Podcaster
Episoden
26.06.2026
46 Minuten
Immer weniger Pride-Flaggen von Unternehmen im Juni, weniger Thema in Gesprächen und immer weniger Rückhalt in der Gesellschaft. Man kann sagen, Diversity liegt nicht gerade im Trend. Dabei ist eine gerechte Beteiligung aller an der Gesellschaft etwas, von dem alle profitieren und die Demokratie gestärkt wird. Warum also findet das Thema öffentlich immer weniger statt und was sagt das über unsere Gesellschaft aus? Und wie kann Diversity gelebt werden, dass sie zu einer Inklusion aller in die Gesellschaft beiträgt?
Über diese Fragen sprechen wir mit unseren Gästinnen Petra Köppel und Miao-Ling Lin Hasenkamp, die ihre Perspektiven aus Wirtschaft und Hochschule mitbringen. Petra Köppel ist Diversity-Beraterin und hat vor 17 Jahren Synergy Consult gegründet. Hier begleitet Petra Unternehmen bei der Einführung und Weiterentwicklung von Diversität und Inklusion. Außerdem leitet sie das erste Diversity-Netzwerk in Deutschland namens 'Synergie durch Vielfalt'. Miao-Ling Lin Hasenkamp ist Privatdozentin an der Universität Rostock und Vorstandsmitglied & Diversitätsbeauftragte der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (AFK). Zusätzlich ist sie Policy-Beraterin unter anderem für die Entwicklung von Diversity-Strategien. Gemeinsam sprechen wir über die aktuelle Lage von Diversity-Ansätzen, ihr Zusammenhang mit politischen Entwicklungen in Deutschland und weltweit und wie eine positive, inklusive Zukunft dennoch gestaltet werden kann.
Weiterführende Links und Literatur:
https://afk-web.de/diversitaetsbeauftragte/
https://www.ipsos.com/de-de/lgbtq-umfrage-pride-month-2025
https://www.synergyconsult.de
https://synergie-durch-vielfalt.de
https://synergyconsult.sellfy.store/p/der-guide-fur-mehr-manner-in-diversity/
Genkova, P., Schreiber, H., & Semke, E. (2022). Sind MINT-Studierende anders? Relevanz von Diversity Aspekten und Diversity. In Diversity nutzen und annehmen: Praxisimplikationen für das Diversity Management (pp. 117-138). Springer.
Riedmiller, L., & Schmitt, K. (2024). Das Zusammenspiel von Diversity Management und International Offices. Eine Herausforderung für die Hochschulprofessionen und die Hochschulforschung. Bildungsforschung Band 16, 109.
Über diese Fragen sprechen wir mit unseren Gästinnen Petra Köppel und Miao-Ling Lin Hasenkamp, die ihre Perspektiven aus Wirtschaft und Hochschule mitbringen. Petra Köppel ist Diversity-Beraterin und hat vor 17 Jahren Synergy Consult gegründet. Hier begleitet Petra Unternehmen bei der Einführung und Weiterentwicklung von Diversität und Inklusion. Außerdem leitet sie das erste Diversity-Netzwerk in Deutschland namens 'Synergie durch Vielfalt'. Miao-Ling Lin Hasenkamp ist Privatdozentin an der Universität Rostock und Vorstandsmitglied & Diversitätsbeauftragte der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (AFK). Zusätzlich ist sie Policy-Beraterin unter anderem für die Entwicklung von Diversity-Strategien. Gemeinsam sprechen wir über die aktuelle Lage von Diversity-Ansätzen, ihr Zusammenhang mit politischen Entwicklungen in Deutschland und weltweit und wie eine positive, inklusive Zukunft dennoch gestaltet werden kann.
Weiterführende Links und Literatur:
https://afk-web.de/diversitaetsbeauftragte/
https://www.ipsos.com/de-de/lgbtq-umfrage-pride-month-2025
https://www.synergyconsult.de
https://synergie-durch-vielfalt.de
https://synergyconsult.sellfy.store/p/der-guide-fur-mehr-manner-in-diversity/
Genkova, P., Schreiber, H., & Semke, E. (2022). Sind MINT-Studierende anders? Relevanz von Diversity Aspekten und Diversity. In Diversity nutzen und annehmen: Praxisimplikationen für das Diversity Management (pp. 117-138). Springer.
Riedmiller, L., & Schmitt, K. (2024). Das Zusammenspiel von Diversity Management und International Offices. Eine Herausforderung für die Hochschulprofessionen und die Hochschulforschung. Bildungsforschung Band 16, 109.
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27.03.2026
40 Minuten
Was verbindet DDR-Bürgerrechtler:innen und geflüchtete syrische Aktivist:innen? Es ist unter anderem die gemeinsame Erfahrung, in autoritären Systemen Widerstand geleistet zu haben. Spannende Einblicke und Analysen dazu gibt uns Maria Hartmann. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Konfliktforschung in Marburg und promoviert zu Dissidenzerfahrungen als Solidaritätspotential in der postmigrantischen Gesellschaft im Rahmen eines Begegnungsprojektes.
In Folge #52 von Fokus Frieden geht es um eine geteilte Erinnerungskultur und darum, was wir aus vergangenen und gegenwärtigen Kämpfen gegen autoritäre Entwicklungen lernen können. Und es geht um die These, ob Menschen aus der syrischen Diaspora, die aufgrund von Diktatur und autoritärer Politik nach Deutschland geflohen sind, ein Sensorium für autoritäre Tendenzen in Deutschland sein können.
Diese Folge entstand in Zusammenarbeit mit der Wissenschaftszeitschrift Wissenschaft & Frieden (W&F).
Mehr Infos & Literatur hier:
Zum Heft "Autoritäre Wende": https://wissenschaft-und-frieden.de/ausgabe/2025-4-autoritaere-wende-repression-militarisierung-faschisierung/
Artikel zu geteilten Erfahrungen in der Migrationsgesellschaft: https://shop.budrich.de/produkt/zukunft-friedenspaedagogik-ansaetze-und-methoden-in-zeiten-gesellschaftlicher-transformation/
Wanderausstellung: Diktatur, Opposition, Revolution. Perspektiven auf die Demokratiebewegungen in der DDR und in Syrien. Leipzig: adopt a revolution/about:change e.V., 2020. [anzufragen unter info@adoptrevolution.org]
Publikation zur Ausstellung: https://adoptrevolution.org/wp-content/uploads/2022/04/Handbuch-zum-Projektansatz_Doppelseite.pdf
In Folge #52 von Fokus Frieden geht es um eine geteilte Erinnerungskultur und darum, was wir aus vergangenen und gegenwärtigen Kämpfen gegen autoritäre Entwicklungen lernen können. Und es geht um die These, ob Menschen aus der syrischen Diaspora, die aufgrund von Diktatur und autoritärer Politik nach Deutschland geflohen sind, ein Sensorium für autoritäre Tendenzen in Deutschland sein können.
Diese Folge entstand in Zusammenarbeit mit der Wissenschaftszeitschrift Wissenschaft & Frieden (W&F).
Mehr Infos & Literatur hier:
Zum Heft "Autoritäre Wende": https://wissenschaft-und-frieden.de/ausgabe/2025-4-autoritaere-wende-repression-militarisierung-faschisierung/
Artikel zu geteilten Erfahrungen in der Migrationsgesellschaft: https://shop.budrich.de/produkt/zukunft-friedenspaedagogik-ansaetze-und-methoden-in-zeiten-gesellschaftlicher-transformation/
Wanderausstellung: Diktatur, Opposition, Revolution. Perspektiven auf die Demokratiebewegungen in der DDR und in Syrien. Leipzig: adopt a revolution/about:change e.V., 2020. [anzufragen unter info@adoptrevolution.org]
Publikation zur Ausstellung: https://adoptrevolution.org/wp-content/uploads/2022/04/Handbuch-zum-Projektansatz_Doppelseite.pdf
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31.01.2026
1 Stunde 13 Minuten
Von Star Wars über Grönland zu Kriegsursachen, wie verbindet die kritische Friedensforschung diese Themen miteinander? Die Aufteilung der Welt in gut und böse kennen wir alle aus Filmen und Büchern, doch in echt ist es nicht ganz so einfach. Das Geflecht aus machtausübenden Kräften ist komplex, doch aus einer kritischen Perspektive heraus versuchen wir den Ursachen historischer und aktueller Konflikte näher zu kommen.
In dieser Folge sprechen wir mit Josef Mühlbauer über ein breites Spektrum von Themen. Er ist Doktorand und Friedensforscher an der Uni Graz, im Fachbereich der Rechtswissenschaftlichen Grundlagen. Außerdem ist er Herausgeber zahlreicher Bücher und Host des YouTube Kanals Varna Peace Institute. Gemeinsam sprechen wir darüber, wie Trump die Analyse der kritischen Friedensforschung verändert, über das Feld der Friedensforschung selbst und nicht zuletzt über die Frage, mit wem die Macht sein möge.
Weiterführende Links:
https://josefmuehlbauer.com/ https://www.mandelbaum.at/buecher/josef-muehlbauer-maximilian-lakitsch-hg/kritische-friedensforschung/ https://www.youtube.com/@VarnaPeaceInstitute https://unipub.uni-graz.at/limina/periodical/titleinfo/12889863
Mehr zu herrschaftskritischer Forschung könnt ihr in Folge 43 und 47 hören!
In dieser Folge sprechen wir mit Josef Mühlbauer über ein breites Spektrum von Themen. Er ist Doktorand und Friedensforscher an der Uni Graz, im Fachbereich der Rechtswissenschaftlichen Grundlagen. Außerdem ist er Herausgeber zahlreicher Bücher und Host des YouTube Kanals Varna Peace Institute. Gemeinsam sprechen wir darüber, wie Trump die Analyse der kritischen Friedensforschung verändert, über das Feld der Friedensforschung selbst und nicht zuletzt über die Frage, mit wem die Macht sein möge.
Weiterführende Links:
https://josefmuehlbauer.com/ https://www.mandelbaum.at/buecher/josef-muehlbauer-maximilian-lakitsch-hg/kritische-friedensforschung/ https://www.youtube.com/@VarnaPeaceInstitute https://unipub.uni-graz.at/limina/periodical/titleinfo/12889863
Mehr zu herrschaftskritischer Forschung könnt ihr in Folge 43 und 47 hören!
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30.11.2025
1 Stunde 4 Minuten
In dieser synchronisierten Fassung der Folge 38 geht es um die Schnittstelle zwischen bildender Kunst und Friedensförderung. Mit unseren Gäst*innen diskutieren wir, wie künstlerische Praktiken kulturelle und gesellschaftliche Konflikte angehen und transformieren können.
Zu Gast in dieser Folge sind zwei Künstler*innen, die das Projekt „Making Worlds“ im Künstlerdorf Schöppingen konzipiert haben. Das Projekt ist ein Versuch, die Herausforderungen und Konflikte der heutigen Welt aus künstlerischer Perspektive anzugehen.
Zusammen mit Camilo Pachón, dem Kurator von „Making Worlds“, tauchen wir ein in die Bereiche Kunst, Spiritualität und Technologie. Camilos innovativer Ansatz verbindet traditionelle Praktiken mit zeitgenössischen Erzählungen, hinterfragt konventionelle Realitäten und fördert neue kollektive Vorstellungswelten und Formen der Verbundenheit.
Unsere zweite Gästin ist Sara Alvarado, eine kolumbianische Forscherin und bildende Künstlerin mit Sitz in Berlin, die die Making Worlds-Workshopreihe zum Thema Konfliktlösung ins Leben gerufen hat. Sie teilt ihre Erkenntnisse darüber, wie Kunst als Medium zur Erforschung von Identität und kulturellen Dynamiken dienen kann, insbesondere in konfliktreichen Umgebungen. Ihre Arbeit betont die Kraft der Kunst als Werkzeug für Mediation und Untersuchung und konzentriert sich auf Themen wie Migration, Grenzen und räumliche Kontexte.
Gemeinsam diskutieren wir die entscheidende Rolle der Künste als Antwort auf die „Zeitenwende“ – eine entscheidende Ära, die neue Ideen und Ansätze für gesellschaftliche Herausforderungen erfordert.
Zu Gast in dieser Folge sind zwei Künstler*innen, die das Projekt „Making Worlds“ im Künstlerdorf Schöppingen konzipiert haben. Das Projekt ist ein Versuch, die Herausforderungen und Konflikte der heutigen Welt aus künstlerischer Perspektive anzugehen.
Zusammen mit Camilo Pachón, dem Kurator von „Making Worlds“, tauchen wir ein in die Bereiche Kunst, Spiritualität und Technologie. Camilos innovativer Ansatz verbindet traditionelle Praktiken mit zeitgenössischen Erzählungen, hinterfragt konventionelle Realitäten und fördert neue kollektive Vorstellungswelten und Formen der Verbundenheit.
Unsere zweite Gästin ist Sara Alvarado, eine kolumbianische Forscherin und bildende Künstlerin mit Sitz in Berlin, die die Making Worlds-Workshopreihe zum Thema Konfliktlösung ins Leben gerufen hat. Sie teilt ihre Erkenntnisse darüber, wie Kunst als Medium zur Erforschung von Identität und kulturellen Dynamiken dienen kann, insbesondere in konfliktreichen Umgebungen. Ihre Arbeit betont die Kraft der Kunst als Werkzeug für Mediation und Untersuchung und konzentriert sich auf Themen wie Migration, Grenzen und räumliche Kontexte.
Gemeinsam diskutieren wir die entscheidende Rolle der Künste als Antwort auf die „Zeitenwende“ – eine entscheidende Ära, die neue Ideen und Ansätze für gesellschaftliche Herausforderungen erfordert.
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31.10.2025
46 Minuten
Was tun, wenn Rechte versuchen einen historischen Ort für Demokratie umzudeuten und zu vereinnahmen? Diese Frage beschäftigt sowohl die Menschen, die rund ums Hambacher Schloss leben oder sich für das Schloss als Denkmal deutscher Demokratiegeschichte engagieren sowie die Forschung.
Annalena Groppe von der Friedensakademie Rheinland-Pfalz erzählt im Gespräch von ihrer Aktionsforschung vor Ort zum Thema Friedenspädagogik in polarisierenden Konflikten um Demokratie. Sie spricht darüber, wie Menschen lernen wollen, sich von Populismus und gewaltvoll wahrgenommenen Narrativen abzugrenzen und wie die unterschiedlichen Perspektiven und Alltagserfahrungen der Menschen dabei helfen, dazuzulernen und zusammenzuarbeiten.
Annalena Groppe von der Friedensakademie Rheinland-Pfalz erzählt im Gespräch von ihrer Aktionsforschung vor Ort zum Thema Friedenspädagogik in polarisierenden Konflikten um Demokratie. Sie spricht darüber, wie Menschen lernen wollen, sich von Populismus und gewaltvoll wahrgenommenen Narrativen abzugrenzen und wie die unterschiedlichen Perspektiven und Alltagserfahrungen der Menschen dabei helfen, dazuzulernen und zusammenzuarbeiten.
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Über diesen Podcast
Warum wird eigentlich so viel über Konflikte und so wenig über
Frieden gesprochen? Wir beleuchten aktuelle Themen und sprechen mit
Expert:innen, um Zusammenhänge in Friedensdynamiken zu verstehen.
Wir wollen Friedenspotentiale aufzeigen und Aktionsräume für
friedliche Transformationsprozesse schaffen. Dabei verstehen wir
Frieden nicht nur als "Abwesenheit von Gewalt", sondern als
vielfältig und "gestaltbar". rptu.de/friedensakademie w&f:
www.wissenschaft-und-frieden.de ZIN:
www.uni-muenster.de/Nachhaltigkeit/ Mail: fokus-frieden@rptu.de
LinkedIn: Friedensakademie RP Instagram: @FokusFrieden
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