Hinter der Kamera

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Episoden

EP49: Wie visuell ist der Humor in „Braunschlag 1986“, Marcus Kanter?
15.07.2026
1 Stunde 25 Minuten
DoP Marcus Kanter spricht über die Bildgestaltung von „Braunschlag 1986“. (Foto: privat)

DoP Marcus Kanter kehrt zurück. Diesmal bringt er uns „Braunschlag 1986“ mit, die zweite Staffel der österreichischen Kultserie von 2012. Ich spreche mit ihm über die Arbeit mit Regisseur und Autor David Schalko, die Zeitreise in die 1980er Jahre und wie ihm der technische Fortschritt in der Filmtechnik seit 2012 die Arbeit erleichterte.


Österreich hat’s drauf. Wo in Deutschland jahrelang an toten Konzepten herumgeschustert wird, haut die Alpennation mit hübscher Regelmäßigkeit Klopper raus, die einem den Atem stocken lassen. So geschah es 2012 als die erste Staffel „Braunschlag“ das Licht der Welt erblickte. Autor, Regisseur und Showrunner David Schalko legte acht Folgen zu etwa 45 Minuten hin, die von Ideenreichtum überquollen. Riesenspaß

Die Bücher waren voller absurder Twists, die Dialoge scharf und treffend und die Besetzung erstklassig. Vor allem sah man allen Figuren den Riesenspaß ihrer Darsteller an. Vertreten waren von etblierten bis Newcomern damals viele Namen: Robert Palfrader, Nina Proll, Nicolas Ofczarek, Maria Hofstätter, Manuel Rubey, Adina Vetter oder auch Simon Schwarz. Wer damals noch nicht so etabliert war, wurde es durch die Serie.


Damals war es bizarrerweise Regisseur David Schalko, der eine zweite Staffel ablehnte. Mittlerweile hat er seine Meinung geändert. Ab dem 16. Juli wird 14 Jahre nach der ersten Staffel mit „Braunschlag 1986“ die Geschichte des durchgeknallten Dorfes im österreichischen Waldviertel weiter erzählt. Bürgermeister Tschach muss sich erneut eine Finanzierungsidee für sein marodes Örtchen einfallen lassen. Diesmal lässt er per Dekret alles ins Jahr 1986 zurück versetzen. Ob das gut geht? Spoiler: Nein.


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Ich ermuntere Euch, mal auf Marcus Kanters Homeage Profilen beim deutschen Berufsverband Kinematografie BVK und beim Österreichischen Kameraverband AAC vorbeizuschauen. Ganz bald gibt es auch den NEUEN Newsletter. Darin gibt’s natürlich auch eine schicke Linkliste mit Lese-, Anhör- und Angucktipps über Marcus und „Braunschlag 1986“. Hier könnt Ihr Euch anmelden!


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EP48: Wie hast Du „The Creators“ entwickelt, Dennis Schmelz?
15.06.2026
1 Stunde 12 Minuten
DoP Dennis Schmelz erzählt von Entwicklung und Dreharbeiten des YouTube-Formats „The Creators“. (Foto: privat)

Ich begrüße im Podcast Filmemacher und DoP Dennis Schmelz. Mit ihm unterhalte ich mich über sein Reality-Format „The Creators“ auf YouTube. Dafür lud Dennis fünf Creator aus den Feldern Foto und Video in seine Heimat Thüringen ein. Dort mussten sie Bildgestaltungschallenges absolvieren. Dennis erzählt mir, wie es zu der Idee kam und welche Herausforderungen die Umsetzung mit sich brachte.


Brauchen wir echt noch ein Realityformat aus deutscher Produktion? Ja, brauchen wir. Denn sowas wie „The Creators“ gab’s hier mit Sicherheit noch nicht. Sechs Creator mit sehr unterschiedlichen Skillsets und Persönlichkeiten jagen durch Thüringen auf der Suche nach dem besten Bild, Video oder Reel. Dabei vermitteln sie nicht nur ein Bild dieses wunderschönen Bundeslands, sie vermitteln auch nebenbei Grundlagen der Bildgestaltung und machen Lust aufs Bilder machen. Bildgestaltungstipps

Dabei sparen sich die Filmemacher der Serie all die Aspekte, die einem bei den einschlägigen Reality-TV-Formaten auf den Zeiger gehen. Niemand wird vorgeführt, keine Privatsphären werden aufgedröselt. Alle sind nur für eine Sache da, Spaß haben und coole Bilder machen. Man gibt sich gegenseitig Tipps für die Bildgestaltung und die Zuschauenden nehmen das mit. Noch dazu ist das auch formal spannend erzählt, wenn zum Beispiel das große Finale in der letzten Episoe mit der vorigen Erzählstruktur bricht und eine spannende Variation wagt.


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Habt Ihr Lust bekommen auf „The Creators“? Die Serie findet Ihr auf YouTube. Auch Dennis Schmelz hat einen YouTube-Kanal, eine Instagram-Seite und natürlich seine Homepage mit allen seinen Projekten. Ganz bald gibt es auch den NEUEN Newsletter. Darin gibt’s natürlich auch eine schicke Linkliste mit Lese-, Anhör- und Angucktipps über Dennis Schmelz und „The Creators“. Hier könnt Ihr Euch anmelden!


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EP47: Wie erzählst Du das Licht in „American Sweatshop“, Jörg Widmer?
15.05.2026
1 Stunde 14 Minuten
DoP Jörg Widmer verrät die Lichtgeheimnisse vom Dreh von „American Sweatshop“. (Foto: privat)

Vor dem Mikro sitzt diesmal DoP Jörg Widmer und erzählt von Licht und Bild in „American Sweatshop“ unter der Regie von Uta Briesewitz. Jörg verrät uns ein paar Tricks von den Dreharbeiten in Deutschland, die aber Tallahassee in Florida erzählen, welche Heraufsorderungen das für das Licht mitbrachte und warum er LUTs problematisch findet.


„American Sweatshop“ ist seit 30. April in den Kinos und könnte aktueller nicht sein. Es geht um Daisy, gespielt von Lilli Reinhart, deren Nebenjob es ist, gemeldete Internetvideos auf Verstoß gegen Plattformregeln zu überprüfen. Daisy wird eines Tages Zeugin eines schlimmen Gewaltakts und macht sich auf die Suche nach der Wahrheit über das Video und den potentiellen Täter. Inhaltswarnung

An dieser Stelle eine kurze Inhaltswarnung: In „American Sweatshop“ geht es um Gewaltvideos im Internet. Mit Jörg spreche ich auch über diese Inhalte, wenn auch nur kurz. Falls Euch dieses Thema belasten kann, hört diese Episode vielleicht nicht oder jedenfalls nicht allein. Im Film st dazu auf der bildlichen Ebene jedoch allenfalls ein bisschen angedeutet. Jörg und Uta waren sich einig, nicht dem Voyeurismus ihres Themas zu erliegen.


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Wrr neugierieg geworden ist, was Jörg Widmer bisher gemacht hat, den verweise ich gerne auf Jörgs Homepage. Ganz bald gibt es auch den NEUEN Newsletter. Darin gibt’s natürlich auch eine schicke Linkliste mit Lese-, Anhör- und Angucktipps über Jörg und „American Sweatshop“. Hier könnt Ihr Euch anmelden!


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EP46: Wie nah ging Dir „Vier Minus Drei“, Paul Sprinz?
15.04.2026
1 Stunde 17 Minuten
DoP Paul Sprinz sprich im Podcast über die Bildgestaltung von „Vier Minus Drei“. (Foto: privat)

Diesmal freue ich mich über DoP Paul Sprinz, der mir von der Bildgestaltung bei „Vier Minus Drei“ berichtet. Regisseur Adrian Goiginger verfilmte den gleichnamigen Besteller von Barbara Pachl-Eberhart. Paul erzählt von der Auflösung ohne Master, wie er Vergangenheit und Gegenwart visuell koderite und wie und das Team mit der bewegenden Geschichte umgingen.


Erneut findet sich DoP Paul Sprinz an der Seite seines kreativen Partners Adrian Goiginger ein. Diesmal hat sich Goiginger wieder einen nicht einfachen Stoff ausgesucht. Beide Kreativen aber setzen die Geschichte um Verlust und Trauer zu jeder Minute traumwandlerisch sicher um. Vielmehr geben alle Kreativen der Hauptdarstellerin Valerie Pachner die Freiheit, diese emotionale, aber niemals sentimentale, Geschichte zu erzählen. Pachner ist unfassbar gut! Inhaltswarnung

In der Geschichte des Films – und damit auch in meinem gleich folgenden Gespräch mit Paul – geht es um den Tod von drei Menschen, darunter zwei Kleinkinder. Sollte Euch dieses Thema belasten können, hört diese Episode vielleicht nicht oder jedenfalls nicht allein. Wenn Euch dieses Thema selbst betrifft, findet Ihr Unterstützung beim Bundesverband Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister – VEID e.V. Der VEID begleitet übrigens auch die aktuelle Kinotour von „Vier Minus Drei“ in vielen Städten in Deutschland.


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Wenn ihr einen Blick auf Paul Sprinz‘ bisherige Filme werfen möchtet, schaut mal auf seiner Homepage vorbei. Paul ist zudem auch Mitglied im österreichischen Kameraverband AAC und hat dort ein Profil. Hoffentlich ganz bald gibt es auch den NEUEN Newsletter. Darin auch eine schöne Linkliste mit Lese-, Anhör- und Angucktipps über Paul und „Vier Minus Drei“. Hier könnt Ihr Euch anmelden!


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EP45: Wie hast Du „Das geheime Stockwerk“ gestaltet, Daniela Knapp?
15.03.2026
1 Stunde 14 Minuten
DoP Daniela Knapp war für die Bildgestaltung bei „Das geheime Stockwerk“ verantwortlich. (Foto: privat)

Erneut nimmt DoP Daniela Knapp hinter dem Mikro Platz und erzählt von der Bildgestaltung bei „Das geheime Stockwerk“. Der Film von Norbert Lechner läuft seit dem 12. März im Kino. Daniela erzählt uns von den Dreharbeiten in den beiden Hotelmotiven, wie sie die großen Glasflächen im Foyer für Tag und Nacht in den Griff bekam und welches Fenster ihr besonderen Spaß bereitete.


Einmal in der Zeit zurück reisen und Dinge zum Guten wenden. Wer träumt davon nicht? Der 12-jährige Karli findet sich nach einer Aufzugfahrt im elterlichen Hotel plötzlich im Jahr 1938 wieder. Hier trifft er auf das jüdische Mädchen Hannah und den Schuhputzerjungen Georg. Gemeinsam müssen sie Georg vom Vorwurf des Diebstahls reinwaschen. Bei der abendlichen Rückkehr in die Gegenwart erfährt Karli immer mehr über die Nazizeit und über die Gefahr, in der Georg und Hannah schweben.


Als Daniela mir im Herbst 2024 im Rahmen unseres Podcastgesprächs über „Treasure – Familie ist ein fremdes Land“ von dem Stoff „Das geheime Stockwerk“ erzählte, war ich sicher, sie müsse mit dem Bericht erneut in den Podcast kommen. Glpücklicherweise hat es funktioniert. Mit und für Kinder

Daniela berichtet von den Drearbeiten. Die zwei Hotelmotive, die das Filmhotel erzählen, standen in Österreich, die Innenmotive wurden größtenteils in Luxemburg gedreht. Da die Kinder nur wenige Stunden am Set sein durften, wurden die Tage wie üblich aufgeteilt. Daniela berichtet, wie sich auch ihre visuelle Erzählung der Perspektive der Kinder annäherte und warum Norbert Lechner keinen „Drei ???“-Film machen wollte.


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Wenn ihr nochmal Daniela Knapp hinterher recherchieren möchtet, fangt doch auf ihrer Homepage an. Ihr findet auch Profil von Daniela bei den Cinematographinnen und beim BVK. Im NEU gestalteten Newsletter von Hinter der Kamera gibt es auch über Daniela eine schöne Linkliste mit Lese-, Anhör- und Angucktipps geben. Hier könnt Ihr Euch anmelden!


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