Podcaster
Episoden
28.05.2026
23 Minuten
Die Ausstellung „Horizontal. Das Krankenbett und die Welt im Liegen“ ist vom 29. Mai 2026 bis zum 2. Februar 2027 im Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité zu sehen. Neben der kulturhistorischen Betrachtung des Krankenbetts beschäftigt sich die von der Kulturstiftung der Länder geförderte Ausstellung auch mit den Erfahrungen chronisch kranker Menschen. Monika Ankele, Direktorin des Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité und Kuratorin der Ausstellung, spricht im Interview mit Hans-Georg Moek über die Hintergründe der Ausstellung, über die veränderte Wahrnehmung von Welt und Selbst im Liegen, über Protestformen im Liegen, Liegen als Therapie, das Krankenbett als Ort der sozialen Interaktion und gesellschaftlichen Teilhabe oder die medizinhistorische Dimension des Krankenbettes.
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26.05.2026
25 Minuten
Das Zeppelin Museum in Friedrichshafen beschäftigt sich mit der nostalgischen Verklärung der Zeppelin-Luftfahrt und ihrer Bedeutung in der NS-Zeit. Die Ausstellung „Gefühlte Wahrheiten. Zeppeline und Nationalsozialismus“ ist vom 22. Mai 2026 bis zum 4. April 2027 zu sehen und wird von der Kulturstiftung der Länder gefördert. Tabea Widmann und Felix Banzhaf sind Kurator:innen des Zeppelin Museums Friedrichshafen und sprechen in diesem Podcast über die Hintergründe der Ausstellung.
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10.04.2026
19 Minuten
Das Brücke-Museum in Berlin zeigt die erste Gesamtbetrachtung der bislang wenig beachteten angewandten Kunst der expressionistischen Künstlergruppe Brücke. Die Ausstellung „Kunst Hand Werk Brücke“ ist vom 6. März bis zum 21. Juni 2026 zu sehen und wird von der Kulturstiftung der Länder gefördert. Lisa Marei Schmidt ist Direktorin des Brücke-Museums und spricht in diesem Podcast über die Hintergründe der Ausstellung.
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10.04.2026
20 Minuten
In diesem Podcast geht es um die Ausstellung „Müll. Eine Ausstellung über die globalen Wege des Abfalls“, die vom 27. März bis zum 26. Juni 2026 im Museum Ostwall im Dortmunder U gezeigt wird. Über die Ausstellung spricht Michael Griff, einer der Kuratoren der Ausstellung, mit Hans-Georg Moek. Die Ausstellung zeigt anhand künstlerischer Positionen von den 1960ern bis heute, wie sich Künstlerinnen und Künstler vermeintlich nutzlos gewordene Materialien aneignen und in ihren Werken soziale, ökologische und politische Fragestellungen thematisieren. Ausgangspunkt ist unter anderem die spektakuläre Aktion „Situation Schackstraße“ von H. A. Schult, der 1969 Müll bewusst in den öffentlichen Raum zurückbrachte, um auf Umweltprobleme aufmerksam zu machen. Die Schau zeigt, wie Künstlerinnen und Künstler Abfall nicht nur als Material nutzen, sondern als Spiegel gesellschaftlicher Prozesse – von Aktionskunst und Fluxus bis zu aktuellen Arbeiten über globale Abfallströme und Umweltfragen. Abb.: Krištof Kintera (*1973), Postnaturalia, 2016-2017, Mixed-Media Installation, Krištof Kintera, Foto: Krištof Kintera
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18.03.2026
45 Minuten
Mit Prof. Dr. Christoph Bareither, Kulturwissenschaftler von der Universität Tübingen, sprechen wir über die Potenziale von KI für die museale Vermittlungsarbeit und darüber, wie sich Wissen aus Museen und Archiven mithilfe von KI neu präsentieren lässt. Zugleich gehen wir der Frage nach, welche praktischen Herausforderungen und ethischen Spannungsfelder damit verbunden sind. Im Mittelpunkt steht die Überlegung, wie KI kulturelle Teilhabe fördern und den Zugang zu Kultur erleichtern kann.
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Über diesen Podcast
Die Kulturstiftung der Länder fördert Museen, Bibliotheken und
Archive bei Erwerb, Erhalt, Dokumentation, Präsentation und
Vermittlung vonKulturgut, das für das kulturelle Selbstverständnis
und gesellschaftliche Zusammenleben der Menschen in Deutschland
einen hohen Wert besitzt. Sie ist eine Plattform für
kulturpolitische Debatten. Ihre Themen sind unter anderem die
Kulturpolitik der Länder, kulturelle Bildung oder die Förderung
kultureller Institutionen.
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