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Markus Flicker Fotograf Videograf Content Creator Autor
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Beschreibung
vor 2 Wochen
Kennst du diese Tage, an denen scheinbar alles gegen dich
arbeitet? Das Wetter passt nicht, die Kollegen nerven, die
Technik funktioniert nicht, andere Menschen haben es scheinbar
leichter und überhaupt war früher sowieso alles besser.
Jammern gehört zum Leben. Manchmal tut es sogar richtig gut,
Frust auszusprechen, sich verstanden zu fühlen und für einen
Moment Dampf abzulassen. Doch was passiert, wenn aus einer
kurzfristigen Beschwerde eine dauerhafte Haltung wird?
In dieser Podcast-Folge schauen wir uns mit einer Portion Humor,
aber auch mit ehrlicher Selbstreflexion die 7 typischen
Jammer-Typen an.
Vielleicht erkennst du Menschen aus deinem Umfeld wieder. Noch
spannender wird es allerdings, wenn du plötzlich bemerkst: Den
einen oder anderen Typ kenne ich auch von mir selbst.
Du lernst unter anderem den Wetterpropheten
kennen, für den Sonne, Regen, Hitze und Kälte zuverlässig
erklären, warum heute wieder nichts funktionieren kann.
Dann gibt es den Berufs-Suderanten, der jeden
Fehler im Unternehmen kennt, aber seinen eigenen
Handlungsspielraum gerne übersieht.
Die Vergleichsmeisterin blickt ständig auf das
scheinbar perfekte Leben anderer und vergisst dabei, dass sie
ihren gesamten Alltag mit den schönsten Ausschnitten fremder
Leben vergleicht.
Der leise Motschkerer braucht keine große
Beschwerderede. Ein Seufzer, ein Augenrollen oder ein
bedeutungsvolles „Na super …“ reichen vollkommen aus, damit alle
im Raum wissen, dass etwas nicht passt.
Beim Katastrophen-Regisseur wird aus einer
kleinen Unsicherheit innerhalb weniger Minuten ein kompletter
innerer Spielfilm mit garantiert schlechtem Ende.
Der Nostalgie-Grantler weiß dagegen ganz genau:
Früher war alles besser. Die Musik, die Menschen, die Arbeit, die
Semmeln und wahrscheinlich sogar das Wetter.
Und schließlich wartet der Lösungs-Abwehrer.
Egal welchen Vorschlag du machst, seine Antwort beginnt
zuverlässig mit: „Ja, aber …“
Doch hinter diesen Verhaltensmustern steckt oft mehr als bloße
schlechte Laune. Jammern kann Nähe schaffen, Aufmerksamkeit
bringen, Unsicherheit reduzieren, Verantwortung abwehren oder
dabei helfen, unangenehme Entscheidungen noch ein wenig
aufzuschieben.
Deshalb geht es in dieser Folge nicht darum, negative Gefühle zu
verbieten oder ständig positiv denken zu müssen.
Du darfst genervt sein.
Du darfst enttäuscht sein.
Du darfst sagen, wenn etwas schwierig ist.
Die entscheidende Frage lautet vielmehr:
Was machst du danach?
Bleibst du in derselben Geschichte hängen oder nutzt du deinen
Ärger als Hinweis darauf, dass sich etwas verändern sollte?
Wir sprechen darüber, wie du den Unterschied zwischen einer
berechtigten Beschwerde und dem klassischen Jammermodus erkennst,
warum Wörter wie „immer“, „nie“, „alle“ und „niemand“ Probleme
größer machen können und wie du wieder mehr Klarheit und
Handlungsspielraum gewinnst.
Vielleicht brauchst du keine perfekte Lösung. Vielleicht reicht
heute bereits ein kleines Gespräch, eine klare Grenze, eine
Entscheidung oder ein erster konkreter Schritt.
Denn der wichtigste Gedanke dieser Folge lautet:
Du darfst klagen – aber du musst dort nicht wohnen
bleiben.
Mehr Beiträge, Gedanken und Impulse rund ums Jammern findest du
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Wenn dir die Folge gefällt, freue ich mich, wenn du den Podcast
abonnierst, die Episode teilst und sie an jemanden weiterleitest,
der beim Titel vielleicht ganz spontan an eine bestimmte Person
denken musste.
Und bevor du jetzt ausschließlich die Jammer-Typen deiner
Kollegen, Freunde oder Familie analysierst, kommt die vielleicht
spannendste Frage:
Welcher Jammer-Typ meldet sich eigentlich bei dir am
häufigsten?
Reinhören, wiedererkennen, schmunzeln – und danach vielleicht
etwas verändern.
MarkusFlicker.com
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