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1 Stunde 20 Minuten
Ein voller Kalender ist noch kein Zeichen für gute Zusammenarbeit. David Hillmer, Mitgründer von hello agile und Co-Autor von „Kill Meetings“, spricht mit Marco Alberti darüber, welche Meetings wir streichen können – und was wir mit den übrigen machen. Wann reicht eine schriftliche Information, wann braucht es einen Workshop und wann ist gemeinsames Reden tatsächlich sinnvoll?

Die beiden diskutieren, wer über freie Kalenderzeit verfügen darf und ob Videobotschaften den Aufwand nur auf die Empfänger verlagern. Auch bei der Vorbereitung gehen die Vorstellungen auseinander: Was muss jeder selbst durchdenken, bevor das Team zusammenkommt? Dazu kommen konkrete Methoden, mit denen aus gemeinsamem Reden Ergebnisse und verbindliche nächste Schritte werden.

️ Themen dieser Folge:

Serientermine hinterfragen und überflüssige Meetings aus dem Kalender nehmen

Informationen asynchron teilen: Text, Video und der Aufwand für die Empfänger

Workshops gestalten: klare Ziele, Moderation und verbindliche nächste Schritte

Brainwriting: erst selbst denken, dann gemeinsam Ideen diskutieren

KI und Meeting-Transkripte: sinnvolle Unterstützung und Risiken dauerhafter Aufzeichnungen

Sozialer Kleber: wie Teams Verbindung schaffen, ohne zusätzliche Pflichttermine

Weiterführende Links:

Das Buch „Kill Meetings“

Der Podcast „Kill Meetings“

David Hillmer auf LinkedIn

Mehr über hello agile

Marco Alberti zu Gast im Podcast „Kill Meetings“

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1 Stunde 52 Minuten
Was, wenn nicht die Entscheidung unmöglich ist, sondern die erhoffte Lösung ohne Preis? Gunther Schmidt, Arzt, Volkswirt, Psychotherapeut und Begründer des hypnosystemischen Ansatzes, spricht mit Marco Alberti über Zielkonflikte, Selbstführung und den Umgang mit unwillkürlichen Reaktionen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie wir auch unter schwierigen Bedingungen wieder Wahlmöglichkeiten erkennen.

Schmidt beschreibt Beratung als Angebot unterschiedlicher Perspektiven, nicht als Durchsetzung der richtigen Antwort. In der Führungsrolle kommt jedoch Verantwortung für verbindliches Handeln hinzu: Unterschiedliche Überzeugungen dürfen bleiben, während gemeinsame Aufgaben Entscheidungen verlangen. Dabei geht es auch um die Grenzen persönlicher Anstrengung angesichts struktureller Widersprüche.

️ Themen dieser Folge:

Bewusste Absichten und unwillkürliche Reaktionen unterscheiden

Aufmerksamkeit auf Bedürfnisse und verfügbare Kompetenzen richten

Mit Ärger umgehen, ohne jedem Impuls zu folgen

Zusammenarbeit trotz unterschiedlicher Überzeugungen ermöglichen

Zielkonflikte und die jeweiligen Kosten einer Entscheidung anerkennen

Selbstoptimierung, Sinnorientierung und Achtung vor Unterschiedlichkeit hinterfragen

Weiterführende Links:

Gunther Schmidt – Person und hypnosystemischer Ansatz

Hypnosystemisches Cognintuitions-Coaching – Curriculum Orga

Gunther Schmidt auf LinkedIn

Viktor E. Frankl – „… trotzdem Ja zum Leben sagen. Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager“

Gregory Bateson – „Ökologie des Geistes“

Milton H. Erickson – „Gesammelte Schriften“

Helm Stierlin – „Das erste Familiengespräch“

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1 Stunde 29 Minuten
Warum fürchten wir uns oft vor den falschen Dingen – und unterschätzen zugleich die Risiken, die unser Leben tatsächlich prägen? Risikoforscher Prof. Dr. Ortwin Renn erklärt, wie statistische Wahrscheinlichkeiten, persönliche Erfahrungen und gefühlte Bedrohungen unsere Entscheidungen beeinflussen.

Gemeinsam mit Marco spricht er über systemische Risiken, Polykrisen und die Grenzen von Prognosen. Es geht um kognitive Dissonanz, gesellschaftliche Konflikte, künstliche Intelligenz und die Frage, wie Unternehmen Resilienz aufbauen können. Ortwin Renn zeigt außerdem, warum Wissen allein selten genügt und ein Denken in Wahrscheinlichkeiten oft hilfreicher ist als einfache Ja-Nein-Antworten.

️ Themen dieser Folge:

Wie sich statistische und gefühlte Risiken voneinander unterscheiden

Warum Wissen, Interessen, Werte und Präferenzen unser Handeln bestimmen

Was systemische Risiken von bereits eingetretenen Polykrisen unterscheidet

Wie Unternehmen Effizienz und langfristige Resilienz miteinander verbinden können

Welche gesellschaftlichen Folgen der breite Einsatz künstlicher Intelligenz haben könnte

Warum Konflikte manchmal durch gemeinsame Begriffe und gute Moderation lösbar werden

Wann weitere Analysen keinen Mehrwert mehr liefern und Entscheidungen notwendig sind

Weiterführende Links:

Ortwin Renn: Demokratie neu gestalten

Weitere Veröffentlichungen von Ortwin Renn

Prof. Dr. Ortwin Renn auf LinkedIn

Talcott Parsons: Zur Theorie sozialer Systeme

Steven Pinker: Aufklärung jetzt

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1 Stunde 49 Minuten
Was passiert mit Führung, wenn KI nicht nur analysiert, sondern Entscheidungen vorbereitet, Kommunikation übersetzt und als Agent mitarbeitet? Dr. Alice Rickert, Psychologin und Forschungsprojektleiterin an der Universität St. Gallen, diskutiert mit Marco, wo Systeme Entscheidungen verbessern können – und wo menschliche Verantwortung unersetzlich bleibt.

Ausgehend von menschlichen Entscheidungsprozessen geht es um Bias, Emotionen und die Neigung von KI, uns zu bestätigen. Alice und Marco beleuchten Chancen und Risiken von People Analytics, KI-vermittelter Kommunikation und geteilter Verantwortung. Außerdem fragen sie, wie Führungskräfte Entscheidungen von Agenten prüfen können, ohne sie blind zu übernehmen oder reflexhaft zu überstimmen.

️ Themen dieser Folge:

Wie menschliche Erfahrungen und Emotionen Entscheidungen prägen

Warum bestätigende KI zu Selbstüberschätzung führen kann

Personalisierte Kommunikation durch KI: Übersetzung oder gefährlicher Filter?

People Analytics zwischen Erkenntnisgewinn, Überwachung und Datensouveränität

Wie Verantwortung zwischen Menschen und KI-Agenten geteilt werden kann

Warum gute Agentenführung auch menschliche Führung verbessern könnte

Weiterführende Links:

Dr. Alice Rickert an der Universität St. Gallen

Dr. Alice Rickert auf LinkedIn

Yolande Strengers und Jenny Kennedy: The Smart Wife

David De Cremer: Leadership by Algorithm

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1 Stunde 47 Minuten
Vertrauen beginnt dort, wo Kontrolle an ihre Grenzen stößt – und macht uns gerade deshalb verwundbar. Prof. Dr. Guido Möllering, Direktor des Reinhard-Mohn-Instituts für Unternehmensführung, erklärt, wie Kooperation trotz Ungewissheit gelingen kann und weshalb Vertrauen mehr ist als die Bereitschaft, ein Restrisiko zu tragen.

Mit Marco spricht er über das Verhältnis von Vertrauen und Zutrauen, über sinnvollen Corporate Purpose und über Macht in Entscheidungsprozessen. Sie diskutieren, welche Entscheidungen KI künftig übernehmen kann, ob dadurch Entscheidungen nachvollziehbarer werden – und was es bedeutet, einem KI-System zu vertrauen.

️ Themen dieser Folge:

Warum Vertrauen Ungewissheit und die eigene Verwundbarkeit voraussetzt

Wie Vertrauen, Zutrauen und Kontrolle im Arbeitsalltag zusammenspielen

Wann Corporate Purpose Orientierung gibt und wann er zur Fassade wird

Wie Macht die Entstehung und Darstellung von Entscheidungen beeinflusst

Welche Entscheidungen KI übernehmen kann – und welche unentscheidbar bleiben

Wie Vertrauen in KI-Systeme schrittweise entstehen könnte

Weiterführende Links:

Prof. Dr. Guido Möllering auf LinkedIn

Prof. Dr. Guido Möllering an der Universität Witten/Herdecke

Anthony Giddens: The Consequences of Modernity

Günther Ortmann: Über den Vertrag hinaus

Günther Ortmann: Regel und Ausnahme

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Über diesen Podcast

Wie gestaltet man ein nachhaltig erfolgreiches Unternehmen? Wie kann ein Wirtschaften gelingen, das Profit, Umwelt und Menschen in Einklang bringt? Wie überfordert man sich bei dem Versuch, etwas zu bewirken, nicht ständig selbst? Marco sucht im Gespräch mit CEOs, Gründer:innen und Expert:innen aus den unterschiedlichsten Fachgebieten Antworten auf die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Er versucht dabei herauszufinden, wie man ein bedeutungsvolles Leben voller Gelassenheit führt. Marco Alberti ist Unternehmensphilosoph und Gründer von Murakamy. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Leadership durch strahlkräftige Visionen, sinnvolle Strategien und die richtigen Ziele.
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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