Monetarisierung

Spotify schaltet Subscriptions frei

27. August 2021, 00:12 Uhr , aktualisiert: 10:10 Uhr
Bild: Spotify
Spotify schaltet Subscriptions frei

Der schwedische Streaming-Dienstleister Spotify schaltet sein Abo-Modell frei. Amerikanische Podcaster können nun monetarisieren, wenn sie Anchor nutzen. Wann kommt der Dienst nach Deutschland?

Nicht nur Spotify, sondern auch Apple hat im Frühjahr 2021 angekündigt, man werde die hauseigene Streaming-Plattform mit einer Monetarisierungs-Funktion bestücken. Seitdem passierte jedoch nicht viel, zumindest nicht für die meisten Podcaster. Während Apple Podcasts mit massiven technischen Problemen kämpfte, lief Spotifys Testphase unmerklich und unspektakulär.

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Die Zeit des Schweigens scheint für Spotify nun vorbei zu sein. Wie das Unternehmen ankündigte, soll der Abo-Dienst nun in den USA für alle Podcaster zur Verfügung stehen, die den hauseigenen Hosting-Dienst Anchor nutzen. Podcaster, die ihre Shows auf anderen Plattformen hosten, bleiben bislang ausgeschlossen. Ab dem 15. September sollen die Abos dann in anderen Ländern, darunter auch Deutschland, bereit verfügbar sein.

Apple und Spotify werben um Podcaster

Abos, auf Englisch Subscriptions, geben Podcastern die Möglichkeit eine monatliche Gebühr auf ihre Inhalte zu erheben. Podcast-Hörer sollen so direkt auf Apple Podcasts oder Spotify für Shows zahlen können. Apple erhebt im ersten Jahr eine Provision von 30 Prozent auf Zahlungen, Spotify kündigt an erst ab 2023 eine Provision von 5 Prozent zu erheben. Bis dahin soll der Dienst kostenfrei bleiben. Spotify möchte seinen Kunden zudem Kontaktdaten ihrer Abonnenten bereitstellen.

The Verge weist darauf hin, dass die aktuellen technischen Entwicklungen zu einer weiteren Zersplitterung des Podcast-Marktes führen könnten. Denn Apple zwingt Podcaster, die monetarisieren wollen, dazu ihre eigenes Backend zu nutzen, während Spotify die Monetarisierung nur Anchor-Kunden bereitstellt.