Die Börsenminute Archiv
670 Episoden
3 Minuten
Am besten wäre, wenn man schon als Millionär geboren wird. Denn je mehr man frühzeitig zu veranlagen hat, umso schneller wird daraus rein mathematisch ein noch viel größeres Vermögen. Logisch. Wenn ich eine Millionen Euro zu veranlagen habe komme ich bei vier Prozent Rendite pro Jahr in zehn Jahren auf 1,331 Millionen Euro, die Kapitalertragsteuer von 27,5 Prozent schon berücksichtigt. Habe ich aber nur 1000 Euro zum Veranlagen, habe ich nach zehn Jahren gerade 1331 Euro angespart. Das Einzige was zählt auf dieser Welt ist aber nicht nur Geld, sondern natürlich auch die Liebe und der Faktor Zeit. Wer etwa wie im Beispiel von Fenster Vier eisern Monat für Monat 366 Euro mit vier Prozent Verzinsung anlegt, hat nach 25 Jahren nach Abzug der Kapitalertragssteuer, kurz KESt stolze 160.525 Euro angespart. Wenn ich allerdings erst zehn Jahre vor der Pension mit dem Ansparen von 366 Euro pro Monat beginne, komme ich bis zur Rente gerade auf eine Ersparnis von 50.905 Euro. Oder anders ausgedrück: möchte ich schon nach zehn Jahren über eine Summe von 160.525 Euro verfügen und nicht erst nach 25 Jahren, dann müsste ich monatlich 1310 Euro statt 366 Euro zur Seite legen, was bei einem österreichischen Durchschnittsgehalt mehr als die Hälfte wäre. Nicht sehr realistisch, oder? Den großen Ertragsunterschied zwischen zehn und 25 Jahren ansparen macht übrigens auch der sogenannte Zinseszinseffekt aus. Der entsteht daraus, dass man sich die jährlichen Zinserträge nicht auszahlen lässt, sondern sie wieder veranlagt. Damit fallen auch auf die Zinserträge wieder Zinsen an. Dies führt langfristig zu überdimensionalen Vermögenszuwächsen. Nach welchen Kriterien die wiederum zu veranlagen sind, dazu mehr in Fenster Sechs des Börsenminute-Adventkalenders.
Rechtlicher Hinweis: Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernehmen die Autorin, Julia Kistner und die DADAT Bank keine Haftung.
Musik und Sound Rechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/bm-sound-musik-rechte/
#Sparbuch #Aktien #Vorsorge #Aktiensparen #Girokonto #Depot #Konto #Börsenminute-Adventkalender #DADAT #Ertragsziel #Ertrag #TINA #Fonds #ETF #Anleihen #Bonds #Vermögen #Millionär #Kapitalertragsteuer #KeST
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3 Minuten
Oftmals bekomme ich zu hören, dass meine Anlageideen ja schön und gut sind, alleine es fehle das Geld, um es zu veranlagen. Fehlt es wirklich? Nimm Dir einmal die Zeit und liste Deine gesamten Ein- und Ausgaben auf und wende dann bei Deinen Ausgaben grob die 50- 30-20-Regel an. Soll heißen: 50 Prozent Deines Bruttoeinkommens werden zur Deckung Deiner Grundbedürfnisse verwendet. Dazu zählen Deine unverrückbaren Fixkosten wie Miete, Nebenkosten, Gesundheitsausgaben oder auch Ausgaben für die Familie und die Schuldentilgung. Rund 30 Prozent reservierst Du für Deine persönlichen Wünschen wie Urlaub, Hobbys, Fitness, Konzert-, Lokal- und Kino-Besuche oder weiß der Kuckuk was mal vor dem Lockdown erlaubt war und auch wieder möglich sein wird. Und die restlichen 20 Prozent sparst Du, und da meine ich wirklich sinnvoll sparen und nicht das Geld liegen lassen auf Deinen Giro- und Sparkonten. So und jetzt kommt die dicke Rechnung, die Dich vielleicht überraschen wird: Nehmen wir einmal an Du verdienst das Durchschnittsgehalt eines Österreichers. Das sind rund 2500 Euro brutto pro Monat. Davon ziehen wir 35 Prozent Steuersatz ab, berücksichtigen also noch weder Alleinverdiener- noch Kinderabsetzbeträge. Dann sind wir bei einem Nettoeinkommen von 1625 Euro pro Monat. Das sind im Jahr 19.500 Euro. In Österreich kommen dann noch das 13. und 14. Monatsgehalt hinzu, das in etwa ein Bruttogehalt ausmacht. Somit sind wir bei einem Einkommen von 22.000 Euro netto im Jahr. Wenn Du davon ein Fünftel sparst, was doch machbar wäre, oder? Dann wären das in Summe 4.400 Euro pro Jahr oder 366 Euro im Monat. Damit kann man über die Jahre schon ganz schön viel Vermögen aufbauen. Aber dazu mehr in Fenster 5 des Börsenminute-Adventkalenders!
Rechtlicher Hinweis: Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernehmen die Autorin, Julia Kistner und die DADAT Bank keine Haftung.
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2 Minuten
Welchen Ertrag wünscht Du Dir eigentlich von Deinen Ersparnissen? Auf diese Frage herrscht in der Regel schweigen im Walde. Die meisten Anleger wollen zumindest so viel Ertrag, dass ihr Geld nicht weniger Wert wird, sprich die Kaufkraft langfristig erhalten bleibt. Das heißt die Verzinsung muss höher sein als die Inflation plus der Kosten für die Veranlagung. Was sich nach wenig anhört, ist gar nicht so wenig. Man braucht zumindest vier Prozent Rendite: Zwei Prozent – wenn nicht mehr -, um die Inflation zu schlagen. Ein Prozent, um die Broker- und Börsengebühren zu bezahlen und ein weiteres Prozent, um die Steuern abzugelten. Die Tragik daran: Vier Prozent kann man seit langem weder am Sparbuch noch mit Gold erzielen und auch nicht mit Betongold bei den inzwischen exorbitant hohen Immobilienpreisen. Ebenso wenig werfen Anleihen, sprich Schuldverschreibungen noch vier Prozent ab. Es sei denn, man akzeptiert schlechte Schuldner und damit ein hohes Ausfallsrisiko. Und damit sind wir wieder bei TINA – There Is No Alternative. Es gibt derzeit keine Alternative zu Aktien beziehungsweise zu entsprechenden Fonds, die in einen ganzen Korb von Aktien investieren. Worin man genau veranlagen sollte, dazu mehr in den folgenden Episoden. Zunächst gilt es aber abzuklären, wie viel Geld man für die langfristige Veranlagung überhaupt zur Verfügung hat. Daher viel Vergnügen mit Fenster 4 des Börsenminute-Adventkalenders!
Rechtlicher Hinweis: Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernehmen die Autorin, Julia Kistner und die DADAT Bank keine Haftung.
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3 Minuten
There is no free Lunch – es gibt kein Gratis-Mittagessen, wie die Börsianer sagen. Auch wenn unseriöse Finanzberater etwas anderes versprechen. Meinem Bekannten zum Beispiel. Statt Wertverlust am Sparbuch, könne er mit dem ausgewählten Aktienfonds acht Prozent pro Jahr erzielen. Nun, nix ist fix! Man kann von schönen bunten Charts, die in den letzten zwölf Monaten steil aufwärts zeigen nicht auf Erträge in der Zukunft schließen. Wobei in den letzten zwölf Monaten acht Prozent Gewinn mit Aktien durchaus drin waren. So legte der US- Leitindex S&P 500 über 28 Prozent zu, der Europäische Leitindex Stoxx Europe 600 über 20 Prozent und das Wiener Börsen-Barometer ATX stieg in den letzten zwölf Monaten 43 Prozent. Schaut man sich aber andere Zeitspannen an, sieht man, dass es an der Börse durchaus auch abwärts gehen kann. Der ATX verlor zum Beispiel im Jahr 2020 zwölf Prozent an Wert. Doch leider haben wir ohnedies keine Anlagealternative. Der Staat drängt uns mit der Niedrigzinspolitik ins Risiko, da der risikolose Zins, also wo man sich sicher sein kann, dass der Schuldner Geld und Zinsen zurückzahlt, heute negativ ist. Unter risikolosen Zins versteht man landläufig etwa den Zins für zehnjährige deutsche Bundesstaatsanleihen. Er liegt aktuell bei homöopathischen 0,007 Prozent. Das ist deutlich weniger als die Inflation, die Vermögen vernichtet. Will ich mehr Rendite, muss ich also zwangsläufig auch mehr Risiko nehmen. Geldanlagen werden in sieben Risikoklassen eingeteilt. Für auf Dauer acht Prozent Rendite pro Jahr, wie es der Berater meinem Bekannten verspricht, müsste ich schon in sehr spekulative Wachstumsaktien oder ausfallsgefährdete Hochzinsanleihen investieren. Will und kann ich das? Oder sollte ich mir ein realistischeres langfristiges Renditeziel setzen? Mehr dazu morgen im dritten Fenster des Börsenminute-Adventkalenders.
Die Risikoklassen der Geldanlage
Risikoklasse 1 – Sicherheit: z.B. Sparbriefe, Tagesgeld, kurzfristiges Festgeld Bausparvertrag, geldmarktnahe in Euro. Risikoklasse 2 – sicherheitsorientiert: z.B. klassische Lebensversicherungen und Rentenfonds bester Bonität. Risikoklasse 3 – konservativ sicherheitsorientiert: z.B. solide festverzinsliche Wertpapiere, Mischfonds, Euroanleihen guter Bonität Risikoklasse 4 – solide ertragsorientiert: Aktien, Aktienfonds, ETFs mit europäischen Standardwerten mit guten Geschäftsmodellen Risikoklasse 5 - konservativ wachstumsorientiert: Aktien aus Drittländern, außerbörslich gehandelte Aktien, Währungsanleihen mittlerer Bonität, staatliche Hochzinsanleihen Risikoklasse 6 - wachstumsorientiert/spekulativ Optionsscheine, Futures, Anleihen von Emittenten schlechter Bonität (ohne Investmentgrade) Risikoklasse 7 – Hedgefonds, Drittländerfonds, Branchenfonds
Kryptowährungen sind bisher weder offiziell als Währung in unseren Breitengraden akzeptiert. Noch sind sie eine Assetklasse, der man eine Risikoklasse zuordnet. Diese digitalen Bezahlsysteme wären sicher in den höheren Kategorien einzustufen.
Rechtlicher Hinweis: Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernehmen die Autorin, Julia Kistner und die DADAT Bank keine Haftung.
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#Sparbuch #Aktien #Vorsorge #Aktiensparen #Girokonto #Inflation #EZB #Europäische_Zentralbank #Teuerungsrate #Depot #Konto
Die Risikoklassen der Geldanlage
Risikoklasse 1 – Sicherheit: z.B. Sparbriefe, Tagesgeld, kurzfristiges Festgeld Bausparvertrag, geldmarktnahe in Euro. Risikoklasse 2 – sicherheitsorientiert: z.B. klassische Lebensversicherungen und Rentenfonds bester Bonität. Risikoklasse 3 – konservativ sicherheitsorientiert: z.B. solide festverzinsliche Wertpapiere, Mischfonds, Euroanleihen guter Bonität Risikoklasse 4 – solide ertragsorientiert: Aktien, Aktienfonds, ETFs mit europäischen Standardwerten mit guten Geschäftsmodellen Risikoklasse 5 - konservativ wachstumsorientiert: Aktien aus Drittländern, außerbörslich gehandelte Aktien, Währungsanleihen mittlerer Bonität, staatliche Hochzinsanleihen Risikoklasse 6 - wachstumsorientiert/spekulativ Optionsscheine, Futures, Anleihen von Emittenten schlechter Bonität (ohne Investmentgrade) Risikoklasse 7 – Hedgefonds, Drittländerfonds, Branchenfonds
Kryptowährungen sind bisher weder offiziell als Währung in unseren Breitengraden akzeptiert. Noch sind sie eine Assetklasse, der man eine Risikoklasse zuordnet. Diese digitalen Bezahlsysteme wären sicher in den höheren Kategorien einzustufen.
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#Sparbuch #Aktien #Vorsorge #Aktiensparen #Girokonto #Inflation #EZB #Europäische_Zentralbank #Teuerungsrate #Depot #Konto
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Das Sparbuch hat das Prädikat sparen seit Jahren nicht mehr verdient. In acht der letzten zehn Jahre war die Verzinsung in Österreich negativ. Das Geld ist also auf Spar- und Girokonten nach Abzug von Inflation und Steuern fast jedes Jahr real weniger wert geworden. Und leider ist das, liebe ZuhörerInnen in der Schweiz und in Deutschland bei Euch nicht anders. Hundert Euro, die ihr vor fünf Jahren aufs Konto gelegt habt sind wegen der Preissteigerungen heute gerade noch 93 Euro und in zehn Jahren allerhöchstens noch 74,40 Euro wert. Das sind nochmals zwanzig Prozent Vermögensverlust. Bei der Rechnung bin ich noch davon ausgegangen, dass sich die Inflation auf die von den Europäischen Zentralbank angepeilten zwei Prozent pro Jahr einpendelt. Wahrscheinlich wirst Du mit Deinen unverzinsten Ersparnissen noch deutlich weniger in Zukunft kaufen können, weil die Teuerungsrate die nächsten Jahre über den zwei Prozent liegen dürfte. Die WirtschaftsforscherInnen von Agenda Austria gehen davon aus, dass in Österreich 2021 die realen Zinsen minus 2,4 Prozent und 2022 minus 2,8 Prozent betragen werden. Grund genug, lieber heute als morgen mit dem Aktiensparen als Alternative zum Sparbuch zu beginnen, oder?
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2 Minuten
Es ist nie zu spät, schon gar nicht mit dem Aktiensparen zu beginnen. Deshalb möchte mein Kooperationspartner, die DADAT Bank und ich Dich in den folgenden 24 Folgen der Börsenminute auf unsere Investmentreise mitnehmen. Sie beginnt beim eigenen Anlageplan und endet beim persönlichen Vorsorgeportfolio. Meine Inspiration für den Börsenkalender sind die vermehrten Anfragen von Nachbarn, Freunde, Verwandten und sogar sehr fernen Bekannten, ob ich ihnen nicht einfach und am Besten in einem Satz sagen könnte, wie sie ihr Geld gewinnbringend veranlagen können. Genau dafür braucht es für jeden, der die Geldanlage selbst in die Hand nehmen möchte, zunächst einmal den Börsenminute-Adventskalender als Basiswerkzeug. Für meine treuen Börsenminute-Abonnenten klingen vielleicht die ersten Fenster des Kalenders nicht neu. Aber es schadet nicht, immer wieder daran erinnert zu werden, dass ich Geld auf den Sparkonto wissentlich vernichte, obwohl es doch Anlagealternativen gibt. In diesem Sinne, ab morgen viel Vergnügen mit dem Börsenkalender von Julia Kistner und DADAT – ein 24-teiliger Finanz-Lernpodcast, den ich auch gerne mit der Beantwortung Eurer persönlichen Finanzfragen über die Weihnachtszeit hinaus prolongiere.
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#Börsenminute #Adventskalender #Onlinebroker #DADAT #Aktiensparen #Inflation #Vermögensaufbau #Zinsen #Adventkalender
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2 Minuten
In der aktuellen Folge meines zweiten Finanz-Podcasts GELDMEISTERIN habe ich Investorenlegende Jim Rogers zu Gast. Er hält Rohstoffe aktuell für die günstigste Assetklasse und auch für die einzige Investmentalternative zu Aktien. Bei Anleihen würden wir eine Blase sehen wie nie zuvor in der Börsengeschichte. Und Immobilien seien vielerorts maßlos überteuert. Jim, der nur in Vermögenswerte investiert, die ur-billig sind hat sich gerade an einer älteren indonesischen Kohlemine beteiligt, die noch fünf Jahre fördern kann. Zu Jahresbeginn hat er sich Uran-Kontrakte gekauft. Gutes Timing. Die Preise beider fossilen Brennstoffe gingen jüngst durch Decke. Für Langfristanleger sind das, von Umwelt- und Klimaschutzaspekten einmal ganz abgesehen, wohl nicht die richtigen Rohstoffe für Investmens. Die internationale Energieagentur IEA geht davon aus, dass die Kohlenachfrage schon Mitte des Jahrzehnts ihren Höhepunkt erreichen wird. Bis 2050 wird sich dann der weltweite Kohleverbrauch halbiert haben. Auch die Ölnachfrage wird noch in den nächsten fünf Jahren steigen, dann sinken. Wichtigste Energiequelle wird Solarenergie. Die Kapazitäten sollten sich bis 2050 verzwanzigfachen, die von Winderenergie um das Elffache steigen. Die Investitionen und somit auch die Finanzierungen für saubere Energien sollen sich im nächsten Jahrzehnt verdoppeln. Was Jim Rogers dazu sagt, hörst Du bei der GELDMEISTERIN, ebenfalls zu hören auf den gängigen Podcast-Apps, auf Spotify und Youtube.
Hier geht´s direkt zum Podcast: https://anchor.fm/geldmeisterin/embed/episodes/Investmentlegende-Jim-Rogers-Rohstoffe-als-einzige-Anlagealternative-e1au6fr
Rechtlicher Hinweis: Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.
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Foto: gerhardt2/pixabay
#Aktien #Finanzen #RICI #Rohstoffe #Investment #Börse #Nachhaltigkeit #Solarenergy #Anleihen #Immobilien #Jim_Rogers #Traden #Investmentlegende #Vermögensaufbau #Commodities #Öl #Energie #Kohle
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Während Österreich im Lockdown fristet verlängern die Deutschen ihre Handelszeiten an der Frankfurter Börse. Ab Montag kann man Aktien, ETFs und Fonds an der Frankfurter Börse statt bis 20 dann bis 22 Uhr handeln. Die offizielle Begründung: Die Europäer damit noch besser auf das Börsengeschehen in den USA reagieren können. Denn die Wallstreet macht ja nach mitteleuropäischer Zeit erst um 15.30 Uhr auf und sperrt um 22 Uhr. Der inoffizielle Grund für die Verlängerung: Der Wettbewerb lässt grüßen. So kann man über die günstige Plattform Trade Gate, eine Tochter der Deutschen Börsen, ohnedies jetzt schon bis 22 Uhr am Abend handeln. Ebenso kann man strukturierte Produkte wie Zertifikate schon bis 22 Uhr traden. Anleihen kann man übrigens weiterhin nur bis 17:30 kaufen und auch der elektronische Xetra-Handel wird nicht verlängert. Ja und dann gibt es ohnehin noch den außerbörslichen Handel, der schon jetzt teilweise bis 23 Uhr läuft. Doch es ist ein Irrglaube zu glauben, dass man auf Handelsplattformen abseits der Börsen außerhalb der regulären Börsenzeiten günstig handelt. Denn diese außerbörslichen Plattformen müssen sich ja auch irgendwo eindecken und bei knapperem Angebot werden die Aufschläge höher. Insofern kommt auch dem außerbörslichen Handel längere Handelszeiten der Referenzbörsen zugute. Na dann ein entspannendes handelsfreies Wochenende wünscht Julia Kistner.
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#Aktien #Finanzen #Index #DAX #Handelszeiten #Börse #Börse_Frankfurt #Xetra #Anleihen #Fonds #ETF #Traden #Verlängerung
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„Ist mein Geld vielleicht schlechter?“, so der mich nachhaltig beeindruckende Ausruf eines Bekannten in Jugendjahren, als ihn der Türsteher einer Salzburger Diskothek nicht rein lassen wollte. Heute frage ich mich: Ist grün und/oder sozial veranlagtes Geld vielleicht besser? Aus ethischen Gesichtspunkten bestimmt. Wenn es darum geht, ob man mit nachhaltigen Investments mehr oder weniger Kohle verdient, dann sind sich die Experten nicht mehr so grün. Eine von den Professoren Alexander Bassen und Timo Busch durchgeführte Meta-Studie, die 2000 empirische Studien zu nachhaltigen Renditen ausgewertet hat besagt, dass man in 90 Prozent aller Fälle mit nachhaltigen Anlagen besser oder gleichgut verdient. Ich wollte es wissen und habe mir den MSCI World und den MSCI World ESG angeschaute, der aus dem großen Universum von 1600 die 400 laut Ansicht der Ratingagentur nachhaltigsten Unternehmen herausgefischt und siehe da: Die Jahresperformance der Nachhaltigkeitsvariante war mit knapp 44 Prozent um drei Prozent höher. Die Dreijahres-Performance ist mit 20,5 Prozent um 1,6 Prozent besser und auf Fünfjahres-Sicht gesehen hängt der MSCI World ESG den MSCI World bei der Performance 0,5 Prozent ab. Die nachhaltigen Index-Varianten sind also auch aus Performance-Sicht einen Blick wert, auch wenn sie nicht immer überzeugen. Der DAX 50 ESG stieg in den letzten fünf Jahren nur halb so stark wie der DAX.
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#Aktien #Finanzen #Index #MSCI_World #MSCI_World_ESG #DAX_50_ESG #DAX #Nachhaltigkeit #Performance #Grüne_Geldanlage #Ratingagentur #Leitindex #Vorsorge
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2 Minuten
Ohne Aktien im Portfolio ist kein Geld mehr zu verdienen, selbst wenn man die Inflation nicht berücksichtigt, warnt auch Thomas Steinberger, CIO von Iqam Invest. Und er hat recht, wen man die Entwicklung europäischer Aktien, Staatsanleihen, Unternehmensanleihen und Veranlagungen am Geldmarkt gegenüberstellt. So sind laut Finanzportal Morningstar seit Jahresbeginn europäische Aktienmärkte um mehr als 24 Prozent im Plus. Die Indizes von Staatsanleihen verbuchen hingegen ein Minus von 0,46 Prozent, von geldmarktnaher Veranlagung ein Minus von 0,49 Prozent und europäische Unternehmensanleihen sind sogar 2,16 Prozent im Minus. Und ich kann nicht oft genug hinweisen, weil es nicht so oft vorkommt: Der europäische Performance Spitzenreiter ist seit Jahresbeginn der österreichischen Leitindex mit plus 34 Prozent. Schon deutlich abgeschlagen ist der französischen CAC 40 mit 26 Prozent YTD. Der deutsche DAX kommt auf 16, der Schweizer SMI auf 15 Prozent, der britische FTSE 100 „nur“ auf rund 10,5 Prozent. Relativ zu Anleihen oder Cash ist das aber noch immer eine Superformance.
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#Aktien #Finanzen # Anleihen #ATX #CAC_40 #FTS_100 #DAX #SMI #Performance #Morningstar #Iqam_Invest #Leitindex
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Die weltweiten Übernahmen könnten heuer eine Rekordsumme von fünf Billionen US-Dollar ausmachen, rechnet der Datenlieferant Bloomberg. Das Geld der Notenbanken ist so billig, dass die Verlockung Unternehmen zuzukaufen groß ist. Auch sitzen die Unternehmen auf riesigen Cashbeständen. Einer der jüngsten Megadeals, der sich anbahnt: Der US-Finanzinvestor KKR, der schon 37,5 Prozent an der Telecom Italia (kurz TIM) hält will sich für rund 10,8 Milliarden Euro die Italiener komplett einverleiben und dann von der Börse nehmen. Da hat aber noch der Staat Italien ein Wörtchen mitzureden. Typisch für Übernahmekandidaten ging auch der Aktienkurs der Telecom Italia schon nach den ersten Gerüchten steil nach oben und begann ganz schön zu schwanken. Profitieren von den Übernahmeabsichten kann auch TIM-Großaktionär Vivendi, den KKR für seinen Plan ja auskaufen müsste. Das französische Medienhaus Vivendi besitzt 24 Prozent der TI-Aktien.
Wenn ein Großaktionär Deine Aktien aufkaufen will zahlt sich Standhaftigkeit meist aus: Die Deutsche Verbraucherzentrale für Kapitalanleger (VzfK) hat sich Aktienübernahmen von 300 Unternehmen zwischen 2002 bis 2020 angeschaut. Fazit: In mehr als 60 Prozent der Fälle wurde das Angebot bereits vor dem Squeeze-Out nachgebessert. Nur wegen einer möglichen Übernahme sollte man sich aber keine Aktie ins Portfolio legen. Ein Scheitern eines Merger-Deals kann den Kurs auch schlagartig einbrechen lassen kann. Man sollte von Unternehmen, die man ins sein Depot nimmt ohnedies immer hundertprozentig überzeugt sein!
Rechtlicher Hinweis: Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.
#Merger #Finanzen #Übernahmegerüchte #Börse #Finanzielle_Freiheit #KKR #Telecom_Italia #TIM #Finanzinvestor #Cash #Vivendi
Wenn ein Großaktionär Deine Aktien aufkaufen will zahlt sich Standhaftigkeit meist aus: Die Deutsche Verbraucherzentrale für Kapitalanleger (VzfK) hat sich Aktienübernahmen von 300 Unternehmen zwischen 2002 bis 2020 angeschaut. Fazit: In mehr als 60 Prozent der Fälle wurde das Angebot bereits vor dem Squeeze-Out nachgebessert. Nur wegen einer möglichen Übernahme sollte man sich aber keine Aktie ins Portfolio legen. Ein Scheitern eines Merger-Deals kann den Kurs auch schlagartig einbrechen lassen kann. Man sollte von Unternehmen, die man ins sein Depot nimmt ohnedies immer hundertprozentig überzeugt sein!
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Am Tag 1 des Lockdowns in Österreich neigt man dazu zu glauben, dass die ganze Welt herunterfährt. So ist es ja nicht. Natürlich darf man nicht außer Acht lassen, welche Unternehmen durch die vierte Pandemiewelle verlieren, und welche profitieren. Der Kochboxlieferant HelloFresh legte letzten Freitag gleich um 3,4 Prozent, Delivery Hero um 1,6 Prozent zu. Aber auf eine Pandemie, die hoffentlich doch vorrübergehender Natur ist sollte man keinesfalls sein Langfristportfolio aufbauen. Was man aber nach ein-drei-Viertel Corona-Jahren schon sieht ist, welche Unternehmen krisenresistent sind und das wahrscheinlich auch dann sein werden, wenn in den nächsten Jahren die Inflation dann doch nicht nur temporär höher ist. Dann ist man besser in Unternehmen investiert, die etwa ihre höheren Personalkosten auch in ihren Preisen unterbringen können. Das heißt also, man sollte nicht nur die Entwicklung des börsennotierten Unternehmens, sondern auch der Weltwirtschaft immer im Auge behalten. Was bedeuten etwa die zunehmenden staatlichen Regulierungen für einen Sektor und was kostet die Dekarbonisierung? Welche Branchen könnten als stranded Asset übrig bleiben. Und wie schaut es mittel- bis langfristig mit den Staatsschulden aus? Wird etwa Italien seine Schulden je in den Griff bekommen oder ist der Euro gefährdet u.s.w.? Meint Tipp: In der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN gibt Christian Keuschnigg, Professor der Nationalökonomie an der Universität St. Gallen einen Ausblick auf die künftigen wirtschaftlichen Herausforderungen.
Eine erfolgreiche Börsewoche wünscht Julia Kistner
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#Keuschnigg #Wirtschaft #Unternehmen #Börse #Konjunktur #Euro #HelloFresh #Delivery_Hero #Lockdown
Eine erfolgreiche Börsewoche wünscht Julia Kistner
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Der Geldesel der Woche ist für mich David Bowie, genaugenommen die Bowie-Musikrechte, die seine Erben jetzt um 200 Millionen US-Dollar verscherbeln wollen. Interessenten gibt es genügend darunter Warner Brothers, Black Rock und jede Menge Private Equity Firmen. Also 200 Millionen Euro müssen für das Liedergut meines Musikidols, der 140 Millionen Tonträger verkaufte, doch mindestens rausschauen. David würde seine Erben sicherlich applaudieren. Bowie verkaufte nämlich schon zu Lebzeiten sein geistiges Eigentum mit findigen Finanzinstrumenten. 1997 emittierte er die Bowie-Bonds, die mit den zukünftigen Erlösen von 25 Alben aus der Zeit vor 1990 besichert waren, dem Glamrock-Star 55 Millionen Dollar bescherten und mit 7,9 Prozent um 3,4 Prozentpunkte besser verzinst waren als die damaligen US-Staatsanleihen. Wusch, so eine Rendite muss man sich heute mal vorstellen. 2004, als die Musikbranche in die Krise rutschte, stufte Moody´s das Papier allerdings als Ramsch ab. Übrigens Bowie gründete 2000 sogar eine eigene Bank! Musikrechte sind als alternative Assets übrigens in der Finanzbranche der letzte Schrei. Man kann als Token sogar Musikrechte für Songs kaufen, die es gar nicht gibt. Hipgnosis Song Fund ist ein milliardenschweres, an der Londoner Börse notiertes Investmentvehikel , das Songs von Justin Bieber, Madonna, Mariah Cary, Mary J Blidge, David Guetta, Alben von Kaiser Chiefs, Justin Timberlake - you name it besitzt. Wenn mir zumindest zehn Börsenminute-Hörer an julia@geldmeisterin.com mailen, dass sie gerne mehr über Musikinvestments hören wollen, dann verspreche ich Euch, dass in einer der nächsten Ausgabe ein prominenter Player bei der Geldmeisterin, die jeden Sonntag on air geht, zu Gast sein wird. Ein chilliges Wochenende mit Ohrenschmaus von David Bowie wünscht Julia Kistner.
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Musikrechte: https://mixkit.co/free-sound-effects (racing-countdown-timer, percussion-tick-tock-timer)
#David_Bowie #Musikrechte #Glamrock Bowie_Bonds #Hipgnosis #Token #Investment #Geldanlage #Fonds
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#David_Bowie #Musikrechte #Glamrock Bowie_Bonds #Hipgnosis #Token #Investment #Geldanlage #Fonds
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Liebe HörerInnen in Deutschland und der Schweiz. Wir haben in Österreich derzeit nicht nur schwindelerregend hohe Covid-Inzidenzzahlen, sondern auch exorbitante Preissteigerungen bei Wohnimmobilien. Das zeigt der Fundamentalpreisindikator der Oesterreichischen Nationalbank. Zum fünften Quartal in Folge haben sich die Wohnimmobilienpreise in Österreich im Vergleich zu den Vorjahresquartalen um die zehn Prozent und mehr verteuert. Und trotz des starken Anstiegs der Baukosten ist die Bautätigkeit im 1. Halbjahr in Österreich weiter kräftig gestiegen. Doch langsam wendet sich das Blatt. Im Jahr 2021 rechnet man erstmals österreichweit insgesamt mit einem Überangebot an Wohnungen. Worauf ich hinaus will: Wohnungen sind trotz der hohen Preissteigerungen als Geldanlage nur dann attraktiv, wenn die Mieten auch entspechend mitsteigen, was nicht passiert ist. Und solange die Zinsen unten bleiben und die Fremdfinanzierung günstig bleibt. Wobei ich persönlich eine Immobilie nur kaufen würde, wenn ich mir den Kaufpreis i zumindest zur Hälfte leisten kann. Die Mehrheit der ÖsterreicherInnen sieht das anders. Es werden deutlich mehr Immobilien wie früher auf Pump gekauft. Die Zahl der Wohnkredite ist im September verglichen mit dem Vorjahresvergleichsmonat laut OeNB um 6,8 Prozent gestiegen. Bei Zinsen von durchschnittlich 1,2 Prozent ist das auch sehr verlockend. Nur: Zinsen sind nicht in Stein gemeißelt.
Rechtlicher Hinweis: Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.
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#Wohnimmobilien #Investment #Preise #unrentabel #Preisanstieg #Geldanlage #Immobiiien #Mieten #Österreich
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Der Traum oder Alptraum eines Schweizer Mega-Pharmakonzerns, der den Onkologiemarkt beherrscht ist endgültig geplatzt. Anfang November nutzte Novartis die Gunst der Stunde, um bei den hohen Börsenkursen sein Aktien-Drittel an Roche nach 20 Jahren an die Roche-Erben zu verkaufen. Der Familien-Clan besitzt nun 67,5 Prozent der Stimmrechte an dem Schweizer Börsenschwergewicht. Familie Roche, die 19 Milliarden für den Rückkauf eigener Aktien zahlte, vernichtete sie kurzerhand, um ihren Einfluss im eigenen Unternehmen zu erhöhen. Und was bedeuten die getrennten Wege für den jeweiligen Aktienkurs? Der Konsensus der Analysten sieht die Entflechtung der Pharmariesen positiv. Novartis will mit dem Geld innovative Therapien und Biotech-Firmen zukaufen. Novartis will übrigens auch seine Generika-Sparte Sandoz abspalten. Bei Roche erhöht sich durch den Ausstieg des Großaktionärs Novartis der Streubesitz von 16,6, auf 24,9 Prozent. Damit können Roche-Aktien in den Swiss Performance Index aufgenommen werden, was den Titel beflügeln könnte. Noch muss die Generalversammlung dem Deal am 26. November zustimmen. Aber Reisende sollte man nicht aufhalten. Novartis und Roche waren sich in letzter Zeit immer mehr in die Quere gekommen bei Krebstherapien und Heilbehandlungen bei Nervenleiden. Alleine 2022 fließen bis zu 200 Milliarden US-Dollar in die Entwicklung von Krebs-Medikamenten, dem größten Kuchen am Pharmamarkt. Novartis wie Roche sind führend in der Immuntherapie. Novartis hat noch ein zweites junges Standbein mit Nukleartherapien. Roche ist wiederum führend bei der Bekämpfung von Multiple Sklerose. Als Langfristanleger gefallen mir beide Aktien.
Rechtlicher Hinweis: Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.
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#Roche #Novartis #Aktien #Großaktionär #Pharma #Schweiz #SPI #Sandoz #Biotech
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