Die Börsenminute Archiv
670 Episoden
2 Minuten
Die Macht der US-Notenbank ist schnell erzählt: Die Börse fürchtet sich, dass die US-Notenbank FED am Freitag die Zinsen um 50 oder gar 75 Basispunkte erhöht und taucht ab. Steigen die Zinsen, steigt der Dollar und fällt der Euro und fallen vor allem auch die Aktienkurse. Zum einen, weil höhere Zinsen die Wirtschaft bremst, weil Haushalte mehr für ihre Wohnkredite bezahlen und sich die Investitionen der Unternehmen verteuern. Vor allem Wachstumsunternehmen mit wenig Eigenkapital müssen ihre künftigen Gewinne teurer finanzieren. Zudem werden alternative Veranlagungsformen zu Aktien, insbesondere Anleihen wieder attraktiver und die Anlegerherde verlässt das Börsenparkett. Also wer kein Daytrader ist, der sollte jetzt wegen den Kursrückgängen rund um das Notenbankentreffen im amerikanischen Jackson Hole keine kalten Füße bekommen. Diese Kursbewegungen normalisieren sich wieder. Und wer sich fürs Daytrading interessiert, dem kann ich die Seite von Holger Klein empfehlen: season-trader.com. Eine Trading-Strategie, die er verfolgt heißt FED Drift: Die Vergangenheit hat gezeigt, dass kurz vor FED-Sitzungen, genaugenommen vor FOMC-Sitzungen (Federal Open Market Committee), wo Zinsentscheidungen fallen die Börsenkurse steigen. Holger kauft deshalb in der Nacht vor FOMC-Sitzungen Derivate, sprich Future-Kontrakte oder CFDs auf den US-Leitindex S&P 500 und verkauft die Papiere dann wieder 24 Stunden später. Für Daytrading-unerfahrene Langfristanleger wie mich ist dies absolut nicht zu empfehlen, weil solchen Wetten für mein Risikoempfinden viel zu gefährlich sind. Schuster, bleib bei Deinen Leisten…
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Rechtlicher Hinweis: Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Denn handelt sich weder um eine Steuer-, Rechts- noch Finanzberatung, sondern nur um die persönliche Meinung der Autorin.
#FED #FederalReserv #Zinsen #Zinserhöhung #Dollar #Renditen #Kapitalmarkt #CFD #S&P500Linde #investieren #Derivate #FOMC #Future #CFD #podcast #investments #Börsenminute #Notenbank #Drift #Rezession #S&P500 #Kapital #USA #JacksonHole
Foto: Alexander Grey/unsplash
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Foto: Alexander Grey/unsplash
3 Minuten
Am Mittwoch ist es genau ein halbes Jahr her, dass Russland die Ukraine angegriffen hat. Und was hat diese blutige Invasion außer Zerstörung Putin gebracht? Man weiß es nicht genau. Russland vermeldet offiziell einen Rückgang des BIP im zweiten Quartal 2022 von vier Prozent, nach einem Zuwachs von 3,5 Prozent im ersten Quartal. Das klingt mehr unglaubwürdig als unglaublich. Andererseits, so tief dürfte Russland auch nicht in die Rezession gerutscht sein: Immerhin sin die chinesischen Importe nach Russland massiv angestiegen: von 3,8 Milliarden US-Dollar im April 2022 auf 6,8 Milliarden US-Dollar im Juli, das sind 27 Prozent mehr als noch im Juli des Vorjahres, gibt das Research der Bank Berenberg zu bedenken. Zwar sind auch die Rohölexporte Russlands in die EU um neun Prozent im Juni gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres zurückgegangen. Wertmäßig seien sie allerdings durch den Anstieg des Rohölpreises um 37 Prozent gestiegen.
Laut offiziellen russischen Zahlen ist das Volumen der Unternehmenskredite auch um 9,4 Prozent vom Februar bis zum Juni 2022 eingebrochen. In einer tiefen Rezession dürfte Russland bei den Energiepreisen dennoch noch nicht stecken. Trotz allem ist aber das Exportvolumen zurückgegangen, der Zugriff auf westliches Kapital und westliche Technologie wurde sehr erschwert und 300.000 gebildete Russen dürften seit dem Ukraine-Angriff Russland verlassen haben und die Kosten für Repressionen im eigenen Land steigen, so die Berenberg-Experten. Kein guter Boden für Russlandgeschäfte, was man vor allem bei vielen deutschen börsennotierten Industrieunternehmen bedenken sollte, die noch oder gerade nicht mehr in Russland aktiv sind: Der Rückzug aus Russland hat Siemens 600 Millionen Euro gekostet. Stark trifft es auch Linde, die für die Aufgabe des Russlandgeschäfts im zweiten Quartal eine Sonderabschreibung von fast einer Milliarde US-Dollar vermerken. Man hätte dort noch Aufträge von zwei Milliarden Dollar stehen, hat aber sämtliche Neugeschäfte in Russland vorerst gestoppt. Ob Henkel, Siemens, Linde – alles hervorragende deutsche Industrieperlen, die ich aber derzeit - das ist meine persönliche Meinung – nicht fischen würde, solange die geopolitische Lage so angespannt und kein Licht am Ende des Tunnels zu sehen ist.
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#Russland #Geschäfte #Unternehmenskredite #GELDMEISTERIN #Dollar #Renditen #Kapitalmarkt #Henkel #Linde #investieren #Siemens #Industrie #podcast #investments #Börsenminute #Ukraine #BankBerenberg #Rezession #Repression #BrainDrain #Exporte #Technologie #Kapital
Foto: Unssplash/Alina Grubnyak
Laut offiziellen russischen Zahlen ist das Volumen der Unternehmenskredite auch um 9,4 Prozent vom Februar bis zum Juni 2022 eingebrochen. In einer tiefen Rezession dürfte Russland bei den Energiepreisen dennoch noch nicht stecken. Trotz allem ist aber das Exportvolumen zurückgegangen, der Zugriff auf westliches Kapital und westliche Technologie wurde sehr erschwert und 300.000 gebildete Russen dürften seit dem Ukraine-Angriff Russland verlassen haben und die Kosten für Repressionen im eigenen Land steigen, so die Berenberg-Experten. Kein guter Boden für Russlandgeschäfte, was man vor allem bei vielen deutschen börsennotierten Industrieunternehmen bedenken sollte, die noch oder gerade nicht mehr in Russland aktiv sind: Der Rückzug aus Russland hat Siemens 600 Millionen Euro gekostet. Stark trifft es auch Linde, die für die Aufgabe des Russlandgeschäfts im zweiten Quartal eine Sonderabschreibung von fast einer Milliarde US-Dollar vermerken. Man hätte dort noch Aufträge von zwei Milliarden Dollar stehen, hat aber sämtliche Neugeschäfte in Russland vorerst gestoppt. Ob Henkel, Siemens, Linde – alles hervorragende deutsche Industrieperlen, die ich aber derzeit - das ist meine persönliche Meinung – nicht fischen würde, solange die geopolitische Lage so angespannt und kein Licht am Ende des Tunnels zu sehen ist.
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3 Minuten
Ich gebe es offen zu: Ich war noch nie eine Freundin von Vorsorgewohnungen. Da meine ich nicht die ein oder andere schmucke Wohnung in Toplage, die ich günstig von Bekannten oder Verwandten - solide finanziert - als Langfristanlage erwerbe. Damit kann ich mir natürlich sehr gut ein inflationsgesichertes, weil preisindexiertes Zusatzeinkommen mit den Nettomieten sichern. Was mir schon seit langem zuwider ist sind die vielfach angepriesenen Vorsorgewohnungen von der Stange, in die ich selbst nie einziehen würde, bei denen schon die Überschlagsrechnung ergibt, dass man die Entstehungskosten pro Quadratmeter mit den Mieten niemals einspielen kann. Wo man als Sahnehäubchen vielleicht nur am Gebäude Eigentum erwirbt und der Grund & Boden nur gepachtet ist, damit das ganze Modell auch nur annähernd leistbar ist. Bösartig gesagt verdient hier der eine oder andere Anbieter solcher Vorsorgemodelle vor allem als Bauträger oder Kreditgeber. Und das ohne Rücksicht auf Anlegerverluste, die bei den derzeit steigenden Finanzierungskosten schnell mal außer Kontrolle geraten können. Wie bei jeder Wohnungsfinanzierung sollte man daher jetzt auch bei seinem Vorsorgewohnungsmodell seine womöglich noch variable Finanzierung überprüfen und optimieren lassen. Denn sonst, so warnt die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungskanzlei Mazars, könnte die Finanz am Ende die sauer ersparte Vorsorgewohnung noch als Liebhaberei verstehen und Steuern nachfordern. Denn zumindest in Österreich muss eine Vorsorgewohnung innerhalb von 23 Jahren einen Gesamtüberschuss erzielen, sonst gilt die Vermietung als Liebhaberei und Verluste daraus lassen sich nicht mehr absetzen, gibt Florian Schmidl, Chef bei Mazars Austria zu bedenken.
Übrigens kann auch in Deutschland die Immobilienvermietung als Liebhaberei gelten, nämlich dann, wenn zu weniger als 50 Prozent der ortsüblichen Miete vermietet wird. Dann wird eine Teilentgeltlichkeit unterstellt und man kann dann die Werbungskosten nur für den entgeltlich vermieteten Teil abziehen. Also das setzte ich doch lieber auf Hochpreisiges – nicht auf Luxus-Wohnungen, sondern Luxus-Aktien. Darum geht es am Sonntag in der aktuellen Podcast-Folge der GELDMEISTERIN - ein Interview mit Gillian Diesen, Premium-Brand-Fondsmanagerin von Pictet. Am besten reinhören und wohl fühlen, ein schönes und informatives Wochenende mit der GELDMEISTERIN wünscht Julia Kistner
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Foto: unsplash/Mette van Linden
Übrigens kann auch in Deutschland die Immobilienvermietung als Liebhaberei gelten, nämlich dann, wenn zu weniger als 50 Prozent der ortsüblichen Miete vermietet wird. Dann wird eine Teilentgeltlichkeit unterstellt und man kann dann die Werbungskosten nur für den entgeltlich vermieteten Teil abziehen. Also das setzte ich doch lieber auf Hochpreisiges – nicht auf Luxus-Wohnungen, sondern Luxus-Aktien. Darum geht es am Sonntag in der aktuellen Podcast-Folge der GELDMEISTERIN - ein Interview mit Gillian Diesen, Premium-Brand-Fondsmanagerin von Pictet. Am besten reinhören und wohl fühlen, ein schönes und informatives Wochenende mit der GELDMEISTERIN wünscht Julia Kistner
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3 Minuten
Es ist wieder so weit – morgen, Freitag ist einer der Verfallstage im Jahr, an dem die Kurse verrückt spielen, sprich sich heftig in die eine oder andere Richtung bewegen können. Normalerweise passiert das schon an den Tagen zuvor. Es handelt sich morgen allerdings „nur“ um einen kleinen Verfallstag, der an jedem dritten Freitag im Monat stattfindet. Im Gegensatz zum Hexensabbat oder „Tripple Witching Day“, den es nur vier Mal im Jahr gibt. Jeweils am dritten Freitag im März, Juni, September und Dezember verfallen an den großen Verfallstagen Futures und Optionen auf Einzelaktien und Indizes, während am kleinen Verfallstag wie am morgigen Freitag nur Einzelaktien betroffen sind. Daher ist der Einfluss auf die Börsen an Tagen wie morgen wesentlich geringer als an den großen Verfallstagen. Davon abgesehen spielen aktuell die Entwicklungen anderer Faktoren wie Ukrainekrieg, Inflation etc. eine weit größere Rolle. Was aber schon an den Verfallstagen und rund um ihnen herum ist: es wird deutlich mehr gehandelt. Ist auch logisch, denn dann laufen die Futures aus beziehungsweise muss sich auch der Besitzer von Optionen entscheiden, was er mit seiner Kauf- oder Verkauf-Option machen will. Ob er sie nutzen oder verfallen lassen will. Zur Erfüllung solcher Optionen oder Futures müssen Wertpapiere gekauft oder verkauft werden. Beziehungsweise müssen Leerverkäufer sich sogar erst noch mit jenen Aktien eindecken, die sie verkaufen. Und wenn viele Marktteilnehmer gleichzeitig große Volumen bewegen, kann es eben während des Tages und auch schon an den Vortagen zu Kurssprüngen an den Börsen kommen, die sich - in the long run - ausgleichen. Verfallstage sind somit eine Spielwiese für erfahrene Daytraderinnen. Das bin ich nicht. Als Langfristanlegerin halte ich rund um die Verfallstage die Füße stiller und warte, bis der Spuk vorüber ist oder ich setze bei Aktien, die ich gerne hätte, aber nicht zum aktuellen Preis, meine persönlichen tiefen Kauflimits. Oder ich hoffe, dass ich Aktien, die ich loswerden möchte, aber nicht zum aktuell gebotenen Preis, mit einer limitierten Verkaufsorder bei kurzfristigen Anstiegen loswerde. Da wäre ich schon wieder beim Spekulieren, nicht Investieren. Warum auch nicht…
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Foto: unsplash/rhett_Wesley
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Foto: unsplash/rhett_Wesley
4 Minuten
Wer mich kennt weiß, dass ich nicht unbedingt ein Luxusgeschöpf bin und am liebsten in den Gummistiefeln die Mistgabel schwinge. Luxus habe ich mir Ende Juli aber dann doch gegönnt in Form von LVMH-Aktien: L und V stehen für Louis Vuitton, M für das Champagnerhaus Moet, H für den Cognac-Spezialisten Hennessy. Die drei Luxuslabels waren die Gründer des Konzerns, der inzwischen aus 75 Prestige-Marken besteht. Von Wein über Spirituosen, Lederwaren, Mode, Uhren bis hin zu Kosmetik. Kernaktionär mit 47,5 Prozent ist CEO Bernard Arnault bzw. seine Familiengruppe. Der globale Luxusgüter-Konzern macht 64,2 Milliarden Euro Umsatz und verbucht einen Jahresüberschuss von zwölf Milliarden Euro. Warum ich zuversichtlich bin, dass auch die neuen Geschäftszahlen von LVMH am 5. Dezember 2022 glänzen werden? Das liegt nicht unbedingt daran, dass Weihnachten dann schon naht und die Lust auf Luxus besonders hoch ist. Es ist generell wegen der guten LVMH-Langfristperspektive. Zum einen nimmt die Mittelschicht in den Schwellenstaaten zu, die sich mit ihrem neuen Wohlstand mehr Luxus gönnt – gerade in Asien. Es sind aber auch die Margen, die bei Luxusgütern interessant sind und die Preismacht der Marken, die gewissermaßen gegen Inflation schützt. Die Kurse von Premiumwaren brechen zwar in der Rezession schnell und kräftig ein. Sie sind in der Regel dann aber auch die ersten, die sich massiv erholen. Luxusartikler zählen auch zu den Pandemiegewinnern, weil es die großen Labels wie jene von LVMH geschafft haben ihren Internetverkauf stark anzukurbeln, was künftig weitere luxuriöse Läden einspart und die Margen noch verbessern könnte. Auch steht die junge, nachhaltiger denkende Generation auf langlebige Qualität, für die sie auch bereit ist, mehr Geld auszugeben. Und Premiummarken bieten gerade jungen Käuferschichten ein Lebensgefühl. Um eine traditionsreiche Luxusmarke aufzubauen braucht es außerdem Zeit, weshalb hier die Konkurrenz aus China noch nicht so droht wie etwa bei hochpreisigen Sportmarken wie Nike und Adidas. Die beiden mussten übrigens ihre Plätze Eins und zwei im Land des Lächelns an chinesische Marken abtreten, auch weil die Regierung eine Kampagne gegen ausländische Marken fährt, für die es schon chinesischen Ersatz gibt. Auch lag Kurs der LVMH-Aktie im Juli noch einiges unter dem Jänner-Hoch und ich hatte auch sonst noch keinen Luxusgüter-Konzern in meiner Wertpapiersammlung. Wobei ich - hätte ich sie nicht schon gekauft - auch jetzt noch Rücksetzer für den Einstieg nutzen würde, um sie langfristig zu halten. Was generell Lust auf Luxus macht, erzählt Gillian Diesen von der Fondsgesellschaft Pictet, zu Gast beim Podcast GELDMEISTERIN am kommenden Sonntag.
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Foto: Wikipedia
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2 Minuten
Warren Buffett besitzt mit BNSF Railway Corporation zwar ein großes Bahnimperium, das seine Gewinnmargen seit seinem Anstieg stark erhöht und ihm Dividenden in Milliardenhöhe beschert hat. Für den 91-jährigen Starinvestor ist der Zug ab dennoch abgefahren und zwar nachhaltig. So bekam Buffett nachhaltigen Gegenwind etwa bei der letzten Berkshire Hauptversammlung im April, weil seine Beteiligungsholding mit seinen Kohlekraftwerken und seinem Privatflugbusiness Netjets und seinen Ölkonzernanteilen einer der größte CO2-Emmittenten in den USA ist. Und Warren Buffett regelmäßig auf der Berkshire-HV Anträge ablehnt, die Klimabilanz seiner Beteiligungsholding offenzulegen.
Seine Unbekümmertheit in Sachen Klimaschutz fällt ihm langsam auf dem Kopf. Bei Öko-Ratingagenturen ist er längst rausgefallen, weil er Fragebögen zu den mehr oder weniger nachhaltigen Aktivitäten von Berkshire Hathaway nicht ausfüllt. Infolge können viele nachhaltige Fonds auch die Berkshire Aktie nicht länger im Portfolio halten oder sie aufnehmen. In der aktuellen Podcast-Episode der GELDMEISTERIN - den direkten Link zur Folge findet ihr in den Shownotes dieser Börsenminute – berichtet etwa Heiko Böhmer, Kapitalmarktstratege für Shareholder Value Management AG, dass die Berkshire Hathaway durch die Erhöhung seiner Anteile am US-Ölkonzern Occidental Petroleum auf 18,7 Prozent und durch das Fracking der Occidental sei Buffetts Beteiligungsholding beim Nachhaltigkeitsrating nun entgültig durchgefallen und man habe – so Leid es tut – diese langjährige, profitable Position verkaufen müssen. Dear Warren, the trend to energy transition is your friend …
Aktuelle Folge der Geldmeisterin: https://anchor.fm/geldmeisterin/episodes/Genug-Cash-halten-fr-kommende-Korrekturen-e1mfgmr
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Foto: Wikipedia
Seine Unbekümmertheit in Sachen Klimaschutz fällt ihm langsam auf dem Kopf. Bei Öko-Ratingagenturen ist er längst rausgefallen, weil er Fragebögen zu den mehr oder weniger nachhaltigen Aktivitäten von Berkshire Hathaway nicht ausfüllt. Infolge können viele nachhaltige Fonds auch die Berkshire Aktie nicht länger im Portfolio halten oder sie aufnehmen. In der aktuellen Podcast-Episode der GELDMEISTERIN - den direkten Link zur Folge findet ihr in den Shownotes dieser Börsenminute – berichtet etwa Heiko Böhmer, Kapitalmarktstratege für Shareholder Value Management AG, dass die Berkshire Hathaway durch die Erhöhung seiner Anteile am US-Ölkonzern Occidental Petroleum auf 18,7 Prozent und durch das Fracking der Occidental sei Buffetts Beteiligungsholding beim Nachhaltigkeitsrating nun entgültig durchgefallen und man habe – so Leid es tut – diese langjährige, profitable Position verkaufen müssen. Dear Warren, the trend to energy transition is your friend …
Aktuelle Folge der Geldmeisterin: https://anchor.fm/geldmeisterin/episodes/Genug-Cash-halten-fr-kommende-Korrekturen-e1mfgmr
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4 Minuten
Was war das doch Anfang des Jahres für ein Geschrei um die Streamingdienste, als die Netflix-Aktie erst am 20. Jänner und dann nochmals am 19. April um 25 Prozent einbrach. Ok, Netflix hatte in den ersten drei Monaten 200.000 Bezahl-Abos verloren. Aber deshalb gleich den Teufel an die Wand malen, dass nach der Pandemie niemand mehr streamt? Das schien mir dann doch maßlos übertrieben, zumal 700.000 Netflix-Abos wegen Putins Invasion in Russland deaktiviert wurden und Netflix ansonsten 500.000 neue Abonnenten alleine im ersten Quartal 2022 begrüßen konnte. Manchmal muss man auch als Anleger seinem Bauchgefühl und seinen eigenen TV- und Audiogewohnheiten folgen. Das habe ich und nach dem zweiten Crash mir die stark gefallene Netflix-Aktien gekauft. Und sie nach einem steilen Anstieg auch schon wieder verkauft. Inzwischen notiert Netflix bereits wieder 50 Prozent über dem Jahrestief. Da bin ich schon zuvor schwach geworden, im Gegensatz zu Heiko Böhmer, Kapitalmarktstratege der Shareholder Value Management AG, der an Netflix weiterhin festhält. Als Value-Investor hatte er sich monatelang auf die Lauer gelegt, weil ihn das Geschäftsmodell von Netflix überzeugt und dann allerdings schon nach dem ersten Crash zugeschlagen und damit auch den zweiten Absturz im April mitgemacht. Wir müssen nicht für ihn sammeln: Wegen überraschend guten Bilanzen hat der Netflix-Kurs alleine im Juli schon wieder 20 Prozent zugelegt. Heiko Böhmer ist vom Netflix-Geschäftsmodell für die nächsten drei bis fünf Jahre überzeugt, dass Streaming-Dienste dem linearen Fernsehen weiterhin Marktanteile abnehmen.
Auch Mitbewerber Walt Disney erheiterte am Donnerstag die Anleger mit einem Kursanstieg von sechs Prozent. Seit Jahresbeginn ist sie trotz allem noch 24 Prozent im Minus. Der Disney-Konzern präsentierte im dritten Quartal 2022 um 31 Prozent mehr Streaming-Abonnenten. Das sind in Summe 152,1 Millionen Nutzer. Und auch die Umsätze in den Freizeitparks stiegen wieder um 70 Prozent auf rund 7,4 Milliarden Dollar. Insgesamt stiegen die Erlöse im dritten Quartal 2022 um 26 Prozent auf 21,5 Milliarden US-Dollar, eine halbe Milliarde mehr als erwartet. Und: Disney traut sich so wie Netflix die Gebühren für den Streaming-Service Disney+ anzuheben. Prima! Also ich kann Euch für den Sonntag empfehlen, die neue Podcastfolge der GELMEISTERIN zu streamen mit einem ausführlichen Interview mit Heiko Böhmer. Dazu braucht es kein teures Disney+ und auch kein Netflix-Abo. Die GELDMEISTERIN könnt ihr kostenlos über die Podcastplattform Eurer Wahl, über Spotify und YouTube oder auch über Facebook und auch über die LinkedIn-Gruppe GELDMEISTERIN gratis anhören. Ich freue mich natürlich auch über Likes, Bewertungen und Kommentare, die der GELDMEISTERIN aber auch der Börsenminute mehr Gehör verschaffen. Habt´s – wie auch immer – ein schönes Wochenende…
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#Streaming #Börsen #Netflix #WaltDisney #Renditen #Kapitalmarkt #HeikoBöhmer #Vermögen #Disney+ #Abonennten #Nutzer #ETF #Gebühren #ShareholderValueManagementAG #podcast #investment #linearesFernsehen #Value-Investor #Dollar #GELDMEISTERIN #Börsenminute
Foto: unsplash/BrianMcGowan
Auch Mitbewerber Walt Disney erheiterte am Donnerstag die Anleger mit einem Kursanstieg von sechs Prozent. Seit Jahresbeginn ist sie trotz allem noch 24 Prozent im Minus. Der Disney-Konzern präsentierte im dritten Quartal 2022 um 31 Prozent mehr Streaming-Abonnenten. Das sind in Summe 152,1 Millionen Nutzer. Und auch die Umsätze in den Freizeitparks stiegen wieder um 70 Prozent auf rund 7,4 Milliarden Dollar. Insgesamt stiegen die Erlöse im dritten Quartal 2022 um 26 Prozent auf 21,5 Milliarden US-Dollar, eine halbe Milliarde mehr als erwartet. Und: Disney traut sich so wie Netflix die Gebühren für den Streaming-Service Disney+ anzuheben. Prima! Also ich kann Euch für den Sonntag empfehlen, die neue Podcastfolge der GELMEISTERIN zu streamen mit einem ausführlichen Interview mit Heiko Böhmer. Dazu braucht es kein teures Disney+ und auch kein Netflix-Abo. Die GELDMEISTERIN könnt ihr kostenlos über die Podcastplattform Eurer Wahl, über Spotify und YouTube oder auch über Facebook und auch über die LinkedIn-Gruppe GELDMEISTERIN gratis anhören. Ich freue mich natürlich auch über Likes, Bewertungen und Kommentare, die der GELDMEISTERIN aber auch der Börsenminute mehr Gehör verschaffen. Habt´s – wie auch immer – ein schönes Wochenende…
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Wer von Euch hat schon mal freiwillig seinen Broker gewechselt? Eben. Daher muss man die Wahl der Depotbank wirklich sehr sorgfältig treffen, weil eine Übertragung von Wertpapieren zu einem anderen Broker mühsam und vor allem teuer werden kann. Hat man sich für eine Depotbank entschieden, sollte man nichts desto trotz auch bei den Kosten für seine Sparpläne auf der Hut sein. Es ist zwar schön, wenn die Depotführung nichts kostet, aber nur, wenn sich der Anbieter das Geld nicht bei Handelsgebühren wieder reinholt. Zum einen sollte man nicht vergessen, dass je nach Höhe der Sparrate oftmals unterschiedliche Anspargebühren fällig werden. Die Gebühren sollten zu den Gewinnen aus Sparplänen dann schon noch in einem Verhältnis stehen, worauf man vor allem dann achten sollte, wenn man seine ohnedies bescheidene Ansparsumme noch auf mehrere Sparpläne aufteilt. Hier sollte man sich neben der Performance und Größe eines Fonds und den jährlichen Verwaltungskosten auch anschauen, ob man für den Kauf der monatlichen Fondanteile eine Gebühr zahlt oder ob diese gestaffelt nach der Ansparsumme ist oder ob vielleicht bei bestimmten Fondspartnern auf die Gebühr für jede Sparrate zur Gänze verzichtet wird. Also, unbedingt eine Vollkostenrechnung anstellen. Nehmen wir beispielsweise an, wir sind beim Broker Flatex und möchten einen Sparplan auf den europäischen Leitindex EuroStoxx 600 einrichten. Welchen ETF wähle ich jetzt genau? Laut Vergleichsplattform justETF.com ist das Produkt der Fondsgesellschaft Lyxor das Günstigste mit Fondsgebühren von 0,07 Prozent im Jahr, gefolgt vom Produkt von Invesco mit 0,19 Prozent und dem BNP Paribas Easy EuroStoxx Europe 600 mit 0,2 Prozent jährlichen Verwaltungsgebühren. Soweit, so gut. Jetzt zahle ich aber sowohl für den Lyxor-ETF als auch für das BNP Paribas- und das Invesco-Produkt auf jede monatliche Ansparrate 1,5% Gebühren. Beim STOXX Europe 600-ETF von Xtrackers ist hingegen das Ansparen kostenlos. Dafür beträgt die jährliche Verwaltungsgebühr 0,2 Prozent statt etwa 0,07 Prozent bei Lyxor. Jetzt folgt das große Rechnen: Neben wir an, ich will 150 Euro in das Lyxor-Produkt pro Monat ansparen, somit 1800 Euro im Jahr. Davon sind 0,07 Prozent jährliche Verwaltungsgebühr 1,26 Euro. Hinzu kommen bei Lyxor jedoch Gebühren für die insgesamt 1800 Euro an Sparraten von 27 Euro (1,5 Prozent der Ansparsumme). Somit sind wir bei jährlichen Kosten von 28,26 Euro. Beim Flatex-Partner Xtrackers ist das Ansparen wie erwähnt gratis, dafür zahle ich aber 3,60 Euro Verwaltungsgebühr pro Jahr für 1800 Euro Ansparsumme. Das wäre insgesamt trotz allem ein jährlicher Kostenvorteil von 24,66 Euro gegenüber dem Lyxor-Angebot. Dafür performt der Lyxor-ETF auf Dreijahressicht besser. In Summe hat er 22,73 Prozent Gewinn gemacht, Xtrackers nur 22,23 Prozent. Das wäre bei einer Ansparsumme von insgesamt 5400 Euro (3 x 1800 Euro) in drei Jahren ein Gewinn von rund 1227 statt 1200 Euro. Natürlich ist hier weder der Zinseszins berücksichtigt, noch kann man aus einer Performance in der Vergangenheit in die Zukunft schließen. Es zeigt aber, wie monatliche Anspargebühren deutlich stärker ins Gewicht fallen können. Was nicht heißt, dass nicht auch Xtrackers einmal Gebühren für Flatex-Kunden einführen könnte. Eines ist allerdings sicher: der Vergleich macht reich …
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#Sparplan #Börsen #Gebühren #Renditen #Kapitalmarkt #Vorsorge #Vermögen #Zusatzpension #Lyxor #Xtrackers #ETF #Gebühren #BNPParibas #Fonds #Broker #Ansparen #Performance #Sparrate #investment #podcast #boersenminute #EuroSTOXX600 #Vollkosten #Depotgebühr #Handelsgebühren
Rechtlicher Hinweis: Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Denn handelt sich weder um eine Steuer-, Rechts- noch Finanzberatung, sondern nur um die persönliche Meinung der Autorin.
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3 Minuten
Mit Sparplänen sind inzwischen – Gott sei dank – schon sehr viele AnlegerInnen vertraut. Was man aber ebenso haben sollte, ist ein Entnahmeplan. Eine klare Vorstellung, wann und wie man dann auch wieder an die Substanz seiner Ersparnisse gehen möchte, also wohlverdiente Anlagevermögen auch wieder abschichten möchte. Das ist aktuell umso mehr ein Thema für ältere Anleger, die befürchten, dass sie die im jüngsten Bärenmarkt erlittenen kapitalen Verluste nicht mehr reinverdienen können. Das weiß niemand. Man weiß nur, dass bisher jeder Bärenmarkt auch ein Ende fand und Bullen wieder aufgetaucht sind.
Wer sich jetzt also hinsetzt und seinen persönlichen Entnahmeplan erstellt, wird auch schneller wieder aus dem Tal der Tränen herauskommen und feststellen: Ok, das ist nicht der beste Zeitpunkt aus dem Kapitalmarkt auszusteigen, aber das muss man ja auch nicht. Wer sagt denn, dass man jetzt – ob 50+ oder jünger - komplett aus Aktien aussteigen muss? Entnehmen braucht man ja „nur“ so viel, wie man gerade zum Leben oder als Zusatzpension braucht oder haben möchte.
Bei seinem persönlichen Entnahmeplan kann man als Basis einmal vier Prozent des angesparten Vermögens pro Monat ansetzen, die man dann entsprechend dem tatsächlichen Bedarf adaptiert. Den Rest des Anlagevermögens lässt man im Vorsorgetopf und lässt es weiter für sich arbeiten. Es empfiehlt sich mit eine Entnahmeplan-Berechner einmal anzuschauen, was tatsächlich an monatlichen Auszahlungsraten bei seinen bisherigen Ersparnissen überhaupt drinnen ist. Einen Link zu einem Entnahmeplan-Berechner findet ihr hier: https://www.zinsen-berechnen.de/entnahmeplan.php
Vorsicht, auch das kann ernüchternd sein: Wer beispielsweise 100.000 angespart hat und sich damit 20 Jahre lang mit einer Zusatzpension das Leben versüßen möchte, kann sich bei durchschnittlich angenommen jährlichen Renditen von vier Prozent 600 Euro pro Monat ausbezahlen.
Vielleicht will man ja auch gar nicht seine gesamten Ersparnisse selbst konsumieren, sondern einen Teil davon weitervererben und nicht entnehmen. Dann haben natürlich die Kinder und Enkel wieder einen entsprechend langen Anlagehorizont um die aktuellen Kursrückschläge aufzuholen. Deshalb kann man auch als Best Ager durchaus etwas risikoreicher veranlagt sein.
Rechtlicher Hinweis: Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Denn handelt sich weder um eine Steuer-, Rechts- noch Finanzberatung, sondern nur um die persönliche Meinung der Autorin
#Entnahmeplan #Börsenkrise #Renditen #Kapitalmarkt #50+ #Sparplan #Vorsorge #Auszahlungsraten #Vermögen #Zusatzpension #BestAger #risikoreich #Anlagehorizont #investment #Kursrückschlag
Wer sich jetzt also hinsetzt und seinen persönlichen Entnahmeplan erstellt, wird auch schneller wieder aus dem Tal der Tränen herauskommen und feststellen: Ok, das ist nicht der beste Zeitpunkt aus dem Kapitalmarkt auszusteigen, aber das muss man ja auch nicht. Wer sagt denn, dass man jetzt – ob 50+ oder jünger - komplett aus Aktien aussteigen muss? Entnehmen braucht man ja „nur“ so viel, wie man gerade zum Leben oder als Zusatzpension braucht oder haben möchte.
Bei seinem persönlichen Entnahmeplan kann man als Basis einmal vier Prozent des angesparten Vermögens pro Monat ansetzen, die man dann entsprechend dem tatsächlichen Bedarf adaptiert. Den Rest des Anlagevermögens lässt man im Vorsorgetopf und lässt es weiter für sich arbeiten. Es empfiehlt sich mit eine Entnahmeplan-Berechner einmal anzuschauen, was tatsächlich an monatlichen Auszahlungsraten bei seinen bisherigen Ersparnissen überhaupt drinnen ist. Einen Link zu einem Entnahmeplan-Berechner findet ihr hier: https://www.zinsen-berechnen.de/entnahmeplan.php
Vorsicht, auch das kann ernüchternd sein: Wer beispielsweise 100.000 angespart hat und sich damit 20 Jahre lang mit einer Zusatzpension das Leben versüßen möchte, kann sich bei durchschnittlich angenommen jährlichen Renditen von vier Prozent 600 Euro pro Monat ausbezahlen.
Vielleicht will man ja auch gar nicht seine gesamten Ersparnisse selbst konsumieren, sondern einen Teil davon weitervererben und nicht entnehmen. Dann haben natürlich die Kinder und Enkel wieder einen entsprechend langen Anlagehorizont um die aktuellen Kursrückschläge aufzuholen. Deshalb kann man auch als Best Ager durchaus etwas risikoreicher veranlagt sein.
Rechtlicher Hinweis: Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Denn handelt sich weder um eine Steuer-, Rechts- noch Finanzberatung, sondern nur um die persönliche Meinung der Autorin
#Entnahmeplan #Börsenkrise #Renditen #Kapitalmarkt #50+ #Sparplan #Vorsorge #Auszahlungsraten #Vermögen #Zusatzpension #BestAger #risikoreich #Anlagehorizont #investment #Kursrückschlag
3 Minuten
Diese Woche habe ich mir mal wieder intensiver die Entwicklungen der großen Börsenbarometern angeschaut und war dann doch überrascht, dass der britische Leitindex FTSE, Stand 8.August, nur 0,4 Prozent seit Jahresbeginn verloren hat. Das US-Börsenbarometer S&P 500 ist hingegen 13, 6 Prozent, der europäische EuroStoxx50 ist um 13,2 Prozent eingeknickt. Das liegt vor allem auch am schwachen Pfund. In US-Dollar dargestellt sei die Performance auch nicht besser, relativiert Holger Schmieding, Chefvolkswirt der Bank Berenberg in der aktuellen Podcastfolge der GELDMEISTERIN, die ich allen Börsenminute-Hörerinnen übrigens wärmstens empfehlen kann. Überall zu hören, wo es Podcasts gibt.
Woran man die wahre Kaufkraft und Wirtschaftsleistung besser messen kann ist am BIG-MAC-Index. Das Wirtschaftsmagazin Economist geht davon aus, dass ein Big Mac-Burger, der weltweit im Wesentlichen gleich beschaffen ist auch weltweit das gleiche kosten müsste. Dem ist aber nicht so. Daraus leiten die Ökonomen des Economist eine Auf- oder Abwertung einer Währung gegenüber dem US-Dollar ab. Während zum Beispiel ein Big Mac in den USA 5,15 Dollar kostet, zahlt man in Großbritannien dafür 3,69 Pfund. Damit er in den USA und England gleich viel kostet, müsste der Wechselkurs bei 0,72 liegen. Tatsächlich bekommt man für einen Dollar aber 0,83 Pfund. Das lässt vermuten, dass das britische Pfund um 13,8 Prozent unterbewertet ist. Der Euro ist es gegenüber dem Green Bag übrigens noch mit 7,5 Prozent. Überbewertet gegenüber dem Dollar ist laut laut BIG MAC-Index hingegen der Schweizer Franken mit 30,3 Prozent, die Norwegische Krone mit 21,6 Prozent, der Uruguay-Peso mit 19,1 Prozent, die Schwedische Krone mit 8,2 Prozent und der Canada-Dollar noch mit zwei Prozent. Die sicheren Häfen lassen grüßen. Coole Sache, der Big Mac-Index, dessen Link hier in den Show Notes findet:
https://www.economist.com/big-mac-index
Doch egal in welchem Land, der Big Mac schmeckt mir einfach nicht ...
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#BigMac-Index #McDondald´s #Economist #Überbewertung #Unterbewertung #Großbritannien #USA #Euro #Peso #Uruguay #SchwedischeKrone #Schweizer Franken #CHFR #Pfund #GreenBag #Investments #podcast #Börsenminute #HolgerSchmieding #Bank #Berenberg #Börse #FTSE #US-Dollar #GELDMEISTERIN #EuroStoxx #Investoren #Vorsorge
Foto: McDonald´s.at
Woran man die wahre Kaufkraft und Wirtschaftsleistung besser messen kann ist am BIG-MAC-Index. Das Wirtschaftsmagazin Economist geht davon aus, dass ein Big Mac-Burger, der weltweit im Wesentlichen gleich beschaffen ist auch weltweit das gleiche kosten müsste. Dem ist aber nicht so. Daraus leiten die Ökonomen des Economist eine Auf- oder Abwertung einer Währung gegenüber dem US-Dollar ab. Während zum Beispiel ein Big Mac in den USA 5,15 Dollar kostet, zahlt man in Großbritannien dafür 3,69 Pfund. Damit er in den USA und England gleich viel kostet, müsste der Wechselkurs bei 0,72 liegen. Tatsächlich bekommt man für einen Dollar aber 0,83 Pfund. Das lässt vermuten, dass das britische Pfund um 13,8 Prozent unterbewertet ist. Der Euro ist es gegenüber dem Green Bag übrigens noch mit 7,5 Prozent. Überbewertet gegenüber dem Dollar ist laut laut BIG MAC-Index hingegen der Schweizer Franken mit 30,3 Prozent, die Norwegische Krone mit 21,6 Prozent, der Uruguay-Peso mit 19,1 Prozent, die Schwedische Krone mit 8,2 Prozent und der Canada-Dollar noch mit zwei Prozent. Die sicheren Häfen lassen grüßen. Coole Sache, der Big Mac-Index, dessen Link hier in den Show Notes findet:
https://www.economist.com/big-mac-index
Doch egal in welchem Land, der Big Mac schmeckt mir einfach nicht ...
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#BigMac-Index #McDondald´s #Economist #Überbewertung #Unterbewertung #Großbritannien #USA #Euro #Peso #Uruguay #SchwedischeKrone #Schweizer Franken #CHFR #Pfund #GreenBag #Investments #podcast #Börsenminute #HolgerSchmieding #Bank #Berenberg #Börse #FTSE #US-Dollar #GELDMEISTERIN #EuroStoxx #Investoren #Vorsorge
Foto: McDonald´s.at
2 Minuten
Noch bevor sie überhaupt begonnen haben mit Aktien langfristig zu investieren haben sich einige Neo-Aktionäre schon wieder von der Börse verabschiedet. Ist mir zu viel Risiko, so der Tenor, da gehe ich doch besser in Immobilien. Nichts gegen Immobilien, ich selbst bin auch in Betongold investiert. Nur, alles in Immobilien zu stecken, das wäre mir zu riskant. Bei Wohnimmobilien umso mehr, als dass gerade in den beliebten Toplagen die erzielbaren Mietpreise nicht entsprechend der massiv gestiegenen Kaufpreise mitziehen und auch angesichts steigender Hypothekarzinsen, Mietpreisdeckelungen, Instandhaltungskosten etc. die Renditen von Immobilien dann auch nicht immer mehr so attraktiv sind. Was sich aber vor allem viel Immobilien-Freundinnen oftmals nicht bewusst sind ist, wie stark sie bereits in Immobilien investiert sind, weil sie ihre selbst genutzte Immobilie nicht auf der Rechnung haben. Oder weil sie vielleicht schon in Immobilen-Aktien oder Fonds bei Vorsorgeprodukten investiert sind. Oder weil sie gar nicht wissen, dass eine Aktie, die nicht unmittelbar der Immo-Branche zuzurechnen ist, als Hauptgeschäft Mieteinnahmen hat. Mein Lieblingsbeispiel ist hier eine Aktie, die ich selbst besitze, obwohl mir ihre Systemgastro-Ware - bis auf den Eiskaffee – so gar nicht schmeckt: McDonald´s. Der Franchise-Multi ist einer der weltgrößten Immo-Konzerne. Er setzte mit Mieteinnahmen (6,9 Milliarden US-Dollar) deutlich mehr um als mit der Franchise-Umsatzbeteiligung am Burger-Geschäft (3,8 Milliarden US-Dollar). I am loving it…
Rechtlicher Hinweis: Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Denn handelt sich weder um eine Steuer-, Rechts- noch Finanzberatung, sondern nur um die persönliche Meinung der Autorin
#Immobilien #McDondald´s #Zams #Instandhaltungskosten #Hypothekarzinsen #Investments #podcast #Börsenminute #Topa-Langen #Franchise #Risiko #Börse #Neo-Aktionäre #US-Dollar #Systemgastronomie #Investoren #Vorsorge
Foto: Mc Donald´s/Zams
Rechtlicher Hinweis: Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Denn handelt sich weder um eine Steuer-, Rechts- noch Finanzberatung, sondern nur um die persönliche Meinung der Autorin
#Immobilien #McDondald´s #Zams #Instandhaltungskosten #Hypothekarzinsen #Investments #podcast #Börsenminute #Topa-Langen #Franchise #Risiko #Börse #Neo-Aktionäre #US-Dollar #Systemgastronomie #Investoren #Vorsorge
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3 Minuten
Warum nur spricht die ganze Welt über die Zinsstrukturkurve und was ist das eigentlich, will ein Börsenminute-Hörer wissen. Lieber Bernhard deshalb, weil sie viel darüber aussagt, wie es mit der Wirtschaft bestellt ist. Im Normalfall zahlt man für das kurzfristige Ausborgen von Geld weniger, als wenn sich der Staat oder ein Unternehmen mit zehn- oder gar dreißigjährigen Anleihen langfristig beim Anleger verschuldet. Macht ja auch Sinn, da der Investor ja viel länger ein Risiko hat, dass der Schuldner Pleite geht oder sich die Zinsen ändern. Derzeit ist es aber anders: die Renditen für dreijährige US-Staatsanleihen sind um 0,3 Prozent höher als für zehnjährige. Und warum ist das so? Weil die Anleger mit fallenden Zinsen rechnen und deshalb in langfristige Anleihen flüchten, um sich die höheren Zinsen jetzt noch möglichst lange einzulocken. Dadurch fallen aber gleichzeitig die Renditen langfristiger Anleihen, weil ihr Kaufpreis bei höherer Nachfrage steigt, und dies die Rendite schmälert. Hingegen rennet, rennet flüchtet alles aus kurzfristigeren Anleihen weshalb es sie günstiger gibt und somit deren Renditen, die sich aus Zins- und Kursgewinnen der Anleihen zusammensetzen, steigen.
Die meisten Investoren rechnen nämlich damit, dass die Zentralbanken die Zinsen wieder senken müssen, weil die Wirtschaft in eine Krise stürzt. Deshalb gilt der seltene Fall einer inversen Zinsstruktur als verlässliches Warnsignal für eine Rezession. Und jetzt kommt´s: schlechtere Konjunkturaussichten sind nicht unbedingt schlecht für die Börsen, da in der Regel die Zinsen als Gegenmaßnahme gesenkt werden wovon wiederum vor alle viele Tech-Werte profitieren, die ihre Investitionen in die Zukunft großteils fremd finanzieren müssen. Alle? Nicht alle: Apple sitzt auf einem Cashbestand von 180 Milliarden US-Dollar, leiht sich dennoch 5,5 Milliarden Dollar bei Anlegern aus. Der Tech-Riese begibt Anleihen nicht weil er muss, sonder because he can...
Rechtlicher Hinweis: Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Denn handelt sich weder um eine Steuer-, Rechts- noch Finanzberatung, sondern nur um die persönliche Meinung der Autorin
#Zinsstrukturkurve #Warnsignal #Verstaatlichung #Zinsen #Investments #podcast #Börsenminute #US-Staatsanleihen #Risiko #Anleihen #Cash #US-Dollar #Tech #Investoren
Foto: Unsplash
Die meisten Investoren rechnen nämlich damit, dass die Zentralbanken die Zinsen wieder senken müssen, weil die Wirtschaft in eine Krise stürzt. Deshalb gilt der seltene Fall einer inversen Zinsstruktur als verlässliches Warnsignal für eine Rezession. Und jetzt kommt´s: schlechtere Konjunkturaussichten sind nicht unbedingt schlecht für die Börsen, da in der Regel die Zinsen als Gegenmaßnahme gesenkt werden wovon wiederum vor alle viele Tech-Werte profitieren, die ihre Investitionen in die Zukunft großteils fremd finanzieren müssen. Alle? Nicht alle: Apple sitzt auf einem Cashbestand von 180 Milliarden US-Dollar, leiht sich dennoch 5,5 Milliarden Dollar bei Anlegern aus. Der Tech-Riese begibt Anleihen nicht weil er muss, sonder because he can...
Rechtlicher Hinweis: Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Denn handelt sich weder um eine Steuer-, Rechts- noch Finanzberatung, sondern nur um die persönliche Meinung der Autorin
#Zinsstrukturkurve #Warnsignal #Verstaatlichung #Zinsen #Investments #podcast #Börsenminute #US-Staatsanleihen #Risiko #Anleihen #Cash #US-Dollar #Tech #Investoren
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2 Minuten
Bei alle den Rekordgewinnmeldungen von US- und europäischen Energiekonzernen hat es der französische Versorger EDF, hinter China Energy mit 57 Atomreaktoren der zweitgrößte Versorger der Welt tatsächlich geschafft Miese zu machen. Schuld sei die Benzinpreisdeckelung und Reparaturen bei einem AKW-Park. Und was macht die französische Regierung? Sie kündigt eine Vollverstaatlichung des hochverschuldete Energiekonzerns an, wo die EDF doch gerade erst teilprivatisiert wurde. So viel zur Abschöpfung von Übergewinnen, es geht noch radikaler. Auch in Österreich denkt man schon laut nach, den Staatseinfluss der österreichischen OMV, derzeit 31,5 Prozent zu erhöhen. Eine Vollverstaatlichung wird wohl nicht gehen, den 24,9 Prozent an der OMV hält der Staatsfonds von Abu Dhabi.
Bei der französischen EDF beunruhigt mich die Vollverstaatlichung selbst als Nichtfranzösin aus einem bestimmten Grund: Nicht, dass ich nicht verstehen würde, dass man im Klimanotstand die volle Kontrolle über die Energieversorgung haben möchte. Wofür ich aber kein Verständnis habe ist, dass Frankreich massiv in neue Atomkraftwerke investieren will. Und nicht nur Frankreich. Auch in unserem Nachbarland Deutschland spricht man längst nicht mehr nur von einer Laufzeitverlängerung der drei noch am Netz befindlichen Atomreaktoren. Die FDP fordert schon lautstark neu Kernenergieproduktionen. Schließlich habe sich die Technik weiterentwickelt. Toll, bei der Entsorgung der Abfälle auch? Wer mich da beruhigen kann, bitte her mit den Infos! Ansonsten bleibe ich dabei: Atomkraft, nein Danke! Schöne neue Energiewende …
Rechtlicher Hinweis: Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Denn handelt sich weder um eine Steuer-, Rechts- noch Finanzberatung, sondern nur um die persönliche Meinung der Autorin
#Atomkraft #EDF #Klimaschutz #ErneuerbareEnergien #Verstaatlichung #Atomraktoren #Investments #podcast #Börsenminute #Umweltschutz #Versorgungssicherheit #Clean Energy #Anlage #Anlagevermögen #Verluste #Dekarbonisierung #Treibhausgas #Frankreich #AKW #Rekordgewinne #OMV #Kernenergie #AbuDhabi #Staatseinfluss
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Bei der französischen EDF beunruhigt mich die Vollverstaatlichung selbst als Nichtfranzösin aus einem bestimmten Grund: Nicht, dass ich nicht verstehen würde, dass man im Klimanotstand die volle Kontrolle über die Energieversorgung haben möchte. Wofür ich aber kein Verständnis habe ist, dass Frankreich massiv in neue Atomkraftwerke investieren will. Und nicht nur Frankreich. Auch in unserem Nachbarland Deutschland spricht man längst nicht mehr nur von einer Laufzeitverlängerung der drei noch am Netz befindlichen Atomreaktoren. Die FDP fordert schon lautstark neu Kernenergieproduktionen. Schließlich habe sich die Technik weiterentwickelt. Toll, bei der Entsorgung der Abfälle auch? Wer mich da beruhigen kann, bitte her mit den Infos! Ansonsten bleibe ich dabei: Atomkraft, nein Danke! Schöne neue Energiewende …
Rechtlicher Hinweis: Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Denn handelt sich weder um eine Steuer-, Rechts- noch Finanzberatung, sondern nur um die persönliche Meinung der Autorin
#Atomkraft #EDF #Klimaschutz #ErneuerbareEnergien #Verstaatlichung #Atomraktoren #Investments #podcast #Börsenminute #Umweltschutz #Versorgungssicherheit #Clean Energy #Anlage #Anlagevermögen #Verluste #Dekarbonisierung #Treibhausgas #Frankreich #AKW #Rekordgewinne #OMV #Kernenergie #AbuDhabi #Staatseinfluss
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3 Minuten
Gute Nachrichten für die Globus kommt aus den USA. Joe Biden konnte seinen letzten Widersacher in den eigenen Reihen, Senator Joe Manchin von seinem Klimaschutzpaket überzeugen. Manchin hat sich bis dato wegen Inflationssorgen gegen eine derartige Konjunkturspritze gewehrt, aber vielleicht auch, weil in seinem Wahlkreis West Virginia eine Schiefergas-Pipline-Projekt noch in der Pipline ist. Doch jetzt spricht nicht mehr nur der Umweltschutz für zusätzlich saubere Energien, sondern auch die Energiesicherheit und Unabhängigkeit. Fossile wie erneuerbare Energien werden in den USA jetzt gefördert. Es werden zwar nicht wie ursprünglich vorgesehen 555 aber immerhin 369 Milliarden US-Dollar in neue Pipelines, Wasser-, Wind – und Solarenergie, in Turbinen und die Batterieproduktion investiert oder auch in kommunale Dekarbonisierungsprojekte und in private Energiesparmaßnahmen. Das meiste Steuergeld fließt nicht als Direktförderung, sondern in Form von Steuerreduktionen für die US Clean Energy -Branche und in „grüne“ Kredite für die Privathaushalte. Saubere Autos werden bei Haushaltseinkommen unter 150.000 US-Dollar mit 7500 US-Dollar bezuschusst. Damit erhofft sich die USA bis 2030 um 40 Prozent weniger Treibhausgase als noch 2005 auszustoßen. Green Energy-Fonds, Windkraft- und Solarspezialisten haben in den letzten Wochen wieder schöne Kursanstiege gesehen.
Denn auch in Europa setzt mal alles daran nicht länger an Putin´s Öltropf zu hängen. Europa geht einen weiteren, für mich nicht gangbaren Weg: Voll Kraft in die Atomkraft! Dazu mehr in der morgigen Börsenminute.
Rechtlicher Hinweis: Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Denn handelt sich weder um eine Steuer-, Rechts- noch Finanzberatung, sondern nur um die persönliche Meinung der Autorin
#JoeBiden #Klimaschutzpaket #ErneuerbareEnergien #Bärenmarkt #Investments #podcast #Börsenminute #Umweltschutz #Versorgungssicherheit #USA #Clean Energy #Windkraft #Solar #Wasserkraft #Anlage #Anlagevermögen #Kursanstieg #Batterien #Turbinen #Dekarbonisierung #Treibhausgas #Schiefergas #Konjunktur #GreenEnergy #Treibhausgas
Foto: Unsplash/Zbynek Burival
Denn auch in Europa setzt mal alles daran nicht länger an Putin´s Öltropf zu hängen. Europa geht einen weiteren, für mich nicht gangbaren Weg: Voll Kraft in die Atomkraft! Dazu mehr in der morgigen Börsenminute.
Rechtlicher Hinweis: Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Denn handelt sich weder um eine Steuer-, Rechts- noch Finanzberatung, sondern nur um die persönliche Meinung der Autorin
#JoeBiden #Klimaschutzpaket #ErneuerbareEnergien #Bärenmarkt #Investments #podcast #Börsenminute #Umweltschutz #Versorgungssicherheit #USA #Clean Energy #Windkraft #Solar #Wasserkraft #Anlage #Anlagevermögen #Kursanstieg #Batterien #Turbinen #Dekarbonisierung #Treibhausgas #Schiefergas #Konjunktur #GreenEnergy #Treibhausgas
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Mit Sparplänen sind inzwischen – Gott sei dank – schon sehr viele AnlegerInnen vertraut. Was man aber ebenso haben sollte, ist ein Entnahmeplan. Eine klare Vorstellung, wann und wie man dann auch wieder an die Substanz seiner Ersparnisse gehen, wohlverdiente Anlagevermögen auch wieder abschichten möchte. Das ist aktuell umso mehr ein Thema für ältere Anleger, die nicht wissen, ob sie die im jüngsten Bärenmarkt erlittenen kapitalen Verluste noch je wieder reinverdienen können. Das weiß niemand. Man weiß nur, dass bisher jeder Bärenmarkt auch ein Ende fand.
Wer sich jetzt hinsetzt und seinen persönlichen Entnahmeplan erstellt, wird auch schneller wieder aus dem Tal der Tränen herauskommen und feststellen: Ok, das ist nicht der beste Zeitpunkt aus dem Kapitalmarkt auszusteigen, aber das muss man ja auch nicht. Wer sagt denn, dass man jetzt – ob 50+ oder jünger - komplett aus Aktien aussteigen muss? Entnehmen braucht man ja „nur“ so viel, wie man gerade zum Leben braucht oder haben möchte.
Bei seinem persönlichen Entnahmeplan kann man als Basis einmal vier Prozent des angesparten Vermögens pro Monat ansetzen, die man dann entsprechend dem tatsächlichen Bedarf adaptiert. Den Rest des Anlagevermögens lässt man im Vorsorgetopf und lässt es weiter für sich arbeiten. Es empfiehlt sich mit eine Entnahmeplanberechner einmal anzuschauen, was tatsächlich an monatlichen Auszahlungsraten bei seine bisherigen Ersparnissen drinnen ist. Einen entsprechenden Zinsenrechner findet ihr auf https://www.zinsen-berechnen.de/entnahmeplan.php . Vorsicht, auch das kann ernüchternd sein! Wer etwa 100.000 angespart hat und sich damit 20 Jahre lang mit einer Zusatzpension das Leben versüßen möchte, kann sich bei durchschnittlich angenommen jährlichen Renditen von vier Prozent 600 Euro pro Monat ausbezahlen.
Vielleicht will man ja auch gar nicht seine gesamten Ersparnisse selbst konsumieren, sondern einen Teil davon weitervererben und nicht entnehmen. Die Kinder und Enkel haben dann wieder den entsprechend langen Anlagehorizont um die aktuellen Kursrückschläge leichter aufzuholen. Da kann man dann auch durchaus als Best Ager etwas risikoreicher veranlagt sein ...
Rechtlicher Hinweis: Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Denn handelt sich weder um eine Steuer-, Rechts- noch Finanzberatung, sondern nur um die persönliche Meinung der Autorin
#Entnahmeplan #Aktien #Vorsorge #Bärenmarkt #Investments #podcast #Börsenminute #Erparnis #Zinsen #Rechner #Vermögen #Anlage #Anlagevermögen
Foto:Pixabay
Wer sich jetzt hinsetzt und seinen persönlichen Entnahmeplan erstellt, wird auch schneller wieder aus dem Tal der Tränen herauskommen und feststellen: Ok, das ist nicht der beste Zeitpunkt aus dem Kapitalmarkt auszusteigen, aber das muss man ja auch nicht. Wer sagt denn, dass man jetzt – ob 50+ oder jünger - komplett aus Aktien aussteigen muss? Entnehmen braucht man ja „nur“ so viel, wie man gerade zum Leben braucht oder haben möchte.
Bei seinem persönlichen Entnahmeplan kann man als Basis einmal vier Prozent des angesparten Vermögens pro Monat ansetzen, die man dann entsprechend dem tatsächlichen Bedarf adaptiert. Den Rest des Anlagevermögens lässt man im Vorsorgetopf und lässt es weiter für sich arbeiten. Es empfiehlt sich mit eine Entnahmeplanberechner einmal anzuschauen, was tatsächlich an monatlichen Auszahlungsraten bei seine bisherigen Ersparnissen drinnen ist. Einen entsprechenden Zinsenrechner findet ihr auf https://www.zinsen-berechnen.de/entnahmeplan.php . Vorsicht, auch das kann ernüchternd sein! Wer etwa 100.000 angespart hat und sich damit 20 Jahre lang mit einer Zusatzpension das Leben versüßen möchte, kann sich bei durchschnittlich angenommen jährlichen Renditen von vier Prozent 600 Euro pro Monat ausbezahlen.
Vielleicht will man ja auch gar nicht seine gesamten Ersparnisse selbst konsumieren, sondern einen Teil davon weitervererben und nicht entnehmen. Die Kinder und Enkel haben dann wieder den entsprechend langen Anlagehorizont um die aktuellen Kursrückschläge leichter aufzuholen. Da kann man dann auch durchaus als Best Ager etwas risikoreicher veranlagt sein ...
Rechtlicher Hinweis: Für Verluste, die aufgrund von getroffenen Aussagen entstehen, übernimmt die Autorin, Julia Kistner keine Haftung. Denn handelt sich weder um eine Steuer-, Rechts- noch Finanzberatung, sondern nur um die persönliche Meinung der Autorin
#Entnahmeplan #Aktien #Vorsorge #Bärenmarkt #Investments #podcast #Börsenminute #Erparnis #Zinsen #Rechner #Vermögen #Anlage #Anlagevermögen
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