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  4. Fenster 4 - Du hast mehr zu veranlagen als Du glaubst!

Oftmals bekomme ich zu hören, dass meine Anlageideen ja schön und
gut sind, alleine es fehle das Geld, um es zu veranlagen. Fehlt
es wirklich? Nimm Dir einmal die Zeit und liste Deine gesamten
Ein- und Ausgaben auf und wende dann bei Deinen Ausgaben grob die
50- 30-20-Regel an. Soll heißen: 50 Prozent Deines
Bruttoeinkommens werden zur Deckung Deiner Grundbedürfnisse
verwendet. Dazu zählen Deine unverrückbaren Fixkosten wie Miete,
Nebenkosten, Gesundheitsausgaben oder auch Ausgaben für die
Familie und die Schuldentilgung. Rund 30 Prozent reservierst Du
für Deine persönlichen Wünschen wie Urlaub, Hobbys, Fitness,
Konzert-, Lokal- und Kino-Besuche oder weiß der Kuckuk was mal
vor dem Lockdown erlaubt war und auch wieder möglich sein wird.
Und die restlichen 20 Prozent sparst Du, und da meine ich
wirklich sinnvoll sparen und nicht das Geld liegen lassen auf
Deinen Giro- und Sparkonten. So und jetzt kommt die dicke
Rechnung, die Dich vielleicht überraschen wird: Nehmen wir einmal
an Du verdienst das Durchschnittsgehalt eines Österreichers. Das
sind rund 2500 Euro brutto pro Monat. Davon ziehen wir 35 Prozent
Steuersatz ab, berücksichtigen also noch weder Alleinverdiener-
noch Kinderabsetzbeträge. Dann sind wir bei einem Nettoeinkommen
von 1625 Euro pro Monat. Das sind im Jahr 19.500 Euro. In
Österreich kommen dann noch das 13. und 14. Monatsgehalt hinzu,
das in etwa ein Bruttogehalt ausmacht. Somit sind wir bei einem
Einkommen von 22.000 Euro netto im Jahr. Wenn Du davon ein
Fünftel sparst, was doch machbar wäre, oder? Dann wären das in
Summe 4.400 Euro pro Jahr oder 366 Euro im Monat. Damit kann man
über die Jahre schon ganz schön viel Vermögen aufbauen. Aber dazu
mehr in Fenster 5 des Börsenminute-Adventkalenders!


Rechtlicher Hinweis: Für Verluste, die aufgrund von getroffenen
Aussagen entstehen, übernehmen die Autorin, Julia Kistner und die
DADAT Bank keine Haftung.


Musik und Sound Rechte:
https://www.geldmeisterin.com/index.php/bm-sound-musik-rechte/


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„Fenster 4 - Du hast mehr zu veranlagen als Du glaubst!“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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