Geht durch Kürzungen bei humanitärer Hilfe der moralische Kompass verloren?

Geht durch Kürzungen bei humanitärer Hilfe der moralische Kompass verloren?

vor 5 Tagen
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Zehn starke Stimmen im Wechsel "Die Frage des Tages" – montags bis freitags, immer um 8 Uhr 10. Die meinungsfreudigen Persönlichkeiten sind u.a.: der Historiker Götz Aly, der Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch, der Filmemacher A...

Beschreibung

vor 5 Tagen
Heute ist der Welttag der humanitären Hilfe. Aus diesem Anlass
fordern Hilfsorganisationen, die Mittelkürzungen in diesem Bereich
zu stoppen. Deutschland gibt aktuell noch eine Milliarde Euro pro
Jahr für humanitäre Hilfe aus. Vor vier Jahren waren es noch 3,14
Milliarden. In anderen Ländern hat es ebenfalls drastische
Einschnitte gegeben. Dies führe zu einer "humanitären Triage", sagt
Thorsten Klose-Zuber, der Generalsekretär der internationalen
Hilfsorganisation Help - Hilfe zur Selbsthilfe. Es könne nicht
einmal der Hälfte der 240 Millionen Menschen geholfen werden, die
dringend Hilfe benötigten. Trotz weltweit eskalierender Krisen
sollen im Bundeshaushalt 2027 weitere Mittel bei der
Entwicklungszusammenarbeit und beim Auswärtigen Amt eingespart
werden. Geht uns durch die Kürzungen unser moralischer Kompass
verloren? - Das ist heute unsere Frage des Tages. Es antwortet
Paulina Fröhlich, Expertin für Demokratie bei der
Bertelsmannstiftung.
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