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für bewusstere Momente in schnelllebigen Zeiten
Oldest Soul - Für bewusstere Momente in schnelllebigen Zeiten
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Beschreibung
vor 1 Woche
Neulich lag ich mit Alina auf der Couch. Ich schau mich um. Auf dem
Tisch stehen noch die Aufstriche vom Frühstück. Die Wäsche hängt
immer noch über dem Ständer. Und in der Küche wartet die
Spülmaschine schon den ganzen Tag darauf, ausgeräumt zu werden. Und
während ich da so liege, fällt mir noch eine Newsletter-Idee ein.
Und noch was. Und noch was. Irgendwann frage ich Alina: Wann ist
eigentlich mal nichts zu tun? Genau diese Frage hat mir auch ein
Hörer geschickt, per Mail. Jörg. Seine Beobachtung hat mich ehrlich
gesagt getroffen: Ist das, was wir Persönlichkeitsentwicklung oder
gelebte Spiritualität nennen, nicht manchmal einfach nur eine neue
Verkleidung für denselben alten Leistungsmodus? Früher hieß es
schneller, höher, weiter. Heute heißt es mehr Yoga, noch tiefer
atmen, noch bewusster leben. Der Zwang dahinter bleibt derselbe.
Diese Folge habe ich mit Steffen aufgenommen, und wir sind ziemlich
tief reingegangen. Ich erzähle von einer Geschäftspartnerin, die
ein Meeting lieber aufs Telefon verlegen wollte, weil sie noch ihre
10.000 Schritte schaffen musste. Steffen erinnert sich an eine alte
Frage seines Lehrers Kurt: Wenn dein Körper ein Haus wäre, in
welchem Zimmer würdest du gerade wohnen? Kopf, Herz, Bauch, Beine?
Wir sind der Sache auf den Grund gegangen und haben einen
Unterschied gefunden, der für mich seitdem alles verändert hat: den
zwischen dem, was ich tue, und der Aufgabe, die eigentlich
dahintersteckt. Meditation, Sport, Dankbarkeitsjournal, das sind
Tätigkeiten. Aber was, wenn ich die Aufgabe dabei komplett aus den
Augen verliere und einfach nur noch eine To-do-Liste abarbeite?
Dann wird, wie Steffen es nennt, aus Meditation ein Kind, das
Sandkuchen backt. Sieht aus wie ein Kuchen. Ist aber keiner. Ich
erzähl auch von einem Tag, an dem einfach alles schiefging,
angefangen bei einer umgekippten Kapseldose bis zur Autotür, die
mir gegen die eigene Schulter knallte. Und wie ich in diesem Moment
gelernt habe, kurz innezuhalten, statt einfach weiterzumachen.
Steffen teilt seinen kleinen Alltags-Hack für genau solche Momente:
sich nicht fragen, was noch alles zu tun ist, sondern was gerade
die eigentliche Aufgabe ist. Am Ende bleibt für mich eine Frage
stehen, die vielleicht die wichtigste von allen ist: Wo kommt
eigentlich dieses Gefühl her, nie genug zu sein? Und stimmt es
überhaupt noch für dich, so wie du heute lebst? Diese Folge ist für
dich, wenn du dich manchmal dabei ertappst, wie du selbst deine
Selbstfürsorge zur Pflicht machst. Let it flow and let it grow.
Adrian
Tisch stehen noch die Aufstriche vom Frühstück. Die Wäsche hängt
immer noch über dem Ständer. Und in der Küche wartet die
Spülmaschine schon den ganzen Tag darauf, ausgeräumt zu werden. Und
während ich da so liege, fällt mir noch eine Newsletter-Idee ein.
Und noch was. Und noch was. Irgendwann frage ich Alina: Wann ist
eigentlich mal nichts zu tun? Genau diese Frage hat mir auch ein
Hörer geschickt, per Mail. Jörg. Seine Beobachtung hat mich ehrlich
gesagt getroffen: Ist das, was wir Persönlichkeitsentwicklung oder
gelebte Spiritualität nennen, nicht manchmal einfach nur eine neue
Verkleidung für denselben alten Leistungsmodus? Früher hieß es
schneller, höher, weiter. Heute heißt es mehr Yoga, noch tiefer
atmen, noch bewusster leben. Der Zwang dahinter bleibt derselbe.
Diese Folge habe ich mit Steffen aufgenommen, und wir sind ziemlich
tief reingegangen. Ich erzähle von einer Geschäftspartnerin, die
ein Meeting lieber aufs Telefon verlegen wollte, weil sie noch ihre
10.000 Schritte schaffen musste. Steffen erinnert sich an eine alte
Frage seines Lehrers Kurt: Wenn dein Körper ein Haus wäre, in
welchem Zimmer würdest du gerade wohnen? Kopf, Herz, Bauch, Beine?
Wir sind der Sache auf den Grund gegangen und haben einen
Unterschied gefunden, der für mich seitdem alles verändert hat: den
zwischen dem, was ich tue, und der Aufgabe, die eigentlich
dahintersteckt. Meditation, Sport, Dankbarkeitsjournal, das sind
Tätigkeiten. Aber was, wenn ich die Aufgabe dabei komplett aus den
Augen verliere und einfach nur noch eine To-do-Liste abarbeite?
Dann wird, wie Steffen es nennt, aus Meditation ein Kind, das
Sandkuchen backt. Sieht aus wie ein Kuchen. Ist aber keiner. Ich
erzähl auch von einem Tag, an dem einfach alles schiefging,
angefangen bei einer umgekippten Kapseldose bis zur Autotür, die
mir gegen die eigene Schulter knallte. Und wie ich in diesem Moment
gelernt habe, kurz innezuhalten, statt einfach weiterzumachen.
Steffen teilt seinen kleinen Alltags-Hack für genau solche Momente:
sich nicht fragen, was noch alles zu tun ist, sondern was gerade
die eigentliche Aufgabe ist. Am Ende bleibt für mich eine Frage
stehen, die vielleicht die wichtigste von allen ist: Wo kommt
eigentlich dieses Gefühl her, nie genug zu sein? Und stimmt es
überhaupt noch für dich, so wie du heute lebst? Diese Folge ist für
dich, wenn du dich manchmal dabei ertappst, wie du selbst deine
Selbstfürsorge zur Pflicht machst. Let it flow and let it grow.
Adrian
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