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Bürokratie, Burnout & Thommys Kabelschule (eine Folge wie der
deutsche Verwaltungsapparat: beginnt harmlos und eskaliert einfach
von allein) Die Folge startet mit einer schlichten Frage: Warum
dauert eine Baugenehmigung in Deutschland so lange wie eine kleine
persönliche Eiszeit? Und ehe man sich versieht, sind Antje &
Jens mittendrin im deutschen Bürokratiebiotop – inklusive
historischem Abzweig zu Goethe, der als Minister für gefühlt alles
so ausgelaugt war, dass er sich mit einer Art früh-modernem Burnout
direkt nach Italien verabschiedet hat. Man könnte sagen:
Servicewüste Deutschland, Staffel 1. Mit KI-Unterstützung
vergleichen die beiden dann, wie bürokratisch Deutschland im
internationalen Vergleich eigentlich dasteht – und stellen fest:
Nein, sie sind nicht empfindlich. Deutschland hat einfach ein
besonders herzliches, fast zärtliches Verhältnis zu Formularen.
Während Antje zwischen Wut, Ohnmacht und einem vorsichtig
hoffnungsvollen Brief ans Ministerium schaukelt, versucht Jens, die
Lage mit Humor und Pragmatismus zu entkrampfen. Gemeinsam kommen
sie zu einer Erkenntnis, die weniger niederschmetternd und mehr
nüchtern-liebevoll ist: Das Problem sind nicht die Menschen. Es ist
das System. Und irgendwas muss sich ändern. Dann, völlig
kernsanierungstypisch, ein eleganter Seitensprung: Thommy. Thommy,
treuer Hörer, lokale Legende, Mann mit Überraschungsparty und – wie
sich herausstellt – Erfinder einer Kabelästhetik, die ihresgleichen
sucht. Jens erlebt live die berühmte Kabelschule. Antje erklärt sie
spontan zum Kulturgut. Zusammen setzen sie Thommy in dieser Folge
ein auditives Denkmal, weil manche Dinge es einfach verdienen. Kurz
bevor Antje sich schließlich ins Arbeitswochenende verabschiedet,
wird es noch mal herrlich alltagsnah: Sie erinnert Jens daran, dass
Gerechtigkeit nicht nur in Behördenakten verhandelt wird, sondern
auch im Haushalt – ganz simpel, ganz pragmatisch. Jens kontert mit
alten Pionierliedern, die ihm dabei einfallen, singt sie Antje vor,
und Antje findet eins davon tatsächlich auf Spotify. Natürlich
landet es sofort in der Kernsanierung-Playlist. Wo sonst. Die Folge
endet mit Warten, Witzeln, Weltrettungsversuchen – und der Trauer,
dass Weihnachten 2025 nicht im Haus stattfindet. Oder wenigstens
ein bisschen vielleicht? Der weitere Weg? Wir werden sehen. Aber
Hoffnung ist ein Baustoff, mit dem beide arbeiten können. Was ihr
noch wissen solltet: Markennennung ohne Kohle Wir erwähnen
Menschen, Marken und Orte – ohne Sponsoring, einfach weil wir Lust
dazu haben. In dieser Folge dabei: • Kernsanierung Playlist auf
Spotify: Kernsanierung-Playlist ⸻ Folgt uns auf: • Instagram
@kernsanierung-podcast • Facebook Kernsanierung Podcast • Podigee
Episoden-Webseite ⸻ Zum Schluss: Danke, dass ihr zuhört. Mit uns
denkt. Mit uns zweifelt. Und mit uns baut – an diesem Haus, an
diesem Leben, an einer gemeinsamen Geschichte. Jetzt: Zurücklehnen.
Herz öffnen. Folge starten.

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„Wut und Resignation“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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