabile Nerven. Ebenso herzlichen Dank an: * Landesamt für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern https://www.kulturwerte-mv.de/Landesdenkmalpflege/ * Deutsche Stiftung Denkmalschutz https://www.denkmalschutz.de/ * Sparkasse Vorpommern Baufinanzierung | Sparkasse Vorpommern Die Kernsanierung-Playlist auf Spotify: Der Soundtrack für Abbruch, Aufbau und emotionale Zwischenzustände: https://open.spotify.com/playlist/0XV16LCrmvvhjVnlkjN3c3 Mehr zu Antje & Jens: * https://instagram.com/kernsanierung_podcast * https://www.facebook.com/Kernsanierung/ * https://kernsanierung.podigee.io/ Und zuletzt: Danke an Euch, Ihr treuen Menschen an den Endgeräten, die Ihr mit uns durch Staub, Schutt, Schabernack und Sinnkrisen reist. Eure Ohren tragen dieses Projekt vielleicht mehr, als Euch bewusst ist. Fühlt Euch gedrückt. Und jetzt… wie immer an dieser Stelle… sind wir still und lassen Euch in Ruhe hören.
In Podcasts werben
Schalte jetzt Werbung in Podcasts.

Über diesen Podcast

Wir sind ein Ehepaar. Mit einem Lebenstraum. Und wir besitzen eine große Portion Mut und womöglich eine noch größere Portion Naivität. Bestärkt durch das Wissen, dass wir nur dieses eine Leben haben, begeben wir uns auf die Reise, unseren Lebenstraum endlich in die Realität umzusetzen. Unser Abenteuer besteht darin, ein altes Fachwerkhaus kernzusanieren. Wir wollen Euch mit diesem Podcast mitnehmen auf diesen Weg. Und soviel ist jetzt schon mal sicher: Es wird kein Stein auf dem anderen bleiben. Ob das gut geht?! Ob unsere Liebe das aushält und ob sich unser Lebenstraum nicht in einen Albtraum verwandelt?! Von all dem und noch viel mehr wollen wir Euch hier monatlich berichten. Na, das kann ja heiter werden!
Podcast melden

„Kernsanierung - ein Podcast zu Paarung und Nestbau“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Abonnenten

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz