USA – Fussball-WM im Zeichen von Trumps Einwanderungspolitik

USA – Fussball-WM im Zeichen von Trumps Einwanderungspolitik

vor 3 Tagen
Die USA, Kanada und Mexiko organisieren zusammen die Fussball-WM. Politisch bestimmt aber hauptsächlich einer die Spielregeln: US-Präsident Trump. Die Reportage aus den USA und Kanada.
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vor 3 Tagen
Die USA, Kanada und Mexiko organisieren zusammen die Fussball-WM.
Politisch bestimmt aber hauptsächlich einer die Spielregeln:
US-Präsident Trump. Die Reportage aus den USA und Kanada. Eine
Fussball-Nation sind die USA eigentlich nicht. Die
Mainstream-Sportarten sind American Football, Baseball, Basketball
und Eishockey. Fussball ist in erster Linie der Sport der
Migrantenfamilien aus aller Welt. Diese haben den Fussball in die
USA gebracht und sie fiebern der WM im Sommer am meisten entgegen.
Zum Beispiel die Jugendlichen des Global FC in Kansas City,
Missouri, in der «Fussballhauptstadt der USA». Unter die Vorfreude
mischt sich auch Angst: das US-Militär und die gefürchtete
Einwanderungsbehörde des US-Präsidenten Trump werden in den
WM-Austragungsstätten Präsenz markieren und, so fürchten
Nicht-Weisse, Eingewanderte, ob legal oder illegal im Land,
festnehmen und sogar ausschaffen. Zwar will Trump die USA als
Fussball-Gastland präsentieren, aber willkommen sind nicht alle:
Fussballfans aus Haiti oder dem Iran, zum Beispiel. Auch im
Gastland Kanada bestimmen die USA die Einwanderungs- und
Sicherheitsbestimmungen, und die Beziehungen zwischen den beiden
Nachbarländern sind angespannt wie nie zuvor: wegen Trumps
Zollpolitik, und weil der US-Präsident gedroht hat, Kanada zum 51.
Bundestaat der USA zu machen. Zwischen Vorfreude, Anspannung und
Angst: eine Reportage aus den Communities, welche den Fussball in
Nordamerika prägen.
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