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Episoden

49 Minuten
Unternehmen verfügen heute über mehr Daten, Expertise und Technologien als je zuvor. Dennoch werden viele Entscheidungen auf Basis eines Bruchteils des vorhandenen Wissens getroffen. Das eigentliche Potenzial liegt häufig bereits in der Organisation – es wird nur nicht genutzt.

In dieser Podcastfolge sprechen Armin Blassnig, Co-Founder und CEO von Upgr8, und David Rohrmann, Co-Founder und Managing Partner von Upgr8 mit uns darüber, warum kollektive Intelligenz einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für moderne Unternehmen ist. Sie zeigen, wie Organisationen Strategie, Führung und Transformation so gestalten können, dass das Wissen vieler Menschen zu besseren Entscheidungen und einer wirksameren Umsetzung führt.

„Wenn das Unternehmen wüsste, was es schon weiß.“Im Mittelpunkt stehen die Fragen, wie Unternehmen Silodenken überwinden, Mitarbeitende wirksam einbinden und kollektive Intelligenz als Problemlösungskompetenz von Gruppen nutzen können. Die beiden erläutern, warum moderne Führung nicht alle Antworten liefern muss, sondern die richtigen Rahmenbedingungen schafft, damit die besten Lösungen aus der Organisation entstehen.„Nur mit der Top-down-Order kriegst du die Organisation nicht bewegt.“

Außerdem geht es um die Rolle von künstlicher Intelligenz in Unternehmen, ihre Verbindung zur kollektiven Intelligenz sowie um Vertrauen, psychologische Sicherheit und gemeinsame Verantwortung. Deutlich wird: Zukunftsfähige Unternehmen treffen nicht nur bessere Entscheidungen – sie schaffen es, das Wissen ihrer Mitarbeitenden intelligent zu vernetzen und konsequent ins Handeln zu übersetzen.

Und was haben Himalaya-Expeditionen, Eishockey, Philosophie, künstliche Intelligenz und die Erkenntnis „Wenn das Unternehmen wüsste, was es schon weiß“ miteinander zu tun? Mehr, als man zunächst vermuten würde. Einfach reinhören.
45 Minuten
Nicht jeder will die nächste Stufe der Karriereleiter erklimmen – und genau darin liegt eine der größten, oft übersehenen Herausforderungen moderner Organisationen.

In dieser Folge spricht Peter Spannagl, Senior Manager Learning and Development bei der Bayer AG, über eine Leerstelle in vielen Unternehmen: die Weiterentwicklung von Führungskräften und Leistungsträgern, die bewusst nicht weiter aufsteigen wollen – deren Umfeld sich aber dennoch radikal verändert. Er spricht über das Führungsentwicklungsprogramm „Vertical Leadership“, das er gezielt für diejenigen entwickelt hat, die nicht weiter aufsteigen möchten.

Peter bringt es auf den Punkt:

„Nicht jeder will CEO werden – aber jeder muss lernen, sich in einer veränderten Welt weiterzuentwickeln.“

Im Gespräch wird deutlich, wie stark Lernen in Organisationen noch immer mit Karrierepfaden verknüpft ist – und warum genau das zu kurz greift. Es geht um Programme jenseits klassischer Aufstiegssysteme, um die Idee von „Vertical Leadership“ und um die Frage, wie Organisationen Menschen befähigen können, sich weiterzuentwickeln, ohne dass dies zwangsläufig mit dem nächsten Titel verbunden ist.

Ein zentrales Konzept dabei: der Lernvertrag mit sich selbst.

Denn, so Peter:

„Du schließt den Lernvertrag nicht mit dem Unternehmen ab – sondern mit dir selbst.“

Darüber hinaus geht es um Führung in einer Welt ohne klare Antworten, um parallele Denkmodelle statt eindeutiger Wahrheiten – und um die Fähigkeit, gemeinsam mit Teams Orientierung zu schaffen, ohne vorzugeben, alles zu wissen.

Die Folge zeigt eindrücklich: Zukunftsfähige Organisationen entstehen dort, wo Lernen nicht als Mittel zum Zweck verstanden wird, sondern als Haltung – getragen von Eigenverantwortung, Reflexion und der Bereitschaft, sich auch ohne äußeren Karrieredruck weiterzuentwickeln.

Ach ja: Was haben eine illegale Einreise aus der DDR und eine unerwartete Begegnung mit dem Dalai Lama beim Brötchen holen und die Frage, wie wir wirklich lernen, miteinander zu tun? Es lohnt sich hineinzuhören.
46 Minuten
Innovation ist kein Selbstzweck – und schon gar kein geschlossener Zirkel. Innovation ist eine Bubble, aus der wir auch herausschauen müssen.

In dieser Folge spricht Peter Schindlecker, Head of Open Innovation bei den ÖBB, darüber, warum echte Innovation erst dann entsteht, wenn man bereit ist, die eigene Denkblase zu verlassen.

Als Mitgestalter des größten Mobilitätssystems Österreichs bewegt sich Peter täglich im Spannungsfeld zwischen Stabilität und Erneuerung, zwischen Infrastruktur, Digitalisierung und gesellschaftlicher Verantwortung. Die ÖBB transportieren jährlich über 500 Millionen Fahrgäste, investieren Milliarden in die Bahn der Zukunft und stehen vor der Herausforderung, ein hochkomplexes System kontinuierlich weiterzuentwickeln – ohne es unnötig kompliziert zu machen. Und das in einem System, das sich mit rund 94 % Pünktlichkeit täglich selbst daran erinnert, dass Innovation auch Verlässlichkeit liefern muss.

Peter bringt es auf den Punkt:

„Die größte Innovationshürde ist das mentale Modell, das wir von unserem eigenen Business haben.“

Im Gespräch geht es um Open Innovation als Haltung, nicht als Methode, um den Unterschied zwischen Komplexität und Kompliziertheit, um die Rolle von KI in Planungs- und Prognoseprozessen – und um die Frage, warum der Erfolg der Bahn nicht an einzelnen Unternehmen, sondern am gesamten europäischen System gemessen werden muss. Innovation zeigt sich hier weniger im nächsten Trend als im Zusammendenken von Technologie, Organisation, Kultur und Mensch.

Deutlich wird: Zukunft entsteht nicht durch perfekte PowerPoint-Folien, sondern durch Zuhören, Improvisation und die Fähigkeit, gemeinsam ins Handeln zu kommen.

Was hat aber Industrial Design mit Innovationskraft zu tun? Warum prägen Physik und das Handwerk des Schneiderns den Blick auf Zukunft – und weshalb spielt ein alter VW-Bus eine überraschend wichtige Rolle im Denken eines Innovationsverantwortlichen des modernen Bahnsystems und der Schiene von Morgen? Einfach reinhören.
42 Minuten
„Bei der Digitalisierung bin ich ein großer Freund davon, bestehende Prozesse zu hinterfragen, ob man sie überhaupt noch braucht. Ich glaube, man unterschätzt, was alles dabei ist, was man nicht mehr braucht.“ und „Fehler sind success in progress“ – sagt Christoph Schmidt, Head of Business Development & Innovation am Flughafen Wien und Geschäftsführer der Vienna Airport FBO.Der Flughafen Wien ist der 17. größte Flughafen Europas und betreibt auch die Flughäfen Malta und Košice. Als Smart Follower und Ökosystemarchitekt versteht sich der Flughafen Wien als Innovationsdrehscheibe, die bewusst neue Ideen testet, skaliert und mit Partnern weiterentwickelt.In dieser Folge sprechen wir mit Christoph über Innovationskultur, Mut zum Umdenken und den Ort, an dem Zukunft jeden Tag abhebt: den Flughafen Wien. Dort verantwortet Christoph die Innovationsstrategie des bedeutendsten Drehkreuzes für Osteuropa und eines Flughafens, der seit 2023 klimaneutral betrieben wird. Er zeigt, wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Unternehmenskultur in Einklang gebracht werden können.Wie gelingt es, einen Flughafen nicht nur effizienter, sondern auch klimaneutral und menschlicher zu gestalten? Warum ist Scheitern in Wahrheit nur ein Schritt auf dem Weg zum Erfolg? Und weshalb braucht Innovation manchmal weniger neue Tools – und mehr Mut zur Umsetzung?Ein inspirierendes Gespräch über:• Wie man Innovation wirklich im Alltag verankert – jenseits von Buzzwords und Konzeptpapieren• Warum Kommunikation, Empathie und Vertrieb die Zukunftskompetenzen von morgen sind• Was Europa von den USA lernen kann, wenn es um Tempo, Experimentierfreude und Umsetzung geht• Und weshalb Kultur der eigentliche Treibstoff für Innovation istZwischen Drohnenflügen über Solarfelder, autonomen Reinigungsrobotern in Terminals und der bis vor kurzem größten Photovoltaikanlage Österreichs zeigt Christoph, dass Zukunft nicht nur geplant, sondern gelebt werden muss.Und wer glaubt, Innovation hätte am Flughafen nichts mit Würstelständen zu tun, sollte unbedingt reinhören – denn manchmal entsteht die kreativste Energie genau dort, wo man sich automatisch duzt.Wer Christoph zuhört, bekommt Lust auf Aufbruch, Leadership mit Haltung und eine Portion Wiener Pragmatismus.
48 Minuten
„Führungskräfte brauchen Lust am Machtverlust“ – sagt Prof. Dr. Michael Groß– mehrfacher Olympiasieger, Welt- und Europameister, zwölffacher Weltrekordhalter, Autor, Gründer und Geschäftsführer von Groß & Cie sowie Honorarprofessor an der Goethe-Universität Frankfurt.

In dieser Folge sprechen wir mit Michael, vielen auch bekannt als „Albatros“ aus seiner Zeit als einer der erfolgreichsten Schwimmer der Welt, über eine der entscheidenden Fragen unserer Zeit: Wie verändert Künstliche Intelligenz die Rolle von Leadership – und was bedeutet das für Führungskräfte, HR und Personalentwicklung in Unternehmen?

Michael, der heute Führungskräfte und Organisationen in Transformationsprozessen begleitet, gibt klare Antworten: Warum KI nicht einfach ein weiteres IT-System ist, sondern als Partnerin und Kollegin Führung radikal verändert. Warum Führungskräfte nicht nur schneller lernen, sondern auch schneller verlernen müssen. Und warum das Menschliche in einer durch KI durchdrungenen Arbeitswelt zum entscheidenden Erfolgsfaktor wird.

Besonders spannend: Sein Blick auf das Zusammenspiel von KI-Agenten und Mitarbeitern – und die These, dass Führung in Zukunft mindestens ein Drittel ihrer Zeit in gute Gespräche investieren sollte, um Potenziale zu aktivieren.

Ein inspirierendes Gespräch für alle, die verstehen wollen:

- Warum KI nicht Software as a Service, sondern Service as a Software ist.

- Wie Führung neu entsteht, wenn traditionelle Macht schwindet.

- Welche Rolle Sprache, Antizipation und Menschlichkeit in einer von KI geprägten Zukunft spielen.

- Und warum gerade jetzt Neugier, Offenheit und Resilienz die wichtigsten Führungskompetenzen sind.

Michael zeigt: Je mehr Technologie und KI unsere Arbeitswelt prägen, desto wichtiger wird das, was uns menschlich macht.

Und ganz nebenbei: Was verbindet einen Olympiasieger mit 39 Medaillen, eine Radtour durch den Himalaya und eine Professur in Frankfurt mit der Frage, wie KI die Führung von heute und Morgen verändert? Einfach reinhören!
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Über diesen Podcast

Hier geht es um echte Inspiration rund um digitale Kompetenzentwicklung, Future Skills und die Transformation unserer Welt in den Bereichen Technologie, Nachhaltigkeit und Gesellschaft. Ihre Podcast-Hosts Anne Koark und Philipp Ramin begrüßen jede Woche inspirierende Menschen, die wirklich etwas zu sagen haben – und das aus den unterschiedlichsten Sichtweisen der Wirtschaft, der Wissenschaft , der Politik und der Gesellschaft. Digikompetenz – lassen Sie sich von den führenden Thought Leaders jede Woche aufs Neue inspirieren. Produziert von i40.de
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