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Krieg der Sprachen: Information und Desinformation in Lettland

Krieg der Sprachen: Information und Desinformation in Lettland

International vor 3 Monaten
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25:49
Auf 107,7 FM in Riga ist nur noch Rauschen zu hören. Das
russischsprachige Programm des öffentlich-rechtlichen Radios von
Lettland wurde abgeschaltet. Obwohl ein Drittel der Bevölkerung in
den eigenen vier Wänden russisch spricht. Russische Propaganda
versucht die Lücke zu füllen. Die russische Sprache wird in
Lettland zunehmend verdrängt. Seit anfangs Jahr gibt es keinen
russischsprachigen Unterricht mehr in Lettlands Schulen. Und auf
russischsprachige Bücher und Zeitschriften wird neu eine viermal
höhere Mehrwertsteuer erhoben. Wer einen russischen Pass besitzt,
muss seit Moskaus Angriff auf die Ukraine 2022 Grundkenntnisse in
Lettisch nachweisen, eine Sicherheitsüberprüfung bestehen oder das
Land verlassen. Lettland war in seiner Geschichte insgesamt nicht
einmal 60 Jahre unabhängig, aber Lettisch existiert als eigene
Sprache seit über tausend Jahren. Weltweit sprechen vielleicht 1,5
Millionen lettisch, in den Nachbarländern Russland und Belarus sind
es 150 Millionen Russischsprachige. Anders als in der Schweiz
definiert sich Lettland über die Sprache. Denn für Putin ist
überall Russland, wo russisch gesprochen wird. Aber wie gewinnt das
Land aber die Köpfe und Herzen der russischsprachigen Bevölkerung?
Wie gewinnt der öffentlich-rechtliche Rundfunk LSM den Kampf gegen
die russischen Fake News? In Lettland ist Sprache keine Nebensache.
Im Gegenteil.
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„Krieg der Sprachen: Information und Desinformation in Lettland“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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