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Episoden

54 Minuten
Fair Fashion Talk - der Podcast über faire und nachhaltige Mode Weniger, aber besser. Dieser Gedanke zieht sich durch die Arbeit von Maximilian Rupp und seine Slow-Fashion-Marke Hacoy. Keine ständigen Kollektionen, keine Rabattaktionen und keine Kompromisse bei Qualität und Produktion. Stattdessen: langlebige Kleidung, transparente Lieferketten, europäische Produktionspartner und die Überzeugung, dass ein Kleidungsstück seinen Wert nicht verliert, nur weil es nicht mehr ganz neu ist. Ich spreche mit Maximilian darüber, wie man als junge Modemarke gegen die Logik des schnellen Konsums antritt – und warum Nachhaltigkeit für ihn weit über die Wahl der richtigen Materialien hinausgeht. Wir sprechen über bewussten Konsum, faire Preise, digitale Produktpässe, Reparaturangebote und Rückkaufmodelle – und über seine Vision, Mode wieder stärker regional zu denken und lokale Wertschöpfung zu fördern. Außerdem gibt Maximilian uns auch einen Ausblick auf ein spannendes neues Projekt: die Hacoy-App mit digitalem Produktpass, Repair-Service und Resale-Plattform.Eine Folge über Haltung, Unternehmertum und die Frage, ob eine kleine Modemarke tatsächlich etwas am System verändern kann. Ich nehme aus unserem Gespräch vor allem eines mit: Nachhaltigkeit bedeutet auch, Entscheidungen zu treffen – und diese konsequent zu vertreten. Sei es beim Design, bei der Produktion, beim Preis oder beim Umgang mit den eigenen Kundinnen und Kunden. Links zu dieser Folge: https://www.hacoy.com/de https://www.fairfashiontalk.de Instagram - @fairfashiontalk_podcast
57 Minuten
Fair Fashion Talk - der Podcast über faire und nachhaltige Mode Was passiert, wenn eine Marke, die ihrer Zeit eigentlich schon immer voraus war, plötzlich merkt: Die Welt hat sich verändert? Die Geschichte von Ethletic beginnt Ende der 90er-Jahre in Pakistan – mit dem Anspruch, Produkte unter fairen Bedingungen herzustellen. Aus der Produktion fair gehandelter Fußbälle entstand schließlich die Idee für einen der ersten nachhaltigen Sneaker. Ethletic war damit früh ein Pionier und setzte auf faire Arbeitsbedingungen, nachhaltige Materialien und einen anderen Umgang mit Produktion. Doch seitdem hat sich viel verändert: in der Modebranche, im Handel und bei den Erwartungen der Konsumentinnen und Konsumenten. Nachhaltigkeit muss heute nicht nur glaubwürdig sein, sondern zunehmend auch transparent und nachweisbar. 2026 steht Ethletic deshalb vor einer neuen Herausforderung. Es geht nicht um einen Neustart, wie im Gespräch betont wird, sondern um Transformation: Die Marke soll sich weiterentwickeln, neue Zielgruppen erreichen und wirtschaftlich zukunftsfähig werden – ohne ihre Kernwerte aufzugeben. Und genau darüber spreche ich heute mit Marc Solterbeck, der Ethletic 2011 übernommen hat, und Nikolas Himmel, der gemeinsam mit weiteren Mitstreitern die Zukunft der Marke gestalten möchte. Es geht um Generationenwechsel und Transformation, um faire Lieferketten, Siegel und Transparenz – aber auch um Kreislaufwirtschaft, Recycling, Reparatur und die Frage, wie nachhaltige Produkte attraktiv, langlebig und bezahlbar bleiben können. Marc hat dabei ein klares Lieblingswort, wenn es um die Zukunft von Ethletic geht: „konsequente Ethik“. Denn Ethletic soll nicht einfach nachhaltig sein. Die Marke will zeigen, dass ethisches Handeln und wirtschaftlicher Erfolg Hand in Hand gehen können – und damit vielleicht wieder zum Vorbild für andere werden. Doch wie konsequent kann Nachhaltigkeit tatsächlich sein, wenn ein Sneaker aus zahlreichen Komponenten besteht? Wenn Recycling technisch möglich, aber wirtschaftlich kaum darstellbar ist? Und wenn gleichzeitig neue Regularien, Zertifizierungen und Transparenzanforderungen hinzukommen? Darüber sprechen wir heute – und über die vielleicht entscheidende Frage: Wie wird aus einer guten Idee eine zukunftsfähige Marke – und wie konsequent kann Ethik dabei tatsächlich sein? Links zu dieser Folge: https://ethletic.com/ https://www.fairfashiontalk.de Instagram - @fairfashiontalk_podcast
47 Minuten
Fair Fashion Talk - der Podcast über faire und nachhaltige Mode Was wäre, wenn Polyester nicht zwangsläufig Mikroplastik hinterlassen müsste? Und wenn Textilien von Anfang an so entwickelt würden, dass sie am Ende ihres Lebens wieder in biologische oder technische Kreisläufe zurückkehren können? Darüber spreche ich in dieser Folge mit Manuel Schweizer von OceanSafe. Seit fast 40 Jahren ist er in der Textilbranche tätig und kennt die Industrie aus ganz unterschiedlichen Perspektiven – von Design und Beschaffung bis hin zur Entwicklung neuer Materialien. Mit OceanSafe arbeitet er an Alternativen zu konventionellem Polyester und an einer Textilproduktion, die weniger Energie benötigt, frei von problematischen Stoffen ist und langfristig kreislauffähig werden soll. Wir sprechen darüber, wie OceanSafe entstanden ist, was hinter dem Material naNea steckt und warum der Preis eine entscheidende Rolle spielt, wenn nachhaltige Innovationen im großen Maßstab Wirkung entfalten sollen. Außerdem geht es um Lieferketten in Pakistan und China, soziale Verantwortung, Zertifizierungen, neue gesetzliche Anforderungen und die Frage, warum die Textilindustrie einen langen Atem braucht, um wirklich etwas zu verändern. Begleite uns auf eine spannende Reise in die Welt neuer Materialien und echter Kreislaufwirtschaft. Manuel gibt uns spannende Einblicke, wie Textilien von Grund auf neu gedacht und für eine echte Kreislaufwirtschaft entwickelt werden können. Links zu dieser Folge: https://www.oceansafe.co/ https://c2c.ngo/ www.maxtex.eu https://www.fairfashiontalk.de Instagram - @fairfashiontalk_podcast
1 Stunde
Fair Fashion Talk - der Podcast über faire und nachhaltige Mode Nachhaltigkeit ist längst ein Wettbewerbsthema – und wer hier besonders gute Arbeit leistet, kann sich dafür auszeichnen lassen. Nachhaltigkeitspreise und Awards gibt es inzwischen viele. Doch was steckt eigentlich hinter diesen Auszeichnungen? Nach welchen Kriterien werden Unternehmen bewertet? Wie transparent sind die Verfahren – und wie glaubwürdig ist ein Award, wenn „Nachhaltigkeit“ daraufsteht? Denn ein Award kann weit mehr sein als eine Trophäe im Schrank: Er kann Unternehmen eine Bühne geben, Mitarbeitende motivieren, Geschichten erzählen und Nachhaltigkeit aus der viel zitierten Nachhaltigkeits-Bubble in die breite Öffentlichkeit tragen. Gleichzeitig stellt sich aber die Frage: Wo endet sinnvolle Anerkennung – und wo beginnt Greenwashing? Außerdem werfen wir einen Blick auf den Deutschen Nachhaltigkeitspreis, der immer wieder für Diskussionen sorgt – gerade wenn es um Transparenz, Kriterien und Glaubwürdigkeit geht. Und doch hat dieser große und sehr medienwirksame Award eine wichtige Funktion: Er bringt das Thema Nachhaltigkeit aus der Nische heraus und erreicht Menschen weit über die eigentliche Nachhaltigkeits-Bubble hinaus. Wie also können Nachhaltigkeits-Awards tatsächlich zur Transformation beitragen? Was macht einen guten und glaubwürdigen Award aus? Und worauf sollten Unternehmen achten, bevor sie sich um einen Nachhaltigkeitspreis bewerben? Darüber spreche ich heute mit Dr. Beate Gebhardt. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren wissenschaftlich mit Awards, ihrer Wirkung und ihrer Qualität – und damit, wie Nachhaltigkeitsleistungen sichtbar und bewertbar gemacht werden können. Für mich persönlich hat dieses Gespräch einen ganz neuen Blick auf Nachhaltigkeitspreise und Awards eröffnet. Es lohnt sich, genauer hinzuschauen: Was wird ausgezeichnet, nach welchen Kriterien – und wie transparent und glaubwürdig ist das Ganze? Und vielleicht ist der Gedanke „Der beste Nachhaltigkeits-Award ist der, den man irgendwann nicht mehr braucht“ der schönste Abschluss für unser Gespräch. Denn eigentlich sollte Nachhaltigkeit irgendwann kein Wettbewerbsvorteil und keine besondere Auszeichnung mehr sein, sondern selbstverständlich. Links zu dieser Folge: https://www.nachhaltigkeitspreis.de/ https://sustainability-award-finder.de/ https://www.fairfashiontalk.de Instagram - @fairfashiontalk_podcast
48 Minuten
Fair Fashion Talk - der Podcast über faire und nachhaltige Mode In der heutigen Folge werfen wir mal wieder einen Blick auf die Textilbranche im Bereich Berufs- und Arbeitsbekleidung – und in diesem Zusammenhang natürlich auf ein weiteres MaxTex Mitglied. Mein Gast ist Katja Schwerdtfeger, Market Director South bei Kentaur. Das dänische Unternehmen entwickelt und produziert Berufsbekleidung für Branchen wie Pflege, Gastronomie, Lebensmittelhandel und Textilservice – mit einem klaren Fokus auf Funktionalität, Langlebigkeit und nachhaltige Innovationen. Dabei spielt bei Kentaur insbesondere der Leitgedanke „Made for people“ eine zentrale Rolle: Es geht darum, Arbeitskleidung konsequent aus der Perspektive der Menschen zu denken, die sie täglich tragen, und gleichzeitig ökologische sowie soziale Verantwortung entlang der gesamten Wertschöpfungskette mitzudenken. Wir sprechen darüber, warum Nachhaltigkeit längst mehr sein muss als reine Gesetzeskonformität, welche Herausforderungen recycelte Materialien und textile Kreisläufe mit sich bringen und warum die Arbeitsbekleidungsbranche in vielen Bereichen bereits Teil der Lösung ist. Im Gespräch geht es um die Besonderheiten von Workwear, die steigenden Anforderungen an Funktionalität, Komfort und Nachhaltigkeit sowie um die Frage, wie Kreislaufwirtschaft und neue Materialien in der Praxis gelingen können. Außerdem erfahren wir, was die dänische Unternehmenskultur prägt – neben dem Begriff Hygge –, wie Kentaur an Themen wie Eco Design, Transparenz und den digitalen Produktpass herangeht und warum der Dialog entlang der gesamten Wertschöpfungskette wichtiger ist denn je. Besonders deutlich wurde in diesem Gespräch, dass nachhaltige Lösungen nur dann erfolgreich sein können, wenn Unternehmen, Lieferketten, Kunden und politische Akteure gemeinsam an einem Strang ziehen. Gerade die Frage, wie wir den Wert von Zirkularität besser kommunizieren und am Markt verankern können, wird uns in den kommenden Jahren intensiv begleiten – denn Zirkularität darf nicht nur als Premium-Thema verstanden werden, sondern braucht eine gemeinsame Sprache sowie klare Mehrwerte für Kundinnen und Kunden. Passend dazu steht Kentaur für diesen Ansatz – „Danish at heart – global at mind“: geprägt von dänischer Unternehmenskultur und zugleich mit klarem Blick auf globale Märkte, Verantwortung und die Anforderungen der Textilbranche im Wandel. Ich wünsche euch viele spannende Erkenntnisse und gute Unterhaltung bei diesem Gespräch. Links zu dieser Folge: https://www.kentaur.com/de-de https://maxtex.eu/ https://www.oeko-tex.com/de/unsere-standards/oeko-tex-step https://www.fairfashiontalk.de Instagram - @fairfashiontalk_podcast
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Über diesen Podcast

In dem Podcast „Fair Fashion Talk“ möchte ich alle Themen und Fragen rund um nachhaltige Mode beantworten und diskutieren. In Gesprächen mit Experten, Organisationen und Fair Fashion Labels werde ich mich austauschen, um Dir detailliertes Hintergrundwissen geben zu können, um Erfahrungen mit Dir zu teilen und neue innovative Projekte vorzustellen. Wie definiert man Fair Fashion und welche guten Gründe gibt es noch, um Fair Fashion zu unterstützen? Welche Siegel können überzeugen und welchen Einfluss haben wir mit unserem Konsum auf Mensch und Umwelt? Möchtest auch Du mehr Fair Fashion in Deinen Alltag mit einbinden, dann abonniere diesen Podcast und freue Dich auf die nächsten Folgen. Weitere Infos findest Du hier auf www.fairfashiontalk.de oder auf Instagram @fairfashiontalk_podcast
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„Fair Fashion Talk“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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