Gesprächsstoff. Der Forschungspodcast der Hochschule Fulda. Für alle, die mitreden wollen.
Podcaster
Episoden
08.04.2026
32 Minuten
Wie fordert Transformation die Demokratie heraus? Darum ging es Ende 2025 auf einer Tagung des wissenschaftlichen Zentrums für Gesellschaft und Nachhaltigkeit (CeSST). Filiz Aksoy und Sascha Dannenberg haben dort den Ansatz der kritischen Zukunftsforschung vorgestellt.
In dieser Podcastfolge nehmen die beiden Wissenschaftler:innen Moderatorin Mariana Friedrich mit auf eine Gedankenreise in die Zukunft. Denn: Der Ansatz ist durchaus alltagstauglich. Es geht um Lebensgestaltung und darum, wie wir uns die Zukunft vorstellen, oder besser, welche Zukünfte denkbar sind, und wie wir die Zukunft ohne Schranken im Kopf denken können.
Sascha Dannenberg beschäftigt sich als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut Futur der FU Berlin mit kritischer Zukunftsforschung. Filiz Aksoy arbeitet im DFG-Forschungsimpluls Shaping Future Society (SaFe) an der Hochschule Fulda mit und beschäftigt sich mit der Frage, wie Gemeinschaften Zukunft denken und gestalten, zum Beispiel mit Blick auf Ernährung oder Wohnen.
Weitere Infos zur Folge:
Filiz Aksoy auf hs-fulda.de Sascha Dannenberg auf ewi-psy.fu-berlin.de SaFe @ hs-fulda.de
Wir freuen uns über Feedback an: gespraechsstoff(at)hs-fulda.de.
In dieser Podcastfolge nehmen die beiden Wissenschaftler:innen Moderatorin Mariana Friedrich mit auf eine Gedankenreise in die Zukunft. Denn: Der Ansatz ist durchaus alltagstauglich. Es geht um Lebensgestaltung und darum, wie wir uns die Zukunft vorstellen, oder besser, welche Zukünfte denkbar sind, und wie wir die Zukunft ohne Schranken im Kopf denken können.
Sascha Dannenberg beschäftigt sich als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut Futur der FU Berlin mit kritischer Zukunftsforschung. Filiz Aksoy arbeitet im DFG-Forschungsimpluls Shaping Future Society (SaFe) an der Hochschule Fulda mit und beschäftigt sich mit der Frage, wie Gemeinschaften Zukunft denken und gestalten, zum Beispiel mit Blick auf Ernährung oder Wohnen.
Weitere Infos zur Folge:
Filiz Aksoy auf hs-fulda.de Sascha Dannenberg auf ewi-psy.fu-berlin.de SaFe @ hs-fulda.de
Wir freuen uns über Feedback an: gespraechsstoff(at)hs-fulda.de.
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25.03.2026
39 Minuten
Wissen ist eine der wichtigsten Ressourcen für unsere Demokratie. Wer Fakten einordnen kann und demokratische Prozesse versteht, kann unser Zusammenleben aktiv mitgestalten.
Doch wie entsteht Wissen? Und wer ist an der Entstehung beteiligt? Klar, die Forschung versorgt uns mit Fakten. Wissensproduktion war lange Zeit ihr Terrain. Dieses Terrain ändert sich gerade. Wir sind auf dem Weg zu einer Demokratisierung des Wissens.
Mit Ilker Ataç und Michaela Moser spricht Moderatorin Mariana Friedrich darüber, was das genau heißt und wie sich das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft durch neue, kollaborative Formen der Wissensproduktion verändert.
Ilker Ataç ist Professor für Politik in der Sozialen Arbeit am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Fulda. Michaela Moser ist Professorin für Soziale Arbeit am Ilse Arlt Institut für Soziale Inklusionsforschung der Hochschule St. Pölten.
Die beiden engagieren sich in der Europäischen Hochschulallianz E³UDRES², deren Ziel es ist, ländliche Regionen zu vernetzen und ihre Entwicklung in smarte und nachhaltige Regionen zu unterstützen. Momentan arbeiten Ilker Ataç und Michaela Moser gemeinsam am Thema Kollaborative Wissensproduktion, zu dem sie eine Buchveröffentlichung Ende 2026 planen.
Weitere Infos zur Folge:
Ilker Ataçs Profil auf hs-fulda.de Michaela Mosers Profil auf ustp.at E³UDRES² an der Hochschule Fulda Forschungsfeld Transnationale soziale Sicherung in der Migrationsgesellschaft des DIFIS
Wir freuen uns über Feedback an: gespraechsstoff(at)hs-fulda.de.
Doch wie entsteht Wissen? Und wer ist an der Entstehung beteiligt? Klar, die Forschung versorgt uns mit Fakten. Wissensproduktion war lange Zeit ihr Terrain. Dieses Terrain ändert sich gerade. Wir sind auf dem Weg zu einer Demokratisierung des Wissens.
Mit Ilker Ataç und Michaela Moser spricht Moderatorin Mariana Friedrich darüber, was das genau heißt und wie sich das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft durch neue, kollaborative Formen der Wissensproduktion verändert.
Ilker Ataç ist Professor für Politik in der Sozialen Arbeit am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Fulda. Michaela Moser ist Professorin für Soziale Arbeit am Ilse Arlt Institut für Soziale Inklusionsforschung der Hochschule St. Pölten.
Die beiden engagieren sich in der Europäischen Hochschulallianz E³UDRES², deren Ziel es ist, ländliche Regionen zu vernetzen und ihre Entwicklung in smarte und nachhaltige Regionen zu unterstützen. Momentan arbeiten Ilker Ataç und Michaela Moser gemeinsam am Thema Kollaborative Wissensproduktion, zu dem sie eine Buchveröffentlichung Ende 2026 planen.
Weitere Infos zur Folge:
Ilker Ataçs Profil auf hs-fulda.de Michaela Mosers Profil auf ustp.at E³UDRES² an der Hochschule Fulda Forschungsfeld Transnationale soziale Sicherung in der Migrationsgesellschaft des DIFIS
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11.03.2026
43 Minuten
Wie funktionieren unsere demokratischen Prozesse? Wie entstehen Gesetze auf europäischer Ebene? David Muñiz Hernández hat für seine Promotion genau hingeschaut, wie die Datenschutzgrundverordnung entstanden ist. Er hat jeden Schritt im Entscheidungsprozess analysiert, 462 Stellungnahmen ausgewertet, mit zentralen Akteur:innen gesprochen und aufgearbeitet, wie gut die demokratischen Werkzeuge funktionieren.
Wieso es auch einem Missverständnis zu verdanken ist, dass wir heute eine der weltweit strengsten Regulierungen zum Schutz unserer Daten haben, erzählt er in dieser Folge.
Davids Profil auf der Webseite der Hochschule Fulda Dr.-Norbert-Schmidt-Preis
Wieso es auch einem Missverständnis zu verdanken ist, dass wir heute eine der weltweit strengsten Regulierungen zum Schutz unserer Daten haben, erzählt er in dieser Folge.
Davids Profil auf der Webseite der Hochschule Fulda Dr.-Norbert-Schmidt-Preis
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02.04.2025
45 Minuten
Wir alle spüren die Veränderungen im gesellschaftlichen Zusammenhalt. Doch das bietet auch die Chance, neu zu denken: Wie gestalten wir ein faires und nachhaltiges Zusammenleben?
In der letzten Gesprächsstoff-Folge der aktuellen Staffel sprechen Professorin Dr. Bettina Stoll und Moderatorin Mariana Friedrich über die oft übersehene Dimension der sozialen Nachhaltigkeit, die fester Bestandteil des Konzeptes nachhaltiger Entwicklung ist.
Gemeinsam diskutieren sie, was soziale Nachhaltigkeit wirklich bedeutet und welche Ansätze wir verfolgen können, um in einer sich wandelnden Welt stabile und gerechte Gemeinschaften zu schaffen. Welche Rolle spielen Individuen? Wie können wir als Gesellschaft auf die Herausforderungen unserer Zeit reagieren? Und was sagt die Wissenschaft?
Mehr Infos zur Folge:
Bettina Stoll auf LinkedIn Bettina Stoll auf der Seite der HS Fulda
Literatur:
Stoll, Bettina (in Vorb.): Betriebliche Sozialarbeit und unternehmerische (soziale) Nachhaltigkeit, in: Schneiders, Katrin (Hrsg.): Betriebliches Sozialmanagement. Sozialpolitik und Soziale Arbeit in Unternehmen. Springer VS. Stoll, Bettina., & Herrmann, Heike. (Eds.). (2020). Corporate Social Responsibility – Impulse aus der und für die Profit- und Sozialwirtschaft: Verantwortung und Nachhaltigkeit (1st ed.). Verlag Barbara Budrich. https://doi.org/10.2307/j.ctvzsmcds Baumgartner, Edgar, Klein, Michael und Stoll, Bettina (2020): Betriebliche Soziale Arbeit und Soziale Gerechtigkeit, in: Badura, Bernhard/Ducki, Antje/Schröder, Helmut [u.a.] (Hrsg.): Fehlzeiten Report 2020 - Gerechtigkeit und Gesundheit. Springer Verlag. In Vorbereitung: Fachbeitrag zur Relevanz und Ansatzpunkten sozial nachhaltiger Entwicklung in und durch NPO. Ganzheitliches Nachhaltigkeitsmanagement in Unternehmen/Organisationen: "We Impact“ - https://we-impact.de/ (Entwicklung gefördert durch BMUV)
Foto: Tobias Büttner
Wir freuen uns über Feedback an: gespraechsstoff(at)hs-fulda.de.
In der letzten Gesprächsstoff-Folge der aktuellen Staffel sprechen Professorin Dr. Bettina Stoll und Moderatorin Mariana Friedrich über die oft übersehene Dimension der sozialen Nachhaltigkeit, die fester Bestandteil des Konzeptes nachhaltiger Entwicklung ist.
Gemeinsam diskutieren sie, was soziale Nachhaltigkeit wirklich bedeutet und welche Ansätze wir verfolgen können, um in einer sich wandelnden Welt stabile und gerechte Gemeinschaften zu schaffen. Welche Rolle spielen Individuen? Wie können wir als Gesellschaft auf die Herausforderungen unserer Zeit reagieren? Und was sagt die Wissenschaft?
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Bettina Stoll auf LinkedIn Bettina Stoll auf der Seite der HS Fulda
Literatur:
Stoll, Bettina (in Vorb.): Betriebliche Sozialarbeit und unternehmerische (soziale) Nachhaltigkeit, in: Schneiders, Katrin (Hrsg.): Betriebliches Sozialmanagement. Sozialpolitik und Soziale Arbeit in Unternehmen. Springer VS. Stoll, Bettina., & Herrmann, Heike. (Eds.). (2020). Corporate Social Responsibility – Impulse aus der und für die Profit- und Sozialwirtschaft: Verantwortung und Nachhaltigkeit (1st ed.). Verlag Barbara Budrich. https://doi.org/10.2307/j.ctvzsmcds Baumgartner, Edgar, Klein, Michael und Stoll, Bettina (2020): Betriebliche Soziale Arbeit und Soziale Gerechtigkeit, in: Badura, Bernhard/Ducki, Antje/Schröder, Helmut [u.a.] (Hrsg.): Fehlzeiten Report 2020 - Gerechtigkeit und Gesundheit. Springer Verlag. In Vorbereitung: Fachbeitrag zur Relevanz und Ansatzpunkten sozial nachhaltiger Entwicklung in und durch NPO. Ganzheitliches Nachhaltigkeitsmanagement in Unternehmen/Organisationen: "We Impact“ - https://we-impact.de/ (Entwicklung gefördert durch BMUV)
Foto: Tobias Büttner
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19.03.2025
37 Minuten
Die EU ist gefühlt sehr weit weg. In vielen Lokalredaktionen gilt sie sogar als Auflagenkiller. Doch für die EU-Berichterstattung spielen gerade Lokalzeitungen eine herausragende Rolle. Nicht nur, weil sie in ihrer Gesamtheit noch immer mit Abstand die größte Reichweite verzeichnen. Sie sind auch nah dran an den Bürgerinnen und Bürgern.
Abstrakte und schwer nachvollziehbare EU-Themen können sie in einen lokalen Kontext setzen und direkt mit dem täglichen Leben der Menschen vor Ort verknüpften. So können sie helfen, EU-Politik greifbar, verständlich und relevant zu machen und Bürgerinnen und Bürger viel stärker an europäischer Politik zu beteiligen.
Wie berichten Lokalzeitungen über EU-Themen? Wie finden sie ihre Themen? Und wie können Journalistinnen und Journalisten, EU-Abgeordnete und -Kommunikatoren dazu beitragen, Europa verständlicher zu machen? Muriel Pluschke, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften, hat diese Fragen in ihrer Dissertation untersucht. Verteidigt hat sie die Arbeit im Januar. Die Publikation steht noch aus.
Zu welchen Ergebnissen sie gekommen ist, und warum sie mit EU-Kritikern sprechen will, erzählt sie Gesprächsstoff-Moderatorin Mariana Friedrich in dieser Episode.
Mehr Infos zur Folge:
Muriel Pluschke auf LinkedIn Muriel Pluschke auf hs-fulda.de als wissenschaftliche Mitarbeiterin begleitet Muriel Pluschke am Fachbereich unter anderem Exkursionen im Rahmen des MUN-Projektes
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Abstrakte und schwer nachvollziehbare EU-Themen können sie in einen lokalen Kontext setzen und direkt mit dem täglichen Leben der Menschen vor Ort verknüpften. So können sie helfen, EU-Politik greifbar, verständlich und relevant zu machen und Bürgerinnen und Bürger viel stärker an europäischer Politik zu beteiligen.
Wie berichten Lokalzeitungen über EU-Themen? Wie finden sie ihre Themen? Und wie können Journalistinnen und Journalisten, EU-Abgeordnete und -Kommunikatoren dazu beitragen, Europa verständlicher zu machen? Muriel Pluschke, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften, hat diese Fragen in ihrer Dissertation untersucht. Verteidigt hat sie die Arbeit im Januar. Die Publikation steht noch aus.
Zu welchen Ergebnissen sie gekommen ist, und warum sie mit EU-Kritikern sprechen will, erzählt sie Gesprächsstoff-Moderatorin Mariana Friedrich in dieser Episode.
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Muriel Pluschke auf LinkedIn Muriel Pluschke auf hs-fulda.de als wissenschaftliche Mitarbeiterin begleitet Muriel Pluschke am Fachbereich unter anderem Exkursionen im Rahmen des MUN-Projektes
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Über diesen Podcast
In „Gesprächsstoff“ spricht unsere Moderatorin Mariana Friedrich
mit Wissenschaftler*innen, wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen und
an der Forschung beteiligten Studierenden über ihre
Forschungsprojekte. Warum untersuchen sie, was sie untersuchen?
Wieso sind diese Themen für uns als Gesellschaft interessant?
Welche Impulse für die eigene Positionierung und für die
öffentliche Debatte können wir daraus mitnehmen? „Gesprächsstoff“
erscheint während der Vorlesungszeiten im zweiwöchigen Turnus mit
jeweils sechs Episoden.
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