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10 Minuten
Ausland-Korrespondent sein bedeutet auch, das zu essen, was im jeweiligen Land auf den Tisch kommt. Das ist oft ganz anders als bei uns, und wird oft ganz anders produziert: zum Beispiel in China, dem grössten Nahrungsmittel-Produzenten der Welt.
26 Minuten
Kein Land produziert so viele Lebensmittel wie China. Ernährungssicherheit hat für Chinas Führung oberste Priorität. Für eine produktivere Landwirtschaft müssen die traditionellen Kleinbauern weichen. «China muss seine Reisschüssel selbst in den Händen halten und sie vor allem mit Getreide aus eigenem Anbau füllen.» Diese Aufforderung ruft der chinesische Präsident Xi Jinping seinen Parteikadern regelmässig in Erinnerung. Die eigene Lebensmittelversorgung hat oberste Priorität für den Staatschef, der in seinen Jugendjahren selbst Hunger erlebt hat. Heute produziert China mehr Lebensmittel als jedes andere Land der Welt: mit Fabrikhallen-grossen Gewächshäusern, Gentechnologie und modernsten Ernte-Überwachungssystemen. China will auch in der Landwirtschaft weltweit spitze werden. So wie die bekannten chinesischen Elektroautos, Roboter und die Künstliche Intelligenz, soll auch die Agronomie global führend werden. Dafür sollen Junge aufs Land ziehen und die kleinen Bauernhöfe zugunsten grosser, industrieller Landwirtschaftsbetriebe verschwinden. Die industrielle Revolution in der Landwirtschaft mag einleuchten für einen Staat, der ein Milliardenvolk ernähren muss. Sie hat aber ihren Preis: Chinas Kleinbauern kämpfen ums Überleben, und der Staat muss paradoxerweise mehr Nahrungsmittel importieren. Die Reportage von den Brennpunkten des chinesischen Agrarwunders.
10 Minuten
Es ist ungewohnt für Italiens Politik: Über Giorgia Melonis Privatleben ist nur sehr wenig bekannt und sie selbst ist in keinerlei Skandale verwickelt. Italienkorrespondent Franco Battel erklärt, wie Meloni sich der Aufmerksamkeit der Boulevardmedien zu entziehen vermag.
26 Minuten
Noch nie hat eine italienische Regierung so lange durchgehalten. Giorgia Meloni schlägt damit den bisherigen Rekordhalter Silvio Berlusconi. Doch was hat sie in ihren bald vier Jahren an der Macht tatsächlich erreicht? Im Wahlkampf hatte Meloni viel versprochen: Sie wollte Italien wieder stolz machen, forderte eine Seeblockade gegen illegale Migration und härtere Strafen für Kriminelle. Vor allem aber wollte sie dem geburtenschwachen Land wieder zu mehr «bambini» verhelfen. Wo steht Italien heute, nach fast vier Meloni-Jahren? Antworten geben Italienerinnen und Italiener an vier verschiedenen Orten und aus ganz unterschiedlichen Perspektiven: Ein Lehrer und Schriftsteller, der an der Peripherie Neapels lebt; ein lesbisches Paar, das gegen alle Widerstände eine Familie gründet; eine Agrarunternehmerin aus dem Umland von Rom und ein Berater des italienischen Bildungsministers. Dabei zeigt sich: Giorgia Melonis Regierung ist zwar stabil wie kaum eine vor ihr. Grosse Reformen aber hat auch sie nicht zustande gebracht.
10 Minuten
Proteste, Krieg und Wirtschaftskrise, Iranerinnen und Iraner haben dieses Jahr viel durchgemacht. Für «International» stand Nahostkorrespondent Thomas Gutersohn monatelang in Kontakt mit Menschen im Iran. Im Talk erzählt er, wie seine Quellen trotz Angst und Hürden ihre Sicht der Dinge schildern.
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Über diesen Podcast

Die Welt ist unübersichtlich geworden – «International» hilft, sie zu verstehen. Mit den SRF-Auslandkorrespondentinnen und -korrespondenten reisen wir dorthin, wo Geschichten entstehen: Krisengebiete, Wirtschaftsmächte, vergessene Regionen. Nicht Schlagzeilen, sondern Zusammenhänge: Reportagen und Gespräche zu Politik und Gesellschaft aus allen Weltregionen.
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