Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. Fokus Frieden Podcast

Episoden

42 Minuten
In 2024, there were major protests in Kenya, driven by a younger generation demonstrating against President Ruto, his policies and living conditions in the country. In this episode, we discuss the role young people play in this, how the protest is nonetheless intergenerational, what we can learn from this for the German context, and how colonial history and resistance to it continue to shape the nature of protest in Kenya to this day.

Our guests are Anna Keppel and Cornelius Henning. Anna is studying ‘Global and European Transformations’ at the Middle East Technical University in Ankara and Humboldt University in Berlin, and is working on a project with ‘Humanity in Action’. Cornelius is studying political science at the Otto Suhr Institute in Berlin. In 2024, the two of them undertook a voluntary social year (FSJ) at the Kenyan National Commission for UNESCO in Nairobi, which brought them into contact with local projects and the protests taking place there. We’ll be talking to them about the distinctive features of these protests and the role that Gen Z is currently playing in democratic movements worldwide.

We first published this episode in German at the end of August. To make it more accessible to international listeners, and especially to people in Kenya, we decided to record it again in English.

Further links:

About the song ‘Anguka Nayo’: https://www.youtube.com/watch?v=vQ2L4qcOXVI 

Artists’ collective QWANI: https://www.instagram.com/qwanibok?utm_source=ig_web_button_share_sheet&igsh=ZDNlZDc0MzIxNw%3D%3D 

W&F article 2026/2: https://wissenschaft-und-frieden.de/ausgabe/2026-2-friedensbewegungen-heute/
45 Minuten
Seit Inkrafttreten des Wehrdienst-Modernisierungsgesetztes Anfang 2026 werden vor allem junge Menschen häufiger mit der Frage konfrontiert, ob sie zur Bundeswehr gehen möchten oder nicht. Infolge zunehmender Militarisierung und Kriegsrhetorik fragen sich aber auch Reservist*innen, ob sie womöglich zum Dienst an der Waffe berufen werden könnten. Kriegsdienstverweigerung ist, auch wenn sie in öffentlichen Diskursen oftmals als etwas Verwerfliches gilt, ein Menschenrecht. Was bedeutet es also einen Musterungsbescheid zu bekommen oder Reservist*in zu sein? Welche Rechte hat man und wie können Beratungen zur Kriegsdienstverweigerung Unterstützung leisten? Wie wird mit Nicht-Binarität umgegangen und ist Kriegsdienstverweigerung ein Asylgrund?

Darüber sprechen wir heute mit Clara Meier und Marius Pletsch.

Clara Meier ist seit Juli Referentin für Kriegsdienstverweigerung bei der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK). Sie ist Politikwissenschaftlerin und studiert Theatertherapie. Außerdem macht Clara Bildungsarbeit zu den Themen Antisemitismus und antimuslimischer Rassismus Sie nimmt regelmäßig an Trialogen zwischen jungen Menschen aus Palästina, Israel und Deutschland teil und nutzt Theater als Werkzeug im Peacebuilding.

Unser zweiter Gast, Marius Pletsch, arbeitet ebenfalls als Referent bei der DFG-VK und dort auch im BundessprecherInnenkreis. Außerdem ist er als Campaigner für "Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!" und als Campaigner bei "Campaign to Stop Killer Robots" tätig. Ehrenamtlich berät er Kriegsdienstverweigerer*innen im Umkreis von Trier, ist Mitglied der Redaktion von Wissenschaft & Frieden und im Beirat der Informationsstelle Militarisierung (IMI). Marius hat an der Universität Trier Politikwissenschaften und Philosophie studiert.  

 

Weiterführende Links:

Zur Geschichte der DFG-VK:

https://dfg-vk.de/unsere-geschichte/ 

Informationen zur Kriegsdienstverweigerung:

https://kdv.dfg-vk.de/7

Bündnis nein zur Wehrpflicht:

https://neinzurwehrpflicht.wordpress.com/
47 Minuten
2024 gab es große Proteste in Kenia, getragen durch eine junge Generation, die gegen Präsident Ruto, seine Politik und die Lebensverhältnisse im Land protestierten. Wir sprechen in dieser Folge darüber welche Rolle dabei die jungen Menschen spielen, wie der Protest dennoch intergenerational ist, was wir daraus für den deutschen Kontext lernen können und wie Kolonialgeschichte und das Auflehnen dagegen bis heute in das Bild von Protest in Kenia hinein spielt.

Dafür zu Gast sind Anna Keppel und Cornelius Henning. Anna studiert „Global and European Transformations“ an der Middle East Technical University Ankara und der Humboldt-Universität zu Berlin und arbeitet in einem Projekt bei “Humanity in Action”. Cornelius studiert Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut in Berlin. Gemeinsam machten die beiden 2024 ein FSJ an der kenianischen UNESCO-Nationalkommission in Nairobi und kamen so in Kontakt mit Projekten und den Protesten vor Ort. Mit ihnen sprechen wir über die Besonderheiten dieser Proteste und welche Rolle die GenZ weltweit in Demokratiebewegungen gerade einnimmt.

Im Oktober wird die Folge nochmals auf Englisch synchronisiert erscheinen.

Weiterführende Links:

Zum Song Anguka Nayo: https://www.youtube.com/watch?v=vQ2L4qcOXVI

Künster:innenkollektiv QWANI: https://www.instagram.com/qwanibok?utm_source=ig_web_button_share_sheet&igsh=ZDNlZDc0MzIxNw%3D%3D

W&F-Artikel 2026/2: https://wissenschaft-und-frieden.de/ausgabe/2026-2-friedensbewegungen-heute/
56 Minuten
Für diese Episode kooperieren wir mit dem Podcast der DGhochN (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltigkeit an Hochschulen) und dem Zentrum für Interdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung (ZIN) der Universität Münster. Im Mittelpunkt der Folge stehen Konflikte in sogenannten Reallaboren für nachhaltige Transformationsprozesse an Hochschulen. Reallabore sind zeitlich und räumlich begrenzte Testräume, in denen solche Prozesse praktisch erprobt und begleitet werden. Konkret geht es um das SUNRISE LAB, das am ZIN angesiedelt ist. Die Folge beschäftigt sich mit der Frage, wie Konflikte in solchen Transformationsprozessen entstehen und wie mit ihnen umgegangen werden kann.

Hier geht es lang zu den anderen Folgen zum Sunrise Lab: https://www.podcast.de/episode/703326311/folge-24-sunrise-lab-inside-reallabore
46 Minuten
Immer weniger Pride-Flaggen von Unternehmen im Juni, weniger Thema in Gesprächen und immer weniger Rückhalt in der Gesellschaft. Man kann sagen, Diversity liegt nicht gerade im Trend. Dabei ist eine gerechte Beteiligung aller an der Gesellschaft etwas, von dem alle profitieren und die Demokratie gestärkt wird. Warum also findet das Thema öffentlich immer weniger statt und was sagt das über unsere Gesellschaft aus? Und wie kann Diversity gelebt werden, dass sie zu einer Inklusion aller in die Gesellschaft beiträgt?

Über diese Fragen sprechen wir mit unseren Gästinnen Petra Köppel und Miao-Ling Lin Hasenkamp, die ihre Perspektiven aus Wirtschaft und Hochschule mitbringen. Petra Köppel ist Diversity-Beraterin und hat vor 17 Jahren Synergy Consult gegründet. Hier begleitet Petra Unternehmen bei der Einführung und Weiterentwicklung von Diversität und Inklusion. Außerdem leitet sie das erste Diversity-Netzwerk in Deutschland namens 'Synergie durch Vielfalt'. Miao-Ling Lin Hasenkamp ist Privatdozentin an der Universität Rostock und Vorstandsmitglied & Diversitätsbeauftragte der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (AFK). Zusätzlich ist sie Policy-Beraterin unter anderem für die Entwicklung von Diversity-Strategien. Gemeinsam sprechen wir über die aktuelle Lage von Diversity-Ansätzen, ihr Zusammenhang mit politischen Entwicklungen in Deutschland und weltweit und wie eine positive, inklusive Zukunft dennoch gestaltet werden kann.

 

Weiterführende Links und Literatur:

https://afk-web.de/diversitaetsbeauftragte/ 

⁠https://www.ipsos.com/de-de/lgbtq-umfrage-pride-month-2025⁠ 

https://www.synergyconsult.de

⁠https://synergie-durch-vielfalt.de

https://synergyconsult.sellfy.store/p/der-guide-fur-mehr-manner-in-diversity/

Genkova, P., Schreiber, H., & Semke, E. (2022). Sind MINT-Studierende anders? Relevanz von Diversity Aspekten und Diversity. In Diversity nutzen und annehmen: Praxisimplikationen für das Diversity Management (pp. 117-138). Springer.

Riedmiller, L., & Schmitt, K. (2024). Das Zusammenspiel von Diversity Management und International Offices. Eine Herausforderung für die Hochschulprofessionen und die Hochschulforschung. Bildungsforschung Band 16, 109. 
In Podcasts werben
Schalte jetzt Werbung in Podcasts.

Über diesen Podcast

Warum wird eigentlich so viel über Konflikte und so wenig über Frieden gesprochen? Wir beleuchten aktuelle Themen und sprechen mit Expert:innen, um Zusammenhänge in Friedensdynamiken zu verstehen. Wir wollen Friedenspotentiale aufzeigen und Aktionsräume für friedliche Transformationsprozesse schaffen. Dabei verstehen wir Frieden nicht nur als "Abwesenheit von Gewalt", sondern als vielfältig und "gestaltbar". rptu.de/friedensakademie w&f: www.wissenschaft-und-frieden.de ZIN: www.uni-muenster.de/Nachhaltigkeit/ Mail: fokus-frieden@rptu.de LinkedIn: Friedensakademie RP Instagram: @FokusFrieden
Podcast melden

„Fokus Frieden“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz