Arnes Geheimschrank - Podcastideen & mehr
Arne Ruddat spricht über alle möglichen Dinge, die anderswo nicht gepasst haben.
Podcaster
Episoden
10.01.2026
15 Minuten
In dieser Episode setze ich mich mit der langfristigen Sicherheit
und Nährstoffversorgung der Slow-Carb-Diät auseinander, basierend
auf den Prinzipien von Tim Ferriss. Die Kernfrage, die ich
beantworte, ist, ob die strikte Einhaltung dieser Diät über längere
Zeiträume zu Nährstoffmängeln oder gesundheitlichen Problemen
führen kann. Im Fall der Slow-Carb-Diät ist meine Schlussfolgerung
überwiegend positiv, vorausgesetzt, die Empfehlungen werden
umfassend umgesetzt. Trotz der Eliminierung bestimmter
Lebensmittelgruppen enthalten die erlaubten Nahrungsmittel genügend
Nährstoffe, um die Anforderungen des Körpers zu erfüllen. Ein
zentrales Element der Ernährung sind Hülsenfrüchte. Diese
vielseitigen Nahrungsmittel, wie Bohnen, Linsen und Erbsen, sind
reich an Ballaststoffen, pflanzlichem Protein und komplexen
Kohlenhydraten, die eine langsame Verdauung begünstigen. Ich
erläutere, dass Hülsenfrüchte viele Vitamine und Mineralstoffe
bieten, die für eine ausgewogene Ernährung unerlässlich sind. Sie
sind nicht nur nährstoffdicht, sondern auch eine hervorragende
Quelle für Ballaststoffe, die sowohl die Verdauung unterstützen als
auch ein sattes Gefühl fördern. Das Gemüse spielt ebenfalls eine
wesentliche Rolle in der Slow-Carb-Diät. Alle nicht-stärkehaltigen
Gemüsesorten sind erlaubt und liefern zahlreiche Vitamine und
Mineralstoffe mit einer geringen Kaloriendichte. Ich betone, dass
diese Gemüsesorten als Ersatz für Obst fungieren können, wenn es um
die Zufuhr wichtiger Nährstoffe geht. Fermentiertes Gemüse wie
Sauerkraut wird ebenfalls hervorgehoben, da es zur Aufnahme von
Probiotika beiträgt und somit die Darmgesundheit unterstützt. Ein
weiterer Aspekt, den ich bespreche, sind die Proteinquellen.
Fleisch, Fisch und Eier sind essenziell für die Eiweißversorgung,
die für den Muskelerhalt und viele Körperfunktionen wichtig ist.
Selbst Vegetarierinnen und Vegetarier können die Diät anpassen,
indem sie pflanzliche Proteine wie Tofu integrieren, wobei auch für
Veganerinnen und Veganer Alternativen bestehen. Die Wichtigkeit
einer ausreichenden Zufuhr von Eiweiß wird unterstrichen, um den
Nährstoffbedarf zu decken. Gesunde Fette und Öle sind ein weiterer
Bestandteil der Slow-Carb-Diät, im Gegensatz zu traditionellen
Low-Fat-Diäten. Ich erkläre, wie Fette wichtige Vitamine
transportieren und den Körper mit den notwendigen Fettsäuren
versorgen. Die vorsichtige Verwendung dieser energiedichten
Nahrungsmittel ist jedoch von Bedeutung, um ein Übermaß an Kalorien
zu vermeiden. Ich beleuchte auch die potenziellen kritischen
Nährstoffe in der Diät, wie Vitamin D und Calcium, die durch
sorgfältige Nahrungswahl und gegebenenfalls Supplementierung
ausgeglichen werden können. Es ist wichtig, auf den eigenen Körper
zu hören und entsprechende Anpassungen vorzunehmen, sollten
Anzeichen eines Nährstoffmangels auftreten. Im Fazit stelle ich
fest, dass die Slow-Carb-Diät, bei richtiger Anwendung, keine
signifikanten negativen gesundheitlichen Auswirkungen hat. Sie
fördert eine nahrhafte, ausgewogene Ernährung, die reich an
Ballaststoffen und Proteinen ist, während sie gleichzeitig leere
Kalorien meidet. Mein Ziel ist es, die Hörerinnen und Hörer zu
ermutigen, auf ihre eigenen Bedürfnisse zu hören und gegebenenfalls
Anpassungen vorzunehmen. Die wissenschaftlichen Grundlagen und
positiven Effekte dieser Diät auf den Stoffwechsel und die
Gesundheit werden untermauert durch zahlreiche Studien und
Erfahrungsberichte. Ich lade die Zuhörerinnen und Zuhörer ein, ihre
eigenen Erfahrungen und Gedanken zur Slow-Carb-Diät mit mir zu
teilen, und freue mich darauf, eventuell meine persönliche Reise
mit dieser Diät in einer zukünftigen Episode zu vertiefen.
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09.01.2026
9 Minuten
In dieser Episode der Reihe zu Slow Carb nach Tim Ferriss beleuchte
ich die fünfte Regel: der wöchentliche Cheat Day. Der Cheat Day, im
Volksmund auch Fresstag genannt, ist für viele Diätende der
attraktivste Aspekt, da er eine temporäre Auszeit von den strengen
Diätregeln bietet. Ich erkläre, dass Tim Ferriss empfiehlt, diesen
Tag meist auf den Samstag zu legen, um ihn sozial optimal zu
gestalten, aber ich betone auch die Flexibilität, den Cheat Day
nach Bedarf zu wählen, solange er auf einen pro Woche beschränkt
bleibt. Der Cheat Day ist nicht nur eine Einladung zum Schlemmen;
ich gehe auf die psychologischen Effekte ein, die dieser Tag mit
sich bringt. Indem wir wissen, dass wir einen Tag in der Woche
alles essen dürfen, fällt es uns leichter, in den restlichen Tagen
diszipliniert zu bleiben. Ein fester Cheat Day wirkt dabei wie ein
Ventil, um gelüste abzubauen, und steigert unsere Motivation, indem
er das Gefühl von Verzicht mildert. Studien unterstützen diese
Sichtweise und zeigen, dass geplante Abweichungen in einer Diät
hilfreich sein können, um den Druck zu reduzieren und
Heißhungerattacken zu entschärfen. Ich gehe auch auf die
physiologischen Aspekte des Cheat Days ein. Durch die erhöhte
Nahrungsaufnahme an diesem Tag kann der Körper den Leptinspiegel,
ein Hormon, das unser Hungergefühl reguliert, wieder anheben. Dies
verhindert, dass der Stoffwechsel auf "Sparmodus" umschaltet und
sorgt dafür, dass wir auch weiterhin Fett verbrennen. Ich erkläre,
dass der Cheat Day theoretisch wie ein metabolischer Reset wirkt,
der es ermöglicht, den Grundumsatz zu stabilisieren und unsere
Energiereserven aufzufrischen. Auch die Aufstockung der
Glykogenspeicher in der Muskulatur kann dabei helfen, in der
Folgezeit bessere Trainingsergebnisse zu erzielen. Jedoch lege ich
großen Wert darauf, realistisch zu sein und zu betonen, dass
exzessives Essen vermieden werden sollte. Der Cheat Day sollte
nicht zu einem Freifahrtschein werden, bei dem wir rücksichtslos
Kalorien konsumieren. Ich empfehle daher einige Strategien, um den
Cheat Day optimal zu gestalten, wie beispielsweise ein
proteinreiches Frühstück und leichte körperliche Aktivitäten, um
die hinzugefügten Kalorien besser zu verarbeiten. Zusammenfassend
dient Regel 5 vor allem der Balance in der Diät und der Stabilität
des Stoffwechsels. Der Cheat Day ist eine Möglichkeit, nicht nur
physisch, sondern auch psychisch im Gleichgewicht zu bleiben,
wodurch die Reihe der Slow Carb-Diät auf lange Sicht durchhaltbar
bleibt. Ich mache deutlich, dass der Cheat Day nicht als Ausrede
für unkontrolliertes Essen dienen soll, sondern vielmehr als
gezielte Regel zur Unterstützung des Fortschritts und zur
Entspannung innerhalb der Diät. In der nächsten Episode werde ich
mich mit der langfristigen Sicherheit der Diät und der
Nährstoffversorgung beschäftigen.
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08.01.2026
7 Minuten
In dieser Episode setze ich meine Reihe über die Slow Carb Diät von
Tim Ferriss fort und beleuchte die vierte Regel: kein Obst. Diese
Regel sorgt oft für Diskussionen, da Obst allgemein als gesund
angesehen wird. Ferriss argumentiert jedoch im Kontext des
gezielten Fettabbaus, dass Obst in der aktiven Abnehmphase
vermieden werden sollte, da der enthaltene Fruchtzucker, die
Fruktose, den Fettabbau erheblich verlangsamen kann. Fruktose ist
ein Einfachzucker, der in vielen Früchten, Honig und sogar in
Maissirup vorkommt. Unser Körper verarbeitet Fruktose anders als
Glukose, da sie hauptsächlich in der Leber verstoffwechselt wird.
Ein Überschuss an Fruktose wird von der Leber genutzt, um Fett zu
produzieren, was zu einer Erhöhung der VLDL-Triglyceride im Blut
führen kann. Diese Triglyceride sind Transportmittel für Fette und
können im Fettgewebe gespeichert werden. Ferriss beschreibt es so,
dass Fruktose zur Bildung von Glycerolphosphat führt und somit zu
einer Zunahme des Körperfettes beiträgt. Außerdem füllt
Fruchtzucker die Glykogenspeicher in der Leber auf und signalisiert
dem Körper, dass kein Bedarf besteht, gespeichertes Fett zu
verbrennen. Ein weiterer kritischer Punkt ist, dass Fruktose die
Insulinausschüttung und die Produktion des Sättigungshormons Leptin
nur gering beeinflusst. Dies führt dazu, dass eine fruktosereiche
Mahlzeit nicht das gleiche Sättigungsgefühl erzeugt wie eine
vergleichbare Menge an Glukose. Besonders bei Früchten mit wenig
Ballaststoffen oder bei Fruchtsäften bleibt das Sättigungsgefühl
schwach. Wir kennen das: Man isst eine halbe Melone und hat
trotzdem noch Hunger. Obwohl ganzes Obst viele Ballaststoffe und
Vitamine enthält, empfiehlt Ferriss, während der Slow Carb Diät auf
Obst zu verzichten, um den Fettabbau zu maximieren. Er weist darauf
hin, dass unsere Vorfahren früher nicht das ganze Jahr über Zugriff
auf Obst hatten, und hebt hervor, dass viele Gemüsesorten
tatsächlich reich an Vitamin C und anderen Antioxidantien sind.
Dies ist besonders für diejenigen von Bedeutung, die auf eine
ausreichende Nährstoffversorgung achten. Es ist wichtig zu betonen,
dass das Verbot von Obst während der Diät keine allgemeine
Abneigung gegen Obst ist. Es handelt sich um eine temporäre
Maßnahme zur Unterstützung beim Abnehmen. Sobald das Zielgewicht
erreicht ist, können wieder Früchte in die Ernährung aufgenommen
werden, insbesondere am vorgesehenen Cheat Day. Dabei erhält man
die gesundheitlichen Vorteile von Obst, ohne die Diätwirkung zu
gefährden. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Vermeidung
von Obst in der Abnehmphase eine strategische Entscheidung ist, die
darauf abzielt, den Stoffwechsel im Fettabbau-Modus zu halten. Die
nötigen Vitamine und Ballaststoffe kommen stattdessen aus dem
erlaubten Gemüse und Hülsenfrüchten. In der nächsten Episode werde
ich Regel 5 besprechen: den wöchentlichen Cheat Day, auch bekannt
als Fresstag.
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07.01.2026
6 Minuten
In dieser Episode widme ich mich der dritten Regel des Slow
Carb-Ernährungsprogramms nach Tim Ferriss: dem Verzicht auf
kalorienhaltige Getränke. In der vergangenen Episode haben wir die
Regel Nummer zwei behandelt, die sich mit der Wiederholung von
Mahlzeiten beschäftigt. Solltest du diese Episode noch nicht gehört
haben, empfehle ich, Episode 24 von Arnes Geheimschrank als
Ausgangspunkt zu wählen. Der Fokus dieser Episode liegt auf der
Bedeutung, flüssige Kalorien zu meiden. Damit sind insbesondere
zuckerhaltige Getränke wie Limonade, Cola, Fruchtsäfte und
alkoholische Getränke gemeint, die wir vollständig aus unserer
Ernährung streichen sollten. Erlaubt sind hingegen Wasser,
ungesüßter Tee und schwarzer Kaffee. Ferriss macht jedoch Ausnahmen
für Diätlimonaden und in maßen für trockenen Rotwein. Ich
persönlich bevorzuge zuckerfreie Erfrischungsgetränke und habe
dabei keine negativen Auswirkungen bemerkt, solange ich vor allem
Wasser und Kaffee konsumierte. Ein zentraler Punkt, den ich
anspreche, ist die Art und Weise, wie der Körper flüssige Kalorien
verarbeitet. Diese durchlaufen den Verdauungsprozess viel schneller
und erzeugen keine signifikanten Sättigungsgefühle, da der Magen
nicht dehnt und somit keine Dehnungsreize aktiviert werden. Studien
zeigen, dass wir nach dem Konsum von zuckerhaltigen Getränken keine
angemessene Nahrungsaufnahme im Folgenden vornehmen. So kann es
passieren, dass wir zusätzliche Kalorien aufnehmen, ohne es zu
merken, was letztendlich den Fettabbau behindert. Besonders zu
beachten sind auch Fruchtsäfte, die, ähnlich wie Limonade, einen
hohen Zuckergehalt aufweisen, jedoch kaum Ballaststoffe bieten, die
uns sättigen würden. Smoothies sind ebenfalls problematisch, da sie
uns dazu verleiten, schneller hohe Kalorienmengen zu konsumieren.
Ich erläutere, dass flüssige Kalorien die natürlichen
Sättigungsmechanismen umgehen und zu einer hohen Energieaufnahme
führen, ohne dass wir uns entsprechend satt fühlen – ein Rezept für
Gewichtszunahme. Ich kläre auf, dass Wasser der ideale Durstlöscher
ist, da es null Kalorien hat und den Magen dennoch vorübergehend
füllt. Ungesüßter Tee und Kaffee tragen zur Gesundheit bei, ohne
den Insulinspiegel zu beeinflussen. Ferriss' Erlaubnis für moderate
Rotwein-Konsume lässt darauf schließen, dass auch bei ihm ein
gewisses persönliches Interesse besteht, das in einem anderen
Kontext diskutiert werden kann. Zusammengefasst lässt sich sagen,
dass durch den Verzicht auf kalorienhaltige Getränke eine
signifikante Reduzierung der Gesamtenergieaufnahme erreicht wird,
was den Blutzuckerspiegel stabil hält und den Fettabbau
erleichtert. In der nächsten Episode werden wir die vierte Regel
und deren Einsichten in die Ernährung thematisieren: der Verzicht
auf Obst.
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06.01.2026
6 Minuten
In dieser Episode gehe ich auf die zweite Regel der Slow Carb Diät
von Tim Ferriss ein: die Wiederholung von Mahlzeiten und die
Verringerung der Ernährungsvielfalt. Nachdem wir in der vorherigen
Episode darüber gesprochen haben, wie wichtig es ist, weiße
Kohlenhydrate zu vermeiden, beleuchtet diese Folge, wie das
Festlegen auf bestimmte Standardmahlzeiten den Erfolg unserer Diät
unterstützen kann. Wir erkennen, dass die meisten Menschen ohnehin
routinemäßig die gleichen Speisen konsumieren, oft in ungesunder
Form. Bei der Slow Carb Diät versuchen wir, neue Standardgerichte
zu etablieren, die den Diätvorgaben entsprechen, und genießen diese
in regelmäßigen Abständen. Die strukturierte Mahlzeitenauswahl
besteht typischerweise aus vier Komponenten: einer Eiweißquelle,
Hülsenfrüchten, Gemüse und etwas gesundem Fett oder Gewürzen. Ich
gebe konkrete Beispiele für solche Kombinationen wie Rührei mit
Bohnen und Spinat oder Hähnchenbrust mit Linsen und Brokkoli. Diese
wiederkehrenden Mahlzeiten helfen nicht nur, den Überblick zu
behalten, sondern reduzieren auch die Kalorienzufuhr. Der
wissenschaftliche Hintergrund liegt in der sensorisch-spezifischen
Sättigung, die zeigt, dass wir weniger von einem bestimmten
Lebensmittel essen, wenn wir bereits viel davon konsumiert haben.
Diese Erkenntnis ist entscheidend, um zu verstehen, warum weniger
Abwechslung tatsächlich beim Abnehmen helfen kann. Ein weiterer
Vorteil der Wiederholungen ist die Vereinfachung der Planung. Indem
wir weniger Zeit mit dem Suchen nach neuen Rezepten verbringen,
können wir uns besser auf die Zubereitung und den Genuss der
gewählten Standardgerichte konzentrieren. Diese einfache
Herangehensweise sorgt dafür, dass wir unsere Nährstoffe in
ausreichender Menge, insbesondere Eiweiß und Ballaststoffe,
erhalten und gleichzeitig Risiken minimieren, versehentlich
unerlaubte Zutaten zu konsumieren. Ich erläutere auch, wie die
bewusste Eintönigkeit der Ernährung nicht zu einem Nährstoffmangel
führt. Innerhalb der erlaubten Lebensmittelgruppen gibt es noch
viele Möglichkeiten zur Variation, sei es durch unterschiedliche
Eiweißquellen oder saisonales Gemüse. Dies ermöglicht es uns, eine
gewisse Flexibilität innerhalb der Diät zu bewahren, ohne die
festgelegten Grenzen zu überschreiten. Zudem erörtere ich, wie die
psychologische Komponente der Entscheidung, was zu essen ist, durch
die Reduzierung der Auswahlmöglichkeiten vereinfacht wird.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Regel Nummer 2 der Slow Carb
Diät vor allem auf Einfachheit und Kontrolle abzielt. Weniger
Vielfalt in den Mahlzeiten führt automatisch zu einer geringeren
Kalorienaufnahme, unterstützt aber gleichzeitig unser Ziel, mit der
Diät dranzubleiben. In der nächsten Episode werden wir uns mit
Regel Nummer 3 befassen: dem Verzicht auf kalorienhaltige Getränke.
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Arne Ruddat spricht über alle möglichen Dinge, die anderswo nicht
gepasst haben.
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