Fuhrpark und Mobilität

Fuhrpark und Mobilität

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Geldwerter Vorteil im Fuhrpark
29.04.2026
7 Minuten
Sie erfahren…

wie der geldwerte Vorteil in der Praxis korrekt ermittelt wird, wie sich der geldwerte Vorteil strategisch steuern lässt welche organisatorischen Prozesse sinnvoll sind, worauf Fuhrparkverantwortliche jetzt achten sollten. Interviewpartner: Wolfgang Zorn ist Steuerexperte mit langjähriger Erfahrung in der Beratung von Unternehmen rund um Fuhrpark, Dienstwagenbesteuerung und betriebliche Mobilität.  Das Thema Im Interview: Wolfgang Zorn Geldwerter Vorteil im Fuhrpark: richtig gestalten, Kosten steuern, Fehler vermeiden

Der Dienstwagen ist für viele Mitarbeitende ein zentraler Bestandteil der Vergütung – für Unternehmen gleichzeitig aber auch ein komplexes steuerliches Thema. Die richtige Ausgestaltung des geldwerten Vorteils entscheidet nicht nur über steuerliche Belastungen, sondern beeinflusst auch Kosten, Attraktivität und Akzeptanz im Unternehmen.


Im Gespräch mit Steuerexperte Wolfgang Zorn wird deutlich: Viele Unternehmen nutzen die bestehenden Spielräume nicht konsequent – oder treffen Entscheidungen, die langfristig zu unnötigen Mehrkosten führen.


Dabei geht es längst nicht mehr nur um die klassische Frage „1-Prozent-Regelung oder Fahrtenbuch“. Neue Rahmenbedingungen, insbesondere durch Elektromobilität, eröffnen zusätzliche Möglichkeiten – bringen aber auch neue Komplexität mit sich.


Zorn zeigt auf, welche Modelle sich in der Praxis bewährt haben, wo typische Fehler liegen und wie Unternehmen den geldwerten Vorteil strategisch einsetzen können – als Steuerungsinstrument im Fuhrpark und als attraktives Element der Mitarbeitervergütung.


Ein Gespräch für alle, die ihren Fuhrpark nicht nur verwalten, sondern aktiv gestalten wollen.


Weitere Informationen


Kontakt zu Wolfgang Zorn über LinkedIn. Zu seiner Kanzlei-Website.
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"Flotte! Der Branchentreff" - Ein Gespräch mit Messe-Mit-Initiator Ralph Wuttke.
02.04.2026
14 Minuten
Was Sie erwartet

Welche Themen 2026 wirklich dominiert haben, was Fuhrparkverantwortliche konkret mitnehmen konnten, wohin sich die Branche jetzt entwickelt, warum Elektromobilität das Schwerpunktthema war, warum der persönliche Austausch entscheidend ist.


Weitere Informationen–> Ralph Wuttke bei LinkedIn –> Weitere Informationen zur Flotte! und Anmeldemöglichkeiten für den 17./18. März 2027. Im Interview: Ralph Wuttke Rück- und Ausblick: „Flotte! Der Branchentreff“ Ein Gespräch mit Messe-Mit-Initiator Ralph Wuttke 

Am 25. und  26. März 2026 war es in Düsseldorf wieder soweit. Rund 400 Aussteller boten einen Überblick über ihre Lösungen und in einem umfangreichen Fachprogramm konnte mn sich intensiv schlau machen.


Was Entscheider über E-Mobilität wirklich wissen müssen Deutschlands größte Fuhrparkmesse ist ein Pflichttermin für Fuhrpark- und Mobilitätsverantwortliche. „Flotte! Der Branchentreff“ bringt mehrere tausend Fachbesucher so-wie rund 400 Aussteller auf mehr als 30.000 Quadratmetern zusammen und ist damit die wichtigste Plattform für Fuhrparkentscheider, Mobilitätsmanager und Dienstleister. „Es geht um Wissen, es geht darum den Überblick zu bekommen oder zu behalten, und es geht um Vernetzung mit Menschen, die weiterhelfen können“, sagt Ralph Wuttke, Chefredakteur der Fachzeitschrift Flottenma-nagement und verantwortlich für die Messe.


Im Mittelpunkt steht ein umfangreiches, praxisnahes Fachprogramm, das gezielt die drängendsten Fragen rund um Elektrifizierung, neue Mobilitätsstrategien und effizientes Flottenmanagement adressiert. Expertenvorträge, Diskussionsrunden, Workshops und interaktive Sessions liefern konkrete Lösungsansätze und erfolgsrelevante Impulse für den Arbeitsalltag.


Elektromobilität im Fokus „Strategien rund um die Elektrifizierung von Flotten sind nach wie vor wichtige Themen in den Unternehmen. Flottenbetreiber finden auch hierzu Impulse und Antworten aus den verschiedensten Perspektiven“, so Wuttke. Die Elektrifizierung gewerblicher und kommunaler Flotten ist und bleibt ein zentrales Top-Thema. Das Fachprogramm zeichnet sich durch unmittelbare Praxisrelevanz aus: Viele der vorgestellten Lösungen lassen sich direkt in bestehende Prozesse integrieren. Damit setzt die Veranstaltung erneut Maßstäbe für die Zukunft des Fuhrpark- und Mobilitätsmanagements.


Welche Bundesförderungsprogramme für die Ladeinfrastruktur gibt es zurzeit und wie entwickelt sich die Mobilität in kommunalen Unternehmen? Diese und viele weitere Fragen werden in Vorträgen behandelt. Darüber hinaus berichten Verantwortliche offen über Praxiserfahrungen mit E-Lkw, Herausforderungen bei Ladeinfrastruktur und Reichweiten sowie über Total Cost of Ownership und Fördermöglichkeiten. Dabei steht der Austausch von authentischen Erfahrungswerten aus der täglichen Umsetzung an erster Stelle.


Networking auf höchstem Niveau Neben dem Wissens- und Erfahrungstransfer ist „Flotte! Der Branchentreff“ vor allem eine Plattform für intensives Networking. Fuhrparkentscheider, Flotten- und Mobilitätsmanager, Personal-, Verwaltungs- und Einkaufsleiter sowie Geschäftsführer treffen hier auf führende Anbieter und Dienstleister der Branche. Die große Netzwerk-Abendveranstaltung mit Catering für alle Aussteller und Besucher bietet zusätzlichen Raum für persönlichen Austausch in entspannter Atmosphäre. Ergänzt wird das Angebot durch ein Fullservice-Catering während der Messetage sowie Ehrengast und Musiker Smudo von den „Fantastischen Vier“, der auch seit vielen Jahren im Motorsport aktiv ist.


Kein Wunder, dass das Credo vieler Verantwortlicher ist: Wer die Zukunft der betrieblichen Mobilität aktiv mitgestalten möchte, kommt an „Flotte! Der Branchentreff“ 2026 nicht vorbei.


Die Highlights von „Flotte! Der Branchentreff“ auf einen Blick • Umfangreiches Fachprogramm: Vorträge, Workshops und Round-Tables • Weiterbildungs-Bescheinigungen und neutrale Zertifikate • Messebesuch mit rund 400 Ausstellern aus der Fuhrpark-Branche auf über 30.000 Quadratmetern • Musik-Ikone Smudo steht für Fotos und Gespräche zur Verfügung • Große Netzwerk-Abendveranstaltung mit Catering für alle Aussteller und Be-sucher inklusive • Fullservice-Catering inklusive (Business-Frühstück, Mittags-Buffet, Nachmit-tags-Snack, Getränke, Naschereien) • Shuttle-Service zu ausgewählten Hotels nach Vorbuchung, Offizieller Flughafenbus direkt zur Messe, direkte U-Bahn-Anbindung zum Hauptbahnhof (U78)
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Elektromobilität, Software und das Batterie-Ökosystem
13.02.2026
17 Minuten
Was Sie erfahren:

Warum Elektromobilität das bestehende Ökosystem fundamental verändert Welche Rolle Batterie-Management für Restwerte und Wirtschaftlichkeit spielt Warum längere Laufzeiten und Multicycle-Modelle an Bedeutung gewinnen Welche strategischen Herausforderungen chinesische Hersteller im europäischen Markt haben Wie Software Produktionskosten, Servicequalität und Kundenerlebnis beeinflusst Welche neuen Kompetenzen (Chemie, IT, Datenanalyse) im Mobilitätsumfeld erforderlich werden Warum Unternehmen heute parallel operativ handeln und strategisch neu bauen müssen Im Interview: Dr. Markus Collet Das Thema Elektromobilität, Software und das Batterie-Ökosystem – strategische Implikationen für Fuhrpark & Mobilität

Die Elektrifizierung von Fahrzeugflotten ist weit mehr als ein Technologiewechsel. Im Gespräch mit Dr. Markus Collet, Partner und Leiter der Auto-Mobility-Plattform bei Corporate Value Associates**, wird deutlich: Elektromobilität verändert das gesamte Ökosystem der automobilen Wertschöpfung – von der Produktion über Finanzierung und Leasing bis hin zu After Sales, Restwertmanagement und Recycling.


Während Elektrofahrzeuge bislang häufig als „ergänzende Technologie“ betrachtet wurden, rückt mit zunehmender Marktdurchdringung die wirtschaftliche Tragfähigkeit in den Fokus. Hersteller und Leasinggesellschaften müssen künftig nicht nur Fahrzeuge produzieren, sondern profitabel betreiben, servicieren und im Zweit- und Drittzyklus managen.


Ein zentrales Thema ist dabei die Batterie. Sie ist kein klassisches mechanisches Bauteil, sondern ein chemisches System – mit entsprechend neuen Anforderungen an Know-how, Bewertung, Wartung und Restwertprognose. Gleichzeitig entstehen neue Geschäftsmodelle rund um Second Life, Recycling und Multicycle-Nutzung.


Ein weiterer entscheidender Faktor ist Software. Sie entwickelt sich zunehmend zum Differenzierungsmerkmal zwischen Herstellern. Over-the-Air-Updates, telematikgestützte Fehlerdiagnose, datenbasierte Serviceprozesse und digitale Plattformen verändern Produktionslogik, Kundenbeziehung und After-Sales-Strukturen grundlegend.


Auch im internationalen Wettbewerb zeigen sich Unterschiede: Chinesische Hersteller verfügen über hohe Kompetenz in Produkttechnologie, stehen jedoch im europäischen Markt vor Herausforderungen im Flottenmanagement, bei Restwertstabilität und Serviceinfrastruktur.


Für Fuhrparkverantwortliche bedeutet dies: Neben der operativen Steuerung bestehender Flotten müssen strategische Weichen für 2030 gestellt werden – insbesondere in den Bereichen IT-Plattformen, Partnerschaften, Ladeinfrastruktur, Kostenkontrolle und Asset-Management.


Das Interview basiert auf dem ausführlichen Gespräch mit Dr. Collet. Zum Interviewpartner

Dr. Markus Collet Partner und Leiter der Auto-Mobility-Plattform Corporate Value Associates – Paris/Berlin


Markus Collet leitet den Bereich Automobil-Mobilität bei Corporate Value Associates. Er verfügt über umfassende Expertise entlang des gesamten Fahrzeuglebenszyklus und der langfristigen Entwicklung automobiler Wertschöpfungsketten. Darüber hinaus berät er Private-Equity-Gesellschaften bei Investitionen im Automobilsektor und verfügt über fundierte Erfahrung im Leasinggeschäft sowie im Aufbau entsprechender Geschäftsmodelle.
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BBM Mobility Survey: Erkenntnisse zur Pendlermobilität
12.12.2025
19 Minuten
Was Sie erwartet

Die wichtigsten Ergebnisse des BBM Mobility Survey 2025. Was Arbeitgeber mit den Daten anfangen können. Wo die größten Herausforderungen für die betriebliche Mobilität in den kommenden Jahren liegen! Was man als Unternehmen als erstes tun sollte. Welche Rolle Arbeitgeberangebote wie Jobtickets, Dienstradleasing oder Mobilitätsbudgets spielen. Interviewpartner: Axel Schäfer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Betriebliche Mobilität. Weitere Informationen


–> Mehr zum Mobilitätsverband –> Zum BBM Mobitlity Survey. –> Die nächste Nationale Konferenz für Betriebliche Mobilität im November 2026 Im Interview: Axel Schäfer Das Thema

Wie bewegen sich Deutschlands Beschäftigte heute? Welche Mobilitätsangebote wünschen sie sich – und warum bleibt das Auto trotz aller Veränderungen so dominant? Im Rahmen unserer aktuellen Themen-Radio-Folge sprechen wir mit Axel Schäfer, Geschäftsführer des Bundesverbands Betriebliche Mobilität (BBM), über die wichtigsten Ergebnisse des BBM Mobility Survey 2025. Im Interview erklärt Schäfer, wo die größten Herausforderungen für Arbeitgeber liegen, welche Trends den Mobilitätsmarkt in den kommenden Jahren prägen werden und warum Mobilität längst ein strategischer Faktor für Unternehmen ist. Die Ergebnisse zeigen: Die Menschen sind bereit für nachhaltige Mobilität – aber Infrastruktur, ÖPNV und betriebliche Angebote müssen deutlich besser werden.


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Weg zur Arbeit: Viele Menschen sind bereit für nachhaltigere Mobilität – aber es hakt nochAuto weiterhin das meistgenutzte Verkehrsmittel / Grund: Fehlende Rahmenbedingungen und etwas Bequemlichkeit / Mitarbeitende fordern bessere Mobilitätsangebote vom Arbeitgeber /


 Der Bundesverband Betriebliche Mobilität (BBM) hat die Ergebnisse des BBM Mobility Survey 2025 auf der Nationalen Konferenz für Betriebliche Mobilität (#NaKoBeMo) in Heidelberg vorgestellt. Die Daten wurden zum dritten Mal erhoben. Insgesamt haben 2.986 Beschäftigte aus verschiedenen Branchen und Unternehmensgrößen in Deutschland teilgenommen. „Die Studie liefert ein aktuelles Stimmungsbild zur beruflichen Mobilität, zu Pendelwegen, Dienstreisen, Home-Office und den Erwartungen der Mitarbeitenden an Arbeitgeber und Mobilitätsangebote“, unterstreicht Axel Schäfer, Geschäftsführer des BBM.


„Mit dem BBM Mobility Survey 2025 liegt nun eine belastbare, branchenübergreifende Datenbasis vor – eine Chance, die Mobilitätswende in Unternehmen tatsächlich voranzutreiben“, ergänzt Marc Odinius, CEO der Dataforce Verlagsgesellschaft für Business Informationen mbH, der mit seinem Team die Studie erhoben hat.


Wichtige Ergebnisse auf den Punkt gebrachtSpannend ist, dass der durchschnittliche Arbeitsweg rund 20 Kilometer beträgt. Über 80 Prozent der Mitarbeitenden wohnen 30 Kilometern oder weniger entfernt zum Arbeitgeber, 25 Prozent aller Befragten müssen sogar nur maximal 5 Kilometer bis zur Arbeitsstelle zurücklegen. Im Schnitt brauchen die Mitarbeitenden 29 Minuten von Tür zu Tür. „Da müssten doch Alternativen zum Pkw durchaus Chancen haben. Die Wahl der Mobilität wird allerdings stark beeinflusst durch Faktoren wie Lage des Wohnorts, Unternehmensgröße und der Möglichkeit zur Nutzung von Home-Office“, sagt Schäfer.


Der Pkw bleibt dominant: Der Arbeitsplatz ist für die meisten Menschen nach wie vor am besten mit dem Pkw zu erreichen und bleibt mit fast 70 Prozent das meistgenutzte Verkehrsmittel bei Arbeitsweg und Dienstreisen. Alternative Verkehrsmittel scheitern oft an strukturellen Rahmenbedingungen. Der Pkw bleibt mit großem Abstand führend – insbesondere in ländlichen Regionen. Selbst bei innerstädtischem Umfeld bleibt der Pkw für viele erste Wahl.


Dienstwagen (noch) kein Auslaufmodell: Allerdings ist die Relevanz des Dienstwagens leicht gesunken (das Jobticket wird als wichtigeres Mobilitätsangebot empfunden), wobei hier jedoch das Alter der Mitarbeitenden eine entscheidende Rolle spielt. Interessant: je jünger die Befragten sind, desto mehr wert wird noch auf einen Dienstwagen gelegt. „Ich war überrascht, das die Gen Z – die 18 bis 30-jährigen – mit 44 Prozent die Wichtigkeit von Autos am höchsten einschätzten“, so Odinius.


Arbeitsmodelle im Wandel: Mitarbeitende mit Home-Office-Möglichkeiten nehmen einen deutlich längeren Arbeitsweg in Kauf. 77 Prozent der Mitarbeitenden nutzen Home-Office, wenn Sie die Gelegenheit dazu haben. Unternehmen kehren dennoch zunehmend zu Präsenz zurück. 14 Prozent der Mitarbeitenden verzichten freiwillig darauf, zuhause zu arbeiten; 6 Prozent erhalten dazu keine Erlaubnis des Arbeitgebers. Flexible Arbeitszeiten sind bei zwei Dritteln der Mitarbeitenden möglich. Bei knapp einem Drittel der Befragten ist berufsbedingt kein Home-Office möglich, insbesondere in kleinen Betrieben ist das oft keine Option.


Arbeitgeberattraktivität: Mitarbeitende fordern bessere Mobilitätsangebote vom Arbeitgeber. Viele Beschäftigte wünschen sich Jobtickets, Dienstradleasing, Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge und flexible Mobilitätsbudgets. Die Studienergebnisse zeigen, dass der Umgang des Arbeitgebers mit betrieblicher Mobilität bei der Arbeitgeberwahl zunehmend Bedeutung gewinnt. Mobilitätsangebote sind insbesondere für jüngere Mitarbeitende ein wichtiges Entscheidungskriterium bei der Arbeitgeberwahl.


Bereitschaft zur Veränderung: Etwa ein Viertel der Beschäftigten möchte sein Mobilitätsverhal­ten künftig nachhaltiger gestalten. Doch obwohl Nutzung und Interesse an Fahrrad, E-Bike, ÖPNV und E-Fahrzeugen steigen, findet der Umstieg auf nachhaltige Mobilitätsformen nur langsam statt. Die Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes mit ÖPNV oder Rad wird häufig als unzureichend bewertet – selbst in Großstädten. Manche geben zu, dass sie öfters aus Bequemlichkeit nicht das Fahrrad nehmen. Fazit: Dennoch sehen wir eine spürbare Nachfrage nach Alternativen.


Was Unternehmen jetzt tun müssen


Mobilitätsmanagement gewinnt insgesamt weiter an strategischer Bedeutung – sowohl im Hinblick auf Nachhaltigkeit als auch auf Arbeitgeberattraktivität. Die Studienergebnisse sind für die Entwicklung des eigenen Mobilitätsmanagements oder die Beratung von Unternehmen nützlich.


„Die Ergebnisse zeigen klar: Die Mobilität von Mitarbeitenden steht im Wandel – aber der Wandel ist langsamer, als häufig angenommen“, erklärt Schäfer. „Viele Menschen sind bereit für nachhaltigere Mobilität, aber solange Infrastruktur, Angebote und Rahmenbedingungen nicht stimmen, bleibt das Auto das Mittel der Wahl.“


Für Unternehmen bedeutet das: Mobilität darf nicht länger als bloßer Kosten- oder Komfortfaktor betrachtet werden. Vielmehr muss sie als strategische Größe verstanden werden – mit Auswirkungen auf Arbeitgeberattraktivität, Nachhaltigkeit und Kostenstruktur.


Forderung an Arbeitgeber und Politik


„Viele Unternehmen sind sich ihrer Vorreiterrolle bewusst und arbeiten intensiv an passenden Lösungen für ihre individuelle Situation“, so Schäfer. Der BBM ermutigt und unterstützt Unternehmen seit vielen Jahren, Mobilitätsstrategien neu zu denken und moderne Angebote bereitzustellen – von Mobilitätsbudgets über Diensträder bis hin zu Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge. Zugleich appelliert der Verband an die Politik, Rahmenbedingungen und Infrastruktur konsequent auszubauen, damit nachhaltige Mobilität für alle funktioniert. Attraktive Lösungen bei der Mobilitätsinfrastruktur und verbesserte Bedingungen für Fahrradfahrer sind die wichtigsten Hebel, um das Mobilitätsverhalten zu verändern. Hier muss die Politik Zeichen setzen und Hand in Hand mit Betrieben voran gehen.


Zur Studie


Der BBM Mobility Survey wird seit mehreren Jahren durchgeführt. Das Marktforschungsinstitut Dataforce verantwortet die Datenerhebung im Auftrag des BBM. Ziel ist es, ein realistisches und aktuelles Bild der beruflichen Mobilität in Deutschland zu zeichnen und daraus Handlungsempfehlungen abzuleiten. Unternehmen, Politik und Interessierte erhalten damit eine fundierte Basis, um Mobilitätsstrategien gezielt weiterzuentwickeln. Die vollständige Studie mit allen Ergebnissen und Detailauswertungen können Sie ab sofort bestellen: https://www.mobilitaetsverband.de/bbm-mobility-survey-2025.html


Mitglieder des BBM erhalten eine kostenlose Kurzversion der Studie sowie vergünstigte Konditionen für die Vollversion
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Von der Car-Policy zur Mobility-Policy
21.11.2025
21 Minuten
Was Sie erwartet

Warum sich Unternehmen mit Mobilitätsmanagement auseinandersetzen sollten. Woraus eine Car-Policy besteht und wer über eine verfügen sollte. Warum es jetzt an der Zeit ist, sie grundsätzlich zu überdenken und zur Mobility-Policy weiterzuentwickeln. Welche Chancen, aber auch Konflikte daraus in der Praxis entstehen. Was die wichtigsten Erfolgsfaktoren für den Wandel von der Car-Policy zur Mobility-Policy sind – und wo Unternehmen häufig scheitern. Interviewpartner: Marc-Oliver Prinzing, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Betriebliche Mobilität e. V., Mannheim. Weitere Informationen


–> Mobilitätsverband –> Nationale Konferenz für betriebliche Mobilität –> Video-Podcast „Müller & Prinzing“ mit vielen weiteren wichtigen Impulsen! Im Interview: Marc-Oliver Prinzing Das Thema

Unternehmen stehen vor einem Mobilitätswandel – weg von von der reinen Fokussierung auf den klassischen Dienstwagen, hin zu einer umfassenden Mobility-Policy, die alle Verkehrsmittel und Mitarbeitergruppen einbezieht. Marc-Oliver Prinzing, Vorsitzender des Bundesverbandes Betriebliche Mobilität (BBM), erklärt im Gespräch, wie dieser Wandel gelingen kann, welche Stolpersteine es gibt und warum Mobilität immer stärker Teil der Unternehmenskultur wird. Ein Gespräch über Verantwortung, Chancen – und den Mut, Mobilität neu zu denken.


VeranstaltungsempfehlungÜber gutes Mobilitätsmanagement und die #NaKoBeMo haben wir bereits im letzten Jahr berichtet. Wer Marc-Oliver Prinzing Live zu dem Thema hören will, der kann das am 25. und 26. November bei der 4. Nationalen Konferenz für Betriebliche Mobilität in Heidelberg in die Tat umsetzen.


Warum diese Themen jetzt wichtig sind Die NaKoBeMo 2025 zeigt, wie Mobilitätspolitik, Technologie und Unternehmenskultur zusammenspielen müssen, damit Mobilitätskonzepte wirksam werden – ökonomisch, ökologisch und sozial. „Eine Mobility-Policy richtet beispielsweise Mobilität an den Bedürfnissen des Unternehmens und Interessen der Menschen im Unternehmen aus. Sie verbindet Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Fairness für alle Beteiligten“, sagt Prinzing. Der Mix aus steuerlichen Neuregelungen, Nachhaltigkeitszielen und wachsendem Kostendruck zwingt Unternehmen, Mobilität neu zu denken. Zu den Lösungen können auch Mobilitätsbudgets, intelligente Rahmenbedingungen, multimodale Angebote gehören. Datenbasierte Entscheidungen werden zu zentralen Werkzeugen eines modernen Mobi-litätsmanagements.


Mitreden, mitnehmen, umsetzen. Die NaKoBeMo ist die Leitveranstaltung für alle, die Mobilität im Unternehmen strategisch weiterentwickeln wollen. Von Best Practices bis zu neuesten Forschungserkenntnissen – in Heidelberg wird deutlich, wie nachhaltige und innovative Mobilität Realität wird und werden kann. Insbesondere Unternehmen, Kommunen und kommunale Betriebe, die die betriebliche Mobilität mit Blick auf die Zukunft verantwortungsvoll gestalten wollen, sollten die Konferenz nicht verpassen. Sie erhalten eine klare Orientierung zu Regulierung, Finanzierung und Technologiepfaden – von betrieblicher Mobilität bis zur Flotten- und Dienstreisepolitik.
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Über diesen Podcast

Fuhrparkmanagment und alles was dazugehört. Mobilität im Unternehmen.
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