Kleine Pause

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Begegnungen in der Teeküche
0
Ein erster Gruß aus der Teeküche
15. Januar 2021
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15. Januar 2021

Episoden

#123 mit Stella Gaitano - Perspectives on Sudan through literature
05.07.2026
1 Stunde 1 Minute
Stella Gaitano is a South Sudanese writer and human rights activist. Her debut novel Edo's Souls (Eddos goldenes Lächeln, 2018), the first South Sudanese novel to receive a PEN Translates Award, has recently been published in German translation at Kiwi Verlag. Since 2022, she has been living in Germany, currently seeking asylum. In this episode, we speak about literature, identity, language and exile, trying to form bridges to the question which part school plays in all that. The conversation moves from school as a site of possible trauma and structural inequality, where language policies in Sudan systematically excluded South Sudanese students from higher education to Stella's multilingual biography and her decision to write in Arabic. Central to the episode is the gap between how Sudan is portrayed in Western media and what Sudanese life and culture actually contain. Literature, Stella argues, builds empathy and asks the questions that news cycles never raise. Her novel follows characters navigating gender, class, religion, and the north-south divide, rooted in Sudan, but telling a story that is universally human.
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#122 mit Alice Hasters - Live Podcast aus dem NS Köln im Rahmen von UNDER CONSTRUCTION - Baustelle Demokratie
28.06.2026
60 Minuten
In dieser Folge sprechen wir live im Rahmen des Mitmachtags „UNDER CONSTRUCTION - Baustelle Demokratie" im NS-Dokumentationszentrum Köln am 27. Juni 2026 über Alice Hasters’ neues Buch “Anti Opfer”. Alice Hasters ist Autorin und Publizistin, bekannt durch ihre Bücher „Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten" und “Identitätskrise”. Alice erklärt, warum sie dem Viktimismus nicht den Täter gegenüberstellt, sondern das Anti-Opfer: eine Figur, die sich als Opfer der Opfer versteht, die Gleichberechtigung als Bedrohung erlebt und Dominanz als gerechten Normalzustand verteidigt. Wir sprechen über die paradoxe Dynamik, dass ausgerechnet diejenigen, die am lautesten über Opfer klagen, häufig selbst am meisten im Opfermodus agieren und über die politische Funktion solcher Strategien, verbunden mit einer bürgerlichen Kälte und eine neuer Härte, die zusammenhängt mit dem Aufstieg autoritärer Positionen und dem Angriff auf demokratische Kultur. Wie kommt man aus der Empörungsspirale hinaus? Wie nutzt man Analysewerkzeuge , ohne sich darin zu verheddern? Wie kann Solidarität unter Druck funktionieren? Und was braucht es, um handlungsfähig zu bleiben, auch, wenn die Baustellen mehr werden, nicht weniger? Fotocredits: Joanna C. Schröder
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#121 mit Laura Nickel - Lehrer*innen mit Haltung gegen Rechtsextremismus und Diskriminierung
20.06.2026
1 Stunde 4 Minuten
In dieser Folge sprechen wir über Rechtsextremismus an Schulen und darüber, was passiert, wenn Lehrkräfte nicht mehr schweigen. Laura Nickel, Schulleiterin und Co-Autorin des Buches "Rechtsruck im Klassenzimmer", erzählt von dem Brandbrief, den sie 2023 gemeinsam mit ihrem Kollegen Max Teske schrieb: ein Hilferuf aus einer Schule in Burg im Spreewald, in der Hakenkreuze an Spinden, Verschwörungserzählungen im Unterricht und die Ausgrenzung von Mitschüler*innen zum Alltag gehörten. Was folgte, war eine bundesweite Debatte, Solidarität von ganz oben und massive Anfeindungen direkt vor Ort. Im Gespräch geht es um rechte Strategien, die gezielt auf Verunsicherung und Zermürbung setzen, um die Frage, ab wann Demokratiebildung ansetzen muss (Spoiler: viel früher als gedacht), und darum, warum Vernetzung und gemeinsame Haltung keine Kür sind, sondern notwendige Bedingungen für eine wehrhafte Demokratie und das Mindeste, was wir tun können.
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#120 mit Saloua Mohammed - Soziale Arbeit in der Lehre: Praxis, kritische Reflexion und Visionen
09.06.2026
1 Stunde 3 Minuten
Saloua Mohammed ist Professorin für Rassismuskritik und Empowerment, staatl. anerk. Sozialarbeiterin und politische Bildnerin. In dieser Folge berichtet sie von ihrem Weg in die Lehre. In ihrer Arbeit verbindet sie Schulsozialarbeit, politische Bildungsarbeit und Forschung. Sie lehrt Studierende, kritische Reflexion zu entwickeln, Diskriminierungsformen zu erkennen und rassismuskritisches Handeln zu praktizieren. Durch Projekte wie „zusammen_denken“ von IDA NRW schult sie Fachkräfte in Antisemitismus‑ und Rassismuskritik und fördert solidarische Netzwerke. Salouas Ansatz ist praxisnah und menschenrechtsorientiert: Sie sieht Bildung als Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe und plädiert dafür eine klare Haltung zu bewahren und gleichzeitig stets in hitzigen Diskussionen bewusst dreimal tief durchatmen, das eigene Motiv (Sache vs. Ego) zu hinterfragen und damit Selbstreflexion zu praktizieren und vorzuleben.
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#119 mit Noura Mahdhaoui - Medienberichterstattung (im ÖRR) & Jugendliche - zwischen Misstrauen und Chancen
31.05.2026
1 Stunde 2 Minuten
Noura Mahdhaoui ist freie Fernsehjournalistin und Filmemacherin. Geboren und aufgewachsen ist sie in West-Berlin. Nach einem erfolgreich abgebrochen Jurastudium, studierte sie Kulturwissenschaft und Romanistik in Berlin und Paris. Während des Studiums ist sie über Praktika und freie Projekte zum Journalismus gekommen. 2019 machte sie ihr Volontariat beim NDR und blieb. Sie macht vor allem Dokumentationen und Debatten-Filme zu gesellschaftspolitischen Themen. Heute arbeitet sie vor allem für die Formate NDR Story ("Jugend ohne Abschluss") die ARD Mediathek ("Schutzlos - sexuelle Gewalt gegen Kinder") und ZAPP ("Vertrauen verloren? Deutsche Medien und der Gaza-Israel Krieg") und als Producerin und Autorin für Panorama. In dieser Folge sprechen wir über den wachsenden Vertrauensverlust junger Menschen in die Medien‑Berichterstattung und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk am Beispiel des sogenannten Nahost‑Konfliktes, über die Ursachen dieses Misstrauens und mögliche Auswege aus diesem. Noura erklärt, warum nach dem 7. Oktober 2023 viele Jugendliche die Berichterstattung als zu positioniert wahrnehmen, welche strukturellen und historischen Faktoren dabei eine Rolle spielen und wie Social‑Media‑Effekte die Wahrnehmung verzerren. Außerdem diskutieren wir, warum Transparenz und eine offene Fehlerkultur beim ÖRR wichtig sind und wie Schulen in Zusammenarbeit mit Journalist*innen Medienkompetenz stärken könnten.
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Über diesen Podcast

Raum schaffen für's: Miteinander sprechen, (Ver)lernen, Zuhören, Diskutieren & Schule neu denken. Kontakt: @kleinepause_podcast oder kleinepausepodcast@gmail.com Impressum Verantwortlich für den Inhalt (gem. § 55 Abs. 2 RStV):  seit 06/23 Nicole Schweiß kleinepausepodcast@gmail.com Kontaktdaten und Anschrift auf Anfrage über Mail
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#119 mit Noura Mahdhaoui - Medienberichterstattung (im ÖRR) & Jugendliche - zwischen Misstrauen und Chancen
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