Die Slow-Carb-Diät nach Tim Ferriss – Teil 2

Die Slow-Carb-Diät nach Tim Ferriss – Teil 2

In dieser Episode wird die zweite Regel der Slow Carb Diät besprochen: Wiederholung von Mahlzeiten mit Standardgerichten aus Eiweiß, Hülsenfrüchten, Gemüse und gesunden Fetten zur Unterstützung des Diäterfolgs.
6 Minuten
Podcast
Podcaster
Arne Ruddat spricht über alle möglichen Dinge, die anderswo nicht gepasst haben.

Beschreibung

vor 1 Woche
In dieser Episode gehe ich auf die zweite Regel der Slow Carb Diät
von Tim Ferriss ein: die Wiederholung von Mahlzeiten und die
Verringerung der Ernährungsvielfalt. Nachdem wir in der vorherigen
Episode darüber gesprochen haben, wie wichtig es ist, weiße
Kohlenhydrate zu vermeiden, beleuchtet diese Folge, wie das
Festlegen auf bestimmte Standardmahlzeiten den Erfolg unserer Diät
unterstützen kann. Wir erkennen, dass die meisten Menschen ohnehin
routinemäßig die gleichen Speisen konsumieren, oft in ungesunder
Form. Bei der Slow Carb Diät versuchen wir, neue Standardgerichte
zu etablieren, die den Diätvorgaben entsprechen, und genießen diese
in regelmäßigen Abständen. Die strukturierte Mahlzeitenauswahl
besteht typischerweise aus vier Komponenten: einer Eiweißquelle,
Hülsenfrüchten, Gemüse und etwas gesundem Fett oder Gewürzen. Ich
gebe konkrete Beispiele für solche Kombinationen wie Rührei mit
Bohnen und Spinat oder Hähnchenbrust mit Linsen und Brokkoli. Diese
wiederkehrenden Mahlzeiten helfen nicht nur, den Überblick zu
behalten, sondern reduzieren auch die Kalorienzufuhr. Der
wissenschaftliche Hintergrund liegt in der sensorisch-spezifischen
Sättigung, die zeigt, dass wir weniger von einem bestimmten
Lebensmittel essen, wenn wir bereits viel davon konsumiert haben.
Diese Erkenntnis ist entscheidend, um zu verstehen, warum weniger
Abwechslung tatsächlich beim Abnehmen helfen kann. Ein weiterer
Vorteil der Wiederholungen ist die Vereinfachung der Planung. Indem
wir weniger Zeit mit dem Suchen nach neuen Rezepten verbringen,
können wir uns besser auf die Zubereitung und den Genuss der
gewählten Standardgerichte konzentrieren. Diese einfache
Herangehensweise sorgt dafür, dass wir unsere Nährstoffe in
ausreichender Menge, insbesondere Eiweiß und Ballaststoffe,
erhalten und gleichzeitig Risiken minimieren, versehentlich
unerlaubte Zutaten zu konsumieren. Ich erläutere auch, wie die
bewusste Eintönigkeit der Ernährung nicht zu einem Nährstoffmangel
führt. Innerhalb der erlaubten Lebensmittelgruppen gibt es noch
viele Möglichkeiten zur Variation, sei es durch unterschiedliche
Eiweißquellen oder saisonales Gemüse. Dies ermöglicht es uns, eine
gewisse Flexibilität innerhalb der Diät zu bewahren, ohne die
festgelegten Grenzen zu überschreiten. Zudem erörtere ich, wie die
psychologische Komponente der Entscheidung, was zu essen ist, durch
die Reduzierung der Auswahlmöglichkeiten vereinfacht wird.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Regel Nummer 2 der Slow Carb
Diät vor allem auf Einfachheit und Kontrolle abzielt. Weniger
Vielfalt in den Mahlzeiten führt automatisch zu einer geringeren
Kalorienaufnahme, unterstützt aber gleichzeitig unser Ziel, mit der
Diät dranzubleiben. In der nächsten Episode werden wir uns mit
Regel Nummer 3 befassen: dem Verzicht auf kalorienhaltige Getränke.

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