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Go Global! Bremen Business Talks

Go Global! Bremen Business Talks

WFB Bremen, HK Bremen und Bremer Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation 53 Episoden Neueste vor 1 Woche

Wirtschaft, Handel und Technologien aus Bremen

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Der Go Global! Bremen Business Talks Podcast kommt (Senatorin Kristina Vogt, Dr. Matthias Fonger, Andreas Heyer)
26. März 2021

Episoden

60 Minuten
Rund 3.000 Orte in Deutschland haben keine Lebensmittelversorgung mehr. Der nächste Supermarkt liegt oft mehr als fünf Kilometer entfernt, die Tante-Emma-Läden sind ausgestorben und die großen Ketten kommen nicht zurück. Ein Bremer Unternehmen füllt genau diese Lücke. Allerdings nur, wenn das Dorf selbst mitinvestiert. In dieser Folge des Go Global! Bremen Business Talks Podcasts spricht unser Host Boris Felgendreher mit Norbert Hegmann, Mitgründer und CEO von Tante Enso. Tante Enso betreibt 24/7-Dorfläden in ländlichen Regionen: hybrid mit wenigen Stunden Personal am Tag, organisiert als Genossenschaft, in der die Kunden Miteigentümer sind. Was 2016 als Idee für einen digitalen Testmarkt begann, ist heute ein Unternehmen mit knapp 100 Läden, fast 1.000 Mitarbeitenden, 92.000 Teilhabern und rund 120 Millionen Euro Umsatz. Bis 2030 sollen es 300 Läden werden. Und Hegmann ist sich sicher: Woanders als in Bremen wäre Tante Enso so nie entstanden. Unter anderem geht es um folgende Themen: - Von der Marktforschung über den Online-Supermarkt myEnso zum Dorfladen: wie die Idee entstand - „Rettet Tante Emma“: was die Kunden 2017 wirklich wollten und warum der erste Versuch mit Kioskwagen im Dorf Blender scheiterte - Warum die Tante-Emma-Läden ausgestorben sind: kleines Sortiment, hohe Preise, Selbstausbeutung und fehlende Nachfolge - 3.000 unversorgte Orte in Deutschland und warum die großen Ketten unter 1.000 Quadratmetern nicht mehr antreten - Das Geschäftsmodell: 24/7 hybrid, drei bis fünf Stunden Personal am Tag, Einkaufskonditionen über die Rewe-Kooperation - Genossenschaft statt Venture Capital: ab 100 Euro Miteigentümer, fünf Prozent Rendite als Einkaufsguthaben, eine Stimme pro Kopf - Der Paradigmenwechsel in Schnega: Tante Enso kommt nur, wenn das Dorf vorher investiert - Warum Teilhaber dreieinhalbmal so viel ausgeben wie andere Kunden und was das für Investoren bedeutet - 3.000 Artikel, Preiseinstieg auf Rewe-Niveau und „Lokale Helden“ aus 20 Kilometern Umkreis - „Retail is Detail“: Logistik, KI-gestützte Bestellung und 84 Prozent identifizierbare Einkäufe - Diebstahl im Laden ohne Personal und warum die Dorfgemeinschaft besser kontrolliert als jede Kamera - Die größten Herausforderungen: Konzentration im Lebensmitteleinzelhandel und Kapitalintensität, Break-even ab 130 bis 140 Filialen - Übernahme von 36 Tegut-Standorten, 300 Läden bis 2030 und Potenzial für 500 bis 1.000 in Deutschland - Tante Enso als Dorfmittelpunkt: DHL, Bargeldversorgung, digitales Bürgerservice-Center, Telemedizin und Ökostrom - Bürgerbeteiligung und Demokratie: was Tante Enso in seinen Dörfern beim Wahlverhalten beobachtet - Warum Tante Enso nur in Bremen entstehen konnte: Bremer Kaufleute, die BAB und die Stadt der kurzen Wege Hilfreiche Links: Gemeinden, Bürgermeister und Initiativen können sich für einen Tante Enso bewerben. Tante Enso: https://www.tanteenso.de/ Handelskammer für Bremen und Bremerhaven: https://www.ihk.de/bremen-bremerhaven/ Wirtschaftsförderung Bremen: https://www.wfb-bremen.de/de/page/startseite Bremer Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation: https://www.wirtschaft.bremen.de/ Norbert Hegmann auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/norbert-hegmann-3b686b2/ Boris Felgendreher auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/borisfelgendreher/
54 Minuten
Drohnen haben ihren ersten großen Hype hinter sich. Lieferkopter über den Städten und Flugtaxis für jedermann bleiben nach wie vor Vision. Doch jetzt beginnt eine neue, deutlich ernsthaftere Phase, in der aus der Spielerei eine echte Wirtschaft wird. Und Bremen hat dabei gute Karten. In dieser Folge des Go Global! Bremen Business Talks Podcasts spricht Host Boris Felgendreher mit Harald Rossol, Geschäftsführer von b.r.m. IT & Aerospace, Miteigentümer des Flugplatzes Oldenburg-Hatten und Initiator der Drone Days. Unter anderem geht es um folgende Themen: - Warum wir das Bild vom Quadcopter aus dem Kopf streichen sollten - eVTOLs und Flugtaxis: warum Lilium, Volocopter & Co. nicht an der Technik, sondern an der ICAO-Regulatorik gescheitert sind - Vom „Spielzeug“ zum bürokratischen Wust: die EU-Drohnenverordnung und die C-Klassen - Illegal oder kriminell? Das Problem der Drohnensichtungen an Flughäfen und kritischer Infrastruktur - Zuständigkeit bei der Drohnenabwehr: Landespolizei, Bundespolizei oder Bundeswehr? - Bremen als Wiege der Luftfahrt und Drohnen-Standort seit den späten 1970er Jahren - Wo die Wertschöpfung liegt: Warum Consumer-Drohnen (DJI) aus Asien kommen und wo Deutschland vorne ist - Kommerzielle Anwendungen heute: Dachdecker, Immobilien, Vermessung und Gebäudereinigung - Der größte Zukunftsmarkt: autonome Systeme in der Landwirtschaft, Teaming und Rehkitz-Rettung - Schwerlastdrohnen, Logistik und warum die Pizzadrohne an der Ökonomie scheitert - KI in der Auswertung und die Frage der Datensouveränität, am Beispiel der Streckenläufer der Deutschen Bahn - Defense nach der Zeitenwende: Rheinmetall, Airbus, Start-ups und die Beschaffung der Bundeswehr - Die Drone Days: von der spontanen Idee zur europäischen Plattform für die „Drone Economy“ Hilfreiche Links: Die Drone Days finden vom 26. bis 28. August am Flughafen Bremen und auf dem Flugplatz Oldenburg-Hatten statt. Drone Days: https://drone-days.de/ Handelskammer für Bremen und Bremerhaven: https://www.ihk.de/bremen-bremerhaven/ Wirtschaftsförderung Bremen: https://www.wfb-bremen.de/de/page/startseite Bremer Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation: https://www.wirtschaft.bremen.de/ Harald Rossol auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/harald-rossol-a1336b11/ Boris Felgendreher auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/borisfelgendreher/
53 Minuten
Jahrelang hieß es über die bremischen Häfen: riesiges Potenzial, aber es fehlt das Geld für die nötigen Investitionen. Doch jetzt dreht sich das Blatt dramatisch. 1,35 Milliarden Euro Bundesmittel für den Ausbau Bremerhavens zur NATO-Logistikdrehscheibe, dazu 94 Millionen pro Jahr aus dem Infrastrukturpaket und Milliardeninvestitionen der Terminalbetreiber Maersk und Eurogate. Ein historischer Wendepunkt, wie ihn Bremen und Bremerhaven laut Robert Howe „überhaupt nicht größer haben können". In dieser Folge des Go Global! Bremen Business Talks Podcasts spricht Host Boris Felgendreher mit Robert Howe, Geschäftsführer von bremenports, der Hafenmanagementgesellschaft des Landes Bremen, die Entwicklung und Instandhaltung der Hafeninfrastruktur in Bremen und Bremerhaven verantwortet. Es geht um die einmalige Lage Bremerhavens als nachhaltigster Hafen Nordwesteuropas, um verpasste Chancen bei der Automatisierung und vor allem um die Frage, ob es diesmal gelingt, das Geld auch wirklich auf den Hafen zu bringen. Denn die eigentliche Herausforderung, so Howe, ist nicht das Budget, sondern das „All-hands-on-deck-Manöver“, das es jetzt braucht. Unter anderem geht es um folgende Themen: - Der Unterschied zwischen Hafenmanagementgesellschaft und Hafenbetreiber - Warum Bremerhaven durch die Ebbstrombestimmung der Weser der nachhaltigste Hafen der Region ist - Positionierung gegenüber Hamburg, Rotterdam und Antwerpen und die verpasste Automatisierung - Der Standortvorteil der Hinterlandanbindung: in zwei Stunden auf Bahn und Autobahn - Das IHK-Nord-Konjunkturbarometer und die Frage: temporäre Delle oder struktureller Abwärtstrend? - Verschiebung der Autoindustrie: vom Export- zum Importhafen? - Bremerhaven als Host Port der NATO und die neue Dual-Use-Funktion - Der „Sechser im Lotto“: 1,35 Milliarden Euro Bundesmittel und 94 Millionen pro Jahr für die Häfen - Milliardeninvestitionen von Maersk (APMT) und Eurogate - Warum Genehmigungsverfahren die eigentliche Herausforderung sind. Stichwort Weseranpassung - Fachkräfte, Ausbildung und die Alterspyramide: Warum der Mensch im Mittelpunkt steht Hilfreiche Links: bremenports: https://www.bremenports.de/ Handelskammer für Bremen und Bremerhaven: https://www.ihk.de/bremen-bremerhaven/ Wirtschaftsförderung Bremen: https://www.wfb-bremen.de/de/page/startseite Bremer Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation: https://www.wirtschaft.bremen.de/ Robert Howe auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/robert-howe-500172128 Boris Felgendreher auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/borisfelgendreher/
36 Minuten
Ein Großereignis, das Bremen nur alle 16 Jahre erlebt, wirft seine Schatten voraus. Das Bundesland Bremen ist 2026 Gastgeber vom Tag der Deutschen Einheit. Und damit landet für zweieinhalb Tage gefühlt ein „Raumschiff“ in der Stadt: Hunderttausende Besucher, eine riesige Fläche vom Bahnhof bis zum Weserstadion und ein Programm, das Deutschland in Bremen erlebbar machen soll. Heute zu Gast im Go Global! Bremen Business Talks Podcast ist Lars Ehlers, der das Bürgerfest inhaltlich und organisatorisch mit seinem Team verantwortet. Wir sprechen darüber, wie so ein Mega-Event geplant wird, was Besucher erwartet, welche „Bremen-Welten“ entstehen und warum das Ganze weit mehr ist als nur eine Ländermeile. Unter anderem geht es um folgende Themen: - Der Countdown läuft: Weniger als fünf Monate vor dem Bürgerfest zum Tag der Deutschen Einheit. Lars Ehlers als Projektleiter im Kontext eines großen Teams. - Wie sich der TDE verändert hat: Nicht „pompöser“, sondern größer und vielfältiger, plus längere Verweildauer der Besucher (mehr „ich komme morgen wieder“). - Ziel als Zuschauermagnet: Besucher aus ganz Deutschland, „Stammgäste“, die jedes Jahr wiederkommen, und warum Bremen für viele ein Fixpunkt ist. - Organisation und Vorlauf: Wie Projektstrukturen entstehen (Agenturen, Planungsstart ~1–2 Jahre vorher), Learnings aus Saarbrücken und der Flächen-„Boost“ in Bremen. - Flächenkonzept & Auslastung: Deutlich größere Fläche als 2010, starke Nachfrage, praktisch „ausverkauft“, keine freien Flächen in der Innenstadt. - Beteiligung aus Bremen: Run von Vereinen/Verbänden/Künstlern, starke Rückmeldungen aus der regionalen Wirtschaft, Erwartung von ca. 400–450k Besuchern in 2,5 Tagen. - Motto „Viele stärken ein Land“: Bedeutung für Bremen/Bremerhaven und für die Republik, Verbindung zu den Stadtmusikanten als Bremer Markenzeichen. - Zeitplan & Rahmen: Start Freitagnachmittag, Abschluss Sonntagabend; verkaufsoffener Sonntag, Programm über die gesamten zweieinhalb Tage. - Wo findet was statt: Strecke Bahnhof Wall Innenstadtplätze Schlachte Osterdeich Weserstadion, plus Weserstadion-Programm mit Bühne vor der Ostkurve. - Bühnen & Acts:** Neun Bühnen/Aktionsflächen, Kulturmeile, Abendprogramm; große Acts werden bewusst noch nicht verraten, Crowd-Management bei vollen Bereichen. - „Bremen-Welten“ als Besonderheit: Themenwelten mit Partnern (u. a. Luft- & Raumfahrt/City of Space, Mobilität, maritime Wirtschaft/Logistik, Wissenschaft, Kultur, Tourismus) als kuratierte Erlebnisformate statt „Roll-up & Klapptisch“. - Grenzen der Größe: Diskussion, warum „noch größer“ kaum mehr sinnvoll/managbar ist und wie trotzdem möglichst wenige enttäuscht werden sollen. - Bürgerfest vs. Staatsakt: Protokollarische Veranstaltungen (Dom/Glocke etc.) liegen bewusst nah am Bürgerfest; Koordination und Bilderwirkung, ohne dass Lars den Protokollteil im Lead hat. - Sicherheit & Balance: Sicherheits- und Verkehrskonzept als Dauerarbeit (Behörden, Polizei, Feuerwehr, Rettung), Ziel: sicher, aber beweglich und angenehm für Besucher und Aussteller. - Wirtschaftlicher Blick: Kein Gewinnfestival; Senatsbudget im Rahmen anderer Städte, zusätzliche Möglichkeiten durch Wirtschaftspartner; Wert vor allem über Standortwirkung, Übernachtungen, Konsum und nachhaltige Wahrnehmung. - ÖPNV „ticketlos“ im VBN: Kostenloser ÖPNV/SPNV im gesamten VBN-Gebiet als große Einladung an die Region („Auto stehen lassen“). - und vieles mehr Hilfreiche Links: https://www.bremen.de/veranstaltung/tag-der-deutschen-einheit-2026-in-bremen#/
52 Minuten
Heute zu Gast im Gespräch mit unserem Host Boris Felgendreher ist Sohrab Mohammad, Mitgründer von Reishunger. Reishunger ist eine bootstrapped E-Commerce-Marke aus Bremen, die Reis von der Beilage zum Mittelpunkt der Küche machen will. Mit Premium-Reissorten, Zutaten und eigenem Zubehör. Sohrab erzählt, wie aus einem Telefonat zwischen zwei Bremer Wirtschaftsingenieuren eine Marke mit rund 80 Mitarbeitern und eigenem Fulfillment Center wurde. Komplett ohne Investoren. Es geht um die Anfänge an der Uni Bremen, einen Auftritt in der Höhle der Löwen, den Aufbau einer globalen Lieferkette vom italienischen Reisbauern bis zum chinesischen Reiskocher-Hersteller und darum, warum Reis in Deutschland immer noch unterschätzt wird. Außerdem verrät Sohrab, wie Reishunger mit bis zu 50 neuen Produkten pro Jahr wachsen will und welche Märkte als nächstes auf der Liste stehen. Unter anderem geht es folgende Themen: - Vom Startup zum jungen Mittelständler – warum das Label Startup nicht mehr passt - Die Gründungsstory: Zwei Wirtschaftsingenieure an der Uni Bremen, viele verworfene Ideen und eine iranische Reisinspiration - Die Mission: Reis vom Beilagen-Dasein zum Mittelpunkt der Küche machen - Bootstrapping statt Venture Capital – warum Reishunger bewusst auf Investoren verzichtet hat - Höhle der Löwen (Staffel 3) als größter PR-Coup – und warum der Deal mit Frank Thelen nicht zustande kam - Reishunger heute: ca. 80 Mitarbeiter, eigenes Fulfillment Center in Bremen, bis zu 10.000 Pakete am Tag - Das Produktportfolio in drei Kreisen: Reis, Zutaten & Gewürze, Zubehör wie Reiskocher und Geschirr - Der Weg zum eigenen Reiskocher: Vom White-Label-Reseller zur Eigenentwicklung mit Herstellern in China - Sourcing weltweit: Direktbeziehungen zu Reisbauern in Italien, Indien, Japan und Pakistan – und warum Fairtrade qualitativ nicht überzeugte - Qualitätssicherung entlang der Lieferkette: Vor-Ort-Besuche, Auditoren und Checks vor dem Versand - Nur 5–10 % Umsatz über den Handel (Rewe, Alnatura) – aber strategisch wichtig für die Markenwahrnehmung - Wachstumsstrategie: bis zu 50 neue Produkte pro Jahr, von Quick-Currys bis Blumenkohlreis - Internationalisierung: DACH als Basis, UK und Skandinavien als nächste Zielmärkte – KI als Enabler für schnellere Lokalisierung Hilfreiche Links: Reishunger: https://www.reishunger.de/ Handelskammer für Bremen und Bremerhaven: https://www.ihk.de/bremen-bremerhaven/ Wirtschaftsförderung Bremen: https://www.wfb-bremen.de/de/page/startseite Bremer Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation: https://www.wirtschaft.bremen.de/ Sohrab Mohammad auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sohrab-mohammad-440846158/ Boris Felgendreher auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/borisfelgendreher/
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Über diesen Podcast

1.200 Jahre Geschichte und gleichzeitig hochinnovativ: Wirtschaft, Handel und Technologien aus Bremen. Podcast mit führenden Köpfen aus Industrie, Politik, Start-ups und mehr. Moderiert von Boris Felgendreher. English: More than the famous Town Musicians: Business, trade and technologies from Bremen, Germany. Podcast with leading minds from industry, politics, start-ups and more, hosted by Boris Felgendreher.
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