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  3. ZEIT für Literatur – Der Vorlesepodcast der ZEIT Verlagsgruppe Podcast

Episoden

33 Minuten
Gehen oder bleiben? Das ist eine Frage, die sich sicher jeder Mensch schon einmal gestellt hat, der sich in einer festen Beziehung befindet. Die Wahlmöglichkeiten in unserer Zeit sind schlicht zu vielfältig, die Lebensentwürfe zu verlockend. Der Gedanke, dass man ein ganz anderes Leben führen könnte, wenn man sich an der einen oder anderen Stelle anders entschieden hätte, ist manchmal zu präsent. Insbesondere in Zeiten, in denen die Beziehung einen fordert: die Kinder, die Arbeit, die Beziehungspflege, die Anforderungen von außen. Wer kennt es nicht? In ihrem neuen Buch „Zusammenbleiben: Von der Freiheit fester Bindungen“ setzt sich die Philosophin und Bestsellerautorin Svenja Flaßpöhler mit diesem Thema auseinander. Und wagt unter Bezugnahme auf den Philosophen Søren Kierkegaard viele intime Blicke in ihre persönliche Vergangenheit und ihr eigenes Beziehungsleben. Sie sagt: Gerade die Freiheit, gehen zu können, ist die Voraussetzung für freies Bleiben. Ein Buch über die Kunst, sich als Paar in der Dauer zu verwirklichen, ohne in Fallen wie Selbsttäuschung oder Unterwerfung zu tappen. Ein Plädoyer fürs Bleiben, auch wenn man doch immer gehen kann. Jetzt reinhören! Diese Podcast-Folge wurde im Auftrag des Verlags Klett-Cotta von Studio ZX produziert. Redaktion und Moderation: Mae Becker Aufnahmeleitung und Postproduktion: Jonas Ross
39 Minuten
Es sind die letzten Tage der Monarchie in Hawaii. In einem Staatsstreich stürzen amerikanische Kapitalisten die Königin Lili’uokalani, zwingen sie zur Abdankung und bereiten die Übernahme des Inselstaats durch die USA vor. Die weiße Elite des Landes will ihre Privilegien weiter ausbauen, ihre wirtschaftliche Macht stärken. Doch so einfach lässt sich ein Land nicht stehlen, eine Heimat nicht verhökern. In Honolulu regt sich Widerstand: Viele Menschen wollen ihr Hawaii, ihre Kultur, ihre Königin nicht kampflos aufgeben. Auch durch die deutsche Community – die in Politik, Unternehmertum und bei Hofe zuhauf vertreten ist – geht ein Riss. Wer wird auf welcher Seite stehen? Und wer spielt welches Spiel? Mit Leidenschaft und einem ungeheuren Sog erzählt Sabrina Janesch davon, wie Menschen in schicksalhaften Zeiten über sich hinauswachsen – oder sich von der Macht verführen lassen. Ein Roman über Verwurzelung und Freiheit, über Integrität und Mut, über Unrecht und Recht – der es in sich hat. In dieser Folge von ZEIT für Literatur liest Sabrina Janesch aus ihrem neuen Roman »Territorium«. Im Interview stellt sie sich den Fragen von Moderatorin Mae Becker und erläutert unter anderem, wie sie den Stoff gefunden hat, welche unglaubliche Recherche ihrem Buch vorangegangen ist und warum es so wichtig ist, über Entwurzelung und Heimatverlust als universelle menschliche Erfahrung zu schreiben. Jetzt reinhören und in den Bann ziehen lassen! Die Podcast-Folge wurde im Auftrag von Rowohlt Berlin von Studio ZX produziert. Studio ZX – die Kreativagentur des ZEIT Verlags.
32 Minuten
Elli hat sich zum Schreiben in ein Haus im Wald zurückgezogen, um die vollkommene Ruhe für ihr neustes Romanprojekt zu finden. Doch dort in der Stille wandern die Gedanken, öffnen Türen zu Geschichten von früher: zur Kindheit in Tschechien, zur Flucht nach Deutschland und immer wieder zur Oma, zur Babička, die in der damaligen Tschechoslowakei geblieben ist. Und mit den Erinnerungen kommen auch die Märchen zurück, die Elli als Kind von der Großmutter gehört hat. Allen voran die Geschichte von Viktorka, einer Frau, die für wahnsinnig erklärt wurde und allein in den böhmischen Wäldern lebte. Als Elli herausfindet, dass Viktorka keine Märchenfigur ist, sondern wirklich existierte, reist sie nach Tschechien. Sie will die Wahrheit erfahren über diese Frau und über das, was ihr angetan wurde. Doch tief im Wald, in der Einsamkeit, wartet eine andere Aufgabe auf sie: Sie muss sich auch ihrer eigenen Geschichte stellen. In dieser Folge von ZEIT für Literatur liest Jarka Kubsova aus ihrem neuen Roman „Im Licht des neuen Tages“. Im Interview erläutert sie, welche feinen Verbindungen zwischen Frauen über die Jahrhunderte hinweg bestehen, warum der Wald in ihrem Roman eine so bedeutende Rolle spielt und warum die Auseinandersetzung mit der eigenen tschechischen Herkunft längst überfällig war. Diese Podcast-Folge wurde im Auftrag des Verlags S. Fischer vom Studio ZX produziert. Redaktion: Mae Becker Aufnahmeleitung und Postproduktion: Jonas Ross
36 Minuten
Amanda ​Eleon​ore ​​Atkins ist eine Londoner Zollbeamtin, die ihr Leben nach strikten Regeln lebt und sich selbst keine Ausreißer erlaubt. Doch als sie eines Tages in einen verborgenen Leseraum ihrer Stamm-Bibliothek geführt wird, gerät ihre geordnete Welt ins Wanken. Gemeinsam mit ​​dem Aushilfsbibliothekar​​ H​enry​​​​​ Brown​​, Schülerin Xiao Mei ​Smith ​und dem geheimnisvollen Bibliotheksbesucher Robert Joy muss sie sich hier, an diesem magischen Ort, ihren Erinnerungen, Ängsten und tiefsten Sehnsüchten stellen. Endlich Hoffnungen, Emotionen und Träume zulassen – und auch ihre strikte Lebensführung grundsätzlich hinterfragen. Klingt irgendwie magisch? Ist es auch. In dieser Folge von ZEIT für Literatur liest Vanessa Göcking aus ihrem neuen phantastischen Roman „Ms Atkins und die Bibliothek der Träume“. Im Interview spricht sie unter anderem über ihre Liebe zu alten Bibliotheken, den Mehrwert der Magie im sonst so ernsten Leben und ihre Doppelrolle als Autorin und Verlegerin. Die Podcast-Folge wurde im Auftrag des Vani Verlags vom Studio ZX produziert.   Redaktion und Moderation: Mae Becker   Aufnahmeleitung und Postproduktion: Jonas Ross   Redaktionelle Mitarbeit: Malin Bokel
53 Minuten
Nicht eine Mutter, sondern viele: In „Alle meine Mütter“ schreibt Lena Gorelik über Frauen, die Mütter sind. In unterschiedlichen Lebenslagen, mit widersprüchlichen Erfahrungen und Blicken auf Mutterschaft. Ihr Roman versammelt versehrte Mütter, Frauen, die sich gegen ein Kind entschieden haben, Mütter, die zugleich Töchter sind, und Beziehungen, die sich einfachen Zuschreibungen entziehen. In dieser Folge von ZEIT für Literatur liest Gorelik aus ihrem Roman und berichtet im Interview von den Müttern, die ihr beim Schreiben begegnet sind: erinnerte, erfundene, beobachtete. Zwischen Fiktion und Autofiktion fragt sie, warum Geschichten über Mutterschaft noch immer oft zu eindeutig, zu glatt, zu erwartbar erzählt werden – und was literarisch möglich wird, wenn man sie stattdessen in ihrer Widersprüchlichkeit ernst nimmt. Im Gespräch erzählt Lena Gorelik, was sie mit „Alle meine Mütter“, erschienen bei Rowohlt, anders machen wollte, warum sie die Perspektive vervielfacht hat und weshalb gerade darin die besondere Kraft dieses Romans liegt.
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Über diesen Podcast

ZEIT für Literatur – der Vorlesepodcast, in dem Autorinnen und Autoren aus ihren neuen Romanen vorlesen. Produziert von STUDIO ZX – der Kreativagentur der ZEIT Verlagsgruppe.
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„ZEIT für Literatur – Der Vorlesepodcast der ZEIT Verlagsgruppe“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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