Antifragil in der VUKA-Welt: ChaosHacker-Talk fĂŒr digitales Mindset in Pharma und BiotechđŸ”„

Antifragil in der VUKA-Welt: ChaosHacker-Talk fĂŒr digitales Mindset in Pharma und BiotechđŸ”„

Episoden

Komplexe Systeme brauchen neue Entscheidungswege | Julia Werra
12.02.2026
1 Stunde 1 Minute
Wenn die Life Science-Welt eins kann, dann ist es, linear Projekte und Prozesse abzubilden. Doch die Welt ist nicht mehr linear, sie ist komplex. Umdenken ist angesagt. DarĂŒber diskutiert Christof Layher, Host des Podcasts ChaosHacker-Talk diesmal mit Julia Werra. Sie ist AI Innovation Lead bei der Syncwork AG mit einem Fokus auf Business Value. Dabei sitzt sie an derSchnittstelle zwischen IT, Menschen und Entscheidungen. Christof geht gleich rein: Was sind notwendige Entscheidungen? FĂŒr Julia ist es wichtig, dass es immer einen Weg nach vorne gibt. Dabei muss zunĂ€chst ein Fokus gesetzt und der Scope klar abgesteckt werden. Außerdem mĂŒssen Mitarbeitende auch die Zeit bekommen, um Projektarbeit zu machen – das kann man nicht „nebenbei“ noch mitmachen. Der Fokus, also der Intended Use, muss definiert werden, inDigitalisierungsprojekten klappt das aber leider nicht immer. Julia betont, dass Digitalisierungsprojekte nur interdisziplinĂ€rerfolgreich sein können. Menschen mĂŒssen an einem Tisch sitzen, um dort Informationen auszutauschen und Entscheidungen zu treffen. Die Teams haben aufgrund ihrer Aufgabe im Unternehmen eine unterschiedliche Kultur. Oft wird unterschĂ€tzt, dass diese Kulturen fĂŒr Projekte dann zusammengebracht werden mĂŒssen. Christof erklĂ€rt nochmal den Begriff „KomplexitĂ€t“: Das beschreibt einSystem, das wir nur von außen beobachten können und bei dem wir oft nicht wissen, wie es im Inneren funktioniert. Julia beschreibt lieber die Reaktion, die Menschen auf komplexe Systeme haben: Ohmacht und damit Stillstand. Es mĂŒssen also Fragen geklĂ€rt werden und dafĂŒr mĂŒssen die StrategiestrĂ€nge in Actionable Items ĂŒbersetzt werden. Durch die EinfĂŒhrung von KI geht Julia davon aus, dass sich der klassische Ablauf von Projekten komplett verĂ€ndern wird. Dazu gehört auch, dass nach dem Go-Life eine große Aufgabe bei Maintenance und Monitoring liegt, dadurch können Projekte gar nicht richtig „fertig“ sein. KI ist fĂŒr Laura wie ein digitales System, das mit der Organisation selbst vernetzt sein muss. Sie erzĂ€hlt von einem „KI-Blaming“, wobei öfter die Daten als die KI das Problem sind. Man muss sich mit den Daten auseinandersetzen. Wenn man keine KapazitĂ€ten dafĂŒr hat – dann muss man sich Expert:innen einkaufen, die einen Wissenstransfer herstellen. Wenn Anbieter keinen Wissenstransfer anbieten, ist das fĂŒr Christof eine Red Flag. Die beiden diskutieren ĂŒber Tools, Tool-Agnostik und darĂŒber, wann und wie Tools ausgetauscht werden sollten. Zudem gibt es ja noch Plattformen, die als Vendor Login die Tools zusammenbringen. Auch FĂŒhrung ist ein wichtiges Thema, sowie die Zusammenarbeit der Fachbereiche. Eine „geht nicht“-Aussage oder sogar das Ignorieren von Problemen kann dazu fĂŒhren, dass Mitarbeitende sich nicht trauen, Lösungen an den Tisch zu bringen. Mal wieder ein klares Kultur-Problem! 00:00:00 Vorstellung Julia Werra 00:02:28 Entscheidungen treffen 00:06:19 Intended Use in Digitalisierungsprojekten 00:11:34 Begriff „KomplexitĂ€t“ 00:17:04 Untraditionelle Projekte 00:24:47 Tool-Agnostik 00:28:08 Arbeit mit Externen 00:39:26 Own the stack 00:49:42 Zusammenarbeit und FĂŒhrung 00:56:14 Zwei Fragen an Julia
Mehr
Warum Digitalisierung nicht an Tools scheitert - sondern an Entscheidungen
05.02.2026
11 Minuten
Warum scheitern so viele Digitalisierungsinitiativen - obwohl erfahrene Menschen, etablierte Frameworks und moderne Technologien im Spiel sind? In dieser Solo-Folge von ChaosHacker Talk geht Christof Layher einer unbequemen Frage nach: Vielleicht liegt das Problem nicht bei Tools, Kultur oder Change. Vielleicht liegt es viel frĂŒher. Viele Organisationen entscheiden zu frĂŒh. Oft unter Druck. Oft ohne belastbare Grundlage. Und hĂ€ufig in Systemen, die bessere Entscheidungen gar nicht zulassen. Statt das eigentliche Problem sauber zu klĂ€ren, wird eine Tool- oder Plattformentscheidung getroffen. Nicht aus Inkompetenz - sondern weil das organisatorische System genau dieses Verhalten begĂŒnstigt. In dieser Folge geht es nicht um Schuld, Methoden oder neue Frameworks. Sondern um Entscheidungsreife. Christof zeigt, warum Digitalisierung nicht an Technologie scheitert, sondern an Entscheidungen ohne Fundament - und warum stabile digitale Transformation nur dann möglich ist, wenn Organisationen lernen, wann sie welche Entscheidungen treffen sollten. Warum falsche Toolentscheidungen meist nur Symptome sind Wie Entscheidungsdruck zu InstabilitĂ€t und Mehrkosten fĂŒhrt Warum viele Organisationen entscheidungsaktiv, aber nicht entscheidungsfĂ€hig sind Die Rolle von Governance, Mandaten und Systemreife Warum Reihenfolge mehr ist als ein methodisches Detail Wie StabilitĂ€t, Entwicklung und Preparedness EntscheidungsqualitĂ€t beeinflussen IT-Leitung und IT-Management GeschĂ€ftsfĂŒhrung und obere FĂŒhrungsebene Quality-, Compliance- und Governance-Verantwortliche Entscheider im regulierten Umfeld (Pharma, Biotech, MedTech) Alle, die digitale Transformation verantworten - oder dafĂŒr geradestehen mĂŒssen Digitalisierung scheitert selten an Tools oder Technologie. Sie scheitert daran, dass Organisationen Entscheidungen treffen, bevor sie strukturell dazu bereit sind. Was ist deine Erfahrung? Treffen wir zu frĂŒh Entscheidungen - oder reden wir zu lange darĂŒber? Teile deine Perspektive in den Kommentaren oder vernetze dich mit Christof auf LinkedIn. Du weißt ja: Chaos bevorzugt die Vorbereiteten. In dieser Folge geht es unter anderem um:FĂŒr wen ist diese Folge relevant?Kernaussage der FolgeFeedback und Diskussion
Mehr
Datenschutz aufbauen und ChatGPT mit DSGVO nutzen | Steffen LĂŒning
29.01.2026
1 Stunde 9 Minuten
Christofhat ein Experiment gemacht: Alle Namen der Mitarbeitenden in ChatGPTgeladen, um sich daraus eine Urlaubsplanung zu machen! Keinegute Idee, ehrlich gesagt. Dochwie kann man ChatGPT und Datenschutz im Unternehmen vereinen? DarĂŒber spricht Christof Layher, Host des Podcasts ChaosHacker-Talk mit Steffen LĂŒning. Er verbindet Datenschutz mit Comedy. Denn fĂŒr ihn ist es wichtig, Datenschutz nicht nur trocken zu vermitteln, sondern anfassbar und mit Humor. Die erste Datenschutz-Schulung hat Christof ĂŒbrigens im Jahr 2007 gemacht – damals hat sich die Welt fĂŒr das Thema noch kaum interessiert. Doch wie startet man im Unternehmen mit Datenschutz? Der Datenschutzbeauftragte ist meist ein rotes Tuch bei vielen, vor allem, wenn derjenige von extern kommt. Schwieriger Start also. Doch wenn man bisher noch gar nix hat, dann startet Steffen erstmal mit einem Muster fĂŒr technisch organisatorische Maßnahmen und dem Verzeichnis von VerarbeitungstĂ€tigkeiten, außerdem gibt’s ein paar Checklisten fĂŒr die externen Dienstleister. Der nĂ€chste Schritt ist dann, die Mitarbeitenden zu sensibilisieren, dass sie keinen groben Unfug machen. Das Verzeichnis von VerarbeitungstĂ€tigkeiten ist eineProzessdokumentation mit der ergĂ€nzenden Info, welchepersonenbezogenen Daten darin verarbeitet werden. Die Herausforderung ist, dass man sich selbst ĂŒberlegen muss, wie kleinteilig man das aufbauen will. Optimalerweise schaut nochmal jemand drĂŒber, der sich damit auskennt – und so hat man schonmal einen guten Start. Die beiden sind sich einig: Lieber ein bisschen machen und dabei Fehler, als das Thema zu ignorieren. Selbst wenn dann eine Behörde kommt und sich den Datenschutz im Unternehmen anschauen will, kann man dann viel besser argumentieren. Steffen erzĂ€hlt aus seinem Praxisumfeld, dass Behörden sehr kulant sind und dann nur auf VerĂ€nderungen hinweisen – ohne riesiges Theater. Bevor eine Beschwerde kommt, gibt’s allerdings oft erstmal den Wunsch nach einer Auskunft. Denn jede natĂŒrliche Person hat ein Recht auf Auskunft. Steffen erklĂ€rt, wie der Ablauf hierzu aussieht. Es gibt zwei Probleme:Menschen machen das, weil sie einem Arbeit machen wollen oder weil sie darauf abzielen, dass man eben nicht antwortet, um das dann bei einer Behörde zu melden. Wichtig ist: Wir dĂŒrfen nur personenbezogene Daten speichern, wenn es tatsĂ€chlich einen Grund dafĂŒr gibt. Christof war auf einer Konferenz zum Thema DatenintegritĂ€t. Dort gab es einen Vortrag zum Thema Dokumentation von Tests. DĂŒrfen wir das nun auch mit Video machen? Die beiden diskutieren diese Frage auf und wie immer ist klar: Es kommt drauf an! Ein weiterer Tipp: Wenn die Fristen der Pharma-Gesetzgebung rum sind, dann greift der Datenschutz und wir mĂŒssen Daten wieder löschen. Was wir aktuell alle gern verwenden, sind Sprachmodelle wie ChatGPT. Sobald ich personenbezogene Daten bei ChatGPT eingebe, sind die nicht mehr nur in meinem Netzwerk. Wenn es sich hier nicht um ein EU-Tool handelt, das somit auch auf der DSGVO basiert, wird es also kritisch. Man kann diese Tools nutzen, darf aber wirklich keine personenbezogenen Dateien reinladen. Beispiel: Schreib mir eine Muster-KĂŒndigung -> Okay! Schreib mir eine KĂŒndigung fĂŒr Susanne Musterfrau ausCastrop-Rauxel -> Nicht okay! Es gibt aber auch Unternehmen, die DSGVO-konforme GPTs fĂŒr die Unternehmen bauen. Disclaimer: Das Experiment hat so nie statt gefunden. 00:00:00 Vorstellung Steffen LĂŒning 00:05:52 Entwickler und Datenschutz 00:09:34 Start mit Datenschutz 00:15:00 Verfahrensverzeichnis 00:24:57 Umgang mit Behörden 00:29:38 Auskunft und Beschwerden 00:36:13 Dokumentation von Tests 00:43:46 Datenlöschung 00:46:48 DSGVO und ChatGPT 00:54:23 DSGVO-konforme GPTs 00:56:39 Zwei Fragen an Steffen
Mehr
Psychologische Sicherheit in der IT im GXP-Umfeld | Frank Hemmers
22.01.2026
1 Minute
Was hat IT-Transformation mit einem NagekĂ€fer zu tun? DarĂŒber spricht Christof Layher mit Frank Hemmers. Er ist Leiter einer IT-Unit bei einem pharmazeutischen Hersteller und verbindet dort Strategie und IT mit dem operativen Betrieb von Unternehmen. Das Ganze natĂŒrlich im GXP-Umfeld – passend also zum ChaosHacker-Talk! Frank arbeitet remote. Das ist natĂŒrlich nur möglich, wenn die IT auch funktioniert. Er erklĂ€rt, dass man als IT-Team immer Dienstleister der Fachbereiche ist. Das aber auf Augenhöhe. DafĂŒr mĂŒssen auch die Mitarbeitenden selbst mitdenken und Lust darauf haben, effizient mitzugestalten. Umdas zu enablen, brauchen die Mitarbeitenden psychologische Sicherheit und eine individuelle Komfortzone. Nicht alle brauchen unbegrenzten Freiraum, nicht alle brauchen starre Regeln, jede:r ist anders. Wichtig ist es, dass man in einem sicheren Bereich Fehler machen kann. NatĂŒrlich nur, wenn man sich nicht im patientenkritischen Bereich bewegt. Christof erzĂ€hlt, wie wichtig es ist, zu experimentieren. In derPharmaforschung setzt sich beispielsweise auch nur 1 von 10 Projekten durch. Er findet es deswegen wichtig, auch kleine, einfache Projekte an den Start zu bringen. Auch Frank ist ein Fan davon, bei Transformation erstmal kleinere Projekte zu starten, um die Menschen nicht mit einem riesigen Change-Prozess zu ĂŒberfordern. Viele reden mögliche Risiken klein. Sinniger ist es aber, Risiken offen zu legen und sich Lösungen zu ĂŒberlegen. Christof sieht hier auch einen Unterschied in der Organisation: Im Wasserfall muss man hauptsĂ€chlich reagieren, bei sprintartiger, agiler Entwicklung kann man Risiken eher reduzieren und proaktiv agieren. Sobald man sich dann mit AgilitĂ€t beschĂ€ftigt, kommt man auch schnell zur großen Frage der Dokumentation: Wie schafft man den Shift von traditioneller Dokumentation hin zu einer agilen Dokumentation? Wenn Dokumentation Teil des Prozesses ist, steigt die Akzeptanz. Also: Lieber im Projektmanagement-Tool direkt dokumentieren, statt ein separates Word-Dokument zu bauen. Es sollte kein separater Baustein sein und auch von denjenigen geschrieben werden, die entwickeln. Christof spricht auch noch die Standards bei Softwareentwicklung an, sowie die Sicherheit und Versicherungen im Bereich Cyber Security. FĂŒr Frank ist es eine Grunddienstleistung, dass Sicherheit im Unternehmen gewĂ€hrleistet ist. Das Passwort-Leck im Louvre dĂŒrfte keinen ITler gewundert haben, solche Dinge passieren immer wieder. Die Aufgabe der IT ist es somit auch,zu schulen, Sicherheit voranzutreiben und die User zu sensibilisieren. Ein Buy-in vom Upperst Management - nicht nur im Sinne von Sanktionierung, sondern im Sinne von Vorleben – muss dafĂŒr passieren. Frank erklĂ€rt, dass sich Leadership in den letzten Jahren eher weg von der pyramidenartigen Struktur hin zum Crew-Denken entwickelt hat. Genausowie bei einem Orchester hat jede Person eine KerntĂ€tigkeit, in der sie besonders gut ist. Die FĂŒhrung agiert als Dirigent, muss die einzelnen Instrumente aber gar nicht spielen können. 00:00:00 Vorstellung Frank Hemmers 00:02:09 Aufgabe der IT 00:06:38 FĂŒhrung in der IT 00:13:00 Experimentieren 00:21:18 Risiken offenlegen 00:25:33 Dokumentation 00:34:48 Standards 00:38:13 Sicherheit 00:49:34Leadership-VerĂ€nderung 00:55:07 Zwei Fragen an Frank
Mehr
Ransomware und Cyberangriffe – so laufen sie ab | Andreas Papadaniil
15.01.2026
58 Minuten
Was passiert, wenn es in deinem Unternehmen einen Ransomware-Angriff gab und du verschlĂŒsselt wurdest? Erstmal: Niemand weiß, was er tun soll und alle rennen schreiend im Kreis! Let’s get serious: Über Ransomware spricht Host Christof Layher in der neuen Folge vom ChaosHacker-Talk mit Andreas Papadaniil, CEO bei der suresecure. Dieser hat einen starken Background in Security und beschĂ€ftigt sich in seiner Freizeit gerne mit Kampfsport. Ransomware-Angriffe sind grundsĂ€tzlich schon eine riesige Belastung, im pharmazeutischen Umfeld sind sie allerdings noch kritischer, denn hier geht es um Menschenleben sowie die persönlichsten Daten von Menschen. Doch wie sieht so ein Angriff in der modernen Welt aus? 90% der Angriffe kommen ĂŒber einen Email-Anhang oder ĂŒber einen Link in einer Mail. Oft klickt man dann auf den Link und es ist erstmal nichts dahinter – 24 Stunden spĂ€ter wird die Malware allerdings aktiv geschaltet. Ein weiteres Szenario sind VPN-Verbindungen. Vor allem bei Remote Work entstehen hier Schwachstellen. Den Angreifern geht es zunĂ€chst nicht nur darum, Daten zu verschlĂŒsseln, sondern auch darum, Daten abzugreifen und es sich im System „gemĂŒtlich zu machen“. Wenn dann so eine VerschlĂŒsselung durch ist, sorgt sie fĂŒr einen Betriebsstillstand – Emails gehen nicht, die Telefonanlage ist platt, man kann niemanden erreichen. Das GeschĂ€ft der Ransomware ist lukrativ und die Gruppen werden immer professioneller. In den meisten FĂ€llen wird Lösegeld gefordert. Es gibt mittlerweile sogar Ransomware as a Service mit Affiliate-Provisionen. Angriffe sind meldepflichtig, vor allem im Sinne der PrĂ€vention. Doch die Erfolgschancen, diese Angreifer zu finden, ist sehr gering. Übrigens kann man auch als kleines Unternehmen hiervon betroffen sein, die Angreifer arbeiten nĂ€mlich einfach mit Email-Adressen, welche sie einkaufen – beim Angriff gibt es zunĂ€chst gar nicht viel Struktur. In Deutschland wird es in Zukunft PrĂŒfungen bei kritischen Infrastrukturen geben. Getestet wird, ob Unternehmen in der Lage sind, Angriffe zu erkennen und Maßnahmen einzuleiten. Die IT-Sicherheit muss dem Stand der Technik entsprechen und GeschĂ€ftsfĂŒhrer werden persönlich haften. Doch wie geht man vor, wenn man verschlĂŒsselt wurde? ZunĂ€chst braucht man einen Krisenstab und muss sich Gedanken ĂŒber die Krisenkommunikation machen. Danach startet die Priorisierung, um zunĂ€chst die kritischen GeschĂ€ftsprozesse zu retten. Sollte man nun zahlen oder nicht? Andreas empfiehlt, lieber auf ein Backup zuzugreifen als zu verhandeln. Bis man allerdings einen Notbetrieb hergestellt hat, dauert es meist eine Woche, bis man wieder komplett aufgestellt ist, kann es 6-12 Monate dauern. Andreas erzĂ€hlt, dass Unternehmen und FĂŒhrung auf solche Angriffe ganz unterschiedlich reagieren. Das zeigt oft, wie die Kultur wirklich aussieht. Solche Angriffs-Situationen kann man aber ĂŒben. Ein gutes Monitoring ist immens wichtig. Genauso viel Geld wie in PrĂ€vention, Virenscanner und Firewalls sollte auch in Erkennung und Reaktion gesteckt werden. Security ist auf jeden Fall ein Thema, fĂŒr das man Experten (sowohl auf IT- als auch OT-Seite) benötigt, das sollte nicht jemand „einfach mal mitmachen“. Eine saubere Administration darf nicht vergessen werden. HierfĂŒr muss Zeit freigemacht werden. 00:00:00 Vorstellung Andreas Papadaniil 00:01:53 Ransomware-Angriffe 00:05:58 Notfall-Prozesse 00:08:19 Professionalisierung 00:13:32 GrĂ¶ĂŸe der Unternehmen 00:15:03 Haftung 00:19:27 Maßnahmen 00:25:42 Notbetrieb 00:31:52 Vor dem Angriff 00:42:26 Security-Experten 00:45:11 Operational Tech 00:53:31 Zwei Fragen an Andreas
Mehr

Über diesen Podcast

Willkommen beim ChaosHacker-Talk – deinem GesprĂ€chspodcast Podcast fĂŒr die digitale Revolution in der Lifescience Branche. Ich nehme dich mit auf eine Reise durch die Welt der Transformation: AI, Agile Methoden, LeaderShip, Tech, Compliance und resilientere Teams. Erfahre, wie du das scheinbare Chaos in echte Chancen verwandelst. Zukunftstrends, spannende Insights und praxisnahe Stories – hier gibt’s alles, was du fĂŒr die digitale Zukunft der Life Sciences brauchst. Schließe dich an, werde Teil der Community und nutze das Chaos zu Deinem Vorteil Denn: Das Chaos bevorzugt die Vorbereiteten!

Kommentare (0)

Lade Inhalte...

Abonnenten

15
15