Podcaster
Episoden
16.06.2026
27 Minuten
Gegen Situationen, die uns nicht gefallen, zu protestieren, ist ein legitimes Instrument in einer Demokratie. Nicht immer sind Proteste aber laut und wütend. Sie können auch in den Alltag integriert sein. Wie entstehen in Gemeinschaften Protestbewegungen? Wann haben sie Erfolg? Und wann scheitern sie? Und wie sehen die Menschen in diesen Bewegungen sich selbst? Das Teilprojekt Protest des Forschungsimpulses 'Shaping Future Society - The Mutual Constitution of Future Oriented Practices and Communtiy' - kurz SaFe - stellt genau diese Fragen. Um sich möglichen Antworten anzunähern, taucht das Wissenschaftler:innenteam in Form einer partizipative ethnographische Forschung tief ein und schaut sich Waldbesetzungen und kollektiv verwaltete Landstriche genauer an. Sie zeigen, wie hier sowohl alternative zwischenmenschliche Beziehungen als auch neue Mensch-Umwelt Beziehungen entstehen. Was das genau bedeutet und wie sie dabei vorgehen, darüber spreche ich heute mit Dr. Sebastian Garbe, dem Leiter des Teilprojektes, und Dr. Allisa Starodub.
Weitere Infos:
Landingpage des Teilprojektes Dr. Sebastian Garbe auf Academia
Wir freuen uns über Feedback an: gespraechsstoff(at)hs-fulda.de.
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15.06.2026
30 Minuten
Auf der Pariser Fashion Week 2026 erobern Schürzen den Laufsteg. Mit dem Run auf Anime und Manga finden auch japanische Kampfkunst und Kleidungsstile hier ihre Anhänger. Und spätestens seit der Pandemie erlebt das Brotbacken zu Hause eine wahre Renaissance. Dass kulturelle Elemente aus unterschiedlichsten Gründen zum Trend werden, ist nichts Neues. Aber hat dieses Wiederentdecken von Traditionen einen Einfluss auf unseren Blick auf die Zukunft?
Ja, sagen Prof. Dr. Eva Gerharz und Dr. Bablu Chakmavom vom Forschungsimpuls 'Shaping Future Society – The Mutual Constitution of Future Oriented Practices and Communtiy' (SaFe) der Hochschule Fulda. Im Teilprojekt Indigenität schauen sie sich die Chittagong Hill Tracts in Bangladesh an. Dort erlebte das traditionelle Webhandwerk eine Wiedergeburt.
Wie das geschah, was das mit der Tradition und den Menschen vor Ort machte, und warum das alles etwas mit Zukunft zu tun hat, darüber spricht Moderatorin Mariana Friedrich mit Eva Gerharz.
Weitere Materialien:
Die Landingpage des SaFe-Teilprojektes. Eva Gerharz auf hochschule-fulda.de
Weiterführende Literatur zu den Chittatong Hill Tracts:
Woven identities: preserving the traditional garments and cultural heritage of Indigenous groups in Bangladesh’s Chittagong Hill Tracts Indigenous Weaving and the Women Who Keep Culture Alive Fashion of Indigenous People in Bangladesh: Exploring Traditional Clothing Process of Chakma Tribe
Wir freuen uns über Feedback an: gespraechsstoff(at)hs-fulda.de.
Ja, sagen Prof. Dr. Eva Gerharz und Dr. Bablu Chakmavom vom Forschungsimpuls 'Shaping Future Society – The Mutual Constitution of Future Oriented Practices and Communtiy' (SaFe) der Hochschule Fulda. Im Teilprojekt Indigenität schauen sie sich die Chittagong Hill Tracts in Bangladesh an. Dort erlebte das traditionelle Webhandwerk eine Wiedergeburt.
Wie das geschah, was das mit der Tradition und den Menschen vor Ort machte, und warum das alles etwas mit Zukunft zu tun hat, darüber spricht Moderatorin Mariana Friedrich mit Eva Gerharz.
Weitere Materialien:
Die Landingpage des SaFe-Teilprojektes. Eva Gerharz auf hochschule-fulda.de
Weiterführende Literatur zu den Chittatong Hill Tracts:
Woven identities: preserving the traditional garments and cultural heritage of Indigenous groups in Bangladesh’s Chittagong Hill Tracts Indigenous Weaving and the Women Who Keep Culture Alive Fashion of Indigenous People in Bangladesh: Exploring Traditional Clothing Process of Chakma Tribe
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14.06.2026
43 Minuten
Wie stellen Sie sich die Zukunft vor? Wahrscheinlich hat jeder von uns darauf eine oder sogar mehrere Antworten. Was wir uns da vorstellen, hat viel damit zu tun, wie wir leben und wie es uns geht.
Wie sieht das aber bei Menschen in Krisensituationen aus? Menschen, die beispielsweise vereinsamt leben, kaum Kontakte zu anderen Menschen haben? Oder Menschen, deren Welt durch Kriege und Flucht komplett auf den Kopf gestellt wurde?
Das schaut sich das Teilprojekt Biografie des Forschungsimpulses 'Shaping Future Society - The Mutual Constitution of Future Oriented Practices and Communtiy', kurz SaFe, genauer an. Professorin Dr. Rixta Wundrak und Dr. Felix Roßmeißl wollen besser verstehen, welchen Einfluss unserer Biographie, also was wir in unserem Leben erleben, darauf hat, wie wir uns Zukünfte vorstellen.
Rixta Wundrak ist Professorin für Empirische Sozialforschung mit Schwerpunkt auf Qualitative Methoden am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der Hochschule Fulda. Felix Roßmeißl ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsimpuls.
Von den beiden Forscher:innen möchte Moderatorin Mariana Friedrich wissen, wie sie Biografien als Grundlage für den Blick auf die Zukunft nutzen wollen und mit welchen Menschen sie in ihrem Projekt sprechen werden. Was können wir daraus für uns und unseren Alltag mitnehmen? In dieser Folge finden wir es heraus.
Weitere Materialien:
Die Landingpage des SaFe-Teilprojektes Rixta Wundrak auf hochschule-fulda.de Felix Roßmeißl auf hochschule-fulda.de
Weiterführende Literatur zum dem biographischen Ansatz von Gabriele Rosenthal:
Biographische Fallrekonstruktion nach Gabriele Rosenthal. In: Handbuch zur soziologischen Biographieforschung. Verlag Barbara Budrich. Opladen & Toronto 2019.
Wir freuen uns über Feedback an: gespraechsstoff(at)hs-fulda.de.
Wie sieht das aber bei Menschen in Krisensituationen aus? Menschen, die beispielsweise vereinsamt leben, kaum Kontakte zu anderen Menschen haben? Oder Menschen, deren Welt durch Kriege und Flucht komplett auf den Kopf gestellt wurde?
Das schaut sich das Teilprojekt Biografie des Forschungsimpulses 'Shaping Future Society - The Mutual Constitution of Future Oriented Practices and Communtiy', kurz SaFe, genauer an. Professorin Dr. Rixta Wundrak und Dr. Felix Roßmeißl wollen besser verstehen, welchen Einfluss unserer Biographie, also was wir in unserem Leben erleben, darauf hat, wie wir uns Zukünfte vorstellen.
Rixta Wundrak ist Professorin für Empirische Sozialforschung mit Schwerpunkt auf Qualitative Methoden am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der Hochschule Fulda. Felix Roßmeißl ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsimpuls.
Von den beiden Forscher:innen möchte Moderatorin Mariana Friedrich wissen, wie sie Biografien als Grundlage für den Blick auf die Zukunft nutzen wollen und mit welchen Menschen sie in ihrem Projekt sprechen werden. Was können wir daraus für uns und unseren Alltag mitnehmen? In dieser Folge finden wir es heraus.
Weitere Materialien:
Die Landingpage des SaFe-Teilprojektes Rixta Wundrak auf hochschule-fulda.de Felix Roßmeißl auf hochschule-fulda.de
Weiterführende Literatur zum dem biographischen Ansatz von Gabriele Rosenthal:
Biographische Fallrekonstruktion nach Gabriele Rosenthal. In: Handbuch zur soziologischen Biographieforschung. Verlag Barbara Budrich. Opladen & Toronto 2019.
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13.06.2026
32 Minuten
Gemeinschaftliches Wohnen gilt als sozialinnovative Antwort auf die Krisen unserer Zeit. Als Möglichkeit, dem Mangel an Wohnraum entgegenzuwirken. Als Ausweg aus der Vereinsamung. Als Ansatz, die sozialen und pflegerischen Versorgungslücken zu schließen, die durch den demografischen Wandel entstehen.
Die Erwartungen sind hoch. Doch wie sieht die Praxis aus? Welche Vorstellungen und Ansprüche an Vergemeinschaftung gibt es? Sind es vielleicht gar nicht nur die viel gepriesenen Wohnprojekte, in denen sich zukunftsfähige Ansätze für gemeinschaftliches Wohnen finden lassen?
Darüber spricht Moderatorin Mariana Friedrich mit Professorin Dr. Monika Alisch und Madeline Brandt.
Monika Alisch ist Mitglied der Projektleitung im Teilprojekt Wohnen des DFG-Forschungsimpulses Shaping Future Society - The Mutual Constitution of Future Oriented Practices and Community, kurz SaFe. Madeline Brandt ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt. Dem vierköpfigen Team gehören auch Professorin Dr. Martina Ritter, Vizepräsidentin für Forschung und Transfer, und der wissenschaftliche Mitarbeiter Jakob Domke an.
Gemeinsam erforschen sie gemeinschaftliche Wohnformen als Blaupause für zukunftsfähiges Wohnen. Den Fokus legen sie dabei auf Vergemeinschaftungen, eine soziale Praktik, die bislang wissenschaftlich wenig beachtet wurde.
Die beiden Forscherinnen erklären, warum es ihnen so wichtig ist, den Fokus auch auf Gemeinschaften zu richten, die sich selbst gar nicht als gemeinschaftliche Wohnform begreifen, und was es braucht, damit gemeinschaftliches Wohnen nicht nur Privatsache ist.
Weitere Materialien:
Die Landingpage des SaFe-Teilprojektes Monika Alisch auf hochschule-fulda.de Madeline Brandt auf hochschule-fulda.de
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Die Erwartungen sind hoch. Doch wie sieht die Praxis aus? Welche Vorstellungen und Ansprüche an Vergemeinschaftung gibt es? Sind es vielleicht gar nicht nur die viel gepriesenen Wohnprojekte, in denen sich zukunftsfähige Ansätze für gemeinschaftliches Wohnen finden lassen?
Darüber spricht Moderatorin Mariana Friedrich mit Professorin Dr. Monika Alisch und Madeline Brandt.
Monika Alisch ist Mitglied der Projektleitung im Teilprojekt Wohnen des DFG-Forschungsimpulses Shaping Future Society - The Mutual Constitution of Future Oriented Practices and Community, kurz SaFe. Madeline Brandt ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt. Dem vierköpfigen Team gehören auch Professorin Dr. Martina Ritter, Vizepräsidentin für Forschung und Transfer, und der wissenschaftliche Mitarbeiter Jakob Domke an.
Gemeinsam erforschen sie gemeinschaftliche Wohnformen als Blaupause für zukunftsfähiges Wohnen. Den Fokus legen sie dabei auf Vergemeinschaftungen, eine soziale Praktik, die bislang wissenschaftlich wenig beachtet wurde.
Die beiden Forscherinnen erklären, warum es ihnen so wichtig ist, den Fokus auch auf Gemeinschaften zu richten, die sich selbst gar nicht als gemeinschaftliche Wohnform begreifen, und was es braucht, damit gemeinschaftliches Wohnen nicht nur Privatsache ist.
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12.06.2026
25 Minuten
Gemeinschaftsgärten, Lebensmittelkooperativen, Ökodörfer und solidarische Landwirtschaft: Es gibt inzwischen zahlreiche Beispiele für Gemeinschaften, die alternative Ernährungspraktiken umsetzen. Durch Vergemeinschaftung versuchen die Akteurinnen und Akteure, ihre Produktions- und Konsumpraktiken zu verändern. Damit reagieren sie auf die zahlreichen Krisen, mit denen wir konfrontiert sind.
Wie funktionieren diese Gemeinschaften? Wie denken sie alternative Zukünfte der Ernährung? Und sind ihre Praktiken auch anschlussfähig über die Grenzen der Gemeinschaft hinaus? Darüber spricht Moderatorin Mariana Friedrich in dieser Gesprächsstoff-Episode mit den Professorinnen Dr. Jana Rückert-John und Dr. Tonia Ruppenthal.
Die beiden leiten das Teilprojekt Ernährung des DFG-Forschungsimpulses „Shaping Future Society - The Mutual Constitution of Future Oriented Practices and Community“, kurz SaFe. Gemeinsam schauen sie sich an, was die Idee hinter diesem Teilprojekt ist, wie das Forschungsteam vorgeht und warum eine neutrale Haltung den Wissenschaftlerinnen dabei so wichtig ist.
Weitere Materialien:
Die Landingpage des SaFe-Teilprojektes Ernährung Jana Rückert-John auf hochschule-fulda.de Tonia Ruppenthal auf hochschule-fulda.de
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Wie funktionieren diese Gemeinschaften? Wie denken sie alternative Zukünfte der Ernährung? Und sind ihre Praktiken auch anschlussfähig über die Grenzen der Gemeinschaft hinaus? Darüber spricht Moderatorin Mariana Friedrich in dieser Gesprächsstoff-Episode mit den Professorinnen Dr. Jana Rückert-John und Dr. Tonia Ruppenthal.
Die beiden leiten das Teilprojekt Ernährung des DFG-Forschungsimpulses „Shaping Future Society - The Mutual Constitution of Future Oriented Practices and Community“, kurz SaFe. Gemeinsam schauen sie sich an, was die Idee hinter diesem Teilprojekt ist, wie das Forschungsteam vorgeht und warum eine neutrale Haltung den Wissenschaftlerinnen dabei so wichtig ist.
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Über diesen Podcast
In „Gesprächsstoff“ spricht unsere Moderatorin Mariana Friedrich
mit Wissenschaftler*innen, wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen und
an der Forschung beteiligten Studierenden über ihre
Forschungsprojekte. Warum untersuchen sie, was sie untersuchen?
Wieso sind diese Themen für uns als Gesellschaft interessant?
Welche Impulse für die eigene Positionierung und für die
öffentliche Debatte können wir daraus mitnehmen? „Gesprächsstoff“
erscheint während der Vorlesungszeiten im zweiwöchigen Turnus mit
jeweils sechs Episoden.
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Frankfurt
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