#96 - Nachhaltigkeitskommunikation im Wandel mit Thomas Sommereisen
49 Minuten
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 2 Wochen
Fair Fashion Talk - der Podcast über faire und nachhaltige Mode Mit
der Empowering Consumers for the Green Transition Directive (EmpCo)
steht Unternehmen in Europa ein tiefgreifender Wandel in der
Nachhaltigkeits- und Marketingkommunikation bevor. Die Richtlinie
ist Teil des EU Green Deal von 2019 und verfolgt ein klares Ziel:
Greenwashing wirksam zu beenden. Verbraucher*innen sollen sich auf
Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen verlassen können – sie müssen
künftig verständlich, belegbar, vergleichbar und vor allem wahr
sein. Unklare Labels, vage Umweltversprechen oder gut gemeinte,
aber unbelegte Aussagen gehören damit der Vergangenheit an. Bis
Ende März muss die EmpCo in nationales Recht umgesetzt werden, ab
September 2026 gilt sie verbindlich für alle Unternehmen. In
Deutschland ist man bereits weiter: Die Umsetzung wurde noch vor
Weihnachten verabschiedet. Auch wenn die Richtlinie formal noch
nicht greift, ist das Thema längst Realität. Erste Klimaklagen auf
Basis des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb zeigen, dass
Unternehmen schon heute unter genauer Beobachtung stehen. In der
Podcast-Folge spreche ich darüber mit Thomas Sommereisen von Scholz
& Friends Reputation. Gemeinsam ordnen wir ein, was genau
hinter der EmpCo steckt, welche Anforderungen auf Unternehmen
zukommen und warum Nachhaltigkeit nicht mehr einfach
„mitkommuniziert“ werden kann. Thomas erklärt, worauf Unternehmen
künftig bei Umweltaussagen achten müssen und weshalb Marketing-,
Kommunikations- und Nachhaltigkeitsabteilungen enger
zusammenarbeiten sollten – um nicht nur Greenwashing zu vermeiden,
sondern auch Greenwishing und Greenhushing. Zwar stehen bei der
EmpCo vor allem Umweltaussagen im Fokus, doch glaubwürdige
Nachhaltigkeitskommunikation endet nicht beim Klima. Auch soziale
Aspekte wie faire Arbeitsbedingungen, verantwortungsvolle
Lieferketten und gesellschaftliche Wirkung dürfen nicht in den
Hintergrund rücken. Die Richtlinie ist damit kein Zukunftsthema
mehr, sondern ein klarer Handlungsauftrag, Nachhaltigkeitsaussagen,
Prozesse und Zuständigkeiten jetzt zu überprüfen. Und auch an
Konsument*innen richtet sich ein Appell: Hört genau hin, wenn
Nachhaltigkeit versprochen wird. Fragt nach, bleibt kritisch und
lasst euch nicht von wohlklingenden, aber leeren Aussagen
überzeugen. Transparenz entsteht nicht nur durch Regeln – sondern
auch durch Aufmerksamkeit. Links zu dieser Folge:
https://www.nachhaltigkeitsberatung-sfr.de/
https://www.siegelklarheit.de/
https://www.duh.de/informieren/verbraucherschutz/klimaneutral/
https://www.fairfashiontalk.de Instagram - @fairfashiontalk_podcast
der Empowering Consumers for the Green Transition Directive (EmpCo)
steht Unternehmen in Europa ein tiefgreifender Wandel in der
Nachhaltigkeits- und Marketingkommunikation bevor. Die Richtlinie
ist Teil des EU Green Deal von 2019 und verfolgt ein klares Ziel:
Greenwashing wirksam zu beenden. Verbraucher*innen sollen sich auf
Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen verlassen können – sie müssen
künftig verständlich, belegbar, vergleichbar und vor allem wahr
sein. Unklare Labels, vage Umweltversprechen oder gut gemeinte,
aber unbelegte Aussagen gehören damit der Vergangenheit an. Bis
Ende März muss die EmpCo in nationales Recht umgesetzt werden, ab
September 2026 gilt sie verbindlich für alle Unternehmen. In
Deutschland ist man bereits weiter: Die Umsetzung wurde noch vor
Weihnachten verabschiedet. Auch wenn die Richtlinie formal noch
nicht greift, ist das Thema längst Realität. Erste Klimaklagen auf
Basis des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb zeigen, dass
Unternehmen schon heute unter genauer Beobachtung stehen. In der
Podcast-Folge spreche ich darüber mit Thomas Sommereisen von Scholz
& Friends Reputation. Gemeinsam ordnen wir ein, was genau
hinter der EmpCo steckt, welche Anforderungen auf Unternehmen
zukommen und warum Nachhaltigkeit nicht mehr einfach
„mitkommuniziert“ werden kann. Thomas erklärt, worauf Unternehmen
künftig bei Umweltaussagen achten müssen und weshalb Marketing-,
Kommunikations- und Nachhaltigkeitsabteilungen enger
zusammenarbeiten sollten – um nicht nur Greenwashing zu vermeiden,
sondern auch Greenwishing und Greenhushing. Zwar stehen bei der
EmpCo vor allem Umweltaussagen im Fokus, doch glaubwürdige
Nachhaltigkeitskommunikation endet nicht beim Klima. Auch soziale
Aspekte wie faire Arbeitsbedingungen, verantwortungsvolle
Lieferketten und gesellschaftliche Wirkung dürfen nicht in den
Hintergrund rücken. Die Richtlinie ist damit kein Zukunftsthema
mehr, sondern ein klarer Handlungsauftrag, Nachhaltigkeitsaussagen,
Prozesse und Zuständigkeiten jetzt zu überprüfen. Und auch an
Konsument*innen richtet sich ein Appell: Hört genau hin, wenn
Nachhaltigkeit versprochen wird. Fragt nach, bleibt kritisch und
lasst euch nicht von wohlklingenden, aber leeren Aussagen
überzeugen. Transparenz entsteht nicht nur durch Regeln – sondern
auch durch Aufmerksamkeit. Links zu dieser Folge:
https://www.nachhaltigkeitsberatung-sfr.de/
https://www.siegelklarheit.de/
https://www.duh.de/informieren/verbraucherschutz/klimaneutral/
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