Podcaster
Episoden
27.03.2026
40 Minuten
Was verbindet DDR-Bürgerrechtler:innen und geflüchtete syrische Aktivist:innen? Es ist unter anderem die gemeinsame Erfahrung, in autoritären Systemen Widerstand geleistet zu haben. Spannende Einblicke und Analysen dazu gibt uns Maria Hartmann. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Konfliktforschung in Marburg und promoviert zu Dissidenzerfahrungen als Solidaritätspotential in der postmigrantischen Gesellschaft im Rahmen eines Begegnungsprojektes.
In Folge #52 von Fokus Frieden geht es um eine geteilte Erinnerungskultur und darum, was wir aus vergangenen und gegenwärtigen Kämpfen gegen autoritäre Entwicklungen lernen können. Und es geht um die These, ob Menschen aus der syrischen Diaspora, die aufgrund von Diktatur und autoritärer Politik nach Deutschland geflohen sind, ein Sensorium für autoritäre Tendenzen in Deutschland sein können.
Diese Folge entstand in Zusammenarbeit mit der Wissenschaftszeitschrift Wissenschaft & Frieden (W&F).
Mehr Infos & Literatur hier:
Zum Heft "Autoritäre Wende": https://wissenschaft-und-frieden.de/ausgabe/2025-4-autoritaere-wende-repression-militarisierung-faschisierung/
Artikel zu geteilten Erfahrungen in der Migrationsgesellschaft: https://shop.budrich.de/produkt/zukunft-friedenspaedagogik-ansaetze-und-methoden-in-zeiten-gesellschaftlicher-transformation/
Wanderausstellung: Diktatur, Opposition, Revolution. Perspektiven auf die Demokratiebewegungen in der DDR und in Syrien. Leipzig: adopt a revolution/about:change e.V., 2020. [anzufragen unter info@adoptrevolution.org]
Publikation zur Ausstellung: https://adoptrevolution.org/wp-content/uploads/2022/04/Handbuch-zum-Projektansatz_Doppelseite.pdf
In Folge #52 von Fokus Frieden geht es um eine geteilte Erinnerungskultur und darum, was wir aus vergangenen und gegenwärtigen Kämpfen gegen autoritäre Entwicklungen lernen können. Und es geht um die These, ob Menschen aus der syrischen Diaspora, die aufgrund von Diktatur und autoritärer Politik nach Deutschland geflohen sind, ein Sensorium für autoritäre Tendenzen in Deutschland sein können.
Diese Folge entstand in Zusammenarbeit mit der Wissenschaftszeitschrift Wissenschaft & Frieden (W&F).
Mehr Infos & Literatur hier:
Zum Heft "Autoritäre Wende": https://wissenschaft-und-frieden.de/ausgabe/2025-4-autoritaere-wende-repression-militarisierung-faschisierung/
Artikel zu geteilten Erfahrungen in der Migrationsgesellschaft: https://shop.budrich.de/produkt/zukunft-friedenspaedagogik-ansaetze-und-methoden-in-zeiten-gesellschaftlicher-transformation/
Wanderausstellung: Diktatur, Opposition, Revolution. Perspektiven auf die Demokratiebewegungen in der DDR und in Syrien. Leipzig: adopt a revolution/about:change e.V., 2020. [anzufragen unter info@adoptrevolution.org]
Publikation zur Ausstellung: https://adoptrevolution.org/wp-content/uploads/2022/04/Handbuch-zum-Projektansatz_Doppelseite.pdf
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31.01.2026
1 Stunde 13 Minuten
Von Star Wars über Grönland zu Kriegsursachen, wie verbindet die kritische Friedensforschung diese Themen miteinander? Die Aufteilung der Welt in gut und böse kennen wir alle aus Filmen und Büchern, doch in echt ist es nicht ganz so einfach. Das Geflecht aus machtausübenden Kräften ist komplex, doch aus einer kritischen Perspektive heraus versuchen wir den Ursachen historischer und aktueller Konflikte näher zu kommen.
In dieser Folge sprechen wir mit Josef Mühlbauer über ein breites Spektrum von Themen. Er ist Doktorand und Friedensforscher an der Uni Graz, im Fachbereich der Rechtswissenschaftlichen Grundlagen. Außerdem ist er Herausgeber zahlreicher Bücher und Host des YouTube Kanals Varna Peace Institute. Gemeinsam sprechen wir darüber, wie Trump die Analyse der kritischen Friedensforschung verändert, über das Feld der Friedensforschung selbst und nicht zuletzt über die Frage, mit wem die Macht sein möge.
Weiterführende Links:
https://josefmuehlbauer.com/ https://www.mandelbaum.at/buecher/josef-muehlbauer-maximilian-lakitsch-hg/kritische-friedensforschung/ https://www.youtube.com/@VarnaPeaceInstitute https://unipub.uni-graz.at/limina/periodical/titleinfo/12889863
Mehr zu herrschaftskritischer Forschung könnt ihr in Folge 43 und 47 hören!
In dieser Folge sprechen wir mit Josef Mühlbauer über ein breites Spektrum von Themen. Er ist Doktorand und Friedensforscher an der Uni Graz, im Fachbereich der Rechtswissenschaftlichen Grundlagen. Außerdem ist er Herausgeber zahlreicher Bücher und Host des YouTube Kanals Varna Peace Institute. Gemeinsam sprechen wir darüber, wie Trump die Analyse der kritischen Friedensforschung verändert, über das Feld der Friedensforschung selbst und nicht zuletzt über die Frage, mit wem die Macht sein möge.
Weiterführende Links:
https://josefmuehlbauer.com/ https://www.mandelbaum.at/buecher/josef-muehlbauer-maximilian-lakitsch-hg/kritische-friedensforschung/ https://www.youtube.com/@VarnaPeaceInstitute https://unipub.uni-graz.at/limina/periodical/titleinfo/12889863
Mehr zu herrschaftskritischer Forschung könnt ihr in Folge 43 und 47 hören!
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30.11.2025
1 Stunde 4 Minuten
In dieser synchronisierten Fassung der Folge 38 geht es um die Schnittstelle zwischen bildender Kunst und Friedensförderung. Mit unseren Gäst*innen diskutieren wir, wie künstlerische Praktiken kulturelle und gesellschaftliche Konflikte angehen und transformieren können.
Zu Gast in dieser Folge sind zwei Künstler*innen, die das Projekt „Making Worlds“ im Künstlerdorf Schöppingen konzipiert haben. Das Projekt ist ein Versuch, die Herausforderungen und Konflikte der heutigen Welt aus künstlerischer Perspektive anzugehen.
Zusammen mit Camilo Pachón, dem Kurator von „Making Worlds“, tauchen wir ein in die Bereiche Kunst, Spiritualität und Technologie. Camilos innovativer Ansatz verbindet traditionelle Praktiken mit zeitgenössischen Erzählungen, hinterfragt konventionelle Realitäten und fördert neue kollektive Vorstellungswelten und Formen der Verbundenheit.
Unsere zweite Gästin ist Sara Alvarado, eine kolumbianische Forscherin und bildende Künstlerin mit Sitz in Berlin, die die Making Worlds-Workshopreihe zum Thema Konfliktlösung ins Leben gerufen hat. Sie teilt ihre Erkenntnisse darüber, wie Kunst als Medium zur Erforschung von Identität und kulturellen Dynamiken dienen kann, insbesondere in konfliktreichen Umgebungen. Ihre Arbeit betont die Kraft der Kunst als Werkzeug für Mediation und Untersuchung und konzentriert sich auf Themen wie Migration, Grenzen und räumliche Kontexte.
Gemeinsam diskutieren wir die entscheidende Rolle der Künste als Antwort auf die „Zeitenwende“ – eine entscheidende Ära, die neue Ideen und Ansätze für gesellschaftliche Herausforderungen erfordert.
Zu Gast in dieser Folge sind zwei Künstler*innen, die das Projekt „Making Worlds“ im Künstlerdorf Schöppingen konzipiert haben. Das Projekt ist ein Versuch, die Herausforderungen und Konflikte der heutigen Welt aus künstlerischer Perspektive anzugehen.
Zusammen mit Camilo Pachón, dem Kurator von „Making Worlds“, tauchen wir ein in die Bereiche Kunst, Spiritualität und Technologie. Camilos innovativer Ansatz verbindet traditionelle Praktiken mit zeitgenössischen Erzählungen, hinterfragt konventionelle Realitäten und fördert neue kollektive Vorstellungswelten und Formen der Verbundenheit.
Unsere zweite Gästin ist Sara Alvarado, eine kolumbianische Forscherin und bildende Künstlerin mit Sitz in Berlin, die die Making Worlds-Workshopreihe zum Thema Konfliktlösung ins Leben gerufen hat. Sie teilt ihre Erkenntnisse darüber, wie Kunst als Medium zur Erforschung von Identität und kulturellen Dynamiken dienen kann, insbesondere in konfliktreichen Umgebungen. Ihre Arbeit betont die Kraft der Kunst als Werkzeug für Mediation und Untersuchung und konzentriert sich auf Themen wie Migration, Grenzen und räumliche Kontexte.
Gemeinsam diskutieren wir die entscheidende Rolle der Künste als Antwort auf die „Zeitenwende“ – eine entscheidende Ära, die neue Ideen und Ansätze für gesellschaftliche Herausforderungen erfordert.
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31.10.2025
46 Minuten
Was tun, wenn Rechte versuchen einen historischen Ort für Demokratie umzudeuten und zu vereinnahmen? Diese Frage beschäftigt sowohl die Menschen, die rund ums Hambacher Schloss leben oder sich für das Schloss als Denkmal deutscher Demokratiegeschichte engagieren sowie die Forschung.
Annalena Groppe von der Friedensakademie Rheinland-Pfalz erzählt im Gespräch von ihrer Aktionsforschung vor Ort zum Thema Friedenspädagogik in polarisierenden Konflikten um Demokratie. Sie spricht darüber, wie Menschen lernen wollen, sich von Populismus und gewaltvoll wahrgenommenen Narrativen abzugrenzen und wie die unterschiedlichen Perspektiven und Alltagserfahrungen der Menschen dabei helfen, dazuzulernen und zusammenzuarbeiten.
Annalena Groppe von der Friedensakademie Rheinland-Pfalz erzählt im Gespräch von ihrer Aktionsforschung vor Ort zum Thema Friedenspädagogik in polarisierenden Konflikten um Demokratie. Sie spricht darüber, wie Menschen lernen wollen, sich von Populismus und gewaltvoll wahrgenommenen Narrativen abzugrenzen und wie die unterschiedlichen Perspektiven und Alltagserfahrungen der Menschen dabei helfen, dazuzulernen und zusammenzuarbeiten.
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26.09.2025
50 Minuten
Wer möchte nicht seine zwischenmenschlichen Beziehungen vertiefen und Konflikte konstruktiv lösen? In dieser Folge sprechen wir darüber, wie Empathie durch gezielte (digitale) Übungen gestärkt werden kann und wie dies dabei hilft, Spannungen abzubauen.
Zu Gast ist Avelina Lovis Schmidt von der Technischen Universität Chemnitz. Sie forscht zu emotionalen Kompetenzen, deren Entwicklung sowie zu Möglichkeiten, sie über die gesamte Lebensspanne hinweg zu erlernen und zu fördern.
Im Gespräch, entstanden in Kooperation mit der Wissenschaftszeitschrift Wissenschaft und Frieden (W&F), gibt sie spannende Einblicke in Themen wie inneren Frieden, Verarbeitung von Emotionen und Konfliktbewältigung. Dabei zeigt sich, wie wichtig Emotionen für unsere Gesundheit und unser gesellschaftliches Miteinander sind und welche Rolle Forschung dabei spielt, Wege zu einem friedlicheren Zusammenleben aufzuzeigen.
Links zu erwähnten Inhalten:https://www.instagram.com/die_fuehlerei/?hl=en https://fuehlerei.de/
https://shop.kohlhammer.de/fuhlen-zwischen-ebbe-und-flut-45581.html#147=22
https://de.in-mind.org/article/ratschlaege-koennen-auch-schlaege-sein-wenn-worte-wehtun-und-wie-eine-empathische
Zu Gast ist Avelina Lovis Schmidt von der Technischen Universität Chemnitz. Sie forscht zu emotionalen Kompetenzen, deren Entwicklung sowie zu Möglichkeiten, sie über die gesamte Lebensspanne hinweg zu erlernen und zu fördern.
Im Gespräch, entstanden in Kooperation mit der Wissenschaftszeitschrift Wissenschaft und Frieden (W&F), gibt sie spannende Einblicke in Themen wie inneren Frieden, Verarbeitung von Emotionen und Konfliktbewältigung. Dabei zeigt sich, wie wichtig Emotionen für unsere Gesundheit und unser gesellschaftliches Miteinander sind und welche Rolle Forschung dabei spielt, Wege zu einem friedlicheren Zusammenleben aufzuzeigen.
Links zu erwähnten Inhalten:https://www.instagram.com/die_fuehlerei/?hl=en https://fuehlerei.de/
https://shop.kohlhammer.de/fuhlen-zwischen-ebbe-und-flut-45581.html#147=22
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Über diesen Podcast
Warum wird eigentlich so viel über Konflikte und so wenig über
Frieden gesprochen? Wir beleuchten aktuelle Themen und sprechen mit
Expert:innen, um Zusammenhänge in Friedensdynamiken zu verstehen.
Wir wollen Friedenspotentiale aufzeigen und Aktionsräume für
friedliche Transformationsprozesse schaffen. Dabei verstehen wir
Frieden nicht nur als "Abwesenheit von Gewalt", sondern als
vielfältig und "gestaltbar". rptu.de/friedensakademie w&f:
www.wissenschaft-und-frieden.de ZIN:
www.uni-muenster.de/Nachhaltigkeit/ Mail: fokus-frieden@rptu.de
LinkedIn: Friedensakademie RP Instagram: @FokusFrieden
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