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Die Frage des Tages

Die Frage des Tages

radio3 (Rundfunk Berlin-Brandenburg) 145 Episoden Neueste vor 1 Tag

Zehn starke Stimmen im Wechsel "Die Frage des Tages" – montags bis freitags, immer um 8 Uhr 10. Die meinungsfreudigen Persönlichkeiten sind u.a.: der Historiker Götz Aly, der Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch, der Filmemacher A...

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8 Minuten
Seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus hat US-Präsident Trump einen harten Kurs gegen China eingeschlagen. Er hat viele Drohungen ausgesprochen und Strafzölle verhängt. Nun deutet sich eine Kehrtwende an. Der chinesische Präsident Xi ist zu einem Staatsbesuch in die USA gereist und Donald Trump tut alles, um ihm seine Wertschätzung zu zeigen. Xi zeigt sich hocherfreut und betont, China und die USA sollten Partner, keine Rivalen sein. Was bedeutet es, wenn sich die beiden Supermächte annähern? Wäre eine Partnerschaft Chinas und der USA eine Gefahr für Europa? Das ist unsere radio3-Frage des Tages an den Politikwissenschaftler und Mitherausgeber der Blätter für deutsche und europäische Politik Claus Leggewie.
6 Minuten
Der Wahlerfolg der Linken in Berlin sorgt für viele Diskussionen. Jetzt haben sich der bayerische und der hessische Ministerpräsident zu Wort gemeldet. Für den Fall, dass es den Linken in Berlin gelingt, an die Regierung zu kommen, wollen sie den Länderfinanzausgleich und den Hauptstadtfinanzierungsvertrag neu verhandeln. Bayern ist im Länderfinanzausgleich das größte der Geberländer und versucht schon seit längerer Zeit, seine Verpflichtungen mit einer Klage vorm Bundesverfassungsgericht zu reduzieren. Die Forderung, Zahlungen davon abhängig zu machen, welche Partei in Berlin regiert, ist jedoch neu. Der Länderfinanzausgleich ist im Grundgesetz verankert. Unsere Frage des Tages an die Schriftstellerin Nora Bossong lautet daher: Ist es verantwortungslos, wenn Bayern und Hessen den Länderfinanzausgleich infrage stellen?
5 Minuten
Die Linke will nach ihrem Wahlsieg in Berlin den Volksentscheid von 2021 umsetzen und große Wohnungskonzerne vergesellschaften. Partei-Co-Chefin Ines Schwerdtner betonte, es gehe um die Grundfrage, ob Wohnen wieder in öffentliche Hand gehöre. Mit der Vergesellschaftung erhielte das Land Schätzungen zufolge die Kontrolle über rund 240.000 weitere Wohnungen. Die Union will diese Pläne verhindern. Bundeskanzler Friedrich Merz hat angekündigt, rasch ein Gesetz gegen Vergesellschaftung auf den Weg zu bringen. Deutschland müsse internationalen Investoren deutlich machen, „dass privates Eigentum nicht enteignet werde“, so Merz. Die Deutsche Kreditwirtschaft warnt vor „erheblichen finanziellen Risiken für die öffentliche Hand“ und einem „nachhaltigen Schaden für den Investitions- und Finanzierungsstandort Deutschland“. Unsere Frage des Tages lautet: Braucht es ein Gesetz gegen die Vergesellschaftung großer Wohnungsunternehmen? Es antwortet Paulina Fröhlich, Expertin für Demokratie bei der Bertelsmannstiftung.
8 Minuten
Bei den Wahlen in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt haben die Parteien der Mitte, vor allem die früheren Volksparteien CDU und SPD, massiv Stimmen verloren. Gewonnen haben die Parteien am linken und rechten Rand - meist die AfD, in Berlin auch die Linke. Das verändert den politischen Diskurs. Ob Union und SPD noch die Kraft haben, das vor der Sommerpause beschlossene Reformpaket umzusetzen, ist fraglich. - Ist es gefährlich, wenn die politische Mitte erodiert? Das ist heute unsere radio3-Frage des Tages an den Historiker und Politikwissenschaftler Götz Aly.
5 Minuten
Es war ein ungewöhnlicher Vorgang gestern Abend: Schon wenige Minuten nach den ersten Hochrechnungen um 18 Uhr nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern und der Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin ist Friedrich Merz mit einer Durchhalte-Rede vors Mikro getreten: Ja, das Wahlergebnis sei ein Desaster. Aber: An Rücktritt denke er nicht. Er hat klargestellt: Er bleibt Bundeskanzler, er bleibt CDU-Chef, und er will die Politik der Reformen fortsetzen. Zu dem Zeitpunkt war noch nicht klar, dass seine Partei es in Mecklenburg-Vorpommern nicht einmal über die 5 %-Hürde schaffen würde. Auch in Berlin hat die CDU fast 10 % verloren gegenüber der letzten Abgeordnetenhauswahl. Merz möchte Spekulationen über einen möglichen Rücktritt als Kanzler oder als Parteichef offenbar frühzeitig beenden. Aber: Hat er noch genug Rückhalt? In unserer Frage des Tages auf radio3 fragen wir unseren Kommentator, den Journalisten und Publizisten Mohamed Amjahid: Kann Friedrich Merz weiter aus der Defensive regieren?
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Über diesen Podcast

Zehn starke Stimmen im Wechsel "Die Frage des Tages" – montags bis freitags, immer um 8 Uhr 10. Die meinungsfreudigen Persönlichkeiten sind u.a.: der Historiker Götz Aly, der Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch, der Filmemacher Andres Veiel, die Journalisten und Autoren Claudius Seidl und Mohamed Amjahid sowie Paulina Fröhlich von der Bertelsmann-Stiftung.
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„Die Frage des Tages“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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