Podcaster
Episoden
20.05.2026
38 Minuten
Die Arbeitnehmerfreizügigkeit in der EU ist ein hohes Gut. Sie erlaubt allen EU-Bürger*innen innerhalb der Mitgliedstaaten zu arbeiten und sichert Arbeitnehmer*innen in Bezug auf ihre Arbeit Gleichbehandlung, Gleichbeschäftigung, gleiche Vergütung und gleichen sozialen Schutz zu.
Doch es gibt einen Knackpunkt: Wie bewerten die Mitgliedstaaten in diesem Zusammenhang die geringfügige Beschäftigung?
Wer in einem anderen EU-Land als seiner Heimat geringfügig beschäftigt ist, fällt in eine Grauzone. Das schaut sich Jana Bub in ihrem Dissertationsvorhaben „Zwischen Gleichbehandlung und Leistungsausschluss“ an.
Was dabei das Problem ist, und warum diese Frage uns alle angeht, das bespricht Moderatorin Mariana Friedrich mit ihr in dieser Folge.
Weitere Informationen zur Folge:
Jana Bub auf der Webseite der Hochschule Fulda
Gesetzestexte:
Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (insbesondere Art. 45, 21 und 18) Arbeitnehmerfreizügigkeitsverordnung (insbesondere Art. 7) Unionsbürgerrichtlinie (insbesondere Art. 7 und 24)
Weiterführende Literatur:
Alagöz-Gessler et al./EU-Gleichbehandlungsstelle (Hrsg.), Rechtlich gleichgestellt – praktisch benachteiligt? EU-Zugewanderte in Deutschland, Studie 2026
Leko et al./Antidiskriminierungsstelle des Bundes (Hrsg.), Diskriminierung von Menschen aus dem östlichen Europa. Das Jobcenter als Schnittstelle zwischen Arbeitsmarkt und Wohlfahrtsstaat, Studie 2025 Collischon et al., Minijobs in Kleinbetrieben: Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wird verdrängt, IAB-Forum 2021
Doch es gibt einen Knackpunkt: Wie bewerten die Mitgliedstaaten in diesem Zusammenhang die geringfügige Beschäftigung?
Wer in einem anderen EU-Land als seiner Heimat geringfügig beschäftigt ist, fällt in eine Grauzone. Das schaut sich Jana Bub in ihrem Dissertationsvorhaben „Zwischen Gleichbehandlung und Leistungsausschluss“ an.
Was dabei das Problem ist, und warum diese Frage uns alle angeht, das bespricht Moderatorin Mariana Friedrich mit ihr in dieser Folge.
Weitere Informationen zur Folge:
Jana Bub auf der Webseite der Hochschule Fulda
Gesetzestexte:
Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (insbesondere Art. 45, 21 und 18) Arbeitnehmerfreizügigkeitsverordnung (insbesondere Art. 7) Unionsbürgerrichtlinie (insbesondere Art. 7 und 24)
Weiterführende Literatur:
Alagöz-Gessler et al./EU-Gleichbehandlungsstelle (Hrsg.), Rechtlich gleichgestellt – praktisch benachteiligt? EU-Zugewanderte in Deutschland, Studie 2026
Leko et al./Antidiskriminierungsstelle des Bundes (Hrsg.), Diskriminierung von Menschen aus dem östlichen Europa. Das Jobcenter als Schnittstelle zwischen Arbeitsmarkt und Wohlfahrtsstaat, Studie 2025 Collischon et al., Minijobs in Kleinbetrieben: Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wird verdrängt, IAB-Forum 2021
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06.05.2026
30 Minuten
Soziale Bewegungen sind so etwas wie der Pulsschlag unserer Demokratie. Sie liefern uns Hinweise, wo etwas aus dem Takt gerät, wo Demokratie blockiert wird, aber auch, wo sich neue Möglichkeiten für demokratisches Handeln auftun.
Neben den offensichtlichen demokratischen Praktiken wie Demonstrationen und freier Meinungsäußerung sind vor allem auch Aktionsformen und Aushandlungsprozesse aufschlussreich, die für die Öffentlichkeit meist unsichtbar bleiben. Genau die nimmt diese Folge in den Fokus, und zwar am Beispiel der Jugendbewegung Fridays for Future.
Welche Erfahrungen mit Demokratie machen junge Aktivistinnen und Aktivisten? Und warum brauchen wir eine Demokratisierung der Demokratie? Darüber spricht Moderatorin Mariana Friedrich mit Dr. Christina Cazzini. Sie hat sich in ihrer Promotion mit der Demokratieerfahrung junger Fridays-for-Future-Aktivistinnen und -Aktivisten beschäftigt und daraus Ansatzpunkte für die soziale Arbeit ermittelt.
Sie sagt: Soziale Arbeit muss wieder mehr das Politische in den Blick nehmen.
Weitere Infos zur Folge:
Demokratieerfahrungen jugendlicher Fridays for Future Aktivist:innen als Passagen des Politischen Christina Cazzini auf LinkedIn
Wir freuen uns über Feedback an: gespraechsstoff(at)hs-fulda.de.
Neben den offensichtlichen demokratischen Praktiken wie Demonstrationen und freier Meinungsäußerung sind vor allem auch Aktionsformen und Aushandlungsprozesse aufschlussreich, die für die Öffentlichkeit meist unsichtbar bleiben. Genau die nimmt diese Folge in den Fokus, und zwar am Beispiel der Jugendbewegung Fridays for Future.
Welche Erfahrungen mit Demokratie machen junge Aktivistinnen und Aktivisten? Und warum brauchen wir eine Demokratisierung der Demokratie? Darüber spricht Moderatorin Mariana Friedrich mit Dr. Christina Cazzini. Sie hat sich in ihrer Promotion mit der Demokratieerfahrung junger Fridays-for-Future-Aktivistinnen und -Aktivisten beschäftigt und daraus Ansatzpunkte für die soziale Arbeit ermittelt.
Sie sagt: Soziale Arbeit muss wieder mehr das Politische in den Blick nehmen.
Weitere Infos zur Folge:
Demokratieerfahrungen jugendlicher Fridays for Future Aktivist:innen als Passagen des Politischen Christina Cazzini auf LinkedIn
Wir freuen uns über Feedback an: gespraechsstoff(at)hs-fulda.de.
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20.04.2026
42 Minuten
Wo Menschen zusammenleben, kommt es zu Konflikten. Wir streiten über so ziemlich alles. In Gruppen mit unterschiedlichen Hintergründen wie Migrationsgesellschaften umso mehr, weil zu den Meinungsverschiedenheiten Ängste, aber auch Vorurteile hinzukommen.
Was Konflikte mit Demokratie zu tun haben, warum Demokratie im Alltag beginnt und wieso sich die Hochschule Fulda in der Demokratieforschung engagiert, darüber spricht Moderatorin Mariana Friedrich in dieser Folge mit der Vizepräsidentin der Hochschule Fulda, Professorin Dr. Martina Ritter.
Weitere Infos zur Folge:
Prof. Dr. Martina Ritter auf hs-fulda.de Demokratieforschung im Dialog Studie „Die angespannte Mitte“ / FES-Mitte-Studie 2024/25 der Friedrich-Ebert-Stiftung Leipziger Autoritarismus-Studie
Wir freuen uns über Feedback an: gespraechsstoff(at)hs-fulda.de.
Was Konflikte mit Demokratie zu tun haben, warum Demokratie im Alltag beginnt und wieso sich die Hochschule Fulda in der Demokratieforschung engagiert, darüber spricht Moderatorin Mariana Friedrich in dieser Folge mit der Vizepräsidentin der Hochschule Fulda, Professorin Dr. Martina Ritter.
Weitere Infos zur Folge:
Prof. Dr. Martina Ritter auf hs-fulda.de Demokratieforschung im Dialog Studie „Die angespannte Mitte“ / FES-Mitte-Studie 2024/25 der Friedrich-Ebert-Stiftung Leipziger Autoritarismus-Studie
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08.04.2026
32 Minuten
Wie fordert Transformation die Demokratie heraus? Darum ging es Ende 2025 auf einer Tagung des wissenschaftlichen Zentrums für Gesellschaft und Nachhaltigkeit (CeSST). Filiz Aksoy und Sascha Dannenberg haben dort den Ansatz der kritischen Zukunftsforschung vorgestellt.
In dieser Podcastfolge nehmen die beiden Wissenschaftler:innen Moderatorin Mariana Friedrich mit auf eine Gedankenreise in die Zukunft. Denn: Der Ansatz ist durchaus alltagstauglich. Es geht um Lebensgestaltung und darum, wie wir uns die Zukunft vorstellen, oder besser, welche Zukünfte denkbar sind, und wie wir die Zukunft ohne Schranken im Kopf denken können.
Sascha Dannenberg beschäftigt sich als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut Futur der FU Berlin mit kritischer Zukunftsforschung. Filiz Aksoy arbeitet im DFG-Forschungsimpluls Shaping Future Society (SaFe) an der Hochschule Fulda mit und beschäftigt sich mit der Frage, wie Gemeinschaften Zukunft denken und gestalten, zum Beispiel mit Blick auf Ernährung oder Wohnen.
Weitere Infos zur Folge:
Filiz Aksoy auf hs-fulda.de Sascha Dannenberg auf ewi-psy.fu-berlin.de SaFe @ hs-fulda.de
Wir freuen uns über Feedback an: gespraechsstoff(at)hs-fulda.de.
In dieser Podcastfolge nehmen die beiden Wissenschaftler:innen Moderatorin Mariana Friedrich mit auf eine Gedankenreise in die Zukunft. Denn: Der Ansatz ist durchaus alltagstauglich. Es geht um Lebensgestaltung und darum, wie wir uns die Zukunft vorstellen, oder besser, welche Zukünfte denkbar sind, und wie wir die Zukunft ohne Schranken im Kopf denken können.
Sascha Dannenberg beschäftigt sich als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut Futur der FU Berlin mit kritischer Zukunftsforschung. Filiz Aksoy arbeitet im DFG-Forschungsimpluls Shaping Future Society (SaFe) an der Hochschule Fulda mit und beschäftigt sich mit der Frage, wie Gemeinschaften Zukunft denken und gestalten, zum Beispiel mit Blick auf Ernährung oder Wohnen.
Weitere Infos zur Folge:
Filiz Aksoy auf hs-fulda.de Sascha Dannenberg auf ewi-psy.fu-berlin.de SaFe @ hs-fulda.de
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25.03.2026
39 Minuten
Wissen ist eine der wichtigsten Ressourcen für unsere Demokratie. Wer Fakten einordnen kann und demokratische Prozesse versteht, kann unser Zusammenleben aktiv mitgestalten.
Doch wie entsteht Wissen? Und wer ist an der Entstehung beteiligt? Klar, die Forschung versorgt uns mit Fakten. Wissensproduktion war lange Zeit ihr Terrain. Dieses Terrain ändert sich gerade. Wir sind auf dem Weg zu einer Demokratisierung des Wissens.
Mit Ilker Ataç und Michaela Moser spricht Moderatorin Mariana Friedrich darüber, was das genau heißt und wie sich das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft durch neue, kollaborative Formen der Wissensproduktion verändert.
Ilker Ataç ist Professor für Politik in der Sozialen Arbeit am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Fulda. Michaela Moser ist Professorin für Soziale Arbeit am Ilse Arlt Institut für Soziale Inklusionsforschung der Hochschule St. Pölten.
Die beiden engagieren sich in der Europäischen Hochschulallianz E³UDRES², deren Ziel es ist, ländliche Regionen zu vernetzen und ihre Entwicklung in smarte und nachhaltige Regionen zu unterstützen. Momentan arbeiten Ilker Ataç und Michaela Moser gemeinsam am Thema Kollaborative Wissensproduktion, zu dem sie eine Buchveröffentlichung Ende 2026 planen.
Weitere Infos zur Folge:
Ilker Ataçs Profil auf hs-fulda.de Michaela Mosers Profil auf ustp.at E³UDRES² an der Hochschule Fulda Forschungsfeld Transnationale soziale Sicherung in der Migrationsgesellschaft des DIFIS
Wir freuen uns über Feedback an: gespraechsstoff(at)hs-fulda.de.
Doch wie entsteht Wissen? Und wer ist an der Entstehung beteiligt? Klar, die Forschung versorgt uns mit Fakten. Wissensproduktion war lange Zeit ihr Terrain. Dieses Terrain ändert sich gerade. Wir sind auf dem Weg zu einer Demokratisierung des Wissens.
Mit Ilker Ataç und Michaela Moser spricht Moderatorin Mariana Friedrich darüber, was das genau heißt und wie sich das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft durch neue, kollaborative Formen der Wissensproduktion verändert.
Ilker Ataç ist Professor für Politik in der Sozialen Arbeit am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Fulda. Michaela Moser ist Professorin für Soziale Arbeit am Ilse Arlt Institut für Soziale Inklusionsforschung der Hochschule St. Pölten.
Die beiden engagieren sich in der Europäischen Hochschulallianz E³UDRES², deren Ziel es ist, ländliche Regionen zu vernetzen und ihre Entwicklung in smarte und nachhaltige Regionen zu unterstützen. Momentan arbeiten Ilker Ataç und Michaela Moser gemeinsam am Thema Kollaborative Wissensproduktion, zu dem sie eine Buchveröffentlichung Ende 2026 planen.
Weitere Infos zur Folge:
Ilker Ataçs Profil auf hs-fulda.de Michaela Mosers Profil auf ustp.at E³UDRES² an der Hochschule Fulda Forschungsfeld Transnationale soziale Sicherung in der Migrationsgesellschaft des DIFIS
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Über diesen Podcast
In „Gesprächsstoff“ spricht unsere Moderatorin Mariana Friedrich
mit Wissenschaftler*innen, wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen und
an der Forschung beteiligten Studierenden über ihre
Forschungsprojekte. Warum untersuchen sie, was sie untersuchen?
Wieso sind diese Themen für uns als Gesellschaft interessant?
Welche Impulse für die eigene Positionierung und für die
öffentliche Debatte können wir daraus mitnehmen? „Gesprächsstoff“
erscheint während der Vorlesungszeiten im zweiwöchigen Turnus mit
jeweils sechs Episoden.
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Frankfurt
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