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Markus Flicker Fotograf Videograf Content Creator Autor
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Beschreibung
vor 2 Wochen
Hand aufs Herz: Wie oft hast du heute schon gejammert?
Der Kaffee war zu kalt. Der Verkehr zu langsam. Die anderen zu
anstrengend. Das Wetter passt sowieso nie. Im Job läuft wieder
alles schief, zu Hause wartet die nächste Aufgabe und überhaupt
scheint die Welt manchmal beschlossen zu haben, dir persönlich
auf die Nerven zu gehen.
Willkommen beim inneren Jammerlappen.
In dieser Podcast-Folge geht es allerdings nicht darum, dich für
negative Gedanken zu verurteilen oder dir einzureden, dass du ab
sofort jeden Morgen mit einem künstlichen Dauerlächeln durchs
Leben laufen musst. „Du Jammerlappen!“ ist vielmehr als
liebevoller Weckruf gedacht – als humorvoller Spiegel für jene
Momente, in denen aus einem kleinen Ärger plötzlich eine
komplette Lebensphilosophie wird.
Denn es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen einer
nüchternen Beobachtung und einer gedanklichen Endlosschleife.
„Der Zug ist zwanzig Minuten zu spät“ beschreibt eine konkrete
Situation.
„Natürlich ist der Zug zu spät. Bei mir funktioniert nie etwas.
Alles wird immer schlimmer“ erzählt bereits eine ganz andere
Geschichte.
Und genau dort beginnt es spannend zu werden.
In dieser Folge erfährst du, wie deine Sprache beeinflusst, wie
groß oder klein du ein Problem wahrnimmst, warum Wörter wie
„immer“, „nie“, „typisch“ oder „man kann ja nichts machen“ dich
unbemerkt in die Passivität führen können und weshalb Jammern
manchmal sogar eine erstaunlich angenehme Funktion erfüllt.
Gemeinsames Sudern kann verbinden. Ein kurzer Seufzer kann
entlasten. Kritik kann notwendig und vollkommen berechtigt sein.
Problematisch wird es erst dann, wenn Beschwerden zum dauerhaften
Grundrauschen deines Lebens werden und du irgendwann mehr Energie
in die Beschreibung eines Problems investierst als in deinen
nächsten sinnvollen Schritt.
Du lernst deshalb in dieser Episode, genauer hinzusehen:
Was ist tatsächlich passiert?
Was davon ist meine Interpretation?
Was brauche ich gerade wirklich?
Will ich Verständnis, eine Lösung oder einfach fünf Minuten Dampf
ablassen?
Und vor allem: Was liegt überhaupt in meinem Einfluss?
Wir sprechen darüber, wie du Beschwerden in konkrete Bitten
übersetzen kannst, warum „Man müsste einmal …“ meistens weniger
verändert als ein klares „Ich mache …“, wie du mit chronisch
unzufriedenen Menschen umgehen kannst und warum konstruktive
Kritik nichts mit blindem positiven Denken zu tun hat.
Auch der berühmte „kleinste nächste Schritt“ spielt eine wichtige
Rolle.
Du musst nicht dein gesamtes Leben heute verändern. Vielleicht
reicht es, eine Nachricht zu schreiben, ein Gespräch zu führen,
eine Grenze auszusprechen, zehn Minuten aufzuräumen, eine
Entscheidung vorzubereiten oder etwas bewusst loszulassen, das
außerhalb deiner Kontrolle liegt.
Es geht um Selbstwirksamkeit statt Ohnmacht.
Um Klarheit statt Drama.
Um Verantwortung statt Selbstbeschimpfung.
Und um die Fähigkeit, auch über den eigenen inneren Nörgler
gelegentlich lachen zu können.
Vielleicht bleibt dein Jammerlappen immer ein kleiner Teil von
dir. Das ist völlig in Ordnung. Er darf Probleme erkennen, sich
gelegentlich beschweren und sogar einen guten Spruch liefern.
Er muss nur nicht permanent am Steuer sitzen.
Weitere Gedanken, Beiträge und Impulse rund ums Jammern, Raunzen,
Denken und bewusste Handeln findest du hier:
https://markusflicker.com/?s=jammer
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Hör hinein und stell dir anschließend eine einzige Frage:
Was ist wirklich passiert – und was ist jetzt mein
nächster Schritt?
Mehr Inhalte findest du auf:
https://MarkusFlicker.com
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