Die Börsenminute Archiv
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Mit 6,2 Prozent im Jahresvergleich lag die Inflation in den USA im Oktober noch deutlich über den ohnehin schon hohen Erwartungen. Die Gesamtinflationsrate beunruhigt mich aber weniger als die um die vorübergehenden Faktoren wie Lieferengpässe, teure Treibstoffe und exorbitante Gebrauchtwagenpreise bereinigte Inflation. Sie liegt nach Berechnungen von JP Morgan auch noch bei 3,5 Prozent. Dazu trägt in den USA vor allem der hohe Lohndruck bei, der wohl auch nicht so schnelle nachlassen wird. Keiner hat damit gerechnet, dass so viele Amerikaner reiferen Alters nach der Pandemie nicht wieder zu ihren Arbeitsplätzen zurückkehren würden. Nicht nur, weil ältere Menschen sich immer schwerer tun wieder eine Arbeit zu finden und weil sie als vulnerable Gruppe sich vor Ansteckungen am Arbeitsplatz fürchten. Sondern weil sie in der Pandemie gesehen haben, dass man sein Leben auch abseits des Arbeitsplatzes schön verbringen kann und das umso mehr, als der kapitalgedeckte Pensionstopf aufgrund des Börsenbooms doch schon früher als erwartet ausreichend gefüllt ist. Das motiviert doch, es den Amerikanern gleich zu tun und mit Aktiensparen zusätzlich privat vorzusorgen.
Rechtlicher Hinweis: Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.
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#Inflation #Podcast #Börsenminute #Megatrend #USA #JP Morgan #Geldveranlagung #Aktiensparen
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Laut Statistiken der Vereinten Nationen lebten vor 50 Jahren noch 3,5 Milliarden Menschen auf unserem schönen Planeten. Heute sind es knapp 7,6 Milliarden, bis zum Jahr 2050 werden es demnach 9,7 Milliarden und bis 2100 dann elf bis zwölf Milliarden Menschen sein. Sofern man in Pandemiezeiten wie diesen tatsächlich soweit vorausschauen kann. Der Zuwachs liegt nicht primär an höheren Geburtenraten, sondern am Gott sei Dank stetigen Rückgang der Armut vor allem in Afrika, was zur besseren Gesundheit und höheren Lebenserwartungen führt. Da macht es Sinn in die moderne Landwirtschaft zu investieren, in Technologien die vor allem weniger Wasser, Energie und Land erforden. In pflanzliche Nahrungsmittel die Fleisch ersetzen. Auf Lebensmittel zu setzen, die einen besseren CO2-Footprint haben wie Paradeiser, sprich Tomaten, Nüsse, Eier, Huhn statt Hammel, Rind und Käse. Wobei ich persönlich nicht auf Agrarrohstoffe spekuliere und auch nicht an die vielen hippen veganen Start Ups denke, die sich schnell einmal viel Geld von der Börse holen. Ich würde mir da in erster Linie einmal anschauen, welche klassischen Landmaschinen-, Lebensmittelproduzenten oder auch welche Einzelhandelsketten hier innovativ unterwegs sind. Etwa PepsiCo, der mit seinem Joint Venture mit Beyond Meat 2022 pflanzliche Snacks auf den Markt bringen will. Bon Appetit!
Ein kleiner unverbindlicher Geldtipp der großen Podcast-Schwester GELDMEISTERIN. Wer einmal den Kochbox-Lieferanten HelloFresh sich gönnen möchte erhält so einen Rabattcode von HelloFresh: Teste die Kochbox von HelloFresh und lasse Dir Woche für Woche wechselnde Gerichte nachhause liefern. Du erhältst mit dem Voucher-Code GELD auf Deine ersten drei Kochboxen 60 Euro Rabatt, wenn Du über folgenden Link bestellst: https://hlfr.sh/….
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#Weltbevölkerung #Podcast #Börsenminute #Megatrend #PepsiCo #Wertpapiere #Geldveranlagung #Hellefresh
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Der Geldesel der Woche ist für mich der Elektroauto-Produzent Rivian, der am 10. November in den USA an die Börse ging (WKN A3C47B) und nach wenigen Handelsstunden schon knapp hundert Milliarden Dollar Wert war, also mehr als BMW, General Motors oder Ford. Was Ford nicht weiter stören dürfte, schließlich zählen sie zu den Großaktionären von Rivian. Der Preis ist in jeden Fall zu heiß für schwache Nerven wie mich, wobei ich als Amazon-Aktionär zwangsläufig auch in Rivian investiert bin. Amazon hält 20 Prozent am neuen Shootingstar der Elektroautoszene, der nach eigenen Angaben im dritten Quartal 1,28 Milliarden Euro Verluste macht und das noch bei einem Umsatz von null bis einer Millionen Euro. Ausgeliefert werden nämlich die ersten 55.400 vorbestellten E-PickUps erst Anfang Januar 2022 bis Ende 2023 und die 100.000 Lieferwagen für Amazon laufen auch nicht sofort sondern erst bis 2030 vom Band. Bei Rivian investiert man also im wahrsten Sinne des Wortes in die Zukunft, die man ganz schön hoch bewertet. Nach dem Motto: Bei Tesla hat es ja auch funktioniert. Viel Spaß am Wochenende mit der neuen Podcast-Folge der GELDMEISTERIN wünscht Julia Kistner.
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#Rivian #Börsenkapitalisierung #Tesla #BMW #General Motors #Ford #Amazon #HelloFresh #Elektroauto #E-PickUp #Nasdaq #Börsendebut
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Ich mag es auch nicht, wenn schon im Oktober die Weihnachtsnaschereien in den Regalen liegen. Was die Wertpapiersteuer betrifft sollte man trotzdem jetzt schon an das Jahresende denken, weil ja nur Gewinne und Verluste aus ein und denselben Jahr gegenrechnet werden kann. Realisierte Gewinne aus Wertpapierverkäufen werden in Deutschland mit 25 Prozent, in Österreich mit 27,5 Prozent besteuert. Bei dem heurigen, brillianten Börsenjahr ist das vielleicht auch bei Dir einiges zusammengekommen. Daher mein Tipp: Vielleicht hast Du Leichen im Depot, die sich von ihren kapitalen Stürzen wohl nie wieder erholen werden, da ihr Geschäftsmodell womöglich nicht mehr funktioniert. Solche Depot-Leichen können Dir zumindest noch durch einen Verkauf dazu dienen, von Deiner bezahlten Kapitalertragssteuer wegen der gegenverrechneten Verluste wieder etwas zurück zu bekommen.
Man kann übrigens Verluste bei Aktienverkäufen auch gegen Dividenden oder auch gegen Zinsen bei Anleihen gegenrechnen. Nicht aber gegen Zinsen von Sparbüchern. Die Gegenrechnung von Verlusten und Gewinnen macht die Bank für Dich. Es sei denn Du hast mehrere Depots bei verschiedenen Instituten oder etwa ein Gemeinschaftsdepot mit Deiner besseren Hälfte. Dann musst Du bei den Banken Bescheinigungen über den Verlustausgleich anfordern und den Ausgleich der Verluste und Gewinne auf verschiedenen Konten über die Steuerveranlagung selbst vornehmen.
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#Depotleichen #Steuerausgleich #Verluste #Gewinne #Veranlagung #Steueroptimierung #Börse #Finanzpodcast
Man kann übrigens Verluste bei Aktienverkäufen auch gegen Dividenden oder auch gegen Zinsen bei Anleihen gegenrechnen. Nicht aber gegen Zinsen von Sparbüchern. Die Gegenrechnung von Verlusten und Gewinnen macht die Bank für Dich. Es sei denn Du hast mehrere Depots bei verschiedenen Instituten oder etwa ein Gemeinschaftsdepot mit Deiner besseren Hälfte. Dann musst Du bei den Banken Bescheinigungen über den Verlustausgleich anfordern und den Ausgleich der Verluste und Gewinne auf verschiedenen Konten über die Steuerveranlagung selbst vornehmen.
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Wer jetzt meint, die Aktienmärkte seien so heiß gelaufen, dass man besser verkauft und in Cash geht, der sollte bedenken, dass es zwar durchaus Sinn machen kann kurzfristig Bargeld zu halten, aber keinesfalls Bargeld langfristig zu horten. Es ist nämlich nicht so, dass erst die Notenbanken mit ihren kräftigen Interventionen seit der Finanzkrise 2008 den Sparzins vernichtet haben. Das war rein statistisch auch in den letzten 100 Jahren schon so, dass man mit Bargeld oder kurzfristigen Spareinlagen die Inflation langfristig nicht schlagen konnte. Nicht einmal in so stabilen Volkswirtschaften wie Australien, Schweiz, Norwegen oder USA, die keine Währungsreformen aufgrund des ersten und zweiten Weltkrieges erlebt haben. Das ist eigentlich auch logisch, denn ein Zins ist ja eine Rendite für ein Risiko. Wenn es also kein Ausfallsrisiko bei einem vergleichsweise sicheren Staat gibt, dann ist auch die Rendite zu homöopathisch nach Abzug von Steuern und Veranlagungskosten, als dass man damit die Inflation schlagen könnte. Mein Tipp also: Wer jetzt mal Gewinne mitnehmen will, macht keinen Fehler. Wer aber ewig auf eine Korrektur wartet, um günstig wieder einzusteigen, lässt im aktuellen Börsenzyklus meiner Meinung nach noch viel mehr Geld liegen als dass er sich durch vermeintlich günstigere Einstiegskurse zum späteren Zeitpunkt erspart.
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#Cash #Zinsen #Veranlagung #Finanzpodcast #Geldmeisterin #Sparzinsen #Inflation #Risiko #HelloFresh
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Man muss meiner Meinung nach nicht überall dabei sein, auch nicht bei Start Ups, die mit der Aussicht auf eine Serienfertigung von Elektro-Pick Ups schon mit einer Marktkapitalisierung starten, die der eines renommierten Autobauers wie BMW entspricht. Die Rede ist vom Tesla-Konkurrenten Rivian, der kurz vor dem Börsengang jetzt sogar nochmals die Preisspanne auf 72 bis 74 US-Dollar wegen der hohen Nachfrage erhöht und der noch diese Woche mit einer Börsenbewertung von bis zu 65 Milliarden US-Dollar sein Debut am US-Parket feiern möchte. Gut. Für Rivian spricht, dass hier ehemalige Tesla-Techniker am Werk sind und dass Rivian sehr prominente Kernaktionäre hat. Amazon ist mit 20 Prozent beteiligt. Auch Ford und Investorenlegende Georg Soros sollen an Bord sein. Das ändert aber nichts daran, dass bis dato erst 150 Fahrzeuge ausgeliefert wurden und Ford nächstes Jahr selbst mit einem Elektro-betriebenen Pick Up auf den Markt kommt. Es kompetente junge Mitbewerber wie Lucid in den USA oder Nio in China gibt und auch Europas Autobauer vom neuen Megatrend elektrisiert sind. Nichts für ungut. Als Langfristanleger halte ich es da mit Philipp Vorndran, Kapitalmarkt-Stratege bei Flossbach & Storch. In der aktuellen Podcast-Folge der Geldmeisterin beton Vorndran, dass sie die mit ihren Fonds grundsätzlich nicht auf Start Ups setzen, weil man sich bei Unternehmen, die sich am Markt noch nicht bewährt haben, schwer ein Urteil über eine faire Bewertung machen kann.
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#Rivian #Tesla #BMW #E-Pickup #Nio #Lucid #Autobauer #Vorndran #Börsenminute #Podcast #Finanzen #Geld
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Früher wurde ich von Herrn Nachbarn mit „Servus“ begrüßt, heute mit „Gold oder Silber? Ja, die Zeiten ändern sich. Was sich allerdings noch nicht geändert hat, dass man in Europa auf physisches Gold keine Mehrwertsteuer bezahlt, für Silber schon. In Österreich sind das 20 Prozent, in Deutschland 19 Prozent und in der Schweiz und Liechtenstein gerade 7,7 Prozent. Nicht, dass Du Dir jetzt den Kofferraum voller Silber packst: Wenn Du das Silber ausführst, fällt wiederum die Mehrwertsteuer des Einfuhrlands, also in Deutschland 19, in Österreich 20 Prozent an. Steuern sind aber nicht alles, spielen bei Edelmetallen auf dem Papier. Sprich Rohstoff-Zertifikate oder Fonds ohnedies keine Rolle. Zurück zur Frage Gold oder Silber: Eine Entscheidungshilfe kann die Gold-Silber-Ratio sein, also der Gold- dividiert durch den Silberpreis. Ist die Zahl größer 80 ist Silber verglichen zu Gold günstig, ist sie kleiner als 40 ist Silber vergleichsweise teuer. In den letzten 60 Jahre lag die Gold-Silber-Ratio bei 61, aktuelle liegt sie bei 75,24. In Relation zu Gold ist also Silber attraktiv. Aber auch das schützt nicht vor Kursverluste.
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#Gold #Silber #Investment #Gold-Silber-Ratio #Börsenminute #Podcast #Finanzen #Geld
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#Gold #Silber #Investment #Gold-Silber-Ratio #Börsenminute #Podcast #Finanzen #Geld
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Der (Geld)Esel der Woche ist für mich der private und öffentliche Sparer. Der private Sparer zahlt mit der realen, in Deutschland sogar auch nominalen Negativverzinsung seiner Ersparnisse letztlich für die Schulden des Staates. Aber auch die sparsamen Staaten in der EU sparen mit ihrer guten Bonität für die anderen Länder, die die Haushaltsregeln nicht einhalten. Wenn tatsächlich die Maastrichtkriterien auch nach der Pandemie dauerhaft gelockert werden, dann macht auf dem Weg zur Schulden-Union das Sparen auch für die sparsamen Staaten ökonomisch immer weniger Sinn, meint etwa Christian Jasperneite, Chief Investment Officer bei M.M.Warburg & CO, die nicht unbedingt dafür bekannt sind, der lockeren Geldpolitik das Wort zu reden. Am Ende werde die aktuelle Diskussion um die Aufweichung der Maastrichtkriterien darauf hinauslaufen, dass man zwar bei einer Nettoneuverschuldung von maximal drei Prozent bleiben werde, aber das 60-Prozent-Staatsschulden-Kriterium zu einem 100-Prozent-Kriterium ausdehnen wird. Jasperneite hat hochgerechnet, dass Deutschland, wenn es sich mit der Verschuldung in Richtung 100 Prozent relativ zum BIP bewegen würde, locker einmal 1200 bis 1300 Milliarden Euro mehr über die Jahre schuldenfinanziert ausgeben könnte. Na toll, das tut dem Euro bestimmt nicht gut und die nächste Währungsreform kommt so ganz bestimmt. Liebe Regierenden, bleiben wir doch bitte h beim Maastricht-Regelwerk, Iaahh, ich möchte nämlich als Sparer nicht dauerhaft der Esel der Nation, ja der Europäischen Union sein …
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#Maastricht #Statsverschuldung #MMWarburg #Sparer #Enteignung
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Na, gut: Reich ist vielleicht reichlich übertrieben, aber was ich damit sagen will ist: Digitalisierung ist nicht nur ein Thema, das unbedingt in neuen Technologiebranchen stattfindet. Covid hat grundsätzlich die Digitalisierung der Wirtschaft beschleunigt. Und jene Branche, die dafür das meiste Geld in die Hand genommen hat ist laut Analysen der Experten der Fondsgesellschaft Carmignac – wenig überraschend der Einzelhandel. Im Pre-Covid-Jahr 2019 haben sie ihre Ausgaben für Digitalisierung um 21 Prozent erhöht, im zweiten Quartal 2021 um 71 Prozent. Viel in die Digitalisierung hat auch die Bildungs-Branche gesteckt, die 2019 ihr Digitalisierungsbudget noch um drei Prozent reduziert und im 2. Quartal 2022 um 55 Prozent erhöht hat. Zwischen 42 und 50 Prozent mehr für Digitalisierung ausgebeben hat haben heuer auch schon die Industrie-, Finanz- und Energiesparte. Also: Wer in Digitalisierung investieren möchte muss sich nicht zwangsläufig Tech-Titel zulegen. Es gibt großartige solide Aktienklassiker etwa im Einzelhandel wie Wallmart oder in der Medizintechnik wie Johnson& Johnson Medical, die die Digitalisierung vorantreiben und davon in der Zukunft stark profitieren sollten.
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#Digitalisierung #Einzelhandel #Wallmart #Johnson&Johnson Medical #Einzelhandel #Medizintechnik #Finanzbranche #Industrie
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Du gehörst nicht zu den oberen 1000 von Europa? Wie schade. Was glaubst Du, in welchem Land Europas die meisten Milliardäre wohnen? In der Schweiz? JaIn. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl natürlich. Laut den Daten von UBS und PWC kamen Ende Juli 2020 In der Schweiz auf 8,6 Millionen Einwohner 37 Milliardäre. Österreich zählte bei 8,9 Millionen Einwohner gerade einmal neun Milliardäre, die dafür reicher als reich sind: In Österreich besitzen die die Superreichen im Schnitt 6,21 Milliarden, in der Schweiz gerade einmal 3,34 Milliarden Euro. Aber was glaubt ihr, wo tatsächlich die Allerreichsten leben? In Russland? Weit verfehlt. In Frankreich. Da verfügen die 44 Milliardäre über zehn Milliarden Euro pro Nase. Die russischen Oligarchen kommen hingegen „nur“ auf 4,6 Milliarden, dafür gibt es von ihnen 102. Aber wo sind nun zahlenmäßig die meisten Milliardäre in Europa zuhause? Richtig: mit 119 in Deutschland. Und wenn man erst einmal Milliardär ist und auch nur konservativ veranlagt, dann kann man nur mehr schwer verarmen. Zählt man nicht zu den oberen 1000 von Europa, dann sollte man in jedem Fall in Aktien statt in Spareinlagen veranlagen, um ein Leben lang gut leben zu können und nicht zu verarmen.
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#Reichtum #Milliardäre #Armut #Aktien #Geldanlage #Europa
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#Reichtum #Milliardäre #Armut #Aktien #Geldanlage #Europa
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Erst letzte Woche habe ich Euch vom tiefen Burggraben erzählt, mit dem Verkaufsplattform und Cloud-Experte Amazon die Konkurrenz fernhält. Auch wenn die gerade veröffentlichten dritte Quartalszahlen auf hohem Niveau enttäuschten, bin ich felsenfest überzeugt, dass Amazon´s Graben auf sicheren Fundamenten gebaut ist. Quartalszahlen sind ein wenig wie Charts. Je nachdem welche Zeitspanne man wählt, schaut die Dramatik unterschiedlich aus. Die Umsätze sind im Pandemiejahr 2020 um 38 Prozent gestiegen, der Gewinn pro Aktie um 82 Prozent. Das sind hohe Messlatten für einen Vergleich des dritten Quartals 2020 mit dem heurigen. Nimmt man die durchschnittliche Entwicklung in den letzten zwei Jahren, schaut das schon freundlicher aus. Dann liegt das Umsatzwachstum bei 25 Prozent im Vergleich zu 20 Prozent vor Pandemieausbruch. Was mich als Langfristanleger auch positiv für Amazon stimmt ist, dass die Margen- und Wachstums-starken Geschäftszweige wie das Cloud-Geschäft, Werbeeinnahmen oder auch die Bereitstellung der Verkaufsplattform für Dritte einen immer größeren Anteil an Amazon´s Umsatzkuchen einnimmt, genau genommen schon 51 Prozent. Den jüngsten Kursrücksetzer sehe ich daher als gute Gelegenheit, für meine langfristiges Portfolio Amazon-Aktien nachzukaufen. Ein erwarteter Anstieg der Umsätze um 23 Prozent und der Gewinne um 26 Prozent in diesem Jahar, sowie 18 Prozent Umsatz- und 25 Prozent Gewinnzuwachs 2022 finde ich jetzt auch nicht sonderlich abschreckend.
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#Amazon_Aktie #Bewertung #Kursrückgang #Quartalszahlen #Cloud-Service #Verkaufsplattform
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So habe ich mir den Umstieg auf grüne Energie nicht unbedingt vorgestellt. Fossile Brennstoffe sind derzeit hoch im Kurs. Vor allem Uran zieht an. Zum einen, weil Hedgefonds den radioaktiven Rohstoff zuletzt für sich als Spekulationsobjekt entdeckt haben. Zum anderen, weil durch das weltweite Abschalten von Kohlekraftwerken schlichtweg der Strom ausgeht. In Europa sind es vor allem Frankreich und Osteuropa, darauf drängen, die Kernkraft in die EU-Taxonomie der sauberen Energien aufzunehmen. Frankreich denkt etwa daran neue kleine Atommeiler zu bauen und Frankreich hat im nächsten halben Jahr den EU-Vorsitz. In den USA steigen Warren Buffett und Bill Gates groß in das Uran-Geschäft mit wesentlich kleineren und angeblich sicheren Atomkraftwerken ein, die mit Natrium, statt mit Wasser gekühlt werden. Uran-Aktien wie die kanadische Trench Metals Corporation, Iso Energy oder NexGen gehen durch die Decke, ebenso wie Zertifikate auf Uran. Zu toxische Papiere für mich persönlich, aber jedem das seine. Der Uran-Preis ist jedenfalls auf dem höchsten Niveau seit 2012. Aktuell bei 46 US-Dollar je Libra, also je 0,4536 Kilogramm, das ist ein Anstieg von über 50 Prozent seit Jahresbeginn, zwischenzeitlich lag der Preis schon bei 51 US-Dollar. Das hat übrigens Ronald Stöferle, Fondsmanager beim liechtensteiner Vermögensverwalter Incrementum schon vor einem Jahr vorausgesagt. Was er noch richtig prognostiziert hat und wo er auch falsch lag, hören Sie im Interview mit ihm am Sonntag in meinem Podcast GELDMEISTERIN, überall zu hören wo es Podcasts gibt, auf Facebook und auf Youtube.
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#Uran #Atomkraf #EU-Taxonomie #Bill_Gates #Warren_Buffett #Rohstoffboom #Spekulationen #Green_Energy
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#Uran #Atomkraf #EU-Taxonomie #Bill_Gates #Warren_Buffett #Rohstoffboom #Spekulationen #Green_Energy
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Ja, so war´s einmal. Wie Weihnachten. Ich bin mit meinem hässlichen Plastikschwein am 31. Oktober in die örtliche Sparkasse marschiert und habe gehofft, dass es dieses Mal nicht wieder Filzstifte gibt, die schon beim zweiten künstlerischen Einsatz ausgeraucht sind, sondern vielleicht ein kuscheliges Stofftier. Ja und dann zählte der nette Herr im Anzug hinter der Glaswand meinen Groschen zusammen, trug sie in mein Sparbuch mit der Hand ein und händigte mir – ein Stofftier – aus. Jedes Jahr ein echtes Highlight, sage ich euch. Heute würde ich das keinem Kind mehr guten Gewissens empfehlen. Liebe Kinder und liebe Eltern ich rate Euch, eine Fondssparplan in jungen Jahren zu eröffnen und dies bei einem Broker, wo die Gebühren für das Depot und für Zu- und Verkäufe von Fondsanteilen bei kleinen Beträgen nicht die Erträge auffressen. Das Depot muss nicht zwingendermaßen bei der Hausbank sein. In the long run kommen so schöne Ersparnisse raus. Für den Start würde ich mit einem ETF auf einem der am meist gestreuten und gehandelten Index der Welt, dem MSCI All Country World Index ansparen. Ich wünsche Euch jedenfalls langfristig viel Anlageerfolg und einen finanziellen Neustart am Weltspartag.
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#Weltspartag #Fondssparen #29._Oktober #Zinsen #Sparschwein
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Hier stehe ich nun, ich armer Tor und bin im Home Office schlechter gekleidet als je zuvor. Im Schlabberlook singe ich ein Loblied auf Louis Vuitton, dessen Produkte und Aktie nie aus der Mode kommen. Genau so etwas braucht es: zeitlose Ästhetik und hohe Qualität, für die die Konsumenten bereit sind viel zu bezahlen. Es braucht den oft zitierten Burggraben, in den die Konkurrenz nicht vordringen kann. Mit dem man steigende Produktionskosten eins zu eins oder mehr an die Kunden weitergeben kann, wenn die Inflation dauerhaft höher zu liegen kommen könnte. Als neuzeitlicheres Beispiel fällt mir Amazon ein. In den USA werden inzwischen schon die Hälfte aller Produkte über das Amazon-Portal und nicht mehr über Google gesucht. Hier bröckelt der Google-Burggraben, der natürlich auf mehreren anderen stabilen Fundamenten gebaut ist. Apple ist ein anderes gutes Beispiel für einen breiten Burggraben, aber auch Microsoft, hochwertige Konsumartikler wie Procter&Gamble oder Lebensmittelmultis wie Nestlé. Übrigens, Louis Vuitton wurde 1854 vom gleichnamigen französischen Handwerker als Koffer-Gewerbe gegründet und ist heute Teil des weltweit größten Luxusgüterkonzerns LVMA – Louis Vuitton Moet Hennessy. Großaktionär ist der Franzose Bernard Arnault, der 47,5 Prozent der Aktien hält. Der Rest ist großteils in Händen von institutionellen Anlegern und nur 4,8 Prozent sind im Streubesitz. In den letzten fünf Jahren ist die Aktie um hübsche 300 Prozent gestiegen. Euch ebenfalls Aktien mit hohen Burggräben wünscht Julia Kistner.
Rechtlicher Hinweis: Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung.
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#Louis_Vuitton #Amazon #LVMH #Microsoft #Procter&Gamble #Nestlé
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2 Minuten
Passend zum Equal Payday dreht sich diese Börsenminute um Star-Investorin Cathie Wood. Viele Männer würden wohl gerne genauso viel verdienen wie sie. Ihr ARK Innovation ETF legte im Vorjahr um 150 Prozent zu. Da kann sie es leicht verkraften, wenn ihr 21,36 Milliarden US-Dollar schwere Flaggschiff-Fonds seit Jahresbeginn 5,6 Prozent verlor. Daran sind vor allem Wachstumstitel wie Skillz, Coinbase oder Zoom Schuld, die korrigierten. Die Millennials-Aktien, wie sie der Deutsche Bank-Chefanlagestratege Uli Stephan in der jüngsten Folge meines Podcasts GELDMEISTERIN bezeichnet. Zurück zur Dame, die kein Risiko scheut und auch dick in Bitcoin investiert ist. Sie hat bei einer Investorenkonferenz in Kalifornien einen bemerkenswerten Meinungsschwenk hinsichtlich China gemacht. Dort hat Cathie Wood ja 2020 noch sehr viel investiert, weil sie während der Pandemie die fiskalische und geldpolitische Disziplin Chinas überzeugt habe. Im Juli 2021 habe sie dann ihre chinesischen Tech-Titel verkauft, als man gegen Alibaba-Gründer Jack Ma so restriktiv vorging und die Regulierungswut in Peking um sich griff. Bis heute würde sie in ihrem Flaggschiff-ETF keine chinesischen Titel halten. Sei halte nur mehr Ausschau nach chinesischen Aktien mit geringen Margen. Hohe Margen dulde das Politbüro nämlich nicht. Damit verabschiede ich mich in den österreichischen Nationalfeiertag und freue mich auf eine Wiederhören bei der Börsenminute am Mittwoch.
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#Cathie_Wood #Alibaba #China #Equal_Pay_Day #ARK_Innovation_ETF
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