Die Frage des Tages
Zehn starke Stimmen im Wechsel "Die Frage des Tages" – montags bis freitags, immer um 8 Uhr 10. Die meinungsfreudigen Persönlichkeiten sind u.a.: der Historiker Götz Aly, der Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch, der Filmemacher A...
Zehn starke Stimmen im Wechsel "Die Frage des Tages" – montags bis freitags, immer um 8 Uhr 10. Die meinungsfreudigen Persönlichkeiten sind u.a.: der Historiker Götz Aly, der Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch, der Filmemacher A...
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10.08.2026
4 Minuten
Wenn alles nichts hilft, dann Druck durch Drohung. So könnte man die Äußerungen von Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (in der Bild am Sonntag) interpretieren. Er will den Managern der Deutschen Bahn nur dann Boni zahlen, wenn sie die gemeinsam gesteckten Ziele auch erreichen. Das ist bei der Bahn vor allem eins: mehr Pünktlichkeit. Nur etwa jeder zweite Fernzug ist derzeit pünktlich. Auch der Fahrgastverband Pro Bahn findet die Idee, Manager-Boni an Leistungen zu knüpfen, gut. Meint aber, dass die Politik dann auch genug Geld für die Infrastruktur zur Verfügung stellen müsse. Derzeit verhandeln Bahn und Bundespolitik über eine neue Finanzierung. Darin wird genau geregelt, wie viele Milliarden in die Schieneninfrastruktur fließen. Die Gelder sollen an konkrete Vorgaben geknüpft werden. Wir fragen in unserer Frage des Tages auf radio3 unseren Kommentator, den Publizisten und Journalisten Mohamed Amjahid: Machen an Leistung geknüpfte Manager-Boni die Bahn wieder besser?
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07.08.2026
4 Minuten
Die Linke ist bei Wahlumfragen in Berlin mit über 20% zurzeit die stärkste Kraft. Die Bundesvorsitzende Ines Schwerdtner denkt daher über die Bedingungen nach, unter denen sich die Partei an der Regierung beteiligen würde. Ihre wichtigste Forderung ist die Enteignung großer Wohnungskonzerne. Das wollen auch die Grünen, doch Union und SPD lehnen Enteignungen ab - nicht zuletzt, weil hohe Entschädigungen gezahlt werden müssten. Doch Schwerdtner formuliert sehr kategorisch: "Es wird mit der Berliner Linken in der Regierung vergesellschaftet werden", sagt sie. Das sei "gar keine Frage." Ist die Berliner Linke in der Position, anderen Parteien Bedingungen zu diktieren? Das ist unsere heutige Frage des Tages. Es antwortet die Journalistin und Schriftstellerin Jana Hensel.
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06.08.2026
6 Minuten
Die Abschaffung der "Rente mit 63" gilt als entscheidender Baustein der Rentenreform der Bundesregierung. Doch der Widerstand dagegen nimmt zu. Die Ministerpräsidenten von sieben Bundesländern wollen das Menschen weiterhin nach 45 Beitragsjahren abschlagsfrei in Rente gehen können. Dafür werden sie von der CDU-Spitze kritisiert und auch von Arbeitgeberseite. Der Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Steffen Kampeter, meint: Wer an der Rente ab 63 festhalte, so Kampeter, ignoriere den Fachkräftemangel, den demografischen Wandel und die wirtschaftliche Lage. Unsere Frage des Tages an die Schriftstellerin Nora Bossong: Wäre es fahrlässig, an der Rente mit 63 festzuhalten?
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05.08.2026
6 Minuten
Seit der Aussetzung der Wehrpflicht im Jahr 2011 gibt es auch keinen Zivildienst mehr. Nun trifft das Bundesfamilienministerium nach eigenen Angaben Vorkehrungen für eine mögliche Rückkehr der Wehrpflicht und eines Ersatzdienstes. Unionsfraktionschef Thorsten Frei hält das für "sehr klug und richtig" und verweist darauf, dass sich die Bundesregierung auf "Eventualitäten" vorbereite. Für Menschen, die den Dienst an der Waffe verweigern, müsse es dann auch die Möglichkeit geben, einen zivilen Ersatzdienst zu leisten. Sollte der Zivildienst tatsächlich zurückkehren, wäre damit auch eine alte Debatte wieder auf dem Tisch: Unter welchen Voraussetzungen soll er geleistet werden und wer soll Zugang dazu haben? Bis zur Aussetzung der Wehrpflicht war dafür eine Gewissensprüfung erforderlich. Unsere Frage des Tages lautet: Sollte der Zugang zum Zivildienst an eine Gewissensprüfung geknüpft sein? Es kommentiert der Filmemacher Andres Veiel.
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04.08.2026
8 Minuten
Waldbrände und Hitzewellen prägen den Sommer, auch die Flüsse leiden unter den extremen Bedingungen. Der Rhein ist auf historische Niedrigstände gefallen, die Spree führt ebenfalls ungewöhnlich wenig Wasser. Die Folgen der Klimakrise sind unübersehbar. Und die Menschen nehmen sie wahr: Zwei Drittel der Deutschen sorgen sich laut ARD-DeutschlandTrend um die Folgen des Klimawandels, eine große Mehrheit fordert mehr Investitionen in den Schutz vor Hitze. Doch in der politischen Debatte dominieren derzeit andere Themen: von Wirtschaft über Migration bis zur Rente. Unsere Frage des Tages lautet: Setzt die Politik angesichts der Klimakrise die richtigen Prioritäten? Es kommentiert der Autor und Journalist Claudius Seidl.
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Über diesen Podcast
Zehn starke Stimmen im Wechsel "Die Frage des Tages" – montags bis
freitags, immer um 8 Uhr 10. Die meinungsfreudigen Persönlichkeiten
sind u.a.: der Historiker Götz Aly, der Sprachwissenschaftler
Anatol Stefanowitsch, der Filmemacher Andres Veiel, die
Journalisten und Autoren Claudius Seidl und Mohamed Amjahid sowie
Paulina Fröhlich von der Bertelsmann-Stiftung.
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